Wählt weder CDU noch SPD!

„Es rettet Dich kein höheres Wesen,
Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun,
Dich aus dem Elend zu erlösen,
Kannst Du nur selber tun!“

Am 22. September 2013 flog die FDP im hohen Bogen aus dem Bundestag raus. Zu Recht! In 2014 flog sie zudem aus vielen Landesparlamenten. Ebenfalls zu Recht! Die FDP hatte sich zu sehr von ihren Grundsätzen entfernt:

„Der Liberalismus ist eine Philosophie der Freiheit, die dem einzelnen Bürger, seiner menschlichen Würde und seinen Menschenrechten der Freiheit und Gleichheit Vorrang vor der Macht des Staates einräumt. Liberalismus will die größtmögliche Freiheit des Einzelnen. Die Freiheit des Einzelnen findet ihre Grenze an der Freiheit der anderen. Deshalb sind individuelle Freiheit und Verantwortung für sich selbst untrennbar. Individuelle Freiheit erfordert ebenso die Bereitschaft, Mitverantwortung für andere zu übernehmen. Liberalismus will Freiheit zur Verantwortung anstatt Freiheit von Verantwortung. Freiheit ist nicht Egoismus. Freiheit ist Verantwortung.“

Scheitern gehört unbedingt zum Wachsen dazu. Scheitern ist Lernen. Im Scheitern wohnt der Mut zur Entwicklung, aber auch die Muße zur Besinnung. Wo es kein Scheitern gibt, gibt es keine Zukunft. Scheitern ist der Motor des Besserwerdens. Das radikale Scheitern der FDP hat die Partei verbessert.

Bei anderen Parteien sieht es anders aus. Ich finde es bedenklich, dass es seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 keinen einzigen deutschen Bundestag gegeben hat, in dem nicht die CDU oder die SPD in der Regierung war. In einigen Bundestagen haben sogar beide Parteien in einer Koalition zusammen regiert. Für die politische Kultur in diesen Parteien hat sich diese Routine dramatisch ausgewirkt. Es herrscht Klüngel, Filz und Vetternwirtschaft. Meine Wahlempfehlung besteht daher darin:

Wählt nicht die CDU und nicht die SPD!

Es gibt genug gute Alternativen. Keine CDU-Wählerin kann mir sagen, dass die Grünen nicht eine mögliche Alternative sind, gerade wenn man bedenkt, dass im Parteiprogramm der CDU der Schutz der „Schöpfung“ im Mittelpunkt steht und „Schöpfung“ nichts anderes ist als ein religiöses Synonym für „Umwelt“. Kein SPD-Wähler kann mir sagen, dass er nicht auch mal die Linke wählen könnte.

Es wird Zeit, dass die CDU und die SPD mal grundsätzlich scheitern, damit sie wieder besser werden!

Es gibt genug Koalitionen ohne SPD und CDU, die denkbar sind. Eine Koalition zwischen Grün und Gelb ist zum Beispiel denkbar. Das Land Baden-Würtemberg hat gerade einen grünen Ministerpräsidenten und hatte sogar mal einen Ministerpräsidenten von der FDP. Beide Parteien können somit stark genug sein, eine Regierung anzuführen. Dann können auch beide Parteien stark genug werden, eine gemeinsame Regierung zu bilden. Und keiner sage mir, grün-gelb sei per Definition schlechter als schwarz-rot.

Es ist viel möglich. Daher mache ich jetzt Werbung für die FDP, da sie sowohl für Wählerinnen und Wähler der CDU als auch der SPD eine gute Alternative für die Erststimme und Zweitstimme ist. Die FDP sagt nämlich:

„Für Liberale verläuft die politische Grenze nicht zwischen rechts und links, sondern zwischen freiheitlich und autoritär.“

Für Menschen, die die Freiheit lieben, sagt die FDP:

„Nicht der Staat gewährt den Bürgern Freiheit, sondern die Bürger gewähren dem Staat Einschränkungen ihrer Freiheit.“

Für jene, die gerne in Europa leben, sagt die FDP:

„Die liberale Bürgergesellschaft denkt kosmopolitisch, handelt europäisch, wurzelt in nationaler und regionaler Identität. Freiheit bedeutet nicht gesellschaftliche Vereinzelung, Egoismus und Bindungslosigkeit. Liberale treten dafür ein, dass Bindungen freiwillig und selbst bestimmt eingegangen werden. Für Liberale sind alle Lebensgemeinschaften wertvoll, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Verantwortungsgemeinschaften dürfen nicht diskriminiert werden; rechtliche Benachteiligungen für neue Verantwortungsgemeinschaften müssen abgeschafft werden.“

Für jene, die Verantwortung schätzen, sagt die FDP:

„Liberale treten für mehr Freiheit für mehr Menschen ein und wissen, dass sie damit mehr Verantwortungsbereitschaft verlangen. Liberalismus vertraut auf den Willen und die Fähigkeit des Menschen, in eigener Verantwortung zu entscheiden und zu handeln. Für jeden Einzelnen gibt es Situationen, in denen er auf Hilfe angewiesen ist. Die Hilfe zur Selbsthilfe greift in die eigene Freiheit und Verantwortung am wenigsten ein. Sie ist daher die menschlichste und menschenwürdigste Form der Hilfe. Liberale setzen auf den mündigen Bürger, nicht auf den Vormundschaftsstaat mit Rundumbetreuung. Liberale muten den Bürgern mehr zu, weil sie ihnen mehr zutrauen.“

Für jene, die Klartext sprechen, sagt die FDP:

„In Deutschland hat sich die Politik immer mehr daran orientiert, was bei den Betroffenen gut ankommt, was gefällt. Sie hat sich zur Gefälligkeitspolitik entwickelt, bei der es nicht mehr darauf ankommt, ob eine Entscheidung gut oder schlecht ist, sondern nur noch darauf, ob sie ankommt oder nicht. Die Gefälligkeitspolitik, die allen alles verspricht, ist unfinanzierbar und kann daher nicht halten, was sie verspricht. Der Bürokratiestaat bevormundet den Bürger. Liberalismus will Menschlichkeit durch Vielfalt. Freiheit ist Vielfalt. Vielfalt in der Marktwirtschaft heißt Wettbewerb. Vielfalt in der Gesellschaft heißt Toleranz. Die Dynamik der Freiheit entfaltet sich gleichermaßen auf dem Markt der Ideen, Entwürfe und Lösungen, wie auf dem Markt der Interessen und Güter. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Freiheit sind unteilbar. Liberale treten dem Vorurteil entgegen, das wirtschaftliche Freiheit für rechts hält und gesellschaftliche Freiheit für links.“

Für jene, die die Marktwirtschaft unterstützen, sagt die FDP:

„Marktwirtschaft braucht eine freiheitliche, vielfältige und tolerante Gesellschaft. Eine freiheitliche, vielfältige und tolerante Gesellschaft braucht Marktwirtschaft. Liberale wollen Markt und Wettbewerb in der Wirtschaft ebenso wie den Markt der Meinungen, den Wettbewerb der Ideen und die Vielfalt der Lebensformen in der Gesellschaft. Denn Freiheit ist Vielfalt.“

Für jene, die Gleichberechtigung nicht nur für ein Wort halten, sagt die FDP:

