Sanfter Rassismus bei Markus Lanz

Am 10. Februar 2016 war die österreichische Publizistin Sabatina James zu Gast bei Markus Lanz und berichtete:

„Ich bin damals nach Deutschland gekommen, um hier als Frau meine Menschenrechte wahrnehmen zu können. Und ich stelle fest, das geht hier auch nicht mehr, weil Deutschland auch die Täter Willkommen heißt. Und ich werde auf Deutschlands Bahnhöfen von den Islamisten angesprochen und gewarnt. Und es gibt einen Polizisten, der mir das auch letztens gesagt hat, das machen sie, um Ihnen zu sagen, dass sie ganz nah kommen können, wenn sie wollen. Und wir kriegen tatsächlich auch Todesdrohungen. Also eine der Drohungen, die letztens gekommen ist, war: ‚Achte auf Deinen Kopf und schau, dass Dein Haus unter Polizeischutz gestellt ist.‘ Das war jetzt nicht nur an mich alleine, sondern an unsere Leute gerichtet, die mitarbeiten an der Aufklärung über den Islam. Das ist die Realität in Deutschland und ich glaube, die Meinungsfreiheit ist deswegen auch faktisch nicht mehr gewährleistet. Das Problem ist, dass wir mit dem antidemokratischen Islamismus eine rassistische und sexistische Ideologie herholen.“

Neben Ihr saß Ulrich Kienzle. Seine Hauptaufgabe bestand darin, die Verfolgung von Sabatina James und die Verbrechen, die ihr angetan wurden und werden zu relativieren.

Kienzle: „Genau an dieser Stelle möchte ich schon widersprechen. Dass sie hier frei reden können, spricht doch gegen das, was sie gerade gesagt haben.“

James: „Ich kann hier nicht frei sprechen, weil ich hier mit einem Personenschützer da bin.“

Kienzle: „Sie können hier doch sagen, was sie wollen. Das kann Ihnen doch niemanden verbieten.“

James: „Hier bin ich da mit einem bewaffneten Personenschützer. Ich kann mich nicht mehr frei auf Deutschlands Straßen bewegen. Ich lebe unter einem Opferschutzprogramm und ich bin immer wieder darüber erstaunt, mit was für einer Leidenschaft die Islamisten verteidigt werden und soviel Einsatz bekomme ich für die Opfer nicht!“

Immer wieder, wenn Gewalttaten im Namen des Islam verübt werden, werden im öffentlichen Diskurs die Opfer weitestgehend ignoriert und stattdessen sofort eine Debatte über den Islam gestartet, bei der dann gebetsmühlenartig beteuert wird, die Täter hätten den Islam nicht verstanden. Auch Markus Lanz relativierte reflexartig: „Da gehen uns jetzt gerade etwas die Begrifflichkeiten durcheinander. Islam ist ja nicht Islamismus, also das muss man klar und sauber trennen.“ Kienzle reagierte sofort: „Es gibt den Islam nicht.“ „Genau“, betonte daraufhin Markus Lanz.

Kienzle: „Ich meine, was Sie erlebt haben, ist schrecklich, aber dass der Eindruck entsteht, dass man sozusagen immer in Todesgefahr schwebt, das finde ich sollte in dieser Gesellschaft bei uns nicht so sein. Und wir sollten uns auch wehren gegen bestimmte Tendenzen, die es gibt.“

James: „Erzählen Sie das den Opfern, die zu uns kommen, die genauso nicht frei leben können wie ich, weil sie ständig darauf achten müssen, wo könnte ein Verwandter von mir leben, der mir nach dem Leben trachtet. Das ist das Problem! Wenn man selber noch nicht mit der Scharia in Konflikt geraten ist, kann man wunderbar erzählen.“

