Antisiedlerismus

Ein Gastbeitrag von Christian Mallas.

Vor ein paar Tagen bin ich aufmerksam geworden auf den Film „Die Siedler der Westbank“, der auf arte und ARD gezeigt wurde und für den neben arte France und YES Israel auch die deutschen Öffentlich-Rechtlichen NDR, BR und HR als Koproduzenten verantwortlich zeichnen, und habe ihn mir in der Mediathek angeschaut. Da werden Juden im deutschen Fernsehen als „Krebs“ und als „Geschwür“ bezeichnet.

Bei Minute 17:17 wird Jitzchak Rabin mit „Gush Emonim ist wie Krebs im gesellschaftlich-demokratischen Gewebe des Staates Israel“ zitiert, was durch das Framing des Films mit sämtlichen jüdischen Bewohnern Judäas und Samarias assoziiert wird und erst recht im Rahmen der deutschen Zielgruppe ein Geschmäckle bekommt; sowie „Geschwür der Siedlungen“ durch den palästinensisch-arabischen „Menschenrechtsaktivisten“ Raja Shehadeh bei Minute 48:08.

Der Judenhass im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen schreckt also mittlerweile nicht einmal mehr davor zurück, offen und unverblümt gegen Juden zu hetzen und sich dabei sogar solcher Wörter zu bedienen, mit denen auch die Shoah vorbereitet wurde. Ich bin entsetzt und wütend.

Der Film unterstellt unterschwellig, dass es von Natur aus Orte auf der Erde gebe, an denen keine Juden leben dürfen, die also in der Sprache der Nationalsozialisten „judenrein“ bleiben oder gemacht werden müssten. Dass in dem Film zwischen „guten Juden“ und bösen „Siedlern“ unterschieden wird, ändert an dem antisemitischen und hetzerischen Charakter des Films ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Regisseur selbst israelischer Jude ist. Im Gegenteil zeugt die Wahl eines israelisch-jüdischen Regisseurs von der hohen Professionalität dieser neuen, alten antijüdischen Agitation.

Einerseits muss den Produzenten und Sponsoren bereits im Vorfeld bewusst gewesen sein, dass der Film oder Teile davon zu Recht als antisemitisch kritisiert werden können. Zu Recht, weil der Film gezielt Lügen und Gerüchte über Juden und über den jüdischen Staat verbreitet, weil er zweierlei Maß an jüdische und nichtjüdische Siedlungen, an antijüdische und antiarabische Gewaltverbrechen anlegt und weil er Juden, weil sie Juden sind, dämonisiert, indem er eine fanatische Minderheit als repräsentativ für „die“ Siedlerbewegung darstellt und indem er Filmsequenzen und Interviews auf eine sehr manipulative Weise zusammenschneidet. Er verzichtet auf einfachste Recherche über die behaupteten Eigentumsverhältnisse von Grundstücken, zum Beispiel durch eine simple Frage nach einer Kopie einer etwaigen Besitzurkunde. Der Besitzanspruch palästinensischer Araber wird ungeprüft als Wahrheit hingestellt und der Besitzanspruch jüdischer Israelis wird durch religiöse Bezüge lächerlich gemacht. Weil die Produzenten diese Kritik weder entkräften können noch zur Einsicht und Abkehr von ihrem Hass bereit sind, lassen sie einen Vorzeigejuden und jüdisch-israelischen Kronzeugen gegen die jüdisch-israelischen „Siedler“ Regie führen. Diese strategische Wahl erfüllt die gleiche Funktion wie der klassische Disclaimer notorischer Judenhetzer „Ich habe ja nichts gegen Juden, im Gegenteil: Einige meiner besten Freunde sind Juden. Aber…“ man werde doch wohl noch Juden als „Geschwür“ bezeichnen dürfen, ohne gleich in die antisemitische Ecke gestellt zu werden.

Anscheinend leider ja. Um rhetorisch zurückfragen zu können, wie ein Film denn antisemitisch sein könne, wo doch der Regisseur selbst Jude sei. Andererseits ist es nicht nur pragmatisch, sondern perfide und manisch-perfektionistisch, dass die Deutschen sich nicht einfach mit der Vertreibung der Juden aus Judäa und Samaria (wenn nicht gleich aus ganz Israel) abfinden wollen. Sondern sie bestehen darauf, dass die Juden ihnen dabei helfen, dass Juden die antijüdische, ethnische Säuberung von Judäa und Samaria selbst organisieren und sie sogar selbst gutheißen und einfordern, so wie 2005 die ethnische Säuberung des Gazastreifens (von seinen jüdischen Bewohnern).

