Die moderne Version des Kreuzzugs

„Es gibt unheimlich verschiedene Strömungen im Islam. Es gibt ganz gefährlichen Islam und es gibt friedfertigen Islam, zum Beispiel in Indonesien, dort funktioniert Demokratie. Es ist das größte islamische Land der Welt und da funktioniert es.“

Diese Worte sprach der sogenannte Nahostexperte Ulrich Kienzle am 10. Februar 2016 bei Markus Lanz. Schauen wir uns ein Jahr später diese funktionierende Demokratie in Indonesien an. Im April 2017 verlor der Gouverneur von Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama, seinen Posten, weil er eine Sure im Koran in einem Kontext zitiert hatte, der von nicht wenigen Muslimen als Kritik am Koran aufgefasst wurde. Daraufhin strömten hunderttausende Indonesier auf die Straße, wo es zu Ausschreitungen kamen. Im Anschluß musste er sich wegen Gotteslästerung vor einem Gericht verantworten. Die Richter entschieden am Dienstag, dass sich der Politiker der Blasphemie schuldig gemacht habe und daher für zwei Jahre ins Gefängnis müssen. Direkt nach der Urteilsverkündung wurde er ins Gefängnis gebracht. Als der Transport vom Gerichtsgebäude abfuhr, jubelten Menschen auf den Straßen: „Allahu akbar“.

Der Mai ist gekommen, die Islamisten schlagen aus. Im Mai 2017 wurden zwei Männer zu einer Folterstrafe von achtzig Peitschenhiebe verurteilt, weil sie „ein schlechtes Licht auf die Bevölkerung von Aceh“ werfen würden. In dem Dokument heißt es weiter: „Die Männer haben gestanden, ein Liebespaar zu sein.“ Als die beiden Männer sich liebten, stürmte ein schwulenfeindlicher Mob in ihre Wohnung und attackierte sie. Im Internet wurde später ein verwackeltes Video veröffentlicht, das die beiden Männer bei ihrem „Verbrechen“ zeigen soll. Als Maximalstrafe für Homosexualität können in Indonesien hundert Peitschenhiebe verhängt werden, aber die Staatsanwaltschaft argumentiere: „Die Angeklagten sind nicht vorbestraft. Sie sind immer noch jung genug, dass sie eine Chance haben, ihr Verhalten zu ändern.“

Der neue Gouverneur von Jarkatar heißt Anies Baswedan. Im Wahlkampf ließ er sich von den reaktionärsten islamistischen Gruppierungen unterstützen und erklärt, in Jakarta die Gesetze der Scharia anzuwenden. Anies Baswedan besuchte im Wahlkampf unter anderem die islamistische Schlägergruppe „Front zur Verteidigung des Islams“, um den Gerüchten entgegenzutreten, er sei kein guter sunnitischer Muslim. Diese Gerüchte, so erklärte er, habe er mit seinem Besuch entkräften wollen. Nach dem Wahlsieg ließ sich Anies Baswedan von Islamisten in der größten Moschee Jakartas feiern. Er wurde begrüßt von dem Anführer der radikalen FPI, die für ihre christenfeindlichen und minderheitenhassenden Aktionen bekannt ist und deren erklärtes Ziel die Schaffung einer rein islamischen Verfassung Indonesiens ist. Tim Lindsey, Indonesien-Experte an der Universität Melbourne erklärt, es sei ein „Triumph der islamistischen Hardliner“, die nichts als „religiösen und ethnischen Hass“ zu bieten hätten.

Das ist also die funktionierende Demokratie von der Ulrich Kienzle am 10. Februar 2016 bei Markus Lanz gefaselt hatte. Man muss allerdings nicht bis nach Indonesien fliegen, um den islamischen Hass am eigenen Leibe zu erfahren. Man kann dafür auch einfach in Europa bleiben. Die österreichische Publizistin Sabatina James berichtet:

„Ich bin damals nach Deutschland gekommen, um hier als Frau meine Menschenrechte wahrnehmen zu können. Und ich stelle fest, das geht hier auch nicht mehr, weil Deutschland auch die Täter Willkommen heißt. Und ich werde auf Deutschlands Bahnhöfen von den Islamisten angesprochen und gewarnt. Und es gibt einen Polizisten, der mir das auch letztens gesagt hat, das machen sie, um Ihnen zu sagen, dass sie ganz nah kommen können, wenn sie wollen. Und wir kriegen tatsächlich auch Todesdrohungen. Also eine der Drohungen, die letztens gekommen ist, war: ‚Achte auf Deinen Kopf und schau, dass Dein Haus unter Polizeischutz gestellt ist.‘ Das war jetzt nicht nur an mich alleine, sondern an unsere Leute gerichtet, die mitarbeiten an der Aufklärung über den Islam. Das ist die Realität in Deutschland und ich glaube, die Meinungsfreiheit ist deswegen auch faktisch nicht mehr gewährleistet. Das Problem ist, dass wir mit dem antidemokratischen Islamismus eine rassistische und sexistische Ideologie herholen.“

Als Sabatina James dies berichtete, saß Ulrich Kienzle neben ihr. Es war nämlich ebenfalls am 10. Februar 2016 und auch sie war zu Gast bei Markus Lanz.