Kienzle: „Aber das mit Ihrer Hochzeit hat ja gar nichts mit Scharia zu tun.“

James: „Erzählen Sie das meinem Vater und überzeugen Sie ihn davon!“

Am 10. Februar 2014 erklärten Markus Lanz und Ulrich Kienzle, zwei Männer mit christlichem Hintergrund, Sabatina James, eine Frau, die im Islam groß geworden ist, was der Islam bedeutet. Die beiden Christen wussten besser was Islam bedeutet, als eine Frau, die Muslimin war. Früher nannte man so eine Arroganz westlichen Imperialismus! Was Kienzle und Lanz an dem Tag veranstalteten war eine moderne Version des Kreuzzugs, denn ihr Bild vom Islam ist nichts weiter, als eine christliche Vorstellung des Islams. Einen Satz in dieser Radikalität sucht man wiederum im ganzen Evangelium vergeblich. Der Islamexperte Hamed Abdel-Samad erklärte jedoch in einem Interview mit der Welt:

“Ich könnte sagen, dass die Terroristen vom IS Mohammed missverstanden haben und fehlinterpretieren, wenn aus den authentischen Quellen und Texten herauszulesen wäre, dass Mohammed ein Mönch gewesen ist, der unter einer Palme seine Botschaft verkündet hat, dann friedlich gestorben ist, und die Menschen nach seinem Tode eine Religion begründet haben, die dann missbraucht wurde. So war es aber nicht. Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.”

Am 11. Mai 2017 war auch Hamed Abdel-Samad zu Gast bei Markus Lanz. Er verteidigte die Werte der Aufklärung, kritisierte die Werte des Islams und geißelte den Rassismus mancher Deutscher:

„Wir erwarten von uns sehr viel, aber wenn es um Muslime geht, dann haben wir eine gesenkte Erwartungshaltung. Ich halte das eigentlich für Rassismus. Ich nenne das den sanften Rassismus der gesenkten Erwartungshaltung.“

Den Begriff hat Hamed Abdel-Samad aus dem Englischen übersetzt. Er wurde von dem Redenschreiber Michael Gerson geprägt und später öfter vom Comedian Bill Maher benutzt: „soft bigotry of low expectations“.

Am 11. Mai 2017 saß ebenfalls wieder Ulrich Kienzle in der Runde bei Markus Lanz. Nachdem Hamed Abdel-Samad darüber berichtet hatte, dass er seit Jahren in Deutschland unter ständigem Polizeischutz leben muss, weil führende Gelehrte des Islams in öffentlich Medien zu seiner Tötung aufgerufen haben und deutsche Dschihadisten daraufhin erklärten, ihn umbringen zu wollen, sagte Kienzle:

Kienzle: „Sie haben aber auch ein bißchen mit dem Vorschlaghammer hingeschlagen!“

Hamed Abdel-Samad war sichtlich entsetzt über diesen Einwurf.

Abdel-Samad: „Sie rechtfertigen irgendwas, was sie nicht rechtfertigen dürfen gerade. Sie finden das jetzt eine natürliche Entwicklung? Sie akzeptieren das? Jetzt hat er genau die Logik der Fundamentalisten übernommen. ‚Aber Sie haben provoziert.‘ ‚Sie haben den Propheten kritisiert.‘ Wir kritisieren auch Jesus in Europa, Herr Kienzle. Guten Morgen! Warum nicht Mohamed? Sie haben gerade die Logik der Fundamentalisten übernommen, dass sie mich bedrohen, wenn ich Mohamed kritisiere. (…) Ich übe Religionskritik, wie es sie immer in Europa gegeben hat und ohne diese Religionskritik wären wir heute nicht da, sondern wäre Europa eine Diktatur. Diese Religionskritik ist wichtig. Warum versucht man, den Islam vor dieser Kritik zu verschonen? Ich verstehe das nicht!“

Ich verstehe das auch nicht! Aber ich verstehe so vieles nicht an der aktuellen Religionsdebatte, zum Beispiel, wie selbstverständlich manche Christen Mohamed zu einem Jesus vergewaltigen und behaupten, jede Religion habe im Grunde den selben Kern. Jesus war ein fundamentalistischer Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war, der sich weigerte, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen und erklärte, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten arm und krank und natürlich nur durch ihn. Mohamed jedoch war ein Feldherr mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren, der deutlich und kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und im Namen Gottes erklärte, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Das sind gewaltige Unterschiede, die man nur mit einem gehörigen Willen zur Missionierung unterschlagen kann.

