Messer und Medien

Ein Gastbeitrag von Lisa Piesek.

Vor einer Woche hat die fünfzehnjährige Safia in Hannover mit einem Messer auf einen Bundespolizisten eingestochen und ihn schwer am Hals verletzt. Zu dieser Tat sind mir einige seltsame Schlagzeilen in den deutschsprachigen Medien aufgefallen. Der ORF zum Beispiel titelt:

„Fünfzehnjährige bei Ausweiskontrolle in Hannover verhaftet“

Die Messerattacke wird im Artikel selbst zwar erwähnt, wer aber lediglich die Überschrift liest, wird über den Angriff auf den Polizisten überhaupt nicht informiert. Zwei nicht minder seltsam anmutende Stilblüten haben sich ZEIT ONLINE und SPIEGEL ONLINE geleistet:

„Messer: Mit den einfachsten Mitteln gehen Schüler und Polizisten aufeinander los“

„Gut ausgebildete Polizisten gegen Teenager mit Küchenmessern – es ist eine Spirale der Gewalt mit ungleich verteilten Mitteln“

Bevor Sie anfangen, wütende Leserbriefe an die Redaktionen zu schreiben, muss ich eine kleine Flunkerei auflösen. Diese Pressezitate sind zwar echt und nur geringfügig von mir angepasst, beziehen sich aber nicht auf das Messerattentat in Hannover sondern auf vergleichbare Geschehnisse im Nahen Osten:

„Fünf Palästinenser bei neuer Gewalt in Nahost getötet“

„Messer, Schraubenzieher, Gemüseschäler: Mit den einfachsten Mitteln gehen Palästinenser und Israelis seit Tagen aufeinander los…“

„Gut ausgebildete Soldaten und Polizeikräfte gegen Teenager mit Küchenmessern und selbst gebauten Brandsätzen – es ist eine Spirale der Gewalt mit ungleich verteilten Mitteln“

Zum Hintergrund:

Die fünfzehnjährige Gymnasiastin Safia S. aus Hannover war dort vor einer Woche am Hauptbahnhof unterwegs, ist einer Polizeistreife gefolgt und hat sich auch ansonsten auffällig verhalten. Daraufhin wurde sie von den beiden Polizisten angehalten und kontrolliert, dabei stach sie mit einem Gemüsemesser auf einen der Beiden ein und verletzte ihn am Hals, ein weiteres Messer hatte sie in ihrer Tasche. Für diese Tat wird ein islamisch-extremistischer Hintergrund vermutet. Safia war seit mindestens acht Jahren in der Salafistenszene aktiv, es gibt ein Video, das sie als Siebenjährige an der Seite von Pierre Vogel zeigt. Die Polizei soll sie seit Januar wegen Terrorverdachts beobachten. Es ist von Propagandisten des Islamischen Staats bekannt, dass sie zu solchen Attentaten auf Polizisten aufrufen. Die Polizei macht sich bereits auf weitere Attacken gefasst.

Die leider kaum abzuwehrende und darum erfolgreiche Strategie der “Messer-Intifada” stammt ursprünglich von palästinensischen Terroristen. Seit Anfang September 2015 hat Israel mit einer neuen Terrorwelle zu kämpfen. Israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte werden von Palästinensern mit Steinen, Autos, Molotow-Cocktails, Sprengstoff und Schusswaffen, vor allem aber mit Messern attakiert, schwer verletzt und getötet. Auffällig ist, dass viele Täter besonders jung, manche noch minderjährig sind. Seit dem 13. September 2015 gab es bis heute (Stand 4. März) 39 Angriffe mit Autos, 78 Schießereien und 195 Messerangriffe. Dabei wurden 375 Menschen teils schwer verletzt und 33 getötet. An 3. März stach eine Vierzehnjährige mit einem Messer auf einen Polizisten ein und verletzte ihn leicht. Den letzten Toten gab es am 18. Februar. Es war der 21-jährige Soldat Tuvia Yanai Weissman, der mit Frau und Tochter unterwegs war, während ein Messerattentat in einem Einkaufszentrum stattfand. Obwohl er unbewaffnet war, eilte er zu Hilfe und wurde tödlich verwundet.

Die deutschsprachigen Medien fallen leider durch besonders tendenziöse Berichterstattung zu diesen Terrorangriffen auf. Die Attacken werden verharmlost oder sogar verschwiegen, die Reaktion der Sicherheitskräfte wird hochgespielt, Israel die Schuld an der Eskalation zugeschrieben. Laut palästinensischer Gesundheitsbehörde sind seit September 2015 150 Palästinenser getötet worden. Gemessen an der Anzahl der Toten auf der israelischen Seite erscheint diese Zahl hoch, wenn man jedoch die Anzahl der Terrorangriffe betrachtet, bedeutet es, dass mehr als jeder zweite Attentäter überlebt hat. Andererseits gibt es bis jetzt keine wirksamen Abwehrstrategien gegen Messerattacken, als die Täter zu neutralisieren.

Noch einmal: Es sind seit September 2015, von einer Hasskampagne in den sozialen Medien geleitet, über 300 Terroristen mit Sprengstoff, Schusswaffen und vor allem Messern losgezogen, mit dem Ziel, Juden zu töten.

