Netanjahu zur LGBT-Community

„Ich weiß, dass es heute hier sehr wichtige und ausführliche Debatten zu dem Thema LGBT gibt. Deshalb bin ich auch außerplanmäßig heute hier zugegen um den Mitgliedern der LGBT-Community nur einen Satz zu sagen: ‚Jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen‘ – das ist die Grundidee vom Menschen, die unsere Nation schon vor Jahrtausenden bestimmt hat. Und es ist zugleich das Prinzip, dass das Leben unseres Volkes heute zu bestimmen hat!“ (Benjamin Netanjahu)

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62 Antworten zu Netanjahu zur LGBT-Community

  1. 3Palestine schreibt:

    Das unterscheidet den Ultrahardliner Netanyahu eben von den progressiven, moderaten Gutmenschenlieblingen im Iran, Gaza, Westbank…

  2. yoyojon schreibt:

    Nicht ganz das vorgegebene Thema aber…

    Aus gegebenem Anlass (bestimmter Kommentare hier und draußen)
    möchte ich nun doch den „Flüchtlingskritikern“ eine Frage stellen:
    „Wo wart ihr eigentlich alle, als der Karren ins Rollen gebracht und
    an die Wand gefahren wurde?“
    Als das unterwegs war, habe ich niemanden auf der Straße gesehen, keiner
    hat sich beschwert, keiner dazu aufgerufen, den „crash“ zu verhindern,
    den alle kommen sehen konnten.
    Ruhig und gelassen, mehr noch, unterstützend (!), haben alle zugesehen.
    Nun, nach dem vorhersehbaren Unfall blicken alle auf das Jahr 2015 und
    jetzt 2016 und jammern, klagen und schimpfen. Dabei wird das Jahr 2015
    gleichsam zum Jahr Null erklärt (Haben wir da eine neue Zeitrechnung?),
    als habe es davor keine Geschichte gegeben. Nach „dem Ende der Geschichte“
    gibt es nun plötzlich und unerwartet wieder Geschichte, die damit beginnt,
    dass wir beträchtliche Zahlen von Flüchtlingen „hereinströmen“ haben,
    die wir nicht wollen und die einfach vom Himmel gefallen sind,
    denn eine Geschichte vor dem Jahr Null, die gibt es nicht.

    Ich beobachte Entsprechendes betreffend einer ganzen Liste von Problemen.
    Niemand ist auf der Straße, keiner protestiert, keiner unternimmt etwas.
    Man wartet immer ab, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist und dann
    beginnt das große Wehklagen, das „Große Tantrum“ setzt ein.
    Das Kind hat sein Spielzeug kaputt gemacht und nun wirft es sich
    auf die Erde und heult und schreit. (Passt auch zu Thema „Palästinenser“).
    Da steht noch Einiges an und ich kann nur empfehlen: Nicht hinschauen.
    Beunruhigt nur. Abwarten Und wenn es zu spät ist, bitte brüllend auf die
    Straße rennen.

  3. peter schreibt:

    OT: Herr Buurmann, hier ein interessanter Artikel zu der von Ihnen schon oefter behandelten obzessiven Aversion von facebook bezueglich unbedeckter Frauenoberkoerper:
    https://asiancorrespondent.com/2016/02/facebook-suspends-user-for-posting-historical-photos-of-topless-indonesian-women/
    Der Fall ist besonders bemerkenswert, da facebook hier einer Muslima in den Ruecken faellt,die mit historischen Tatsachen islamischen Reaktionaeren darueber widerspricht, was in einem islamischen Land traditionell ist.

    • yoyojon schreibt:

      Es ist schon furchtbar, wie ein wachsender Teil der Muslime die Frauen, die eh immer schon ein prekäre Stellung in dieser Religion hatten, möglichst aller Eigenschaften überhaupt berauben wollen. Sie werden zu Gegenständen. (Zwischenfrage: Wer hat die kleinen Jungs erzogen? Ah… weiß nicht…). Allerdings… solche Fotos wären in den fünfziger, sechziger Jahren bei uns auch noch auf Protest getroffen. Diese hier weniger, denn bei „Wilden“ machte es nichts aus. (Eine Form von Tierfotos. Beliebt: „Afrikanische Negerstämme“). Anständige Mütter sagten ihren Kindern, sie sollten wegschauen, ein Magazin hätte die anständige Mutter verschwinden lassen. Später: Den Fernseher um- oder ausgeschaltet.
      Das entschuldigt jedoch trotzdem nichts. Erst Recht nicht im Zusammenhang der genannten Vergegenständlichung der Frau.