Ulrich Kienzles Aufgabe bestand größtenteils darin, die Verfolgung von Sabatina James und die Verbrechen, die ihr angetan wurden und werden zu relativieren.

Kienzle: „Genau an dieser Stelle möchte ich schon widersprechen. Dass sie hier frei reden können, spricht doch gegen das, was sie gerade gesagt haben.“

James: „Ich kann hier nicht frei sprechen, weil ich hier mit einem Personenschützer da bin.“

Kienzle: „Sie können hier doch sagen, was sie wollen. Das kann Ihnen doch niemanden verbieten.“

James: „Hier bin ich da mit einem bewaffneten Personenschützer. Ich kann mich nicht mehr frei auf Deutschlands Straßen bewegen. Ich lebe unter einem Opferschutzprogramm und ich bin immer wieder darüber erstaunt, mit was für einer Leidenschaft die Islamisten verteidigt werden und soviel Einsatz bekomme ich für die Opfer nicht!“

Sabatina James brachte es auf den Punkt. Immer wieder, wenn Gewalttaten im Namen des Islam verübt werden, werden im öffentlichen Diskurs die Opfer weitestgehend ignoriert und stattdessen sofort eine Debatte über den Islam gestartet, bei der dann gebetsmühlenartig beteuert wird, die Täter hätten den Islam nicht verstanden. Auch Markus Lanz relativierte reflexartig: „Da gehen uns jetzt gerade etwas die Begrifflichkeiten durcheinander. Islam ist ja nicht Islamismus, also das muss man klar und sauber trennen.“ Kienzle reagierte sofort: „Es gibt den Islam nicht.“ „Genau“, betonte daraufhin Markus Lanz.

Kienzle: „Es gibt unheimlich verschiedene Strömungen im Islam. Es gibt ganz gefährlichen Islam und es gibt friedfertigen Islam, zum Beispiel in Indonesien, dort funktioniert Demokratie. Es ist das größte islamische Land der Welt und da funktioniert es. Aber, ich meine, was Sie erlebt haben, ist schrecklich, aber dass der Eindruck entsteht, dass man sozusagen immer in Todesgefahr schwebt, das finde ich sollte in dieser Gesellschaft bei uns nicht so sein. Und wir sollten uns auch wehren gegen bestimmte Tendenzen, die es gibt.“

James: „Erzählen Sie das den Opfern, die zu uns kommen, die genauso nicht frei leben können wie ich, weil sie ständig darauf achten müssen, wo könnte ein Verwandter von mir leben, der mir nach dem Leben trachtet. Das ist das Problem! Wenn man selber noch nicht mit der Scharia in Konflikt geraten ist, kann man wunderbar erzählen.“

Kienzle: „Aber das mit Ihrer Hochzeit hat ja gar nichts mit Scharia zu tun.“

James: „Erzählen Sie das meinem Vater und überzeugen Sie ihn davon!“

Am 10. Februar 2014 erklärten Markus Lanz und Ulrich Kienzle, zwei Männer mit christlichem Hintergrund, Sabatina James, eine Frau, die im Islam groß geworden ist, was der Islam bedeutet. Die beiden Christen wussten besser was Islam bedeutet, als eine Frau, die Muslimin war. Früher nannte man so eine Arroganz westlichen Imperialismus! Was Kienzle und Lanz an dem Tag veranstalteten war eine moderne Version des Kreuzzugs, denn ihr Bild vom Islam ist nichts weiter, als eine christliche Vorstellung des Islams. Einen Satz in dieser Radikalität sucht man wiederum im ganzen Evangelium vergeblich. Der Islamexperte Hamed Abdel-Samad erklärte jedoch in einem Interview mit der Welt:

“Ich könnte sagen, dass die Terroristen vom IS Mohammed missverstanden haben und fehlinterpretieren, wenn aus den authentischen Quellen und Texten herauszulesen wäre, dass Mohammed ein Mönch gewesen ist, der unter einer Palme seine Botschaft verkündet hat, dann friedlich gestorben ist, und die Menschen nach seinem Tode eine Religion begründet haben, die dann missbraucht wurde. So war es aber nicht. Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.”