Sie haben Menschen ermordet und verletzt, und nicht einmal jeder zweite Terrorist kam dabei ums Leben! Mir scheint es, als seien die israelischen Sicherheitskräfte durchaus differenzierungsfähiger als die deutschen Medien. Der ORF titelt:

“Fünf Palästinenser bei neuer Gewalt in Nahost getötet”

Wer nur die Überschrift liest, wird nichts von den Messerangriffen erfahren. Die Tagesschau weiß, dass die Motivation für gezielte Mordattentate auf Juden “nicht der Hass auf Juden sein muss”, dagegen betont RP ONLINE explizit die jüdische Identität der beiden einzigen israelischen Attentäter seit September.

Wenn Juden Verbrechen begehen, wird also die “jüdische Rache” beschworen, wenn Juden umgebracht werden, soll das aber nichts Judenhass zu tun haben. Dabei braucht man nur genau hinzuhören, denn die palästinensischen Propagandisten, die Kinder und Jugendliche in den Tod schicken, machen keinen Hehl aus ihrer antisemitischen Gesinnung:

„Stecht zu! Stecht den Juden den Mythos des Talmuds in ihre Köpfe. Stecht den Juden den Mythos ihres Tempels in ihre Herzen! Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/5098.htm

Da fühlt man sich doch gleich an das Kampflied der SA erinnert:

„Wetzt die langen Messer auf dem Bürgersteig,
Laßt die Messer flutschen in den Judenleib.
Blut muss fließen knüppelhageldick
Und wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik.“

Es ist übrigens auch nur ein Plagiat.

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75 Antworten zu Messer und Medien

  1. Lusru schreibt:

    @Lisa
    „Die deutschsprachigen Medien fallen leider durch besonders tendenziöse Berichterstattung zu diesen Terrorangriffen auf.“
    Sie meinen doch nicht etwa damit auch „Lügenpresse“?
    Da wird immer bestritten, dass unsere Medien geleitete (verleitete) seien, da dort die Kanzlerin nicht anruft und ihre Darstellungsweise einfordert – aber niemand weist darauf hin, dass kein einziges namhaftes Massenmedium mehr eigene Recherchen führt, sondern sich alle aus sogenannten imaginären und undurchsichtigen freifliegenden „Rechercheverbünden“ mit Nachrichten und Schlagzeilen bedienen, die bereits im derzeit „geltenden“ geopolitischen Geiste vorgekaut und gestanzt wurden, so wie es der Kanzlerin auch als „Nachricht“ serviert wird – weswhalb man sich auch über etliche ihrer Äusserungen dazu nicht mehr wundern muss.
    Sie, liebe Lisa mögen das als Tendenz-Berichtung erkennen, der einfache inzwischen ungeduldige weil sich ebenfalls verschaukelt vorkommende „besorgte Bürger“ greit gleich zur Zaunlatte und sagt „Lügenpresse“.
    Ja, man kann nicht nur mit „Lügen“ lügen, es geht auch mit kleinen Verdrehungen, Weglassen, Ausschmücken und Aufmotzen – Wie toll doch Ihr Beispiel das hier uns vorführt!
    Nur „tendenziös“?
    Nein, da werden Massenmedien über deren Macher und deren Scheren und Zerrbildern im eigenen Kopf benutzt, um Agitation und Propaganda zu betreiben, alle, die dort heute arbeiten, wurden noch von der miefigen Schule des Journalismus des Kalten Krieges geprägt und ausgebildet, und wenn nun dieser vorbei sein soll, wie soll man denn da Journalismus machen, wenn der wichtigste Gegner abhanden kam – so sucht man sich auch ungesteuert neue „bäume“, an denen man sein altes Wortwerkzeug weiter so reiben kann.
    Wenn das der Guru des deutschen Journalismus, unser Hannsjoachim Friedrichs erleben könnte, er würde wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit ob des ständigen Gesinnungsjournalismus und einäugigen Betroffenheitsjournalismus in unseren wichtigen Medien zum Journaslismus-Terroristen gerieren und seine (Wort- und Satz-)Bomben in dies allgemeine Vernebelung werfen.
    Wollen Sie wissen, wie Friedrichs noch Journalismus meinte, der sich mit nichts gemein macht, auch nicht mit angesagt „gutem“, auch nicht selbst involviert in die Information, dann googeln Sie ihn.
    Er hätte all Ihre Beispiele deutlich seriöser und faktenorientiert statt gesinnungsorientiert formuliert.

  2. Pingback: Warum Terror gegen Juden für die UNO kein Terror ist - Audiatur-Online

  3. A.S. schreibt:

    Ich sehe Nachrichten und sehe, dass das gerade nicht funktioniert.

    Abgesehen davon: Warum soll der Aggressor bleiben dürfen? Wenn schon Frieden durch Rausschmiss, dann sollen bitte diejenigen Palis gehen, die nicht bereit sind die Wirklichkeit zu akzeptieren.