  4. Praecox schreibt:

    Genesis 1:27
    „G’tt schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde G’ttes schuf Er ihn, Mann und Frau schuf Er sie.“

    • ceterum censeo schreibt:

      Er kannte wohl seine Schöpfung selbst nicht so genau, oder er hatte es nicht so mit Abkürzungen.

    • yoyojon schreibt:

      Da steht aber nicht, wie, wer und was die im Einzelnen sind und wer wen zu lieben hat. Du meinst vielleicht nur zu wissen, wie es sich damit verhält, weil es Dir an Phantasie mangelt. So ist etwa ein Schwuler ein Mann, oder nicht? Und eine Lesbe ist eine Frau, klar! Sogar wer bisexuell ist, ist entweder Mann oder Frau. Anders bei Leuten, die festgestellt haben, dass bei ihrer Entstehung etwas schief gelaufen ist. Sie sind Mann oder Frau, aber körperlich sind sie das Andere oder oft Beides. Und da möchten sie das eben in Ordnung bringen und ganz Deiner Vorstellung entsprechen, nämlich eindeutig Mann oder Frau zu sein. Wenn Du damit Probleme hast, musst Du eben mal SELBST nachdenken und nicht einen orthodoxen Rabbi fragen. Der weiß es vielleicht auch nicht.
      Und: In der Schöpfung wurde Mann UND Frau auch ein Gehirn gegeben. Vermutlich, damit sie es SELBST benutzen und nicht „das Denken den Pferden überlassen“ oder wem auch immer, der / die sich anheischt für andere denken zu wollen.
      Und Leute, die gern Kleider anziehen, die die Konvention dem anderen Geschlecht zuspricht? 1. wurden Adam und Eva ohne Kleider, ganz nackt geschaffen. 2. Kleidung ist reine Mode, reine Konvention. Die ist nicht mit der Schöpfung mitgeliefert worden.

      • yoyojon schreibt:

        Ach ja… coming to think of it… die erste Kleidung war unisex!!! Feigenblätter! 😉

      • Praecox schreibt:

        Zitat Yoyojon:
        „In der Schöpfung wurde Mann UND Frau auch ein Gehirn gegeben. Vermutlich, damit sie es SELBST benutzen und nicht “das Denken den Pferden überlassen” oder wem auch immer, der / die sich anheischt für andere denken zu wollen.“

        Von einem Gehirn steht da aber nichts im Buche Genesis. Woher haben Sie diese Information? Und wieso eigentlich nur ein Gehirn für zwei Leute?

        • yoyojon schreibt:

          So ein Mist. Da habe mich offensichtlich geirrt. Jetzt beginne ich die Welt zu verstehen. Das mit dem Gehirn war/ist reine Mythologie und unwahr. Wie sollte man sonst erklären, dass „nie kein Mensch“ denkt. Irgendwas ahnte ich schon… deshalb EIN Gehirn für zwei Menschen. Jetzt sehe ich: wahr ist, KEIN Gehirn für zwei/alle Menschen. Schätze mal… nur die Schlange hatte eins. Aber das steht auch nirgends.

  5. quisa schreibt:

    Benjamin Netanjahu ist ja wirklich ein solch weltoffener Edelmann..

  6. Kanalratte schreibt:

    Ich bin sicher Netanyahu würde von vielen Deutschen als Schlimmer bewertet als Rohani und Putin zusammen. Der einzige der Netanyahu in der Negativitätsskala übertrifft ist wohl George Bush. Warum? Weil die Deutschen einerseits immer noch nicht mit ihrer Vergangenheit klarkommen und die Juden (in Form von Israel) dafür verantwortlich machen, andererseits aber deswegen weil ein „gutes Israel“ bzw. ein „guter Netanyahu“ in den großen deutschen Medien gar nicht existieren (darf). Es ist traurig, aber kaum ein anderes Thema wird so Schwarz-Weiß dargestellt, obwohl es in Deutschland an Medieneinseitigkeit nun wahrlich nicht mangelt. Wahrscheinlich weil sich einfach zu wenige Menschen daran reiben.

    Hier gilt die Faustregel:
    9 von 10 Meldungen über Israel in großen deutschen Medien sind negativ gegenüber Israel. 1 davon ist neutral.

