Offener Brief an die offen heterosexuell lebenden Parteivorsitzenden Angela Merkel und Martin Schulz

Sehr geehrter Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Kanzlerkandidat, 

Es ist die Aufgabe von Heterosexuellen wie Ihnen, endlich damit aufzuhören, als Mehrheit eine Minderheit zu diskriminieren!

Heterosexuelle wie Sie verweigern Homosexuellen Rechte, die Sie sich selbst zubilligen. Das nennt man in allen Sprachen der Welt Diskriminierung, einfache, absolute Diskriminierung. Sie mag noch so milde gehandhabt werden, sie bleibt Diskriminierung. Solange Homosexuelle nicht heiraten dürfen, sondern Ihnen lediglich gütig der Status der Verpartnerung zugebilligt wird, werden sie von der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft höchstens toleriert. Es wird aber Zeit, die Liebe der Homosexuellen zu akzeptieren!

Liebe Angela Merkel,

kein Bund ist tiefgründiger als die Ehe. Er vereint in sich die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie. In dem sie die Ehe eingehen, werden zwei Menschen zu etwas Größerem als zuvor. Sie haben mit Joachim Sauer diesen Bund geschlossen. Zur selben Zeit verweigern Sie Ihrem homosexuellen Nächsten dieses Wachsen in der Ehe. Bekommen Sie da keine Bauchschmerzen?

Lieber Martin Schulz,

die Ehe verkörpert eine Liebe, die so groß ist, dass sie sogar den Tod überdauert. Anzunehmen, dass homosexuelle Männer und Frauen die Idee der Ehe nicht respektieren, würde ihnen nicht gerecht. Sie respektieren sie. Sie respektieren sie so sehr, dass sie diese Erfüllung für sich selbst wünschen. Ihre Hoffnung ist, dass sie nicht dazu verdammt sind, in Einsamkeit zu leben, ausgeschlossen von einer der ältesten Institutionen der Zivilisation. Sie erbitten sich die gleiche Würde vor dem Gesetz. Seit vier Jahren ist Ihre Partei in einer Regierungskoalition mit der CDU. In dieser Zeit haben Sie den Menschen konsequent diese Würde verweigert.

Weder die SPD noch die CDU sind es wert, gewählt zu werden, wenn am Tag der Wahl homosexuellen Menschen immer noch die Würde genommen wird, die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie in einer der ältesten Institutionen der Zivilisation zu leben!

***

In dem Brief finden sich Texte von Stefanie Galla, Hedwig Dohm und dem Obersten Gericht der Vereinigen Staaten von Amerika.

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62 Antworten zu Offener Brief an die offen heterosexuell lebenden Parteivorsitzenden Angela Merkel und Martin Schulz

  1. ceterum censeo schreibt:

    Hier mal ein kleines Beispiel am Rande, wie heute wirkliche Diskriminierung Normalität geworden ist. Dem Mann würde es nicht mal was nützen, wenn er schwul wäre.
    http://www.pi-news.net/aukrug-wirt-muss-nach-linker-hetzjagd-endgueltig-schliessen/

    • Aristobulus schreibt:

      „… er sei immer stolz gewesen, ein Deutscher zu sein“
      Skandal. Damit diskriminiert er die Luxemburger und die Mongolen zutiefst!

  2. ceterum censeo schreibt:

    Herrlich! Vielen Dank Herr Buurmann!
    Besser kann man das ständige Jammern und Fordern diverser „diskriminierter Minderheiten“ in der BRD nicht bloßstellen. Obendrein noch als Adressaten zwei seelenlose Politroboter auszuwählen, bei denen man nun spontan als Erstes gerade nicht an “ Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie“ denkt, macht das ganze schon beinahe zum Geniestreich.
    So muß Satire sein!

    • Aristobulus schreibt:

      Du hast es erkannt!

    • Nordland schreibt:

      Ich dachte schon, er meint das ernst. Danke für die Aufklärung.

      Wär auch reichlich daneben: Union und SPD sollen sich für die Ehe für Homosexuelle einsetzen, während sie gleichzeitig an den offenen Grenzen festhalten, die dafür sorgen, dass unkontrolliert jeder kommen und auf Dauer bleiben kann. Und „alle“ umfasst bekanntlich auch eine nicht bekannte Zahl von Menschen mit bedenklichen Einstellungen zu Schwulen (oder zu Juden, oder zum Laizismus etc.).

      • Aristobulus schreibt:

        Aber damit diskriminieren Sie ja die allesmögliche Pan-Vielfältigkeit der CDU und SPD aufs Tiefstschärfste.