  4. O.Paul schreibt:

    Mit dem Terror im Nahen Osten bin ich groß geworden, lebe seit 50 Jahren damit und wenn ich mal sterbe, wird es dort immer noch Terror geben. Das Verrückte daran ist, dass es nie eine Annäherung geben wird. Da sind die Fronten zu verhärtet.
    Eine radikale Umerziehung wie in Europa würde da helfen. Und eine übergeordnete Regierung.
    Die europäischen Staaten haben sich jahrhundertelang bis zum Ruin bekämpft und gelten heute aber als Freunde.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @O.Paul: „Das Verrückte daran ist, dass es nie eine Annäherung geben wird. Da sind die Fronten zu verhärtet.“

      Nach meiner Auffassung ist nur eine Seite verhärtet, O.Paul. Israel hat eine Annäherung vollzogen, indem es den Gazastreifen räumte.

      • A.S. schreibt:

        Da es keinerlei Friedensangebote bzw. Verhandlungsangebote von Paliseite aus gibt, schließe ich mich dem an!

  5. gerd4president schreibt:

    @FF
    Lieber Zeitgenosse,

    Sie lassen völlig den zivilisatorischen Aspekt dieser Problematik außer Acht!

    Sprich, in einer zivilisierten Gesellschaft verursacht es kaum bis gar keine „friedensgefährdenden“ Probleme, wenn sich Menschen, die sich von der niedergelassenen Umgebungsbevölkerung unterscheiden, ein Grundstück kaufen, darauf ein Haus bauen und praktisch „siedeln“. So nicht in Israel, wo über eine Million Araber „siedeln“, und auch nicht in Deutschland, wo mich bisher noch niemand als jüdischen Siedler denunzierte, der ich aber definitiv bin, da ich – wie oben beschrieben – verfuhr, Grundstück, Haus und einfach friedlich leben …

    Es spricht also absolut für sich, und man sollte das mal sacken lassen, wenn die PA von einem Friedenshindernis faselt, was nichts weiter bedeutet, als dass sie die Gebiete, aus welchen sie nur einen weiteren „künstlichen“ arabischen Staat zu erpressen trachten, absolut „judenfrei“ halten wollen. Warum nur sollen in einem solchen „künstlichen“ Konstrukt keine Juden wohnen dürfen, was haben jüdische Häuser und Wohnungen mit einem Staat drumherum zu tun?

    Die Antwort ist so einfach wie eindeutig: Eine zivilisierte Gesellschaft ist tolerant und hat damit keine Probleme. Eine weniger zivilisierte Gesellschaft reagiert auf die pure Anwesenheit anderer Menschen mit Gewalt, Terror und Mord.

    Machen wir ein Gedankenexperiment: Wie groß wäre wohl der Aufschrei, wollten wir Deutschland „araber- oder türkenfrei“ halten, bezeichneten wir die „arabischen Siedlungen“ in Berlin-Neukölln oder Berlin-Wedding, samt arabischem Stadtbild, als „Friedenshindernis“?! Ein Aufschrei gegen die systematische Vertreibung der Juden aus so ziemlich allen arabischen Staaten war hingegen nicht zu vernehmen.

    Und kommen Sie mir jetzt nicht wieder mit dem „indianischen Friedhof“! Erkundigen Sie sich bitte umfassend! Juden stammen aus Judäa, Araber aus Arabien! D.h. die indigene Bevölkerung der umstrittenen Gebiete spricht weder arabisch noch „palästinensisch“ …

    • O.Paul schreibt:

      gerd4president schreibt:
      März 7, 2016 um 3:18 nachmittags

      „Juden stammen aus Judäa, Araber aus Arabien! “

      Und am Ende sind´s alle Semiten.

    • yoyojon schreibt:

      Sehr gut erklärt. Und so einfach ist das. Unverständlich warum manche Leute damit ein Problem haben.

    • ceterum censeo schreibt:

      Hängen Sie’s nicht so an die große Glocke, sonst steht demnächst ein „Breites Bündnis“ vor Ihrer Tür und fordert irgendwas für die armen Palästinenser. Darin sind sich nämlich unterschiedlichste Canaillen einig.

  6. schlingsite schreibt:

    Damit ließe es sich leben, allerdings nicht nur einseitig.

  7. Bergstein schreibt:

    Ich finde es schon recht witzig, wenn Sie anderen vorwerfen, keine Nachrichten zu schauen. Libyen, Yemen, Syrien, Irak sind zerfallen, Libanon gibt es seit Jahren nur auf Papier aber Israel soll ein künstliches Gebilde sein. All diese Staaten sind wohl nur deshalb in Chaos versunken, weil Juden in Judäa Häuser bauen.

  8. Dante schreibt:

    Sehen wir nicht gerade, dass sowas durchaus funktioniert?

    Ja, aber beschissen.

    Sehen Sie keine Nachrichten?

    Eben drum. So was macht man nicht ohne Not.

  9. yoyojon schreibt:

    Langsam wird es hier „interessant“. So, wie ich im „wirklichen Leben“ zunehmend weniger Interesse habe, mich mit Leuten zu unterhalten, weil die meisten früher oder später, mit ihren Vorurteilen, sogar mit Hass, herauskommen. Irgend so etwas haben sie immer „auf dem Herzen“ bzw. gerade NICHT dort. Und so kann kann sogar hier beobachtet werden, wie sich der Antisemitismus irgendwann Bahn bricht, quasi brechen muss. Aber was ist neu?

