Die neue UNESCO Bibel

Die UNESCO hat in Paris eine von arabischen Staaten eingebrachte Resolution mehrheitlich angenommen, in der der Jerusalemer Tempelberg nur noch unter der muslimischen Bezeichnung „Al Haram Al Sharif“ erwähnt ist. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher schon die ersten Auszüge aus der Neuübersetzung der Bibel:

„Und Jesus ging in die Al-Aqsa Moschee und fing an, die illegalen jüdischen Siedler auszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben bei UNESCO »Mein Haus soll eine Moschee sein«.“ (Lukas 19, 45-47)

„Und Jesus wandelte in der Al-Aqsa Moschee in der Halle Mohammeds.“ (Johannes 10, 23)

„Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: „Wer da schwört bei dem Felsendom, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold auf dem Felsendom, der ist’s schuldig.“ Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Felsendom, der das Gold heiligt?“ (Mätthaus 23, 16-18)

„Es gingen zwei Menschen hinauf in die Al-Aqsa Moschee, um zu beten, der eine ein Palästinenser, der andere ein Zöllner.“ (Lukas 18, 10)

„Zu der Zeit des Herodes, des Königs der Westbank, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Mahmud, und sein Weib war von den Töchtern Alis, welche hieß Esra. Sie waren aber alle beide fromm vor Allah und wandelten in allen Geboten und Satzungen des Herrn untadelig. Und sie hatten kein Kind; denn Esra war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt. Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Allah zur Zeit seiner Ordnung, nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, dass er räuchern sollte, ging er in die Al-Aqsa Moschee des Herrn.“ (Lukas 1, 5-9)

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34 Antworten zu Die neue UNESCO Bibel

  1. davidbergerweb schreibt:

    Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:

    ..

  2. caruso schreibt:

    Wenn die Kirche(n) sich nicht bewegen oder nur zaghaft, dann sinken sie in meinen Augen noch tiefer als sie sowieso schon gesunken sind. Daß es denen egal ist, was ich denke ist mir klar. So größenwahnsinnig bin ich nicht, daß ich glaube, meine Worte könnten was ändern. Aber ein solcher Verrat an den geschichtlichen Wurzeln des eigenen Glaubens, an der westlichen Zivilisation / Kultur…. Ja Verrat, denn ohne Judentum kein Christentum. Punkt. – Ob die Politik etwas macht,
    da habe ich große Zweifel.
    lg
    caruso

  3. Heimchen am Herd schreibt:

    Hier mal etwas Schönes…

    Yehuda Green Selichos 2016 Comlete Video

  4. DuPauli schreibt:

    und so wird aus Geschichte ein Wunschkonzert…

  5. kunstschaffende schreibt:

    Jetzt ist das Christentum mit seiner Aufarbeitung gerade mal einiger Maßen vorangeschritten und dann fallen wir Dank des Islam wieder Jahrtausende zurück!
    Religion gehört abgeschafft und ihre verlogenen und verbogenen Vertreter ebenso!
    Die Maßen sich an die Moral zu diktieren, dabei brechen sie bei jeder Gelegenheit diese selbst!
    Das ist wirklich ein Grund zum Kotzen!

    • unbesorgt schreibt:

      Gewisse Muslime finden das auch und fangen bei der Abschaffung gern mit den Juden und Christen an. Alles weitere regeln dann die Mehrheitsverhältnisse.

      Ich bin Atheist und kann Ihre Gedanke nachvollziehen, lieber Kunstschaffender. Ich wäre auch gern Pazifist – kann ich aber nicht sein, solange der bekloppte christliche Westen der Meinung ist, beim vollständigen Entwaffnen müsse die Polizei der Mafia mit gutem Beispiel voran gehen. So ticken die westlichen Länder heute in Bezug auf den Islam.

      Was das Verhältnis von Islam westlicher Welt angeht, müsste der Spiegel mal wieder an alte, damals gute Traditionen anknüpfen und einen richtig schmerzhaften Artikel schreiben. Den Titel dafür haben die ja schon von früher: „Bedingt Abwehrbereit“. Dann müsste Frau Merkel vor den Bundestag treten und ihre Rücktrittsrede mit den Worten „Es gibt einen Abgrund von Werteverrat…“ beginnen.

  6. unbesorgt schreibt:

    Es wird immer besser bei UNO und UNESCO. Sobald man dort mal ein wenig an der Oberfläche kratzt, kommt immer die kackbraune Farbe von BDS zum Vorschein.

    Gerade gefunden: http://unbesorgt.de/mission-und-vision-der-unesco/

  7. anti3anti schreibt:

    Hat dies auf Numeri 24:9 rebloggt.

  8. PeKo schreibt:

    Die Italiener, Argentinier, Spanier &Co sollten exkommuniziert werden (Katharer) ! Über deren Führung gehört der Kirchenbann gesprochen ( vergl.Kaiser Fr.II) !
    Da hilft wohl nur der Weg aus den fossilen Brennstoffen…. Hoffe ich. Geld regiert die Welt und in einigen islamischen Staaten regiert der Oel- Adel und der Wahn.
    Andererseits , Antisemitismus unterliegt keiner vernünftigen Herangehensweise , …bis zur Selbstzerstörung. Europa sollte sich daran erinnern.

    • caruso schreibt:

      Gegen Antisemitismus, Charakterlosigkeit, Kurzsichtigkeit, Dummheit usw. helfen die nichtfossilen Brennstoffe auch nicht.
      lg
      caruso

    • Sophist X schreibt:

      Fußnote: Deutschland bzw. Europa könnte sich mit fossilen Brennstoffen komplett selbstversorgen, aber Fracking wurde bekanntlich von den linksgrünen Hohepriestern zur Hexerei erklärt.