„Jeder Mensch hat das Recht, seine Lebensziele zu bestimmen, nach seinem Glück zu streben, seine Chancen zu suchen, um seine Neigungen und Begabungen zu entwickeln – alleine oder in frei gewählten Gemeinschaften. Jeder hat ebenso das Recht, auf die Frage nach dem Sinn und den Werten des Lebens seine eigenen Antworten zu suchen. Er kann sie in den Kirchen, anderen Religionsgemeinschaften oder Weltanschauungsgemeinschaften finden. Grundlage der offenen Bürgergesellschaft ist darum die Freiheit des Gewissens, des Bekenntnisses und der Religion.“

Für jene, die nicht bevormundet werden möchten, sagt die FDP:

„In der liberalen Bürgergesellschaft ist es nicht die Aufgabe des Staates, die Bürger ihrer Probleme zu “enteignen”. Die Bürger regeln ihre Angelegenheiten in Freiheit und Verantwortung selbst. Wo der Bürger staatliche Entscheidungen braucht, müssen diese so nah am Bürger wie möglich getroffen werden: Vorrang hat die Gemeinde, erst dann folgen das Land, der Bund und die Europäische Union. Die jeweils höhere Entscheidungsebene darf nur regeln, was die untere Ebene nicht besser regeln kann. Subsidiarität heißt für Liberale: Vorrang für die kleinere Einheit.“

All das sagt die FDP. Es benötigte ein radikales Scheitern, damit sie sich wieder daran erinnerte!

Aber die FDP ist nur mein ganz persönlicher Vorschlag für die Wahlen. Sie können sich selbstverständlich auch für eine andere Partei entscheiden. Nur bitte, lassen Sie es weder CDU noch SPD sein und zwar solange nicht, bis es mal eine Regierung gab, der keine der beiden Parteien angehörten! Nur so werden CDU und SPD lernen, dass sie die Wählerinnen und Wähler ernster nehmen müssen, als sie es zur Zeit tun!

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132 Antworten zu Wählt weder CDU noch SPD!

  1. DuDu schreibt:

    ja klar, die linke ist immer eine wählbare alternative, immerhin putzen sie stolpersteine (im kampf gegen rechts)… das sie nur 2 tage vorher noch den siedlungsbau der israelis verteufelt hat und sich gern auch mal mit den armen pali opfern trifft um bissl gegen lebende juden zu schimpfen muss man bei dieser WÄHLBAREN alternative nen auge zudrücken https://mobile.twitter.com/ch_buchholz

  2. O. Paul schreibt:

    Leute, seid mal ehrlich: Kann man überhaupt jemanden aus der etablierten Parteienlandschaft ernst nehmen? Wenn hier kein radikaler Schnitt kommt, geht der Trott immer so weiter. Freiwillig geben SPD und CDU ihre Positionen nicht auf. Das ist wie auf der EU-Ebene: Leute wie Junker haben die EU in Schwierigkeiten gebracht mitsamt Merkel und Co. und gerade die wollen die EU reformieren?

  3. Couponschneider schreibt:

    Ich wähle stramm FDP. Ich wollte schon zu Occupy-Zeiten mit Gegendemonstrationen auf mich aufmerksam machen: „Ich bin das eine Prozent.“ – Aber ich hatte kaum Zeit. Ich war nur mit dem Schneiden von Coupons und mit dem Zählen vom Geld beschäftigt.

  4. aurorula a. schreibt:

    Sollte die AfD im nächsten Bundestag sitzen, werden die Eurokraten so etwa dasselbe sagen wie über Brexit und Donald Trump. Dazu Pat Condell:

    In diesem Sinne denen in NRW alles Gute, daß Ihr was Ihr wollt so deutlich machen könnt daß den Besser(wisser)menschen nichts anderes mehr übrig bleibt als leberwurstbeleidigt in der Ecke zu sitzen und zu schmollen.

  5. O. Paul schreibt:

    Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Parteien nicht über ihren Schatten springen (können). Siehe Grüne in Baden- Württemberg oder die SED- Nachfolger in Brandenburg. Egal was sie versprechen, im Falle eines Wahlsieges werden sie eingestielt und machen das Theater der CDU/ SPD- Einheitsmatsche weiter.
    Ich sag nur: Das tote Pferd wird weiter geritten!

  6. Kanalratte schreibt:

    Abgesehen von dem Maut-Schwachsinn finde ich die CSU die beste Partei, trotz ihrer christlichen Ausrichtung. Und hätte Bayern nicht auch noch die Preußen mitzufinanzieren, würde der Laden dort noch besser laufen.

    Es gibt nur 2 Haken:
    1. Die CSU ist Anhängsel der CDU (Merkel-Regierung)
    2. Ich kann die Partei nicht wählen, weil ich nicht aus Bayern komme.

    Einzige Alternativen: FDP oder AfD

  7. O. Paul schreibt:

    28 Jahre nach dem Ende der DDR stelle ich fest, dass die Politik genauso festgefahren ist wie damals. Weil keine Ideen und Visionen existieren, versteifen sich die Politiker durch die Bank weg auf den Kampf gegen rechts. Darf man noch ne braune Hose anziehen ohne gleich angezeigt zu werden? Die Hysterie, die in die Bundeswehr gefahren ist, zeugt eindeutig von Ratlosigkeit und Ahnungslosigkeit.
    Und ich male mal ganz kühn an die Wand, dass bis September der Kampf gegen Rechts noch so einige Stilblüten empor bringen wird.

    • Kanalratte schreibt:

      Merkwürdigerweise heißt der angebliche Soldat Franco A. und hat in der Brigade FRANCO A-llemande gedient. Soll das nur Zufall sein?

      • ceterum censeo schreibt:

        Ist bestimmt mit Beate befreundet und sein Urgroßvater hat den Reichstag angesteckt.

  8. A.Bundy schreibt:

    Auf die Idee, die 4x umgelabelte Mauermörder- und Stasipartei SED – z.Z. genannt Die Linke – könne eine wählbare Alternative zu CDU-CSU-SPD sein, kann nur ein Wessi kommen. #SCNR

    • Aristobulus schreibt:

      😀
      Aber im Osten wirdse viel mehr gewählt als im Westen! Das muss an der Flu-, Fluktuation liegen.

      • aurorula a. schreibt:

        ex oriente tenebris

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Es gibt etwas, das mich fast noch mehr ärgert als falsches Denken oder falsches Deutsch, und das ist falsches Latein. Hier versucht die Autorin, um eine sozialdemokratische Partei zu charakterisieren, die sich neben einer antisemitischen Fraktion seit neuestem auch Ausflüge an den rechten Rand (Wagenknecht) erlaubt, eine Analogie zu „ex oriente lux“, schafft es aber nicht, den korrekten Nominativ des lateinischen Wortes für „Finsternis“ (ein plurale tantum: tenebrae) zu bilden und behilft sich, weil ihr wohl „lux in tenebris“ durch den Kopf rauscht, mit dem Da- resp. Ablativ. Aber vielleicht war das ja auch Absicht.
          Mit dieser kleinen kostenlosen Aufklärung grüßt jedenfalls
          Thomas Schweighäuser
          (der sich unermüdlich darum bemüht, das Licht der Aufklärung ex oriente auch in den Westen zu bringen)

          P.S.: Was nun aber Sie, aurorula.a, an einer Partei finden, die sich ebenfalls eine antisemitische Fraktion hält und an den rechten Rand nicht nur Ausflüge unternimmt, sondern diesen darstellt, müssten Sie bei Gelegenheit einmal erklären. Oder habe ich Ihren Kommentar unter dem Video des Clowns Condells (der zumindest eines begriffen zu haben scheint, nämlich dass die faschistischen Bewegungen in Europa durch die deutsche Hegemonie gestärkt werden) falsch verstanden?

