Sexismus und Antisemitismus

Ich kann nicht erklären warum es so ist, aber die Gemeinsamkeiten zwischen Sexismus und Antisemitismus sind unübersehbar.

Besonders auffällig wird diese Gemeinsamkeit, wenn sich der frauenfeindliche und der judenfeindliche Hass auf eine konkrete Sache fokussieren kann. Im Falle des Antisemitismus‘ ist Israel das Objekt des Hasses, der Staat, der es möglich macht, dass ein Jude, wie zum Beispiel Benjamin Netanjahu, sagen kann, ich bin nicht abhängig von der Gunst der Nicht-Juden dieser Welt. Juden verteidigen sich jetzt selbst! Im Falle des Sexismus‘ sind die Objekte des Hasses all die Frauen, die sagen, wir sind nicht mehr abhängig vom Wohlwollen der Männer. Frauen verteidigen sich jetzt selbst! Kaum eine Frau verkörpert diese Haltung zur Zeit mehr als Hillary Clinton.

Donald Trump behauptet zwar ab und zu mal, er stünde für Israel, aber Hillary Clinton wird seit Beginn ihrer Karriere von den Menschen, die sie hasssn, so behandelt, wie Israel von notorischen Kritikern des jüdischen Staates und Israelhassern behandelt wird. Hillary Clinton wird dämonisiert, delegitimiert und mit doppelten Standards behandelt. Was ihr als Frau vorgeworfen wird, geht bei Männern problemlos durch. Henryk M. Broder definiert Judenhass so:

„Ein Judenhasser ist jemand, der bei Juden kritisiert, was er bei allen anderen durchgehen lässt.“

Für Sexismus gilt die selbe Formel:

„Ein Frauenhasser ist jemand, der bei Frauen kritisiert, was er bei Männern durchgehen lässt.“

In den letzten Jahrzehnten wurde so viel Dreck auf Hillary Clinton geworfen, dass sie durch stundenlange Anhörungen, diverse Gerichtsverhandlungen und jahrelanger brutaler medialer Schelte gehen musste. Aus jeder Sache kam sie gestärkt hervor und am Ende konnte ihr nichts vorgeworfen werden, was schlimmer war, als alles andere, was Männer in vergleichbarer Machtposition nicht auch gemacht haben, ohne dass es sie zu Fall brachte. Hillary Clinton ist eine Frau, die Spaß an Politik und Macht hat und genau das gefällt vielen Menschen nicht.

Viele vermeintliche Freunde der Juden, mögen Juden nur so lange, wie sie Opfer sind. Ihnen gedenken sie gerne, flechten Kränze und vergießen Tränen. Aber wehe, wenn Juden sich bewaffnen, um die See der judenfeindlichen Plagen selbst durch Widerstand zu enden, dann werden die Freunde zu erbarmungslosen Israelkritikern, die sagen, dass man sich unter Freunden auch die Wahrheit sagen können müsse. Bei Frauen ist es nicht anders. So lange Frauen Opfer sind, denen man Kränze an Muttertag bindet und die Tür zu Frauenhäusern aufhält, sind sie beliebt. Aber wehe, sie nehmen das Zepter in die eigenen Hände und haben auch noch Spaß daran, dann sind es Emanzen, denen gesagt wird, man habe ja nichts gegen Frauenrechte, aber man könne auch übertreiben. Übertreiben mit Menschenrechten! Das kann man nur zu Juden und Frauen sagen. Es gibt viele widerliche „Goldstone-Reporte“ gegen Hillary Clinton und wenn es um Kritik geht, scheinen die Nationen so vereint gegen Hillary Clinton wie gegen Israel.

Allein der Satz, man habe bei Donald Trump und Hillary Clinton die Wahl zwischen Pest und Cholera, zeigt, wie sehr die ganze Situation dem Nahostkonflikt ähnelt. Wie oft höre ich, im Nahostkonflikt täten sich beide Seiten nicht viel und im Grunde seien beide Seite gleich schlimm. Mit Fakten kommt man gegen solche Menschen nicht an. Man kann tausend Mal sagen, dass auf der arabischen Seite Homosexuelle verfolgt und hingerichtet werden, Menschen mit anderen religiösen Auffassung wie dem Islam verfolgt, Regierungskritiker eingekerkert und misshandelt werden, Frauen und Männer nicht gleichbehandelt sind und alles einem religiösen Wahn unterliegt, während die israelische Seite eine florierende Demokratie ist, mit gleichen Rechten für alle Menschen und einer Freiheit, wie sie im Nahen Osten einzigartig ist, besonders für die 20% (!) Israelis mit muslimischen Glauben. Die gefühlte Realität schlägt bei diesen Menschen die Fakten. Sie holen dann geifernd eine Kiste israelischer Verfehlungen heraus, die sie fein säuberlich gesammelt haben, um zu zeigen, was sie immer schon wussten, nämlich dass Israel eine Bitch ist!

Donald Trump leistet sich seit Jahren ein Vergehen nach dem anderen, aber er wird behandelt wie ein kleines Kind, dem alles nachgesehen wird. Kaum bekommt Trump auch nur ein Fünkchen von der Kritik zu spüren, gegen die sich Hillary Clinton seit Jahrzehnten verteidigen muss, schon jammert er herum, die ganze Welt sei gegen ihn, habe sich verschworen und die Medien seien einseitig. Am kuriosesten wird es, wenn Donald Trump sagt, man könne Hillary Clinton nicht so heftig kritisieren, weil sie eine Frau ist. Das ist exakt die Rhetorik jener, die behaupten, man könne Israel nicht kritisieren, ohne gleich in Schwierigkeiten zu kommen, die Tatsache ignorierend, dass Israel das am meisten kritisierte Land der Welt ist.

Donald Trump und seine Anhänger erinnern mich ganz massiv an eben jene jammernden Israelkritiker, die Israel brutal verurteilen, aber bei den Gegnern Israels den mildesten Blick anlegen. Eine typische Floskel dieser Menschen ist es: „Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen.“

Donald Trump jammert: Alle sind gegen mich, die Medien, Wall Street und die Politiker auch. Alle beleidigen mich. Ich bin das Opfer. Sie rütteln an meiner Ehre. Ich bin hier der Ehrenmann. Ich verehre Frauen, aber sie müssen ihren Platz kennen. Merken die Anhänger Trumps eigentlich nicht, dass ihr Kandidat genauso klingt, wie jene Islamisten, die er vorgibt zu bekämpfen?

Wer diesem durch und durch gestörten Mann wirklich abkauft, dass er für Israel ist, der vertraut auch einem Mann, dessen Frau gerade in ein Frauenhaus geflüchtet ist und der jetzt brüllend vor dem Frauenhaus steht und schreit: Ich liebe Frauen!

Hillary Clinton kennt diesen Hass. Sie weiß, was Mobbing bedeutet und es gibt zwei Arten für eine Frau, mit dieser Art des Mobbings umzugehen. Sie sucht sich entweder einen starken Mann oder sie wird selber stark. Die erste Möglichkeit endet gerne mal mit einem blauen Auge im Frauenhaus. Die zweite Möglichkeit aber kann selbstbestimmt jenseits der gläsernen Decke enden. Hillary Clinton hat sich für den zweiten Weg entschieden und sie ist kurz davor, die mächtigste Frau der Welt zu werden. Das bietet genug Projektionsfläche für Sexisten, so wie Israel die Fläche des Hasses für Judenhasser ist.