Am 11. Mai 2017 war auch Hamed Abdel-Samad zu Gast bei Markus Lanz. Er verteidigte die Werte der Aufklärung, kritisierte die Werte des Islams und geißelte den Rassismus mancher Deutscher:

„Wir erwarten von uns sehr viel, aber wenn es um Muslime geht, dann haben wir eine gesenkte Erwartungshaltung. Ich halte das eigentlich für Rassismus. Ich nenne das den sanften Rassismus der gesenkten Erwartungshaltung.“

Den Begriff hat Hamed Abdel-Samad aus dem Englischen übersetzt. Er wurde von dem Redenschreiber Michael Gerson geprägt und später öfter vom Comedian Bill Maher benutzt: „soft bigotry of low expectations“.

Am 11. Mai 2017 saß ebenfalls wieder Ulrich Kienzle in der Runde bei Markus Lanz. Nachdem Hamed Abdel-Samad darüber berichtet hatte, dass er seit Jahren in Deutschland unter ständigem Polizeischutz leben muss, weil führende Gelehrte des Islams in öffentlich Medien zu seiner Tötung aufgerufen haben und deutsche Dschihadisten daraufhin erklärten, ihn umbringen zu wollen, sagte Kienzle:

Kienzle: „Sie haben aber auch ein bißchen mit dem Vorschlaghammer hingeschlagen!“

Hamed Abdel-Samad war sichtlich entsetzt über diesen Einwurf.

Abdel-Samad: „Sie rechtfertigen irgendwas, was sie nicht rechtfertigen dürfen gerade. Sie finden das jetzt eine natürliche Entwicklung? Sie akzeptieren das? Jetzt hat er genau die Logik der Fundamentalisten übernommen. ‚Aber Sie haben provoziert.‘ ‚Sie haben den Propheten kritisiert.‘ Wir kritisieren auch Jesus in Europa, Herr Kienzle. Guten Morgen! Warum nicht Mohamed? Sie haben gerade die Logik der Fundamentalisten übernommen, dass sie mich bedrohen, wenn ich Mohamed kritisiere. (…) Ich übe Religionskritik, wie es sie immer in Europa gegeben hat und ohne diese Religionskritik wären wir heute nicht da, sondern wäre Europa eine Diktatur. Diese Religionskritik ist wichtig. Warum versucht man, den Islam vor dieser Kritik zu verschonen? Ich verstehe das nicht!“

Ich verstehe das auch nicht! Aber ich verstehe so vieles nicht an der aktuellen Religionsdebatte, zum Beispiel, wie selbstverständlich manche Christen Mohamed zu einem Jesus vergewaltigen und behaupten, jede Religion habe im Grunde den selben Kern. Jesus war ein fundamentalistischer Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war, der sich weigerte, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen und erklärte, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten arm und krank und natürlich nur durch ihn. Mohamed jedoch war ein Feldherr mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren, der deutlich und kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und im Namen Gottes erklärte, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Das sind gewaltige Unterschiede, die man nur mit einem gehörigen Willen zur Missionierung unterschlagen kann.

Christen wie Kienzle und Lanz erklären Menschen den Islam, die Opfer von muslimischen Gewalttätern wurden, die selbst erklären, im Namen des Islams zu handeln. Menschen wie Sabatina James und Hamed Abdel-Samad haben ganz andere Probleme. Sie schweben in permanenter Lebensgefahr. Sie müssen sich daher nicht um das Image des Islams sorgen und schon gar nicht ist es die Aufgabe der Opfer und ihrer Angehörigen, dafür zu sorgen, dass der Islam in einem guten Licht steht. Sie müssen sich vor Muslimen schützen, die glauben, den Koran so gut verstanden zu haben, dass sie sie töten müssen.

Wenn Christen wie Kienzle und Lanz unbedingt jemandem erklären wollen, was der Islam bedeutet, dann sollen sie zu den Muslimen gehen, die den Islam nutzen, um gegen die aufgeklärten und liberalen Werte zu hetzen. Das würden sie jedoch nich lange überleben. Stattdessen zwingen die die Opfer muslimischer Terroristen zum Islamunterricht. Von denen haben sie nichts zu befürchten. Das ist feige! Früher gingen die Kreuzzüge gegen den Islam. Da kämpften wenigstens noch Fundamentalisten gegen Fundamentalisten. Heute aber gehen Christen wie Kienzle und Lanz gegen die Opfer des Islams. Das ist noch ekelhafter!

Ulrich Kienzle soll mit jenen reden, die im Namen des Korans hassen, und Allah benutzen, um Hass zu säen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes hassen, schlimmer sein als alle Menschen, die den Koran verbrennen. Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das vielfache lauter sein!

