Kölner Bürgerzentrum feiert die Intifada

Am 27. Februar 2016 fand im Kölner Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine „Feier zum 47. Jubiläum der DFLP“ statt. Was die DFLP ist, erklärte das Bürgerzentrum ein Tag vor der Party auf seiner Facebook-Seite so:

„Die DFLP ist eine linke Partei“, erklärt die Alte Feuerwache fügt hinzu: „Sie wird nicht als Terrorgruppe betrachtet, sondern als eine Befreiungsorganisation.“ Wer DFLP jedoch googelt, findet diesen aufschlussreichen Imagefilm:

Die sogenannte „Befreiungsorganisation“ DFLP (جبهة ديمقراطية لتحرير فلسطين) hat in ihrer Geschichte mehrere tödliche Bombenanschläge verübt. Am 1. September 1970 verübte die DFLP ein Attentat auf König Hussein von Jordanien. Er entkam jedoch dem Anschlag im Gegensatz zu über zwanzig Kindern vier Jahre später. Bei einer Geiselnahme in einer Schule in der nordisraelischen Stadt Ma’alot im Jahr 1974 wurden 21 Schulkinder von Sprengfallen der DFLP getötet und mehr als sechzig weitere Schüler verletzt. Das Bürgerzentrum aber erklärt:

„Die DFLP steht nicht auf der Liste der Terrorgruppen.“

Die NPD auch nicht. Wann darf sie im Bürgerzentrum Alte Feuerwache auftreten? Der Gruß jedenfalls ist der Selbe, wie dieses aktuelle Bild der DFLP aus Gaza beweist:img_3133

Diese DFLP feiert das Bürgerzentrum Alte Feuerwache und das auch noch unter dem Motto: „Solidarität mit der Intifada“. Was Intifada bedeutet, erklärte der Kleriker Muhammed Salah “Abu Rajab” am 9. Oktober 2015 in der Al-Abrar Moschee in Rafah: „Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!”

Die Intifada ruft „Stecht die Juden ab“ und das Bürgerzentrum Alte Feuerwache in Köln feiert das mal richtig derbe ab und zeigt Solidarität.

Der Sprecher der Hamas, Mushir Al-Masri, erklärt am 9. Oktober 2015 vor einer jubelnden Menge:

“Die Jerusalem Intifada wurde ins Leben gerufen, und so Allah will, wird sie unumkehrbar sein. Das Messer ist unsere Wahl! Das Messer symbolisiert die Schlacht um die Westbank und um Jerusalem.”

Die Intifada ruft „Das Messer ist unsere Wahl“ und das Bürgerzentrum Alte Feuerwache in Köln lädt zum Tanz der Messer!

Am 17. September 2015 erklärte auch Mahmud Abbas von der Fatah, was Intifada bedeutet:

“Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wurde. Dieses Blut ist rein, es ist pures Blut, vergossen für Allah und für seinen Willen. Jeder Märtyrer wird einen Platz im Paradies finden und jeder Verwundete von Allah belohnt werden.”

Von Allah gibt es Lohn und von dem Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine Party, co-finanziert von der Stadt Köln, die dem Bürgerzentrum Fördergelder gibt, das dann die Intifada feiert, in deren Namen unzählige Juden mit Messern auf offener Straße abgestochen, mit Autos an der Bushaltestelle überfahren, von Bomben in Geschäften zerissen, von Gewehren in Cafés erschossen und mit Beilen in Synagogen abgeschlachtet wurden. Wenn das kein Grund für eine Party ist? Das Bürgerzentrum erklärte auf ihrer Facebook-Seite am 26. Februar 2016:

„Die Palästinensische Gemeinde hat eine über viele Jahre andauernde gute Beziehung zur Alten Feuerwache; regelmäßig werden Räume für verschiedene – öffentliche wie interne – Anlässe genutzt. Sowohl die Organisation als auch die bisherigen Veranstaltungen gaben keinerlei Anlass zur Kritik.“

Dann feiert mal schön! Ich hab für Euch sogar ein gutes Lied mit viel Rumms, Bumms, Beats, Waffen und einer gehörigen Portion Hass. Das Lied wurde sogar von der DFLP persönlich produziert.

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46 Antworten zu Kölner Bürgerzentrum feiert die Intifada

  1. Pingback: So laut kann Köln zu Judenhass schweigen | brink4u

  2. Couponschneider schreibt:

    Intifada ist wie damals unter Adolf, nur in Farbe.