Das heißt nicht, dass Hillary Clinton nicht kritisiert werden darf, im Gegenteil: Ihre Israelpolitik ist teilweise hoch problematisch und der Iran-Deal zweifelhaft. Ich selber habe Hillary Clinton und die Obama-Administration, für die sie arbeitet, heftig kritisiert. Hier ein paar Beispiele:

„A quick question for Hillary Clinton“

„Der Iran und die Bombe“

„Religionen in der Pisse“

„Obama und der radikale Islam“

Hillary Clinton ist nicht perfekt. Niemand ist jedoch perfekt und Hillary Clinton muss so wenig perfekt sein wie Israel. Wer Donald Trump nur einmal mit eben jenen kritischen Augen betrachtet, mit denen seit Jahrzehnten Hillary Clinton bewertet wird, wird sehen, um was für einen unsäglichen Mann es sich handelt. Wer danach noch sagt, Hillary Clinton und Donald Trump seien wie Pest und Cholera, der hat sich durch seinen Hass ins Postfaktische verabschiedet. Hillary Clinton ist eine Kandidatin, wie alle Männer vor ihr, die sich auf das Amt der Präsidentschaft beworben haben. Und sie ist eine Politikerin mit Lust an der Macht, wie alle Männer vor ihr.

Die Ähnlichkeiten zwischen Sexismus und Antisemitismus sind wirklich extrem.

1. Die schärfsten Kritiker von Israel sind Israelis. Die schärfsten Kritiker des Feminismus‘ sind Frauen.

2. Viele Juden sagen, ich bin Jude, aber ich habe nichts mit Israel zu tun. Viele Frauen sagen, ich bin eine Frau, aber ich habe nichts mit dem Feminismus zu tun.

3. Oft wird behauptet, das Land Israel sei nicht besser als seine judenfeindlichen Nachbarn, ebenso oft wird behauptet, der Feminismus sei nicht besser als die aller Orten herrschende Herrenrechtlerei.

4. Juden werden von Judenhassern zwar als „mindere Rasse“ angesehen, aber ihnen wird doch unterstellt, im Hintergrund die Fäden der Macht zu ziehen. Frauen werden von Sexisten ebenfalls als minderwertig angesehen, aber dennoch wird ihnen unterstellt, im Hintergrund die Männer zu ihren Gunsten zu lenken.

5. Als Opfer sind Frauen und Juden beliebt, als handelnde Menschen mit Macht nicht!

Dämonisieren, Delegitimieren und dopplete Standards anlegen, dass sind die drei Ds, die Seximus und Antisemitismus vereinen. Der israelische Teufel und die feministische Hexe sind die Wahnvorstellungen der ähnlich Bekloppten!

***

Nachtrag:

Die größte Geneinsamkeit aber ist dies, und es zeigte sich erst nach dem Veröffentlichen des Artikels:

Anstatt die Argumente ruhig zu reflektieren und gelassen zu kritisieren, peitschten mir die selbsternannten Feminismuskritiker wie Israelkritiker massenhaft Artikel und Berichte entgegen, die natürlich alle bewiesen, was sie schon längst wussten, nämlich wo der Teufel und die Hexe sich vereinen.

Dabei ist klar, wir erleben es gerade, Trump würde keine dreißig Jahre Frontalkritik überleben wie Clinton. Er stolpert bereits im Wahlkampf. Wie Abbas, wenn er einmal so behandelt wird wie Netanjahu. Trump bekommt Aufmerksamkeit, weil er jammert. Clinton aber bekommt Aufmerksamkeit, weil sie kämpft, kämpfen muss. Natürlich macht sie sich dabei schmutzig, wie alle, die kämpfen, wie Israel. Aber das geht in Ordnung, denn jammern und dabei nur auf andere zeigen, ist keine Alternative, nicht für Clinton, nicht für Bibi, nicht für Israel und nicht für die USA!

Dieser Beitrag wurde unter Feminismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

131 Antworten zu Sexismus und Antisemitismus

  1. Anna Berger schreibt:

    Toller Text! Dem kann ich nur zustimmen! Auf meinem Blog http://www.meinegedankenfreiheit.wordpress.com schreibe ich auch gern über Politik. Wenn du Lust hast, schau doch mal vorbei.
    Liebe Grüße
    Anna

  2. besucher schreibt:

    Der Frauenversteher ist wieder in Hochform:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article158728296/Du-bist-ein-widerlicher-Mensch.html

    „You are a disgusting human being.“

    Er schreit und tobt und bellt. Kann man ihn nicht in ein Hundekostüm stecken und in einen Zwinger beim nächsten TV-Duell?

  3. A.Bundy schreibt:

    Nachdem der Gerd mittelst einer ebenso genialen wie lückenlosen Kausalitätskette Hillary Clinton zum Juden unter den Politikern erklärt hat, möchte ich weitere Beispiele aufführen, die dringend benannt werden müssen.

    Apple ist der Jude unter den IT-Firmen
    Begründung: Jeder kleine vermeintliche oder tatsächliche Fehler wird bei Apple sofort als „-Gate“ angeprangert, während selbst das reihenweise explodieren von Smartphone-Akkus beim Mitbewerber nichts derartiges nach sich zieht. Außerdem wird Apple ständig Opfer des sog. „Buzzword-Bingos“, sprich Artikel über Missstände der IT-Industrie werden aus rein klicktechnischen Gründen mit dem Namen „Apple“ verbunden.
    Die Schlange ist der Jude unter den Tieren
    Begründung: Schon in der biblischen Geschichte spielte die Schlange, scheinbar verdient, eine äußerst unrühmliche Rolle.
    Dies wurde über die Jahrhunderte nicht besser, ganz im Gegenteil. In Hogwarts ist die Schlange nicht nur das Wappentier des Hauses Slytherin, sie steht auch für das ultimativ Böse. Wer Parsel spricht, macht sich verdächtig, auch wenn er Harry Potter heißt und der Auserwählte ist.
    Die Zigarette ist der Jude unter den legalen Drogen
    Begründung: Während Alkohol trotz Mio. Schwerstabhängiger allein in Europa weiter in nett gestalteter Verpackung an den/die SchluckspechtIn gebracht werden darf, müssen Zigarettenverpackung seit neuestem mit riesigen scheußlichen Bildern versehen werden, deren Anblick Kindern Albträume beschert und die dafür sorgen, dass der Raucher als solches endgültig zum Juden unter den Abhängigen wird.

    Wer findet weitere Beispiele?

  4. besucher schreibt:

    alles kommt so wie vorhergesagt:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/donald-trump-paul-ryan-republikaner-auseinandersetzungen-us-wahl

    es geht nur um Trump er dreht sich um sich selbst. Robert De Niro bringt es auf den Punkt wie man mit ihm umgehen sollte.

    • besucher schreibt:

      In Wirklichkeit arbeitet aber The Donald für Hillary:
      http://www.heise.de/tp/artikel/49/49669/1.html

      🙂

    • A.S. schreibt:

      Trump schlimm finden und gleichzeitig De Niros Gewaltphantasien gut heißen?
      Noch alle Tassen im Schrank?

      • besucher schreibt:

        versteht der Donald denn eine andere Sprache?

        • A.Bundy schreibt:

          Verstehst du linksdrehender Denunziant eine andere Sprache? Da du hier immer noch rumschleichst, offensichtlich nicht.

        • A.S. schreibt:

          Tut er. Wenn er oft nicht zuhören will darf er das. Für dich vielleicht nicht nachvollziehbar, aber auch Trump hat das Recht zu tun, zu lasse und sagen was ihm beliebt. Hören muss er nur auf die Justiz, sofern er gegen Gesetze verstößt, was nicht der Fall ist.
          Ich halte Clinton auch für die bessere Wahl, aber die Art wie (auch hier) die offenkundige Schmutzkampagne gegen Trump einfach weggewischt wird ist nicht ok. Über den wird selektiv negativ berichtet und sogar offene Gewaltandrohungen sind anscheinend erlaubt, während man Trump schon Missverständlichkeiten vorwirft.

  5. Agnesa schreibt:

    „„Ein Judenhasser ist jemand, der bei Juden kritisiert, was er bei allen anderen durchgehen lässt.““

    Und was ist jemand, der etwas bei Juden NICHT kritisiert, was er andernorts massiv anprangert?

