Ich war gerade mal fünf Wochen alt

Ich war gerade mal fünf Wochen alt, als Deutsche Juden selektierten. Sie selektierten Juden, um sie töten zu können. Unter den Selektierten waren auch Kinder!

Ich wurde am 22. Mai 1976 geboren. Ein paar Wochen später, am 27. Juni 1976, wurde Flug 139 der Air France, der von Tel Aviv nach Paris führen sollte, nach einer Zwischenlandung in Athen entführt. Es waren zwölf Besatzungsmitglieder und zweihundertachtundfünfzig Fluggäste an Bord. Die Entführer nannten sich „Kommando Che Guevara“, benannt nach dem Mann, der noch heute die Herzen vieler Salonrevoluzer höher schlagen lässt. Einige Terroristen gehörten zu der Volksfront zur Befreiung Palästinas und zwei Terroristen waren Deutsche. Sie gehörten zu den Revolutionären Zellen. Ihre Namen waren Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Gemeinsam zwangen sie die Piloten der Air France Maschine den Flughafen Entebbe in Uganda anzufliegen, da dort die Terroristen durch das Regime Idi Amins unterstützt wurden.

Mit der Flugzeugentführung sollte die Freilassung von insgesamt dreiundfünzig Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erpresst werden. Darunter waren auch Mitglieder von zwei deutschen Terrororganisationen, nämlich der Rote Armee Fraktion um Andreas Baader und Ulrike Meinhof und der Bewegung 2. Juni. Außerdem forderten die Entführer fünf Millionen US-Dollar von der französischen Regierung für die Rückgabe des Flugzeuges.

Die Passagiere wurden in der alten Transithalle des Terminals von Entebbe als Geiseln gehalten, wo sie in Juden und Nicht-Juden selektiert wurden. Die Selektion wurde von den Deutschen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann vorgenommem, die anhand der isralischen Papiere, aber auch aufgrund vermeintlich jüdischer Namen die Menschen selektierten. So wurden auch einige Passagiere fälscherlicherweise als Juden identifiziert. Nach der Selektion wurden die Juden als Geiseln gehalten und die übrigen Menschen freigelassen. Ein Holocaustüberlebender zeigte Wilfired Böse bei der Selektion seine eintätowierte Häftlingsnummer, um ihn so an die Selektion in den Konzentrationslagern erinnern. Wilfried Böse erklärte daraufhin, er sei kein Nazi, sondern Idealist.

Heute bin ich vierzig Jahre alt und die Idealisten selektieren aller Orten. Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel. In einer manischen Fixiertheit auf nur 0,1% der gesamten Weltbevölkerung, denn dies ist der prozentuelle Anteil der Israelis auf der Erde, sehen die Vereinten Nationen ein Volk, dem ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden muss. Während 99,9% der Welt mit Milde beäugt werden, werden 0,1% selektiert. Bei der 59. Jahressitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen wurde nur Israel für die Verletzung von Frauenrechten verurteilt! Der Weltfußballverband FIFA wiederum, der die Fußballweltmeisterschaft 2022 an Katar vergeben hat, wo regelmäßig Frauen, Homosexuelle und Andersgläubige gefoltert und ermordet werden, diskutierte Ende Mai 2015 ernsthaft darüber, ausgerechnet Israel aus dem Verband auszuschließen.

Es ist eine Selektion, wenn die Vereinten Nationen ausschließlich Israel tadeln.
Es war eine Selektion, als Günter Grass Israel zur größten Gefahr für den Weltfrieden erklärte.
Es ist eine Selektion, wenn Jakob Augstein oder Jürgen Todenhöfer ausschließlich Israel die Schuld am Leid in Gaza geben.
Es ist eine Selektion, ausgerechnet Israel einen Apartheidsstaat zu nennen, obwohl es das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem es keine Apartheid gibt.
Es ist eine Selektion, wenn im Radio behauptet wird, die deutschen Medien seien tendenziell israelfreundlich.
Es ist eine Selektion, immerzu von „illegalen jüdischen Siedlern“ zu sprechen, aber alle anderen Siedler, die nicht jüdisch sind, nicht als illegal zu bezeichnen.
Es ist eine Selektion, ausschließlich zum Boykott israelischer Produkte aufzurufen.

Es ist Selektion, aber sie nennen es Idealismus!

Es gibt aber eine Gebilde, das diesem Idealismus Einhalt gebietet. Es ist ein junger Staat, der vor vierzig Jahren fast alle Juden aus den Fängen der Geiselnehmer in Entebbe befreite und ihr Leben rettete: Israel!