          • aurorula a. schreibt:

            Stimmt: das Latein war falsch. Immerhin ist damit klar, daß ich nicht Ari bin – der spricht nämlich ziemlich gutes Latein und hatte das auch schon an anderer Stelle moniert.

            Stimmt nicht: gemeint war mit „aus dem Osten“ die Volksrepublik China, und mit dem „Schatten“ die zwei Stunden Propagandafilmchen.

          • aurorula a. schreibt:

            (Nein, ich habe auch keinen Schimmer wie Wöhrtbress was wohin schreibt)

          • aurorula a. schreibt:

            P.S: Andererseits ist der Nachfolger einer Diktaturenpartei durchaus vergleichbar mit einer Diktatur selbst – das kann also auch so stehenbleiben.

            Diktatur wie in: einer, die konkret passiert ist, nicht wie in: eine, die vielleicht zu befürchten ist … falls jemand Panikmache betreiben will.

          • Aristobulus schreibt:

            Haha, Thomas 😀 :D, schade, dass ich nicht hingeschrieben hatte, wann Sie kämen und lang monierten, dass da ein satanisch dativischer Ablativ steht!, etwa als Wette.

            „Faschistische Bewegungen“. Sicher, Sie haben da Pegida und Le Pen im Auge, denn der Feind stehe definitionsgemäß nun mal ‚rechts‘.
            Jedoch es findet keine Faschistisierung statt. Das war vor zwei Generationen. Bloß in der Türkei, wo alles durch den Islam mit Gewalt zurückgedreht wird, findet sowas statt, und die hiesige CDUSPD liebäugelt damit – und mit arabischen Terroristenpaten.
            Man sollte das Phänomen jedoch nicht Faschismus nennen, sondern anders.

      • A.Bundy schreibt:

        Das liegt daran, lieber Ari, weil die gut gewendete SED auch heute noch im Grunde eine Ostpartei ist, deren Mitglieder zu 85% aus DDR-Altgenossen besteht.
        Da das Durchschnittsalter des Wählerstamms obendrein weit jenseits der 65 Jahre liegt, werden sich in nicht allzu ferner Zukunft die östlichen Wahlergebnisse den westlichen angeglichen haben.
        Don’t worry, be happy! 😉

      • ceterum censeo schreibt:

        Im Osten wird sie überwiegend von bösartigen Betonköpfen gewählt, im Westen einfach von Blöden.

        • Kanalratte schreibt:

          Im Osten wählt man die SED äh Die Linke wohl eher aus traditionellen Gründen (schon mein Opa war in der Partei…^^). Im Westen wird Die Linke hauptsächlich von Leuten gewählt die sich nicht besonders gut mit Politik auskennen, für Linksextremismus empfänglich sind und/oder ein Feindbild „die da oben“ bzw. „die Reichen“ pflegen. Zumindest geht das solange bis sie nicht selbst Immobilienbesitzer sind oder eine gewisse Summe geerbt haben.

  9. k.knerzje schreibt:

    Die Grünen als Wahlempfehlung! Sorry, aber ich glaube hier ist dem Tapferen etwas vom Essen oder Trinken nicht so gut bekommen.
    Ausgerechnet der Tolerante empfiehlt die Verbots- und Bevormunderpartei. Ich fasse es nicht!

  10. Melanie schreibt:

    Na klar darf Herr Burmann auf seiner eigenen Seite werben für wen immer er mag. Ihr gutes Recht!

    Aber ich sehe das gleiche Problem wie die Vor-Kommentare: Diesen ewigen Mischmasch aus SPD und CDU will man/frau nicht mehr: Stillstand, Politik-Kaste, Klüngel, Seilschaften, Machterhalt, Volksverdummung. – Grüne und „Linke“ gehen auf gar keinen Fall, wenn man keinen Sozialismus will oder permanentes Angstmachen oder Bevormundung. „Israelkritik, man wird wohl noch sagen dürfen ..“ kotzt mich schon seit Kindheit an. FDP spricht mich nicht wirklich an. Manchmal sagen Politiker der CSU etwas, was ich genau so sagen würde. Und denke: Um Himmels Willen, CSU, wie kann denn das nur kommen, ticke ich nicht mehr richtig, oder die Welt um mich herum nicht mehr?!? Nein, mag ich trotzdem nicht wählen. Außerdem gibt’s die in NRW nicht.

    Aber meine politischen Überzeugungen, die sich in langen Jahren gebildet haben, bildet keine Partei mehr so richtig ab. Da geht es mir wie vermutlich vielen anderen Mitbürgern. Das ehem. klassische „lechts“ und „rinks“ gibt es nicht mehr. – Und da suche ich nach Alternativen. Wie auch einige Andere in meinem Umfeld, mit denen man sich darüber austauschen kann. Längst nicht mit der Mehrheit, denen man mit sowas nicht kommen darf: „Ab in die Ecke“. – Ich werde meine Stimmen zur NRW-Wahl und unseren Kreistagswahlen und auch zur anstehenden Bundestagswahl anderen Parteien geben. Kleinstparteien. „Looser-Parteien“, die nicht über die 5%-Hürde hinauskommen werden. Natürlich werden meine Stimmen damit „verloren“ sein (für die, die seit Jahren an Regierungen beteiligt sind), aber das nehme ich in Kauf. Etwas anderes kann ich einfach aus meinem Gewissen heraus nicht wählen. Und damit mache ich auch meinen politischen Willen klar. Auch wenn meine Wahlstimmen im Endeffekt nur unter „Sonstige“ auftauchen werden.

    Denn wählen gehe ich auf jeden Fall. Die Menschen haben sich seit Jahrtausenden danach gesehnt, eine Wahl zu haben. Anstatt Fürsten und Königen und deren Willkür unterworfen zu sein. Und immer noch ist eine freie Wahl in den meisten Ländern (?) der Welt nicht selbstverständlich. –

    Schade natürlich, dass es wieder nur um SPD against CDU geht, da hat Herr Buurmann schon Recht. Was wäre mal mit Alternativen? So verstehe ich seinen Artikel, und das sehe ich genauso. Letztendlich geht es immer nur um 2 große Parteien, die in Konkurrenz zueinander liegen. Ob GB oder USA oder Israel oder die meisten demokratischen Länder: Letztendlich seit 50 oder 70 oder 200 Jahren immer nur zwischen 2 großen „Volksparteien“. Und das kotzt an. Da gehe ich konform mit G. B. Völlig egal, ob es jetzt in D oder NRW um FDP oder ABC oder XYZ geht. Ein Wechsel, eine Neuformung, eine grundsätzliche, radikale Änderung der Parteienlandschaft ist von Vielen (einigen?) dringend gewünscht! – Besser und ausführlicher kann ich mich gerade nicht ausdrücken (abends, spät, müde, unbedarft), aber ich hoffe, es wird trotzdem verstanden 🙂

    • Aristobulus schreibt:

      Dann sage ich mal, was gesagt werden müsste:
      Warum nicht AfD?
      Allein der herrschende, fanatisierte, schrille Gruppendruck überall, der in egal welchem Zusammenhang unaufhörlich behauptet, dass AfD eine Unpersonen-Unpartei sei, sollte einen alarmieren.
      Ferner soll, soll und soll die Afd von Seiten des Staatsfernsehens, der Staatsparteien und sonstiger Staatsfrommer nirgendwo den Hauch einer Chance bekommen, nicht einmal in Debatten (wo sie sofort unterbrochen wird). Das sollte einen noch mehr alarmieren.