Mir ist egal, was der Islam bedeutet! Ich würde die Muslime, die brüllen und morden auch am liebsten schlicht Arschlöcher nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für den Islam zu morden. Sie schneiden Köpfe ab, steinigen Frauen, hängen Homosexuelle und stechen Juden ab. Die Christen jedoch, die sich und anderen immer wieder einreden, Islam bedeute Frieden, ignorieren diese Tatsachen einfach. Sie ignorieren die Tatsache, dass die muslimischen Staatsoberhäupter der Länder, in den Homosexuelle getötet, Frauen unterdrückt und Juden verfolgt werden, den Islam anders sehen als sie. Und sie ignorieren, dass diese Oberhäupter von Millionen Muslimen in ihren Überzeugen unterstützt werden. Sogar mehr als die Hälfte aller Muslime in Großbritannien finden, dass Homosexualität verboten werden sollte!

Was soll „moderater Islam“ überhaupt bedeuten? Religionen sind nicht moderat! Sie sind immer radikal. Ein Buch mit dem Anspruch, Gottes Wort zu sein, kann nicht moderat sein. Dafür ist Gott selbst zu radikal! Alle Religionen sind immer nur dann tolerant, wenn sie keine staatliche Macht haben. Das Christentum wurde erst tolerant, nachdem die Aufklärung gesiegt hatte. Zurück ins Mittelalter möchte ich nicht. Dafür fürchte ich das Christentum zu sehr. Ich fürchte auch den Islam, denn ich weiß, wozu religiöse Menschen im Stande sind. Muslimische Täter erklären, ihre unmenschlichen Taten im Namen des Islams zu tun! Wem das nicht gefällt und wer den Islam retten möchte, soll mit den Tätern reden und ihnen erklären, was der Islam bedeutet. Der Opfern religiöser Fanatiker Nachhilfeunterricht in Religionslehre zu geben, ist schlicht unanständig. Sabatina James weiß, wovon sie redet, sie hat es erlebt!

James: „Was Sie hier sagen, Herr Kienzle, klingt wunderbar bei einer Sendung von Markus Lanz, aber sagen sie das auf Al Jazeera. Überzeugen Sie meine Eltern. Überzeugen Sie die Islamische Staatengemeinschaft dazu, die offen proklamiert, sechsundfünfzig islamische Staaten proklamieren offen in der ‚Islamischen Menschenrechtserklärung‘, dass Nicht-Muslime und Frauen rechtlich keine Gleichstellung bekommen dürfen. Sechsundfünfzig islamische Staaten sind antidemokratisch. Das ist Mehrheit! Das ist nicht Minderheit! Das ist kein Einzelfall! Nicht ich sage, dass die Gewalt aus dem Islam entstammt, sondern die Begründer der großen islamischen Rechtsschulen sagen das. Die islamischen Quellentexte sagen das. Jede Menge Islamgelehrter sagen das heute. Die Islamische Staatengemeinschaft sagt das heute. Ich kritisiere nur, dass diese Dinge heute noch gelehrt, geglaubt und nicht bekämpft werden (…) Mir geht es um die Opfer. Da werden Kinder verheiratet mit Segen des Mullahs, da wird zum Prügeln von Frauen aufgefordert und gerechtfertigt, bei ‚ungehorsamen‘ Frauen, da werden Hinrichtungen beschlossen und durchgeführt durch die Hilfe sogenannter Friedensrichter, die Jagd auf flüchtige Frauen machen, wenn sie flüchten und von Zuhause weggehen, weil sie die Gewalt nicht mehr aushalten. Dann werden die Mädchen von diesen Friedensrichtern gefunden, wieder zurück gebracht und dann hat das Opfer die Möglichkeit, sich zu unterwerfen oder es wir liquidiert (…) Man sagt zu uns Ausländern: ‚Intergriert Euch!‘ Dann wollen sich auch manche integrieren, bekommen jeden Tag den Arsch voll dafür in den Parallelgesellschaften und werden am Ende noch hingerichtet mit der Begründung, sie habe gelebt wie eine Deutsche!“

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48 Antworten zu Die moderne Version des Kreuzzugs

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  2. bm98600 schreibt:

    Kristiane Backer in einer TV-Sendung :
    „„Natürlich bin ich verletzt durch die Mohammed-Karikaturen. Sie müssen verstehen, als Muslim liebt man Mohammed mehr als jeden anderen Menschen. Mohammed ist für uns, jetzt, heute wie vor 1400 Jahren unser Vorbild. Mohammed ist eine Barmherzigkeit für alle Schöpfung , nicht nur für alle Menschen in aller Welt und in allen Zeiten. Ich wünschte, dass die Muslime in Deutschland geschützt werden vor solchen Beleidigungen .“

    • Eitan Einoch schreibt:

      Natürlich bin ich verletzt durch die Hitler-Karikaturen. Sie müssen verstehen, als Nationalsozialist liebt man Hitler mehr als jeden anderen Menschen. Hitler ist für uns, jetzt, heute wie vor 90 Jahren unser Vorbild. Hitler ist eine Barmherzigkeit für alle Schöpfung , nicht nur für alle Menschen in aller Welt und in allen Zeiten. Ich wünschte, dass die Nationalsozialisten in Deutschland geschützt werden vor solchen Beleidigungen .