Seit 2005 ist der Gazastreifen u.a. „dank“ dem Druck der internationalen Staatengemeinschaft „judenrein“. Zu Frieden hat diese ethnische Säuberung nicht geführt – im Gegenteil: Mehr als 10.000 Raketen wurden seither aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen.
Bereits der erste Satz des Arte-Klappentextes ist eine faustdicke Lüge:

„Die jüdische Besiedlung des Westjordanlands begann vor knapp 50 Jahren und hat heute ungeahnte Ausmaße angenommen.“

Der Film und erst recht der Klappentext lügen die Geschichte um, indem sie suggerieren bzw. behaupten, Judäa und Samaria seien erst ab 1967 von Juden besiedelt worden. Zwar lässt der Film Pioniere zu Wort kommen, die auf das antike Königreich Israel verweisen, aber die Tatsache, dass Judäa und Samaria auch in den zwei Jahrtausenden zwischen der Vertreibung der Juden in die Diaspora durch das Römische Reich nach dem Jahr 70 u.Z. und der Neubesiedlung ab 1967 praktisch durchgängig von einer Reihe jüdischer Gemeinden bewohnt war. In Hebron war bis zu ihrer Evakuierung 1936 in der Folge der antijüdischen Pogrome ab 1929 über 3000 Jahre lang eine jüdische Gemeinde beheimatet. Dies wird dem Publikum bewusst verschwiegen. Ein bewusstes Verschweigen ist sogar noch schlimmer als eine explizite Lüge, weil es unterschwellig ist und nicht explizit widerlegt werden kann.

Ein Nebenwiderspruch? Nein, diese Geschichtsfälschung ist Kernbestandteil dieses Films, wie der Titel „Die Siedler der Westbank“ illustriert.

Schon den Römern reichte es nicht aus, den antiken Staat Israel zu zerstören. Sie wollten gar die kollektive Erinnerung daran, dass es jemals ein souveränes jüdisches Königreich und ein Volk, das sich der Unterjochung durch das Römische Reich verweigerte, gegeben hat, aus „den Seiten der Geschichte“ tilgen, indem sie Iudaea offiziell in „Syria Palaestina“ umbenannten. Vom selben Geiste ist die Schöpfung und Etablierung des Begriffs „Westbank“ bzw. „Westjordanland“, der erst in der Moderne seit 1948 erwähnt wird, beseelt. Die Vernichtung der Juden ist erst dann total, wenn sie auch in der offiziellen Geschichtsschreibung ihre Entsprechung findet. Folglich wird die korrekte historische Bezeichnung Judäa und Samaria außer im O-Ton der interviewten „Siedler“ konsequent vermieden und fast durchgängig von „Westbank“ oder „Westjordanland“ gesprochen.

Aber worum geht es in dem Film? Es geht nicht um „Siedler“, sondern um Juden, welche aufgrund ihrer puren Existenz als „Friedenshindernis“ und Schlimmeres denunziert werden, nur weil sie Häuser bauen und wohnen – während die 2,8 Millionen arabischen Siedler, die ebenfalls im Westjordanland Häuser bauen und wohnen, keineswegs als „Friedenshindernis“ bezeichnet werden, auch nicht diejenigen unter ihnen, die Juden angreifen und ermorden. Es wird also nicht das Bauen und Bewohnen von Häusern, sondern das Jüdischsein ihrer Bewohner zum Problem erklärt. Der Film rückt jüdische Extremisten in den Vordergrund und präsentiert Personen, die Verbrechen gegen Araber begangen haben, gutheißen oder relativieren.

Um eines klarzustellen: Das Massaker an 29 betenden Muslimen in Hebron und vergleichbare Taten sind abscheuliche Verbrechen, die durch nichts zu rechtfertigen sind, ganz gleich ob sie von Juden an Arabern, von Arabern an Juden oder von wem und an wem auch immer verübt werden. Der Film macht jedoch nicht konsequent die Täter für ihre Verbrechen verantwortlich, sondern macht palästinensisch-arabische Täter grundsätzlich nie für ihre Verbrechen verantwortlich, nutzt aber andererseits von Juden begangene Verbrechen als Vorwand, um sämtliche (jüdischen) „Siedler“ zu dämonisieren („die Siedler“, Minute 38:00).

An allem sind die (Siedler-)Juden schuld. Natürlich darf auch die allseits beliebte Gleichsetzung der jüdischen „Siedler“ mit den Mördern ihrer Großeltern nicht fehlen: Menschen, die leben und Häuser bauen, mit den Nazis, die mordeten und Häuser zerstörten (Minute 18:00).

