Lamya Kaddor überhört Morddrohungen

In meinem Offenen Brief an Lamya Kaddor schrieb ich:

„Sie, Frau Kaddor, kriminalisieren Kritik so wie islamische Fundamentalisten Karikaturisten kriminalisieren! Ich hoffe inständig, dass Sie diese Verteufelung von Kritik, die das Fundament des aufgeklärten Europas und die Stütze der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist, nicht an ihre Schülerinnen und Schüler weitgeben. Dann nämlich wundert es mich nicht, dass unter Ihren Schülern bereits fünf für den Dschihad nach Syrien gezogen sind.“

Schauen Sie sich in diesem Zusammenhang nun mal diesen Film von David Harnasch an. Er bespricht dort einen Bericht des Magazins kulturzeit aus dem Jahr 2008.

Der Bericht von kulturzeit macht mich schlicht fassungslos!

In Anwesenheit von Lamya Kaddor sagen mehrere Schülerinnen und Schüler, dass Menschen, die den Islam beleidigen, den Tod verdient hätten. Ein Schüler gesteht sogar, dass er jemandem den Kopf abschneiden würde, wenn er jemand träfe, der seine Religion beleidigt.

„Wenn ich den Koran zerreißen und auf den Boden werfen würde, hätte ich verdient zu sterben“, fragt Lamya Kaddor und erntet von mehreren Schülerinnen und Schülern eine klare Antwort: „Ja, klar!“

Lamya Kaddor ermahnt die Klasse: „Man darf auch verärgert darüber sein, ich bin auch verärgert, aber ich kann nicht soweit gehen und sagen, ich geh den gleich töten, ich kann doch sagen, ich ignorier den, der soll, keine Ahnung, meinen solange Leute aufzuhetzen, wie er will.“

Sie gesteht der Klasse somit, dass sie über Kritik „auch verärgert“ sei. Das motiviert einen Schüler dann zur folgenden klaren Ansage: „Wenn ich den Mann finden würde, ich würde ihn den Kopf abschneiden, alles mit ihm machen!“

Diesen Satz des gewaltbereiten Schülers kommentiert die kulturzeit ernsthaft mit diesen Worten: „Natürlich würden die Schüler in Wirklichkeit nie jemanden umbringen. Sie sind für einen toleranten Islam.“

Auch Lamya Kaddor leugnet, der Ankündigung einer brutalen Gewalttat beigewohnt zu haben: „‚Ich würd ihn schon ganz gerne tot sehen‘, letztlich hat es so keiner ausgesprochen.“

Der Journalist David Harnasch kommentiert die Taubheit Kaddors mit diesen Worten:

„Doch, klar! War Frau Kaddor da nicht im Raum oder ist sie schon komplett betriebsblind und taub? Der adipöse Globalisierungsgewinner mit dem Arafatlappen um den Hals hat das mehr als klar und deutlich gesagt. Kein Wunder, dass der sauer ist, weil ihn keiner ernst nimmt. Dabei wäre es in seinem und in unserem Interesse, wenn man ihm mal zuhören würde.“

Im Jahr 2008 hörte Lamya Kaddor nicht zu. Ein paar Jahre später zogen fünf ihrer Schüler für den Dschihad nach Syrien. Wenn Layma Kaddor die Schulleitung und die Polizei nicht über jeden Schüler und jede Schülerin informiert hat, die offen erklärt haben, im Namen der Religion töten zu können oder Verständnis für Menschen aufgebracht haben, die im Namen einer Religion töten, ist sie mitverantwortlich dafür, dass Extremismus und Fundamentalismus gedeihen.

Sie hat tatsächlich getätigte Morddrohungen verharmlost und geleugnet, mehrfach und nachhaltig! Für diese Toleranz gegenüber Morddrohungen wurde sie vom Schuldienst nicht befreit. Stellen wir uns mal vor, ein Lehrer im Unterrichtsfach Politik hätte vernommen, wie mehrere Schülerinnen und Schüler in seinem Unterricht erklären, Verständnis für Nazis zu haben, sogar töten zu wollen, um dann hinterher zu behaupten, niemand habe wirklich gesagt, jemanden töten zu wollen, aber ein paar Jahre später verüben einige seiner Schüler einen rechtsradikalen Anschlag. Nichts anderes ist der Fall mit Lamya Kaddor.

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59 Antworten zu Lamya Kaddor überhört Morddrohungen

  1. Hessenhenker schreibt:

    Ich rufe Euch alle dazu auf, meinen Aufruf zur Wahl von Lamya Kaddor zur ersten deutschen Bundespräsidentin zu unterstützen.
    Oder wollt Ihr lieber die Thomalla mit Pressesprecher Eisenherz?

  2. Couponschneider schreibt:

    Ich halte diese Frau unfassbar dämlich. Sie ist der Oberst Klink der Islamistenversteherszene.

  3. Uwe Hofmann schreibt:

    Recht eigentlich wären weitere Kommentare zu Lamya Kaddor komplett überflüssig: Gert Buurmann hat in seinem exzellent formulierten offenen Brief alles angesprochen, was zum Thema zu sagen wäre. Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Aber vielleicht das: Pöbeleien bis hin zu Morddrohungen gehören inzwischen beinahe schon zum umgangssprachlichen Ton im Internet (was traurig genug ist), so dass Frau Kaddors Problem nicht mal den sogenannten Leitmedien (mit Ausnahme des DLF), die sich ja ansonsten mit Wollust auf jede vermeintliche Gefahr von Rechts stürzen, auch nur eine 3 Zeilen – Meldung wert war;
    Selbst die linke Reichsfernsehkammer – Entschuldigung, 3 Sat Kulturzeit – fand solidarische Worte für die „deutsche Verfassungspatriotin mit syrischen Wurzeln“ (so bezeichnet sie sich selbst!) und wackere Kämpferin für eine liberale Islamisierung unserer Gesellschaft, auch Anne Will stellte aus aktuellem Anlass ihre Sendung nicht um – das dürfte Kaddor vielleicht mehr getroffen und beunruhigt haben, als die Morddrohungen selbst. Immerhin ist sie jetzt aber in prominenter Gesellschaft: Sabatina, Hamed, Salman, die kleine Malala… wir wollen aber nicht zynisch werden.
    Ich hätte allerdings einen Vorschlag, wie sie ihren einjährigen Urlaub vom Lehramt sinnvoll nutzen könnte. Wie wär´s mit so etwas wie einer Missionarsreise in die islamischen Staaten (Saudi – Arabien, Iran etc. – es muss ja nicht gleich IS – Gebiet sein, das ist Todenhöfers Spielwiese), die ja bis auf wenige Ausnahmen aufgrund mangelnder Rechtstaatlichkeit, religiös verordneter Frauendiskriminierung und was sonst noch zu einer ordentlichen Despotie gehört, nicht unwesentlich zu den westlichen Vorurteilen gegenüber dem Islam beitragen. Dort könnte sie dann die Herrscher, Mullahs und den Rest islamischer Geistlicher darüber aufklären, dass sie alle den Koran noch nicht richtig begriffen haben, und das ihre Politik nichts mit dem Islam, der ja eine Religion der Barmherzigkeit und des Friedens ist, zu tun hat … es wäre spannend zu wissen, wie weit sie auf ihrer Reise käme bzw. nach welchem Freitagsgebet man ihr den Hintern versohlen würde. Immerhin dürfte ihr dann das Mitgefühl säkularer bis ungläubiger Nicht – Muslime sicherer sein, als das ihrer Brüder und Schwestern im islamischen Geiste.