Christen wie Kienzle und Lanz erklären Menschen den Islam, die Opfer von muslimischen Gewalttätern wurden, die selbst erklären, im Namen des Islams zu handeln. Menschen wie Sabatina James und Hamed Abdel-Samad haben ganz andere Probleme. Sie schweben in permanenter Lebensgefahr. Sie müssen sich daher nicht um das Image des Islams sorgen und schon gar nicht ist es die Aufgabe der Opfer und ihrer Angehörigen, dafür zu sorgen, dass der Islam in einem guten Licht steht. Sie müssen sich vor Muslimen schützen, die glauben, den Koran so gut verstanden zu haben, dass sie sie töten müssen.

Wenn Christen wie Kienzle und Lanz unbedingt jemandem erklären wollen, was der Islam bedeutet, dann sollen sie zu den Muslimen gehen, die den Islam nutzen, um gegen die aufgeklärten und liberalen Werte zu hetzen. Das würden sie jedoch nich lange überleben. Stattdessen zwingen die die Opfer muslimischer Terroristen zum Islamunterricht. Von denen haben sie nichts zu befürchten. Das ist feige! Früher gingen die Kreuzzüge gegen den Islam. Da kämpften wenigstens noch Fundamentalisten gegen Fundamentalisten. Heute aber gehen Christen wie Kienzle und Lanz gegen die Opfer des Islams. Das ist noch ekelhafter!

Ulrich Kienzle soll mit jenen reden, die im Namen des Korans hassen, und Allah benutzen, um Hass zu säen. Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes hassen, schlimmer sein als alle Menschen, die den Koran verbrennen. Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das vielfache lauter sein!

Mir ist egal, was der Islam bedeutet! Ich würde die Muslime, die brüllen und morden auch am liebsten schlicht Arschlöcher nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für den Islam zu morden. Sie schneiden Köpfe ab, steinigen Frauen, hängen Homosexuelle und stechen Juden ab. Die Christen jedoch, die sich und anderen immer wieder einreden, Islam bedeute Frieden, ignorieren diese Tatsachen einfach. Sie ignorieren die Tatsache, dass die muslimischen Staatsoberhäupter der Länder, in den Homosexuelle getötet, Frauen unterdrückt und Juden verfolgt werden, den Islam anders sehen als sie. Und sie ignorieren, dass diese Oberhäupter von Millionen Muslimen in ihren Überzeugen unterstützt werden. Sogar mehr als die Hälfte aller Muslime in Großbritannien finden, dass Homosexualität verboten werden sollte!

Was soll „moderater Islam“ überhaupt bedeuten? Religionen sind nicht moderat! Sie sind immer radikal. Ein Buch mit dem Anspruch, Gottes Wort zu sein, kann nicht moderat sein. Dafür ist Gott selbst zu radikal! Alle Religionen sind immer nur dann tolerant, wenn sie keine staatliche Macht haben. Das Christentum wurde erst tolerant, nachdem die Aufklärung gesiegt hatte. Zurück ins Mittelalter möchte ich nicht. Dafür fürchte ich das Christentum zu sehr. Ich fürchte auch den Islam, denn ich weiß, wozu religiöse Menschen im Stande sind. Muslimische Täter erklären, ihre unmenschlichen Taten im Namen des Islams zu tun! Wem das nicht gefällt und wer den Islam retten möchte, soll mit den Tätern reden und ihnen erklären, was der Islam bedeutet. Der Opfern religiöser Fanatiker Nachhilfeunterricht in Religionslehre zu geben, ist schlicht unanständig. Sabatina James weiß, wovon sie redet, sie hat es erlebt!