Der Antisiedlerismus ist nichts anderes als die modernste Variante des jahrtausendealten Judenhasses. Früher wurden Juden als Religion verfolgt, dann evolvierte das Virus des christlich motivierten Antijudaismus zum völkisch-rassistischen Antisemitismus, der Verfolgung der Juden als Rasse. Dann wurde er zumindest im westlichen Kulturraum abgelöst durch den Antizionismus, der Verfolgung der Juden als Nation. Der Antizionismus spielt gerade, aber nicht nur im deutschen Kontext neben der völkischen, regressiven Kapitalismuskritik die Hauptrolle als „politisch korrekte“ Ausdrucksform des sekundären Antisemitismus als Schuldabwehrreflex. Da der dem Antizionismus per Definition innewohnende Vernichtungswille zu sehr nach Auschwitz riecht, möchten mittlerweile viele Israelhasser in ihrem Kampf gegen Israel lieber als „Israelkritiker“ bezeichnet werden; und in den vergangenen Jahren wurde ein weiterer taktischer Imagewandel zur „Siedlerkritik“ etabliert. Auch wenn die Hetze gegen die in Judäa und Samaria lebenden Juden gern eingeleitet wird mit den Worten „Selbstverständlich erkenne ich das Existenzrecht Israels an und der Holocaust war ein furchtbares Verbrechen, aber …“, bleibt der „Aber“-Teil, mal ganz abgesehen von der menschenverachten Relativierung und Verherrlichung von oder gar Aufruf zum Terror gegen Juden, nach wie vor auch ein antizionistischer Kampf gegen Israel als souveränen, jüdischen Staat. Nicht nur, weil antisemitischen, antizionistischen Terroristen sämtliche israelischen Juden als „illegale Siedler“ und ganz Israel als „illegale jüdische Siedlung“ gelten.

So sehr ist bereits die Assoziation „Siedler = Jude = illegal“ in die Gehirne eingebrannt, dass es nicht mehr notwendig ist, von „illegalen jüdischen Siedlungen“ zu sprechen. Allgemein ist schlicht nur noch von „Siedlern“ die Rede und trotzdem weiß jeder, was gemeint ist.

Der Antisiedlerismus erkennt Israel nicht als unabhängigen, gleichberechtigten Staat an, sondern macht Israel zu einem Judenghetto, einem Ort, an dem Juden gesammelt werden, um sie effizienter vernichten zu können. Folglich werden viele Deutsche stinksauer, wenn Juden, wie es Stefan Frank treffend auf den Punkt bringt, „sich erdreisten, das ihnen von deutschen Journalisten zugewiesene Ghetto zu verlassen“, um zum Beispiel als Spaziergänger den ihnen heiligsten Ort, den Tempelberg, zu besuchen, geschweige denn dort zu „beten“(!) oder auf einem rechtmäßig erworbenen Grundstück außerhalb ihres Ghettos zu wohnen. Und in bewährter deutscher Tradition setzen sie dazu gern einen Judenrat, je nach Geschmack die israelische Regierung, den Oppositionsführer in der Knesset oder den Herausgeber ihrer israelischen Lieblingszeitung Haaretz, Gideon Levi, ein, der gefälligst dafür Sorge zu tragen hat, dass kein Jude ohne deutsche Sondererlaubnis das Judenghetto aka „Israel in den Grenzen von 1967“ verlässt oder sich gegen Terrorattentate zur Wehr setzt, wie sich regelmäßig an deutschen Schlagzeilen ablesen lässt, die jüdische Terroropfer rhetorisch zu Tätern und die Täter zu Opfern machen.

Noch immer spielen sich die Deutschen wie „Herrenmenschen“ auf, die den Juden „gerade wegen Auschwitz“ und „gerade weil sie es gut mit den Juden meinen“ diktieren, wie sie sich in ihrem eigenen Staat zu benehmen haben. Mit Erschrecken musste Tuvia Tenenbom bei seiner Recherchereise nach Israel für sein Buch „Allein unter Juden“ (“Catch the Jew“) erkennen, wie erfolgreich die Bemühungen europäischer Journalisten und „Menschenrechtsaktivisten“, die jüdische Gemeinde bzw. israelische Gesellschaft von innen zu zerstören, mittlerweile gediehen sind. Dankenswerterweise erinnert Gerd Buurmann daran, dass deutsche „Kritik“ an „illegalen jüdischen Siedlungen“ gar nicht neu ist:

„In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es viele jüdische Siedlungen in Europa. Sie wurden Schtetl genannt. Für die Nazis waren diese Schtetl illegale jüdische Siedlungen, die sie vernichteten und mit ihnen einen Großteil der jüdischen Bevölkerung Europas.“

An dem Film sind nicht etwa einzelne Formulierungen zu kritisieren, die sich als „missverständlich“ oder „unglücklich“ rechtfertigen ließen, sondern der Film als Ganzes spottet der Bezeichnung „Dokumentarfilm“ und hat, vorsichtig formuliert, eine ganz klare politische Agenda und den Charakter eines Propagandafilms. An der Entscheidung, diesen Film (mit) zu produzieren und im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen auszustrahlen, sind zu viele Personen (Produzenten, Programmdirektoren, Rundfunkrat usw.) beteiligt gewesen, als dass sich von einem Fehlverhalten einzelner Personen sprechen oder „personelle Konsequenzen“ fordern ließen. Nicht zu Unrecht ist die ARD bereits zuvor vom Blogger Gerd Buurmann als „Antisemitischer Rundfunk Deutschlands“ verspottet worden.

