Israelische Siedlungen – Eine Verteidigung!

Siedlungen sind kein Friedenshindernis. Häuser bauende Juden sind kein Problem. Juden haben das Recht, überall zu leben, wie jeder andere Mensch auch!

In jeder israelischen Siedlung gilt das israelische Gesetz. Somit ist jede israelische Siedlung im Nahen Osten ein Ort, wo ich als homosexueller Mensch nicht verfolgt werde, jeder Religion angehören darf und frei meine Meinung sagen kann.

Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt einzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.

Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter.

Warum soll ich daher ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich möchte und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen, weil ich so bin, wie ich bin?

Dennoch lehnt eine deutliche Mehrheit in Deutschland und in den Vereinten Nationen die Siedlungspolitik Israels deutlich ab und erklären: „Die jüdischen Siedler sind das größte Friedenshindernis.“ Kann sich die ganze Welt irren?

Ja, sie kann! Wenn es um Juden geht, hat sich die ganze Welt schon einmal geirrt!

Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedler das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.

In den Gebieten Judäa und Samaria siedelten Juden bereits, bevor es Christen und Muslime überhaupt gab. Der Name Judäa ist eindeutig. Daher sprechen jene, die Juden dort für illegal halten, lieber von der Westbank. Wie immer das Gebiet jedoch bezeichnet wird, zur Zeit gehört es zu keinem Nationalstaat.

Einst gehörte das Gebiet zu Jordanien, dem Land, das sich zu über 80 Prozent auf palästinensischem Boden befindet und wo im Gegensatz zu Israel Palästinenser nicht die volle Staatsbürgerschaft besitzen. Davor wurde das Gebiet vom Völkerbund verwaltet. Davor gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich, davor zum Römischen Reich und davor, wie das Wort „Judäa“ zeigt, zu einem Jüdischen Reich. Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten.

Obwohl die Gebiete Judäa und Samaria heute zu keinem Staat gehören, siedeln dort Menschen. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Es gibt dort arabische, jüdische, staatenlose und viele andere Siedler. Sie siedeln alle in einem Gebiet, das bis heute umstritten ist, weil kein Staatsgebilde dort regiert. Warum aber sind nur die jüdischen Siedler das Problem?

Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein!

Die radikale Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden zur Pflicht aller Muslime! Auch die Fatah ist von dieser Pflicht überzeugt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur bei der Vernichtung aller Juden geben könne. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Es gibt nämlich zwei Formen des Friedens im Nahen Osten: Der eine Friede ist ein Friede mit Juden. Der andere Frieden ist ein Frieden von Juden.

Der Wunsch eines Friedens von Juden findet sich überall in der arabischen Welt. Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Gaza schloss einen Frieden von Juden, aber nicht mit Juden. Deshalb feuerte die Hamas in den folgenden Jahren auch unzählige Raketen auf Israel ab, in dem Willen, soviele Juden wie möglich zu töten. Ein Minister der Hamas brachte die eigene Politik 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Wer glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt „Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Jüdische Siedlungen sind daher nur für jene eine Hindernis zum Frieden, die einen Frieden von Juden haben wollen. Für jene jedoch, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.

Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie.

Die arabischen Regierungen im Nahen Osten sollten ebenfalls Juden als Bürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten achten, die Häuser und Siedlungen bauen dürfen, wie jeder andere Bürger auch, oder sie werden niemals Frieden mit Juden schließen können.

Die Fatah und die Hamas erklären jedoch, Frieden werde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Sie meinen es ernst. Der Gazastreifen ist seit 2005 „judenrein“. Die Hamas hat verwirklich, woran Hitler gescheitert ist.