        • caruso schreibt:

          Wie können Politiker und Medienleute so hirnlos sein? Ich bin zu dumm, diese Frage
          beantworten zu können.
          Und auch zu schläfrig. In Wien ist es heiß, mein Hirn ist zerschmolzen und wegen der Hitze kann ich nicht schlafen. Blöd!!! Euch wünsche ich was Besseres.
          lg
          caruso

        • Nordland schreibt:

          Ich finde, man sollte auch diskriminierende Menschen nicht diskriminieren. Vielleicht können sie ja nichts für ihre diskriminierende Einstellung. Dafür sind nämlich viele sozio-kulturelle Faktoren in ihrer Umwelt verantwortlich. Man kann eben nicht aus seiner Haut.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Tja, die „diskriminierten Minderheiten“ gehören allemal in Anführungszeichen, denn was haben die auch zu „jammern und fordern“, all die Schwulen, Frauen oder Juden, deren Forderung nach gleichen Rechten bei denen, die sich stets als Mehrheit begreifen, nichts als Häme hervorrufen?
      Und wie blamiert steht Aristobulus da, der mir neulich erzählen wollte, der cc sei gar nicht homophob? Sehr blamiert, oder?
      Und wer erzählt dem cc, der in einem anderen Thread gegen die angebliche westliche Dekadenz (schön wär’s! Aber nicht einmal das bekommen sie hin…) geifert, dass er, ideologisch betrachtet, nichts anderes ist als ein Islamist ohne Islam? Muss ich das auch erledigen? Na gut, dann erledige ich das.

      • Aristobulus schreibt:

        Einer hat grad den Thomas ex Gotha gefälscht!, denn sone komische Personalpolitik in Klein und in Befleck‘ macht der sonst nicht. Er versteht nämlich was davon, nicht in schlechte Gesellschaft zu geraten. Aber der Faker hier ist die.

        • ceterum censeo schreibt:

          Aber diese Rhetorik läßt auf’s Original schließen. Es ist dieselbe Totschlagmasche, die auch von Regierung, Medien, Kirchen und den anderen modernen Faschisten gegen andere benutzt wird: Du bist dagegen, daß Schwule Kinder adoptieren? Du bist ein Schwulenhasser, der sie am liebsten ins KZ stecken würde! Du findest, Qualifikation sollte für einen Job das wichtigste Kriterium sein, nicht das Geschlecht? Elender Sexist! Du hast Bedenken, wenn Millionen junger Männer aus brutalisierten Gesellschaften hier anlanden? Du bist gar der Meinung, daß diese Männer nicht das gleiche Recht auf die Früchte deines Arbeitslebens haben, wie du? Und Sorgen um Frau und Kinder machst du dir auch noch? Gut, daß Rassisten wie du sowieso bald aussterben!
          Du findest, man muß den Islam kritisieren dürfen, zumal er ja auch eine Bedrohung für Schwule darstellt? Jetzt instrumentalisierst du auch noch die armen Schwulen, du islamophobes Arschloch!
          Was, der Kommunismus hat über 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen? Na und, es war nur zu ihrem Besten. Außerdem relativierst du damit den Holocaust ! Verdammter Nazi.
          Ich kann Dir nicht ansatzweise begreiflich machen, wie sehr mich solche Typen anwidern. Es ist beinahe schon körperlicher Ekel!

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Hingegen ist Thomas ex Gotha (also das Original und nicht die lausig gemachte Fälschung) mehr ein Verdränger & Ablenker als ein Gewissenloser & Denunziant: Letzteres ist er nie.
            Und Macht übt er ja auch nicht aus. Er würde nichtmal welche ausüben wollen.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            cc wird zur pp (peinlichen pussy): Kaum kritisiert man für ihn dafür, dass er Minderheiten das Recht abspricht, auf ihre Diskriminierung hinzuweisen, klagt er über die „Totschlagmasche“ der „modernen Faschisten“ (damit kennt er sich anscheinend aus) und fühlt sich in seiner Freiheit eingeschränkt, weil er anderen nicht die Freiheit einschränken darf.
            Und weil so ein bisschen Verschwörungsgeraune dabei nicht fehlen darf, sieht er hinter dem „Bohei um Minderheiten“ irgendwelche „eigenen erbärmlichen Ziele“ versteckt. Kämpft die Homo-Lobby im Pakt mit George Soros gegen Familie und Abendland? Irgend etwas in der Richtung wird es sicherlich sein. Muss es sein!
            Ich empfinde weniger „beinahe schon körperlichen Ekel“ als vielmehr große Heiterkeit bei dieser Freakshow.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie geben vor, nicht zu sehen, dass es völlig humorbefreit, abstoßend, denunziatorisch und ja, falsch wirkt, wenn man auf diese Weise (unbelegt, aber dafür um so penetrant häufiger) versucht, einem politischen Gegner etwas Ehrenrühriges reinzuwürgen?