  3. Pingback: Köln: Bürgerzentrum feiert Intifada | quotenqueen

  4. Pingback: Schaschlik | abseits vom mainstream - heplev

  5. Hans Friedrich schreibt:

    DAS SIND DIE, AUF DIE WIR JAHRELANG GEWARTET HABEN…

    :..ich kriegs nicht in meinem Kopf. Gerade hatten wir das Volksbewußtsein in einigermaßen geordnete und zivilsierte Bahnen gelenkt und es geschafft die Schatten der Vergangenheit, wie böse Wolken, beiseite zu pusten…

    …(die Politiker haben es nicht geschafft, die nutzen das „NIE WIEDER“ als Betroffenheitsgequatsche in Dauerschleife…)

    …..da importieren wir uns solche unkostruktiven, inhumanen und judenhassenden Muselfaschisten und schauen seelenruhig zu, wie die sich hier austoben.

    Aber wehe ein pubertierender Dösbaddel malt irgendwo ein Hakenkreuz….

  6. unbesorgt schreibt:

    Meinen Sie so ein Pech wie 1933?
    Was sagt Ihr Arzt dazu, dass Sie Ihre Medis abgesetzt haben?

  7. ceterum censeo schreibt:

    Was soll eigentlich das Geheule? Köln ist nun mal bunt, so wie’s die Kölner mögen. Da gehören eben Kommunisten, Muselmannen, Antisemiten oder antisemitisch-muselmanische Kommunisten dazu. Solange nur „Rechte“ verjagt werden ist alles genau so, wie es sein soll. Schadet nix !

  8. Dante schreibt:

    Wer ist denn nun das Volk?

    Im weitesten Sinne wir alle, ob Befürworter oder Gegner von Frau Merkels Flüchtlingspolitik. Im engeren Sinne, in dem Sinne, dass man die Tätigkeit, das Volk zu sein, gleichsam auch ausübt, ist jeder solange das Volk, solange er oder sie sich zivilisiert verhält. Anzünden potentieller Asylbewerberheime gehört natürlich nicht dazu, Anzünden bereits bezogener wie in den 1990ern erst recht nicht. Wer freilich jeden einen Nazi nennt, der es wagt, angesichts eines starken Zuzugs von Menschen aus arabischen Ländern skeptisch zu sein, ist in diesem Sinne ebenso wenig das Volk.

    • Dante schreibt:

      <

      blockquote>Also Volk ist, wer folgsam ist?< /blockquote>
      Zivilisiert bleiben heißt nicht folgsam sein. Die DDR-Bürger, die sich nicht mehr von ihrer Führung auf der Nase herumtanzen lassen wollten, sind in den meisten Fällen zivilisiert geblieben, waren aber eben nicht folgsam, sonst wäre erst mal alles beim Alten geblieben.

      Wieso heisst es dann nicht Folk?

      Hieß es im Mittelalter. Folc bezeichnete noch vor nur einem Jahrtausend das Gefolge eines Her-zogs, eines Heerführers.

  9. yoyojon schreibt:

    Kein Wunder. Ist doch offensichtlich, oder? Natürlich sind das auch die, die auch Papst sind. Immer, wenn ein „WIR“ auftaucht, wird suggeriert, dass Gemeinsamkeit, Einheit, Einheitlichkeit, also Einheitsbrei akzeptiert werden sollen – und werden – wo es eigentlich Derlei nicht gibt oder geben dürfte. Ggf. auch nur zur Einübung. „Volk“ ist ein Begriff, der sich wunderbar für solche Übungen eignet. Da ist Missbrauch derart Standard, dass die Leute, die meinen, es gäbe auch einen rechten Gebrauch (no pun intended), dies nur tun können, wenn sie eine ausführliche Gebrauchsanleitung beigeben. Das kann eine mittelgroße Bibliothek erforderlich machen…

    • yoyojon schreibt:

      Wenn man gegen Dummheit medizinisch vorgehen wollte, bräuchte man 1 000 000 plus unterschiedliche Medikamente. Nun stell Dir mal vor, welchen Umfang die Rote Liste bekäme. (Das größte Buch der Welt). Nicht mehr zu handhaben. (Wer es nicht weiß: Rote Liste = Verzeichnis zugelassener Medikamente, nichts Linkes 😉

    • yoyojon schreibt:

      VOLKSEMPFÄNGER… gibt es nicht mehr? Glaub‘ ich nicht… 😉

    • ceterum censeo schreibt:

      Dafür gibts heute jede Menge Refugeeempfänger!

