Ein trauriger November!

Am 1. Advent 2016 alarmierten Passanten im sächsischen Döbeln kurz nach sechs Uhr in der Früh die Polizei, weil sie einen Menschen an einer Brücke zwischen der Goldbornstraße und der Stadtbadstraße baumeln sahen. Wie sich herausstellte, wurde dort jedoch kein echter Mensch stranguliert, sondern eine lebensechte Reanimationspuppe aufgehängt. Diese war unter anderem mit einem Davidsstern und einem Hakenkreuz beschmiert.

Im selben Monat wurde Israel von einer Feuer-Intifada heimgesucht, die das Land in Flammen setzte und über 75.000 Menschen zur Flucht zwang. Auf Facebook freute sich auf Seiten wie „Islam Fakten“ ein hasserfüllter Mob über die zerstörerischen Flammen. Sprüche wie „Scheiß Juden“, „Israel soll brennen“ und „Verbrennt Ihr Hurensöhne“ machten die Runde.

Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Im November 2016 wurde das Feuer in Israel von vielen Leuten so gefeiert, wie Nazis einst die Brände im November 1938 feierten und zur gleichen Zeit wurde in Deutschland eine Puppe mit Davidstern und Hakenkreuz an eine Brücke aufgehängt.

Ein trauriger November!

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