Dennoch stellt die Hamas Forderungen an den Erzfeind Israel. Israel soll Wasser spendieren, Medikamente liefern und Essen bereitstellen und das Wahnsinnige ist, Israel macht das auch noch. Statt aber, dass die Welt Israel bewundert und lobt ob soviel Menschlichkeit, wird Israel kritisiert, weil das Land angeblich nicht genug Wasser spendieren soll? Ich frage aber: Welches Land hat je seine Feinde genährt? Die israelische Regierung stellt da eine Ausnahme dar! Sie glaubt noch an die Menschen in Gaza und schaut nicht tatenlos zu, während die Hamas das arabische Volk als Geisel nimmt. Wäre die Fatah oder die Hamas so menschlich wie die konservativste israelische Regierung, es gäbe morgen Frieden im Nahen Osten.

Das israelische Volk fühlt für seine arabischen Nachbarn, egal wie brutal die Regierungen auch immer sein mögen, denn Araber und Muslime sind Teil des israelischen Volkes! Es leben über 8 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Israel. 1,6 Millionen von ihnen sind muslimische Araber und laut einer aktuellen Studie wollen 77 Prozent dieser Araber nirgendwo lieber leben als in Israel! Israel ist für sie das beste Land, sogar besser als Deutschland.

Wer Israel kritisiert, sollte sich mal anschauen, wie Muslime in Deutschland leben müssen. Wenn irgendwo eine Moschee erbaut werden soll, dann gehen direkt tausende Deutsche auf die Straße und demonstrieren dagegen. In Deutschland leben viele Muslime in Vierteln, die alles andere als lebenswert bezeichnet werden können. Muslime sind in Deutschland ständiger Diskriminierung ausgesetzt. Regelmäßig finden in deutschen Städten wie Dresden und Leipzig Demonstrationen gegen Muslime statt, bei denen mehrere zehntausend Deutsche anwesend sind und gegen Muslime hetzen. Im deutschen Parlament sind Muslime gnadenlos unterrepräsentiert. In Israel jedoch machen Muslime 20 Prozent der Bevölkerung aus. Die Muezzine singen wie selbstverständlich von den Minaretten. Moscheen stehen an jeder Ecke. Es gibt reiche, belebte, lebenswerte muslimische Viertel. Muslime sind wie selbstverständlich im israelischen Parlament vertreten. Sogar im höchsten Gericht Israels finden sich Muslime. Ich halte jede Wette, nach einem Jahr Deutschland und einem Jahr Israel würde sich die deutliche Mehrheit aller Muslime für Israel entscheiden. Ich behaupte sogar, die Mehrheit der jüdischen Siedler hegen bessere Gedanken für Muslime als die Mehrheit der Deutschen!

Die israelischen Araber sind die einzigen Araber des Nahen Ostens, die einen Regierungschef haben, der innerhalb einer Demokratie legitim gewählt wurde. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. In Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. In Syrien herrscht Krieg. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. In Gaza herrscht die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie Demokratie sofort gegen Staatsterror aus. Seit dem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza.

In Israel sind die Menschen frei. Wenn es einen Regierungschef gibt, der von sich beanspruchen kann, in freien Wahlen von einem palästinensischen Volk gewählt worden zu sein, so ist es der Premierminister von Israel!

Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. In Israel sind alle Religionen gleichberechtigt. Genau das stört die Regierungen vom Schlage der Hamas. Daher erklären sie, dass Palästinenser keine Juden sein dürfen. Sie wollen Palästina von den Juden „befreien“, wie die Nazis einst das deutsche Volk „befreien“ wollten. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß. Aus dieser menschenverachtenden Ideologie stammt die Gegenüberstellung „Israel – Palästina“. Was ist eigentlich dieses Palästina?

Der Begriff Palästina kommt aus der Antike, als es noch keinen Islam und noch kein Christentum gab. Das Judentum ist somit die älteste noch heute praktizierte Religion Palästinas. Der Begriff „Palästina“ hat sogar einen hebräischen Ursprung. Die erste bekannte Schriftquelle zu „Palästina“ ist die Septuaginta. Hier wird der Begriff als Ableitung von dem hebräischen Begriff „Pleschet“ verwendet. Als Pleschet wurde ursprünglich die Ebene bezeichnet, welche das Volk der Philister bewohnte. Das Volk der Philister gibt es nicht mehr, aber einen Philister kennt jedes Kind: Goliath.