  10. unbesorgt schreibt:

    Den „Deutschen Gruß“ haben die Jungs noch gut drauf. Gelernt ist gelernt!

  11. yoyojon schreibt:

    Leute, hier geht es immer so Ernst zu. Ich denke, man darf trotzdem die Schönheit nicht vergessen, die es in der Welt gibt. Hmmm…. was nehmen wir da… ah… Talya kennt ihr vielleicht nicht. Es lohnt sich, das etwas längere Vorspiel des Basses abzuwarten… um eine der sensitivsten Sängerinnen zu hören… ich liebe sie 🙂 (Ihre Musik natürlich!) 🙂

  12. Nicola Demolli schreibt:

    Schlimm ganz schlimm das die Stadt Köln sich für Terror und Hass hergibt.😡😡😡

  13. caruso schreibt:

    Köln wird mir immer sympathischer.-(((((
    lg
    caruso

  14. yoyojon schreibt:

    So ein Spassvogel. Es gibt schon witzige Leute…

  15. yoyojon schreibt:

    Da steigen bei mir ein paar Assoziationen auf.
    Gab es doch mal die „68-ziger Bewegung“, die
    als „Bewegung“ von Anfang an bei 99% der
    Bevölkerung auf Granit biss aber trotzdem meinte,
    eine Revolution anschieben zu können.
    Sicher, im unentwirrbaren Gemisch ihrer Ideen
    war durchaus auch Brauchbares, wie
    die Auseinandersetzung mit den Nazivätern.
    Dass dazu gleich noch die Weltrevolution
    durchgezogen werden sollte, hat mich damals
    sehr gewundert, wie Vieles andere mehr.
    Ich konnte nichts damit anfangen und obwohl
    ich alle Konvention hasste und eher linken
    Gedanken zuneigte, hielt ich mich von diesem
    Narrenschiff fern.
    Dann war zu beobachten, dass denen die Felle
    wegzuschwimmen begannen und plötzlich
    hörte man, dass sie in palästinensischen
    Terrorcamps Terror trainierten. Donnerwetter!
    Na ja, man kennt den Rest der Geschichte.
    Und was sah ich da, wenig später?
    Immer mehr Jugendliche rannten mit einem
    Palästinensertuch herum. „Was ist das denn?“
    fragte ich mich, schon sehr verblüfft.
    Auf Nachfrage, wollte man „seine Solidarität
    mit den Palästinensern“ zum Ausdruck bringen.
    Es ging da schon um böse Israelis, die
    Palästinenser in Camps halten würden.
    (Das waren zwar Camps, die nicht von Israelis,
    sondern von Arabern eingerichtet wurden
    um Palästinenser zum Faustpfand für Mord
    und Erpressung zu machen, aber macht ja nichts.)
    Sonst noch Kenntnisse zum Thema?
    „Nicht wirklich“. … Greift sich seinen/ihren
    Pali und geht, sozusagen…
    Worum ging es denen?
    Sie hatten keine Ahnung von Nichts, quasi.
    Aber sie wollten auch (Jugend) progressiv sein
    und zu den moralisch Guten gehören.
    Und da wurde ihnen von den Resten der
    misslungenen Weltrevolution 68
    (Geistigen Kindern der RAF?)
    dieses tolle Pali-Tuch angeboten.
    Wieso das so durchschlagend geklappt hat,
    verblüfft mich bis heute. Dummheit allein
    reicht da nicht aus.
    Und jetzt haben wir also die aktualisierten
    „Pali-Tuch-Träger“ in Köln?
    Was ist neu…
    Die Dummheit nicht. Die begleitet uns
    immer und überall. Da muss also noch etwas
    sein (Gerd, kuck mal nach, Du bist vor Ort!).
    Zum Beispiel der alte Antisemitismus, von dem
    man sich natürlich distanziert. Niemals wäre man
    Rassist oder Antisemit. Aber gegen Israel zu sein
    und „zu kämpfen“, das ist etwas ganz anderes.
    (Hä ???).
    Ärgert es die Leute, dass da Juden der
    Shoa entkommen sind? Dass da Juden, die überlebt
    hatten, ob Zionisten oder nicht, wieder in Lagern
    sogenannter „Displaced Persons“ saßen und die
    wieder niemand haben wollte? Wohin? Wohin nur…
    Aber da gab es ja Eretz Israel, ab 48 sogar den
    Staat. Da konnte man hin! War das eine Erleichterung.
    Dort würde man nicht ständig als Jude auffallen,
    man ist einfach unter Menschen. Keiner kuckt einen
    schief an 🙂 und denkt „Jude!“.
    Ist einfach kein Thema mehr.
    Man war „unter sich“, sprich, zusammen mit Leuten,
    die gleiche oder ähnliche Erfahrungen hatten.
    Man war gerettet. Man konnte endlich mal
    etwas aufbauen und los ging’s.
    Aber das „pfopfert“ unsere progressiven Freunde.
    Sie meinen, man nennt jetzt die Juden einfach Israelis –
    (zum Teil nicht ganz falsch, bis dahin…) und das gibt einem
    einen wunderbaren, neuen Grund, sie vernichten zu
    wollen. Antisemitismus ist das nicht!
    Kannst Du nicht lesen? Da steht nicht „Juden raus!“,
    da steht „Israelis raus!“. Also! Kein Antisemitismus
    weit und breit. Blödkopp!
    Man kämpft eben für die Freiheit der Palästinenser.
    Also. WAS IST NEU ?