Der NDR, BR, HR, arte, die ARD haben ebenso wie die deutsche Gesellschaft generell ein strukturelles Antisemitismusproblem, und zwar ein gewaltiges. Wenn Juden öffentlich im Fernsehen als „Krebs“ und als „Geschwür“ bezeichnet werden, sollten eigentlich bei jedem die Alarmglocken läuten!

Leider fängt Antisemitismus für viele Deutsche erst bei 6 Millionen an. Daher werden die deutschen Judenhasser wohl niemals verstummen, solange Israel existiert, selbst wenn es sich auf das Stadtgebiet von Tel Aviv zurückzöge. Am Israel Chai!

* Einige grobe Lügen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

– Der Film spricht fälschlicherweise von Judäa und Samaria als „besetzten Gebieten“, dabei gehören sie seit dem Untergang des Osmanischen Reiches zu keinem Staat und können daher gar nicht „besetzt“ werden. Jordanien, das die „Westbank“ 1948 erobert und annektiert hatte, hat seinen Anspruch 1988 aufgegeben und einen „Staat Palästina“ hat es auf diesem Gebiet nie gegeben. Korrekt wäre „in Besitz genommene Gebiete“ oder schlicht Judäa und Samaria.

– Der Film lügt die jüdischen Bewohner von Hevron zu „Siedlern“ um. Hebron ist eine „Siedlung“, die vor fast 3800 Jahren gegründet wurde und von mehr als 200.000 Menschen bewohnt wird. Derartige „Siedlungen“ werden in der deutschen Sprache als Städte und ihre Bewohner als Bewohner bezeichnet. Die propagandistische Bezeichnung „Siedler“, die ausschließlich auf Juden angewandt wird, dient allein ihrer Dämonisierung.

– Der Film lügt, dass auf Hügeln gebaute Siedlungen, noch dazu mit weißen Fassaden und roten Dächern(!) nicht in das „Westjordanland“ bzw. in sein traditionelles Erscheinungsbild vor 1967 passen. Tatsächlich liegt eine ganze Reihe von arabischen Städten und Siedlungen auf Hügeln, so z.B. Nablus oder Rawabi. Gehört Nablus demzufolge nicht in das „Westjordanland“? Eine Google-Suche offenbart, dass Häuser mit weißen Fassaden und roten Ziegeldächern in palästinensisch-arabischen Städten und Siedlungen allgegenwärtig sind. Gehören Araber demzufolge auch nicht ins „Westjordanland“? Es handelt sich offenbar vielmehr um eine blumige Umschreibung von „Juden raus!“

– Der Film lügt, jüdische Siedlungen würden absichtlich wie ein „Keil“ zwischen bestehende arabische Orte „getrieben“ (Minute 28:18), und liefert selbst den Gegenbeweis: (Die jüdische Siedlung) Itamar befindet sich zwar zwischen den drei arabischen Orten Awarta, Rujeib und Beit Furik, aber be- oder verhindert keineswegs den Personen- und Güter-Verkehr zwischen den arabischen Orten, wie ein Blick auf die Karte offenbart. Itamar unterbricht keine Straße zwischen den gezeigten Orten, wie es der Begriff „Keil“ suggeriert, sondern liegt auf einem Bergrücken abseits bestehender Wirtschaftswege. Es ist der Bergrücken und nicht seine Besiedelung, welcher ein Hindernis für den Straßenbau und Verkehr darstellt. Itamars Lage könnte man also vielleicht als „Insel“ bezeichnen, aber nicht als „Keil“.

– Der Film postuliert einen Gegensatz zwischen „Großisrael – Demokratischer Staat – Israelischer Staat“ (Minute 86:38) und lügt damit den demokratischen Staat Israel zu einem nicht-demokratischen oder nicht per se, d.h. qua Verfassung demokratischen Staat um. Eine verkrampft-unverkrampfte Fehlübersetzung des Spannungsfeldes zwischen einem hypothetischen Groß-Israel, dem demokratisch-säkularen Charakter Israels und einem Staat mit einer jüdischen Bevölkerungsmehrheit. Im französischen Original heißt es „Grand Israël – État démocratique – État juif“, also „jüdischer Staat“ und eben nicht „israelischer Staat“. Ganz aus Versehen offenbart der Film also durch die Gleichsetzung „jüdisch = israelisch“ die Kongruenz von Antisemitismus und „Israelkritik“.

