Sigmar Gabriel, sein Freund und sein Judenhass

Was hat Sigmar Gabriel zu verheimlichen? Vor ein paar Tagen stellte ich Sigmar Gabriel im Namen der Jüdischen Rundschau diese drei Fragen:

Sehr geehrter Außenminister Sigmar Gabriel,

der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, hat sich gegen eine deutsche Vermittlerrolle im Nahostkonflikt zwischen Israel und der palästinensischen Autonomie ausgesprochen. Am 24. März 2017 erklärten Sie auf Twitter, Mahmoud Abbas sei Ihr Freund. Sie sind somit mit einem Kopf der Konfliktparteien befreundet, das heißt: Sie sind befangen. Ich habe daher drei Fragen an Sie:

1. Seit wann besteht die Freundschaft zwischen Ihnen und Mahmoud Abbas?

2. Was zeichnet diese Freundschaft aus?

3. Sie nennen Abbas Ihren Freund. Denken Sie nicht, es wäre angemessen, bei so einer Befangenheit auf eine Vermittlerrolle zu verzichten?

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann (Jüdische Rundschau)

Das Presseamts des Auswärtigen Amts schrieb mir und beantwortete keine der drei Fragen. Was hat Sigmar Gabriel zu verheimlichen?

Am 24. März 2017 schrieb Sigmar Gabriel auf Twitter:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Abbas sagte eins:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2005 wurde Abbas zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt. Seine Legislaturperiode endete jedoch am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Benjamin Weissinger sagt dazu:

„Hat eigentlich irgendjemand dieser dreisten Israelkritiklellos jemals überlegt, wie es für einen Israeli sein muss, Europäern die Hand zu schütteln, die seit Jahrzehnten ein undemokratisches Regime bebuttern, das mit dem Geld Familien von terroristischen Judenmördern Renten zahlt?“

Als im Mittelalter die Pest wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Am 23. Juni 2016 war Abbas zu Gast im Parlament der Europäischen Union und nutzte seine Rede, um zu schauen, ob die abfälligen Juden- und Israelbilder in Europa noch wirken. Er behauptete, es gäbe gewisse Rabbiner, die beauftragt hätten, Brunnen zu vergiften. Am Ende der Rede bekam er stehenden Applaus vom Parlament. Der Brunnenvergiftervorwurf war jedoch eine derart offensichtliche Lüge, dass er sie zwei Tage später zurücknahm. Am 25. Juni 2016 veröffentlichte die Presseabteilung von Abbas ein Statement, in dem eingestanden wurde, „dass es die angeblichen Aussagen eines Rabbiners, palästinensische Brunnen zu vergiften, wie es verschiedenen Medien berichtet haben, nicht gegeben hat.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Der Journalist Alex Feuerherdt schreibt:

„So behauptete beispielsweise Yehuda Shaul, einer der führenden Köpfe von Breaking the Silence, dass Siedler das Trinkwasser einer palästinensischen Ortschaft im Westjordanland mit Kadavern von Hühnern vergiftet hätten, weshalb die Bevölkerung für mehrere Jahre evakuiert worden sei und erst kürzlich habe zurückkehren können. An der Geschichte stimmt nachweislich nichts, was arabische und palästinensische Medien allerdings nicht davon abhielt, sie aufzugreifen und zu verbreiteten. Das palästinensische Außenministerium entwickelte sie sogar weiter und behauptete im Juni dieses Jahres in einem Kommuniqué, es gebe einen Rabbi namens Shlomo Melamed, der dem Rat der Rabbiner im Westjordanland vorstehe und den Siedlern die Erlaubnis gegeben habe, das palästinensische Trinkwasser zu vergiften. Das wiederum nahm Mahmud Abbas zum Anlass, zu sagen: »Bestimmte Rabbis in Israel haben ihre Regierung sehr klar dazu aufgefordert, unser Wasser zu vergiften, um Palästinenser zu töten. Ist das nicht eine eindeutige Anstiftung zum Massenmord gegen das palästinensische Volk?« Diese Sätze – mit denen er die alte antisemitische Legende von den brunnenvergiftenden Juden wiederkäute – sprach der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Ende Juni vor dem Europäischen Parlament. Dafür erntete er von den Abgeordneten nicht etwa deutliche Kritik, sondern im Gegenteil viel Applaus. Mehr noch: Der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, twitterte anschließend sogar, er habe Abbas‘ Ansprache »inspiring« gefunden, also »anregend«. Breaking the Silence bestritt zwar, an der Lüge beteiligt gewesen zu sein. Doch wenn man bedenkt, wie sie zustande gekommen ist, kann man die Organisation vom Vorwurf der Mitschuld nicht freisprechen.“

Am 25. April 2017 entschied Sigmar Gabriel, „Breaking the Silence“ statt Benjamin Netanjahu zu treffen. Das sind Sigmar Gabriels Freunde!