    • A.S. schreibt:

      Wenn man Realist ist muss man anerkennen, dass die Siedlungen für die Palästinenser die einzige Hoffnung auf ein halbwegs geregeltes rechtsstaatliches Leben mir ausreichendem Auskommen darstellen. Wer die Siedlungen für falsch hält mag das tun, soll aber das depperte Moralgeschwafel sein lassen. Man sollte mindestens anerkennen, dass man dann ein schlechteres Leben für die „eingesessene“ Bevölkerung propagiert.
      Wie Judäa ohne Siedlungen aussähe kann man im GAZA-Streifen beobachten.

    • Kanalratte schreibt:

      Israel hat außer den USA und Indien keine Freunde. Ja, die Deutschen helfen Israel noch ab und an, aber das nur sehr widerwillig und auch nur wegen unserer elenden Geschichte. Wenn man sowieso fast nur Feinde hat, kann man sich keine neuen Feinde machen.

  10. unbesorgt schreibt:

    Wer der TAZ in Sachen Israel-Berichterstattung glaubt, holt sich seine vegetarischen Rezepte auch vom Metzger. Was besseres haben Sie nicht?

    • bevanite schreibt:

      Würde ich nicht mehr so pauschal sagen. Die taz ist nicht das Neue Deutschland oder die Junge Welt, inzwischen schreiben dort auch jüngere Leute, die früher in der antideutschen Linken aktiv waren und für ihnen nahestehende Portale schrieben.

  11. unbesorgt schreibt:

    Wer ein Haus baut, ist also wahnsinnig? Seit wann ist Häuser bauen und darin leben was schlimmes? Sie wissen NICHTS darüber, wie es ein einem israelischen Dorf in Samaria oder Galiläa zugeht.
    Ach verdammt, ich habe gegen §1 des Blog-Gesetzes verstoßen: DFTT!

  12. Dante schreibt:

    Die Surrealität der israelischen Existenz…

    Lieber surreal, aber selbstbestimmt existieren als gar nicht oder nur unter der Fuchtel fremder Herren, deren Wohlwollen jederzeit in Hass umschlagen kann, dem man dann wehrlos ausgeliefert ist.

    • Dante schreibt:

      Sie haben hier aber nicht nur von den umstrittenen Siedlungen, sondern von Israel überhaupt gesprochen, und zwar mehrfach.

      • Dante schreibt:

        Das habe ich nicht!

        Yes, you DID!
        Sie nannten Israels Existenz surreal und Israel ein aus dem Boden gestampftes Konstrukt.

        Und die fußen doch in Teilen auch auf dem Recht des Stärkeren…

        Indirekt. Sie beruht darauf, dass man, um als Jude sein Recht, in Freiheit zu leben, ausüben zu können, der Stärkere sein muss.

        …bzw. werden doch immer wieder mit militärischer Macht untermauert.

        Wie die Beendigung des Holokaust, später die Beendigung der Pol-Pot-Schreckensherrschaft oder noch später die des Völkermordes an den rwandischen Tutsi. Alles endete durch die militärische Niederlage der Täter.

    • ceterum censeo schreibt:

      Es besteht doch sicherlich unter uns Einigkeit darüber, daß die „internationale Staatengemeinschaft“ ein riesiger Haufen Scheixxxxe ist.

  13. unbesorgt schreibt:

    Wen das interessiert? Es müsste in besonderem Maße diejenigen interessieren, die immer noch glauben, einen Staat Palästina aufbauen zu können. Wer glaubt denn noch, dass dies mit dieser zum Hass erzogenen Generation überhaupt möglich ist? Dieser Hass, den die Kinder durch arabische Medien bereits im Kinderprogramm eingetrichtert bekommen, bricht sich in brutalen Messerattacken Bahn. Und was ist die Reaktion in der palästinensischen Öffentlichkeit? Man bemängelt die Effektivität der Angriffe, denn Kinder stechen einfach nicht hart genug zu!

    Übrigens: Eine wichtige Quelle der Informationen über die Terror-Propaganda von Hamas und Fatah schweigt seit heute. PALWATCH.ORG wurde der Youtube-Kanal gekündigt. Wegen hate-speech! Dem arabischen hate-speech nämlich, über den PALWATCH.ORG berichtet!

    http://unbesorgt.de/pmw-youtube-account-gekuendigt/

    Los, geigt youtube mal so richtig die Meinung!

    • Dante schreibt:

      Der Klügere gibt nach.

      So lange, bis er der Dumme ist. Juden ist es noch nie gut bekommen, wenn sie nachgegeben haben. Wer brav tut, was Antisemiten ihm befehlen, wird von ihnen ermordet. Wer sich wehrt, kommt dabei möglicherweise auch um, aber wenigstens nicht kostenlos für den Feind.

    • Dante schreibt:

      Es gibt kein Mit- und kein Nebeneinander. NIEMALS.

      Quark. In Israel selbst gibt es zumindest ein Nebeneinander. Es ist das freieste Palästina, das es je gegeben hat und wahrscheinlich auch ne geben wird. Das so genannte „freie Palästina“, das Israels Feinden vorschwebt, würde nur eine Tyrannei mehr, wenn überhaupt (wahrscheinlicher ist, dass sich Jordanien und ggf. Syrien und Ägypten das Land unter den Nagel reißen und die lokale Bevölkerung unterjochen würden).