    • caruso schreibt:

      @lieber Kanalratte, es ist leider genau so, wie Du es sagst. –

      Ein gutes Beispiel, wie widersprüchlich mensch ist: Alle Lebewesen sind G’ttes Geschöpfe,
      mensch ist Gottes Ebenbild. Sehr schön. Wieso sind dann die Homos, die Lesben und andere „Abweichler“ nicht G’ottes Geschöpfe, nicht G’ttes Ebenbild? Den selben Menschen die so Vieles so gut und so richtig über mensch geschrieben haben, bemerkten diesen Widerspruch nicht. Umso erstaunlicher, weil es ja nur den einen einzigen Schöpferg’tt gibt.
      – Gut, ich wäre auch nicht sehr glücklich wäre eine Tochter von mir lesbisch oder ein Sohn
      schwul. Aber deswegen ablehnen, hassen, bedrohen usw. käme nie in Frage. Auch keine(n) Fremde(n) betreffend. Ist der/die sonst okay, dann ist er/sie okay. –
      Netanyahu ist, was das anbelangt, sehr okay.
      lg
      caruso

  7. abusheitan schreibt:

    Und dann wären da noch die Tierliebhaber, die in Deutschland gerade vor Gericht gescheitert sind und die Grünen, die das Recht auf Geschwistersex einfordern und das Recht auf Sex mit Kindern etwas zurückgestellt haben, obwohl die grüne Jugend vor ein paar Jahren noch forderte „Fickt Euch doch alle!“

    • Praecox schreibt:

      Genesis, 2,20
      „Und der Mensch gab einem jeglichen Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre.“

  8. Kanalratte schreibt:

    Gehört zwar nicht zum Thema, aber mir geht das linke Dauerargument von wegen die Deutschen wären wegen ihren Waffenverkäufen daran schuld, dass sich die Araber bekriegen und Flüchtlinge zu uns kommen, gehörigen auf den Senkel. Erstens gibt es auf diesem Planeten noch zig andere Länder die Waffen verkaufen, (auch nicht nur der Westen) und hochwertige deutsche Waffen landen gar nicht bei irgendwelchen Rebellen, und Zweitens würde selbst ein Waffenlieferungsstopp aller westlichen Länder nicht verhindern, dass sich Rebellen mit AK-47 und Granatwerfer aus Ländern wie Pakistan, dem Kongo oder Kasachstan eindecken. Und Drittens sind wir nicht für deren eigenverantwortliches Handeln zuständig. Wenn ich mich mit Wodka totsaufe, kann man auch nicht den Wodkahersteller dafür verantwortlich machen. Aber in einem linken Weltbild ist immer der weiße Westler (Israel eingeschlossen) an allem Schuld. Russland lieben große Teile der Linken übrigens genauso wie Teile der Rechten.

    • yoyojon schreibt:

      Aber die Vorstellung ist doch reizvoll: Die Araber bekommen keinen Nachschub mehr. Selbstständig können sie aber nicht mal ne Patrone herstellen. Was passiert dann? Dann werden sie Krummschwerter schmieden – die Damaszener Waffen waren so berühmt, wie die aus Toledo – und einander damit den Hals abschneiden. Hat doch was, oder?

      • Bergstein schreibt:

        Eine der schnellsten und “ effektivsten“ Völkermorde die es je gab, war der in Ruanda (ca. 800.000 Tote in nur vier Wochen). Die Hauptmordwaffe war dabei die Machete.

      • ceterum censeo schreibt:

        Dauernd dieser ekelhafte Rassismus. Da wird den arabischen Menschen angedichtet, sie könnten nichts und wir Deutschen alles. Dabei muß man sich nur mal anschauen, was der Westen Arabern alles zu verdanken hat. Die Zahlen, die Mathematik, den medizinischen Fortschritt usw. usf. Auf den Bäumen säßen wir noch, ohne die Araber!

        • Bergstein schreibt:

          Ist das Ironie?

          • yoyojon schreibt:

            Muss wohl sein… als ob es (gibt es) für alle Ewigkeit ausreichen würde, wenn ein Stamm mal das Feuer und das Steinmesser erfunden hat. Sehr wichtig war das, aber deshalb könnte der Stamm doch noch Fortschritte machen. Es reicht nicht aus, wenn sich Ölprinzen von Europäern Paläste bauen lassen und Luxusautos kaufen. Es wäre besser, sie hätten sich mal etwas mehr z.B. mit Forschung und Wissenschaft beschäftigt, so wie ihre Vorfahren.

          • ceterum censeo schreibt:

            Passe mich schon mal dem Zeitgeist an, will ja nicht wie Ihr in den Bau einfahren, wenn demnächst die Haßsprechsonderstaatsanwaltschaften wüten.