    Uwe Hofmann

  4. DuDu schreibt:

    Das war also 2008, jetzt geht mal heute an eine „deutsche“ Schule und wohnt einem (Islam)Unterricht bei. Würden bevanieten und oder andere bessermenschelnde Herrenmenschen einen Unterschied erkennen? OK, der Assi-Slang hat sich vermutlich nicht verändert, aber schaut die Mädels in der Runde an, wie viele werden wohl Kopftuch tragen und wie viele nicht?!

    Man stelle sich mal vor in Bautzen fragt ein Lehrer seine Klasse, was sie von Flüchtlingen halten. Darauf ruft ein Dicker mit Glatze aus der hinteren Reihe „Dem Asylant schneide ich den Kopf ab“ und der Rest der Klasse stimmt ein im Chor „Ja, die Asylanten haben den Tod verdient“. Was wäre passiert?!

    Noch etwas zu dem Satz (im Off) „toleranter Islam“…dass die Redakteure so dreist sind, einen solchen Satz „einzupflanzen“ nach einer offenkundigen Morddrohung, ist derart verachtenswert, ich könnte die Fassung verlieren, darauf will ich jetzt aber nicht hinaus, sondern: tolerieren heisst doch, ich kufar bin nur geduldet, was wenn Muslime irgendwann in der Mehrheit sind? Wird dann die Duldung aufgehoben? Wie gehen Muslime mit Minderheiten um?

    Und zu Kaddor…wenn sie die Blaupause gibt, wie sich zukünftig (muslimische) Flüchtlinge nach „gelungener“ Integration gebaren, dann Gute Nacht……….

  5. Bommel schreibt:

    „Sie hat tatsächlich getätigte Morddrohungen verharmlost und geleugnet, mehrfach und nachhaltig! Für diese Toleranz gegenüber Morddrohungen wurde sie vom Schuldienst nicht befreit.“

    Im Kulturzeit-Beitrag sind m.E. keine Drohungen im Sinne von $241 StGB getätigt worden. Insofern sind auch keine Morddrohungen geleugnet worden.

    „Stellen wir uns mal vor…“

    Es ist höchstwahrscheinlich, dass solche Aussagen von Schülern im Unterricht, wie sie im Kulturzeit-Beitrag zu hören sind, genauso im rechts- wie linksextremen Kontext getätigt werden/wurden. Dafür nun den Lehrer verantwortlich zu machen, solange er hierbei weder eine verstärkende, aufwiegelnde noch eine passive, billigende Haltung einnimmt, ist eine Absurdität.

    • max schreibt:

      Dass solche Äusserungen von links bzw. rechtsextremen Schülern gemacht werden, ist zuerst mal eine schlichte Behauptung von Dir. Selbstverständlich ohne jeglichen Beleg. Zweitens stammt die Aussage, sie wolle Wilders tot sehen, von Kaddor selbst, und nicht von einem Schüler. Was sie für einen Zuhörer, der ein nicht aus Argumentationsnotstand relativierendes Arschloch ist, nicht so fürchterlich gemässigt und supi integriert erscheinen lässt.
      Genau so lächerlich ist es, hier mit Gesetzesparagraphen „argumentieren“ zu wollen. Zu durchschaubar ist auch hier Deine Absicht zu relativieren. Falls Du es wirklich noch nicht geschnallt haben solltest, es geht hier nicht um ein ius Seminar, sondern um die Tatsache, dass Kaddor die Schüler manipuliert, deren Aussagen verleugnet und die Situation gröbstens verharmlost. Mit dieser ekelhaften Opfermasche tingelt die eben keineswegs gemässigte durch die Talkshows von linken Trottelgastgeberinnen, natürlich immer in der Rolle der „Expertin“ und bei Bedarf des armen, zu Unrecht angegriffenen Opfers. Hinterfragt wird sie dabei genau null. Aber anscheinend gibt es immer noch Leute, die einen solch manipulativen Scheissdreck goutieren.

      • Bommel schreibt:

        „Dass solche Äusserungen von links bzw. rechtsextremen Schülern gemacht werden, ist zuerst mal eine schlichte Behauptung von Dir. Selbstverständlich ohne jeglichen Beleg“

        Aus dem Grund schrieb ich „höchstwahrscheinlich“. Denn ich gehe davon aus, dass sowohl links-, rechts- oder sonstwie-extremisten einmal zur Schule gegangen sind bzw. gehen. Wenn in einer Klasse, der einige Linksextremisten angehören, über Rechtsextremismus geredet wird, wird das doch schnell vorstellbar, oder täusche ich mich da?

        “ Zweitens stammt die Aussage, sie wolle Wilders tot sehen, von Kaddor selbst, und nicht von einem Schüler“

        Ist eine glatte Lüge. Der Schnitt von Harnasch ist hier irreführend, hat sie doch über die Aussagen der Schüler geredet – diese also Wiedergegeben. Hätte sie gesagt, sie wolle Wilders tot sehen, wäre sie sicherlich (und auch zurecht) öffentlich filettiert worden.

        „Genau so lächerlich ist es, hier mit Gesetzesparagraphen „argumentieren“ zu wollen. Zu durchschaubar ist auch hier Deine Absicht zu relativieren.“

        Stimmt! Wen interessiert schon das Strafgesetzbuch, wenn im Artikel explizit von „Morddrohung“ die Rede ist. Ich habe mich, wie Sie leicht nachlesen können, genau auf den Ausdruck der „Drohung“ bezogen und gesagt, dass der Tatbestand hier nicht erfüllt ist. Wo sehen sie daran eine Relativierung?
        Etwa durch das bloße Nichterwähnen der grotesken Phantasien der im Beitrag gezeigten Schüler?