– Dror Etkes lügt, „es [gehe] darum, ob du eine arabische Mutter hast“. Die Wahrheit ist, dass der Staat Israel nicht zwischen Menschen mit einer arabischen Mutter und Menschen mit einer jüdischen Mutter unterscheidet. In Israel leben 1,7 Millionen arabische Israelis als gleichberechtigte Bürger zusammen mit 6 Millionen jüdischen Israelis. Es gibt keine gesetzliche, rassistische Diskriminierung gegen Araber in Israel, wenngleich leider auch in der israelischen Gesellschaft antiarabischer Rassismus vorhanden ist und schon gar keine „Apartheid“. Diese Araber dürfen auch jüdische Siedlungen und Städte in Judäa und Samaria betreten und die „Siedlerautobahnen“ benutzen, genauso wie alle anderen Israelis. Arabische Israelis werden sogar positiv diskriminiert: Sie müssen im Gegensatz zu jüdischen Israelis keinen Wehrdienst leisten und dürfen den Tempelberg in Jerusalem durch sämtliche Tore betreten und dort beten. Israel unterscheidet lediglich wie andere Staaten auch zwischen Staatsbürgern, die mit Bürgerrechten ausgestattet sind, egal ob Juden, Araber, Drusen, Beduinen, Jesiden, Aramäer und Fremden (Nicht-Staatsbürgern), die keine Bürgerrechte, aber selbstverständlich sämtliche Menschenrechte besitzen. Leider werden die Menschenrechte der palästinensischen Araber fast überall mit Füßen getreten, von Syrien, Libanon und Jordanien, wo man tatsächlich von Apartheid sprechen kann, von der palästinensischen Autonomiebehörde bzw. der PLO/Fatah, die das A- und B-Gebiet verwaltet und offen eine antijüdische Apartheid betreibt, Hamas, Hisbollah und anderen Terrororganisationen – aber eben nicht von Israel.

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34 Antworten zu Antisiedlerismus

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  2. P.M. schreibt:

    Der Film war offenbar leider sehr wirksam. Gestern las ich in der Hörzu folgenden Leserbrief, der mich sprachlos gemacht hat:

    „In der Sendung wurde wohl jedem klar, dass Israels Siedlerpolitik eine Okkupationspolitik ist und nichts anderes als dreister Landraub – begründet mit Sprüchen aus der religiösen Märchenkiste vergangener Zeiten. Unbegreiflich auch, dass sich die seinerzeit erlittene Drangsal nun im Umgang mit den Palästinensern wiederholt. Mein Dank für diese wichtige und äußerst aufschlussreiche Sendung“

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  5. Agnesa schreibt:

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich diesen Film jetzt nicht ganz so schlimm fand, und ich eigentlich Schlimmeres erwartet hätte. Immerhin kommen darin Siedler (vor allem auch orthodoxe Siedler, die ja in den deutsch-sprachigen Medien gerne dämonisiert werden) selbst zu Wort, und es wird nicht einfach nur ÜBER sie geredet.

  6. Alreech schreibt:

    kein Mensch ist illegal… ausser er ist ein Jude der in Hebron leben will.
    Dann wird er zum illegalen jüdischen Siedler.

    Eigentlich kann man der Rechten in Deutschland nur raten die Konzept des illegalen Siedlers für ihre Propaganda zu nutzen.
    „Ich hab ja nichts gegen Flüchtlinge, nur gegen illegale muslimische Siedler in den Ostelbischen Landen“…

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  8. Ralf Weber schreibt:

    Wachsamkeit ist immer geboten, wenn es statt um sachliche Information und Wahrheit darum geht mit unausgewogenen Darstellungen bestimmte Meinungen und Stimmungen zu erzeugen. Hier bedarf es unserer Aufmerksamkeit, um uns nicht manipulieren zu lassen.

    Wir brauchen in unserem Land wieder gewissenhafte, vernünftige, ehrliche und tragfähige Mitte. Das Verhalten der Menschen und die Politik rutscht leider immer mehr an die Ränder.

    Treffend ist hier besonders dieses Zitat von Charlotte Knobloch:
    „Sorgenvoll beobachte ich generell die Verrohung und Enthemmung hinsichtlich radikaler politischer Positionen, die sich insbesondere im Internet zeigen. Die digitalen Exzesse sind Menetekel für die fortschreitende Radikalisierung in der analogen Realität“

  9. anti3anti schreibt:

    Montag, 10. Oktober 2016
    Dürener Zeitung / Die Seite Drei / Seite 3

    In der Siedlung am Rande der Stadt geht Angst um

    Nach dem Antiterror-Einsatz im sächsischen Chemnitz ist in der Industriestadt nichts mehr wie es war. Der gesuchte Syrer ist offenbar nur ganz knapp entwischt.

    Selbst in der DDR siedeln die Juden!