    Es ist in der Tat absolut zutreffend, dass Israel häufig unfair behandelt wird. Gleichzeitig kann man aber feststellen, dass dem Judentum als Religion durchaus mit Respekt begegnet wird – im Gegensatz zum Islam, der massiv angegriffen wird (mal zu Recht, mal zu Unrecht).

    • besucher schreibt:

      Es wird sehr gern verschwiegen dass es nicht so wenige Ultraorthodoxe in Israel gibt die auch gern in einem Gottesstaat leben würden (mit Bundeslade, Tempel etc.) Was die den Frauen zumuten betr. Kleidung und nicht die Hand geben und so weiter ist gestört ohne Ende.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @besucher: „Es wird sehr gern verschwiegen dass es nicht so wenige Ultraorthodoxe in Israel gibt die auch gern in einem Gottesstaat leben würden …“

        Von wem wird es denn verschwiegen?

        • besucher schreibt:

          Von Dir zum Beispiel. Du Held 😉

          Geht ja immer nur um die Kopftuchmädchen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @besucher: „Geht ja immer nur um die Kopftuchmädchen.“

            Wann und wo ging es mir um „Kopftuchmädchen“, kleiner Dummschwätzer?

          • besucher schreibt:

            Pöbel doch Deine Ghetto-Kumpels an. Ich bin Dir hier nichts schuldig.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @besucher

            Wie wollten Sie einer Schuld auch nachkommen, angesichts Ihrer beschränkten Mittel?

          • A.Bundy schreibt:

            @besucher
            Hat dir wer ins Resthirn geschissen oder wie kommst du judenhassendes Lügenmaul auf Idee hier die Leute anzuschwallen.
            Mach dich bloß vom Acker und nimm deinen Denunziantenkumpel @benviante gleich mit.

          • besucher schreibt:

            Oh der Bundy-Hool macht mir richtig Angst.
            Bist Du es, Butz Lachmann?
            Und ein Judenhasser bin ich auch. Wo steht das denn Du Armleuchter?

          • bevanite schreibt:

            Dass man diesen „A. Bundy“ immer noch nicht deprogrammiert hat… Wie auch immer, auf Spam-Bots am besten gar nicht mehr reagieren.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Und der letzte Terroranschlag ultraorthodoxer jüdischer Terroristen fand wann genau nochmal statt…

        • Rainer David W. Früh schreibt:

          Und die hässlichen Hochhäuser in Israel, von denen täglich Schwule auf Geheiß der Ultraorthodoxen runtergeschmissen werden…

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @besucher: „Es wird sehr gern verschwiegen dass es nicht so wenige Ultraorthodoxe in Israel gibt die auch gern in einem Gottesstaat leben würden … Was die den Frauen zumuten betr. Kleidung und nicht die Hand geben und …“

        Das schreibt ausgerechnet ein Großdenker, der mir noch vor einigen Tagen „Whataboutism“ vorgeworfen hat.
        Und weiter, Baby? Verschwinden die Fehler des Einen durch die Fehler des Anderen?
        Eitan Einoch hat bereits die Antwort gegeben: „Und der letzte Terroranschlag ultraorthodoxer jüdischer Terroristen fand wann genau nochmal statt…“

      • Agnesa schreibt:

        Es sind eher gewisse (einige! nicht alle!) National-Religiöse, die einen Gottesstaat anstreben, nämlich die Kahanisten. Unter den Ultra-Orthodoxen gibt es Gruppen, die den Staat Israel gar nicht anerkennen, weil sie glauben, dass ausschließlich der von Gott gesandte Messias das Recht habe, einen jüdischen Staat zu errichten.

        Aber was ohne Zweifel jedem Israel-Besucher auffallen müsste, ist, dass sehr viele orthodoxe Jüdinnen (National-Religiöse UND Ultra-Orthodoxe) Kopftücher tragen.

    • Eitan Einoch schreibt:

      im Gegensatz zum Islam, der massiv angegriffen wird

      Wo genau predigen Juden, Gojim und Muslime auszulöschen? Wann wurden das letzte mal wehrlose Menschen von Juden im Namen Jahwes vor laufender Kamera geköpft? Wann fand der letzte jüdische Terroranschlag statt?

      Vielleicht sollte man sich überlegen, WARUM der Islam „angegriffen“ wird und in welchem Verhältnis diese „Angriffe“ auf den Islam zu Angriffen des Islams stehen…

  6. Sophist X schreibt:

    Im Falle des Sexismus‘ sind die Objekte des Hasses all die Frauen, die sagen, wir sind nicht mehr abhängig vom Wohlwollen der Männer…
    Kaum eine Frau verkörpert diese Haltung zur Zeit mehr als Hillary Clinton.

    Sie verkörpert alles mögliche, unter anderem, dass man die Tatsache, eine Muschi zu besitzen, heutzutage gut für seine politischen Ziele einsetzen kann und immer schön die Frauen-Karte ausspielt. Diese Frauenkarte kann man übrigens auch verscherbeln für einen Fünfer.

    https://shop.hillaryclinton.com/products/the-woman-card

    Falls jemand zweifelt: Das ist keine Satireseite.
    Die Karte soll natürlich etwas anderes symbolisieren als ich unterstelle. Meine Deutung funktioniert aber besser.

  7. holger schreibt:

    moin gerd,

    du schreibst „Wer Donald Trump nur einmal mit eben jenen kritischen Augen betrachtet, mit denen seit Jahrzehnten Hillary Clinton bewertet wird, wird sehen, um was für einen unsäglichen Mann es sich handelt“

    dann tu doch mal ‚butter bei die fische‘, also konkrete beispiele für deine negativ beschreibungen.
    was hier zu lesen ist sind keine fakten sondern emotionen.
    oder deine abneigung für einen politischen gegner.

    • besucher schreibt:

      Es gibt da so ein Ding das heißt Internet. Komischerweise muss man gewissen Leuten alles hinterhertragen.

  8. Rainer David W. Früh schreibt:

    http://observer.com/2016/02/it-wasnt-just-sid-torrent-of-anti-israel-advice-found-in-hillarys-emails/

    Nur ein Link, ein Einziger!
    Alleine zu diesem Thema könnte man locker hundert weitere Links anfügen, aus denen hervorgeht, um welchen miesen und verkorksten Charakter es sich bei dieser Dame handelt!
    Leider, Herr Buurmann, aber irgendwann ist ja immer das erste Mal, leider haben Sie sich mit diesen Einlassungen gedanklich so weit verlaufen, dass es unmöglich ist, hier in eine fruchtbare Diskussion einzutreten.
    Diese Dame sucht die Nähe zu Juden, wenn sie diese für Machterwerb und/oder -erhalt benutzen kann, tritt Ihnen aber ansonsten regelmäßig in den Hintern, um sich dann die guten Kontakte zu anderen nicht zu verderben, denen der Judenmord ein dringendes Anliegen ist!
    Ich sage es ganz deutlich: Sie ist ein widerliches, im Zweifel antisemitisch verseuchtes und korruptes Individuum, vor dem mir Angst und Bange wird, alleine wenn ich an Israel denke. Aber die Bandbreite der Themen, über Nahost hinaus, lässt sich noch deutlich erweitern, um ihre charakterlichen und moralischen Eigenschaften anschaulich zu machen.
    Und wenn ich daran denke, wer im Falle des Wahlsieges dieser Dame alles in ihrem Schlepptau politische Ämter besetzen wird, wird mir speiübel!
    Und, Herr Buurmann, es ist mir wirklich scheißegal, ob es sich bei diesem charakterlosen Individuum um eine Frau, einen Mann oder irgendwas dazwischen oder darüber hinaus handelt!