        • Kanalratte schreibt:

          Also die Zahlen kommen schonmal aus Indien…

          • Praecox schreibt:

            Sie meinen natürlich die Ziffern bzw. Zahlzeichen, Kanalratte.

            Zahlen sind Abstraktionen, die wir kraft unseres Denkvermögens tätigen.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Nein, nein, das sind nicht nur die Zeichen, das ist vor allem das Dezimalsystem und die Null…

          • Praecox schreibt:

            In dem Gebiet des heutigen Indien wurden tatsächlich 9 Ziffern und eine Ziffer für die Null entworfen. Im 3. Jahrhundert v.d.Z.
            Da war in Ägypten das Dezimalsystem bereits seit ca. 2750 Jahren in Gebrauch.
            Gerechnet haben die Sumerer und Babylonier zu dieser Zeit bereits seit 1600 Jahren wie die Weltmeister.
            Und im Gebiet des heutigen China war man mit Null und Dezimalsystem auch schon dabei.

          • Kanalratte schreibt:

            @Praecox: Auch die Römer und Griechen hatten ein Dezimalsystem. Das erste Dezimalsystem mit Ziffern kommt aber aus Indien und hat sich über Arabien hier in Europa verbreitet.

          • Praecox schreibt:

            Zitat Kanalratte:
            „Auch die Römer und Griechen hatten ein Dezimalsystem. Das erste Dezimalsystem mit Ziffern kommt aber aus Indien und hat sich über Arabien hier in Europa verbreitet.“

            Nochmal zum mitschreiben in chronologischer Reihenfolge:
            5000 – 2500 v.d.Z.
            Sumer: Dezimalsystem und Sexagesimalsystem

            600 – 300 v.d.Z.
            Mesopotamien: Das erste Zahlzeichen für „Null“

            bis 200 v.d.Z.
            China: Dezimalsystem ohne „Null“

            300-200 v.d.Z.
            Indien: Zahlzeichen für 1 -9 OHNE Null

            500 – 600 n.d.Z.
            Indien: Dezimalsystem + „Null“ als eigenständige Zahl inkl. dazu gehörigen Rechenregeln + negative Zahlen

            Die Verwendung eines Dezimalsystems in Indien BEGANN damit 5.500 Jahre nachdem die Sumerer, 1.000 Jahre nachdem die Akkadier, ca. 1.000 Jahre nachdem die Chinesen und weitere 500 – 1.000 Jahre nach Hellenen und Römern. Habe ich Ägypten erwähnt?

            Ihr Eingangskommentar, @Kanalratte:

            „Kanalratte schreibt:
            Februar 25, 2016 um 7:29 nachmittags
            Also die Zahlen kommen schonmal aus Indien…“

            ist schlicht und ergreifend falsch und das in mehrfacher Hinsicht.

            Erstens
            sind Zahlen und Zahlzeichen zu unterscheiden.

            Zweitens
            kommen nur die heute global standardisierten Zahlzeichen aus Indien, die Arithmetik bestehend aus den Rechenregeln und dem heute global standardisierten, positionellen Dezimalsystem gehört keinem Menschen und keiner Kultur und wurde von verschiedenen Kulturen entstammenden hellen Geistern fortlaufend weiterentwickelt, wobei sowohl indische, als auch arabische Gelehrte hier um die Jahre 500 – 800 n.d.Z. die entscheidenden Rollen spielten.

            Und nun Schluß mit der Rechthaberei, das sind die Fakten und Kanalrattens grundfalscher Eingangskommentar wird nicht richtiger und auch nicht besser durch mehr Kommentare.

    • Praecox schreibt:

      Ein Wirt, der verantwortlich denkt, fühlt und handelt, zieht beim Ausschank an bestimmte Gäste eine klare Grenze. Schon im Interesse des eigenen Mobiliars.

      @ Ceterum Censeo
      Gerne können Sie diesen, gegen Kanalrattens Lügenkommentar gerichteten, Vergleich auf die ungebetenen Gäste und ihr Wirtsland anwenden. Feel free!

      • ceterum censeo schreibt:

        Erklären Sie bitte, wo Kanalratte Ihrer Meinung nach gelogen hat!
        Ihrem angedeuteten Vergleich zwischen unserer Regierung, die eigenmächtig Gäste eingeladen hat, mit einem schlechten Wirt, der den Zechprellern und bekannten Schlägern Schnapsrunden auf Kosten der Stammkundschaft spendiert, kann ich nur zustimmen. Und daß ihm in naher Zukunft das Lokal von den Gästen zerlegt werden wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Bleibt zu hoffen, daß die Stammgäste wenigstens auch mitmachen!