        „Falls Du es wirklich noch nicht geschnallt haben solltest, es geht hier nicht um ein ius Seminar…“

        Ist mir ziemlich egal, was ihrer Ansicht nach hier das Thema ist.

  6. Pingback: „Einen an der Klatsche“ – Hendryk M. Broder über Lamya Kaddor – philosophia perennis

  7. A.S. schreibt:

    Das passt doch zu den „Islamverstehern“. Was nicht ins Bild passt wird einfach ausgeblendet.

  8. max schreibt:

    Noch eine kleine Frage an bevanite : Nachdem die Gnädigste ja noch beim offenen Brief von Gerd eine dicke Lippe riskiert hat, was hat Madame zu den Aussagen von Lamya der Besten zu sagen? Kommt da noch was mit Substanz?

  9. max schreibt:

    Lieber Gerd, ich weiss zwar nicht, wieso Du unter anderen meinen Kommengar gelöscht hast, ich hab ja lediglich auf diie Realitätsverweigerung der Kulturplatzredaktion hingewiesen, aber was soll’s. Es gibt allerdings noch eine andere Dimension dieses Skandals. Un die lässt sich am besten darstellen,wenn man die Hauptrollen etwas anders verteilt. Stellen wir uns doch mal vor, die Person, die in diesem Beitrag gecovered wird ist nicht Lamya die Gute, ihres Zeichens gemässigte Talkshowmoslem, sondern Karlheinz, seines Zeichens bitterböses AFD Mitglied. Und Karlheinz erklärt in einem Interview, er wolle natürlich z.B. Heiko Maas tot sehen. Wie lange meinst Du,wäre Karlheinz noch im Schuldienst verblieben? Und in wieviele Talkshows wäre er als von den Mexien gehätschelter AFD Versteher eingeladen worden? Könnte da vielleicht auch staatlicherseits eine gewisse Doppelmoral herrschen?

    • Lusru schreibt:

      @max schreibt: Oktober 1, 2016 um 12:01 am
      Auch wenn ich dem hervorragend zusammengestellten Text vom Gerd Buurmann zustimme, vor allem was die Qualitäten der nicht nur vor_ sondern auch (zu) lauten Schnellsprecherin Kaddor betrifft (Lautstärke bricht Argument), so ist doch zugleich hinzuhören, was da hier @max so leise am Rande meint …

      Inzwischen, so könnte man meinen, ist es nicht mehr wichtig, dass da jemand jemandem den Kopf abschneiden will, sondern nur noch WER WEM – die einen übersieht man, die anderen werden dabei verschämt versteckt gepuscht und noch anderen wünscht man im selben Satz (Kontext) gleich selber den Tod an den Hals ….
      Verrohrung auif allen Seiten, Verstärkung der „Kopftuchsucht“ auf allen Seiten, sprich SpaltungsSUCHT – statt gemeinsam generell jede Diskriminiereung, jede Gewalt gegen Andersdenkendes – welches auch immer !!! – zu verurteilen und zu verjagen.
      Ach ja:
      Bis heute habe ich schon so viele „Aktivisten“ verschiedener Coleur gefragt, was sie eigentlich mit neuen Nazis zu machen gedenken, wenn sie rufen „raus“ ohne zu zeigen, wohin, wo rsüp. wie diese gedanklich Verirrten zu „entsorgen sind“ – oder wie man sie sonst „los“ wird, bei gewaltgepolten Dsihadisten scheint das schon etwas klarer – wenn ich das Kulturmagazin im Video so richtig sorgfältig betrachte ….

      Jedoch viel wichtiger, auch und besonders für Frau Kaddor und die sie zur Talkshow einladenden Medien:
      Man fragt sich, woher kommt „das“, diese Extremsucht und Gewaltphantasie gegen ANDERES – Dazu gibt es inzwischen ein Gesellschaftswerk:
      „LÜCKENPRESSE – Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten“ –
      nein nicht doch, nicht „Lügenpresse“ sondern „Lücken…“ von Prof. Teusch / Westendverlag 2016
      Und nicht verwechseln, man könnte sonst auf die Idee kommen, beides sei das Gleiche (Lüge“ und „Lücke“), das eine sei auch das andere nur in knallhartem Sächsisch zum anderen verlautet …

      Wie am o.g. Video schon klargestellt: Im Zweifel, bei wenig Ahnung und grosser Liebe zur jeweiligen Regierungspolitik wird nicht gelogen, sondern es werden „Lücken“ eigebaut – oder gelassen, es wird halt „gelückt“, oder auch medial „gelockt“, wohin auch immer
      Irgendwann muss da mal unsere heile Medienwelt, nur noch aus Lücken bestend, alles durchlassen, das sich so dabei versperriegelte in Gewaltlüste

      Was ist zu tun?
      Den Indendanten der öreli-Sender das Gehalt verdoppeln, damit das Land versteht: nicht Kanzlerin oder Minister haben in D das Sagen, sondern nur die, die doppelt so viel und weit mehr verdienen – mit ihren LÜCKEN

  10. Hessenhenker schreibt:

    Joseph Beuys hat mir vor Jahrzehnten ins ungläubige Gesicht gesagt, daß ich ein Künstler bin.
    Lieber Gerd Buurmann, ich gebe das Kompliment jetzt weiter: das ist Kunst mit Ohren (wenn auch denen von Kaddor)!
    Außerdem ist das auch sehr komisch.
    Die Sängerin des AfD-Songs, Frauke Kebekus, hat in einem evangelischen Interview behauptet, komische Männer gäbe es genug im Fernsehen, eigentlich „müßte man Mädchen nachschießen“.
    Ich sehe keinen Einzigen!
    Gerd Buurmann muß ins Fernsehen, statt Denen, die im Fernsehen sind.

  11. Dante schreibt:

    Der Link zum vorherigen Artikel ist eine Falle, da der Artikel fehlt. Besser wäre es, wenn der Link zu letzten existierenden Artikel führte.

  12. Heimchen am Herd schreibt:

    Die scheinheilige Kaddor, sollte sich mal ein Beispiel an Erdowahn nehmen,
    der sagt, was Sache ist!