  14. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Vielen Dank, Lisa Piesek, Ihr Beitrag ist höchst lesenswert!

  15. ceterum censeo schreibt:

    Ich sehe keinen großen Unterschied in der Berichterstattung. Unsere Lügenpresse verharmlost Moslemgewalt in Deutschland genauso wie in Israel und der ganzen Welt. Der angestochene Polizist in Deutschland ist der Journaille so wenig wert, wie der ermordete Israeli.

  16. ABL schreibt:

    Es kommt natürlich darauf an, wie weit du mit deine Historie zurückgehen gewillt bist
    Es soll uns dringend interessieren, denn alles was sich dort abspielt, kommt über zu uns..nur wir meinen hier historisch gewachsen zu sein…und werden den Selben Schicksal teilen

  17. schlingsite schreibt:

    Manchmal mischen sich halt Mißtöne in das Lied: Wir haben uns alle lieb. Dafür braucht es dann mediale Beruhigungstropfen.

  18. Lisa Piesek schreibt:

    In diesem Artikel geht es um die deutschen Medien.

    • Dante schreibt:

      Ich habe das ja auch verstanden. Genauer gesagt, fast Jeder hier hat es verstanden. Noch genauer, Jeder, der verstehen wollte, hat verstanden.

  19. yoyojon schreibt:

    Wenn HASS zum Kult wird, dem Hass wie einem Gott gehuldigt wird, Menschen von Kind an mit Hassgebeten aufstehen und mit Hassgebeten schlafen gehen und in einer Hasskultur leben, dann ist es genau so.
    Ob die Unterstützer dieser Hasskultur (bei uns) wohl ihren eigenen Hass in einer Projektion über diese spezifische Hasskultur ausleben wollen?
    Die Welt hat noch nie brauchbare Konzepte vorgelegt, um solchen Hasskulturen effektiv zu begegnen. Und wenn diese Hasskultur Dir begegnet? Was kannst Du tun, außer genau dem, was die israelische Polizei oder die IDF tun?

    • ceterum censeo schreibt:

      Immer mitten in die Fresse rein… hauen oder stechen lassen. Lieber sterben, als sich Nazi nennen lassen.

    • yoyojon schreibt:

      Vielleicht gibt es auch Aspekte, der mitunter zu wenig bedacht werden. Wie ist es denn, wenn ein Polizist in Israel (Oder auch irgendwo) oder ein Soldat der IDF einen „mad-dog-attacker“ erschießen muss? Ja, zunächst wird er erleichtert sein, wenn er weiß, dass ein vielleicht schon „ausgesuchtes“ Opfer am Leben geblieben ist. Das ist ein gutes Gefühl. Und trotzdem … kann es nicht sein, dass das (ggf. hassverzerrte) Gesicht in seinen Träumen auftaucht? Ich denke, es ist nicht leicht zu verkraften, einen Menschen, hier vielleicht eher einen „Menschen“ zu töten. Und kann es nicht so sein, dass mancher Retter so zusätzlich auch noch zum Opfer wird? Es ist also Mitgefühl und Unterstützung für diejenigen am Platz, die sich einer solch schweren Verantwortung hingeben.
      Das erinnert mich… ich sah einmal vor Yad Vashem eine Gruppe junger Soldaten. Die wirkten auf mich fast noch wie Kinder. Sie standen zusammen und unterhielten sich, so wie sich eben Jugendliche unterhalten. Da dachte ich bei mir… vergleich doch einmal mit Gleichaltrigen in Europa. Die könnten auch so zusammen stehen, reden. Aber DIESE Jugendlichen hier tragen die Last der Verantwortung für das Überleben aller Juden in Israel. Ist es nicht tragisch, dass sie, kaum blicken sie etwas weiter auf das Leben hinaus, eine solche Last tragen müssen? Vielleicht sind das eben Aspekte, die von Manchen zu wenig bedacht werden?

      • Lisa Piesek schreibt:

        Erst gestern hat mir ein guter Freund eine Anekdote erzählt: Er war vor kurzem mit seinem 13-jährigen Sohn in Tel Aviv und die beiden haben beobachtet, wie Kinder an einem Denkmal rauf und runter kletterten, was aber den Soldaten, der dort Wache stand, nicht zu stören schien. Der Sohn meines Freundes, der in Deutschland aufgewachsen ist und bei dieser Szene einen Kulturschock durchlebte, fragte seinen Vater, warum der Soldat nicht einschritte. Daraufhin drehte sich dieser um und sagte:

        „Ich bewache nicht das Denkmal, ich bewache die Kinder“

        • yoyojon schreibt:

          Wunderbare Geschichte 🙂 Danke.
          (Den eher trüben Aspekt, dass die Kinder bewacht werden müssen, lasse ich hier mal weg).