      • Aristobulus schreibt:

        Natürlich bin ich verletzt durch die Kristiane-Backer-Karikaturen. Sie müssen verstehen, als Ex-MTV-Glotzer liebt man Kristiane Backer mehr als jeden anderen Menschen, anderen Sender oder Spaghetti. Kristiane Backer ist für uns, jetzt, heute wie vor 50 Jahren unser Vorbild. Kristiane Backer ist eine Barmherzigkeit für alles Fernsehen, nicht nur für alle Menschen in aller Welt und in allen Zeiten und in allen Spaghetti. Ich wünschte, dass die Fernseher in Deutschland geschützt werden vor solchen Beleidigungen .

        • bm98600 schreibt:

          Sie beschrieb, wie sinnlos ihr das Leben vorkam und nun, da sie zu Gott gefunden hat und auch die Rituale wie fünf Mal beten und Fasten ausübt, ist sie glücklich und hat Halt und Sinnhaftigkeit gefunden. Zweifel kennt sie keine . Eigentlich zu beneiden. Aber diese Sehnsucht nach festen Regeln , nach Leitplanken begegnen einem öfters bei Konvertiten.

          • Aristobulus schreibt:

            … vielleicht ist das so möglich, ja. Aber dafür muss man 1) dumm und 2) leer sein. Sonst geht es wohl nicht?
            Wer nicht dumm ist, merkt immerhin den Selbstbetrug, und wer nicht leer ist, dem ist diese Konvertiten-Geisttöterei zuwider.

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  4. Matthias Mala schreibt:

    Lanz und Kienzle die Vorzeigedhimmis beim ZDF …

  5. bm98600 schreibt:

    Guter Text von Herrn Buurmann! Excellente Replik von Frau James an Herrn Kienzle!
    Mich wundert schon lange, dass von den Imamen, die den Islam verteidigen und gegen Karikaturisten Fatwas aussprechen, noch nie einer eine Fatwa gegen die Mörder ausgesprochen hat, die angeblich den Islam „missbrauchen“. Beleidigt das nicht auch ihre Religion? Warum spricht niemand eine Fatwa gegen Abu Bakr al- Baghdadi aus?
    Die Karikatur von Westergaard war schon Monate publiziert, niemand kümmerte sich darum, als ein Imam sie entdeckte und mit der „Beleidigung des Propheten“ argumentierend die Leute aufhetzte. Auch das ist der real existeirende Islam , da nützt die schönste Theorie nichts.

    • Aristobulus schreibt:

      … es wäre eine nette Fatwa, wenn jemand dem Abu Bakr al-Baghdadi vorwürfe, ebenso barbarisch wie Mohammed himself zu handeln. Einer müsste es mal versuchen – und dann so tief wie möglich untertauchen.

      • bm98600 schreibt:

        Richtig. Kein praktizierender Muslim würde das tun. Schon darum, weil Mohammed die wichtigste und geliebteste Person im Islam ist. Und die Kritiker, die in diese Richtung gehen, leben schon unter einer Fatwa.

    • Bruno Becker schreibt:

      Ihr Kommentar trifft den Kern des Problems: Gäbe es „den anderen“ Islam, nun, dann gäbe es ja auch den „Aufschrei“, Buurmann hat’s ja schon oft genug beklagt, dass derartiges nicht geschieht. Das Gesülze, es gäbe ja ganz viele Islame (ganz viele Korane? ganz viele Scharias? oder was?) geht mir ungeheuer auf den Keks.

  6. Ralf Weber schreibt:

    Unser Begriff der Freiheit beruht auf der laut der Bibel uns von unserem Gott liebevoll verliehenen Freiheit, auch gerade im Kontrast zu totalitären Ideologien und repressiven politisch-religiösen Systemen.

    Auch der Freiheitsbegriff der Aufklärung beruht ursprünglich auf unserem biblischen Verständnis der Freiheit, bloß ist hier der Gottesbezug oft abhanden gekommen und damit die tragende Kraft.

    Eine gute und tragfähige Leitkultur für die Mehrheit muss sich Ursprung der Freiheit orientieren: „Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei (Zitat Jesus laut Johannesevangelium)“

    Hierzu treffend:

    • Aristobulus schreibt:

      Wer soll immer dieses „unser“ sein?
      Und wie kann ein Gottesbezug, der abhanden kam, damit die tragende Kraft sein?