  9. American Viewer schreibt:

    Ich kann ihren Artikel absolut nicht nachvollziehen, Herr Buurmann. Die Skandale um Hillary sind alle handfest. Die amerikanische Presse behandelt Hillary wenn dann viel zu weich und gutmütig. Die europäische Presse sowieso. Jeder andere Politiker wäre nach all diesen Skandalen schon längst politisch tot. Alle Skandale haben übrigens auch absolut nichts damit zu tun, dass sie eine Frau ist. In den Skandalen geht es eindeutig um ganz andere Dinge.

    Und Sie behaupten hier tatsächlich Hillary, sei arm dran, weil sie eine Frau ist. Wenn überhaupt dann ist es genau andersherum: Hillary hat diese ganzen Skandale nur überlebt, weil sie eine Frau ist.

    • besucher schreibt:

      Lügenpresse(TM)!

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Die Skandale sind so handfest wie gegen Bibi. Deshalb sind beide auch noch im Geschäft!

      • Katharina Seehuber schreibt:

        Lieber Herr Buurmann, es bringt nichts, die Bias-Exzesse der Gegenseite nachzumachen.
        Man hat den Eindruck, Sie würden Frau Clinton manches nachsehen, weil sie eine Frau ist. Das ist Sexismus anders herum.
        Hillary Clinton hat wahrlich genug Dreck am Stecken, ist eine professionelle Lügnerin, hat von Libyen (Benghazi) bis Syrien, dem Iran uvm jede Menge fundamentaler Fehler zu verantworten, hat sich mit ihrem Mann unsäglich bereichert (Clinton-Stiftung, Reden, Wein stat Wasser), von der e-mail-Affäre bis zum Verrat an den Frauen im Zusammenhang mit der Lewinsky-Geschichte. Sie ist noch im Geschäft, weil sie ein Frau ist. Das ist mit Netanjahu in keiner Weise zu vergleichen, der auch als Frau zu kämpfen hätte, weil er Jude ist.
        Sie trivialisieren hier sowohl den Antisemitismus als auch den Sexismus, indem Sie einen oberlfächlichen Zusammenhang aus dem Bauch heraus herstellen. Warum nicht auch Sexismus/Kommunismus, Sexismus/Kapitalismus, Antisemitismus/Kapitalismususf.? Für jedes der Paare ließen sich Belege finden, und in jedem Fall ginge es am Wesentlichen vorbei.
        Das eine Phänomen erschöpft sich nicht im anderen, und letztlich werden beide relativiert, weil man das Spiel beliebig weiter treiben kann.

      • American Viewer schreibt:

        Das ist schlichtweg nicht war. Über Bibi gibt es zumeist nur Scheinskandale ohne Substanz. Bibi ist von den linken israelischen Medien so schlecht zu fassen, dass diese Medien es laufend über seine charakterschwache Frau versuchen. Der letzte angebliche „Skandal“ um Bibi war, dass seine Frau angeblich geldgierig ist und Pfand im Wert von ca. 1000€ einbehalten haben soll.

        Das ist alles kein Vergleich zu den Skandalen von Hillary. Wo ist zum Beispiel der Artikel von Ihnen hingekommen, in welchem es um den Untersuchungsausschuss zu Benghazi geht. Den Fall stellen Sie zum Beispiel falsch dar. Ich finde den Link zu diesem Artikel nicht, sonst würde ich es kurz belegen. Was Sie uns damals als Wahrheit verkaufen wollten, wurde von Medien wie der Washington Post als Lügen entlarvt.

        Ich glaube, dass Hillary keine schlechte Präsidentin wird, jedenfalls hoffe ich das. Aber das bedeutet doch nicht, dass man ihre ganzen Skandale, die es nun einmal leider auch gibt, einfach ignorieren oder klein reden sollte. Setzen Sie besser mal ihre rosarote Brille ab.

  10. kunstschaffende schreibt:

    Auch Sie verstecken sich hinter einer Kopfbedeckung was etwas seltsam anmutet!

  11. Charly Harper schreibt:

    “ Ein Judenhasser ist jemand, der bei Juden kritisiert, was er bei allen anderen durchgehen lässt.“

    Für Sexismus gilt die selbe Formel:

    „Ein Frauenhasser ist jemand, der bei Frauen kritisiert, was er bei Männern durchgehen lässt.“

    Solange das für Deutschenhasser und Männerhasserinnen auch gilt habe ich damit kein Problem.

    Ich bin übrigens für Trump.

    Mfg

    • Eitan Einoch schreibt:

      Ich bin übrigens für Trump.

      Ich nicht. Trump ist ein Putin-Arschkriecher und somit ein No-Go für meinen Geschmack. Clinton kann ich aber ebenso wenig leiden. Für mich sind beide Kandidaten die Pest und Cholera der amerikanischen Politmaschinerie.

  12. ceterum censeo schreibt:

    Sie sollten diesen Artikel dem WDR (5) anbieten! Die stehen auf sowas und haben Knete ohne Ende.

  13. bevanite schreibt:

    Richtig! André Glucksmann schrieb einst, dass es zur Zeit drei dominante Formen von Hass gäbe: Hass auf Amerika, Hass auf Juden und Hass auf Frauen, wobei letztere die älteste Form des Hasses ist.

  14. Eitan Einoch schreibt:

    Der moderne Feminismus hat seine Seele an den Islam(ismus) verkauft. Heutige Feministinnen sind (von wenigen Ausnahmen abgesehen) antiwestliche Rassistinnen. Sie bekämpfen die (eingebildete) heimische Rape Culture und verteidigen gleichzeitig Kopftuch, Burka und Niqab.

    • bevanite schreibt:

      Mal wieder zu viel PI-News gelesen oder woher haben Sie diesen Quatsch? Bitte belegen!

      • Eitan Einoch schreibt:

        Die Kumpanei mit dem Islam(ismus) fing bereits damit an, dass die Prophetin der postfeministischen Gender“wissenschaften“, Judith Butler, die bekanntlich auch erzreaktionäre Islamfaschos wie Hamas und Hisbollah zur progressiven, globalen Linken zählt, die Burka zum emanzipatorischen Widerstand gegen westliche (=böse) Vorstellungen von Sexualität stilisiert hat.

        • besucher schreibt:

          Eine Judith Butler sind dann gleich alle Feministinnen?

        • bevanite schreibt:

          In den Büchern Judith Butlers zu Geschlechterthemen lassen sich allerdings keine Verbindungen zu ihren viel späteren politischen Aussagen zum Nahostkonflikt finden. Und das mag für Sie jetzt irre klingen, ist aber so: man kann mit Leuten in bestimmten Themen einer Meinung sein, aber ihre Sichtweise zu anderen Themen komplett ablehnen. So hat Frau Butler in „Gender Trouble“ wertvolle Erkenntnisse vorgelegt, aber ihre Aussagen zu Hamas und Hizbollah halte ich wiederum für absoluten Schwachsinn (der möglicherweise auch mit Ignoranz zu tun hat, denn wer sich ein bisschen mit diesen beiden faschistischen Gruppierungen beschäftigt, sollte eigentlich wissen, wie man die einzuordnen hat).

          Dass der „moderne Feminismus (…) seine Seele an den Islam(ismus) verkauft“ hat, stimmt so jedenfalls nicht. Die stehen doch an vorderster Front im Kampf gegen religiösen Wahnsinn, siehe etwa in Frankreich die Gruppierung Ni Putes, Ni Soumises. Oder wen haben Sie da konkret im Auge?

          „Verteidigt“ wurde auch nie die Burka an sich. Was es sicherlich gab, waren Positionen gegen ein Burka/Niqab-Verbot.

          • Eitan Einoch schreibt:

            So hat Frau Butler in „Gender Trouble“ wertvolle Erkenntnisse vorgelegt

            Wie kann eine Voodoowissenschaft ohne empirischen Fundament und buchstäblich alle naturwissenschaftlichen (psychologischen, neurologischen, evolutionsbiologischen) Fakten zum Thema Geschlecht ignorierend irgendwelche wertvollen Erkenntnisse bringen?

