„Wir schaffen das!“ (Benjamin Netanjahu)

Ein Jahr, nachdem Angela Merkel die berüchtigten Worte in einer Bundespressekonferenz am 31. August 2015 im Hinblick auf die Flüchtlingskrise benutzt hatte, nutzte auch Israels Premierminister am 22. September 2016 diese Worte in Zusammenhang mit der weltweiten Flüchtlingssituation vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen, nur ganz anders:

Meine Damen und Herren,

während wir in Israel den Frieden mit all unseren Nachbarn suchen, wissen wir auch, dass der Frieden keinen größeren Feind kennt als die Kräfte des militanten Islams. Die blutige Spur dieses Fanatismus‘ zieht sich durch alle Kontinente, die hier vertreten sind. Sie läuft durch Paris und Nizza, Brüssel und Bagdad, Tel Aviv und Jerusalem, Minnesota und New York, von Sydney bis nach San Bernardino. So viele haben bereits unter dieser Barbarei gelitten: Christen und Juden, Frauen und Homosexuelle, Yeziden und Kurden und viele, viele andere. Den höchsten Preis aber zahlen die unschuldigen Muslime. Hunderttausende von ihnen wurden unbarmherzig geschlachtet, Millionen zu verzweifelten Flüchtlingen verdammt, zig Millionen brutal unterjocht. Die Niederlage des militanten Islam wird ein Sieg für die ganze Menschheit sein, aber vor allem ein Sieg für die vielen Muslime, die ein Leben ohne Angst suchen, ein Leben in Frieden und Hoffnung.

Um die Kräfte des militanten Islams zu besiegen, müssen wir sie unnachgiebig bekämpfen. Wir müssen sie in der realen Welt bekämpfen und in der virtuellen Welt. Wir müssen ihre Netzwerke zerstören, ihre Finanzierungen kappen und ihre Ideologie diskreditieren. Wir können sie besiegen und wir werden sie besiegen. Mittelalterlichkeit passt nicht in die Moderne. Hoffnung ist stärker als Hass. Freiheit ist stärker als Angst. Wir schaffen das!

Die ganze Rede von Benjamin Netanjahu finden Sie, übersetzt von mir, hier: „Kommt ein Jude in die Vereinten Nationen …“

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15 Antworten zu „Wir schaffen das!“ (Benjamin Netanjahu)

  1. Heimchen am Herd schreibt:

    Es war Zeit zu gehen

    Niemand ist der CDU beigetreten für eine Politik der unbegrenzten Zuwanderung. Niemand für eine Finanzierung der italienischen Staatsschulden durch die Europäische Zentralbank. Niemand für eine Energiewende, die über die Pläne von Rot-Grün hinausläuft. Niemand hat je einen CDU-Aufnahmeantrag gestellt, damit die Türkei EU-Mitglied wird. Und erst recht hätte sich niemand, der vor 2005 CDU-Mitglied wurde, je träumen lassen, dass die Partei, der er angehört, das alles aktiv betreiben würde.

    CDU-Politiker Dr Maximillian Krah erklärt, warum er seinen Parteiustritt erklärt.

    https://maximiliankrah.wordpress.com/2016/09/20/es-war-zeit-zu-gehen/

    Time to say goodbye

    Auch ich, als langjährige CDU-Wählerin, habe der CDU den Rücken gekehrt!

  2. Heimchen am Herd schreibt:

    Bei aller Liebe Herr Buurmann, das „Wir schaffen das“ von Angela Merkel kann man
    nicht mit dem „Wir schaffen das“ von Benjamin Netanyahu vergleichen!

    Angela Merkel schafft UNS, Benjamin Netanyahu schafft tatsächlich etwas Gutes!

    Merkel regiert gegen ihr Volk, Netanyahu regiert für sein Volk!
    DAS ist ein riesiger Unterschied!

Seid gut zueinander!

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