      P.S.
      Melanie, „man/frau“ ist als Formulierung ein Missverständnis :-), weil „man“ sprachlich gar nichts mit Mann zu tun hat. Dieses „man“ bedeutet neutral „einer, eines“, so wie das Wort „on“ im Französischen (on fait, on parle, on bouffe, das vom Lateinischen unum, eines, oder vom Fränkischen en, eine/eines) abstammt und sprachlich das Gleiche und ebenso neutral ist wie das deutsche „man“.

      • A.S. schreibt:

        Exakt. Wenn sich alle Mächtigen einig sind muss einen das alarmieren.

      • Manni61 schreibt:

        Ich werde heuer nach 2013 wieder AfD wählen. Nach, Euro, Energiewende und katastrophaler Bildungspolitik waren sie für mich schon vor Jahren die Einzigen, deren Argumente sich mit meinen deckten. Dazu nun die Flüchtlings-/ Asylpolitik, die mich in meiner Entscheidung bestärkt hat. Ich habe auf AfD-Stammtischen (heimlich abgehalten, da von toleranten Musterdemokraten bedroht) mit vielen Sympathisanten und Mitgliedern gesprochen. Alles hochinformierte Diskutanten, politikinteressierte Menschen wie man sie kaum woanders in solcher Konzentration findet. Von einer Radikalität wie man es über die Medien gesagt bekommt, habe ich sehr wenig mitbekommen. Aber eines weiß ich: Die überwältigende Mehrheit hat mit dem heute als „Israelkritik“ verpackten Antisemitismus/Antizionismus nichts am Hut. Im Gegensatz zu Vertretern der „Altparteien“ wie man es bei den letzten beiden Staatsbesuchen in Israel in erschreckender Weise sehen konnte.
        Sabbat Shalom.

      • Bruno Becker schreibt:

        Und nachdem Alice Weidel im Vorstand der AfD ist, gibt es auch für mich endgültig kein Hindernis mehr, die AfD zu wählen. Die AfD ist nicht nur das kleinste Übel, sie ist sogar – ALTERNATIVLOS!

        • Aristobulus schreibt:

          In der SPD, der Partei der Immerschongewesen-Berufsfunktionäre, sind realitätsloser Bürokratismus, Irrealdiffussozialismus, Schulzwahnsinn und giftige ‚Israelkritik‘ sehr weit verbreitet, in der CDU sind Resignation, Stillsein und Merkelfrömmelei äußerst weit verbreitet, in der FDP sind das Versagen und das längst Abgegurgeltsein am Allerweitesten verbreitet, bei den Grünen glaubt man inbrünstig und immer inbrünstiger an Hirngespinste und lässt Leute wie Claudia Roth das Maul aufreißen, und die Linkspartei ist seit je her indiskutabel.
          Die AfD soll ihre Chance bekommen, Trotz merkwürdiger Sprüche mancher AfDler ab und zu. Sollen sie zeigen, was sie können. Petry ist nicht unfähig, immerhin ist sie Naturwissenschaftlerin und endlich mal keine Berufsfunktionärin.

          • Manni61 schreibt:

            Verehrter Aristobulus,

            natürlich sollte die AfD ihre Chance bekommen. Und Pegida: Haben Sie jemals den Davidstern bei einer Demo von Tausenden gesehen außer bei PEGIDA ?
            Auch ein Zentralratsvorsitzendef namens Schuster sollte mal aufwachen.

          • Aristobulus schreibt:

            … pro-Köln hat einst auch den Davidstern gezeigt, allerdings als Vereinnahmung gemeint.
            Es geht in der deutschen Politik schon viel zuviel um Israel, freilich auf irreale Weise (indem man die Romantik von Arafats terroristischer Dauerrebellion gegen den Jud‘ sehr schön stellvertreterisch für das findet, was man sich deutscherseits dann doch nicht so ganz zutraut zu tun).
            Es wäre angenehm, wenn es endlich mal nicht</em um Israel (ach, immer Mittel zum Zweck), sondern bloß um reale hiesige Dinge ginge.
            Also muss die AfD keine Davidsterne zeigen – sie zeigt ja auch keine Stars and Stripes.

          • aurorula a. schreibt:

            sie zeigt ja auch keine Stars and Stripes.
            Eben.

            Glücklicherweise auch keine Europaflagge.
            Leider wird im September nicht über die EU mitabgestimmt. Obwohl … das letzte Mal als es wirklich etwas über die EU zu entscheiden gab, sollte eine Verfassung ratifiziert werden, in der Sachen standen wie der Krümmungsradius von Bananen (wortwörtlich, for crying out loud!). Es ist also so wie es im Titel steht: Schulz darf nicht her, auch wenn Merkel weg muß.

          • Kanalratte schreibt:

            Es sollte zwar weniger um Israel gehen und das gilt besonders für die „Israelkritiker“, aber andererseits ist jede Israel-Fahne in einer heterogenen Menschenmasse in diesem Land ein Wunder der (Meinungs)Freiheit. Wer sie öffentlich zeigt braucht Eier aus Stahl. Es gibt nämlich ziemlich viele Orte in Deutschland wo man für eine Israelische Flagge in der Öffentlichkeit bespuckt, geschlagen oder gar krankenhausreif geprügelt werden würde, falls die Polizei nicht vorher eingreift und dich dafür festnimmt.

          • Aristobulus schreibt:

            Das stimmt! (Und wie das stimmt.)

          • Bruno Becker schreibt:

            Eine Antwort an Manni61:

            Und Pegida: Haben Sie jemals den Davidstern bei einer Demo von Tausenden gesehen außer bei PEGIDA ?

            Da muss ich Sie leider enttäuschen: ich selbst habe mal in Dresden „Flagge“ gezeigt, im wahsten Sinne des Wortes und wurde prompt angepöbelt, und zwar von Pegida-Leuten. Um schlimmeres zu vermeiden, haben mich dann die Ordner aufgefordert, die Fahne wegzupacken, oder zu gehen. Ich wählte letztere Option. Auf der anderen Seite war dann der Empfang aber auch nicht gerade warm.

            Anders sah es bei einer sehr schönen Analog-Veranstaltung in Karlsruhe aus: Ein Meer aus blau-weiss. Mir sind fast die Tränen gekommen.Ich habe mich so gefreut.

      • Manni61 schreibt:

        Und ich denke, dass nicht derjenige das Problem ist, der das „Denkmal der Schande“ kritisiert, sondern derjenige, der heute Israel besucht und nichts besseres zu tun hat, als vor einem Treffen mit dem demokratisch gewählten Ministerpräsidenten, B’Tselem und BTS zu besuchen.

        • Aristobulus schreibt:

          Doch, der mit dem Schanddenkmal ist ein Problem, weil er es auf hiesige Weise (deutsche Nazi-Ehre) haargenauso macht wie Steinmeier auf dortige Weise (arabische Nazi-Ehre).

          • Manni61 schreibt:

            Wir haben hier den Fraktionsvorsitzenden eines kleinen AfD Landesverbandes. Er sagt vieles was richtig und wichtig ist. Ihre Skepis ist aber angebracht. Aber er ist nicht die Partei. Steinmeier ist der Präsident von 80% der Deutschen.

          • aurorula a. schreibt:

            Steinmeier ist der Präsident von 80% der Deutschen.
            Was heißt, die restlichen 20% machen 16 Millionen Leute aus. Wenn die ihm alle sauer und sich einig sind, und die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl so wie üblicherweise, dann ist das sogar eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Wie in: mehr als 50% der üblicherweise etwas weniger als 30 Millionen eintreffenden Wahlzettel.