    Zitat:
    »Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.
    Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.«

    Türkischer Ministerpräsident Tayyip Erdogan

    Mir macht diese Tante nichts vor!

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Erdogan sagte im Kanal D TV über den Begriff „moderater Islam“, der im Westen oft zur Beschreibung seiner Partei AKP benutzt wird:

      Zitat:

      „Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“

      Türkischer Ministerpräsident Tayyip Erdogan

      • bevanite schreibt:

        Und seit wann ist dieser minderwertigkeitskomplexbeladene Megalomane, der nicht mal das Mandat besitzt, für die Mehrheit seiner Landsleute zu sprechen, der verbindliche Experte für die Definition des Islam? Würden Sie auch Wladimir Putin glauben, wenn er über den Charakter des „wahren Christentums“ schwadroniert?

        • Heimchen am Herd schreibt:

          Der Diktator Erdogan, kann es sich erlauben, die Wahrheit über den Islam
          zu sagen! Ein Aiman Mazyek muss da schon viel vorsichtiger sein. Er
          möchte ja schließlich seinen guten Posten behalten!

        • Eitan Einoch schreibt:

          Es ändert nichts daran, dass er Recht hat. Der Islam ist leider nicht so, wie du und deine islamophilen Geistesverwandten ihn sich wünschen. Im Gegensatz zum Christentum, das sehr wohl auf Inquisition, Kreuzzüge und Conquistadores verzichten kann, ohne seinen Charakter zu verlieren – sich sogar, im Gegenteil, zurecht darauf berufen kann, durch den Verzicht auf diese gewaltsamen Elemente den eigentlichen Kern des christlichen Glaubens freizulegen -, verliert der Islam, wenn er auf Scharia und Jihad verzichtet, den Kern seiner Weltanschauung.

          • Lusru schreibt:

            @Eitan Einoch schreibt: September 30, 2016 um 8:33 pm
            „Im Gegensatz zum Christentum, das sehr wohl auf Inquisition, Kreuzzüge und Conquistadores verzichten kann,… “ – So? tut es das,?
            Und der Überfall auf den Irak (als nur ein Beispiel)? Kein „Kreuzzug? Was dann?
            und
            “ ohne seinen Charakter zu verlieren – sich sogar, im Gegenteil, zurecht darauf berufen kann, durch den Verzicht auf diese gewaltsamen Elemente den eigentlichen Kern des christlichen Glaubens freizulegen“ – aha, da war „Verzicht auf Gewalt“?
            Nun, eines hat Einoch sehr wohl dabei erkannt: Ja, im Irakkrieg wurde sehr wohl der „eigentliche Kern des christlichen Glaubens“ mal wieder an die Oberfläche gespült, oder war das etwa keine „Koalition der WILLIGEN Christen“?
            Man könnte mit seinen Superlativen und versimpelten Weltvorstellungen auch etwas sparsamer umgehen, falls da eine Absicht ernsthaft besteht, einen AUSGLEICH als Ziel JEDER Demokratie her zustellen – oder eben völlig auf Demokratie zu verzichten

          • Eitan Einoch schreibt:

            Und der Überfall auf den Irak (als nur ein Beispiel)? Kein „Kreuzzug? Was dann?

            Es war der sympathische Versuch, einen massenmordenden Diktator zu stürzen, der sich damit brüstete, Massenvernichtungswaffen zu besitzen (von denen wir inzwischen wissen, dass sie nur ein Phantom waren). Dass der Irak daraufhin in blutiger Anarchie versank, ist dem (politischen) Islam anzulasten.

        • A.S. schreibt:

          Ähhh????
          Du hast schon mitbekommen dass Erdogan gerade die Türkei gemäß seinen Vorstellungen des Islam umbaut?
          Erdogan hat die Macht seine Vorstellungen umzusetzen, also kann er für den Islam sprechen. Und anscheinend nehmen auch viele hier lebende Deutschtürken ihn als Autorität sehr ernst. Ob er dazu nach deiner/unserer Vorstellung legitimiert ist oder nicht ist doch völlig egal.

          • bevanite schreibt:

            Er kann, wenn überhaupt, höchstens für die Türkei sprechen, aber eigentlich nicht mal das: seine Partei hat in zwei Wahlen (denen massives Mobbing vorausging) keine absolute Mehrheit errungen. Die Kurden mögen ihn aus naheliegenden Gründen ohnehin nicht besonders und wie der Putschversuch vor ein paar Wochen zeigte, gibt’s selbst im Machtzentrum Differenzen.

            Ich dachte eigentlich, Erdogan wird hier im Kommentarbereich auch eher kritisch gesehen. Warum müssen wir also die Worte dieses Scharlatans, der offensichtlich Probleme hat, sein eigenes Land zusammen zu halten, für bare Münze nehmen? Und was gibt ihm überhaupt das Recht, für eine Milliarde Muslime zu sprechen?

          • A.S. schreibt:

            Wir müssen diesen [ …Zensiert …] leider ernst nehmen. Wie schon gesagt, er hat Macht, das (falsche) Recht gibt ihm niemand, dass nimmer er sich. Und zwar so lange bis er von der Macht entfernt wird wonach es z.Z. leider nicht aussieht.

  13. kunstschaffende schreibt:

    Unglaubliche ignorante Toleranz!
    Danke für die Aufklärung auch wenn Sie dann wieder unter Beschuß stehen. Sie sind wirklich tapfer Herr Buurmann, gut dass es Menschen wie sie gibt!

    ❤Grüße Babsi

  14. caruso schreibt:

    Eine „liebliche“ „Dame“! Und so eine läßt man in D unterrichten? Woher diese Gedankenlosigkeit? Diese Verantwortungslosigkeit die nächste Generation gegenüber? Es bleibt einem der Verstand
    stehen!!!
    lg
    caruso

  15. Eitan Einoch schreibt:

    Soso, toleranter Islam… Was bitteschön soll das sein? Was ist der Islam ohne Scharia und Jihad? Häresie! Es gibt nur EINEN Islam, der authentisch ist. Alles andere ist naives Wunschdenken.

    • S. B.-H. schreibt:

      Die Toleranz von gelebten Religionen in ihrer Reinheit hat noch NIE funktioniert. Das gilt auch für ANDERE (thestische) Religionen, neben der muslimischen. Es sei denn Sie beten in ihrem Kämmerlein vielleicht das „Fiegende Spaghettimonster“ an! 😉

      S. B.-H.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Und was genau folgt daraus? Es ändert doch nichts daran, dass es einen toleranten Islam nicht gibt und gar nicht geben kann. Ein toleranter Islam müsste auf alles verzichten, was den Kern des Islams ausmacht – auf die Scharia, den Jihad, den Schwertvers, die Unterteilung in lebenswertes (Gläubige) und lebensunwertes Leben (Ungläubige), sowie Dar-al-Islam und Dar-al-Harb. Ohne diese Elemente würde vom Islam nichts übrig bleiben. Es wäre nicht mehr der Islam – es wäre eine häretische Wohlfühlreligion.

