Tapfer im Nirgendwo

Am 9. Januar 2016 demonstrierten in Köln über Tausend Männer und Frauen mit Reichskriegsflaggen und Deutschlandfahnen. Die Demonstraten riefen: „Abschieben! Abschieben!“

Es war unendlich gruselig! In vielen Medien wurde diese Demonstration als „rechts“ bezeichnet. Zur selben Zeit demonstrierten über Tausend Männer und Frauen gegen diese Demonstration und gegen Sexismus.Flüchtlinge wurden Willkommen geheißen. Es wurden Karnevalslieder gesungen:

Es war sehr angenehm, dort zu sein. Viele Parteien waren bei der Demonstration dabei, unter anderem die Grünen, die FDP, die SPD und die PARTEI, aber auch Vertreterinnen und Vertreter der CDU.

In vielen Medien wurde diese Demonstration als „links“ bezeichnet. Links? Ernsthaft? Gut, der Schwarze Block war zugegen, eine Gruppierung, die durchaus als linksextrem bezeichnet werden kann, aber die Schnittmenge zur FDP dürfte klein sein.

Die Gegendemonstration war nicht links! Sie war ein breites Bündnis von Demokratinnen und Demokraten. Frauenhass kennt nämlich keine Grenzen. Linke und rechte Frauen können Opfer von Sexismus werden und rechte und linke Männer können Sexisten sein.

Dass die Gegendemo nicht links war, wird auch dem Schwarzen Block aufgefallen sein, was vermutlich der Grund dafür war, dsss aus diesem Block Mitglieder der FDP verbal angegriffen und angespuckt wurden. Die Männer und Frauen des Schwarzen Blocks nutzten Taktikten, die so auch von rechtsextremen Gruppen und den Autonomen Nationalisten genutzt werden!

Die Zuschreibungen „links“ und „rechts“ haben ihre Bedeutungen vollkommen verloren. Sie dienen nur noch als Beleidigungen. Für einen Rechtsextremen ist jeder Mensch mit Verstand links und für einen Linksextremen ist jeder Mensch mit Verstand rechts. Warum also werden diese Begriffe noch benutzt?

Vor vielen, vielen Jahren, irgendwann im Jahre Achtzehnhundertnochwas in der Julimonarchie Frankreichs saß die Monarchie rechts im Parlament und die Republikaner und Liberalen in der Opposition links. Daher kommen die politischen Begriffe „links“ und „rechts“. Warum wird im 21. Jahrhunderts immer noch diese Sprachreglung einer monarchischen Sitzordnung aus dem 19. Jahrhundert zur Verortung einer politischen Orientierung genutzt?

Fragen Sie mal einen Linken, was rechts bedeutet und Sie werden die schroffesten Urteile hören. Fragen Sie mal einen Rechten, was links bedeutet und das Ergebnis wird ähnlich vernichtend ausfallen. Deshalb bin ich dazu übergangen, den Zuschreibungen „rechtspopulistisch“ und „linksdeutsch“ kritisch zu begegnen. Ich bewerte Menschen nicht danach, wie andere sie politisch verorten, sondern danach, was sie sagen. Ich befinde mich Tapfer im Nirgendwo.

Ich habe Respekt vor Menschen, nicht aber vor ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Respekt gebürt Menschen, nicht Ideen! Wenn jemand glaubt, ich beleidigte ihn, nur weil ich hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed oder Jesus spreche, so soll er sich beleidigt fühlen. Ich werde nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten. Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich Witze über seinen Glauben mache, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch aber ist mehr als die Summe seiner Ideen!

Wenn ein Mensch aufgrund seiner Herkunft kritisiert wird, nennt man das Rassismus. Wenn ein Mensch jedoch für seine Überzeugung kritisiert wird, nennt man das Aufklärung. Für die Herkunft kann niemand was, für seine Überzeugungen jedoch schon! Das Gegenteil von Herkunft ist nämlich Zukunft! Mit jedem Schritt, den ich gehe, entscheide ich die weitere Richtung. Religionen und Ideologien sind Überzeugungen. Sie dürfen jederzeit verarscht werden!