James: „Was Sie hier sagen, Herr Kienzle, klingt wunderbar bei einer Sendung von Markus Lanz, aber sagen sie das auf Al Jazeera. Überzeugen Sie meine Eltern. Überzeugen Sie die Islamische Staatengemeinschaft dazu, die offen proklamiert, sechsundfünfzig islamische Staaten proklamieren offen in der ‚Islamischen Menschenrechtserklärung‘, dass Nicht-Muslime und Frauen rechtlich keine Gleichstellung bekommen dürfen. Sechsundfünfzig islamische Staaten sind antidemokratisch. Das ist Mehrheit! Das ist nicht Minderheit! Das ist kein Einzelfall! Nicht ich sage, dass die Gewalt aus dem Islam entstammt, sondern die Begründer der großen islamischen Rechtsschulen sagen das. Die islamischen Quellentexte sagen das. Jede Menge Islamgelehrter sagen das heute. Die Islamische Staatengemeinschaft sagt das heute. Ich kritisiere nur, dass diese Dinge heute noch gelehrt, geglaubt und nicht bekämpft werden (…) Mir geht es um die Opfer. Da werden Kinder verheiratet mit Segen des Mullahs, da wird zum Prügeln von Frauen aufgefordert und gerechtfertigt, bei ‚ungehorsamen‘ Frauen, da werden Hinrichtungen beschlossen und durchgeführt durch die Hilfe sogenannter Friedensrichter, die Jagd auf flüchtige Frauen machen, wenn sie flüchten und von Zuhause weggehen, weil sie die Gewalt nicht mehr aushalten. Dann werden die Mädchen von diesen Friedensrichtern gefunden, wieder zurück gebracht und dann hat das Opfer die Möglichkeit, sich zu unterwerfen oder es wir liquidiert (…) Man sagt zu uns Ausländern: ‚Intergriert Euch!‘ Dann wollen sich auch manche integrieren, bekommen jeden Tag den Arsch voll dafür in den Parallelgesellschaften und werden am Ende noch hingerichtet mit der Begründung, sie habe gelebt wie eine Deutsche!“

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35 Antworten zu Sanfter Rassismus bei Markus Lanz

  1. Bernd Weiand schreibt:

    Humanistische Partei

    Humanisten sind Individuen, die ihr Denken und Handeln danach ausrichten, was sie persönlich für richtig und wichtig halten. Wir begegnen uns auf Augenhöhe und unterwerfen uns nicht blind Autoritäten. Wir führen Auseinandersetzungen auf der Grundlage rational nachvollziehbarer Begründungen. Im Mittelpunkt unseres Strebens stehen Weltlichkeit, Selbstbestimmung, Solidarität und Toleranz. Wir klären Differenzen offen und sachlich, weil wir davon ausgehen, dass jeder Humanist für unsere Sache arbeitet. Unsere Zusammenarbeit ist geprägt von Aufrichtigkeit, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Offenheit und Gleichberechtigung.
    Humanistische Politik

    Das Leben in einer humanistischen Gesellschaft wird ausschließlich durch gemeinschaftlich vereinbarte Normen geregelt, die sich aus einer kritisch-rationalen und wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit der Realität ergeben. Wir folgen der von Menschen ständig weiterentwickelten Ethik ohne metaphysische Bezugspunkte. Humanistische Politik dient einzig dem Menschen und keinen Religionen, Ideologien, Dogmen oder Kollektiven. Wir sehen den Bürger als aufgeklärt und selbstbestimmt. Deshalb binden wir die Menschen in unsere Arbeit ein und bieten eine transparente und nachvollziehbare Politik.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<Noch Fragen?

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, Hauser.
      Warum so absolut verwechsel- und austauschbar mit hunderten anderen liberalen, sozialistischen oder unitarischen Programmen, Verlautbarungen und sonstigen Vereinssatzungen zur Verbesserung von Welt, Mensch, Kosmos und Freizeit?

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Es sei denn, Sie zitierten da etwas aus dem thematischen Zusammenhang.
        War so? Hat jemand der Anwesenden (Lanz-?, zuzutrauen wäre es ihm, Kienzle-?, dem wäre es von der anderen Seite als der Lanzschen zuzutrauen) mitgeteilt, er sei in dieser Partei?
        À propos, „das Leben in einer humanistischen Gesellschaft wird ausschließlich durch gemeinschaftlich vereinbarte Normen geregelt, die sich aus einer kritisch-rationalen und wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit der Realität ergeben.“ Welcher Großtechnokrat und Kollektivist hat das geschrieben?, wahrscheinlich war’s während seiner punktgenauen dreißig Minuten Mittagspause im Katasteramt von Neu-Isenburg, vierter Stock, Abteilung Altregeln, Neuregeln, Brachen und Sonstiges.