Als vor knapp achtzig Jahren die Selektion von Juden von deutscher Hand geplant und durchgeführt wurde, gab es kein Israel. Im Jahr 1941 trafen sich der Großmufti von Jerusalem und der Führer von Nazideutschland in Berlin. Dort wurde al-Husseini prächtig untergebracht und er erhielt für seine persönlichen Bedürfnisse und für seine politische Arbeit eine hohe Geldsumme. Die Geldmittel wurden durch den Verkauf des Goldes erbracht, das man Juden abgenommen hatte. Al-Husseini folgte dem Muster und verlangte ein Büro in einer enteigneten jüdischen Wohnung. Sein Mitarbeiterstab wurde in einem halben Dutzend weiterer Häuser untergebracht, die die Nazis für sie bereitstellten. Zusätzlich stellte man al-Husseini eine Suite im Berliner Luxushotel Adlon und für die Ferien schöne Appartements im Hotel Zittau und im Schloss Oybin in Sachsen zur Verfügung. Derart gut untergebracht wurde verhandelt. Es ging um die “Endlösung der Judenfrage”.

Al-Husseini wollte das Land, über das er später zu herrschen plante, “judenrein” haben. Weil auch die Naziregierung das wollte, diskutierten der Mufti und der Führer die Möglichkeit zur systematischen, industriellen Ermordung aller Juden. Nach dem Treffen fand die Konferenz am Wannsee statt, dessen Ziel die Planung der Vernichtung aller Juden in Europa war. Al-Husseini soll einer der ersten Nichtdeutschen gewesen sein, der von dieser Planung erfuhr. Adolf Eichmann informierte al-Husseini im Kartenraum des Berliner SS-Hauptquartiers, indem er dort seine Unterlagen für die Wannseekonferenz benutzte. Eichmanns Adjutant sagte aus, dass der Großmufti sehr beeindruckt und so eingenommen von diesem Bauplan zur Judenvenichtung gewesen sei, dass er Eichmann bat, ihm einen Experten als persönlichen Assistenten nach Jerusalem zu schicken, um dort Todeslager und Gaskammern zu bauen, so bald Deutschland den Krieg gewonnen habe und er selbst an der Macht sei.

Unter den Nazis schaute die Weltöffentlichkeit weg, als Juden in Europa verfolgt und ermordert wurden. Erst als der Rest der Welt selbst Opfer Deutschlands wurde, schritt die Weltöffentlichkeit ein! Heute schaut die Welt wieder weg, wenn es gegen Juden geht. Die ganze Welt? Nein! Ein kleines Land schaut nicht weg. Israel!

Als in der Mitte des 20. Jahrhunderts 850.000 Juden aus der arabischen Welt vertrieben wurden, nahm Israel die Juden auf! Als Juden in Entebbe selektiert wurden, befreite Israel sie. Jedes Mal, wenn Israel mit Raketen angegriffen wird, die in der Absicht abgefeuert werden, soviele Juden wie möglich zu töten, fängt Israel diese Raketen ab. Zu manchen Zeiten fliegen diese Raketen wochenlang mehrmals am Tag! Wenn Juden entführt werden, nutzt Israel all sein Wissen zur Befreiung der Menschen und Israel wird niemals die als Idealismus getarnte Selektion von Juden der Vereinten Nationen akzpetieren!

Für Juden gibt es heute zwei Alternativen. Sie können als Opfer von Judenhass geliebt werden oder sie werden kritisiert und gehasst, weil sie sich wehren. Also, wenn ich mich entscheiden müsste zwischen ‚tot und beliebt‘ und ‚lebendig und unbeliebt‘, ich wählte lebendig!

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41 Antworten zu Ich war gerade mal fünf Wochen alt

  1. Isabella Gründhammer schreibt:

    „Bei der 59. Jahressitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen wurde nur Israel für die Verletzung von Frauenrechten verurteilt!“
    Ausgerechnet Israel. Inmitten von frauenfeindlich Staaten, in denen sie nicht einmal Menschenstatus haben!
    Kopf-Platte
    Ich versteh es nicht, ich verstehe es einfach nicht.

  2. Kanalratte schreibt:

    @Lusru
    Ich habe selten so einen Quatsch gelesen. Ich erinnere an die Entführung des deutschen Flugzeuges Landshut. Deutsche GSG-9 Truppen haben vor Ort IN SOMALIA eingegriffen und die Geiseln befreit. Hier hatten die Somalis den Terroristen erst eine Ladegenehmigung erteilt, später aber einem deutschen Einsatz gegen die Terroristen zugestimmt.

    Oder man nehme die Tötung Osama bin Ladens in Pakistan durch US-Militärs
    Oder man nehme die Polonium-Vergiftung Alexander Litwinenkos im Jahr 2006 in London durch die russische Regierung.

    In Entebbe hat die ugandische Regierung schon VORHER mit den Terroristen kooperiert und das Flugzeug landen lassen. Außerdem wurden die Terroristen durch ugandische Militärs beschützt. Ich bin sicher Israel hat zuerst auf politischer Ebene interveniert, aber die ugandische Regierung unter Idi Amin war Israel gegenüber feindlich eingestellt. Die einzige Möglichkeit die verblieb, war die Geiseln selbst zu befreien. Wie kann Israel Völkerrecht verletzen, wenn seine Bürger von Terroristen und der ugandischen Armee entführt werden?

    Hätten die Somalis Deutschland keinen Einsatz erlaubt, hätte Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit der eigenen Spezialtruppe und/oder anderen westlichen Geheimdiensten den Auftrag erteilt die Geiseln in Mogadischu zu befreien. Eine Tötung der Geiseln wäre für Deutschland weniger in Frage gekommen, als eine mögliche Verletzung von Staatsgrenzen.