Wenn zwei Menschen eine Beziehung miteinander eingehen, mag sie privater oder geschäftlicher Natur sein, sollten sie es so frei und unabhängig wie möglich tun können, ohne das ihre Beziehung einer anderen Beziehung gegenüber bevorzugt wird. Wenn Peter und Achmed sich lieben, warum sollte ihre Liebe staatlich anders behandelt werden als die Beziehung von Peter und Maria? Wenn ein Franzose und eine Deutsche miteinander geschäftlich handeln, warum sollten sie es schwerer haben als wenn ein Franzose mit einer Französin handelt? Wenn Kim etwas anbaut und Ill-Young auch, warum sollte Kim Geld vom Staat bekommen, Ill-Young aber nicht? Jede Freiheit eines Individuums, die eingeschränkt wird, muss gut begründet sein.

Der Staat schenkt mir Freiheit nicht! Ich habe die Freiheit in mir, wie jeder Mensch! Ich erlaube dem Staat lediglich Einschränkungen in meine Freiheit. Wenn die Einschränkung keinen Sinn (mehr) macht, sage ich: Fort damit! Freiheit ist eine stete Kritik an herrschenden Konventionen. Leider wird viel zu oft die Autorität der Freiheit vorgezogen. Dabei kamen Veränderungen immer, weil jemand damit angefangen hatte, anders zu denken und zu sprechen. Das Recht auf eine eigene, freie Meinung hat daher jeder! Dummheit muss nicht verboten werden. Dummheit entlarvt sich von selbst. Im Grunde bin ich ein Romantiker. Ich glaube an das Gute im Menschen. Ich glaube, der Mensch ist besser als sein Ruf!

Der Staat ist dafür da, ein Netz zu spannen, das jene auffängt, die vom Seil fallen. Der Staat ist aber nicht dafür da, sich darum zu kümmern, dass man gar nicht erst vom Seil herunter fallen kann. Ich will nicht festgebunden werden. Ich will tanzen! Die Möglichkeit des Fallens gehört zum Seiltanz des Lebens!

Ich brauche keinen Staat, der mir vorschreibt zu welcher Musik ich zu tanzen habe. Ich brauche keine Vorschriften über die Geschwindigkeit meines Tanzes. Ich brauche keine Gesetze über die Abstände meiner Schritte. Ich will nicht, dass der Staat mir die Mindestlänge meiner Balancierstange vorschreibt. Ich brauche keine Einmischung in die Wahl meiner Mitartisten. Ich kann selber entscheiden, an welchen Tagen und zu welchen Stunden ich tanze. Lasst mich einfach nur tanzen, mit all den Gefahren und spannt ein Netz für den Notfall. Sollte ich das Netz jedoch als Hängematte missbrauchen, so schmeißt mich raus! Das Netz wird schließlich von der Gemeinschaft bezahlt, durch Steuern.

Wer Steuern zahlt, wird dadurch jedoch nicht gleich solidarisch. Steurn zahlen hat nichts mit Solidarität zu tun, sonst wäre ja jeder durch Robin Hood Beraubte, im Moment des Raubs solidarisch geworden. Solidarität kann nur freiwillig als Geschenk gespendet werden. Steuern jedoch sind ein Zwang! Robin Hood hat den Reichen genommen und es den Armen gegeben. Robin Hood war eine Privatisierung des Sozialstaats – und er nahm mit Gewalt, wie der deutsche Staat heute, der jetzt ein Monopol auf die Gewalt hat.

Mit jedem Euro, den der Sozialstaat nimmt, sagt er: „Ich halte Dich für zu egoistisch, um anderen zu helfen. Ich mache das für Dich!“ Im Grunde ist ein Armutszeugnis für eine Gemeinschaft, wenn ein Staat das Teilen erzwingen muss wie Robin Hood! Wer sich zudem zu sehr auf Robin Hood verlässt, hört irgendwann auf, selber solidarisch zu sein und sagt: „Was willst Du von mir? Geh‘ zu Robin Hood, der hat mein Geld!“

Sowohl linke als auch rechte Extreme zeichen sich dadurch aus, dass sie glauben, der Mensch sei so schlecht, dass er Führung braucht, einen starken Mann, einen Vater Staat oder einen dreibeinigen Herrscher!