        • Bommel schreibt:

          Es gibt nichts beruhigenderes als ein einfaches Weltbild. Die Debatten, die „den Islam“ adressieren, sind meist Ausfluss eines solchen Weltbilds. Der Begriff „Islam“ ist ähnlich wie der Begriff „Gesellschaft“ so heterogen und vieldeutig, dass es ausgeschlossen ist, durch den Gebrauch dieses Begriffs irgendeinen Umstand oder ein Ding, sei er/es noch so abstrakt, zu charakterisieren. Wenn Sie „Islam“ sagen, dann reden sie in Wirklichkeit über eine Konnotation des Begriffs, die nicht mehr notwendig an den vieldeutigen Begriffsinhalt gebunden ist. Das ist aber gerade das Schöne daran. Alles und Jedes kann so mit dem Etikett „Islam“ versehen werden. Die einen reden über Terrorismus, nennen es aber Islam. Die anderen reden über Nächstenliebe, nennen es auch Islam. Ganz Perverse reden über Gesellschaft, nennen es aber dennoch Islam.
          Insofern ist es eigentlich auch ziemlich egal, wenn Sie sagen, es gebe nur „einen Islam“, denn sie reden ohnehin von etwas völlig anderem.
          Wenn es ihnen darum geht, die Deutungshoheit über einen Begriff zu gewinnen, dann liegen Sie mit dem was Sie sagen goldrichtig. Wenn Sie sie gewonnen haben, ist zumindest für Sie die Welt viel einfacher, denn alle denken nun beim Begriff „Islam“ davon, was Sie sich darunter vorstellen. Ich bin demgegebüber fest davon überzeugt, dass wirklich allen geholfen wäre, wenn Sie (und natürlich auch jeder andere) die Dinge über die Sie reden, möglichst so nennen, wie sie auch heißen.

          Wenn ein Weltbild erstmal abgeschlossen ist, so wie das Ihre zu sein scheint, wenn Sie vom „Islam“ sprechen, dann frage ich mich ohnehin, aus welchen Grund jenseits der Deutungshoheit über den Begriff Sie überhaupt noch darüber reden. Bei Abgeschlossenheit ist jedenfalls Erkenntnisgewinn ausgeschlossen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es gibt nichts beruhigenderes als ein einfaches Weltbild. Die Debatten, die „den Nationalsozialismus“ adressieren, sind meist Ausfluss eines solchen Weltbilds. Der Begriff „Nationalsozialismus“ ist ähnlich wie der Begriff „Gesellschaft“ so heterogen und vieldeutig, dass es ausgeschlossen ist, durch den Gebrauch dieses Begriffs irgendeinen Umstand oder ein Ding, sei er/es noch so abstrakt, zu charakterisieren. Wenn Sie „Nationalsozialismus“ sagen, dann reden sie in Wirklichkeit über eine Konnotation des Begriffs, die nicht mehr notwendig an den vieldeutigen Begriffsinhalt gebunden ist. Das ist aber gerade das Schöne daran. Alles und Jedes kann so mit dem Etikett „Nationalsozialismus“ versehen werden. Die einen reden über Völkermord, nennen es aber Nationalsozialismus. Die anderen reden über Liebe zum eigenen Volk, nennen es auch Nationalsozialismus. Ganz Perverse reden über Gesellschaft, nennen es aber dennoch Nationalsozialismus.
            Insofern ist es eigentlich auch ziemlich egal, wenn Sie sagen, es gebe nur „einen Nationalsozialismus“, denn sie reden ohnehin von etwas völlig anderem.
            Wenn es ihnen darum geht, die Deutungshoheit über einen Begriff zu gewinnen, dann liegen Sie mit dem was Sie sagen goldrichtig. Wenn Sie sie gewonnen haben, ist zumindest für Sie die Welt viel einfacher, denn alle denken nun beim Begriff „Nationalsozialismus“ davon, was Sie sich darunter vorstellen. Ich bin demgegebüber fest davon überzeugt, dass wirklich allen geholfen wäre, wenn Sie (und natürlich auch jeder andere) die Dinge über die Sie reden, möglichst so nennen, wie sie auch heißen.

            Wenn ein Weltbild erstmal abgeschlossen ist, so wie das Ihre zu sein scheint, wenn Sie vom „Nationalsozialismus“ sprechen, dann frage ich mich ohnehin, aus welchen Grund jenseits der Deutungshoheit über den Begriff Sie überhaupt noch darüber reden. Bei Abgeschlossenheit ist jedenfalls Erkenntnisgewinn ausgeschlossen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es gibt nichts beruhigenderes als ein einfaches Weltbild. Die Debatten, die „den Veganismus“ adressieren, sind meist Ausfluss eines solchen Weltbilds. Der Begriff „Veganismus“ ist ähnlich wie der Begriff „Gesellschaft“ so heterogen und vieldeutig, dass es ausgeschlossen ist, durch den Gebrauch dieses Begriffs irgendeinen Umstand oder ein Ding, sei er/es noch so abstrakt, zu charakterisieren. Wenn Sie „Veganismus“ sagen, dann reden sie in Wirklichkeit über eine Konnotation des Begriffs, die nicht mehr notwendig an den vieldeutigen Begriffsinhalt gebunden ist. Das ist aber gerade das Schöne daran. Alles und Jedes kann so mit dem Etikett „Veganismus“ versehen werden. Die einen reden über Öko-Terrorismus, nennen es aber Veganismus. Die anderen reden über Tierliebe, nennen es auch Veganismus. Ganz Perverse reden über Gesellschaft, nennen es aber dennoch Veganismus.
            Insofern ist es eigentlich auch ziemlich egal, wenn Sie sagen, es gebe nur „einen Veganismus“, denn sie reden ohnehin von etwas völlig anderem.
            Wenn es ihnen darum geht, die Deutungshoheit über einen Begriff zu gewinnen, dann liegen Sie mit dem was Sie sagen goldrichtig. Wenn Sie sie gewonnen haben, ist zumindest für Sie die Welt viel einfacher, denn alle denken nun beim Begriff „Veganismus“ davon, was Sie sich darunter vorstellen. Ich bin demgegenüber fest davon überzeugt, dass wirklich allen geholfen wäre, wenn Sie (und natürlich auch jeder andere) die Dinge über die Sie reden, möglichst so nennen, wie sie auch heißen.