    • yoyojon schreibt:

      Eine Definition lohnt sich nicht. Es ist ein reiner Herrschaftsbegriff, ein Propagandabegriff, ein Vernebelungsbegriff. Einfach auf den Müll werfen. Verwenden wir lieber „Bevölkerung“ oder „Menschen, die sich zu einem gemeinsamen Staat und einer Staatsform zusammengeschlossen haben“ oder so etwas Ähnliches. Da kann man sich leichter etwas Konkretes vorstellen 🙂

      • yoyojon schreibt:

        Ach ja… und… fällt mir dazu noch ein… wenn ich das Geschrei höre: „Wir sind das Volk!“, dann frage ich mich… „Und was ist mit mir? Ich bin doch auch Jemand.“ 🙂 🙂 🙂

        • Dante schreibt:

          Mit dem Spruch wollen sich die Demonstranten (ich nenne sie so lange so, solange auch die Judenhasser von 07/14 so genannt werden) von Clausnitz in die Tradition der Bürgerrechtler der DDR stellen, der Staatsführung sagend „he, regiert nicht über unsere Köpfe hinweg“. Um wirklich in dieser Tradition zu stehen, muss man aber auch die Parole „keine Gewalt“ übernehmen, die man damals ausgerufen hat, obwohl die Gegenseite (Volkspolizei und MfS) durchaus Gewalt angewandt hat. Und damals ging es auch nicht gegen Dritte, wie in Clausnitz die Flüchtlinge, die auch keine Macht haben.

        • yoyojon schreibt:

          Überlege gerade, wo ich denn nun stehe… Und da fällt mir ein… unterschiedliche Familientradition von 2 Seiten: A. Der Staat ist immer der Feind. Je größer der Abstand zu ihm, desto besser. B. Als Sozialdemokrat bzw. Kommunist muss man sich sozial engagieren, auch wenn man (1933) gesetzlich zur Person non Grata gemacht wird.
          Das ist vielleicht ein Balanceakt 🙂

      • Dante schreibt:

        Es ist ein reiner Herrschaftsbegriff, ein Propagandabegriff, ein Vernebelungsbegriff. Einfach auf den Müll werfen.

        Den des Volkes im „völkischen“ Sinne ja, aber nicht generell den des Volkes. Er sollte im Sinne Ciceros respektive dem des Scipio Africanus, den er in einem Dialog sprechen lässt, politisch verstanden werden:
        Est igitur, inquit Africanus, res publica res populi, populus autem non omnis hominum coetus quoquo modo congregatus, sed coetus multitudinis iuris consensu et utilitatis communione sociatus.
        Eine meines Erachtens recht prägnante Übersetzung lautet so:
        Es ist also, sagte Africanus, ein Staat die Sache des Volkes; Volk aber ist nicht jede beliebig zusammengewürfelte Anhäufung von Menschen, sondern der Zusammenschluss einer größeren Zahl, die durch eine einheitliche Rechtsordnung und ein gemeinsames Staatsziel zu einer Gesellschaft wird.

