Made in Israel

„Deutsche Waren sind billig und schlecht.“

Dieses Urteil fällte im Jahr 1876 der Preisrichter Franz Reuleaux auf der Weltausstellung in Philadelphia. Das Urteil führte dazu, dass deutsche Waren zunächst einen denkbar schlechten Ruf bekamen. Am 23. August 1887 beschloss das englische Parlament sogar einen Merchandise Marks Act, der vorschrieb, dass auf allen Waren das Herkunftsland unmissverständlich anzugeben sei. So wurde die Kennzeichnung „Made in Germany“ für vermeintlich schlechte Importware aus Deutschland geboren! Das Urteil von Reuleaux löste in Deutschland jedoch eine enorme Qualitätsoffensive aus, so dass die Kennzeichnung „Made in Germany“ sehr bald zu einem Gütesiegel wurde. Die negativ gedachte Warenkennzeichnung bewirkte somit das genaue Gegenteil.

Viele Israelhasser fordern heute eine Kennzeichnung von israelischen Waren. Das Unternehmen Sodastream hat nun beschlossen, diese Kennzeichnung vorzunehmen. Auf der Verpackung steht nun:

MADE IN ISRAEL
Dieses Produkt wurde hergestellt
Seite an Seite von Arabern und Juden
in Frieden und Harmonie.“

Großartig! So geht das. Ich hoffe, viele Produkte aus Israel werden diesem Vorbild folgen!

Schlagt die Judenhasser mit ihren eigenen Waffen! Zeigt ihnen, dass es knapp 1,694,000 Muslime gibt, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden. Sie boykottieren nicht!

All diese 1,694,000 Muslime werden von einer weltweit agierenden Kampagne des Hasses (BDS) diskriminiert. BDS steht für „Boycott, Divestment and Sanctions“. BDS wendet sich gegen ganz Israel und kulturell gegen alles, was israelisch ist. Alle 1,694,000 Muslime, die in Frieden, Nachbarschaft, Gleichberechtigigung, Toleranz und Respekt mit Juden leben, sind Israelis und somit Ziel der Diskrimierung von BDS. Die Kampgne fordert dazu auf, diese Muslime zu boykottieren und zu bestrafen (sanktionieren), sowie jede Form der Unterstützung mit diesen Muslimen zu kappen (Divestment).

BDS fordert dazu auf, Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben, so zu behandeln, wie Juden von Judenhassern behandelt werden. BDS richtet sich gegen das Land, das beschlossen hat, staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstatten zu lassen, nachdem ein Muslim erfolgreich beim Obersten Justizgerichtshof des Landes geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv im Freien beten musste. BDS richtet sich gegen das Land, in dem die damals 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko, Lina Mahul, die israelische Ausgabe von „The Voice“ gewann. BDS richtet sich aber nicht gegen das Gebiet, in dem Mohammed Assaf die arabische Version von DSDS (Arab Idol) mit einem Lied gewann, in dem er hoffnungsfroh über das Ende Israels sang.

Gegen diese Menschen richtet sich BDS und somit gegen das einzige Land im Nahen Osten, in dem Muslime sicher in einer Demokratie leben, die es ihnen erlaubt, schwul oder lesbisch zu sein. Sie haben die gleichen Rechte, wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger des Landes, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Hautfarbe. Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird, denn „MADE IN ISRAEL“ heißt: Hergestellt in Frieden und Harmonie!

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14 Antworten zu Made in Israel

  1. Ben schreibt:

    „Viele Israelhasser fordern heute eine Kennzeichnung von israelischen Waren.“

    Das „Made in xxx“ steht doch auf der Verpackung jeder Ware aus jedem Land, oder nicht?

    • Aristobulus schreibt:

      Wer das XXX sinngemäß ergänzen kann, ist klar im Vorteil und muss nicht seltsam fragen.

      Die EU hat bekanntlich eine Verordnung erlassen, dass Waren, die in den sog. besetzten Gebieten hergestellt worden sind, gesondert gekennzeichnet werden müssen. Das ist eine Sonderbehandlung jüdischer Produkte, weil aus Gegenden, die judenfrei gemacht werden sollen, wenn es nach der EU ginge. Kein anderes Produkt aus allen anderen umstrittenen Gebieten, wo Juden nicht beteiligt sind, wird auf diese Weise sonderbehandelt.
      BDSler finden diese Verordnung sehr inspirierend. In vielen deutschen Städten stöbern seitdem BDS-Trupps in Supermärkten herum, um zu kontrollieren, dass auch ja alle zionistisch-völkerrechtswidrigen Waren mit dem völkerrechtlich vorgeschriebenen gelben Judenstern gekennzeichnet sind.