            In einigermaßen seriösen Umfragen zeigt sich, daß die Leute die nicht wählen gehen weder zu faul noch zu blöd dazu sind, sondern schlicht die Schnauze voll vom Politikbetrieb und nicht das Gefühl haben, daß sie gehört werden. Dementsprechend werden je höher die Wahlbeteiligung ist, im Verhältnis um so weniger die etablierten Parteien gewählt. Kein einzelner Regentropfen löst für sich allein eine Flut aus… aber wenn es stark regnet, sieht die Sache schon ganz anders aus.

            Das über die Wahlbeteiligung sollte viel mehr weitergesagt werden, und zwar genau so mit der Ergänzung, wer da vielleicht doch kommt, und nicht ohne.
            Ich vermute nämlich fast, die etablierten Parteien machen so dusselige Werbespots in denen sie die Nichtwähler als blöd und faul darstellen, weil die Chance dann größer ist daß niemand auf sie hört: sowohl die Leute denen der Politikzirkus zu blöd und arrogant ist nicht auf die Pseudostaatstragenachhiilfespots, als auch die Politiker auf diejenigen die das was sie tun nicht in Ordnung finden.

          • Kanalratte schreibt:

            Höcke kritisiert aber Dinge in Deutschland und nicht wie Steinmeier Dinge im Ausland. Höcke spricht im Zweifelsfall nur über ein paar von eitlen Künstlern geschaffene Betonklötze für tote Juden. Gabriel und Steinmeier kritisieren über-lebende Juden im Juden-Staat bzw. dem Westjordanland.

            Die Deutschen setzen sich in ihrem eigenen Staat oft gegen den Meinungspluralismus ein (sowas darf man nicht sagen!) um diesen dann im Ausland vehement einzufordern (das wird man ja noch sagen dürfen!)

          • Aristobulus schreibt:

            … ferner Gabriel, der deutsche Außenminister, redet lieber mit linksextremen Lügnern (bewiesen) und notorischen Judenhassern als mit dem israelischen Regierungsschef, und der SPD-Hunderprozentschulz, das Bart-Elend aus Würselen und gleichzeitig DAS Messias-Aushängeschild seiner wankenden Partei, hat die Wasserlüge über die Israelis breitgetreten.
            Die machen es exakt wie Höcke, allerdings exakt von der anderen Seite her.

          • Aristobulus schreibt:

            Nein Kanalratte, der deutsche Bundestag hat das Stelenfeld da hingestellt, nicht die Künstler.
            Und Höcke hat nicht diese Stelen angezielt, sondern er hat was dagegen, dass ‚man‘ den Deutschen dauernd einredet, sie hätten etwas falsch gemacht, und dass ‚man‘ ihnen die Ehre und den Stolz nimmt.
            Stelenfeld, Schmelenfeld. Wenn es nicht wäre, hätte Höcke exakt das selbe Problem, dass ‚man‘ ihm verbiete, stolz aufs Deutschtum sein zu dürfen.

        • Bruno Becker schreibt:

          Und was für ein Problem der ist! Aristobulus hat’s schon genauestens erläutert. Darüber hinaus ist er ein Problem für die AfD, die durch sein Gelaber immer wieder massiv Punkte einbüsst. Um es mit Nikolaus Fest zu sagen: Der AfD schaden? Einfach nur dem Höcke ununterbrochen ein Mikrofon unter die Nase halten.

          • manni1961 schreibt:

            Was Mikrofon hinhalten betrifft, hast Du ja recht. Ich denke aber, dass man im Zweifelsfall in Israel mit Höckes Kritik am Stelenfeld eher klar kommt als mit dem Verhalten von Gabriel und Steinmeier in der Gegenwart. Deine Erfahrungen bei Pegida tun mir leid. Ich habe dies bei ca. einem Dutzend Demos an denen ich und meine Frau teilgenommen habe bisher nicht erlebt und ich halte mich bewusst in der Nähe der Fahnenträger auf, weil ich mich dort wohl fühle.

          • Bruno Becker schreibt:

            @manni1961:

            …dass man im Zweifelsfall in Israel mit Höckes Kritik am Stelenfeld eher klar kommt als mit dem Verhalten von Gabriel und Steinmeier…

            Korrekt. Was kümmert’s die Eiche, wenn der Dackel sie anpisst.

            Ich habe dies bei ca. einem Dutzend Demos an denen ich und meine Frau teilgenommen habe bisher nicht erlebt …

            Auf welchen Demo’s war das? Doch nicht in DD?? Nicht vergessen: Prof. Pretzelt hat ja nachgewiesen, dass dort etwa ein viertel rechtsextremer bzw. rechtsradikaler Gesinnung ist! Wir befinden uns dort nicht in wirklich sauberer Gesellschaft! In anderen Städten mag das anders aussehen. Daher meine Frage. Und wir reden doch von der israel. Flagge, nicht wahr?

      • Melanie schreibt:

        Aristobulus, weder Sie noch ich waren dabei, als die alten Römer oder die alten Franken ihre Sprache erschaffen haben. Mir ist aber aus der ein oder anderen zuverlässigen Quelle bekannt, dass Frauen zu diesen Zeiten noch kein Wahlrecht besaßen. (Und einige Männer auch noch nicht.). In DE quasi bis „neulich“ noch nicht, macht noch nicht viel aus in der Geschichte der Menschheit, dass Mann oder Frau frei wählen darf. Und die Frauen kamen dann noch mal n Quentschen später erst an die Wahlurnen. Ein Flügelschlag der Geschichte, mehr nicht.

        Ich kann die semantische Herkunft nicht verfizieren, und möchte das auch nicht, es interessiert mich nicht weiter: Nebenschauplatz. Unwichtig. Bin auch keine Gender-Gerifiziererin (oder wie das heißt). Trotzdem: Heutzutage, und das dürfte Ihnen bekannt sein, ist die Semantik in „man/frau“ oder „history/herstory“ eine bewusst gewollte. „Frauen wollen sprachlich gewürdigt werden und sprachlich sichtbar sein.“ (Luise Pusch)

        Und ich möchte lieber mein Interesse an Politik „wähle weder CDU noch SPD“ weiterverfolgen und mich DA rüber austauschen – anstatt an Neben-Hau-Plätzen wie an „on“ oder „unum“ oder so n Kikifatz… Meine Lebenszeit ist begrenzt, ich setze daher subjektiv Prioritäten auf Anderes 🙂

        • Aristobulus schreibt:

          Warum gleich so kiebig. Werden Sie hier nicht genügend wahrgenommen? Doch, werden Sie.

          Nein, diese olle Floskel history/herstory ist völlig idiotisch (pardon), sprachlich ohnehin, und sogar streng auf die Sache bezogen. Es vehält sich leider analog wie z.B. gegenüber der Naturwissenschaft, wo Laien erschrocken sind, so bald irgendwas gar „chemisch!“ sein soll: So ist es auch gegenüber der Geschichtswissenschaft, wo gern immer mehr behauptet wird, vorzugsweise Ideologisches, je weniger man sich auskennt.