    • kunstschaffende schreibt:

      Da bin ich ganz und gar Ihrer Meinung!

    • kunstschaffende schreibt:

      Da bin ich ganz und gar Ihrer Meinung Eitan Einoch!

      • Eitan Einoch schreibt:

        An dieser Stelle muss ich eine Lanze brechen für Altfeministinnen wie Alice Schwarzer und Elisabeth Badinter. Sie gehören zu den letzten echten, aufrechten Kämpferinnen für Frauenrechte. Es ist ein Jammer, dass die heutige Generation der (Post)feministinnen mit ihnen kaum etwas anzufangen weiß. Man setzt sich lieber ins gemachte Nest und pflegt sein Gutmenschentum. Im Grunde ist der Feminismus heute mausetot.

        • kunstschaffende schreibt:

          Und genau diesen Frauen haben wir soviel zu verdanken!
          Aber wie heißt es, Undank ist des Welten Lohn!
          Die Pseudofeministinnen von Heute, mussten nie richtig kämpfen!

        • kunstschaffende schreibt:

          Dear Eitan Einoch,
          Ihr Blog existiert nicht, this is mysterious!
          Schade, Leute die kein Gesicht zeigen, sind für mich keine Gesprächspartner!

          Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit Eitan Einoch!

          • Eitan Einoch schreibt:

            So lange Burka und Nikab nicht verboten sind, werde auch ich mein Gesicht verdecken.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Da „falsche“ Meinungsäußerungen in Deutschland mittlerweile riskant sind, man berufliche oder andere Nachteile befürchten muss, ich jedoch zwei Kinder zu ernähren habe, werde ich einen Teufel tun, meine wahre Identität oder Hinweise darauf preisgegeben.

          • kunstschaffende schreibt:

            Okay, verstehe!
            Unfassbar, dass wir soweit sind!
            Alles Gute für Sie!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Unfassbar, dass wir soweit sind!

            Und das ist erst der Anfang.
            Mir, als alten Star-Trekkie, ist in letzter Zeit ein Zitat immer wieder in Erinnerung gerufen worden:

            „Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, sind wir alle unwiderruflich gefesselt.“

            Es macht mich wütend und fassungslos, wie schwächlich und selbstzerfleischend die westliche Zivilisation ihrem eigenen Abgang von der Bühne der Menschheitsgeschichte vorbereitet.

          • kunstschaffende schreibt:

            Diese Gedanken sind bestimmt nicht abwegig!

            „Die glücklichen Sklaven sind die erbittersten Feinde der Freiheit“. Marie von Ebner-Eschenbach

          • besucher schreibt:

            Er arbeitet wahrscheinlich beim WDR oder beim Staat. Er darf es nicht sagen weil er hier sonst zum Lügensystem gezählt wird.

        • A.S. schreibt:

          Was man über den „Postfeminismus“ wissen muss kann man der Tatsache entnehmen, dass die als Feministinnen verkleideten Gören wegen Brüderle einen „Aufschrei“ machen, nach den Vorfällen von Köln dagegen nicht. Das sagt alles!

          • besucher schreibt:

            wegen Köln gab es einige Aufschreie. Man muss nur mal hinhören.

          • Eitan Einoch schreibt:

            wegen Köln gab es einige Aufschreie. Man muss nur mal hinhören.

            Der beste Aufschrei lautete in etwa: „Oktoberfest ist genauso schlimm und passiert jedes Jahr“

          • besucher schreibt:

            Nur wenn The Donald aufs Oktoberfest geht. Dann gibt’s kein Halten mehr. Weil er ist ja ein Star.

          • A.S. schreibt:

            Nennen wir es Aufschreiversuche, aber weitgehend erfolglos geblieben sind. Und die sollten auch oft mit Alltagssexismus verknüpft werden. Das zählt dann nicht.
            Erfolgreich aufgeschrien haben die sog. Rechtspopulisten.

        • Rainer David W. Früh schreibt:

          Germain Greer nicht zu vergessen und die leider nicht mehr unter uns weilende, großartige Oriana Fallaci!

    • Agnesa schreibt:

      Seien Sie doch froh, dass es Leute gibt, die Kopftücher verteidigen. Andernfalls würde das Judentum auch massiv angegriffen werden, schließlich tragen sehr viele religiöse jüdische Frauen Kopftücher (was Sie eigentlich wissen müssten).

  15. Eitan Einoch schreibt:

    Als Opfer sind Frauen und Juden beliebt, als handelnde Menschen mit Macht nicht!

    Als Opfer sind (alte, weiße) Männer ebenfalls beliebt, als handelnde Menschen mit Macht nicht.
    Zumindest in „progressiven“ und durchgegenderten linken Kreisen.

    • kunstschaffende schreibt:

      Es lebe das Matriarchat! Weltweite werden Frauen, Mädchen und Kindfrauen wie Dreck bzw. ein Gegenstand behandelt und gehalten, wer dass leugnet ist ein Widerling egal ob männlich oder weiblich!

      Weibliche Abendgrüsse

      • Eitan Einoch schreibt:

        Und das leugnet wer genau nochmal…

        • kunstschaffende schreibt:

          Viele wollen es nicht sehen oder schauen weg, ist wohl besser ausgedrückt!
          Chancengleichheit und Gerechtigkeit der Frau gegenüber hat nichts mit Feminismus zu tun sondern muß Standard sein!
          Eigentlich sollte auch der Begriff Feminismus eingestampft werden vielleicht kommt diese Zeit noch, für das weibliche Geschlecht, wenn sie dann so behandelt wird wie Männer das für sich auch wollen nämlich mit Respekt.

      • Charly Harper schreibt:

        Soso…die grosse Männer-Verschwörung:)

      • A.S. schreibt:

        Also zumindest in dem Teil der Welt in dem ich mich bisher bewegt hab (USA und Europa) werden Frauen wie Menschen behandelt, nicht wie Dreck. Wer das Leugnet ist Depp.
        Dort wo Frauen wie Dreck behandelt werden findet sich oft eine bestimmte Religion. Was das Problem für viele Postfeministen ist, die sowohl gegen Sexismus als auch gegen Rassismus sein wollen, nicht genug Hirn haben um zu erkennen das Religionsfeindlichkeit kein Rassismus ist, und oft genug den Widerspruch durch Doppelmaßstab lösen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Eine Zivilisation, die sich selbst so sehr verachtet wie die europäische, hat nichts anderes verdient, als von der Geschichte hinweggefegt zu werden. Den Postfeministinnen, die heute den Islam umarmen und die Burka verteidigen, wünsche ich vom Herzen, bald selbst eine solche tragen zu müssen.

      • Kanalratte schreibt:

        Heutige Feministinnen konzentrieren sich aber immer nur auf die Regionen auf der Welt in denen Frauen gleichberechtigt leben. Gleichzeitig verteidigen sie andere Kulturen in denen Frauen massiv benachteiligt werden und verkaufen das dann als Toleranz.

  16. Heimchen am Herd schreibt:

    „Hillary Clinton ist eine Kandidatin, wie alle Männer vor ihr, die sich auf das Amt der Präsidentschaft beworben haben. Und sie ist eine Politikerin mit Lust an der Macht, wie alle Männer vor ihr.“

    Genau!

    Und weil das so ist, wird es ihr sicher nichts ausmachen, dass man sie genauso
    behandelt wie einen Mann!

    Das muss sie aushalten können, sonst ist sie nicht für dieses Amt geeignet!

    • ceterum censeo schreibt:

      Das sind alles Lügen von neidischen alten weißen Männern und….
      „Aus jeder Sache kam sie gestärkt hervor und am Ende konnte ihr nichts vorgeworfen werden,…“!
      Solche kennen wir doch viele, oder?