In den 80er Jahren verfilmte die BBC die Geschichte „Die dreibeinigen Herrscher“. Sie spielt in einer Zukunft, in der es keinen Krieg und keine Umweltverschmutzung mehr auf der Welt gibt. Die Menschen leben mit sich und der Natur in Frieden. Ein grünes Paradies.

Der Grund für dieses Paradies ist eine außerirdische Zivilisation, die von den Menschen „die Dreibeiner“ genannt wird. Sie herrschen über die Menschheit und sorgen dafür, dass jeder Mensch, wenn er erwachsen wird, eine Weihe erhält, die daraus besteht, dass jeder Mensch eine Kappe am Gehirn installiert bekommt, die ihm jegliche Inspiration, Neugier, Kreativität und damit auch die Möglichkeit zu Revolution und Gewalt nimmt. Frei ist der Mensch nicht mehr! Dafür herrscht Frieden auf Erden. Die Welt, die die Dreibeiner geschaffen haben, ist das Paradies, wie es sich die Grünen vorstellen. Keine Kriege, keine Atomkraftwerke, keine Waffen und nur Bio-Landwirtschaft.

Die Dreibeiner kümmern und sorgen sich um die Menschheit! Sie lassen den Menschen jedoch keine Wahl. Wer nicht friedlich ist, wird vernichtet. Die Dreibeiner lassen sich als Option sogar die totale Vernichtung der Menschen offen, denn eins ist klar: Wo kein menschlicher Freiheitsdrang ist, da ist auch kein Krieg!

Meine Oma hat immer gesagt: „Ratschläge sind auch Schläge!“ Das Kümmern geht solange klar, wie dem Menschen, um den sich gekümmert wird, die Möglichkeit der Wahl gelassen wird, ob er bekümmert werden möchte oder nicht. Die Dreibeiner lassen der Menschheit aber keine Wahl.

Laut Bibel soll Eva den Mut gehabt haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen. Bis dahin hatte Gott wie die Dreibeiner geherrscht. Mit Menschen kommunizierte Gott nur in der Form von Befehlen: Adam und Eva hielten sich an Gottes Wort. Sie konntenzwar zwischen Richtig und Falsch unterscheiden, aber die Fähigkeit zur Unterscheidung von Gut und Böse fehlte ihnen. Diese Fähigkeit lag uneingeschränkt in Gottes Hand. Die Möglichkeit zur Erlangung der Fähigkeit zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, hing als Frucht an einem Baum mit den Namen עץ הדעת טוב ורע (Baum der Erkenntnis von Gut und Böse). Von dieser Frucht aß Eva. Seitdem ist Gott nicht mehr Alleinherrscher in Moralfragen.

In der Trilogie „Die dreibeinigen Herrscher“ haben die Dreibeiner das Paradies wieder eingeführt. Der Garten Eden war schließlich das schönste aller bekannten Gefängnisse. Viele Menschen wollen im dieses Gefängnis zurück!

Totalitarismus beginnt dort, wo das Paradies nicht mehr nur als eine Phantasie in der Vergangenheit liegt, die uns motiviert, bessere Menschen zu sein, sondern wenn das Paradies als Ideologie in der Zukunft verortet wird, die uns zwingt, dem Paradies liniengetreu entgegen zu marschieren. Alles wird in diesem Fall dieser Zukunft untergeordnet. Wer es wagt, sich der geplanten Zukunft in den Weg zu stellen, wird entsorgt oder bestraft!

Von der BBC wurden nur die ersten beiden Teile der Serie „Die dreibeinigen Herrscher“ verfilmt. Wer den dritten Band gelesen hat, weiß, wie es weiter geht: Eine Gruppe Menschen, die sich der Weihe verweigert haben, beginnen einen Krieg, den die Dreibeiner letztendlich verlieren. Am Ende sind die Menschen wieder frei. Kaum aber sind die Dreibeiner weg, führen die Menschen wieder untereinander Kriege. Der totale Friede ist dahin, aber die Freiheit ist wieder da. Freiheit ist nicht ohne Konflikte möglich. Vermutlich werden es daher liberale Menschen, die für die Freiheit streiten, immer schwer haben, weil sie nicht für den totalen Frieden auf Erden sein können. Der totale Friede ist nämlich nur in Gefangenschaft und Unterdrückung möglich. Deshalb war der Garten Eden auch ein Gefängnis. Ich aber bin ein Flüchtling aus diesem Gefängnis. Ich bin Tapfer im Nirgendwo!