          • Aristobulus schreibt:

            „Frauen wollen sprachlich gewürdigt werden und sprachlich sichtbar sein.“ (Luise Pusch)
            Ach? Also jeder, der eitel ist, will naturgemäß mehr gewürdigt werden als Andere 😀 , und warum: Na einfach so. Dafür muss dann die Sprache verbogen werden. Wer’s nicht mitmacht, kriegt von Luise eine Pusche über die Nase gehauen. Oder Karl, der auch mehr will als er Anderen zugesteht, karlt gleich mal rüber, wenn Heinz was über Heinz sagt, ohne von Karl über Karl gefragt zu sein.

        • aurorula a. schreibt:

          Heutzutage, und das dürfte Ihnen bekannt sein, ist die Semantik in « man/frau » oder « history/herstory » eine bewusst gewollte.

          Nicht von allen. Kurzversion: es ist im Sinne echter Gleichberechtigung höchste Zeit, daß alle Frauen, die nicht ständig extra lächerlich gemacht werden wollen dadurch daß sie als Binnenmajuskel oder Schrägstrichfrau als Anhängsel der Männer gesondert hervorgehoben werden sich das Durchgegenderte endlich verbitten. Wir tun verdammt nochmal die gleiche Arbeit mit derselben Qualifikation wie unsere männlichen Kollegen, dann dürfen wir auch bitte denselben Titel erwarten und keine Katzentischversion.

          Lang ausgeschrieben: https://aurorula.wordpress.com/2017/02/12/tyrannosaurus/

          Ich weiß nicht, wer Luise Pusch ist, aber sie wird dem Argument sicher zugänglich sein, daß: ich die Berufsbezeichnung in meinem eigenen Recht führe. Dafür habe ich studiert, ein naturwissenschaftliches Fach mit einem numerus clausus von 2,0; und drei Staatsexamina erfolgreich abgelegt. Ich teile nicht die Bezeichnung von jemand anderem, so wie es die Frau ~in würde, sondern: ich war das selbst.

          Und genauso ist es mit allen anderen Bezeichnungen. Schluß mit diesem abwertenden Sonder-Anhänge-Nonsens, nehmt die Frauen endlich als Personen ernst, gleichwertig mit allen anderen auch.

          Und wenn es den Leuten wirklich um die Rechte der Frauen ginge und nicht um Sprach-Schurigeleien anderer, dann würden sie das auch so tun.

          • Aristobulus schreibt:

            … und die Luise, wer auch immer sie war oder ist, sagt: „Frauen wollen, dass“. LOL!
            Die Aussage ist genauso unbedarft, den Schein bescheinend und alles vereinnahmend wie die von einem gewissen Herrn Bauknecht, der einst sagte, „Bauknecht weiß, was Frauen wünschen“. Dabei war der Bauknecht nur heimlich eine Frau, Sonntag Abends zwischen sieben und acht.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Wikipedia meint, zur Frage, wer Luise Pusch sei:

            „Luise F. Pusch ist eine deutsche Sprachwissenschaftlerin. Sie gilt zusammen mit Senta Trömel-Plötz als Begründerin der feministischen Linguistik in Deutschland.“

          • Aristobulus schreibt:

            Ah ja, schankedön Clas, genau das sindse ja, die beiden Sprachvergewaltigerinnen (muss man mit a grojssem B_Innen-Iiih schreiben, die?), die plötzlich (wohl durch universitäre Proseminarkreischereien bedingt) als Sprachwissenschaftlerinnen gehandelt werden. Waaah. Deren Preschereien haben ja niemals was mit Wissenschaft zu tun – oder gar mit Geschmack (von gutem gar nicht zu reden). Die mit dem Doppelnamen-Doppel-Öh und die Puschige möchten jede Prosa und jede Poesie töten, weil niemand jemals, der Kunstprosa oder Posie schreibt, so schreiben kann oder nur könnte!, wie die es fordern.
            Übrig bleiben von der Sprache, wenn es nach denen geht, soll ein bürokratischer, scheußlicher, sinnlos gestammelter Jargon.
            Sprachpolizisten, entsetzlich. Sowas hat es im deutschen Sprachraum bisher noch nie gegeben, dass so selbsternannte (die ernennen sich immer selbst, hmm, eigentlich wie jeder sonst) BesserwissInnen bestimmen wollen, wie man sich politisch correctement auszudrücken habe. Was nichtmal die Nazis geschafft haben, auch nicht die Sprachpuristen in der DDR, das wollen die schaffen.

            Frauen nützt sowas übrigens absolut gar nichts. Niemandem außer den Ideologen selber nützt Ideologie.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Oder vielleicht nur das große Binnen-I? Gedreifacht und mit ’nem Dehnungs-H?

            Und nein, ich zweifle, angesichts dessen, was von der Linguistik seinen Niederschlag in meine Schulbildung hinein fand, sehr, dass Linguistik und argumentative Zugänglichkeit irgendwie kompatibel seien. Und nun gar feministische Linguistik…?

            Gibt es feministische Mathematik? Chemie? Physik?

          • Aristobulus schreibt:

            … aber feministische Theologie, Soziologie usf. gibt’s. Wahrscheinlich auch feministische Urologie. Nur mit feministischen Lokikern sollte man sich nie anlegen, die haben immer Recht.
            Es gibt übrigens auch feministische Romane: Er steckt da drin, man muss aus den zuvielen Worten bloß den Feminismus auspacken, dann hat man ihn. Das haben solche Romane mit den kommunistischen und den antisemitischen Romanen gemeinsam.

            Aber es gibt ja auch z.B. eine türkeizentrische Sichtweise der Weltgeschichte: Ein Türke hat bekanntlich Amerika entdeckt (doch!, in der Turkistik wird das behauptet), und ein Türke könnte sogar den Feminismus erfunden haben, wenn man lang genug nach einem sucht.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Jedoch die arme Melanie könnte den Eindruck bekommen, man falle hier über sie her.

            Melanie, lesen Sie noch mit?
            Also man fällt hier NICHT über Sie her. Man fällt nur über die Assoziationen her, die sich aus etwas ergeben, das Sie geschrieben haben.
            Ich hoffe, Sie erkennen den Unterschied 😉

          • Aristobulus schreibt:

            P.Peh.Pe.Ess.
            Hier ein Aufsatz von Bernhard Lassahn (lang, und ja, er hat Fortsetzungen, die noch länger sind) über die Damen Trömel-Plötz (die so fein nach Richard Wagners Senta heißt) und Pusch, deren Staatsscheußlichkeits-Staatssprache-Initiativen mit Millionen Staats-Euros gefördert werden: Damit Sprache ihre Freiheit des Ausdrucks verliert, um vorschriftsmäßig kollektivstaatlich-dauergeschlechtlich zu stottern und zu drucksen.

            http://www.faktum-magazin.de/2016/12/wie-warum-hat-sich-unsere-sprache-veraendert-rueckblick/

            Marginal-?, nope!, derlei Sprachstaatsfrömmelei wird mittlerweile in Universitäten vorgeschrieben, und jemand, der sich nicht daran hält, erfährt große Nachteile.
            Es geht da um Macht gegen’s Individuum und um erzwungenen, vorauseilenden Gehorsam.
            Denn es dabei geht ja mitnichten um Frauen: Es sei denn, man (jaja, frau) will u.A. von Frauen mal wieder Gehorsam erzwingen.