  10. Kwezi schreibt:

    „Die jüdische Besiedlung des Westjordanlands begann vor knapp 50 Jahren und hat heute ungeahnte Ausmaße angenommen.“

    Die maghrebinische Besiedlung Frankreichs begann vor knapp 40 Jahren und hat inzwischen ungeahnte Ausmaße angenommen….
    Die schwarzafrikanische Besiedlung Belgiens begann vor knapp 30 Jahren und hat heute ungeahnte Ausmaße angenommen….
    Die türkisch-arabische Besiedlung Deutschlands begann vor knapp 40 Jahren und hat heute ungeahnte Ausmaße angenommen…..
    Die holländische Besiedlung der Grenzgebiete Westfalens und Niedersachsens begann vor knapp 20 Jahren und hat heute ungeahnte Ausmaße angenommen….

    Nicht zu vergessen: Die türkische Besiedlung Nordzyperns, die chinesische Besiedlung Tibets und die indonesisch-malaiische Besiedlung Westneuguineas. Beiträgen im Fernsehen dazu sehe ich mit Interesse entgegen.

  11. bevanite schreibt:

    Was ist denn an der Bezeichnung „Westjordanland“ so problematisch? Das ist einfach ein geographischer Begriff (das Gebiet westlich des Jordans) und wird damit dem ungeklärten Status dieses Gebietes weitaus mehr gerecht als die biblischen Bezeichungen „Judäa und Samaria“, das römisch geprägte Wort „Palästina“ oder das jordanisch-nationalistisch klingende „Transjordanien“.

    • Ima schreibt:

      Ja sicher, die Bezeichnung Westjordanland ist doch „nett“.

      Fangen wir doch jetzt auch mal an, endlich in Deutschland einige Landschaftsbegriffe umzubenennen. Mich stört wirklich schon sehr lange der Begriff „Rheinhessen“.
      Wie wäre es mit „Westrheinland“ oder „Ostfrankreichland“.

      Rheinhessen gehört doch schon sehr lange nicht mehr zu Hessen, tja und wer mag denn schon die Hessen. Dies muss doch wohl mal gesagt werden, obwohl ich einige Hessen zu meinen Freundeskreis zähle.

    • M.R. schreibt:

      Was ist denn an der Bezeichnung „Westjordanland“ so problematisch?

      Weil die künstliche rein britische Bezeichnung eine glatte Lüge ist, die maskieren muss dass es in Judäa und Samaria und auch in der ganze Palästina keine arabische Bezeichnung für eine Stadt oder eine Gegend gibt („Gaza“ ist z.B. ein jüdisches Wort, genauso wie Betlehem, Nablus, Nazaret, Jerichon usw., usf.).
      Und zweitens gibt es in der ganzen Welt keinen anderen Strand (dazu noch eines kleinstes Flusses) der 100 Kilometer breit wäre.

      • ZetaOri schreibt:

        @M.R. Oktober 10, 2016 um 6:48 pm

        „[…]
        Und zweitens gibt es in der ganzen Welt keinen anderen Strand (dazu noch eines kleinstes Flusses) der 100 Kilometer breit wäre.“

        Die Präferenz einer gewissen Klientel für ‚Westjordanland‘ mag auch daher rühren, dass der Begriff ja so rein „geographisch“ auch dann noch zutreffen würde, wenn dieser ‚Strand‘ sich wunschgemäß eines Tages mit dem Srtrnd des Mittelmeeres vereinigen sollte. Dann könnte, sogar von der Begrifflichkeit her, sogar Gaza wieder „heim ins Reich“.

    • Bergstein schreibt:

      In allen Dokumenten des Völkerbunds und auch der UNO war stets, von Judäa und Samaria die Rede. In jedem Atlas bis zumindest Mitte des 20 Jhd. war dies auch der Fall. Samaria und Judäa sind keine biblische, sondern schlichtweg die einzigen Bezeichnung für diese Gegend. Westjordanland diente nur als Abgrenzung zum Ostjordanland. Der Staat hieß damals Transjordanien. Im Übrigen ist Jordanien ein erfundene Bezeichnung, die niemals existiert hat, schon gar nicht unter den Arabern.

      • Ima schreibt:

        Nicht nur der Begriff „Jordanien“ ist erfunden, auch der Staat Jordanien wurde während der britischen Mandatszeit erfunden und erst am 25. Mai 1946 gegründet und von den Britten vom ehemaligen Mandatsgebiet Palästina abgetrennt.
        Davor gab es niemals in der Geschichte ein Land Jordanien.
        Merkwürdig, und niemand kommt auf die Idee das Existenzrecht Jordaniens anzuzweifeln.
        Tja, dies ist die Doppelmoral der Judenhasser.