Dieser Beitrag wurde unter Philosophie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

30 Antworten zu Tapfer im Nirgendwo

  1. Holger schreibt:

    hallo gerd,

    dein „bibelzitat“ ist sachlich falsch. du redest von mut den verstand zu gebrauchen, das gegenteilist der fall:

    „6 Und die Frau sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre, und daßer eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. “

    hier ist klar von „lust“ die rede.

    du schreibst weiter „Seitdem ist Gott nicht mehr Alleinherrscher in Moralfragen.“
    mich würde interessieren wie du moral definierst und warum deine moralvorstellungen für andere verbindlich sein sollen.
    bislang sehe ich dich überwirgend aus der bibel, sinngemäß, zitieren wenn es um moral geht.

    als bsp schreibst du: „…Respekt gebürt Menschen, nicht Ideen!…“

    hier 2 quellen aus der bibel:
    „Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. “

    „Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach dem Schriftwort: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!«, so handelt ihr recht; “

    mir erscheint es wiedersprüchlich christliche religion/lehre pauschal abzulehnen aber ständig aus ihr zu „zitieren“.

  2. Dante schreibt:

    Der Staat schenkt mir Freiheit nicht!

    Das nicht, aber er sorgt (hoffentlich) dafür, dass andere sie Dir nicht nehmen. Dafür eben gibt es Polizei und Justiz, und diese wären zwar theoretisch auch irgendwie privat finanzierbar, was aber selbst extrem problematisch wäre – von wegen wer die Musik bezahlt etc. …
    Zum Dogma taugt „privat ist besser als Staat“ nicht.

  3. anti3anti schreibt:

    „Der totale Friede ist nur in Gefangenschaft und Unterdrückung möglich.“
    Der totale Krieg auch.

    FDP und Schwarzer Block verfügen wohl über eine Schnittmenge: Beide instrumentalisieren gemeinsam die Entwürdigung der Frauen vor dem Kölner Bahnhof.

    • anti3anti schreibt:

      Die 3-beinigen Herrscher sehen nicht zufällig aus wie Windräder. Auch die Gehirnamputation ist realistisch.

      Die Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies erklärt, warum der Mensch über die Fähigkeit zum Unterscheiden zwischen Gut und Böse, also zwischen Richtig und Falsch, verfügt, jedoch nicht über die Fähigkeit zum ewigen Leben. Adam und Eva hätten ja eine Frucht vom Baum des Lebens essen können. Man kann die Geschichte auch anders wie hier interpretieren.

    • Kanalratte schreibt:

      Die FDP ist, wie so viele andere Parteien in den Merkelschen-Zeiten zur Opportunistenpartei geworden, die sich nach der vermeintlichen Mehrheitsmeinung im Volk (sprich Medienmeinung) und unter steter Berücksichtigung „linken Hipp-Seins“ ausrichtet. Christian „Haare schön“ Lindner ist die perfekte Person für eine solch profillose Partei.

      • gogo schreibt:

        Öh, da tust Du aber dem Linder unrecht, ist er doch der Einzige aus den „Altparteien“, der ein Neuanfang starten musste. Meiner Meinung nach hat er tacheles zu Merkel in diesem Jahr geredet, davor musste er fast 2 Jahre lang die die Wunden anderer lecken, die die Boygroup angestellt hatte, und neu aufstellen.
        Ob man jetzt wirklich gegen alles sein sollte, das bezweifele ich sehr stark. Wenn jemandem die EU, €uro, EU-Kommissare, EU-Gesetze, EU-Macht nicht gefällt – warum zerschlagen und nicht reparieren. Maximalforderungen gehen meist nie auf, hoffentlich nicht der NATO-Austritt und hoffentlich nicht der Eintritt in den Putin-Pakt.