          • Frase0815 schreibt:

            @Clas Lehmann „Gibt es feministische Mathematik? Chemie? Physik?“
            Ja, das fragt man so, wenn noch alle Latten am Zaune sind.
            Doch selbstverständlich gibt es bei den Pupswissenschaften inzwischen auch Bestrebungen Mathematik zu ‚queeren‘.
            Der wunderbare Gad Saad hat sich einen solchen Fall vorgenommen

          • Clas Lehmann schreibt:

            Fein, so weit ich das verstanden habe. Wenn man es auf YT angucken will, kommt zuerst Werbung für Haarfarbe…

          • Aristobulus schreibt:

            Newtons Barock-Grau, oder nehmen wir lieber heute fraise-?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Gegen Grau, wenn es rauswächst, das geforbene Ungrau…

    • mühlstein schreibt:

      Vergleicht man die Bundestagswahlergebnisse mit den Wahlen im Kaiserreich und der Weimarer Republik, so sieht man, wie innerhalb von 41 Jahren bzw. 14 Jahren sich die politischen Verhältnisse deutlich geändert haben und manche Parteien stark gewannen oder verloren.

      In den 68 Jahren Bundesrepublik sind Union und SPD nach wie vor die beiden großen Parteien, auch wenn sie nicht mehr so stark sind wie früher. Aber keine von beiden Parteien hat massiv verloren, noch haben FDP, Grüne und Linke stark dazu gewonnen. Es hätte ja sein können, dass FDP und Grüne zu den zwei dominanten Partei entwickelt hätten oder es ein Parteiensystem mit 3 oder 4 gleich starken Parteien gäbe.
      Aber weder auf Bundes-, noch auf Länderebene ist das so, alle Bundeskanzler und fast alle Ministerpräsidenten gehörten der Union und SPD an. Dazu kommt noch, dass die FDP am liebsten mit der Union regiert, die Grünen ihrerseits mit der SPD, sodass es letztendlich nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten gibt.

      Das bringt mich auf die wichtige Frage: Warum wählen die Deutschen hauptsächlich Union und SPD und das seit 68 Jahren?

      • Aristobulus schreibt:

        Und das soll eine Frage sein?
        Jeeez, ist das eine dämliche Frage.

      • mühlstein schreibt:

        Ich bitte darum, dass die entwürdigende Antwort von Aristobulus übersehen wird, am besten sollte man sie entfernen, da sie nichts zum Thema beiträgt. Ich habe einen Kommentar geschrieben, der korrekt ist und habe eine Frage gestellt, die ich beantwortet haben möchte.

        • aurorula a. schreibt:

          Die Frage war aber auch blöd.
          Zumal Sie sie im Satz direkt davor auch noch selbst beantworten: sodass es letztendlich nur die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten gibt.

          Davon abgesehen: kritisiert zu werden ist nicht per se entwürdigend.

          Und noch eins: daß jeder einen Senf dazugeben darf ist wichtiger, als „zum Thema beizutragen“. Oder wollen Sie Politiker werden und bei den Grünen anheuern?

          • aurorula a. schreibt:

            Vielleicht sollte ich das schonmal präemptiv präzisieren: auch destruktiv kritisiert zu werden ist nicht per se entwürdigend.
            Nur damit es hier nicht zu Mißverständnissen kommt…

          • Aristobulus schreibt:

            … alors: Da hat einer sehr dämlich gefragt, also nicht würdig gefragt 😀 , und jetzt beschwert er sich, dass er unwürdig dasteht. Noch dämlicher als vermutet?

            Jaja, warum ist die Banane krumm, und warum gibt es das Böse in der Welt, und warum bekommt man nicht seinen Willen, wenn man noch-so-dämlich darauf besteht.

  11. American Viewer schreibt:

    Die FDP ist von der Grundidee (=Liberalität) sicherlich keine schlechte Partei, aber die Umsetzung ist in der Regel miserabel. Man denke nur daran, was sie umgesetzt haben, als sie zuletzt mit an der Regierung waren: nämlich nichts. Da war das eigene Wahlprogramm plötzlich komplett egal, Hauptsache man bekam seine Pöstchen. Das Gedächtnis der Menschen ist scheinbar wirklich sehr kurz. Diese Partei sollte es eigentlich gar nicht mehr geben, nach all den Wahlversprechen, die sie gebrochen haben.

    Zudem fehlt der FDP das Personal. Es gibt auf Bundesebene eigentlich nur noch Christian Lindner, und den Typen kann ich absolut nicht ausstehen. Das ist eine männliche Version von Angela Merkel. Ein maximaler Opportunist. Ein Mann ohne Eigenschaften und ohne eigene Ansichten. Ein Mann, der immer genau das erzählt, wovon er glaubt, dass es bei seiner Zielgruppe gerade gut ankommt. Die FDP sollte sich umbenennen in CLP: Christian-Lindner-Partei für verlogene Yuppie-Arschlöcher.

    Dass Sie Parteien wie Grüne, Linke, Piraten ebenfalls in Erwägung ziehen, ist hochgradig verwunderlich. Dazu fällt mir echt nichts mehr ein.

  12. A.S. schreibt:

    CDU und SPD also nicht wählen. Gut. AfD und CSU anscheinend auch nicht. Das Angebot wird knapp. FDP ist in der Tat eine Überlegung wird, auch wenn mir (wie vielen anderen Kommentatoren hier) das Vertrauen in die Partei abhanden gekommen ist.
    Und der Rest?
    Grüne? Das kann doch nicht ernst gemeint sein. Die Kämpfer gegen das Waldsterben, die heute für ihre Sakralbauten (Windräder) massenhaft Bäume abholzen lassen.
    Linke? Eine Partei, die ihre Gallionsfigur Wagenknecht Vorwürfe macht, wenn sie sagt, dass Gäste sich benehmen müssen. Auch nicht ernst zu nehmen.
    Piraten? Die sollen erstmal die erste Freundin finden……

    Wird schwer bei der Auswahl.

  13. anti3anti schreibt:

    Was hast Du gegen die CSU? Sie regiert IMMER ohne CDU oder SPD!

  14. Nobody schreibt:

    Es geht nicht ums Scheitern, sondern darum, möglichst professionell ein Land zu regieren und zu verwalten … nimm dinge Förmchen und geh in Sandkasten spielen :mrgreen:

  15. MichaelM schreibt:

    Ich weiß nicht, in was für einen Brainstorm G.B. geraten ist, die „Linke“ ohne einen fetten Querstrich als wählbar hinzustellen… Damit führt er für mich all das ad absurdum, was er zuvor mit liberaler Tinte geschrieben hat.

    • Aristobulus schreibt:

      Na warum will er das: Weil er eben KEINE Regierung mit SPD und CDU will. Das erklärt er als seine Priorität, und das kann man so tun.
      Logischerweise bleiben da ein paar Parteien übrig, die man wohl nicht so überhauptgarnicht wählen kann wie CDUSPD.

  16. David schreibt:

    Nie mehr FDP! Es ist eine Umfallerpartei, eine Lügenpartei – und eine, die sich von Rotgrünschwarz nur jetzt in Vorwahlzeiten ein bißchen unterscheidet. Diese Partei hat kein Rückgrat, ist opportunistisch und nicht wählbar.
    Ich habe der FDP über Jahre hinweg meine Zweitstimme gegeben – das wird NIE mehr passieren.

  17. chino15 schreibt:

    Die Worte klingen gut – doch mir fehlt der Glaube. Ich war lange genug überzeugte FDP-Wählerin, aber nach der Regierungsbeteiligung 2009-13 kann ich dieser Partei nicht mehr vertrauen. Einige Monate vor der Wahl 2009 hörte ich Guido Westerwelle live in Essen und war begeistert. Was letztlich daraus wurde, wissen wir alle. Wenn ich jetzt nur die Wahl zwischen verschiedenen Übeln habe, werde ich mich sicher für das entscheiden, das ich noch nicht kenne! Und zwar schon übermorgen in NRW.