      • ceterum censeo schreibt:

        Atome auch. Einfach alles, was Kinder nicht verstehen, die andere Kinder unterrichten dürfen. Aber frieren werden sie bald alle. Vor Angst und Kälte.

  9. Ulf Renner schreibt:

    Allahu akbar!

  10. anti3anti schreibt:

    Korrektur:
    „Und Jesus ging in die Al-Aqsa Moschee und fing an, die PALÄSTINENSER auszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben bei UNESCO »Mein Haus soll eine Moschee sein«.“ (Lukas 19, 45-47)

  11. unbesorgt schreibt:

    UNESCO schafft Christentum ab. Es ist geschafft, liebe Schweden, Franzosen, Italiener, Spanier, Argentinier und Griechen. Indem ihr euch bei der Abstimmung über den jüdischen Bezug zum Tempelberg enthalten habt, wurde die Palästinensische Resolution, dass es nie einen Tempel auf dem Tempelberg gegeben hat, mit den Stimmen der arabischen Staaten, Russlands, Brasiliens und Chinas angenommen. Das war’s dann mit dem Christentum, Wladimir. Du kannst aufhören, mit dem Ikonen-Küssen. Wir können Notre Dame in Paris in eine Moschee umwandeln, François…das Christentum existiert nicht mehr! Denn genau das ist es, was die UNESCO-Resolution aussagte, als Sie das Judentum delegitimierte. Kein Tempel bedeutet, kein Jesus, der im Tempel betete und lehrte, kein Jesus, der die Tische der Geldwechsler im Tempel umwerfen konnte, weil es ja angeblich nie einen Tempel gab. Weihnachten fällt ab sofort aus, Ostern auch. Wir dürfen uns nun alle auf Ramadan und Opferfest freuen. In was für einer verlogenen, selbstverleugnenden Welt lebt der gelobte „Westen“ eigentlich?

    • besucher schreibt:

      Bitte nicht den Wladimir kritisieren. Das ist wenigstens noch ein richtiger Mann:

      und nicht so verschwult wie der ganze dekadente Westen.
      Du willst doch nicht den Zorn von Butz Lachmann provozieren.

    • bevanite schreibt:

      Da ich kein religiöser Mensch bin, bitte ich hier mal um eine Erklärung. Machen Sie den Status des Christentums wirklich von einer UNESCO-Resolution abhängig? Ich dachte immer, Glauben sei eine private Sache, die jeder für sich selbst ausmacht und die man öffentlich nur in den dafür vorgesehenen Kultstätten (Kirchen, Moscheen, Tempel, Synagogen, etc.) ausübt. Wenn Sie ein gläubiger Christ sind, warum fühlen Sie sich dann von solchen Entscheidungen beeinträchtigt? Ist nicht der innere Glaube das Entscheidende? (Wie gesagt: ernsthafte Frage, da ich selbst nicht gläubig bin)

      Es ist doch so ähnlich wie mit der angeblichen Beleidigung des Propheten im Islam. Einen Moslem, der seinen Glauben für sich persönlich definiert, lässt so etwas doch kalt. Tahar Ben Jelloun schrieb mal, dass er als Moslem kein Problem mit Mohammed-Karikaturen hat, weil er weiß, dass man den Propheten ohnehin nicht darstellen kann und die Figur in den Karikaturen demnach nicht Mohammed ist. Ich würde mir allgemein mehr solchen souveränen Umgang mit Religion wünschen. Schließlich malen Fans von Schalke 04, Morrissey, Dirk Nowitzki, Neo Rauch oder Greta Gerwig auch nicht sofort den Weltuntergang an die Wand, wenn ihre Lieblinge kritisiert werden.

      • unbesorgt schreibt:

        Gegenfrage: bringt das hinterhältige Durchdrücken einer das Judentum und dessen Traditionen und Überlieferungen verachtenden Resolution die Palästinenser auch nur EINEN Schritt ihrem eigenen Staat näher?

      • Taubiola schreibt:

        Das Problem ist, dass die UNESCO versucht, die Geschichte umzuschreiben. Und diese Umschreibung der Geschichte zielt in der Folge darauf ab, dass der jüdische Staat in seiner Existenz deligitimiert wird – das jüdische Volk habe ja gar keinen Bezug zu diesem Land.
        Die UNESCO verleugnet Fakten, die sich archäologisch belegen lassen. Jemand, der Mohammed karikiert, tut das nicht. Jemand, der Fußballvereine kritisiert ebenfalls nicht. Es besteht eben ein Unterschied zwischen (berechtigter) Kritik und haarsträubenden Lügen.

        • unbesorgt schreibt:

          Bei archäologischen Fakten könnte es für Mohammed dünne Luft geben. Aber vielleicht ist die Regierung in Riad ja mit einer unabhängigen Expertenkommission aus Historikern und Archäologen einverstanden, die sich mal in Mekka und Medina umtun?

        • ceterum censeo schreibt:

          Leute, antwortet doch nicht ohne Not Dummlingen, Trollen und irgendwelchen Programmen !

      • Lotta schreibt:

        Als nicht religiöser Mensch muss man dann wohl konstatieren, dass die UNESCO der größten Kränkbarkeit Tribut gezollt hat.Die größte Kränkbarkeit muss heute dem Islam zugestanden werden.Die ganze Welt leidet darunter, dass eine Religion besonders zum Ausflippen neigt, mit nicht vorhersehbaren Konsequenzen für die arabische und die restliche Welt.Tragen wir die Entscheidung mit dem Großmut und der Nachsicht, den man einem unheilbar Kranken zugesteht, der rettungslos verloren ist.

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