        Mir tut die Wagenknecht, sogar die Roth und der Gabriel leid xD , nicht diese haben ihre Prinzipien an die Merkel verkauft, sondern die Merkel hat die CDU-Prinzipien verkauft und alle Anderen feindlich übernommen. Die saugt die regelrecht aus, da bleibt nichts mehr übrig. Die Frage ist, wenn alle „leer“ sind, woran wird sie ihren Hunger stillen können, die brauch mehr sonst geht die ein. Oh Schäuble renn so schnell du kannst! xD

        Lass doch den Lindner sein, vielleicht wird er später gar zum „Drachentöter“ auf seinem kleinen Ross FDP und einer makellosen Frisur im Winde, der dahinreitet zu seinem Weibe (diesmal jetzt echt!). xD

  4. ceterum censeo schreibt:

    Das Dreikönigstreffen der AfD wurde gerade von Antifa belagert, bedroht und angegriffen. AfD-Mitglieder wurden verletzt, Fensterscheiben eingeworfen, die Polizei verhielt sich passiv! Geht doch, oder!
    Köln: Mittlerweile gibt es über 500 Anzeigen wegen sexueller Nötigung an Silvester.
    Beschleicht Sie nicht langsam eine Ahnung, wir könnten andere Sorgen als ein paar Nazis in Deutschland haben?
    Herr Buurmann, ich möchte Sie eines fragen: Sehen Sie sich allen Ernstes in ein paar Jahren noch in Köln im Kleidchen durch die Straßen tänzeln?

    • Kanalratte schreibt:

      Wenn es so weiter in dem Tempo geht, gibt es hier 2020 Bürgerkrieg in Deutschland!
      Also in ein paar Jahren nur noch in „gated communities“ Karneval feiern.

      • A.S. schreibt:

        Ich hoffe es kommt nicht so weit, aber ich habe ähnliche Sorgen. Z.B. dass es hier zu Zuständen wie vor dem Balkankrieg kommt.

      • O.Paul schreibt:

        Ach, das mit dem Bürgerkrieg wurde schon vor langer Zeit prophezeit. 2012 sollte auch schon mal das Jahr „X“ sein- und? Nix ist passiert. Der Deutsche gibt so lange nach, bis er wirklich der Doofe ist.
        Die Politik, Kirchen und sämtliche Gutmenschen haben die deutsche Gesellschaft soweit, dass es keine großen Gruppierungen gibt, die politisch irgendetwas in die Wagschale werfen könnten.
        Beispiel: Es gründen sich Parteien und Bürgerinitiativen, die dem einen zu zu rechts sind, dem ander zu links und ständig wird von allen auf die wirkliche Opposition (AfD, PEGIDA) eingedoschen mit der Nazikeule, dass sich nur wenige trauen, dort mitzumachen.
        „Wir sind zwar gegen die Poliik des Staates, aber keine Nazis“.

        Machts sich überhaupt noch jemand die Mühe, Programme (z.B. von PEGIDA) zu lesen? Oder quatschen alle nur noch das Gesafte der Selbstdarsteller aus den Medien nach?

  5. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Weil die muslimischen Mitbürger andere Sorgen haben.

    Die Polizei hat auch nicht immer Zeit für „Partymädels“ zur Jahreswende.https://www.youtube.com/watch?v=8DturW9Uv_c

  6. ceterum censeo schreibt:

    Weil laut Umfragen unter Moslems weltweit eben genau dieses Verhalten, wie auch die Tätigkeit des IS mit überwältigender Mehrheit begrüßt wird. In Deutschland beginnt das bei ca. 70-75 Prozent und endet in Saudi Arabien oder Pakistan bei ca. 98 Prozent.