Am 14. März 2012 schrieb Sigmar Gabriel auf Facebook:

„Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“

Eine solche Kritik hat Sigmar Gabriel an seinen Freund nie getätigt. Natürlich trifft er sich da lieber mit „Breaking the Silence“ als mit einer der vielen Nichtregierungsorganisationen, die sich um die Opfer des Freundes von Sigmar Gabriel kümmern, die verfolgt und ermordet wurden von den terroristischen Schergen der Fatah, die wiederum mit deutschen Steuergeldern unterstützt wird. Ein deutscher Freund hilft, wo er kann.

Sigmar Gabriel ist doch ein Freund!

Nachdem ein Muslim beim Obersten Justizgerichtshof in Israel geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv ohne einen muslimischen Gebetsort im Freien habe beten müssen, teilte die Regierung Israels mit, die sechs größten medizinischen Zentren des Landes in Jerusalem, Tel Haschomer, Haifa, Tel Aviv, Beerscheba und Petak Tikva seien angewiesen worden, binnen eineinhalb Jahren Gebetsräume für Muslime einzurichten. Das Gesundheitsministerium hatte sogar bereits 2011 beschlossen, an staatlichen Kranken­häusern Gebetsräume für alle Religionen zu verordnen. Schon vor Einreichung der Klage hätten Kliniken in Haifa und in Tel Aviv muslimische Gebetsräume eingerichtet.

Das ist keine Apartheid!

Im Jahr 2016 gewann Lina Mahul, eine 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko die israelische Ausgabe von „The Voice“.

Das ist keine Apartheid!

In Israel herrscht Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und Wissenschaftsfreiheit. Die größte und einzige Parade für Schwulen, Lesben, Trans und Queers findet in Israel statt. Egal mit wem du schläfst, woran du glaubst und welches Geschlecht Du hast, in Israel stehen dir alle selbst die höchsten Ämter offen.

Das ist keine Apartheid!

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

Das ist keine Apartheid!

Schauen wir uns mal außerhalb der Grenzen Israels um. Im arabischen Fernsehen bekommt man zur Erheiterung des Publikums auf die Fresse, wenn man Jude ist:

Mohammed Assaf gewann kürzlich die arabische Version von DSDS mit einem Lied, in dem er davon sang, dass palästinensische Volk durch das Ende Israels zu befreien. Die deutschen Medien berichteten darüber mit Begeisterung!

Im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen haben Juden nicht nur keinen Gebetsraum in Krankenhäusern sondern gar keine Aufenthaltserlaubnis. Diese Regionen sind allesamt stolz darauf, „judenrein“ zu sein. Jude sein ist in diesen Ländern und Gebieten schlicht und einfach verboten!

Das ist Apartheid! Aber Sigmar Gabriel schweigt. Sein Freund ist involviert!

Die Fatah und die Hamas sprechen allen Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, die elementarsten Grundrechte ab.

Das ist Apartheid! Aber Sigmar Gabriel schweigt. Sein Freund ist involviert!

Muhammad Abu Shahala wurde zum Tode verurteilt, weil er sein Haus an einen Juden verkauft hat. Laut einer Regelung der Fatah und der Hamas ist es Palästinensern verboten, Land an Juden zu verkaufen.

Das ist Apartheid! Aber Sigmar Gabriel schweigt. Sein Freund ist involviert!

Am 28. Februar 2010 sagte der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das ist Apartheid! Aber Sigmar Gabriel nennt es nicht so!

Israel jedoch erklärt in seiner Unabhängigkeitserklärung:
„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das ist keine Apartheid!

Es gibt knapp 1,694,000 Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind die Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden.

Das ist keine Apartheid!

Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird.

Das ist keine Apartheid!

In der Charta der Hamas steht jedoch:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Das ist Apartheid. Aber Sigmar Gabriel schweigt.

Stattdessen machte er einen Apartheidsvorwurf in Richtung Israel. Für ihn ihn es wichtiger, dem israelischen Premierminister zu sagen, dass es ein Problem ist, wenn Juden im Westjordanland Häuser und Siedlungen bauen, vermutlich weil das Gebiet ein Anrecht darauf hat, „judenrein“ oder „national befreit“ zu sein. Siedelnde Juden sind für Sigmar Gabriel das Problem, ebenso wie für seinen Freund, dem Judenhasser Abbas!