Der Begriff Palästina ist somit lediglich eine Gebietsbeschreibung und keine Volksbeschreibung und wurde von den Römern genutzt, nachdem sie die Juden besiegt hatten. Sie sprachen nicht von Judäa oder Israel, sondern von Palästina, um so jegliche Verbindung zwischen dem Land und dem jüdischen Volk sprachlich zu verwischen. Es gab kein sich selbst konstituiertes palästinensisches Volk.

Es gibt keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, aber dafür eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die durch den Umstand vereint werden, dass sie in einem Gebiet leben, das Palästina genannt wird. Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Weitere Gebiete Palästinas sind Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich in Israel, aber alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind im Grunde alle Palästinenser!

In der Moderne wurde der Begriff „Palästina“ deshalb wieder so geläufig, weil damit das Gebiet bezeichnet wurde, das nach dem 1. Weltkrieg durch den Untergang des Osmanischen Reiches herrschaftslos wurde. Palästina war der Begriff, mit dem der Völkerbund, der ab 1922 das Gebiet verwaltete, das Gebiet und alle dort leben Menschen beschrieb, ob sie nun christlich, muslimisch, jüdisch oder heidnisch waren. Heute gibt es in der Region die unterschiedlichsten Länder, aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von überwiegend jüdischen Palästinenser gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten.

Israel ist eine Demokratie, in der jede Kritik, sogar die dümmste und die brutalste, erlaubt ist und artikuliert wird. Jeder Palästinenser kann in Israel seine Meinung frei äußern. Das ist Demokratie! In Jordanien, Syrien, Gaza, Westjordanland aber haben Palästinenser diese Rechte nicht. Warum also werden diese Menschen nicht gestärkt?

Es gibt eine Nakba. Sie fand jedoch nicht in Israel statt. Sie findet täglich in Gaza, Syrien, Jordanien und in der Westbank statt. Die Mörder sind die Schergen der Hamas und der Fatah.

Vielen Menschen, die vorgeben, solidarisch auf der Seite der Palästinenser zu sein, sind Palästinenser in Wirklichkeit vollkommen egal. Sie sind einfach nur gegen Juden! Daher verbünden sie sich mit den Feinden der Juden. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhundert wurde von der PLO beschlossen, dass Juden keine Palästinenser sein können, so wie die NSDAP ein paar Jahre vorher beschlossen hatte, dass Juden keine Deutsche sein können. Der Deutschenbegriff der NSDAP wurde verworfen, aber der Palästinenserbegriff gilt bis heute. Nur innerhalb dieses Palästinenserbegriffes können jüdische Siedler illegal sein. Judenhasser übernehmen daher gerne diesen Begriff.

Leider finden sich auch im deutschen Bundestag nicht wenige Mitglieder, die diesen Palästinenserbegriff übernommen haben. Sie sprechen wie selbstverständlich von „illegalen Siedlern“, ganz so als sei es jenseits jeder Diskussion, dass Juden in gewissen Gebieten der Welt nichts zu suchen haben. Sie sind einem Frieden von Juden näher als einem Frieden mit Juden.

Es darf keinen Siedlungsstopp nur für Juden geben! Die Vernichtung Israels und die Vertreibung von Juden stehen nicht zur Debatte! Ich würde auch nicht mit einem Menschen verhandeln, der es es nicht ausschließen möchte, mich oder meine Familie zu töten! Es kann daher keine Zwei-Staaten-Lösung mit Parteien geben, die zur Vernichtung und Vertreibung von Juden auffordern! Wir brauchen Menschen, für die jüdische Siedler nicht mehr und nicht weniger ein Problem sind, als alle anderen Siedler auch!

Jüdische Siedlungen sind nur für den ein Friedenshindernis, der einen Frieden von Juden wünscht. Für einen Frieden mit Juden sind jüdische Siedlungen ein Garant für die Möglichkeit eines Friedens!