            Wenn ein Weltbild erstmal abgeschlossen ist, so wie das Ihre zu sein scheint, wenn Sie vom „Veganismus“ sprechen, dann frage ich mich ohnehin, aus welchen Grund jenseits der Deutungshoheit über den Begriff Sie überhaupt noch darüber reden. Bei Abgeschlossenheit ist jedenfalls Erkenntnisgewinn ausgeschlossen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es gibt nichts beruhigenderes als ein einfaches Weltbild. Die Debatten, die „den Antifaschismus“ adressieren, sind meist Ausfluss eines solchen Weltbilds. Der Begriff „Antifaschismus“ ist ähnlich wie der Begriff „Gesellschaft“ so heterogen und vieldeutig, dass es ausgeschlossen ist, durch den Gebrauch dieses Begriffs irgendeinen Umstand oder ein Ding, sei er/es noch so abstrakt, zu charakterisieren. Wenn Sie „Antifaschismus“ sagen, dann reden sie in Wirklichkeit über eine Konnotation des Begriffs, die nicht mehr notwendig an den vieldeutigen Begriffsinhalt gebunden ist. Das ist aber gerade das Schöne daran. Alles und Jedes kann so mit dem Etikett „Antifaschismus“ versehen werden. Die einen reden über Terrorismus, nennen es aber Antifaschismus. Die anderen reden über Nächstenliebe, nennen es auch Antifaschismus. Ganz Perverse reden über Gesellschaft, nennen es aber dennoch Antifaschismus.
            Insofern ist es eigentlich auch ziemlich egal, wenn Sie sagen, es gebe nur „einen Antifaschismus“, denn sie reden ohnehin von etwas völlig anderem.
            Wenn es ihnen darum geht, die Deutungshoheit über einen Begriff zu gewinnen, dann liegen Sie mit dem was Sie sagen goldrichtig. Wenn Sie sie gewonnen haben, ist zumindest für Sie die Welt viel einfacher, denn alle denken nun beim Begriff „Antifaschismus“ davon, was Sie sich darunter vorstellen. Ich bin demgegebüber fest davon überzeugt, dass wirklich allen geholfen wäre, wenn Sie (und natürlich auch jeder andere) die Dinge über die Sie reden, möglichst so nennen, wie sie auch heißen.

            Wenn ein Weltbild erstmal abgeschlossen ist, so wie das Ihre zu sein scheint, wenn Sie vom „Antifaschismus“ sprechen, dann frage ich mich ohnehin, aus welchen Grund jenseits der Deutungshoheit über den Begriff Sie überhaupt noch darüber reden. Bei Abgeschlossenheit ist jedenfalls Erkenntnisgewinn ausgeschlossen.

        • S. B.-H. schreibt:

          Sie haben nicht ganz verstanden, was ich geschrieben habe. Ich habe ausdrücklich die reine Fixierung auf Religion angesprochen. Das der Islam keine Säkularisierung kennt, muss nicht ständig wiederholt werden. Vielleicht hilft ja folgender Artikel von Gil Yaron, um auch mal eine andere Strömung kritisch zu beleuchten. Im Christentum fallen mir dazu übrigens die Evangelikalen ein https://www.welt.de/politik/ausland/article158153077/Israel-bekommt-die-falschen-Kinder.html
          S.B.-H.

        • ZetaOri schreibt:

          Eitan Einoch September 30, 2016 um 8:25 pm

          „Ein toleranter Islam müsste auf alles verzichten, was den Kern des Islams ausmacht – auf die Scharia, den Jihad, …“

          Nicht zu vergessen, speziell für die moslemischen Hodenträger. Ihre nach eigenem Belieben betretbaren, bei Widersetzlichkeit auch entsprechend zu züchtigenden „Saatfelder“ sowie ihre doppelte Portion am Erbe und an Glaubwürdigkeit vor Gericht, etc. etc. …
          Oder, um es kurz zu machen: Er müsste auf jeglichen Scharia-Vorbehalt bei der Anerkennung der universalen Menschenrechte verzichten.

          „Es wäre nicht mehr der Islam – es wäre eine häretische Wohlfühlreligion.“

          Jo, deren Dogmengebäude mit viel Luft in ein Pillendöschen passte.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Jo, deren Dogmengebäude mit viel Luft in ein Pillendöschen passte.

            Genau, und dann kann man auch gleich das Original wählen und zum Judentum bzw. Christentum konvertieren – was der Islam wahrscheinlich zu Beginn auch war, nämlich eine regionale Spielart des Christentums.

        • Bommel schreibt:

          Es gibt nichts beruhigenderes als ein einfaches Weltbild. Die Debatten, die „den Islam“ adressieren, sind meist Ausfluss eines solchen Weltbilds. Der Begriff „Islam“ ist ähnlich wie der Begriff „Gesellschaft“ so heterogen und vieldeutig, dass es ausgeschlossen ist, durch den Gebrauch dieses Begriffs irgendeinen Umstand oder ein Ding, sei er/es noch so abstrakt, zu charakterisieren. Wenn Sie „Islam“ sagen, dann reden sie in Wirklichkeit über eine Konnotation des Begriffs, die nicht mehr notwendig an den vieldeutigen Begriffsinhalt gebunden ist. Das ist aber gerade das Schöne daran. Alles und Jedes kann so mit dem Etikett „Islam“ versehen werden. Die einen reden über Terrorismus, nennen es aber Islam. Die anderen reden über Nächstenliebe, nennen es auch Islam. Ganz Perverse reden über Gesellschaft, nennen es aber dennoch Islam.
          Insofern ist es eigentlich auch ziemlich egal, wenn Sie sagen, es gebe nur „einen Islam“, denn sie reden ohnehin von etwas völlig anderem.
          Wenn es ihnen darum geht, die Deutungshoheit über einen Begriff zu gewinnen, dann liegen Sie mit dem was Sie sagen goldrichtig. Wenn Sie sie gewonnen haben, ist zumindest für Sie die Welt viel einfacher, denn alle denken nun beim Begriff „Islam“ davon, was Sie sich darunter vorstellen. Ich bin demgegenüber fest davon überzeugt, dass wirklich allen geholfen wäre, wenn Sie (und natürlich auch jeder andere) die Dinge über die Sie reden, möglichst so nennen, wie sie auch heißen.