        • yoyojon schreibt:

          Wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich nur zustimmen. Ich mag (extreme) Simplifizierungen. Wie kann man sonst mit Geschrei einer Parole richtig draufhauen?
          Andere, gar fremde Menschen auch als Menschen zu sehen – wo kämen wir da hin? Mir san mir! Basta!

  9. Phillip K schreibt:

    Zitat: “ Ihre sexuelle Lebensweise ist doch kein Thema – außer, dass jemand sich vielleicht mit einem Freund / einer Freundin besprechen will. Das ständige Gerede zu Themen, die uns nichts angehen und die wir gar nicht unbedingt bereden wollen, geht mir auf die Nerven.“

    Früher waren die Menschen noch prüde, da wurde das Thema Sex in der Öffentlichkeit gar nicht erwähnt und es blieb Privatsache. Seid aber in der jüngeren Zeit immer mehr über Sex geredet, geschrieben und sogar im Fernsehen/Film gezeigt wird, wird auch über die sexuelle Neigung immer mehr geredet. Wäre es Ihnen lieber, wenn wir wieder die 50er Jahre haben?

    • yoyojon schreibt:

      Das ganze Gerede hat wenig zu tun damit, dass man aufgeklärter wäre. Es ist vielmehr zur Ersatzfunktion geworden. Ich will das so erklären: Seit die Menschen immer mehr Fertiggerichte zu sich nehmen und immer weniger selbst kochen, sind Kochshows im Fernsehen DER Hit. Die Gesellschaft scheint mir nur wenig, wenn überhaupt, offener als in den fünfziger Jahren, wendet aber viel Energie auf so zu tun (leichte Übertreibung).
      Jedenfalls… wie soll ich sagen… wie üblich… TUN, nicht so viel reden.
      Und vielleicht mal wieder Wilhelm Reich lesen (Weniger über das Orgon, sondern die hervorragenden, frühen Schriften zur Sexualität).

      • Praecox schreibt:

        Uiuiui, Yoyojon!

        Zitat Yoyojon:
        „Seit die Menschen immer mehr Fertiggerichte zu sich nehmen und immer weniger selbst kochen, sind Kochshows im Fernsehen DER Hit. “

        Das klingt geradezu nach einem Paradebeispiel für ein „cum hoc ergo propter hoc“,
        einem willkürlich konstruierten Kausalzusammenhang.

        Zugrunde legen Sie das Modell einer idealtypischen Jeden-Tag-selber-Kochen-Ernährung, das es allerhöchstens in der Werbung der 50er Jahre gab:

        • yoyojon schreibt:

          Ständig hat der Mann was zu meckern. Wenn man beim Lotto gewinnen kann, kann auch ein willkürlich konstruierter Kausalzusammenhang zutreffen. Besonders dann, wenn ich den äußere, ok?

  10. Hessenhenker schreibt:

    Augstein-Fan schani.hrubesch auf Spiegel-online als Kommentar unter einem Foto von Netanjahu (im Artikel ging es um den Hund, der Netanjahu als auch 2 seiner Gäste gebissen hatte, es ist kein Hund abgebildet, das einzige Foto zeigt Netanjahu):

    „schani.hrubesch 13.12.2015
    Der oben abgebildete Hund sieht auch schwerst krank aus. Zum Schutz der Menschen sollte der am Besten sofort eingeschläfert werden. Bei aller Liebe zu Tieren: Solche Hunde sind unheimlich gefährlich.“

  11. yoyojon schreibt:

    „Und noch eins…“ bezieht sich natürlich auf den zweiten Eintrag, den ich als Erstes gemacht habe. Ich weiß, die Leute sind nicht so doof… es stört eher nur mich Pedanten, dass die Reihenfolge nicht stimmt 🙂

    • Clas Lehmann schreibt:

      Anscheinend kommen die neueren Kommentare nun oben… Wahrscheinlich eine geänderte Einstellung. Mir geht das auch gegen den Strich.

      • Dante schreibt:

        Ich finde das an sich besser, man muss nicht so runterscrollen, um den aktuellen Teil der Diskussion zu sehen. Im Fred „Bibi in Not“ konnte ich zeitweise aufgrund einer langsamen Internetverbindung das Aktuelle gar nicht erst laden, oder erst auf den 3. Versuch.