      • Ralf Weber schreibt:

        Aristobolus, mit dem abhanden gekommenen Gottesbezug ist auch seine tragende Kraft und damit auch seine Weisheit und Wegweisung abhanden gekommen. Man muss nur die letzten 120 Jahre zurückschauen inkl. vielem, was sich gerade jetzt abspielt und gut der Kategorie „partielle Blindheit“ zugeordnet werden kann wie z.B. die klar in dieser Sendung aufgezeigte idealisierte Wahrnehmung des radikalen Islam hier bei uns

        • Aristobulus schreibt:

          … die nichts, aber wirklich gar nichts mit einem abhandenen Gottesbezug zu tun hat.
          Seien Sie realistisch, Herr Weber:
          Wer sind im Moment außer den Linken die schlimmsten weil am Meisten verheuchelten Appeaser: Die Katholen unter ihrem „Jessas-liebt-mich!“-Papst, und die Käßmannprotestanten, die gern alle vier Backen hinhalten, wenn der Islam mal wieder Frieden ist. Beide haben ihren Gottesbezug nie verloren. Die pennen sogar damit.

          P.S.
          Schreibe mich übrigens nicht mit o, sondern mit u, ist Griechisch (also boulè und nicht bolos), heißt Der-guten-Rat-Gebende, ein Hasmonäername. Hasmonäer waren meine Vorfahren, und ich gebe so guten Rat, wie ich kann 😉

    • Aristobulus schreibt:

      Und Sie wollten’s doch nicht mehr so sakral und heilig-geistlich machen, Herr Weber. Man hatte Ihnen das Versprechen abgenommen.
      Zumal hier glatt die Passanten vergrault werden, wenn einer es so sakrosankt und so. Sogar der Passant wird vergrault. Das kann man doch nicht wollen. Er hat keinem was getan.

      • Ralf Weber schreibt:

        Aristobolus, was ich mit meinem Beitrag ausgedrückt habe passt doch genau zum Thema der Sendung und dieses Hauptbetrags, auch gerade im Bezug zur angesprochenen „Aufklärung“.

        „Passant“ hat sicher dieses nicht vergrault und er kommt mal wieder vorbei 😉

        • Aristobulus schreibt:

          Wie erwähnt: Keiner will hier Predigten lesen müssen. Wer’s trotzdem tut, übt Predigtzwang aus. Muss wahrlich nicht sein, sowas will keiner, braucht keiner

          • Bruno Becker schreibt:

            Lieber A., ich glaube, niemand „muss“ hier was lesen (und schon gar nicht kommentieren). Warum reiben Sie sich so am frommen R.W.? Was er schreibt ist doch nicht schlimm, allenfalls langweilig. Seinen letzten Kommentar fand ich übrigens interessant, das Jesus-Zitat kannte ich noch nicht. Gruss aus einem heissen Land, B.

            P.S.: „Der-guten-Rat-Gebende“ kenne ich aus einem anderen Zusammenhang, auch was sehr frommes: https://de.wikipedia.org/wiki/Ant%C3%B4nio_Conselheiro

          • Aristobulus schreibt:

            … jener Fromme lebte freilich da, wo’s so aussieht:

            Da kam er auf dürre Gedanken, weil vom Hölzchen aufs Stachelchen..

            P.S.
            Ihnen alles Gute im heißen Land 🙂

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Kienzle hat doch Recht mit seiner Aussage, Hamed Abdel-Samad hätte mit dem Vorschlaghammer Religionskritik betrieben. Er hat nur vergessen hinzuzufügen: Und das war auch gut so! Endlich hat sich jemand getraut, die Samthandschuhe abzulegen! Religionskritik funktioniert nur so, sie darf keine Tabus kennen. Dass Fanatiker ihn nun töten wollen zeigt, dass er ins Schwarze getroffen hat. Bravo!

    Nietzsche hat das Christentum auch mit dem Hammer bearbeitet.

    • Aristobulus schreibt:

      Nur hat Nietzsche dafür keine Todesdrohungen von der Kirche bekommen, und eine Leibwache wie Abdel-Samad und James brauchte er auch nicht.
      Wobei Nietzsche auf absolute und auf absolut gnadenlose Weise das Christentum kritisiert hat. Wobei ja James und Abdel-Samad und Ayaan Hirsi Ali und Wafa Sultan usf. just das mit dem Islam nicht tun, sondern einfach nur sagen, was da Sache ist.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Das stimmt natürlich.

        • Aristobulus schreibt:

          Eitan, warum wirkt Abdel-Samads Buch so hämmerig wie ein Hammer wirkt: Weil er Klartext schreibt und dabei so sachlich ist.