            Ist das noch der Thomas ex Gotha, der mal menschlich ansprechbar gewesen ist und der sowas wie Prinzipien besaß, oder wurde der Name vielleicht schon länger von einem anonymen, bezahlten Anschmutzer gehijacked?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Natürlich sehe ich, „dass es völlig humorbefreit, abstoßend, denunziatorisch und ja, falsch wirkt, wenn man auf diese Weise (unbelegt, aber dafür um so penetrant häufiger) versucht, einem politischen Gegner etwas Ehrenrühriges reinzuwürgen.“
            Weswegen ich dem cc, der dergleichen („Es ist dieselbe Totschlagmasche, die auch von Regierung, Medien, Kirchen und den anderen modernen Faschisten gegen andere benutzt wird (…) Ich kann Dir nicht ansatzweise begreiflich machen, wie sehr mich solche Typen anwidern. Es ist beinahe schon körperlicher Ekel!“) nicht lassen kann, ja auch widersprochen habe.

          • Aristobulus schreibt:

            Schon und auch wegen des Proporzes.

        • ceterum censeo schreibt:

          Und allen, die so ein Bohei um Minderheiten machen, sind die Minderheiten genauso furzegal, wie den Grünen die Umwelt und die armen Tierchen. Sie benutzen sie lediglich für ihre eigenen erbärmlichen Ziele.
          (Buurmann nehme ich jetzt mal aus. Er ist einfach zu gut für diese Welt.)

          • caruso schreibt:

            So ungefähr empfinde,sehe ich unsere am stärksten hörbare Welt auch, lieber
            Ceterum. Heuchler, Denkfaule, Gaukler – aber sie fühlen sich wohl dabei, stehen sie doch
            auf der richtigen Seite Geschichte (das ganz unabhängig von ihren finsteren
            Plänen). Dir allergrößten Heuchler sind die Grünen, glaube ich. Oder? Aber
            alle miteinander sind zum Kotzen – gelinde gesagt.
            lg
            caruso

          • Aristobulus schreibt:

            Das hätte Thomas Bernhard jetzt haargenauest so gesagt, aber sowas von 🙂
            Saj gesunt.

        • aurorula a. schreibt:

          … vor allem verwechselt Thomas ex Gotha sonst nicht Ceterum Censeo und Gutartiges Geschwulst.

          • Aristobulus schreibt:

            Er benutzt auch nicht die Dreierfloskel „Frauen, Schwule und Juden“ als Synonym für irgend diskriminierte Minderheiten: Die Dreierfloskel ist nämlich von mir, und nur ich hab die zuvor benutzt. Freilich in ganz anderem Zusammenhang. Denn dass Frauen in Westeuropa eine diskriminierte Minerheit seien, ist ja eine lachhafte Vorstellung. Oder Schwule! Oder Juden!
            -Nur im Islam, da, wo er herrscht, oder wo er ’nur‘ Terror ausübt, wird die Dreierfloskel von den Minderheiten gültig, und zwar auf eine tödliche Weise.

            Aber den Islam hat der, den ich nicht mehr für Thomas ex Gotha halte, selbstverständlich NICHT genannt.
            Der Islam als diskriminierte Minderheit wurde hier überhaupt noch nicht genannt.
            Obwohl beim Ruf „diskrimiiiiert bin ich armes Ich!“ ja automatisch ein Muselmane als Ausrufer erscheint, fordernd, quengelnd, Andere als Rassisten und Phobiker denunzierend, und Mord schreiend.

      • Nordland schreibt:

        @TeG:

        c.c. hat dir schon passend geantwortet. Die Ausgrenzungsmechanismen, die er beschreibt, werden in der Tat von dir ganz anschaulich erfüllt. Jemand ist in einer Detailfrage (darf sich die offizielle Partnerschaft von Homosexuellen genau so nennen wie die von Heteros) anderer Meinung, schon schlägt die Ausgrenzung zu. Klar, er verwehrt Schwulen und Lesben Rechte. Also ist er homophob. Was für eine krude Schlussfolgerung, mit deren Hilfe man jeden politisch Andersdenkenden bis aufs Blut verfolgen könnte.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Die Detailfrage ist eine ums Ganze. Und nicht einmal die störte ihn, sondern das „Jammern und Fordern“ als solches.
          Und wer Schwulen und Lesben Rechte verwehren will, die er anderen zugesteht, ist homophob, was denn sonst?