    • Lusru schreibt:

      @Kanalratte schreibt: Juli 7, 2016 um 1:48 pm
      Gut, Kanalratte, auch wenn KEINES Ihrer Beispiele auch nur annähernd mit unserem Beispiel vergleichbar ist, und wenn wir annehmen, es sei alles so, wie Sie meinen (wozu übrigens in Gegensatz zu Ihnen noch niemand etwas von“Quatsch“ sagte …), Bitte:
      Was ändert das daran, dass israelisches Militär im Staatsauftrag in fremdes Territorium eindrang und damit deren Hoheitsrechte verletzte, hä?
      Und kommen Sie mir nicht mit den Drohnen des Obama, mit denen Verletzung fremder Hoheitsterritorien zur Staatsdoktrin fast offiziös erklärt und benutzt wird, jedoch nicht um Menschen aus terroristischer Not zu befreien, sondern um nicht verurteilte fremde Menschen zu töten mit der Inkaufnahme hoher Kollateralschaden an unbeteiligten Menschen, das dürfte das genaue Gegenteil dessen sein, was Israel in Uganda machte : Nicht Menschen aus Not befreien sondern hinterhältig per Sniper in den Tod befördern ohne Legitimation für irgendetwas – so what?

  3. ceterum censeo schreibt:

    Vielen Dank für den Artikel! Großartig!

  4. mdlang schreibt:

    Leider war ich damals wesentlich älter als 5 Wochen – ich war bereits „Miluimnik“ (Reservesoldat), gerade in Sharm el Sheich stationiert, hatte die letzte Wache als früh morgens die Nachricht der gelungenen Befreiung kam. Ich hörte es im Radio und weckte die ganze Kompanie auf – so hysterisch ist noch nie eine Einheit geweckt worden -;). Besondere Freude machte mir die Tatsache, dass die zwei deutschen Arschlöcher getötet wurden..

  5. mboiman schreibt:

    Leider konnte ich die folgende Info nicht finden aber die dürfte korrekt sein.
    Anstatt den Israelis nach der Operation zu gratulieren, gab es aus vielen Ländern offizielle Beschwerden, dass Israel mit der Aktion die Ugandische Lufthoheit verletzt habe!

    • Lusru schreibt:

      @mboiman schreibt: Juli 6, 2016 um 5:08 pm 262486615596
      „Anstatt den Israelis nach der Operation zu gratulieren, gab es aus vielen Ländern offizielle Beschwerden, dass Israel mit der Aktion die Ugandische Lufthoheit verletzt habe!“

      Ja was ist das denn für eine untaugliche Überlegung?
      @mboiman möge sich nur einmal vorstellen, die Ugandis oder wer auch immer machten das Gleiche heute mal in Israel so – Hä?
      Ob die Israelis und „die Welt“ dann den Ugandis Beifall zollen würden? Oder ob denen was von Völkerrechten und Unverletzlichkeit nationaler Grenzen zu erzählen sein würde?
      Ihre Bemerkung wirft die Frage auf, was Sie von internationalen Staatsrechten halten, selbstverständlich hebt auch ein gelungener piratesker Akt samt Freude darüber nicht Normen der internationalen Gemeinschaft auf.

      • Kanalratte schreibt:

        Wenn Israel dutzende ugandische Bürger entführen würde und in Israel gefangen nähme, dann wäre es Ugandas Armee auch gestattet militärische Operationen in Israel durchzuführen. In diesem Fall war es aber genau umgekehrt.
        Ugandas Militär war in die terroristische Aktion involviert, was die israelische Armee dazu berechtigt einzugreifen. Oder hätten sie lieber gehabt alle 82 (darunter 77 jüdische) Geiseln wären erschossen worden?

        Beispiel:
        Terroristen entführen mit der militärischen Unterstützung von Land xy 100 Deutsche und Deutschland darf nicht militärisch intervenieren? Sie wollen uns wohl veräppeln!

        • ceterum censeo schreibt:

          Deutschland würde nicht intervenieren. Nicht für Deutsche.

          • besucher schreibt:

            Schon mal was von Mogadischu gehört? Stichwort Landshut.

          • ceterum censeo schreibt:

            Heute nimmermehr.
            Außer vielleicht, wenn es in Rußland geschähe. Dann gäbe es grünes Licht von Soros und Obama, damit sie uns endlich in ihren ersehnten Krieg mit Rußland hetzen könnten.
            So jetzt hast Du was zum Rechnen, KI.