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Noch viel gefährlicher als Clinton, ceterum censeo, ist ihre persönliche
        Beraterin und Busenfreundin, Huma Abedin.

        Huma Abedin, die Wahlkampfberaterin von Hillary Clinton, soll für die radikal-islamische Zeitschrift „Muslim Minority Affairs“ gearbeitet haben, berichtet die „New York Post“ (NYP).

        Bis 2008 sei sie dort unter ihrer Mutter Saleha Mahmood Abedin Redaktionsassistentin gewesen. Die Mutter ist bis heute Chefredakteurin dieser saudischen Zeitschrift. In den 1990er Jahren hätte Abedin Artikel darin veröffentlicht, die sich gegen Clintons feministische Plattform richteten.

        1996 wurde in dem Blatt ein Artikel mit dem Titel „Frauenrechte sind islamische Rechte” veröffentlicht. Offenbar war dies als Antwort auf den Ausspruch von Hillary Clinton „Frauenrechte sind Menschenrechte” zu verstehen. Clinton hatte damals mit diesen Worten ihre Unterstützung der UN-Konferenz für Frauen in Peking 1995 bekräftigt.

        In einem Artikel habe Abedin unterstellt, dass Frauen, die sich freizügiger anziehen, selbst Schuld an Vergewaltigungen seien. Noch radikalere Ansichten aber vertrete die Mutter, wonach häusliche Gewalt mit dem „Stress und Frustration, die Männer in ihrem Alltag erfahren müssen“ gerechtfertigt sei. Es sei deshalb nicht richtig, Männer für häusliche Gewalt zu bestrafen.

        Aus Saleha Mahmood Abedins Sicht sei die USA zum Terroranschlag vom 11. September in New York verdammt gewesen, wie sie 2002 schrieb. Schuld an der Tragödie wären die „Sanktionen gegen den Irak und andere Ungerechtigkeiten gegen die muslimische Welt“ gewesen.

        Abedin dementiert aktive Rolle in der Zeitung
        Wie ein Vertreter von Hillary Clintions Wahlkampagne äußerte, habe Abedin keine formale Rolle in der Zeitung gespielt. Auch wenn sie dutzende Jahre dort im Impressum als Editor aufgeführt worden sei. (…)

        Huma Abedin ist ein islamisches trojanisches Pferd! Und von solch einer Frau
        lässt Hillary Clinton beraten! Das ist äußerst gefährlich für Amerika, denn Huma
        Abedin wird alles daran setzen, die Islamisierung Amerikas voranzutreiben!

        • ceterum censeo schreibt:

          Sehen komischerweise auch alle extrem bösartig aus. Faces of Nazislam eben.

        • besucher schreibt:

          Die ist sogar so trojanisch dass sie mit einem Juden den Beischlaf pflegte. Dass muss sie ja extrem viel Überwindung gekostet haben.

          • A.Bundy schreibt:

            „Beischlaf mit Juden“ war eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in deutschen KZs, gleich nach selektieren, vergasen und verbrennen.
            Aber schön zu lesen, wie linksdrehende Denunzianten die Lieblingsausrede aller Antisemiten propagieren.
            Da kommt echt zusammen, was zusammen gehört.

          • besucher schreibt:

            Du bist so dumm dass Du nicht mal ansatzweise kapierst worum es hier eigentlich geht:
            Huma Abedin hat einen gewissen Anthony Weiner geheiratet, hat sogar ein Kind mit ihm.
            Darf man das als Fundi-Muslima (so wie sie hier von der Geistesgröße am Herd bezeichnet wurde)? Wohl eher nicht, oder?

    • besucher schreibt:

      Trump hat wohl eher damit Probleme dass er behandelt wird wie ein Mann.
      Benimmt sich wie ein „Waschweib“, wie man so landläufig sagt:

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/us-wahlkampf-donald-trump-sexismus-video-wahlkampf

    • besucher schreibt:

      Donald Trump hat mit der Wall Street natürlich überhaupt nichts zu tun. LOL

  17. A.S. schreibt:

    „Man kann tausend Mal sagen, dass auf der arabischen Seite Homosexuelle verfolgt und hingerichtet werden, Menschen mit anderen religiösen Auffassung wie dem Islam verfolgt, Regierungskritiker eingekerkert und misshandelt werden, Frauen und Männer nicht gleichbehandelt sind und alles einem religiösen Wahn unterliegt, während die israelische Seite eine florierende Demokratie ist, mit gleichen Rechten für alle Menschen und einer Freiheit, wie sie im Nahen Osten einzigartig ist, besonders für die 20% (!) Israelis mit muslischen Glauben.“

    Soll das ernsthaft für den Unterschied zwischen Trump und H.Clinton stehen? Es wäre mir neu dass Trump Homosexuelle hinrichten, Kritiker einkerkern und einem religiösem Wahn unterliegen würde.
    Und überhaupt, Doppelmaßstab zuungunsten von Clinton? Leben wir in verschiedenen Welten?

    Wenn derartige Figuren von H.Clinton aufgestellt würden, dann hätten wir eine Sexismusdebatte. Aber mit Trump kann man’s ja machen. Es ist Trump der mit Dreck beworfen wird, den man in den Schmutz zieht. An Clinton gibt es Kritik (berechtigt oder nicht), bei Trump wird einfach alle negativ bewertet.

  18. baalmcdohl schreibt:

    Oh oh oh, da werden aber Dinge zusammengeschmissen…
    Feminismus ist eine Ideologie. Israel ist ein Staat. Äpfel und Birnen?
    Madame Clinton ist leider ein Paradebespiel einer korrupten Berufspolitikerin. Steinreich, machtversessen und stets das Wohl ihrer Wahlkampffreunde bedacht.
    Monsieur Trump kommt rüber wie ein meldepflichtiger Irrer. Ich hätte den Besen gewählt (Postillion)
    Im Übrigen ist der Feminismus hierzulande bereits korrumpiert worden, auch wenn es dem werten Herr Buurmann nicht auffällt. Verfassungsrechtlich bedenkliche Frauenquoten für geschätzt 300 Frauen, Konjunkturprogramme für Juristen im Familienrecht, Abschaffung der Unschuldsvermutung durch die Presse (Gina-Lisa; Kachelmann), weitere Auskünfte gibt gerne das Bundesministerium für alles außer Männer mit der Vorzeigefeministin Schwesig und ihrem Kampf um absolute Gleichstellung (Auch wenn bei der letzten Grundgesetzänderung des Artikel 3 Abs. 2 GG darauf geachtet wurde, dass da „Gleichberechtigung“ und nicht „Gleichstellung“ steht. Man konnte sich anscheinen noch gut genug an die DDR erinnern). Zumindest bist die letzte Kritik als „Hate Speech“ verboten wird (Beleidigungen und Drohungen sind bereits jetzt strafbar, jetzt kommt die Ahndung ohne Richter, Recht auf einen Richter dann sowieso nicht mehr)
    Im Übrigen werden auch Männer von Frauen misshandelt, das taucht nur nie in Statistiken über Frauenmisshandlungen auf. Wenn jetzt noch die Netzfeministinnen kommen, die ohne Begründung alles als Mansplaining abtuen, das Binnen-I, den staatlich geförderten Genderquatsch, dass alle Frauen von Natur aus lesbisch sind…
    Aber eines haben die beiden gemeinsam: Die Feministinnen glauben, dass die Welt von einem Patriarchat gelenkt wird. Wer das genau ist, warum die das machen… Wer weiß, Beweise gibt’s freilich nicht.. Aber man wird unterdrückt. Alle.
    Genauso wie die bösen Juden, sagt der Antisemit. Die unterdrücken auch alle.