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15 Antworten zu Israelische Siedlungen – Eine Verteidigung!

  1. Hessenhenker schreibt:

    Das sind doch keine israelischen Siedlungen.
    Es sind jüdische Siedlungen.
    Wenn Juden beispielsweise aus dem Jemen fliehen mußten, müssen sie halt woanders siedeln als im Jemen.
    Weil Judäa auch mit J anfängt, machen sie das halt in Judäa.

    Was ist mit muslimischen Siedlern in der Bundesrepublik Deutschland?
    Fordert da jemand ein Siedlungsverbot?

    Aus einer antiisraelischen Palästinenser-Demonstration in Berlin heraus wurde ein deutsches Kamerateam eines jüdischen Senders durch eine solidarische Deutsche angefeindet: „Geht doch zurück nach Israel!“ Von Judäa hat sie nichts geschrien, aber im Sinne Luthers gemeint.

    Es ist Lutherjahr.

  2. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    danke für diese zusammenfassende, an Fakten orientierte, Darstellung der Problematik. Es wird Dir hier vorgeworfen, dass dieser Artikel Bestandteile bereits Veröffentlichtem enthält. Das finde ich gut. Zusammenfassungen sind immer gut. Deshalb habe ich mir Deine Ausführungen in meine „Scheune“ gelegt, weil ich dann immer wieder mal nachlesen kann und Argumentationshilfen habe.

    Zur Rechtsausübung der Plästinenser:
    Da es für die Grundstücke keine Grundbücher und oft keine sonstigen schriftlichen Eigentumsnachweise gibt, ist es für die Eigentümer schwierig, besonders wenn sie sich schon längere Zeit nicht mehr am Ort aufhalten, den Eigentumsnachweis zu führen. Da tauchen dann sehr diffuse Quellen auf. Hinzukommt, dass entsprechende palästinensische Hilfgsorganisationen bei der Durchsetzung der „Eigentumsrechte“ behilflich sind. Da wird dann auch sehr schnell einfach mal was erfunden. Nach dem Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ sind israelische Gerichte, auch im Bestreben Frieden zu schaffen schon mal sehr großzügig gegenüber palarabischen „Eigentümern“.
    In dieser Grauzone gibt es sogar schon ein Geschäftsmodell. http://www.zenithonline.de/deutsch/wirtschaft/a/artikel/nichtregistriertes-land-ist-leichte-beute-fuer-israel-004029/
    „Geburtsurkunde als Eigentumsnachweis“! Sehr interessant.

    Lieber Gerd,
    nochmals Dank für Deinen Artikel.
    Habe mir die bisherigen Kommentare und deren Bewertungen angesehen. Dein Artikel hat die „Antisemitismusblase“ unter Deinen Lesern „angestochen“.
    Nimm es als Kompliment. Deine an Fakten orientierten Ausführungen in diesem Blog, haben in der „Gemeinde“ der Antisemiten schon so manchen Anstoß erregt. Für die bist Du der „Stachel im Fleisch“. Deshalb ist es kein Wunder, dass sie gegen Dich mobil machen.

    Nimm es als Kompliment und bleibe bei Deiner Linie.

    Herzlich, Paul

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  4. Hein schreibt:

    „… uns Juden“: Wie bei jeder Gemeinschaft gibt es auch in der jüdischen keine Einheitsmeinung. Auch Israelis blicken mit unterschiedlichen Ansichten auf ihre Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Die Linke hofft mit Zugeständnissen, einen Frieden herbeizuführen. Die Rechte glaubt nicht daran und setzt auf Verteidigungsfähigkeit und Konfliktlösung vor Ort. Ratschläge zu geben, ist unangebracht. Diese Kritik richtet sich in erster Linie an UNO und EU (nicht zu vergessen Steinmeier und Co.), die unbeeindruckt von der Realität Israel ständig mit Ratschlägen kommen, wie der Konflikt zu beenden sei. Wenn die Israelis nicht letztendlich alles ausbaden müssen, was nationale und internationale Politik in Nahost bewirken, dann würde ich „The Israeli Solution“ von Caroline Glick empfehlen. Was macht Gerd Buurmann? Er drückt seine Solidarität mit Israel aus und wiederholt Argumente, die zu vielen unbekannt sind. Danke, Gerd Buurmann!