        • Lusru schreibt:

          Hm, Kanalratte, veräppeln wollen Sie, nicht uns, sondern das gesamte Völkerrecht.
          Welche Entscheidung da die Regierung Israels traf, ist deren Verantwortung, das ist ohne Zweifel, allerdings dann auch im vollen Umfang – worum es in diesem abweichenden Disput geht.
          Inwieweit der STAAT Uganda darin handelnd involviert war, entzieht sich wohl bisher weitgehend der Nachweise, vor allem zur Zeit des Ereignisses.
          Wie auch immer man zur Befreiung der Geisseln steht, ändert das nicht das Geringste an der TATSACHE, dass Israel fremde Territorialhoheit vorsätzlich verletzte. Das kann man als Vorwurf sehen oder beklatschen, oder sogar beides – es bleibt Fakt und darf so benannt werden, ohne dass dieser Vorgang unter den Tisch gekehrt wird, denn solche Kommandoaktionen haben stets eine zweite Seite: die nachhaltige Aussenwirkung, die sich auch gegen einen selbst richten kann.
          Nochmal: Wenn irgend ein Staat meint, er müsste in Israel Leute befreien, die dort festgesetzt sind und dazu Territorialverletzung in einer Kommandoaktion tätig würde, kann ich mir nicht vorstellen, dass „die Welt“ aufgefordert ist, die Befreiung zu feiern ohne den Hoheitsübergriff beim Namen zu nennen, und wenn Sie das dennoch so möchten, fordern Sie grundsätzlich anarchische Verhältnisse heraus, die, wie wir das zur Genüge erleben, die Welt in Terror versinken lassen.
          Diese Dimension sollte einem politisch denkenden Menschen auch bei der grossen Freude über die Befreiung der Geisseln gleichzeitig bewusst sein – das ist kein Veräppeln, das Gegenteil davon aber schon.
          Anderenfalls wäre in genau der gleichen Denkweise wie der Ihrigen nun auch Russland zu feiern, weil sie die Russen in einem anderen Land weder einer kollektiven Geisselnahme überlassen noch der Diskriminierung anheim fallen liessen – so what?

          • Paul schreibt:

            Hallo @Lusru:
            „Inwieweit der STAAT Uganda darin handelnd involviert war, entzieht sich wohl bisher weitgehend der Nachweise, vor allem zur Zeit des Ereignisses.“

            Das ist aber eine sehr kühne Behauptung von Ihnen.
            Ein entführtes Flugzeug genießt Aufenthaltsrecht auf dem Flugplatz einer Diktatur. Die Passagiere werden in Gebäuden untergebracht. Ein Teil wird entlassen. Der STAAT Uganada war nicht involviert? Ist das Ihr Ernst?

            Herzlich, Paul

          • Lusru schreibt:

            @Paul schreibt: Juli 7, 2016 um 12:50 am
            Ja, das ist so und damit ernst.
            Sie bestätigen mit diesen Fraktalen nur Ihre Unkenntnis oder etwas anderes, was ich Ihnen nicht unterstellen möchte, denn:
            Aus Ihrer Sicht hätte die Diktatur Uganda das Flugzeug nicht landen lassen sollen und die Geisseln entweder in der Luft verhungern oder vom Himmel fallen lassen? Was spielt da die „Diktatur“ eine Rolle, wenn gelandet werden muss, ohne dass alle draufgehen?
            Und meinen Sie nicht auch, dass es nicht unbedingt einer Diktatur bedarf, zwangsnotgelandete Geiseln umgehend in ein festes schützendes Gebäude zu verbringen, aus dem dann wohl im Piratenakt sie eben doch recht zuverlässig befreit werden konnten, oder was?
            Und die Regie dabei führte, so ich das korrekt aus Ihren eigenen Worten verstanden hatte, auch am Boden nicht der „Staat“ sondern bekanntlich bewaffnete Geiselnehmer – oder waren die etwa geplatzt? Es waren noch immer diese, die selektierten und „an den Staat“ einige entliessen.
            Was man so alles für simple Vorstellungen dazu entwickeln kann: Wenn ein ägyptisches Flugzeug über Zypern vom Himmel fällt, dann sei der „Staat Zypern daran beteiligt“ …?
            Und falls sich das noch nicht herumgesprochen haben sollte: auch in Diktaturen gilt das Recht der Unversehrtheit des hoheitlichen Territoriums, oder wer will da mit dem grossen Völkersieb kommen und selektieren, wer darf und wer nicht, wer ist Diktatur (in meinen Augen) und wer eher nicht?
            Darüber hinaus dienen die von Ihnen in diesem Kontext vorgetragenen Umstände wohl allein einer oberflächlichen Rechtfertigung des Hoheitseingriffes und weniger dem Verlauf der Geisselnahme.
            Und, wenn Sie auch das noch schriftlich von mir benötigen:
            Ja, auch ich begrüsse die Rettung der Geisseln, für die es ansonsten bös ausgegangen wäre, und dennoch bleibt der Akt eine vorsätzliche Völkerrechtsverletzung, die sich dadurch nicht in Luft auflöst, sie war der Preis für das Gelingen der Rettung.
            Nun alles klar?

          • Kanalratte schreibt:

            Fragt sich nur, warum dann die ugandische Armee die Terroristen beschützt hat, wenn die angeblich nicht involviert waren. Idi Amin war schon mit den Terroristen verbündet, bevor das Flugzeug überhaupt gelandet ist.