    Es sollte einen fairen Wettkampf im „sich gegenseitig unbegründet mit Schlamm bewerfen“ zwischen Feministen und Antisemiten geben. Der Gewinner darf bestimmen, wer hier wen unterdrückt.

    • bevanite schreibt:

      Auch in diesem Kommentar: viele haltlose Behauptungen mit wenig Substanz.

      • Katharina Seehuber schreibt:

        Liebe(r) Bevanite,

        wenn sowenig Substanz, nur haltlose Behauptungen im von Ihnen kaum kommentierten Beitrag zu finden sind – so wird es Ihnen sicher nicht schwerfallen, die Behauptungen inhaltlich zu widerlegen und Substanz anzubieten.
        So sehe ich nur eine wütende Bauchantwort auf einen langen Kommentar mit vielen konkreten Bezügen.
        Sie haben dazu nichts zu sagen – warum schweigen Sie dann nicht einfach? Neurotischer Widerspruchszwang?

        • bevanite schreibt:

          Na schön, wenn Sie es ganz genau haben wollen…

          baalmcdohl schrieb:
          Feminismus ist eine Ideologie.

          Feminismus ist überhaupt keine Ideologie, sondern historisch die einfache Forderung nach Gleichberechtigung von Mann und Frau. Wenn das bereits Ideologie ist, bin ich Admiral Horthy.

          Verfassungsrechtlich bedenkliche Frauenquoten für geschätzt 300 Frauen

          Was soll daran verfassungsrechtlich bedenklich sein? Laut Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichgestellt. Da es in den letzten Jahrhunderten strukturelle Benachteiligung von Frauen gab, und Frauen aufgrund der Gebärfähigkeit eher von Arbeitgebern abgelehnt werden als Männer, ist hier eine Quote nicht verkehrt (wobei 300 nicht mal eine sonderlich hohe Zahl ist). Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass ein gemischtes Geschlechterverhältniss in vielerlei Hinsicht einen Arbeitsplatz angenehmer macht. Die westliche Welt hat in den letzten 100 Jahren sehr vom Einbezug der Frauen in die Arbeitswelt profitiert.

          Konjunkturprogramme für Juristen im Familienrecht

          Wurde damals bei Einführung des Antidiskriminierungsgesetztes von dessen Gegnern immer wieder behauptet. Nachdem das Gesetz nun seit einer Dekade in Kraft getreten ist, lässt sich dies nicht belegen. Im übrigen leben wir in einem Rechtsstaat, eine Erweiterung des Angebotes an verfügbaren Anwälten kommt dem Bürger also entgegen.

          Abschaffung der Unschuldsvermutung durch die Presse (Gina-Lisa; Kachelmann)

          Hatte im Fall Kachelmann weniger mit Feminismus zu tun, sondern mit der Sensationgeilheit der BILD. Der Fall Gina-Lisa war eigentlich recht eindeutig. Ich sage nur: No means no.

          weitere Auskünfte gibt gerne das Bundesministerium für alles außer Männer mit der Vorzeigefeministin Schwesig und ihrem Kampf um absolute Gleichstellung

          Auch das wieder eine Behauptung ohne konkrete Belege.

          Zumindest bist die letzte Kritik als „Hate Speech“ verboten wird (Beleidigungen und Drohungen sind bereits jetzt strafbar, jetzt kommt die Ahndung ohne Richter, Recht auf einen Richter dann sowieso nicht mehr)

          Beleidigungen waren bereits seit ewigen Zeiten strafbar, wüsste nicht, was das mit Feminismus zu tun haben soll.

          Im Übrigen werden auch Männer von Frauen misshandelt, das taucht nur nie in Statistiken über Frauenmisshandlungen auf.

          Das könnte daran liegen, dass es nunmal statistisch viel, viel seltener vorkommt. Vergewaltigungen, häusliche Gewalt, etc. geht nunmal in 90% von Männern aus. Sorry, ist halt so.

          Wenn jetzt noch die Netzfeministinnen kommen, die ohne Begründung alles als Mansplaining abtuen, das Binnen-I, den staatlich geförderten Genderquatsch, dass alle Frauen von Natur aus lesbisch sind…

          Hier hätte ich gerne mal konkrete Zitate oder Belege. „Mansplaining“ wird in der Regel durchaus begründet, ob man damit einverstanden ist oder nicht, ist dann halt eine andere Frage. Das Binnen-I gab es schon, bevor das World Wide Web und damit „Netzfeministinnen“ (was ist das überhaupt für ein Begriff?) an den Start gingen. Die Behauptung, dass „Frauen von Natur aus lesbisch sind“, habe ich bisher nie von irgendeiner Feministin gehört, sondern immer nur von deren Gegnern.

          Die Feministinnen glauben, dass die Welt von einem Patriarchat gelenkt wird. Wer das genau ist, warum die das machen… Wer weiß, Beweise gibt’s freilich nicht.. Aber man wird unterdrückt. Alle. Genauso wie die bösen Juden, sagt der Antisemit. Die unterdrücken auch alle.

          Für so einen bizarren Vergleich muss man ganz schön Chuzpe besitzen. Das Patriarchat, wie es von Feministen kritisiert wird, ist ein komplettes, sehr komplexes System, unter dem übrigens Männer ebenso leiden wie Frauen (Stichwort: traditionelle Rollenverteiliung). Da steckt nicht ein böser Mann dahinter, der krakenhaft alles steuert, sondern es basiert auf jahrhundertealten Strukturen, die erst in den letzten hundert Jahren langsam aufgeweicht wurden. Ein solches System wird nicht einfach „gelenkt“, sondern über Generationen perpetuiert. Und darum richtet sich Patriarchatskritik auch immer gegen das ganze System, nicht gegen eine einzelne böse Person. Für die Gemeinsamkeiten zwischen Misogynie und Antisemitismus empfehle ich hier die nochmalige Lektüre des Artikels von Herrn Buurmann.

          • Katharina Seehuber schreibt:

            Hallo, Admiral Horthy!
            Wenn Feminismus keine Ideologie ist, ist auch Sozialismus, Kommunismus, Faschismus keine. Aber sie sind es, wie der Feminismus. Dabei spielt es keine Rolle, ob die „Bewegung“ auf tatsächliche Mißstände reagiert – das taten der Kommunismus, der Faschismus auch. Es kommt darauf an, wie die Ziele verfolgt und welchen Stellenwert sie einnehmen: die Einteilung in die Guten und Bösen, Opfer und Täter, das Modell der Unterdrückung der einen durch die anderen, was zur Welterklärung herangezogen wird (Patriarchat, weiße Männer) usf. Es fehlt kein Kriterium von Ideologie.
            Und der Genderismus ist eine Facette dieser Ideologie, quasi eine Unterideologie – die Lehre vom sozialen Konstrukt, das nun seinerseits durch soziale Konstrukte und Korrektheitslehren, von den x Geschlechtern bis zum Binnen-I, -* oder was auch immer an unüberbietbaren Künstlichkeiten erfunden werden, kompensiert werden soll. Hier sind viel mehr Ähnlichkeiten zum Antisemitismus als bei den Frauenfeinden: denn die dunklen Mächte, die Frauen hindern, in Zaum halten usw. sind ausgemacht: die Männer, die von ihnen absichtsvoll implementierten Strukturen.
            Das hier eine kulturelle Entwicklung, ein evolutionärer Prozess dahinterstecken könnte anstatt einer bösen Absicht, dass man mit den Männern und nicht gegen sie die Gleichberechtigung jenseits aller -ismen erreichen muß, wird verworfen zugunsten des bequemen Musters. Sie haben dies angesproche, aber offenbar nicht realisiert, dass die Denunzierung des Mannes als des Urhebers aus Machtgier eine der Konstanten des Feminismus ist.