    • anti3anti schreibt:

      es ging diesem zionismus nie darum irgend welche biblischen Gebiete zu befreien

      Richtig! Deshalb haben die Zionisten mit großer Mehrheit beschlossen, den Judenstaat in Patagonien zu errichten.

  5. Kanalratte schreibt:

    Die deutschen Medien übertreffen sich ja gerade wieder im Nahostkonflikt den jüdischen Staat als den ultimativen Aggressor darzustellen. Von kritischen Zeilen gegenüber dem arabisch-palästinensichen Terror oder den Raketenangriffen liest man natürlich nichts. Israel ist an allem Schuld. Von den arabischen Hassbotschaften gegenüber Israelis und Juden brauche ich gar nicht zu schreiben, denn diese wurden in großen Medien NOCH NIE erwähnt. Die (muslimischen) Araber möchten keine Juden in Palästina und würden diese ermorden und vertreiben. Christen mögen sie im Übrigen auch nur als Bürger 2. Klasse. Der normale deutsche Leser weiß z.B. gar nicht, daß die Hamas die Juden vernichten möchte, weil das konsequent verschwiegen wird. Wir lesen auch nichts darüber, daß die Araber Hitler verehren.

  6. Tourix schreibt:

    Dazu passt auch folgender Artikel:
    http://www.audiatur-online.ch/2017/02/01/amona-wird-geraeumt/
    Wie daraus hervorgeht, dürfen Israelis nur Flächen nutzen, auf die es keinen Anspruch gibt.
    Wenn die Araber also nachweißen können, dass das Land ihnen ist, müssen selbst bewohnte Siedlungen geräumt werden.

    • Paul schreibt:

      Hallo Tourix,
      könntest Du mal Beispiele dafür bringen, wie die Palaraber diesen Eigentumsnachweis führen. Ich habe gelesen, dass, da es ein Grundbuch und auch oft andere schriftliche Nachweise nicht gibt, die Geburtsurkunde ausreicht. Wie geht das denn?

      Hier mal ein Beispiel, was die arabischen Eigentümer mit dem geräumten Land machen.
      Am Beispiel Amonas: Dort mussten vor 10 Jahren schon Häuser geräumt und abgerissen werden.

      „Noch heute, 10 Jahre nach der Räumung, kann man die Überreste der zerstörten Häuser dort sehen.Niemand ist zurückgekehrt, um das Land zu nutzen. Wäre es nicht sinnvoller gewesen, dem Eigentümer eine Entschädigung zu zahlen? Denn so macht man es normalerweise in so einem Fall und das nicht nur in Israel.“
      http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/31142/Default.aspx

      Das Ziel der Palaraber ist also Vertreibung und Zerstörung. Da wird das Eigentumsrecht zum Terror!

      Herzlich, Paul

      • Tourix schreibt:

        Hallo Paul,
        ich kann dir dazu leider nichts sagen, da ich zu dem Thema keine tieferen Einblicke habe. Aber der verlinkte Artikel dürfte dazu ja doch sehr aufschlussreich sein. Die unfruchtbaren Hügelkuppen gehören niemanden (zumindest in aller Regel), weil man dort nichts anbauen kann und nur stark erschwert Wasser bekommen kann. Die Araber können damit nichts anfangen, aber gelegentlich hat wohl einer deren Vorfahren sich das Land eintragen lassen.
        Zu dem Thema müsste es einfach bessere Artikel geben, in denen die Hintergründe beleuchtet werden.