          • caruso schreibt:

            Eine sehr treffende Beschreibung, lieber Ari. Die 4 Bücher die ich von ihm habe, sehe ich
            genau so. Auch sein Mohammed-Buch, das beiweitem nicht jene Anerkennung gefunden hat, das es verdiente, ist so – klar, sachlich, verständnisvoll. Er will Mohammed verstehen, bevor er urteilt und Klartext spricht. Hammer hin, Hammer her, er ist mentschlich. Wie es sich gehört.
            lg
            caruso

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Der Abdel-Samad sollte Bundespräsident sein. Nicht?
            Hingegen ein steingemeierter Arafatbesucher soll neuerdings Bundespräsidentendarsteller sein, hört man. Also meiner gewisslich nicht. Nichtmal als Darsteller.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Bloß nicht! Sobald du in der Politik mitmischen willst, darfst du nicht mehr sagen, was du willst und was richtig ist. Das ist nichts für Hamed. Schon gar nicht so ein nutzloses Amt wie BPr. Nee, so ein Dummschwätzer wie Steinmeier taugt viel besser als Bundespräservativ.

          • Aristobulus schreibt:

            … hmm, ein Bundespräsident hat bisher noch nie das getan, was der derzeitige Darsteller getan hat: Offiziell qua Amt einen toten judenhassenden dauerkriegmachenden Terroristenboss zu ehren, der Mentor von Baadermeinhofs und zugleich Zögling eines hohen SS-Offiziers gewesen ist: Um damit Wahlkampf für seine Partei zu machen!
            Er hat als bloßer Funktionär gehandelt, als Opportunist des allermikroskopischsten kleinsten Nenners, ohne jede Würde eines Bundespräsidenten.

            Leider ist bisher noch niemals ein Nichtfunktionär Bundespräsident geworden, alle kamen aus der Politik. Obwohl dieses Amt, wenn es denn einen Sinn haben sollte oder könnte, erst seinen Sinn durch einen Nichtpolitiker bekäme, der nicht Polletick redet, wenn er was sagt.

  8. Ralf Weber schreibt:

    Wir haben gestern auch bei Markus Lanz die aufklärenden Ausführungen von Abdel-Samad verfolgt. Es ist so dringend erforderlich, dass der Schleier bzgl.expandierendem radikalen Islam von den Augen genommen wird.

  9. Axel schreibt:

    Man muss den Islam begreifen wie eine Diktatur. Der Unterschied zwischen kommunistischen Diktaturen des Ostblock und den islamischen Diktaturen ist das Buch auf den es beruht. Nicht nur nach außen ist der Islam eine Diktatur, sondern vor allen nach innen. Und dort ist unserer Ansatzpunkt. Unsere Werte von einer liberalen Gesellschaft müssen wir zu ihnen exportieren.

    • Aristobulus schreibt:

      Wer ist dieses „man muss“, und wer ist „wir“?
      Auf welchem Buch sollen die kommunistischen Diktaturen beruht haben, und was hat das mit anderen Diktaturbüchern zu tun?
      Warum sollte der Islam nach außen keine Diktatur sein: Wie ist denn eine Diktatur nach außen, und welche ist da wie, und wie sollte der Islam als Diktatur nach außen sein?
      Und wer soll welche Werte wie exportieren-?, und warum müssen.

      Das ist alles unausgegoren, diffus und irreal, ja Gestotter, was Sie da schreiben.

  10. Hessenhenker schreibt:

    Ich hab das zufällig gesehen.
    Früher war ich bei solchen Sprüchen, wie Kienzle sie gestern gebracht hat, fassungslos.
    Inzwischen wirken da bei mir „Rote-Knopf-Reflexe“.
    Man will in den Fernseher springen und ihm auf’s Maul hauen.

    • Aristobulus schreibt:

      Yepp. Leider krigen aber die Fernseher mittlerweile so verdammt viel Draufgespringe ab, dass die GEZ-Behörde deswegen schon vor einiger Zeit beschlossen hat, die Zwangsgebühren unabhängig davon einzutreiben, ob jemand seinen Fernseher durchs Draufspring‘ leider erledigt hat.

  11. caruso schreibt:

    Mich ärgert schon seit Jahren, daß sogenannte „Experten“ Muslimen erzählen wollen, was Islam sei, den sie allenfalls aus Bücher kennen. Die Muslime die sich dagegen auflehnen hingegen aus der Praxis. Wozu braucht man solche „Experten“? Um den Leuten Sand in den Augen zu streuen? Für etwas anderes sind diese „Experten“ nämlich nicht gut.
    lg
    caruso

    • Aristobulus schreibt:

      … die sind leider dafür gut, die besondere deutsche Variante von Rechthaberei & Großkotzigkeit für’s zuschauende Volk beständig hochzuhalten, denn am Kienzleschen Wesen muss nun mal die Welt genesen, da hilft alles nix.