  12. yoyojon schreibt:

    Und noch eins… in einer normalen Welt bräuchte man keine Gay(LGBT)-Parade. Wir machen ja auch keine „Hetero-Parade“. Die braucht man nur, weil es immer noch so viele Leute gibt, die alles, eben auch ihre Haltung gegen LGBT benutzen wollen, um andere zu unterdrücken (und Schlimmeres). Was es aber durchaus geben könnte, wäre eine „Love-Parade“ (Woher kenne ich gleich diesen Begriff? Habe ich doch schon gehört…:-) an der natürlich jegliche Form der Sexualität / der Liebe beteiligt wäre, und zwar mit jeglicher Selbstverständlichkeit. Warum sollte man nicht einmal die Liebe feiern und nicht nur 500 Jahre XY-Stadt und was da alles noch (an in der Regel spießigen Dingen = meine persönliche Meinung) gefeiert wird.
    Wenn ich so überlege… „LEBEN“, „LIEBE“ scheinen in unserer Gesellschaft immer weniger Bedeutung zu haben, wie sie zu feiern wären, wissen die Leute nicht mehr (Ihr Mangel wird dagegen schon empfunden).
    Dabei sind das die Dinge, die unter ALLEN Werten ganz oben stehen.

    • Bergstein schreibt:

      Und noch eins… in einer normalen Welt bräuchte man keine Gay(LGBT)-Parade.

      So unnormal ist unsere Welt gar nicht, wir brauchen tatsächlich keine Gay(LGBT)-Paraden. Es geht dabei auch nicht um das Einfordern irgendwelcher Rechte, sondern um reines Dominanzverhalten.

      Zur Klarstellung, ich befürworte keineswegs ein Verbot derartiger Veranstaltungen. Selbstverständlich achte ich das Recht jedes einzelnen auch Sachen zu tun, die ich persönlich als unangenehm oder gar ekelhaft empfinde. .

      Im Übrigen jede Empfindung braucht Grenzen auch die Liebe.

  13. yoyojon schreibt:

    Na, das hat er doch wirklich gut gesagt. So einfach ist das.
    Und damit sollte eigentlich die ständige Diskussion über Schwule, Lesben, Transgender-Leute, Bisexuelle abgeschlossen sein. Was soll man ständig darüber reden. Wir reden auch nicht ständig über Heterosexuelle pro und contra. Es geht in allen Fällen um das private Leben von Menschen, das nur ihnen gehört, nur sie angeht. Ende. Reden wir doch lieber über andere Sachen… was einer kocht, wie ihm / ihr ihre Arbeit schmeckt, sogar, wie sie sich vorstellen, dass man mit dem Problem der Flüchtlinge umgehen sollte und ob ihnen die letzte Aufführung von Gerd Burmann gefallen hat. Ihre sexuelle Lebensweise ist doch kein Thema – außer, dass jemand sich vielleicht mit einem Freund / einer Freundin besprechen will. Das ständige Gerede zu Themen, die uns nichts angehen und die wir gar nicht unbedingt bereden wollen, geht mir auf die Nerven.
    Aber… oh je… oh je… da ist ja noch die Wirklichkeit draußen. Da stolpern geistig verwirrte Menschen herum, die meinen sie wüssten es, sie wüssten, was andere im sexuellen Bereich tun dürfen und was nicht und welche Einstellungen sie dazu zu haben hätten. Und das sind leider nicht Wenige. Auch hier in Deutschland! Gar nicht zu erwähnen einige, meist muslimische Länder, die diejenigen, die sich nicht an ihre Besserwisserei halten und ihrem Diktat folgen, umbringen wollen. Sogar mit staatlicher Lizenz. Wie eigentlich auf fast allen Gebieten, der Irrsinn grassiert in dieser Welt und wird oft noch zur Normalität erklärt.
    Schade. Traurig.
    Da bleibt nun leider nichts anderes übrig, als weiter zu diskutieren. Zu versuchen solche Geisteskrankheiten zu bekämpfen. Und wenn ich das Ausmaß des Wahnsinns betrachte, dann sehe ich schon, dass wir noch sehr lange beschäftigt sein werden. Tja, so ist das.
    Immerhin hat Netanjahu da mal ein Zeichen gesetzt. Das wird vielleicht einige verwirrte Leute doch, wie sagt man das auf deutsch? „It’ll stop them in their tracks!“ ?… zum Einhalten und Nachdenken bringen.