Was für eine Männerfreundschaft.

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29 Antworten zu Sigmar Gabriel, sein Freund und sein Judenhass

  1. Pingback: Zensur findet nicht statt. Außer... | man tau

  2. Pingback: Sigmar Gabriels kalkulierter Eklat - Audiatur-Online

  3. Vadim Becker schreibt:

    I would suggest to Sigmar Gabriels to fly to Turkey for the meeting with Kurdish opposition there.
    Or to fly to Russia and to meet with Boris Nemtsov there.
    There is more places I could think about where he could use his highly evaluated diplomatic skills!

  4. Johann Schulz schreibt:

    Es stellt sich doch eigentl. nur die simple Frage, ob Gabriel überhaupt klar ist, daß es sich bei der Hamas um eine terrorist. Organisation handelt, die auf die Vernichtung Israels abzielt. Ist der Mann wirklich so ahnungslos ?

    • Aristobulus schreibt:

      Es geht um die Fatach.
      Und selbstverständlich zielt die Fatach seit Arafats Zeiten a) auf die möglichst regelmäßige Einsackung möglichst vieler Spendenmillionen und b) auf die Ermordung möglichst vieler Juden ab, um dann das Opfer der Juden zu spielen und mal wieder a) zu erreichen.

  5. Pingback: Sigmar Gabriel und die gespaltene Zunge | Henny Jahn הני יאן

  6. gripseljagd schreibt:

    Bei allen Bedrohungen gegen die sich Israel ständig stellen muss ist für mich nicht erkennbar, dass Israel (vor allem die rechten Kräfte) überhaubt Frieden mit den Palästinensern wollen. Da wird einfach auf Zeit gespielt und Step bye Step ein Volk verdrängt. Kein Wunder wenn da keine Sympathien entstehen.

    • Aristobulus schreibt:

      Das ist leider eine tatsachenlose Lüge, die Sie da werweißwoher aufgeschnappt haben möchten: Von der „Verdrängung eines Volkes“.
      Tatsachen: 1993, zu Anfang der Oslo-Vereinabrungen, betrug die Fläche der Siedlungen in Judäa und Samaria (vulgo Westjordanland) genau 3%.
      Noch heute, 2017, beträgt dieser Anteil genau: 3%.
      Diese Fläche ist NICHT gewachsen.
      Von „step by step ein Volk verdrängt“ kann also keine Rede sein.

      -Übrigens erinnert dieser Jargon mit der Volksverdrängung sehr an bestimmte Stürmer-G’schichtln so um 1930, in denen stand, dass die Juden ein Volk verdrängten.

      • gripseljagd schreibt:

        Klar will auch der der rechte Flügel der israelischen Gesellschaft dieses nicht öffentlich zugeben. Aber wenn deutsche Siedler in Frankreich Siedlungen gründen würden gäbe es auch Stress. Damit es dieses Staatenproblem nie gibt, stellen sich Teile der israelischen Gesellschaft gegen die Anerkennung eines palästinensischen Staates. Aber es gibt ja auch andere Stimmen in Israel. Wir können ja mal in 10 Jahren schauen. Dann werden die rechten weiter die Anerkennung verhindert haben, weitere Siedlungen entstanden sein. Israel faktisch gewachsen, obwohl Völkerrechtlich natürlich nicht. Die Palästinenser werden keinen eigenen Staat haben und dieser noch unwahrscheinlicher sein , deshalb sich rechtlich nur durch Terror wehren können, da ja nur Staaten Krieg führen können.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Quackie. In Frankreich leben Deutsche, und im Sauerland, wie auch im Rheiderland, Holländer . In Berlin gibt es ein französisches Gymnasium….

          Quackie auch weiterhin, und absoluter Unverstand im freien Raum. Inwiefern sollte Terror rechtlich sein und warum sollten die Palestinenser einen Staat haben müssen, wenn sie den nur als Vorausstezung brauchen, um völkerrechtlich Krieg führen zu können? Warum müssten sie Krieg führen? Warum bauen sie nicht einen auf und kümmern sich um ihre Sach? Statt dessen Hass über Hass, Korruption, Mafiositas, Dysfunktionalität und zum Platzen geschwollene Ehrpusseln….

          • Aristobulus schreibt:

            … während jener Quackie sich ja auch nicht um seine eigene Sach kümmert, sondern über die Juden was herzuschwallen hat (und die Zahlen völlig ignoriert).

            À propos: Türken siedeln in Deutschland, und zwar zu Millionen, die sehr laut, sehr fordernd und sehr demokratiefeindlich sind. Es wäre ja die Sach des Quackies, da mal nachzuhaken, anstatt mal wieder die Juden anzuhäkeln.