          • Lusru schreibt:

            @Kanalratte schreibt: Juli 7, 2016 um 1:51 pm
            meinte:
            „Fragt sich nur, warum dann die ugandische Armee die Terroristen beschützt hat, wenn die angeblich nicht involviert waren. Idi Amin war schon mit den Terroristen verbündet, bevor das Flugzeug überhaupt gelandet ist.“
            Nun, abgesehen davon, dass das wegführt vom Thema, hierzu mal dies:
            – Soweit bekannt, werden dafür die Nachweise noch gesucht
            – Woher wollen Sie wissen, dass die ugandische Armee „die Geiselnehmer beschützte“ und sich nicht – wie es jede andere Armee machen würde – gegen gewaltsame Eindringlinge in das eigene Hoheitsgebiet wehrte?
            – Selbst wenn Ihre Sicht auf diese Dinge zur Rolle Ugandas dabei sich so bestätigt, bitte:
            WAS ändert sich dadurch daran, dass israelisches Militär in fremdes Hoheitsgebiet eindrang?

            Sie sollten mal erklären, was Sie eigentlich mit Ihren Bemerkungen gegen WEN da nun sagen möchten, etwa dass jeder das Recht hat, seine Armee auf dem Gebiet fremder Staaten zu Kommandoaktionen einzusetzen, im besonderen, wenn es sich um Staatsgebilde handelt, die nicht der eigenen Vorstellung entsprechen? Spielen Sie gern den Weltpolizisten – oder könnten Sie sich vorstellen, dass das -ausser in Not – besser die Weltgemeinschaft macht, um die bekannten laufenden Flächenbrände samt Weltterrorismus zu verhindern?

          • Kanalratte schreibt:

            @Lusru
            Alleine die Präsens des ugandischen Militärs und deren Nichteingreifen, sowie der Ablehnung der ugandischen Regierung den Geiseln zu helfen, reicht schon aus um deren Beteiligung an der Geiselnahme festzustellen. Des Weiteren waren ugandische Streitkräfte in die Kämpfe verwickelt bzw. haben das Feuer auf israelische Spezialkräfte eröffnet. Beiderseitige Kampfhandlungen haben stattgefunden. Israel und selbst einige Palästinenser hatten zuvor versucht mit der ugandischen Regierung zu verhandeln, was scheiterte. Das militärische Eingreifen war die letzte Option Israels.
            Ich erinnere nochmals an die Entführung der Landshut, wo deutsche GSG-9 auf fremden Staatsterritorium agierten. Und hätte Deutschland den 12 als Geiseln genommene israelische Sportlern 1972 in München jegliche Hilfe verweigert, hätte man sich nicht beklagen können wenn Israel oder die US-Armee eingeschritten wäre. Zumal das wohl sämtliche westliche Spezialkräfte damals besser gemacht hätten als die Deutschen.

            Sollten jemals Deutsche im Ausland als Geiseln genommen werden, und sollte jener Staat der die Terroristen beherbergt ihnen Hilfe verweigern, dann bin ich jederzeit dafür, dass die Bundeswehr dort einschreitet. Koste es was es wolle. Wer austeilt, der muss auch einstecken können.

          • ceterum censeo schreibt:

            Soweit ich weiß, ist sogar eine alte Jüdin, Holocaustüberlebende, die man in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht hatte, dortselbst ermordet worden. Werde das nachher vielleicht noch verlinken. Jetzt muß ich erst mal in der Nachbarschaft so tun als wenn mir der Sieg der einen Söldnertruppe gegen die andere Barbarenhorde etwas bedeutete. 🙂

      • mdlang schreibt:

        Ist das Satire?

        • mdlang schreibt:

          Sorry, Kanalrattte, ich meinte natürlich den ehrenwerten Herrn Lusru..

        • ceterum censeo schreibt:

          Wohl leider nicht!
          Nebenbei bemerkt teile ich Ihre Freude über das Ableben der beiden deutschen Drecksäcke. Sie waren eine Schande für unser Land, wie leider so viele.

        • Lusru schreibt:

          Das ganze Leben ist Satire – wenn man es ernst nimmt.
          Falls nicht, gibt es keine Satire, nur Böhmermänner.

    • Paul schreibt:

      Hallo @mboimann,
      Habe bei Wiki was gefunden.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Entebbe#V.C3.B6lkerrechtliche_Fragen
      Schau bitte unter Ziff. 5 nach.
      Das ist für mich unfassbar. Auch die entsprechenden Kommentare hier.

      Für mich ist der Schutz des Menschenlebens ein höherwertiges Recht, als die Unverletzlichkeit des Luftraumes oder des Territoriums eines Landes.

      Aber bei Juristen darf man wohl mit moralischen Kategorien nicht argumentieren?