        • Bernd Weiand schreibt:

          Nicht verrückt genug? Tut mir leid.

          • Aristobulus schreibt:

            Wer hat’s denn nun geschrieben, und hatte der Ausriss etwas mit der Lanz-Runde zu tun?

          • Bernd Weiand schreibt:

            Ist doch egal, wer es geschrieben hat. Irgendein Mensch mit Herz und Verstand, ein Humanist eben! Wer hat denn als erster geschrieben: Die Erde ist eine Kugel, und keiner braucht Angst zu haben, irgendwann von der Scheibe zu fallen? Und der „Ausriss“ hat etwas mit menschlichem Zusammenleben zu tun, dazu gehört auch die Lanz- Runde. Nicht verrückt genug, ich weiß!

          • Aristobulus schreibt:

            Was wollen Sie mit diesem komisch diktatorischen Ausriss, der vorschreiben will, wie die Gesellschaft auszusehen habe?
            Wer hat den geschrieben?

  2. Pingback: Sanfter Rassismus bei Markus Lanz – Alternativnews

  3. Ralf Weber schreibt:

    Der dringende Aufklärungsbedarf bei uns selbst in de Mitte der Gesellschaft wird in diesem aktuellen Artikel der „Jüdischen Allgemeinen“ passend zu diesem guten Beitrag im „Tapfer im Nirgendwo“ zur Sendung von Markus sehr ernüchternd aufgezeigt:

    „Der Antisemitismus-Forscher Wolfram Stender hat an die Schulen appelliert, viel differenzierter über den Nahost-Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern aufzuklären.

    Das könne ein wirksamer Beitrag gegen Antisemitismus sein, sagte der Sozialwissenschaftler aus Hannover dem Evangelischen Pressedienst (epd). »Die Leute haben unglaublich wenig Wissen über das, was da abläuft, und ersetzen Wissen häufig durch Stereotype, die ihnen angeboten werden.« Die Schulen beschäftigten sich heute zwar gründlich mit der Zeit des Nationalsozialismus, nicht aber mit der Zeit nach 1945.

    ISRAEL Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hegten heute einen »israelbezogenen Antisemitismus«, sagte Stender, der als Professor an der Hochschule Hannover lehrt. Dabei werde Israel als rassistischer Apartheid-Staat dämonisiert und für alles Übel in der Welt verantwortlich gemacht. Zugleich würden Juden pauschal mit Israel gleichgesetzt: »Israel wird als kollektiver Jude wahrgenommen.« Am rechten Rand der deutschen Gesellschaft ist diese Sicht laut Stender ebenso verbreitet wie am linken, aber auch in der Mitte der Gesellschaft.

    Verschärft werde dies durch Antisemitismus aus der arabischen Welt. Dort gebe es einen Judenhass, der bis hin zu »Vernichtungsfantasien« reiche. Einwanderer brächten dieses Feindbild mit nach Europa und äußerten sich zum Teil ganz offen antisemitisch, während sich der klassische europäische Antisemitismus eher hinter vorgehaltener Hand abspiele. Der Hass reiche bis hin zu physischer Gewalt, wie unter anderem jüngste Angriffe auf einen Rabbiner und andere Juden zeigten. »Das ist eine Bedrohung für die jüdischen Gemeinden“

    Quelle:

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28554

  4. davboe schreibt:

    Wow! Das ist … treffend, deutlich, klar. Vielleicht gibt es das in der nächsten Woche auf Papier? Auf jeden Fall: Dankeschön.

    Nur eine Sache gab es, bei der ich zuckte: „Christen wie Kienzle und Lanz …“ ähm, Sie meinten sicherlich „Käßmann-Göring-Eckardt-Gauck-Christen wie Kienzle und Lanz …“, nicht?