        Verwenden wir lieber “Bevölkerung” oder “Menschen, die sich zu einem gemeinsamen Staat und einer Staatsform zusammengeschlossen haben”…

        Das ist ja gerade ein Gegensatz. „Bevölkerung“ (ursprünglich der Vorgang, dass ein Landstrich bevölkert wird) ist gerade das, was „Volk“ im politischen Sinn des Scipio nicht ist.

  16. A.S. schreibt:

    Irgendwie ist der Mythos des „edlen Wilden“ einfach nicht zu überwinden. Selbst Mörderbanden werden romantisiert wenn sie gegen die Zivilisation stehen.

  17. Dante schreibt:

    Demokratie ist nicht „Volksherrschaft“ in einem absoluten Sinne. Sie ist eine Staatsform, in der die Regierung nicht allmächtig ist und man sie ohne Blutvergießen aus dem Amt entfernen kann (Popper). Es ist nicht ‚gutes‘ demokratisches Recht, die Demokratie als solche abzuschaffen, auch nicht mit noch so großer Mehrheit.
    Dies wäre immer eine Verletzung unveräußerlicher Rechte eines Teils des Volkes und damit selbst undemokratisch, egal wie Viele es wollen.

    • Dante schreibt:

      Es drohen doch schon genug “unveräußerliche” Paragraphen zu kippen. Von daher, alles gut. Alles legitim.

      Ein Widerspruch in sich. Das Wort „drohen“ besagt schon, dass eben nicht „alles gut“ ist.
      Die Frage ist doch, wieso überhaupt Demokratie? Darf der Mensch als Objekt gedacht werden, gibt es keinen Grund, wieso nicht über die Köpfe beliebig vieler Menschen hinwegregiert werden dürfen sollte.

      War es nicht in Palästina, wo man freie Wahlen ermöglicht hatte?

      Es gibt kein Palästina als Staat. Es gibt nur die Autonomiegebiete der Arabischpalästinenser. Dort, respektive im Gazastreifen gab es ein mal freie Wahlen, die dann eine Regierung gebracht haben, die als erstes viel Blut derer vergossen hat, die gegen sie waren, sich aber selbst weder mit noch ohne Blutvergießen mehr abwählen lässt. Ein gutes Beispiel übrigens für punktuell freie Wahlen, die noch lange keine Demokratie bedeuten.

      • yoyojon schreibt:

        Die haben also die eigenen Leute umgebracht? Klar. Aber das dürfen die doch. Stört doch bei uns Keinen, tut ihrer demokratischen Gesinnung keinen Abbruch. Soll man sich auch noch darum kümmern? Man hat schon genug damit zu tun, für ihre Freiheit „zu kämpfen“.

    • unbesorgt schreibt:

      Einmal reicht eben nicht.

  18. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Diese ekelhafte Veranstaltung des Hasses gegen Juden ist nicht der eigentliche Skandal, sondern ,dass die Stadt Köln nichts dagegen unternimmt. Die Stadt Köln fördert durch ihre politisch Verantwortlichen auch die islamischen Massen, die den offenen und tödlichen Hass mitbringen. Der linksextreme Judenhasser, der gute linke Judenhasser, der rechtsextreme Judenhasser , der gute Mensch als Judenhasser, der gut bürgerliche Judenhasser und die einfachen Judenhasser können sich jetzt zurücklehnen.

    • Dante schreibt:

      Die Mehrheit entscheidet, meine Herren. Wem das nicht passt, ist wohl ein Demokratiefeind,…

      Von mir aus! Eine Herrschaftsform, die es legitimiert, dass irgendwer mit irgendwem machen kann, was er will, ist eine Tyrannei. Gegen Tyrannei zu sein, ist hochwohllöblich, und wenn „Demokratie“ Tyrannei ist, ist es völlig in Ordnung, „Demokratie“feind zu sein.

      • yoyojon schreibt:

        Also… die Israelis wollen keines Falls „mit den Palästinensern machen, was sie wollen“, wenn sie etwas wollen, dann mit ihnen in Frieden leben. Vielmehr wollen Palästinenser mit Juden, mit Israelis etwas machen (Vernichten!). Dafür können die Israelis sich einfach nicht begeistern und wehren sich gegen alle solchen Versuche. Dass, wenn ein Karren täglich an die Wand gefahren wird, bis keine Reparatur mehr möglich zu sein scheint, dabei auch unschöne Bilder entstehen, braucht einen nicht zu wundern.
        And dem Tag, an dem die Palästinenser beschließen, dass Frieden besser wäre als Mord, an dem wird sich alles ändern. In diesem Sinne könnte man Dante Beitrag etwas abgewinnen.