      Herzlich, Paul

      • Lusru schreibt:

        @Paul
        „Für mich ist der Schutz des Menschenlebens ein höherwertiges Recht, als die Unverletzlichkeit des Luftraumes oder des Territoriums eines Landes.“
        Man sage mir einen Menschen oder eine ernst zu nehmende Organisation, für die das nicht gilt.
        Bleibt die Frage:
        Wozu wurde dem Völkerrecht von den Vertretern der Völker wohl dieses hohe Recht auf Unversehrtheit des eigenen Territoriums zugesprochen und gesetzlich verankert?
        Könnte es sein, dass der Beweggrund für alle dies Beschliessende genau dieser „Schutz von Menschenleben“ in diesem Territorium war, ist, künftig zu sein hat, z.B. zur Verhinderung von anarchischem Terrorismus, was meinen Sie Paul, ob das so wohl gemeint ist?
        Dann würden allerdings auch einige Kommentare verständlicher …

        • Kanalratte schreibt:

          Ein terroristischer Akt Ugandas geschützt durch das Völkerrecht?
          Dann kann man aber auf das Völkerrecht getrost pfeifen.

          • Lusru schreibt:

            @Kanalratte schreibt: Juli 7, 2016 um 2:01 pm

            „Ein terroristischer Akt Ugandas geschützt durch das Völkerrecht?
            Dann kann man aber auf das Völkerrecht getrost pfeifen.“

            Pfeifen können Sie, worauf Sie wollen, das ist unbesehen, auf das Völkerrecht kan MAN nicht pfeifen, erst recht nicht Israel, denn mittels und DANK dieses Rechtes wurde der Staat Israel installiert, womit Völkerrecht auch und besonders für Israel mit das Wertvollste ist, was es zu verteidigen gilt.
            Im übrigen ist Ihr Satz
            „“Ein terroristischer Akt Ugandas geschützt durch das Völkerrecht?“ allein Ihre eigene Phantasie und nicht belegbar, da Uganda diese terroristische Geiselnahme nicht durchführte. Da müssen Sie wohl arg etwas verwechselt oder verwirbelt haben im Eifer, es waren namentlich bekannte Terroristen, die den Terrorakt begingen, und der, verehrtester ist nicht „vom Völkerrecht gedeckt“, sondern die Hoheitsrechte fremder Staaten.
            Hoffe, dass Sie das alles noch auseinander halten und zusammen bringen in den tatsächlichen Verhältnissen und ich niemanden überfordere.

          • Kanalratte schreibt:

            Idi Amin wusste über die Aktion bescheid. Und dass man das Völkerrecht für die hart erkämpfte Gründung Israels verantwortlich machen kann, halte ich für falsch. Schließlich wurde Israel letztlich aufgrund von militärischen Siegen gegen die Araber gegründet.
            Der Völkerbund bzw. die späteren Vereinten Nationen haben die Juden 1933 -1945 vollkommen im Stich gelassen. Erst nach der Staatsgründung Israels wurden sie wieder aktiv. Israel hat allenfalls den Briten zu danken.

          • Paul schreibt:

            Hallo Kanalratte,
            „Israel hat allenfalls den Briten zu danken.“

            Das stimmt schon. Die Briten wollten das Mandatsgebiet los werden, weil es für sie ein „nutzloser Klotz am Bein war“. Das ist ihnen ja auch gelungen. Gemeinsam mit der UNO haben sie dann ein Chaos hinterlassen. Die Abtrennung von Jordanien aus dem für die Juden vorgesehenen Heimstattgebiet war ein Geniestreich der Briten. Ihr Judenhass, der bis heute andauert und auch ständig „gelebt“ wird – nicht nur von den britischen Medien – ist schon bemerkenswert. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

            Zurück zu Lusru:
            Dessen impertinente Verdrehung der Fakten und die – zugegeben nicht ungeschickte – Vermischung von Wahrheit und Lüge, nimmt für mich inzwischen trollige Züge an. Letztlich ist es eine unfruchtbare Diskussion. Deshalb werde ich sie mit ihm nicht mehr fortsetzen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.

            Herzlich, Paul

          • Lusru schreibt:

            @Kanalratte
            Lesen werden Sie ja wohl noch können, denn Sie können ja auch hier schreiben.
            Die Wikipedia, das grosse online-Lexikon, sagt über Israel:
            „Völkerrechtlich legitimiert durch das Völkerbundsmandat für Palästina von 1922 und den UN-Teilungsplan für Palästina 1947, wurde Israel am 14. Mai 1948 als repräsentative Demokratie mit einem parlamentarischen Regierungssystem proklamiert.“
            Was nun, Kanalratte?
            Entweder haben Sie eine fragwürdige unpatriotische Schulausbildung genossen, oder in der Schule geträumt, oder waren bei diesem Thema abwesend oder wollen bewusst und gezielt Geschichtsfälschung betreiben – alles, auch jedes einzelne davon, ehrt Sie nicht so sehr, vor allem stellen Sie mit Ihren etwas dümmlichen BEhauptungen eine Inkompetenz zur Schau, die einen sprachlos macht.
            Und mit „danken“ – um auf den nachfolgenden Paul gleich mit zu reagieren – hat das alles nichts zu tun, sondern mit einem rechtsgültigen Beschluss des Völkerbundes, der die Existenzgrundlage des Staates Israels ist – und hoffentlich bleibt:
            „Im Anschluss an die Konferenz von Sanremo 1920 übertrug der Völkerbund 1922 Großbritannien das Mandat für Palästina mit dem Gebiet, das heute gemeinsam von Israel und Jordanien eingenommen wird.“ (Wikip.)
            Aha, also AUCH der Völkerbund, der Grossbritanien erst an diese Region heran führte …
            oder weiter dort:
            „Zu den Mandatsbedingungen gehörte, dass die Briten die Verwirklichung der Balfour-Deklaration ermöglichen sollten, in der sie am 2. November 1917 die „Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ versprochen hatten, die aber die Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina nicht beeinträchtigen sollte. “
            Wieder: Aha.
            oder noch weiter dort::
            „Die Mandatsmacht war aufgefordert, die jüdische Einwanderung zu ermöglichen, diese jüdischen Einwanderer geschlossen anzusiedeln und hierfür auch das ehemalige osmanische Staatsland zu verwenden. Es sollte dabei ausdrücklich dafür Sorge getragen werden, dass „nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und die religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung, deren sich die Juden in irgendeinem anderen Lande erfreuen, präjudizieren könnte“.
            Nun, wie es aussieht, kamm auch das alles vom VÖLKERBUND, einschliesslich der AUFGABEN an GB.
            Und nochmal der Völkerbund / UNO:
            “ Am 29. November 1947 stimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit für den UN-Teilungsplan für Palästina, der das Gebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat einteilte, wobei der Großraum Jerusalem als Corpus separatum unter internationale Kontrolle gestellt werden sollte.“
            Und schon wieder der Völkerbund / die UNO:
            „Da das britische Mandat für Palästina am 14. Mai 1948, einem Freitag, um Mitternacht enden sollte, versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv um 16 Uhr noch vor Sonnenuntergang und damit vor Beginn des Sabbats. Unter einem Porträt des Begründers der zionistischen Bewegung, Theodor Herzl, verkündete David Ben Gurion in der Unabhängigkeitserklärung „kraft des natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“ die Errichtung des Staates Israel. Elf Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten von Amerika durch US-Präsident Harry S. Truman den neuen Staat an, die Sowjetunion folgte am 16. und die Tschechoslowakei am 18. Mai.“
            Übrigens, in dieser Wikipedia könnt ihr auch nachlesen, was die Antwort der betroffenen Völker zu diesem Beschluss des Völkerbundes und wie diese zuvor und hernach befragt wurden zur Verfügung über ihre Heimaten.
            Also, Kanalratte und Paul, wer lesen kann, ist da wohl im Vorteil und stellt ganz fix fest, dass selbst Ben Gurion in seiner Gründungserklärung sofort nach dem BESCHLUSS des VÖLKERBUNDES / der UNO direkt und wörtlich darauf (auf diesen!) verweist als unmittelbare völkerechtliche Ursache der Staatsgründung Israels.

            Es ist peinlich, wenn diese Selbstverständlichlkeiten, die jeder selber nachlesen kann (wenn er googeln kann) hier zur Richtigstellung erwähnt werden müssen.
            Und dass sich hunderte von Ländervertretern der ganzen Welt da geirrt haben, einschliesslich Ben Gurions und eine Kanalratte und ein Paul da „bessere“ Ansichten zu haben könnten, erscheint nicht nur ausgeschlossen sondern schliesst sich schon selber im Ansatz aus.
            Ach ja, wie alt wart Ihr beiden gerade, als das alles stattfand?
            Gerd Buurmann sagt anständigerweise zum von Ihm beschriebenen Zeitgeschehen, er „war gerade mal fünf Wochen alt …“ – und Ihr?
            Empfehle, die bekannte Geschichte nicht weiter laufend zu verquasen, wenn Kommentare hier glaubwürdiger sein sollen.

        • Paul schreibt:

          Tut mir leid, werter Lusru,
          ich kann Ihrem Gedankengang nicht folgen. Einerseits geben Sie mir Recht oder habe ich etwas falsch verstanden, um es in den weiteren Ausführungen wieder zu relativieren.

          Auch bei der Notwehr kann ein Menschenleben gefährdet werden. Das des Angreifers.

          Wenn ein Land eigene Staatsbürger, die sich als Folge eines Terroraktes, hier einer Flugzeugentführung, die von der Regierung des Landes unterstützt wird, in akuter Lebensgefahr befinden, diese Bürger befreit, dann ist es ein Akt der Notwehr.

          So sehe ich das.
          Und lassen Sie bitte ihre unangemessene Relativierung. Sie dokumentieren damit nur Ihren Antisemitismus. Den sehr geschickt verborgenen, für mich aber doch wahrnehmbaren.