    • Aristobulus schreibt:

      … er wollte höchstwahrscheins‘ einfach nicht weiße alte reiche Männer schreiben, die da eine Frau fucking-patronizing drangsalieren, sie nicht für voll nehmen und sie mit herablassenden Worten betätscheln, also verfiel er auf „Christen“ 🙂

  5. A.S. schreibt:

    Dieser „weiße Rassismus“ der Antirassisten ist die moderne Version vom deutschen Wesen, an dem die Welt genesen soll.

  6. Eliyah schreibt:

    Wozu gibt es eigentlich den Islam? Mörderisch, antisemitisch und frauenverachtend, das geht und ging Jahrhunderte lang auch als Christ sehr gut.

  7. ceterum censeo schreibt:

    Darf man sich wünschen, daß solchen Armleuchtern bald von Rechtgläubigen der Arm bis zur Halskrause aufgerissen wird, oder treten dann morgen die Schergen meine Türe ein?

    • Aristobulus schreibt:

      Jedenfalls müsse Kienzle und Lanz endlich mal die Dschziya bezahlen. Es ist doch eine Beleidigung für jeden Rechtgläubigen und eine Lästerung des Propheten, dass die als Dhimmis keine Dhimmisteuer für den Friiieden bezahlen.

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Also man müsst‘ aus Dawke und just wegen dem Zoress einfach jetzt mal Mohammedaner werden, nicht?, um dann einfach mal die fällige Dschziya dorten einzutreiben. Denn es kann ja gar nicht angehen, dass das keiner macht.

        • Hessenhenker schreibt:

          Hast Du mich dabei angeguckt?

          • Aristobulus schreibt:

            Ein richtiger Mohammedaner hat verächtlich wegzusehen, wenn ihm die Dschziya (bin ganz stolz, dass ich das Wort jetzt immer richtig schreibe, seitdem ich zum wahren Glauben gekommen bin) bezahlt wird.

            -Übrigens war das in Europa früher haargenauso, bevor die Europäer sich mit Napoléon, Garibaldi, Clemenceau und Friedrich Ebert endlich zivilisiert hatten: Etwa die jüdische Gemeinde in Rom, tausendfünfhundert Jahre lang, getreten und bespuckt von den Pfaffen und den Pfäffischen, musste einmal im Jahr ihren Oberrabbiner aufs Kapitol schicken, damit er die Judensondersteuer an den Klerus bezahlte. Diese Judensondersteuer wurde immer höher, jedes Jahr höher im Laufe dieser tausendfünfhundert Jahre. Wie lief das ab: 1) Der Oberrabbiner musste sich verbeugen, der kassierende Kleriker wandte sich ab und trat 2) den Oberrabbiner in den Hintern. Und dann gab es 3) eine Zwangspredigt an die versammelten Juden. So lauteten die Statute, gebaut aus Ehre und Herrenmenschentum. Man hielt sie ein.

            So war das in Rom jedes Jahr von ca. 312 bis 1861, nur wenn grad die Goten, die Byzantiner, die Sarazenen oder die Kaiserlichen die Stadt verheerten, fiel es wohl aus.

            Man könnte glatt meinen (und es fiele sehr schwer, es zu widerlegen!), dass in Rom von etwa 312 bis 1861 die reine und allerreinste Scharia geherrscht hat.
            Hach, das waren noch Zeiten! Glorreich.

      • ceterum censeo schreibt:

        Du scheinst noch nicht gemerkt zu haben, daß diese Ungläubigensteuer jeder im Lande entrichtet, welcher einer Arbeit nachgeht. Die heutige Dschziya nennt sich Sozialstaat. Käme der Tribut nächsten Monat nicht pünktlich bei den Rechtgläubigen an, würde das Land brennen. Hoffentlich gelingt es uns auch in Zukunft, das Schutzgeld regelmäßig aufzubringen. Zumal jede Woche die Zahl der Bedürftigen um tausende ansteigt.