          • gripseljagd schreibt:

            Nein, Israel macht es sich einfach. Es verhindert den Staat und schickt dann Siedler. Wehren können sich die Palästinenser nicht, da das ja dann Terror ist. Und Israel tötet nur Terroristen, praktisch. Außerdem ist das Gründen von Siedlungen etwas anderes, als wenn Personen aus Basis bestehender Gesetze des Landes dort wohnen. In der EU gibt es diese Freizügigkeit. Wenn aber ein Trupp Deutscher einfach anfängt Häuser zu bauen in Frankreich ohne Genehmigung der Französischen Behörden ist das was völlig anderes. Israel will sich nicht vertragen, verständlich aus israelischer Sicht, läuft ja so viel besser, für Israel. Wer Frieden will, muss die Gegenseite erst einmal als gleichberechtigt akzeptieren. Aber es gibt solche Unversöhnlichen auch auf palästinensischer Seite.

          • gripseljagd schreibt:

            Zusammenfassend, Israel will wachsen und braucht Platz. Will sich nicht einengen lassen. Die arabische Seite will Israel dort nicht. Antagonistische Gegensätze. Aber Israel wird gewinnen und die Verdrängung der Palästinenser wird weiter gehen. Die einzige Unwägbarkeit, sind arabische Massenvernichtungswaffen. Scheiß Situation, für alle.

          • Aristobulus schreibt:

            Davon, dass Israel einen 23. arabischen Staat verhindere, kann ja keine Rede sein. Dieser Staat, Falls gewollt, hätte seit 1967 jeden Tag gegründet werden können. Die Fantastinenser wollen jedoch keinen: Weil sie es ohne Staat und ohne Selbstverantwortung ja viel einfacher haben.

            Es gibt ZWEIUNDZWANZIG arabische Länder (alles failed states, aber nu!, das ist deren Privatsache). Einen 23. failed state wollen nur europäische Irrealisten, die weder eine Ahnung haben, noch eine haben möchten.

            Nur noch eins zu den israelischen Siedlungen: Ihre Vergleiche mit Frankreich usf. hinken auf allen fünf Beinen. Bitte?, Genehmiging? Jeder EU-Bürger kann sich irgendwo ein Baugrundstück kaufen, privat, und dann baut er da ein Haus hin. Aus.
            Übrigens werden israelische Siedlungen auf privatem Grund errichtet, bzw. auf Grund, der wegen ungeklärter Besitzverhältnisse an Israel zurückgefallen ist (osmanisches Recht).
            Das fehlte ja grad noch, dass uns ein deutscher Gripseljagd vorschreiben wollte, dass wir erst eine arabische Nichtexistenz-Staatsgenehmigung brauchen, um auf privatem Grund Häuser zu bauen.

  7. Pingback: B’Tselem und Breaking the Silence – Die Krux mit den NGOs in Israel | israelkompetenzkollektion

  8. ZetaOri schreibt:

    @Ludwig April 25, 2017 um 3:49 pm

    „[…] Wieso ist diese Art von Entrüstungspornografie gut …“

    „Sex sells!“, Ludewig, nie gehört?
    Ich meine, so als Ludwig von Welt?

  9. Eitan Einoch schreibt:

    Deutsche Politiker lieben nun mal tote Juden – nur mit den lebenden hapert es. Der Abbas-Freund Sigmar Gabriel ist da keine Ausnahme. Erst Yad Vashem – da kann man sich so schön medienwirksam inszenieren, Blumenkränze legen und ein paar Krokodilstränchen vergießen -, und dann B’Tselem und „Breaking the Silence“. Klar, die toten Juden mucken nicht auf, und die selbsthassenden Juden sind nützliche Idioten, für die man schon vorsorglich ein paar Stolpersteine herstellen kann…

  10. karuna283 schreibt:

    M.M. Hussein meint: „Die Std. der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben!“

    Abbas bezeichnete (2015) den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft!“

    Nicht wenige Judenmörder (u. Familie) bekommen von Abbas stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten!

    In Israel herrscht Religions-, Meinungs-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit! Aber ich pers. akzeptiere nicht die Parade für Schwule, Lesben, Trans u. Queers!

    Woher stammt die Deutsche Begeisterung für Assaf’s Lied: „Palästina wird durch das Ende Israel’s befreit,“

    Juden werden nicht gebilligt, in: – Gaza-Streifen – Algerien – Saudi-Arabien – Jordanien – Libyen und in aller Welt!