          • yoyojon schreibt:

            Da ich schon ein Minus geerntet habe… war ich vielleicht nicht explizit genug? Was will uns – meiner Meinung nach – die Geschichte sagen? U.a., dass zunächst der Mensch im Vordergrund steht und nicht ein, wenn auch vielleicht bedeutendes, Objekt. U.a. fordert die Geschichte auch dazu auf, an viele andere Beispiele zu denken, bei denen das Umgekehrte der Fall ist. Auf die sollte nun wirklich Jeder / Jede selbst kommen. Die Welt ist voll davon. Und dass so eine Geschichte unter Juden / unter Israelis erzählt wird, sagt uns, dass das zu der am Weitesten verbreiteten Einstellungen unter Juden / Israelis gehört. (Alle anderen können sich fragen, ob sie das für sich auch so sehen oder nicht. Weiß man’s?) Und schließlich macht uns die Geschichte darauf aufmerksam, dass Kinder in Israel unter ständige Bedrohung ihres Lebens aufwachsen und es besser ist, wenn ein Soldat auf sie aufpasst. Wer muss schon in Deutschland damit rechnen, dass Mordbuben mit Messern herumgehen und nach Opfern suchen?
            Na ja… könnte einen ganzen Aufsatz geben… ist aber schon an der Grenze dessen, was man in einem Blog liest. Hoffe aber, mein Verständnis der Geschichte etwas erläutert zu haben.
            Und noch eins… es gibt bestimmt Leute, die gleich nach dem Haar in der Suppe suchen, das ihnen hinein fällt, wenn sie sich über die Suppe beugen. Na, dann viel Spass.

          • Lisa Piesek schreibt:

            Von mir gibt’s ein Plus. Ich habe es mal bei einem Gottesdienst selbst erlebt, dass der Rabbi das Gebet unterbrochen hat, um zu verhindern das spielende und lärmende Kleinkinder aus der Synagoge nach draußen gebracht werden.

          • O.Paul schreibt:

            So wie unsere Töchter in Schwimmbädern bewacht werden müßten……

          • yoyojon schreibt:

            Danke Lisa. Ein großes Plus für den Rabbi!
            Da fällt mir ein… gehe ich in bestimmten Ländern spät am Abend noch essen, dann haben die Leute dort ihre Kinder mit. Ist mir in Deutschland noch nicht aufgefallen.

          • yoyojon schreibt:

            Und für Baule, der sagt: „unsere Töchter in Schwimmbädern bewacht werden müssten „.
            Sie werden bewacht. In jedem Schwimmbad gibt es Vertreter der DLRG, die aufpassen, dass sie nicht absaufen.

          • ceterum censeo schreibt:

            O.Paul
            Du hast völlig Recht. Und yoyojon hat auch Recht!
            Auf uns kommen in naher Zukunft ähnliche Verhältnisse wie in Israel zu. Nur sind wir in mindestens einer Hinsicht beschissener dran: wir dürfen uns nicht verteidigen, wenn man unsere Kinder verletzen will. (Das hat unser Freund noch nicht verstanden. Er denkt, die einzige Gefahr für Mädchen im Schwimmbad sei das Ertrinken.)
            Auch dem Letzten muß doch einmal klar werden, daß wir alle denselben Kampf aufgezwungen bekommen! Die Israelis stehen nur an vorderster Front.
            Nicht nur deshalb haben sie unsere Unterstützung verdient!

  20. Dante schreibt:

    Wen interessiert das außer herrn Buurmann?

    Mich zum Beispiel, und eigentlich jeden, dem es nicht am Area Sinus Hyperbolicus vorbeigeht, wie unsere Presse Gewalt gegen Juden, weil sie Juden sind, bewertet.

    • Hessenhenker schreibt:

      Ich bin ja im echten Leben Zwilling.
      Und da könnt Ihr noch froh sein, daß ich kein Drilling bin!

    • Hessenhenker schreibt:

      „Frühzeitiger“?
      Ein Urmensch?

    • American Viewer schreibt:

      Ja, genau der.

    • Praecox schreibt:

      Falls wir denselben Typen meinen, so lässt er ausrichten, dass es ihm noch nie ums „mögen“ oder „nicht mögen“ ging. Das ist nicht bloß eine mutmaßung, sondern auch eine besonders infantile, die auch FF/HH nicht gerecht wird. Den Hessenhenker – explizit – trägt er im Herzen voller Mitgefühl für das Widerfahrene, er wollte ihm lediglich nahelegen, zwischen dem eigenen Schicksal und Forenthemen zu differenzieren. Dabei war ein öffentlicher Hinweis auf sein Alter Ego unabdingbar.

  21. Mick schreibt:

    @ Frank Elster. Mich und viele andere ebenso. Sie offensichtlich auch oder warum kommentieren Sie hier, wenn Sie das alles nicht interessiert?

    • Dante schreibt:

      Ach wissen Sie, mich kotzt es einfach an, wenn hier anderer Länder Probleme gegen dt. Bürger & Medien ausgespielt werden sollen.

      Davon kann keine Rede sein. Wenn Medien Scheiße labern, werden sie dafür völlig zu Recht kritisiert.