          Wenn ein Weltbild erstmal abgeschlossen ist, so wie das Ihre zu sein scheint, wenn Sie vom „Islam“ sprechen, dann frage ich mich ohnehin, aus welchen Grund jenseits der Deutungshoheit über den Begriff Sie überhaupt noch darüber reden. Bei Abgeschlossenheit ist jedenfalls Erkenntnisgewinn ausgeschlossen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Schön, wenn es nur so einfach wäre, einer kriegerischen Eroberungs- und Unterwerfungsreligion die Zähne und Klauen zu ziehen. Immer schön dekonstruieren… die Toten von New York, London, Madrid, Paris und Orlando wird es sicherlich wieder zum Leben erwecken.

          • Eitan Einoch schreibt:

            PS: Bommels Kommentar ist ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn man Dinge endlos zerredet, bis zur Unkenntlichkeit „differenziert“, sie nicht ernstnimmt und nicht beim Namen nennt. Im Gegensatz zu ihm nehme ich den Propheten Mohamed, seine Biografie und sein Werk sehr ernst und beim Wort – insbesondere die 206 Gewalt-Passagen und 25 direkte Tötungsbefehle im Koran. Dieser Mann ist das größte Vorbild ALLER Muslime – sowohl der radikalen als uach der moderaten -, sein Buch gilt ALLEN Muslimen als göttliches Gesetz. DAS nehme ich sehr ernst.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es gibt nichts beruhigenderes als ein einfaches Weltbild. Die Debatten, die „den Kommunismus“ adressieren, sind meist Ausfluss eines solchen Weltbilds. Der Begriff „Kommunismus“ ist ähnlich wie der Begriff „Gesellschaft“ so heterogen und vieldeutig, dass es ausgeschlossen ist, durch den Gebrauch dieses Begriffs irgendeinen Umstand oder ein Ding, sei er/es noch so abstrakt, zu charakterisieren. Wenn Sie „Kommunismus“ sagen, dann reden sie in Wirklichkeit über eine Konnotation des Begriffs, die nicht mehr notwendig an den vieldeutigen Begriffsinhalt gebunden ist. Das ist aber gerade das Schöne daran. Alles und Jedes kann so mit dem Etikett „Kommunismus“ versehen werden. Die einen reden über roten Terror, nennen es aber Kommunismus. Die anderen reden über Nächstenliebe, nennen es auch Kommunismus. Ganz Perverse reden über Gesellschaft, nennen es aber dennoch Kommunismus.
            Insofern ist es eigentlich auch ziemlich egal, wenn Sie sagen, es gebe nur „einen Kommunismus“, denn sie reden ohnehin von etwas völlig anderem.
            Wenn es ihnen darum geht, die Deutungshoheit über einen Begriff zu gewinnen, dann liegen Sie mit dem was Sie sagen goldrichtig. Wenn Sie sie gewonnen haben, ist zumindest für Sie die Welt viel einfacher, denn alle denken nun beim Begriff „Kommunismus“ davon, was Sie sich darunter vorstellen. Ich bin demgegenüber fest davon überzeugt, dass wirklich allen geholfen wäre, wenn Sie (und natürlich auch jeder andere) die Dinge über die Sie reden, möglichst so nennen, wie sie auch heißen.

            Wenn ein Weltbild erstmal abgeschlossen ist, so wie das Ihre zu sein scheint, wenn Sie vom „Kommunismus“ sprechen, dann frage ich mich ohnehin, aus welchen Grund jenseits der Deutungshoheit über den Begriff Sie überhaupt noch darüber reden. Bei Abgeschlossenheit ist jedenfalls Erkenntnisgewinn ausgeschlossen.

          • A.S. schreibt:

            Es gibt nichts beruhigenderes als ein Weltbild, in dem man so lange differenziert bis alles relativ geworden ist. Da verschwinden Probleme im Differenzierungsnebel.
            Solange, bis aus dem Nebel Sven Laus Schariapolizei heraustritt und für klare Verhältnisse sorgt …..

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich schätze, genau DAS macht den Islam und die Scharia so reizvoll für viele Menschen auch hierzulande – klare Spielregeln und unmissverständliche Positionen statt poststrukturalistischem Wischiwaschi.

          • A.S. schreibt:

            Klar. Islamismus ist ein Autoritätsangebot. Noch dazu eines das wirklich jeden aufnimmt und (in extremen Ausprägungen, siehe IS) nicht mal mehr den Versuch von Menschlichkeit bei seinen Mitgliedern verlangt. Deshalb ist der Islamismus ja auch für kriminelle Gewalttäter so attraktiv. Statt die schwere Arbeit an sich selber leisten zu müssen bekommen die göttliche Legitimation zum „Sau raus lassen“.

          • Lusru schreibt:

            @Eitan Einoch diverse hintereinander
            und
            @Bommel schreibt: Oktober 1, 2016 um 12:55 pm

            Also, verehrter Einoch, desöfteren hatten wir benachbarte Ansichten, auch hier, aber nun gibt es Bommel …
            Und, verehrter Einoch, bitte an welcher Stelle beisst sich bitte Bommel mit Einoch?
            An einer einzigen:
            Fehlende Einsicht Einochs, dass seine Vorstellung nur mit der Übersicht, Reife, Genauigkeit und Geduld sowie intelligenz-Konsequenz erzielen lässt, wie bommel sie mit so einfachen Worten beschreibt:
            So wie es „das“ Christentum nicht gibt (nie gegeben hat), „das“ Judentum nicht gibt (nie gegeben hat), gibt (und gab) es auch nicht „den“ Islam.
            Erst alles andere, wie Sie es versuchen, lieber Eitan, ist ZERREDEN durch unendliches und zugleich begrenzendes Diversifizieren.
            Wer in der jüdischen Welt zu Hause ist und sich umsieht, oder in der christlichen, weiss sehr genau, von welcher „inneren Vielfalt“ Bommel da jeweils redet, indem er sie nicht zerredet, sondern überhaupt erst mal ins Spiel bringt, beim Namen nennt.
            Im Grunde ist es uns doch allen gleich, welche Religion, welcher Gott, welche Kultur, solange nicht Mord, Bedrängnis und Zerstörung anderer dahinter stecken – DAS ist es, was in allen Kulturen und Religionen zu verhindern ist, und wahrlich, jede hat davon selber genug.
            So könnte man auch sagen, ein jeder trage des anderen Last, um die erforderliche Begrifflichkeit her zu stellen.
            Wie wäre es nun damit:
            „der“ Islam ist nicht als solcher fassbar, wie das auch beim Christen- oder Judentum so ist, denn es sind derer viele.
            Aber seine Pervertion, der Islamismus, ist in seinem Anspruch als nationalistische politische Gesellschaftsvorstellung ab zu lehnen, wie jede andere nationalistische, die nie mit dem benötigten Original, der nationalen, zu verwechseln sind.
            Eitan, ich stehe zu dem was, du ablehnst – nur nicht als Pauschale, und ich schlage vor, dazu Bommels Methode und Betrachtung zu nutzen.
            In gewisser Weise fällt mir da gelegentlich die Ringparabel ein, kennen Sie den Ausgang? Im besonderen den Richterspruch?