    Die Gründungscharta der Hamas‘ fordert (laut Artikel 7) d. Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes weltweit.

    Siedelnde Juden sind für S. Gabriel das Problem, ebenso wie für seinen Freund, den „Juden- hasser Abbas!“

    Hierdurch wird ersichtlich, daß das Volk Israel weltweit gehaßt ist, obwohl von GOTT auserwählt! Die Palästinenser haben kein‘ Besitzrecht auf ihr Land, denn sie sind gar keine Nation, sondern „nur“ ein Territorium!

    • Aristobulus schreibt:

      Bitte wer ist von wem „auserwählt“, und für was?

      Auserwählt ist ein auffällig rhetorischer, erhabener, geschnörkelter Ausdruck. Man kann auch „ausgewählt“ sagen.
      Womit sich sofort die Frage stellt: Wenn ausgewählt, wofür ausgewählt? Beim Schnörkelwort „auserwählt“ stellt sich die Frage jedoch nicht.
      Vom „auserwählten Volk“ reden seit der Erfindung des modernen Antisemitismus nur Antisemiten. Also müssen Sie sich die Frage gefallen lassen, warum Sie dann darüber reden.
      Die Juden wurden damals gefragt, ob sie die Torah annehmen wollten. Die Antwort war Ja. Also sind die Juden seitdem ausGEwählt, um die Mitzwojss zu tun (nämlich um die 613 Ge- und Verbote einzuhalten). Die Einhaltung oder Nichteinhaltung macht jedoch keinen einzigen Juden besser, auserwählter oder schöner als jeden Eskimo.
      Es geht beim Ausgewähltsein allein darum, dass man als Jude die 613 Mitzwojss möglichst einhalten muss (ausgewählt -> für die Mitzwojss), hingegen die Schwaben oder Eskimos müssen das nicht.

  11. David schreibt:

    Gabriel kann auch überhaupt nicht verstehen, warum Netanyahu nicht mit ihm sprechen will. Auf die Idee, daß es das Verhalten Deutschlands in Sachen Finanzierung israelfeindlicher NGOs ist, kommt er wohl nicht. Er spielt den Beleidigten. Herr Annen aus der Nahles-Edathy-Fraktion ist da bestimmt ein sehr geeigneter Befeuerer.
    Was für ein politisches Personal!

    • Clas Lehmann schreibt:

      Hat er das gesagt, dass er das überhaupt nicht verstehen kann? Und dann erklärt es ihm keiner? Könnte aber doch mal einer, so schwierig ist es ja nicht…

      Wenn er aber dies schon nicht versteht: Was versteht er von der Situation überhaupt, und von dem, was er da versteht: Wieviel davon ist kein Missverständnis?

    • caruso schreibt:

      „Was für ein politisches Personal!“ Ein sehr schlechtes, lieber David, was Israel betrifft Und auf eine andere Weise schlecht auch für die PalAraber.
      lg
      caruso

  12. Pingback: Siegmar Gabriel & friend | Jakobs 12

  13. caruso schreibt:

    70 Jahre nach dem II. Weltkrieg und ein Gabriel ist Außenminister von D. Er ist für das Land eine Schande und kaum einer schreit. Was sagt das über D und vor allem seinen Repräsentanten aus? frage ich. Wo ist der „Qualitäts“journalismus? Ist das das Ergebnis der vielgerühmten Vergangenheitbewältigung? Gehört die Freundschaft zu einen (Schreibtischtäter-)Mörder zu den
    vielbeschworenen westlichen Werten? Fragen über Fragen…
    lg
    caruso

  14. huhuguck schreibt:

    netanjahu will ihn nicht empfangen – hoffe sehr, dass der premier auch dazu steht

    • Aristobulus schreibt:

      Vielleicht bittet Gabriel ganz lieb vor Netanyahus Tür, indem er hungrig aussieht (fällt ihm ja leicht). Dann muss Netanyahu ihn füttern. Leider ist er ja kein Unmensch.

      • ZetaOri schreibt:

        @Aristobulus April 25, 2017 um 10:01 pm

        „Vielleicht bittet Gabriel ganz lieb vor Netanyahus Tür, …“

        War da nicht vor knapp 1.000 Jahren was mit ‚barfuß im Schnee‘? Aber der hieß, glaube ich, Heinrich, nicht Sickma. Und Schnee gibt’s da unten wohl gerade auch keinen.
        Vielleicht sollte sich Netanyahu so ein Kanönchen ausleihen, ’ne kleine Skipiste vor der Tür macht sich bestimmt gut. :mrgreen:

Seid gut zueinander!

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