        • Aristobulus schreibt:

          … Du hast das Wort ja auch korrektestens geschrieben.
          Das gibt mir in der Tat zu denken 😀

        • Eliyah schreibt:

          Hassu Lack gesoffen?? Den Sozialstaat mit der Shaaria gleichzusetzen ist nicht nur dreist, sondern auch dumm.

          • Aristobulus schreibt:

            Wenn Du a) ohne Reflex b) mal überlegt hättest, Eliyah, wäre Dir aufgefallen, dass Ceterum in keiner Weise irgend etwas davon geschrieben hätte.
            Die ca. 1,67 Millionen Nichtflüchtlinge kriegen alle Geld vom Staat. Sehr viel Geld. Das ist in der Tat ein Tribut an die Rechtgläubigen, denn keiner erwartet auch nur im Traum, dass die jemals arbeiten oder gar Steuern zahlen. Die werden also alimentiert dafür, weil sie Mohammedaner und Daueropfer sind.
            Es steht ihnen so zu.

            Klarer jetzt?

  8. Ralf Weber schreibt:

    Ich bedanke mit auch für den Mut von Sabatina James, die Dinge klar beim Namen zu nennen. Manchmal ist es unabdingbar, gegen absurde Stimmungsmache klar Stellung zu beziehen wie auch dieses tapfere Beispiel der DIG zeigt:

    http://www.dig-stuttgart.net/?p=2202

  9. Ralf Weber schreibt:

    Es ist gut, wenn durch solche Sendungen wie von Markus Lanz den Menschen bei uns die Augen geöffnet werden und damit sinnvolle Entscheidungen getroffen werden können.

    Dazu habe ich in „Freundschaft Deutschland-Israel“ folgenden Beitrag gefunden:

    +++ CDU Hamburg prangert Antisemitismus von Migranten an +++

    „Aus den Hamburger Plänen für eine eigene (Antisemitismus) Meldestelle wird vorerst nichts – im Sozialausschuss ist der Plan mit den Stimmen von SPD und Grünen erst einmal auf Eis gelegt worden. Für die CDU ein empörender Vorgang. Karin Prien vermutet, den expliziten Bezug auf migrantischen Antisemitismus im Antrag ihrer Partei als Grund für die Ablehnung. Doch angesichts der Flüchtlingszahlen „darf man davor die Augen nicht verschließen und muss es ansprechen können“, fordert die Vizechefin der CDU-Fraktion. Antisemitismus und Antizionismus gehöre bei vielen Muslimen nun einmal zur „politischen DNA“, wie sie es beschreibt.“

    Es gibt keinen guten Judenhass, egal ob von Einheimischen oder Migranten. Die CDU hat völlig Recht mit dieser Kritik!

    Dazu folgender guter Artikel aus der „WELT“:

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article164275965/Die-neuen-Aengste-der-Hamburger-Juden.html

  10. Ralf Weber schreibt:

    Bei der Beobachtung des aktuellen Zeitgeschehenens läßt sich ein massiver Wuderspruch erkennen:

    Auf der einen Seite wird in der höchsten Tönen Demokratie, Gleichheit, Gerechtigkeit, Offenheit, Mitbestimmung und Vernunft gefordert. Eindeutige Wahrheitsaussagen, tragfähige Identität, gute Werte, klare Leitkultur und vertrauenswürdige Leitung werden gerne als Freiheitseinschränkung angegriffen und zerpflückt.
    Auf der anderen Seite werden totalitäre und streng autoritärere Entwicklungen, wie hier in der Sendung demonstriert, blauäugig und idealisierend betrachtet, wenn sie unter der Rebrik „Befreiung“ oder „Islam“ daherkommen. Hier ein realer Bericht:
    https://www.wsj.com/articles/the-non-choice-in-iran-1494285875

  11. Hessenhenker schreibt:

    Für mich ist das NICHT sanft.
    Jedesmal wenn Kienzle den Mund aufmacht, bekomme ich schon die Wut bevor die Schallwellen sein Relativierungsgeschwätz an meine Ohren bringen.
    Sogar OHNE Ton erzeugt Kienzle Abscheu.

Seid gut zueinander!

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