    • Dante schreibt:

      Die Antithese „historisch gewachsen“ (also quasi „natürlich“) vs. „aus dem Boden gestampft“ (sozusagen „künstlich“) ist ihrerseits ziemlich künstlich. Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden auch in einem Akt gegründet und dem „Mutterland“ Großbritannien, aus dem viele der Kolonisten stammten, in einem Unabhängigkeitskrieg abgetrotzt, alles südamerikanischen Staaten, die meisten afrikanischen und viele asiatische Staaten entstanden ebenfalls durch Unabhängigkeitskriege, die Türkei (als Osmanisches Reich) und Russland durch Eroberungskriege usw. usw., und die arabischen Reiche, die auf ex-osmanischen Boden entstanden, sind auf Krieg und die Einteilung des Nahem Ostens in britische und französische Mandate nach dem Ersten Weltkrieg zurückzuführen.
      Äußerte eine Zeitung aber etwa Verständnis dafür, wenn beispielsweise Griechen Türken allein deshalb abstechen würden, weil sie Türken sind, und in den 1920er Jahren Tausende Griechen aus der heutigen Türkei vertrieben wurden, so würde dies sicherlich mehr Kritik erfahren als das Verständnis für die Stabbing Intifada.

    • bevanite schreibt:

      Kein Nationalstaat dieses Erdballs war ursprünglich „historisch gewachsen“. Der Nationalismus war eine Eliten-Idee aus dem 19. Jahrhundert, und sein Produkt „Nationalstaat“ hat sich erst im Laufe der Dekaden und über mehrere Generationen hinweg verfestigt. Auch die Territorialstaaten, die es lange vorher gab – Frankreich, Spanien, Großbritannien, Russland, Schweiz – wurden künstlich zusammengeschustert. Warum sollte Israel weniger historisch gewachsen sein als Pakistan, Libanon, Syrien, die Slowakei, Island, die Zentralafrikanische Republik oder Kosovo?

    • ABL schreibt:

      Es kommt natürlich darauf an, wie weit du mit deine Historie zurückgehen gewillt bist

    • ceterum censeo schreibt:

      Negativ! Der Islam und der Judenhaß sind das Problem. Der Landstrich war, wie jede von Moslems durchstreifte Einöde, ein verschissener Haufen Dreck, der für die moslemische Welt erst interessant wurde, nachdem man ihn den Juden zum größten Teil teuer verkauft hat, und die Ausrottung derselben leider nicht so leicht klappte, wie gedacht.
      Mit dem anderen Punkt liegen Sie wohl richtig: Buurmann ist in Deutschland alles scheißegal, solange es nicht mit Schwulen oder Israel zu tun hat. Aber hey, es ist sein Blog. Immer lustig und vergnügt.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @ceterum censeo

        Dem ersten Absatz Deines Kommentars stimme ich vollen Halses zu, C. C.! Indessen erscheint mir der zweite Absatz nicht sehr gerecht.
        Gerd Buurmann hat vielfach gezeigt, dass ihm auch Themen am Herzen liegen, die nix mit schwul oder Israel zu tun haben.

      • ceterum censeo schreibt:

        Na gut mein Gutster, Frau Reker und der Karfreitag und der Karfreitag und der Karfreitag fallen mir dann direkt ein. Und da sind schon noch andere Sachen. Hast schon Recht. Aber ich auch.
        Und es ist sein Blog.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @ceterum censeo: „Frau Reker und der Karfreitag fallen mir dann direkt ein.“

        Der Eine hat Hämorrhoiden, der Andere Frau Reker. Menschen sollten nicht nach ihren Gebrechen beurteilt werden.

      • ceterum censeo schreibt:

        🙂

    • unbesorgt schreibt:

      Armes Kroatien, arme baltische Staaten. Deren und vieler anderer Staaten Neugründung lag noch weit nach 1948. Was sagt das über deren „Natur“? Nichts!

    • Hessenhenker schreibt:

      Das Problem ist doch nicht ein klitzekleines Land, das „aus dem Boden gestampft wurde“.
      Das Problem ist, daß unzählige Länder ausgehend von einer region ganz in der Nähe von der Macht, die nicht genannt werden darf, IN den Boden gestampft wurden!

    • bevanite schreibt:

      Man muss fairerweise dazu sagen, dass dennoch ein syrisches, irakisches oder libanesisches Nationalbewusstsein existiert – ebenso wie sich Österreicher, deutschsprachige Schweizer oder Südtiroler auch nicht als Deutsche betrachten, obwohl sie Deutsch sprechen. Das dürfte tatsächlich auch eines der Hindernisse für einen kurdischen Nationalstaat sein. Sie sprechen zwar Kurdisch und sehen sich als Kurden, aber gleichzeitig auch als Iraker oder Syrer. Eine arabische Nation gab es nie, die kurzlebigen Versuche waren von oben aufgezwungen und die „arabischen Nationalisten“ verwandelten sich sehr schnell syrische (Assad), irakische (Saddam), ägyptische (Nasser/Sadat) oder palästinensische (der gebürtige Ägypter Arafat) Nationalisten. Und obwohl viele Einwohner in diesen Ländern Arabisch als Muttersprache sprechen, gibt es dennoch sehr verschiedene lokale Traditionen und Narrative. So sehen sich etwa die Libanesen (egal ob christlich oder muslimisch) als Nachfahren der Phönizier. Und maghrebinische Kultur findet sich auch bei den Mizrahim in Israel. Es ist daher nicht so einfach, wenn man sagt: Die Palästinenser sollen die Klappe halten, die können doch in ein anderes arabisches Land gehen. Wahrscheinlich hat die schweigende Mehrheit der israelischen Araber durch ihren Alltag sogar weit mehr mit israelischer Kultur gemeinsam als mit jener der umliegenden Staaten.