            Und Frauenquoten sind verfassungsfeindlich: Sie bevorzugen aufgrund des Geschlechts die eine Gruppe und benachteiligen damit notwendig die andere. Brauchen wir auch Homosexuellen-Quoten, Lesbenquoten, Judenquoten, Moslemquoten, Polenquoten? Warum gibt es keine Müllfrauenquote? Keine Hebammenquote? Grundschullehrerquoten? Warum setzt man Frauen dem Vorwurf der Quotenkarriere aus, hebelt das Leistungsprinzip aus? Es gab Benachteiligungen von Frauen – aber sind Benachteiligungen von Männern aufgrund Quotenvorschriften die Lösung?

            Die Verrechtlichung und damit Enthumanisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens, zum Beispiel durch das Antidiskriminierungsgesetz, ist offenkundig. Und die Wirkungslosigkeit ebenso: denn dann findet man, um seine Abneigungen durchzusetzen, eben andere, nicht justiziable Wege, ob bei Anstellungen oder bei Vermietungen. Ein schlechtes Gesetz ist keine Werbung für den Rechtsstaat, und die Gesetzesbände mit Unsinn aufzufüllen bringt seine Akzeptanz sicher nicht voran. Steuervermeidung ist ein Beispiel.

            Bei der Unschuldsvermutung haben Sie Recht: die hat nur vor Gericht ihren Platz, niemand ist außerhalb des Justizwesens daran gebunden. Die Presse wird immer einen Standpunkt vertreten, Hauptsache, die Gerichte bleiben bei dem Grundsatz.
            Dagegen kann Ihre Forderung nach Belegen bzgl. der Aktivitäten von Frau Schwesig nur daran liegen, dass Sie entweder uninformiert sind oder den ideologischen Eifer dieser Dame teilen. Beides ist beklagenswert. Ihre letzen Einlassungen zum Sexismus sind so hanebüchen, dass man nur schaudern kann.

            Dass Beleidigungen strafbar sind, hat der Autor A.S. doch selbst gesagt – Ihre Antwort ist also unverständlich. Und dass eine neue Qualität der Verfolgung unerwünschter Meinungen, auch durch den Feminismus initiiert, überhand nimmt, kann Ihnen nicht entgangen sein. Es werden Meinungen sankioniert, Dirndlbemerkungen skandalisiert, Frauenwitze auf den Index gesetzt, Witze über Männer dagegen?
            Natürlich werden Mißhandlungen von Männern durch Frauen selten angezeigt: welcher Mann, der doch in seiner Männerrolle gefangen ist, oder?, wird sich der Lächerlichkeit preisgeben? Dunkelziffern gibt es nicht nur bei Mißhandlung von Frauen, umgekehrt strukturell noch viel wahrscheinlicher.

            Sie kennen Netzfeminismus nicht? Dann wird es Zeit: von Frauen geprägt http://wirfrauen.de/netzfeminismus-und-seine-grenzen/
            Auch das Frauen von Natur aus nicht heterosexuell sind – nie gehört? Unkenntnis schützt nicht: http://www.essex.ac.uk/news/event.aspx?e_id=8843
            oder http://www.focus.de/gesundheit/videos/nur-bi-oder-homosexuell-bizarre-studie-behauptet-darum-frauen-koennen-nicht-heterosexuell-sein_id_5069603.html

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Humanismus ist auch eine Ideologie.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Auch das Frauen von Natur aus nicht heterosexuell sind – nie gehört? “

            Das wusste ich auch nicht. Mit mir muss irgend etwas nicht stimmen.

            Ich nehme jetzt mal ein Bad!

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Hetero und homosexuell sind Kategorien der menschlichen Vernunft, nicht der Natur.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Hetero und homosexuell sind Kategorien der menschlichen Vernunft, nicht der Natur.“

            Ich lass mal Rumer für mich sprechen.

            Rumer – Take Me As I Am

            Also diese Frau auf dem Foto finde ich hinreißend!
            Diese Augen…

          • Katharina Seehuber schreibt:

            Mit Ihnen, Heimchen, stimmt alles, so weit ich das beurteilen kann….
            Aber mit Verkündern von solchen „Wahrheiten“ wie der prinzipiellen Bisexualität von Frauen stimmt manches nicht – vor allem bezgl. der wissenschaftliche Methode.

          • Katharina Seehuber schreibt:

            Wohl wahr; Humanismus hat Aspekte einer Ideologie – ist aber doch von ganz anderer Art: Er stellt den Menschen in den Mittelpunkt, nicht gewisse Gruppen von Menschen, von denen die einen gut, die anderen böse sind. Er fordert auch keinen Kampf zwischen den vorgefundenen Gruppen, sondern will Gleichberechtigung, Freiheit, Pluralität ohne Dominanz schaffen, stellt die Vernunft über die Unterschiede. Ihm fehlt also das, was die anderen Ideologien so gefährlich macht: die Ausgrenzung, der Kampfaufruf, die gut-böse Dichotomie, die Verortung einer bösen Macht (Männer, Kapitalisten, Ungläubige ……)
            Aber zugegeben: auch der Humanismus kann zum Krampf degenerieren, d.h. trägt die Gefahren der von vornherein ausgerenzenden Ideologien in sich – aber das ist wie mit dem Christentum – die Praxis fördert das Menschlich-Allzumenschliche zutage.

          • baalmcdohl schreibt:

            Ergänzung:
            Die Unschuldsvermutung gilt (eingeschränkt) für jedermann. Wenn ich Herrn Buurmann als einen bösen Vergewaltiger hinstelle und der Welt dies als Tatsache verkünde, dann sollte tunlichst ein Gericht nicht das Gegenteil behaupten. Ansonsten könnte es sein, dass ich im Anschluss wegen unrechtmäßiger Verleumdung dran bin (Bild zahlte eine 6-Stellige Summe an Kachelmann, die Berichterstattung fiel eben nicht mehr unter Meinungsäußerung oder Pressefreiheit)

            Außerdem ist es doch der werte Blogbetreiber selber, der das Kritisieren von Ideologien fordert und als Aufklärung bezeichnet. Das gilt für den Islam ebenso wie für Feminismus und Humanismus, was auch immer im Einzelfall darunter zu verstehen möchte. Im Übrigen kann man einem Neurobiologen ja mal erklären, dass Sexualität nur ein menschlicher Maßstab ist. Wenn dieser nicht vor Lachen vom Stuhl fällt, wird bestimmt das Argument kommen, dass es auch Homosexualität unter Tieren gibt, womit das Argument haltlos wird.
            Im Übrigen bezweifle ich, dass die Menschheit vernunftbegabt ist.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Danke, liebe Katharina, jetzt bin ich beruhigt! 😉

  19. skl schreibt:

    Anstatt ihn zu zitieren, verlinke ich einfach diese wundervoll treffende Zusammenfassung von Sam Harris:

    Naja, ein Zitat geht immer: „I would vote for Hillary if she were on life support. I would vote for her if I knew she would die in office the first week.“

  20. Hein schreibt:

    „Der israelische Teufel und die feministische Hexe sind die Wahnvorstellungen der ähnlich Bekloppten!“ Ich dachte, wir sollten gut zueinander sein? Bekloppt, wenn man Hillary Clinton und ihre Politik ablehnt? Dabei wählen wir doch sowieso nicht Amerikas Präsidenten.

    • Steffen Schuchardt schreibt:

      Der Autor hat doch ganz klar gesagt, dass er die Politik Hillary Clintons zum schießen oder wenigstens zum wegducken findet.
      Sollte der Artikel ernstgemeint sein, so gehe ich davon aus, dass sich der Autor auf die Ablehnung Clintons ‚weil sie eine Frau ist‘ bezieht und nicht auf ihre Politik.
      Anmerkung am Rande: Warum spielt der Zentralrat der Juden in Deutschland so gern das Opfer, wie im Artikel beschrieben, während die braven Israelis in ihrer Heimat ihren Mann stehen?

Kommentare sind geschlossen.