        • Dante schreibt:

          Also… die Israelis wollen keines Falls “mit den Palästinensern machen, was sie wollen”, wenn sie etwas wollen, dann mit ihnen in Frieden leben.

          Was ich auch nicht behauptet habe – im Gegenteil! Meine Ausführungen sind eine Antwort auf die von Herrn Fester, der Demokratie als (unumschränkte) Herrschaft der Mehrheit verkaufen wollte.
          In Zusammenhang mit diesem Fred lässt sich das als Behauptung deuten, der Antisemitismus, den die Alte Feuerwache hier zur Schau trägt, sei demokratisch legitimiert, und auch Mord an Juden wegen ihrer jüdischen Identität könne demokratisch legitim zu Recht erklärt werden. Das habe ich entschieden bestritten.
          Mein Kommentar hat das glatte Gegenteil der Ausrichtung, die Du da herausgelesen hast.

        • yoyojon schreibt:

          Danke, Dante, für die Erläuterung. War mir zunächst nicht ganz sicher, was da gesagt werden sollte. Und ja, die Demokratie zeitigt immer seltsamere Blüten, man möchte sie beinahe abschaffen wollen. Vorsichtshalber behalten wir sie aber, denn: „Von allen schlechten Staatsformen (von allen Formen der Knechtschaft) ist sie immer noch das Beste, das der Menschheit eingefallen ist!“. Wenn nun die große Mehrheit meint, dass man die einfach wie einen gekauften Schrank in die Ecke stellen kann und sich um nichts zu kümmern braucht, dann kann die Demokratie nichts dafür. Herrschaft der POLIS braucht eben eine solche. Ohne politisches Denken und Handeln dieser Polis ist die Demokratie mindestens Mal höchst gefährdet. Wenn man alles bei ALDI kauft, inklusive seiner Demokratie (-vorstellung), was ist das dann?

  19. Paul schreibt:

    Mir ist es völlig unverständlich, wie, gerade in Köln eine derartige Veranstaltung durchgeführt werden kann. So wie Toleranz sich ins Gegenteil verkehrt, wenn sie Intoleranz toleriert, sollte die Meinungs- und Versammlungsfreiheit begrenzt werden, wenn sie Gewalt und Terror verherrlicht.

    Ich stelle mir gerade vor, was der AfD widerfahren würde oder Pegida, wenn sie Ähnliches während einer Veranstaltung propagieren würden.

    Diese Veranstaltung wurde von den Behörden ungehindert zugelassen. Wo bleibt der Bürgerprotest gegen diese Versammlung?
    Nein, ich schreibe jetzt nicht, dass dies keine Menschen sind. Sie sind Menschen. Menschen voller Hass, die die Gewalt verherrlichen.

    Herzlich, Paul

    • anti3anti schreibt:

      Seit Silvester wissen wir, dass Köln das Verbrechen anzieht. Wer durch Köln mit dem Auto fahren will, weiß was Chaos ist. Die kaum sichtbare Polizei wird nur von Kriminellen als Freund und Helfer empfunden. Köln ist niemals langweilig, eine Hochburg der Demokratie auch nicht.

  20. Dante schreibt:

    Warum konnten die Kölner nicht unter der Alten Feuerwache eine U-Bahn bauen, ohne die Statik vorher gründlich zu berechnen?

    • ceterum censeo schreibt:

      Lassen Sie derartige Tötungsphantasien nicht die armen Säue lesen, die hin und wieder hier rumgrunzen! 🙂

      • Dante schreibt:

        Lassen Sie derartige Tötungsphantasien nicht die armen Säue lesen, die hin und wieder hier rumgrunzen! 🙂

        Tötungsphantasien? Iwo! Ich will niemanden töten, der mich nicht dazu zwingt. Aber man wird doch mal träumen dürfen, dass sich Hes. 25:17 bewahrheiten, vielleicht in Form von Num. 16:31ff.
        @Arme Sau wird mir da keinen Strick draus drehen.

Seid gut zueinander!

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