    • bevanite schreibt:

      „Die Juden haben sich dagegen in Israel eine komplette Kultur mit einer Sprache bewahrt und diese erfolgreich wiederbelebt.“

      Das trifft so allenfalls auf die Orthodoxen zu. Die heutige israelische Gesellschaft ist ein Schmelztiegel, in der russische, mitteleuropäische, maghrebinische, orientalische, afrikanische und mediterrane Kulturen aufeinanderprallen. Dazu kommen dann noch die arabischen Muslime, Drusen und die nicht-jüdischen Einwanderer aus Afrika. Das wird gerne übersehen, vor allem von jenen deutschen goyim, die immer auf pro Israel machen, aber dann gegen „Multikulti“ hetzen. Die würden wahrscheinlich in Israel durchdrehen ob der gelebten Multikulturalität.

    • Kanalratte schreibt:

      Wenn man etwas gegen Multikulti hat, ist man auch in Deutschland fehl am Platz. Wenn man Pauschalieren mag, ist man in Deutschland aber genau richtig. Nirgendwo wird Kritikern pauschal unterstellt generell gegen Ausländer zu sein, nur weil sie bestimmte Einwanderergruppen kritisieren, den Islam samt seiner Anhängerschaft nicht mögen oder die Politik der Staatsführung nicht unterstützen. In Israel wird niemand der gegen illegale Einwanderer ist, als Nazi bezeichnet. Auch nicht in den anderen 193 Staaten dieser Welt.

      PS: Mir wären allerdings 5 Millionen Ost-Asiaten in Deutschland wesentlich lieber als 5 Millionen Moslems. Die machen keinen Stress, integrieren und assimilieren sich auch von selbst. Aber gute Einwanderer möchte dieses Land ja nicht…

    • bevanite schreibt:

      @Kanalratte: Das mit dem Islam ist doch auch so ein Scheingefecht. Jahrelang hat kein Mensch von Religion gesprochen, aber seit 9/11 wird plötzlich ein Urkonflikt zwischen Dem Westen™ und Dem Islam™ heraufbeschworen. Das führt sogar so weit, dass sich Leute zur „Argumentation“ gegenseitig Bibel- und Koranverse an den Kopf knallen. Mir wäre es ja lieber, die Leute würden mal ihre Huntington- und Fallaci-Bücher für einen Moment beiseite legen und die religiöse Brille abnehmen. Machtpolitische, ideologische und wirtschaftliche Faktoren waren stets die Haupttriebkräfte für politische Konflikte und so ist es auch heute. Ganz ehrlich: haben Sie vor 2001 auch den „Islam und seine Anhänger“ als so problematisch angesehen wie Sie es heute tun? Das Problem ist nicht Der Islam™, sondern islamischer Fundamentalismus.

      „Mir wären allerdings 5 Millionen Ost-Asiaten in Deutschland wesentlich lieber als 5 Millionen Moslems. Die machen keinen Stress, integrieren und assimilieren sich auch von selbst.“

      Diesen Standpunkt hörte man in den letzten Monaten oft, so richtig überzeugt er mich allerdings nicht. Bereits Anfang der Neunziger brannten Asylbewerberheime, dort wohnten vorrangig Vietnamesen. Gehören die aus Sicht der Konservativen nicht zu den „guten“ Einwanderern? Auch wenn die heutigen Einwanderer größtenteils Christen (es sind übrigens tatsächlich einige verfolgte Christen unter ihnen) und Hindus wären, würden bestimmte Leute weiterhin auf die Barrikaden gehen. Pegida entstand in einem Bundesland, in dem zum damaligen Zeitpunkt die Mehrheit der Einwanderer katholisch waren. Das mit dem Islam ist doch da nur eine Nebelkerze. Und wenn erst die Hochqualifizierten kommen, dann wird auch die wirtschaftliche Elite in den fremdenfeindlichen Chor einstimmen, denn die sehen Sie dann nämlich durch Konkurrenz bedroht.

    • Kanalratte schreibt:

      @bevantine:
      Könnte natürlich, auch daran liegen, dass sich die Zahl der Moslems in Westeuropa seit 1990 mehr als verdreifacht hat. Vor 1990 gab es in Westdeutschland gerade mal 2 Millionen Muslime, davon fast alle Türken. Momentan haben wir, wenn man muslimische Asylwerber mit einrechnet, über 6 Millionen Muslime in Deutschland. Die eher moderaten Türken stellen heute nur noch 60% der Moslems in Deutschland, Tendenz sinkend. Was wir erleben ist ja kein Hirngespinst, sondern der Anspruch des radikalen Islam in Europa Fuß zu fassen und gleichzeitig die Welt mit Terror zu überschütten. Der 11/9 und die darauffolgenden Kriege der Amerikaner waren in der Tat die Initialzündung des internationalen Islamismus. Die Masseneinwanderung von Muslimen nach Europa tat/tut ihr übriges.

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