    • A.S. schreibt:

      Problem ist nur, dass man die „geistig verwirrten Menschen“ mit öffentlichen Aktionen kaum erreichen wird. Wer für normale Öffentlichkeitsarbeit empfänglich ist hat sich doch schon längst angepasst. Entweder durch Toleranz oder Mund halten.
      Die die man erreichen müsste werden sich abschotten, so dass man eher die „Vernünftigen“ zu nervt.

      • yoyojon schreibt:

        Da ist leider etwas dran. Eine ganze Menge. Die Engländer sprechen von „to preach to the converted“.
        Die Dummheit der Menschen hat sich wie alles andere auch in zig-tausend Jahren evolutionär entwickelt und erweist sich als ziemlich stabil.

        • A.S. schreibt:

          Da ist eine Menge dran. Am Feminismus kann man schön beobachten wie eine Bewegung solange längst gewonnene Schlachten weiterführt. Solange, dass heute massenhaft emanzipierte Frauen sich vom Feminismus emanzipieren wollen/müssen.
          Die LGBT Bewegung muss aufpassen dass ihr nicht das Gleiche passiert. Ich sag nur Bildungsplan BW. Da redet man Kindern überhaupt erst ein dass es ein Problem geben könnte….

          • yoyojon schreibt:

            Der Feminismus ist an eine Wand gelaufen. EIGENTLICH bräuchten wir neue Bilder von „männlich“, von „weiblich“. Ganz neue. In einer durch und durch patriarchalen Gesellschafts- und vor allem Wirtschaftsform ist das gar nicht denkbar, kann nicht einmal vorgestellt werden. Und so ist Emanzipation (neben einiger akzeptabler Fortschritte) dazu degeneriert, dass viele Frauen die männliche Rolle übernehmen und dann glauben, sie seien emanzipiert.

          • Dante schreibt:

            Am Feminismus kann man schön beobachten wie eine Bewegung solange längst gewonnene Schlachten weiterführt.

            So „längst gewonnen“ sind sie nicht. Es gibt schon immer noch was zu tun, nur eben bitte an der richtigen Stelle. Außerdem ist ein Befreiungskrieg nie endgültig gewonnen, wie man an Erfolg von Islamisten, aber auch an diesen „Pick Up Artists“ sehen kann, die für eine Legalisierung der Vergewaltigung eintreten.

          • yoyojon schreibt:

            Dante, Du sagst es. Es gibt da SEHR viel, das Emanzipation eher wieder abschafft. Jeder anständige Rapper umgibt sich mit Mädchen, die ihn nicht nur anhimmeln, sondern in Unterwerfungsgesten gefangen sind. Viele Rap-Texte drücken eine Verachtung von Frauen aus.
            In 2 von 3 Hollywoodfilmen sind Frauen allenfalls eine dekorative Beigabe. Andere Filme, nicht nur offen kritische Filme, beschäftigen sie sich damit, frauenverachtende Haltungen offensichtlich zu machen und damit (auch wortlos) zu kritisieren. Und deren Regisseure wissen schon, warum sie das zeigen.
            Emanzipation in der patriarchalen Gesellschaft / Wirtschaft durchzusetzen ist kaum leichter, als einen Hund das Singen zu lehren. Und wenn wir ehrlich sind… LGBT steht dem gleichen Problem gegenüber. Die Welt funktioniert in Systemstrukturen. Willst Du ETWAS ändern, muss sich alles ändern. Aus gegebenem Anlass könnte man auch den Rassismus u.v.a.m. einbeziehen.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Es könnte ja eines geben, und sicher haben die, die diesen Bildungplan gemacht haben, ein deutliches Bewusstsein davon. Nur ist Pubertät nie leicht, und nach meiner persönlichen Erinnerung war Aufklärungsunterricht in der Schule immer eine Veranstaltung mit einem hohen Anteil paradoxer Ergebnisse. Und damals war der legale, halbwegs schickliche und damit unterrichtbare Teil deutlich übersichtlicher und fand nämlich in der Ehe statt.

            Das war die Unterrichtswirklichkeit; die Lebenswirklichkeit wich deutlich ab.