      • Hessenhenker schreibt:

        War es nicht Doktrin, daß „besetzte Gebiete“ nur pro Forma auf revisionistischen Schullandkarten steht?
        „z. Zt. unter polnischer Verwaltung“ hing bei uns im Klassenzimmer.
        In der Volksschule. Hieß wirklich so, die Schule, keine Satire.
        Die Karten wurden dann durch die Baader-Meinhof-Revolution abgeschafft.
        Wer „besetzte Gebiete“ sagt und meint, muß doch zu den Nazis gehören.
        Ja, weiß denn das der Führer?
        Und jetzt ist auch noch der Schulz heim ins Unreich (Armes Deutschland, kurz AD) hekommen. Kreisch.

        • besucher schreibt:

          Vielleicht kannst Du ja etwas davon zurückfordern und ziehst dann mit Deinem Scahtz in den Warthegau.

          • Hessenhenker schreibt:

            Nein Danke, da ziehen wir lieber nach Chongqing.
            In Schlesien kleben noch die Vorkriegstapeten.
            Chongqing dagegen ist im Raumfahrtzeitalter angekommen.

          • Aristobulus schreibt:

            😀 😀
            Hui, der besucher will Dich nach Schlesien zu den Tapeten deportieren. Man müsst‘ den Schulz anrufen, und der regelt das dann!, indem er die polnischen Siedler beschuldigt, dass sie pro Tag 70 Liter Wodka verbrauchten, dass sie den übrigen Deutschsprachigen aber nur 17 Liter übrigließen (für die Älteren hier unter uns: Das hatte der Geschulzte so vor der Knesset gesagt, freilich gemünzt auf die wasserraubenden Juden, ach naturgemäß). Schulz wird das garantiert so sagen, wenn man ihn draufsetzt, denn das hat für ihn alles was mit den Juden zu tun, und mit Schnaps ohnehin.
            Und dann steht der besucher doof da und muss sich in persönlich in Chongqing entschuldigen 🙂 , weil, nich‘ beim Schulze, denn der Schulz versteht das dann eh nich‘.

  2. ceterum censeo schreibt:

    Klasse! Hoffentlich folgen andere Firmen. Außer dem Sodastream kenne ich leider nicht viele Dinge des täglichen Bedarfs. Die israelischen Avocados sind seit ca. einem Jahr in vorauseilendem Kriechergehorsam von den Pupsimärkten durch welche aus Peru ersetzt worden, und eine Uzi darf ich mir nicht kaufen. Bitte mehr israelische Produkte!

  3. Frase0815 schreibt:

    Gute Sache, das!
    Es ist doch sowieso längst an der Zeit, ABDS ins Leben zu rufen – die Anti-BDS.
    Kauft israelische Produkte, unterstützt israelische Künstler, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.
    Ich für meinen Teil werde dieses am 29.03. in Dortmund tun und mir Avishai Cohen anhören – selbstverständlich rein aus politischen Gründen und nicht, weil mir seine Musik gefällt 😀
    http://www.domicil-dortmund.de/index.php/programm-details/id/8472/avishai-cohen-jazz-free—deutschlandpremiere–.html
    Vielleicht kann der Hausherr eine Rubrik auf seinem Blog einrichten, in der solche oder ähnliche Veranstaltungen publik gemacht werden?

    • ceterum censeo schreibt:

      Gottlob gibt es sowas schon. In den USA gibt es hoffnungsvolle Aktionen ganzer Bundesstaaten gegen diese Judenhasser. Ich habe mal schnell ein Stichwort gesetzt und schon das ganze widerliche Elend, aber auch das Gegengift gefunden! Man sollte auch selbst die Produkte solcher Drecksfirmen meiden, die sich am Israelboykott beteiligen, und es denen bestenfalls kundtun.
      http://www.barenakedislam.com/?s=anti-bds

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @ceterum censeo: „Ich habe mal schnell ein Stichwort gesetzt und schon das ganze widerliche Elend, aber auch das Gegengift gefunden! Man sollte auch selbst die Produkte solcher Drecksfirmen meiden, die sich am Israelboykott beteiligen, …“

        Etliche „solcher Drecksfirmen“ produzieren Politik. Diese meide ich seit Langem!

  4. A.S. schreibt:

    Die Reaktion ist gut.
    Wahrscheinlich werden die Israelhasser trotzdem weiterbrüllen. Z.B. „WAAAAS? MADEN IM PRODUKT??“

  5. Antje Aging schreibt:

    Das beste Mittel gegen pal. Propaganda.

  6. k.knerzje schreibt:

    eigentlich ganz einfach. Ich werde diese Produkte bevorzugen!

Seid gut zueinander!

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