          • Eitan Einoch schreibt:

            In gewisser Weise fällt mir da gelegentlich die Ringparabel ein

            „Die Metapher von den drei Ringen, die einander zum Verwechseln ähneln, so dass sich angeblich nicht mehr feststellen ließe, welcher der ursprüngliche war und welcher der nachgeahmte, ist schon deshalb falsch, weil bei den drei in Frage stehenden Religionen ganz zweifelsfrei eine Reihenfolge ihrer Entstehung und damit der Originalität ihrer Ideen feststellbar ist. (…) Nähme man vom Koran alles hinweg, was biblischer Stoff, jüdisch-talmudisches oder christlich-theologisches Denken ist, bliebe nur noch ein schmaler Text übrig.“

            Quelle: http://www.achgut.com/artikel/naehe_und_unvereinbarkeit_von_bibel_und_koran_1

          • Eitan Einoch schreibt:

            So wie es „das“ Christentum nicht gibt (nie gegeben hat), „das“ Judentum nicht gibt (nie gegeben hat), gibt (und gab) es auch nicht „den“ Islam.

            Es gibt aber einen harten Kern, der jenseits aller regionalen und konfessionellen Spielarten universell Gültigkeit hat – sowohl im Christentum als auch im Judentum. Und selbstverständlich auch im Islam.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Aber seine Pervertion, der Islamismus, ist in seinem Anspruch als nationalistische politische Gesellschaftsvorstellung ab zu lehnen

            Woher nimmst du die Gewissheit, dass der Islamismus eine Perversion ist? So etwas ist anmaßend und autoritär. Die sogenannten Islamisten können mit gutem Recht von sich behaupten, den islamischen Glauben im Sinne des Korans und der Biografie des Propheten konsequent zu praktizieren. Was gibt dir das Recht ihre Glaubensauffassung als Perversion zu verurteilen? Weil sie nicht deinem Wunschbild vom „friedlichen Islam“ entspricht?

          • Lusru schreibt:

            Ach ja: Frau Kaddor –
            Auch wenn sie sich heftige Mühe gibt, in ihrer An- und Eingebundenheit, den Ernst einer aus nicht begriffener aber unreif hofierter Religion motivierten wie offenen Morddrohung zu bagatellisieren rsp. (aufgrund von Halbwüchsigkeit zu übergehen?) – Sie praktiziert damit eben NICHT „Ringparabel“, sie kennt diese entweder nicht oder hat sie nicht verstanden – und das befähigt sie beiderseits nicht, am Korpus delictus als „Islam“ zu pädagogisieren.
            Soviel zum Hintergrund meiner Erwähnungen anlässlich des Themas:
            Lamya Kaddor „überhört“ (??) Morddrohungen ….

    • bevanite schreibt:

      Sind Sie jetzt Pressesprecher von ISIS?

      • Eitan Einoch schreibt:

        Falsch. Al-Baghdadi ist der (zeitgenössische) Pressesprecher Mohameds! Der Islamische Staat ist in letzter Konsequenz genau das, was sich der Prophet Mohamed von den Gläubigen gewünscht hat. Seine Mujahedin praktizieren in Syrien und Irak nichts, was nicht schon Mohamed als Idol aller Muslime (auch der moderaten) vorexerziert hat.

        • bevanite schreibt:

          Aha. Was Sie so alles zu wissen glauben. Sind Sie selber Moslem? Sie scheinen ja besser Bescheid zu wissen als die meisten mir bekannten Moslems. Eine kurdisch-syrische Bekannte (trägt kein Kopftuch, muss man ja heute besser immer dazu sagen) meinte wiederum erst kürzlich zu mir, ISIS hätte überhaupt nichts mit dem Islam, wie sie ihn versteht, zu tun. Im Kern wird der Koran unter seiner Leserschaft nämlich auch so beliebig ausgelegt wie andere „Heilige Schriften“. Da reicht das Spektrum vom doktrinären Wahhabiten bis zum „islamischen Atheisten“. Ich kenne im übrigen auch einige Christen, die die Bibel noch weniger kennen als ich Ungläubiger. Verrückt, oder?

          Eitan, gehen Sie mal raus an die frische Luft, erweitern Sie Ihren Horizont, unterhalten Sie sich mit den Menschen persönlich, anstatt nur alles blind zu glauben, was Sie im Netz lesen. Dann werden Sie die Dinge ein wenig differenzierter betrachten. Warnung: Ihr dichotomes Weltbild vom manichäischem Endkampf Christentum vs. Islam könnte allerdings zusammenbrechen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Eine kurdisch-syrische Bekannte (trägt kein Kopftuch, muss man ja heute besser immer dazu sagen) meinte wiederum erst kürzlich zu mir, ISIS hätte überhaupt nichts mit dem Islam, wie sie ihn versteht, zu tun.

            Genau, wie SIE ihn versteht. Es spielt aber überhaupt keine Rolle, wie SIE den Islam versteht – oder wie eine Lamya Kaddor ihn versteht. Wenn einzelne Personen sich die Rosinen aus „heiligen Schriften“ herauspicken, bringen sie damit den schmutzigen Rest nicht zum verschwinden. Einzelmeinungen und Privatglaube sind belanglos.

          • Praecox schreibt:

            „Einzelmeinungen und Privatglaube sind belanglos.“

            Das ist Ihre Einzelmeinung und Ihr Privatglaube, Eitan. 😉

          • Eitan Einoch schreibt:

            Das ist Ihre Einzelmeinung und Ihr Privatglaube, Eitan.

            Mit meiner eigenen Belanglosigkeit kann ich gut leben.

Seid gut zueinander!

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