          • A.S. schreibt:

            „Das war die Unterrichtswirklichkeit; die Lebenswirklichkeit wich deutlich ab.“

            Das ist nicht das Schlechteste was Schülern passieren kann………

          • Clas Lehmann schreibt:

            Zumal nicht in dem Zusammenhang…

    • Praecox schreibt:

      Zitat Yoyojon:
      „Es geht in allen Fällen um das private Leben von Menschen, das nur ihnen gehört, nur sie angeht. Ende. Reden wir doch lieber über andere Sachen… was einer kocht, wie ihm / ihr ihre Arbeit schmeckt, sogar, wie sie sich vorstellen, dass man mit dem Problem der Flüchtlinge umgehen sollte und ob ihnen die letzte Aufführung von Gerd Burmann gefallen hat.“

      Was ich koche, geht Sie einen feuchten Käse an, Yoyojon!

      • yoyojon schreibt:

        Nicht zu fassen. So eine Frechheit. Morgen komme ich vorbei und dann wird geübt bis es klappt. Rezept bring ich mit. So. Und damit Schluss!!! Wäre ja noch schöner…denkt der, er kann kochen was er will…. wo sind wir denn…

        • A.S. schreibt:

          Was? Tofophobie hat da jemand? Tofukurse in alle Kindergärten!!!

          • yoyojon schreibt:

            Jetzt gib aber Ruhe! Seit Jahren gehe ich am Regal vorbei und werfe kurz einen Blick auf den Tofu. Soll ich… soll ich nicht… (Erinnerungen an einen Versuch von vor fast 20 Jahren kommen hoch). Dann gehe ich weiter… Ich komme ohne aus. Dabei lebe ich zu 99 % vegetarisch. Weniger aus ideologischen Gründen, sondern weil es mir schmeckt und weil mich – nach Beobachtung der Massentierhaltung – das meiste Fleisch anekelt. WENN schon, dann habe ich mir etwas von einem Fleischer geholt, von dem ich wusste, dass er von einem „altmodischen“ (früher: normalen), lokalen Bauern kauft. Unterdessen habe ich kaum noch irgendeinen „Fleischhunger“. Um Extreme zu vermeiden kaufe ich seltenst mal ein Hähnchen. Sehr selten.
            Aber wie käme ich auf die Idee, zu meinen, dass diese Art den Menschen aufgezwungen werden sollte. Ich hätte mich zu jeder Zeit vehement dagegen verwahrt, dass sich da Jemand einmischt. Jeder / Jede muss selbst entscheiden, was schmeckt und was ggf. für ihn / für sie gesund ist. Es gibt dazu genug Informationen (Gesundheit) von denen leider fast alles letztlich nicht als wissenschaftlich gesichert verallgemeinert werden kann.
            Da ich zudem – so weit möglich – der Grundbeobachtung, dass „leben leben will“ als ethischem Grundsatz zu folgen versuche, bin ich eben auch der Ansicht, dass Tiere ein gutes Leben haben sollten – bis sie ggf. geschlachtet werden. Das geht aber nur, wenn wir den Fleischkonsum auf das zurück fahren, was früher normal war. Es gab den „Sonntagsbraten“ und während der Woche kein Fleisch (zu teuer bzw. unüblich).
            Das Entscheidende an all diesen Fragen ist, dass die Leute sich mal Gedanken machen, sich bewusst entscheiden – für was auch immer, wogegen auch immer – und nicht einfach irgendwas machen. So ist es doch in allen Dingen, oder? Dazu gehört Freiheit, das ist Freiheit. Konventionen wie auch Vorschriften sind nun mal eben keine Freiheit und abzulehnen bzw. nur mit äußerster Vorsicht und Zurückhaltung zu akzeptieren. So akzeptiere ich etwa auch als Autofahrer die Autorität der roten Ampel und noch ein paar Dinge. Diese Autorität wird aber untergraben, wenn Vorschriften nicht mehr die Ausnahme sind sondern sintflutartig über die Menschen herein brechen.
            Da fällt mir gerade ein… wir bräuchten entweder 2 Parlamente oder das Parlament müsste in unterschiedlicher Funktion in Abwechslung tagen. Im einen Falle wird z.B. ein Gesetz gemacht. Da aber die Zahl der Gesetze inklusive die Wortzahl des Gesetzeswerkes insgesamt verfassungsmäßig festgelegt ist, muss zum Ausgleich im anderen Fall immer dazu ein Gesetz abgeschafft werden. Damit bleibt das Ganze begrenzt und übersichtlich.
            Und man muss sich Gedanken darüber machen, was wirklich gebraucht wird und was überflüssig ist. In D beobachte ich immer… kommt ein Problem auf… wird eben ein neues Gesetzt gemacht und schon meint man, das Problem aus der Welt geschafft zu haben. Schnupfen? Verbieten wir gesetzlich… usw.

Seid gut zueinander!

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