        • Ima schreibt:

          Lustig, Daumen runter für einen Beitrag der lediglich Tatsachen wiedergibt, die in jedem Geschichtsbuch nachzulesen sind.
          Daher wiederhole ich gerne nochmals meine Bemerkung:
          „Tja, dies ist die Doppelmoral der Judenhasser.“

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  13. Paul schreibt:

    Danke Christian Mallas für diesen Artikel und danke Gerd für die Veröffentlichung.

    Bei dieser Gelegenheit erlaube ich mir den Hinweis auf Chaya, die in ihrem Blog – https://diesiedlerin.net/2016/09/27/heute-auf-arte-siedlerdoku/
    ebenfalls diese Arte „Dokumentation“ kommentiert hat. (Unbedingte Leseempfehlung.)

    Herzlich, Paul

  14. sandra schreibt:

    Du hast meines Wissens nach einen sachlichen Fehler in diesem durchaus richtigen und guten Kommentar. Die Römer nannten das Gebiet Syria-PHILISTINE – nach den damals bereits ausgestorbenen Philistern, die nichts mit den Palästinensern zu tun haben. Palästina nannten es dann die Engländer, in Missverständnis des alten Namens. Jedenfalls habe ich es so gelernt. 🙂

    • Sophist X schreibt:

      Da guck ich doch glatt mal bei Wikipedia:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Syria_Palaestina

      Aber selbstverständlich existiert die ‚Ethnie‘ der (arabisch-moslemischen) Palästinenser nur im Propaganda-Universum der moslemischen Terrororganisationen und ihrer Komplizen (z.B. bei unseren Öffentlich-Rechtlichen).
      Diese ‚Palästinenser‘ haben mit den Philistern in der Tat etwa so viel zu tun wie die amerikanischen Pilgerväter mit den Indianern.

  15. unbesorgt schreibt:

    Gute, minutengenaue Analyse dieses fürchterlichen Films. Ich hatte mich in meinem Artikel nur auf wenige Details beschränkt und eher die Gesamtstimmung beleuchtet. Zum selben Ergebnis wie Christian Mallas kam ich aber leider auch. Wer die Nerven hat und das selbst nochmal Punkt für Punkt nachvollziehen will, hier der Link:

    Dem Beitrag von Christian Mallas kann ich nur voll und ganz zustimmen.

  16. Ulf Renner schreibt:

    Die Deutschen* perfektionieren den Antisemitismus mit Hilfe idiotisch-charakterloser Juden, die das eigene Volk und den eigenen Staat verraten und verkaufen. Shimon Dotan, der israelische Autor der üblen TV-Pseudodokumentation, ist nur einer davon. Ein kluger Mensch soll mal gesagt haben: „Aus dem Antisemitismus könnte was werden, wenn sich die Juden seiner annnehmen würden!“ Endlich tun sie’s und die Welt greift begierig zu. Goebbels hatte leider recht: „Tausendmal wiederholte Lügen werden zur Wahrheit.“
    (*Übrigens auch viele andere Europäer, Amerikaner, Kanadier, Australier usw.)

    • bevanite schreibt:

      idiotisch-charakterloser Juden, die das eigene Volk und den eigenen Staat verraten und verkaufen

      Das liest sich jetzt auch nicht gerade besonders philosemitisch…

      • Ulf Renner schreibt:

        Es bezieht sich – m. E. eindeutig – auf die jüdischen „Israelkritiker“. In deren Richtung ist es auch nicht freundlich gemeint. Sie sind zwar eine Minderheit, aber arg lautstark und leider recht wirksam. Ohne diese nützlichen Idioten des internationalen Antisemitismus wäre es für Judenhasser und Israel-Feinde deutlich schwerer, den weltweit einzigen jüdischen Staat in einer Weise anzugreifen, die nicht nur bei den hartgesottenen Rassisten verfängt, sondern auch bei vielen Gutgläubigen und Wohlmeinenden. Wer sein Volk und sein Land für ein bißchen Pseudoprominenz in ausländischen Medien verrät und verkauft, ist nicht nur bescheuert, sondern eben auch charakterlos. .

        • bevanite schreibt:

          Israelis haben ebenso wie Deutsche, Amerikaner, Russen oder Inder das Recht, ihre Regierung zu kritisieren und haben es auch nicht so gerne, wenn ihnen besserwisserische Deutsche vorhalten, sie seien mit dieser Haltung Landesverräter oder „nützliche Idioten“. Man muss mit deren Meinungen ja nicht mitgehen, aber sollen die einfach die Klappe halten, nur weil es antisemitische Vollpfosten in anderen Ländern gibt?

          Wer sein Volk und sein Land für ein bißchen Pseudoprominenz in ausländischen Medien verrät und verkauft, ist nicht nur bescheuert, sondern eben auch charakterlos.