          Herzlich, Paul

          • Lusru schreibt:

            @Paul schreibt: Juli 7, 2016 um 2:07 pm
            Also, Herzlich Paul, alles ist relativ, relativierbar, denn wir leben in einer sehr bunten Welt mit Millionen von Farbnuancierungen, die alle GLEICHZEITIG existieren und Einfluss ausüben, und nicht , wie man das an Ihren Worten annehmen könnte, in einer Schwarz-weissen rechts-links oben-unten Welt.
            So scheint es auch, dass Sie mit dem Begriff Antisemitismus gern alles belegen, was in vbdiese ihre schwarz-weis-Weltsicht nicht zu passen scheint, ohne dabei der inhaltlichen Wertigkeit dieser nazistischen Staatsdoktrin auch nur annähernd gerecht zu werden. Es gibt gerade bei Gerd Buurmann reichlich Ausführungen zu dieser Frage, ich dachte, Sie kennen diese nun, da Sie wie mir scheint doch ein eifriger Leser sind.
            Alsu U(nterlassen Sie Unterstellungen, die Sie weder verstehen noch belegen können und überfüllen Sie doch aus Ihrer Unmut heraus nicht dieses Thema hier mit unverständlichen Vorwürfen, weil da möglicherweise andere Ansichten nicht in Ihr heiles Zweifarbenweltbild passen. Bisher hatte ich gerade nicht bei Ihnen den Windruck, dass das Ihre Natur sein könnte.
            Und ja, NOT ist NOT, in der man sich wehren darf, sollte, besonders wenn es um das Leben unschuldioger Menschen geht, und auch auf die Gefahr hin, dass man dafür einen (anderen) Preis zahlen muss und auch dafür die Verantwortung zu tragen hat (abwägend!) – dass ist hier geschehen und beide Aspekte benannt,
            und welches Problem haben Sie nun noch daran, Herzlich Paul?

  6. Lusru schreibt:

    Fulminant, Gerd Buurmann, endlich wieder ein hochdosierter Buurmann.
    Ich glaube, ich habe alles verstanden, wenngleich dieses oder jenes zugleich auch (!) anders interpretierbar ist und bleibt, trotz deiner Fulminanz hier.

    Wenn ich auch alles verstanden haben mag, so habe ich mindestens genau so viel auch frei von jeder billigen Opponierung vermisst:
    Eine Lösung.
    Was zu tun ist, auch von Juden, auch von Israelis.
    Befürchte, ohne diesem fehlenden Teil wirst du noch sehr sehr lange Fulminanzen entfalten, die bewundert werden – aber leider nichts bewegen.
    Mein erster richtiger Lehrer hat mir eingeschärft:
    Fange nie eine Sache an, die du nicht von links bis rechts, von vorn bis hinten, zuvor auch überblickst, sie könnte knetig heftige auch leidvolle Daueritis erzeugen, so sie nicht vom Ende her gedacht, vom Beginn her gefädelt und von der Breite her aufgestellt und gesichert ist, und so fertiggestellt werden kann, ohne die eigenen Identitäten dabei aufzugeben, zu verlieren.
    Der Start ist fulminant, bleibt es aber nur, wenn der Lauf und das erreichte Ziel das bestätigen.
    Fulminanz ist eine gewaltige Überzeugungskraft, sie sollte sich nicht nur in Teilen den Menschen zeigen, Fulminanz ist nur solche als GANZHEIT, wenn dich das an etwas erinnern sollte …
    Die leidige EU-Debatte tönt pausenlos daher:
    Keine Nation kann allein die Fragen unserer Zeit lösen.
    Ja, auch das gehört dazu.

    • A.Bundy schreibt:

      Bei deinem verquasten Geschwurbel kommt mir statt Fulminanz eher Flatulenz in den Sinn.

      • Lusru schreibt:

        @A.Bundy schreibt: Juli 7, 2016 um 12:48 am

        „Bei deinem verquasten Geschwurbel kommt mir statt Fulminanz eher Flatulenz in den Sinn.“
        Ja das macht doch aber nichts, z.B. mit dir.
        Wo ist da das Problem?
        Man kann doch fragen, wenn etwas unklar blieb, oder wie?

        • mdlang schreibt:

          Laut Duden ist Fulminanz „Meisterhaftigkeit, Vollendung“. Das macht’s mir noch unklarer, was damit gemeint sein soll. Die Häufigkeit ist allerdings sehr niedrig; das erklärt wahrscheinlich, warum so einfach gestrickte Menschen nix verstehen.

    • Paul schreibt:

      Hallo @Lusru,
      Sie hätten auf Ihren ersten richtigen Lehrer hören sollen. Dann hätten Sie diesen Kommentar nicht geschrieben.
      „Fange nie eine Sache an, die du nicht von links bis rechts, von vorn bis hinten, zuvor auch überblickst,…“
      Sie haben nichts überblickt und trotzdem geschrieben. Ihr Lehrer hatte Recht. Sie hätten auf ihn hören sollen.

      Herzlich, Paul

  7. Hein schreibt:

    Was für die UNO gilt, trifft auch auf die EU zu. Größte Sorge scheint die Etablierung eines weiteres Failed-State zulasten Israels zu sein.

  8. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Statt Blumen: !!!!!

    • caruso schreibt:

      Von mir auch:!!!!!!!!!!
      Und wen’s geht, wäre eine englische Übersetzung sehr schön. Ich habe einige amerikanische Freunde, habe auch Neffen und Nichten, von denen einige zwar Deutsch können, doch nicht gut genug, um einen solchen Text zu verstehen. Dank im Voraus, falls…
      lg
      caruso

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