      A gutten Schabbes, Caruso lib

  12. bergstein schreibt:

    „Religionen sind nicht moderat! Sie sind immer radikal. Ein Buch mit dem Anspruch Gottes Wort zu sein, kann nicht moderat sein. Dafür ist Gott selbst zu radikal! Alle Religionen sind immer nur dann tolerant, wenn sie keine staatliche Macht haben. Das Christentum wurde erst tolerant, nachdem die Aufklärung gesiegt hatte.“

    Alle diese Aussagen sind aus meiner Sicht völlig falsch.

    Herr Buurmann ist ein radikaler Mensch! Er ist der Überzeugung, dass Menschenrechte universell gelten (ich im Übrigen auch) und dass der Staat diese mit Gewalt (!) durchsetzen muss (ich im Übrigen auch). Er ist auch bspw. dafür, dass Nazis frei ihre Slogans in die Welt brüllen dürfen (ich im Übrigen auch). usw. usf. Es sind nicht die Religionen, die radikal sind, sondern alle menschlichen Überzeugungen, die sich dann zu Weltanschauungen, deren Spezialfall Religionen sind, manifestieren. Wenn Herr Buurmann z.B. sieht, dass jemand brutal seine Frau misshandelt, wird er völlig radikal dazwischen gehen und nicht tolerant denken, ich lassen den Rüpel seine Frau schlagen, dann lässt er zu, dass ich meine Frau nach Herzenslust verprügele. Die Überzeugung, dass die Menschenrechte universell sind, ist genauso radikal und nicht wissenschaftlich beweisbar, wie das Koran das Wort Gottes sei.

    Christentum war und wurde auch nicht tolerant, sondern lediglich in BRD machtlos, was sicherlich nicht das Gleiche ist. Oder soll man unter den Sieg der Aufklärung verstehen, dass die Nazis dem Geboten Voltaires folgend, nunmehr nicht wie früher die unaufgeklärten Christentum und Islam diee Möglichkeit einräumten zu konvertieren, sondern konsequent alle Juden ermordeten? Die Aufklärung ist nicht gut. Genauso wie Physik nicht gut ist. Man kann mit ihr Wohnungen heizen oder mit gleicher Technologie die Erde unbewohnbar machen.

    • caruso schreibt:

      Nicht die Religionen, die Weltanschauungen usw. die alle von Mensch erfunden worden sind, sind primär schuld an irgend etwas. Sondern der Mensch. Religionen können in beide Richtungen wirken – in eine gute und in eine schlechte. Bin ich von der Anklage her ein aggressiver Mensch, kann/wird sie diese Seite verstärken. Bin ich von meiner Anlage her ein sanfter Typ, kann/wird sie diese Seite verstärken. Dazwischen gibt es grob gesagt so viele Abstufungen, wie viele Menschen es gibt. Das ist natürlich eine äußerst vereinfachte Beschreibung. Doch so ungefähr habe ich das bei meiner fast 40-jährigen Arbeit mit Menschen erfahren.
      lg
      caruso

  13. Hein schreibt:

    Man muss schon Experte sein, um zu solchen abwegigen Expertisen zu kommen.
    Von Nahost)Experten sind wir nichts Besseres gewöhnt.

  14. mühlstein schreibt:

    „Ich verstehe das auch nicht! Aber ich verstehe so vieles nicht an der aktuellen Religionsdebatte, zum Beispiel, wie selbstverständlich manche Christen Mohamed zu einem Jesus vergewaltigen und behaupten, jede Religion habe im Grunde den selben Kern.“

    Doch, alle Religionsbegründer, egal ob Jesus, Mohammed, Buddha, haben etwas gemeinsam: Ihnen gefiel die Gesellschaft nicht. Darum traten solche Menschen in der Öffentlichkeit auf und versuchten dies zu ändern, indem sie die Probleme anprangerten. Und hier hören die Gemeinsamkeiten auf.

    • Aristobulus schreibt:

      „indem sie die Probleme anprangerten“.
      Das ist sowas von satt falsch, besonders das alle gleichmachende „sie“, dass es ja glatt gelogen ist.
      Weil etwa Mohammed durchaus nicht „die Probleme der Gesellschaft angeprangert“ hat, die haben ihn ja nicht die Bohne interessiert, sondern er wollte noch in Mekka alle unterwerfen, und wer nicht mochte, wurde massakriert wie in Medina, so bald er dazu die Macht hatte.
      Auch Buddha hat ja mitnichten irgendwas Gesellschaftliches angeprangert, sondern ihm fehlten persönliche Wege zur Erleuchtung: Also hat er sie gesucht.
      Und Jesus wollte alle kollektiv erlösen, und er war selbstverständlich KEIN Religionsstifter. Er HAT keine Religion gegründet: Das haben Spätere wie Paulus getan.

      Der Mühlgesteinte versteht nichts, weiß nichts, kann nichts abstrahieren und unterscheiden, und er schreibt völligen Unfug, hier wie dort und immerdar..

Seid gut zueinander!

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