          Mit diesen Formulierungen habe hoffentlich nicht nur ich ein massives Problem, denn das ist nunmal ein alter antisemitischer Topos. Im zaristischen Russland galten Juden als „vaterlandslose Gesellen“, da man sie mit der Sozialrevolutionären Partei in Verbindung brachte. Im Habsburgerreich unterstellte man den Anhängern Theodor Herzls, die hätten keine Loyalität zu Wien. Leider sind solche Klischees auch in der Gegenwart zu finden: Erst vor ein paar Jahren wollte man in Ungarn eine „Judenzählung“ im Parlament machen, weil von Fidesz- und Jobbik-Abgeordneten behauptet wurde, die ungarischen Juden hätten mehr Loyalität zu Israel als zu Ungarn. Sie drehen diesen Spieß einfach um und sagen nun, regierungskritische Juden in Israel verraten ihren Staat.

          • Ulf Renner schreibt:

            Da haben Sie mich aber deftig mißverstanden und völlig falsch eingeordnet! Von regierungskritischen Juden habe ich mit keinem Wort gesprochen. Regierungskritisch ist gut die Hälfte der israelischen Bevölkerung und der dortigen Medien (je nachdem, welche Partei/Koalition gerade regiert). In kaum einem anderen Land wird die jeweilige Regierung so intensiv kritisiert wie in Israel. Das kleine Land gehört zu den lebendigsten Demokratien der Welt.

            Meine Kritik galt und gilt Leuten wie z. B. Shimon Dotan, die ihre journalistischen Möglichkeiten mißbrauchen, um im Ausland Lügen über Israel zu verbreiten, und damit bereitwillig die antisemitische, israel-feindliche Propaganda begünstigen. Christian Mallas hat es hier in seinem Beitrag anschaulich aufgezeigt und auch Gerd Buurmann dokumentiert es immer wieder. Empfehle in diesem Zusammenhang auch die einschlägigen Veröffentlichungen von Henryk M. Broder auf http://www.achgutcom

            Ich könnte auch Organisationen wie B’Tselem oder „Breaking The Silence“ erwähnen, die Israel wahrheitswidrig Kriegsverbrechen vorwerfen und gleichzeitig den arabischen Terror unterschlagen oder verharmlosen, dem das Land ständig ausgesetzt ist. Oder Israelis und europäische und amerikanische Juden, die zugunsten der BDS-Kampagne ernsthaft behaupten, in Israel herrsche „Apartheid“.

            Das alles hat mit Regierungskritik nichts mehr zu tun, sondern ist eindeutig idiotisch-charakterlose, aber leider vielfach sehr wirksame Propaganda. Wie gesagt: Goebbels läßt grüßen! Oder Orwells „Großer Bruder“, wenn Ihnen das lieber ist.

        • Ulf Renner schreibt:

          Ergänzung aus aktuellem Anlaß: Wie wichtig, wertvoll und wirksam für Antisemiten jüdische Stimmen gegen Israel sind, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass Judenhasser und Israel-Feinde manchmal sogar selbst vorgeben, jüdisch zu sein:
          ‚Antisemitic‘ German teacher posed as a Jew to push anti-Israel agenda
          http://www.jpost.com/Diaspora/Antisemitic-German-teacher-posed-as-a-Jew-to-push-anti-Israel-agenda-469858
          Umso schwerer wiegt es, wenn wirkliche Juden und Israelis ihr Land zu Unrecht angreifen, um sich in ausländischen Medien (pseudo)wichtig zu machen. So was ist entweder grenzenlos dumm oder schlicht bösartig. Oder eine Mischung aus beidem.

      • ZetaOri schreibt:

        @bevanite Oktober 10, 2016 um 2:23 pm

        „Das liest sich jetzt auch nicht gerade besonders philosemitisch…“

        Ja, nicht wahr? So, wie sich z.B. „Deutschland verrecke“ nicht besonders philogermanisch anhört, selbst dann nicht, wenn es von Deutschen skandiert wird.
        Andererseits, matürlich:
        ‚Deutsche haben ebenso wie Israelis, Amerikaner, Russen oder Inder das Recht, ihre Regierung zu kritisieren …‘
        Oder sollen die einfach die Klappe halten?

        • Ulf Renner schreibt:

          Nein, nicht die Klappe halten. Das habe ich in meinen Beiträgen auch klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. Wer immer will, kann Israel bzw. dessen Regierung kritisieren und meinetwegen auch angreifen (die jeweilige Hälfte der dortigen Bevölkerung und der Medien sowie etliche Diaspora-Juden tut es auch) – aber eben nicht mit Lügen und üblen antisemitischen Propaganda-Schauermärchen wie etwa „Kriegsverbrechen“, „Apartheid“, „Organraub“, „ethnische Säuberung“ „Besatzung“ usw. usf.. Das ist Goebbels pur.

Seid gut zueinander!

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