  7. Tourix schreibt:

    Zu einer Diskussion gehört, dass man Gegenargumente bringt.
    „Halten sie den Mund “ ist definitiv kein Argument.
    Im übrigen wird ziemlich deutlich, dass sie einen jüdischen Namen als Alias missbrauchen. Wahrscheinlich um ihre Argumtentationsfähigkeit etwas aufzupeppen, was auch dringend notwendig ist.

    • Tourix schreibt:

      Oh schön, ein pupertierender Jugendlicher mit Persönlichkeitsdefizit und Daumenkomplex.
      Na dann bewerte dich mal schön weiter. Haste wenigstens was zu tun.

  8. caruso schreibt:

    Ich bin 100% für Israel, was mich nicht daran hindert, diese nachträgliche Legalisierung
    als Unrecht zu sehen. Man soll auf nachweislich palarabischen Privargrund nicht bauen. Wurde
    auch wenn im guten Glauben doch gebaut, muß man den den Grundstück trotzdem zurückgeben,
    denke ich. Es sei, der Eigentümer ist gestorben und es keine Erbberechtigte gibt.Was bei
    eine palarabischen Familie schwer vorstellbar ist.
    lg
    caruso

  9. Frase0815 schreibt:

    Ich stimme den beiden Vorrednern @klartext77 und @Thomas insofern zu, dass dieses Gesetz zur nachträglichen Legalisierung von bis dato offensichtlich illegalen (sonst bräuchte es das Gesetz ja nicht) Ansiedlungen alles andere als den Eindruck von Rechtsstaatlichkeit vermittelt.
    Da genau dieses Thema momentan die Schlagzeilen beherrscht, hätte G.B. das Thema durchaus in seine Betrachtungen einfließen lassen sollen – gerade weil selbstverständlich die notorischen „Israelkritiker“ sich darauf stürzen werden wie Fliegen auf die …
    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass davon ausgegangen wird, dass das Gesetz vor dem Obersten Gerichtshof keinen Bestand haben wird, und dass der israelische Generalstaatsanwalt erklärt hat, er werde das Gesetz juristisch nicht verteidigen, da es gegen israelisches und internationales Recht verstoße.

  10. klartext77 schreibt:

    Alles weitgehend richtig, aber es ist nun mal Tatsache, dass hier zwei Völker (Juden/Israelis und Araber/“Palästinenser“) um das selbe Land streiten. Und leider gibt es auch eine beachtliche Menge jüdischer Extremisten, die – besonders aus religiösen bzw. nationalistischen Gründen – jedes Miteinander oder wenigstens Nebeneinander mit Arabern ablehnen. Der Staat Israel erweist sich einen Bärendienst, wenn sein Parlament – wie aktuell geschehen – ein Gesetz beschließt, mit dem nachträglich sogar jüdische Siedlungen legalisiert werden (sollen), die auch nach israelischem Recht unerlaubt auf privaten arabischen Grundstücken errichtet wurden. Es wird keine pragmatische Lösung des Konflikts und erst recht keinen Frieden geben, wenn und so lange vor allem Fanatiker auf beiden Seiten die Politik derart stark beeinflussen können wie es seit langem der Fall ist.

  11. Thomas schreibt:

    Schade, dass dein Text – eine Zusammensetzung vieler bereits veröffentlichten Fragmente – komplett an der derzeitigen politischen Diskussion vorbeigeht. Es geht doch vielmehr um die nachträgliche Legalisierung von Siedlungen, die auf Grund und Boden von rechtmäßigen Besitzern gebaut wurden – ohne ihren Willen.
    Auch der wirkliche große Freund Israels, Volker Becker, hat das nun beschlossene Gesetz für seine Verhältnisse sehr stark kritisiert.
    Sollte sich die – in sehr vielen Punkten sehr nachvollziehbare und wichtige – Community, die leidenschaftlich für Israel einsteht, hier nicht einen ehrlichen Punkt machen, an Glaubwürdigkeit gewinnen und zumindest Worte der Skepsis finden?

Seid gut zueinander!

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