  18. mühlstein schreibt:

    Sie empfehlen, weder CDU, CSU, SPD und AfD zu wählen. Ist das Ihr Ernst? Sie schelten über die Regierung, aber die Protestpartei AfD soll nicht gewählt werden?

    Die FDP besteht aus karrieregeilen Unternehmern, die am liebsten reinen Kapitalismus wollen und nur ans Geldverdienen denken.
    Die Grünen sind die ganzen Gutmenschen, die anderen ihre Meinung aufdrängen.
    Die Linke will am liebsten den reinen Sozialismus, und es würde mich nicht wundern, wenn die Linke wieder eine zweite DDR haben will.

    Ist der Artikel Satire?

  19. Hessenhenker schreibt:

    Das schwachsinnige Schweinepack, das zwar Terroristen einreisen läßt, aber meine Verlobte nicht, kann meinetwegen von Menschenfressern gewählt werden.
    Aber nicht von mir!

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich lass das mal stehen, als Zeitdokument.

      • Hessenhenker schreibt:

        Vielen Dank sagt der Zeitdokumentschreiber,

        • Aristobulus schreibt:

          Aber in der Sache, also rein in der Sache 😉 , hast Du einfach Recht.

          • Aristobulus schreibt:

            Zumal CDUSPD in der Tat Terroristen einreisen ließ, und zwar par ordre de mufti-Merkel, die sagte, „wir schaffen das“, woraufhin die Grenzen geöffnet und ein Haufen bestehender Gesetze verletzt wurde.
            -Als was bezeichnet man eine Regierung, die bestehende Gesetze verletzt-?
            -Und als was bezeichnet man eine Regierung, die einach die Grenzen öffnet und ca. 1,67 Millionen Unbekannte und potenzielle Straftäter aus einem islamischen Bürgerkriegsland (in dem noch NIE Frieden geherrscht hat!) hereinwinkt-?

          • Hessenhenker schreibt:

            Grabsteininschrift auf dem Rechthaberfriedhof:
            „Hier liegt mein Mann, er hatte Vorfahrt“.

          • Aristobulus schreibt:

            Grabsteininschrift auf dem Regierungsfriedhof:
            Hier liegt die Regierung, die getan hat, was sie besser nicht tun musste.

          • aurorula a. schreibt:

            Nochn Grabstein:
            Hier liegt der Idealist – er hats verdient, die Sau!

      • ceterum censeo schreibt:

        Das können Sie auch stehen lassen. Ich selbst habe in 25 Jahren vieles gewählt. Lange auch FDP. Niemals mehr wähle ich Parteien, die mich immer wieder verraten haben. NIMMERMEHR!
        Dieses Mal werden die Europäer noch bei der Wahl schlafen. Gibt es durch ein Wunder keinen Bürgerkrieg, ist bei der nächsten Wahl Feierabend. Dann sitzt der „Liberale“ mit dem Stalinisten in der selben Zelle. Genug Elend haben die Lumpen über uns gebracht, daß sie es verdienen!
        Aber wie gesagt wird es wohl keine nächste Wahl mehr geben.
        Trotzdem vielen Dank für Ihre Wahlempfehlung! Wie ging der Spruch mit den Millionen Fliegen noch mal?
        Schönes Wochenende!

      • Dante schreibt:

        Das schreibst Du normalerweise unter Nazi-Äußerungen, aber dies ist keine.

        • Aristobulus schreibt:

          … schätze, es war in der Sache möglicherweise zustimmend, in der Wortwahl jedoch halbwegs distanzierend gemeint 🙂

          • Blinse schreibt:

            Wenn du dich da mal nicht verschätzt.

          • aurorula a. schreibt:

            Auch daß die Regierung Millionen Leute zweifelhafter Herkunft aus Imagegründen ungeprüft über die Grenze lässt, Leute die hier mit funktionierenden Grenzkontrollen aber wahrscheinlich tatsächlich einreisen dürften dagegen nicht; auch das ist ein Phämnomen unserer Zeit und sollte dokumentiert werden.

            Egal ob es sich um wegen ihres (Un-)Glaubens von den Hereingewunkenen real Verfolgte handelt, die schmächlich im Stich gelassen werden; oder um eine selbständige Floristin und Bestattungsunternehmerin, die kein Besuchsvisum bekommt um hier bei ihrer Familie vorbeizuschauen.
            Würde jemand am Computer einfach alle „darf kommen“ in „soll wegbleiben“ ändern und umgekehrt: das Ergebnis könnte kaum ein anderes sein.

        • Hessenhenker schreibt:

          Das einzig Braune hier ist die Hautfarbe meiner Freundin,
          das wäre also das Gegenteil der bei den Nazis beliebten „Aufnordung“.
          Falls es zum Polsprung kommt, müssen die Nazis auch in der Regierung das mit der Aufnordung noch einmal überdenken.
          Andererseits kommen ja Merkels Lieblingszuwanderer auch nicht gerade aus Lappland.

      • Bruno Becker schreibt:

        Aus Neugier: Was finden Sie denn an dem Satz so anstössig? „schwachsinniges Schweinepack“ ist sicher anstössig, aber in einem kleinen Kommentar kann man, finde ich, drüber wegsehen. Und dass das, was die Regierung in den letzten Jahren so getrieben hat, oft massive Rechtsverletzungen waren mit ungeheuren Folgen für unser Land, ist ja nunmal unbestreitbar. Dass er schliesslich mal wieder seine Freundin / Verlobte ins Spiel bringt – naja, ist das nicht mittlerweile sein Gewohnheitsrecht?

        @Hessenhenker: Unbedingt Verlobte heiraten! Dann klappt’s auch sogleich mit der Einreise!

        • Hessenhenker schreibt:

          So ganz langsam merken meine lieben Mitmenschen, daß man meine Verlobte erfinden müßte, gäbe es sie nicht schon.

          Eines Tages wird irgendein CDU/SPD-Kanzler der Presse sagen,
          ich solle doch Kuchen essen,
          wenn mein Schatz kein Visum kriegt.

      • O. Paul schreibt:

        In Anbetracht der Titulierung des Volkes („Pack“) durch hochrangige Politiker oder Gesten (Stinkefinger) sind die gewählten Worte genau richtig gewählt. Höflichkeit in der politischen Debatte ist verloren gegangen, auch durch Schuld von dünnhäutigen Politikern.

        • Aristobulus schreibt:

          Nein, ‚das Volk‘ ist nicht so genannt worden. Es geht ja nicht um einen Konflikt von ‚denen da oben‘ gegen ‚das Volk‘, denn die Regierung setzt sich so zusammen, weil sie so gewählt worden ist.

          Pack genannt wurden ganz gezielt ein paar zehntausend Leute, deren Meinung dem Pack-Sager nicht passt. Der Pack-Sager setzt nämlich auf’s ganz große Wir, und Abweichler gelten ihm als Pack.

    • Blinse schreibt:

      Deine Verlobte kenn‘ ich nicht : ), der Rest kann so stehenbleiben!

      • Bruno Becker schreibt:

        Eine ganz Liebe, die bei einer deutschen Botschaft vorsprach, um einen Passierschein zu erhalten, was ihr aber unter Hinweis der Rechtslage verweigert wurde. Was den Hessenhenker angesichts der Massenimmigration ohne jede Rechtsgrundlage richtig auf die Palme bringt. Was ich ganz gut nachfühlen kann.

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