  7. caruso schreibt:

    „Für einen Rechtsextremen ist jeder Mensch mit Verstand links und einen Linkenextremen ist jeder Mensch mit Verstand rechts.“ Genau s o ist es!
    lg
    caruso

  8. Falscher Hase schreibt:

    Gerd Buurmann schreibt:
    „“Gut, der Schwarze Block war zugegen, eine Gruppierung, die durchaus als linksextrem bezeichnet werden kann, aber die Schnittmenge zur FDP dürfte klein sein.
    Die Gegendemonstration war nicht links! Sie war ein breites Bündnis von Demokratinnen und Demokraten.““

    Wenn ich auf einer PEGIDA Veranstaltung zufällig neben einen Neonazi herlaufe, mache ich mich selber zum Neonazi. Soweit so gut.
    Wenn sie aber auf einer Gegenveranstaltung mit Linksextremisten vom „schwarzen Block“ marschieren, dürfen sie nach wie vor als „liberal“ gelten, weil die „Schnittmenge“ klein ist?
    Das ist doch Realsatire.

    • nichtlinks schreibt:

      Bravo, vielen Dank. Als treuer Leser kann man in der letzten Zeit über Hr. Buurmann’s Geschreibsel leider nur noch den Kopf schütteln. Schade.

    • Garr schreibt:

      Sie sind widerwärtig in dem, wie Sie nach islamesischer Gewalt lechzen! Zum Speien

      • ceterum censeo schreibt:

        Ihnen dürfte doch bekannt sein, daß es keine islamische, sondern allenfalls islamistische Gewalt gibt, die nichts mit dem Islam zu tun hat, welcher Frieden bedeutet?
        So viel Zeit muß schon sein!

    • A.S. schreibt:

      Bildllich gesprochen sind sie in Buurmanns virtuellem Haus zu Gast. Bitte benehmen Sie sich entsprechend und zeigen etwas Achtung vor dem „Gastgeber“.

      • ceterum censeo schreibt:

        Ob man sich darüber freuen sollte, wenn die Gutmenschen von ihrer Naivität und Boshaftigkeit eingeholt werden, sei dahingestellt. Manch einem fällt es zunehmend schwer, nett zu denen zu bleiben, die gerade unser Leben zerstören helfen, und sich noch als die personifizierte Moral aufspielen.
        Außerdem lechzen wir nicht nach islamischer Gewalt, wir warnen verzweifelt vor ihr!

        • Garr schreibt:

          Wer ist wir? Sie und der widerliche Herr Fester? Angesichts dessen, was seit Jahren passiert, wäre ceterum censeo auch mein Mott. Aber wenn Sie sich mit der autochthonen Widerwärtigeit gemein machen, na, dann gute Nacht. Herr Buurmann liest ja nur, nach eigenem Bekenntnis hier, Kant und Curie, leider nicht Hegel, bei dem zu lesen steht, für all die, die zu lesen wissen: Das Tun des einen ist das Tun des anderen. Wenn die Kritiker des Gutmenschentums Bessermenschen werden, dann wird es wirklich brenzlig. Aber dann stimmt mehr denn je, was der Titel von Buurmanns Blog fordert: Tapfer im Nirgendwo, insofern hat er seine Eindrücke von der Demo gestern schön anschaulich beschrieben, und ich verstehe nicht, warum er den Leuten, deren Demos er meidet, hier Raum gibt. Das halte ich jedenfalls nicht für liberal. Hildegard von Bingen bestimmt auch nicht. Sie würde wohl auch meinen, daß es keine homöopathiwsche Kleinigkeit wäre, dem Nirgendwo standzuhalten. Leider sehe ich, auch hier, immer mehr, die es nicht mehr schaffen, und sich als widerwärtige Zeitgenossen outen, die sich nicht mehr von dem, vor dem sie warnen, unterscheiden. Im Nirgendwotapfer wird es einsamer. Mich fröstelt, wenn die hiesigen Barbaren anfangen zu kochen.

    • ceterum censeo schreibt:

      Genau der Gedanke kam mir auch gerade. Aber wir beide haben Unrecht. Internationale Sozialisten sind die Guten unter den Bösen. Naja, genaugenommen haben sie noch viel mehr Menschen auf dem Gewissen, als ihre Nationalen Kumpels, aber sie haben ihr Image wohl für alle Zeiten polieren können.
      Komisch, daß sie damit bei so Vielen durchkommen, die an und für sich nicht blöde sind.

  9. Garr schreibt:

    Sie haben nicht nur Kant gelesen, sie waren auch im Garten Eden!

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s