          Können wir übrigens beim „Sie“ bleiben?
          Merci.

          • Nordland schreibt:

            „Die Detailfrage ist eine ums Ganze.“

            Nein. Ums ganze geht’s dort, wo Homosexuelle am Galgen baumeln. Und das ist leider mehrheitlich dort der Fall, wo der Islam an der Macht ist. Wer das verkennt, sondern sich auf ein rechtliches Detail konzentriert, das keinem etwas schadet, macht sich unglaubwürdig.

            „Und nicht einmal die störte ihn, sondern das ‚Jammern und Fordern‘ als solches.“

            Es fehlt ja komplett an einer Benachteiligung. Denn, wie schon so oft erläutert, wird das Gelingen einer Partnerschaft nicht davon abhängen, wie genau sich der Status nennt, unter den man behördlicherseits fällt. Und ja, wer sich als Opfer von Diskriminierung darstellt, obwohl er keinen messbaren Nachteil hat, dem geht es nur um das legendäre Prinzip. Und der braucht sich nicht beschweren, wenn man ihm genau dies vorhält.

            „Und wer Schwulen und Lesben Rechte verwehren will, die er anderen zugesteht, ist homophob, was denn sonst?“

            Alles andere. Niemand möchte jemandem Rechte verwehren. Nur verstehen du und viele andere eben nicht, dass es gleiche Rechte immer nur für gleichartige Sachverhalte geben kann. Und eine Ehe ist darauf ausgerichtet, die Grundlage für eine Familie zu bilden. Und zwei Personen gleichen Geschlechts können diese Grundlage selbst nicht sein. Wenn man angesichts dessen einen winzigen Unterschied in der Bezeichnung macht, ist das nur recht und billig.

            „Können wir übrigens beim ‚Sie‘ bleiben?“

            Nein. Ich bin Hamburger und als Hamburger ist man duzen gewohnt. Bitte respektiere das.

          • Aristobulus schreibt:

            Wer jammert und fordert, und zwar auf mörderische Weise!, sind ausschließlich Mohammedaner.
            Die außerdem ja höllisch „diskriminiert“ werden.

            Und mindestens sieben Kategorien mikroskopischer, dabei nie mörderisch!, wenngleich sehr nervend, jammert und fordert auch sonst jeder Minderheitler: Anthroposophische Bleischriftsetzer, dänische Schiffsheizer, schwule Chefköche, jüdische Bibliothekare, und konservative Handarbeitslehrerinnen ganz besonders.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Ach so, über alles was unterhalb einer Exekution läuft, sollen Schwule sich gefälligst nicht aufregen?
            Und weiter: Sie behaupten, „das Gelingen einer Partnerschaft“ werde „nicht davon abhängen, wie genau sich der Status nennt, unter den man behördlicherseits fällt.“
            Darum geht es doch gar nicht. Das ist ebenso völliger Blödsinn wie die Behauptung, eine Ehe sei „darauf ausgerichtet, die Grundlage für eine Familie zu bilden.“ Steht nirgendwo in der juristischen Definition, ist kirchlicher und/oder konservativer Bullshit.

            „Ich bin Hamburger und als Hamburger ist man duzen gewohnt.“ Die Benachteiligung durch die Geburt oder Herkunft rechtfertigt nicht alles, zumal ich nicht glaube, dass Sie auch die hamburger Pfeffersäcke oder Polizisten duzen.

          • Aristobulus schreibt:

            Was bittschön soll eine Ehe Anderes sein als die Keimzelle einer Familie?

  3. Kanalratte schreibt:

    Die angebliche Diskriminierung von Homosexuellen in Deutschland. Wo werden sie nochmal diskriminiert? Bei der Ehe, ein uralter Bund von Mann und Frau zum Zwecke von Familie und Nachkommenschaft, der explizit durch steuerliche Vorteile gekennzeichnet ist? Ist es denn so schlimm wenn man als Homosexueller einsehen muss, dass eine Heirat gleicher Geschlechter eben nicht in diese aktuelle gesetzliche Form der Ehe passt? Ist das zu schmerzhaft? Sollten alle heiraten und eine Ehe führen dürfen? Warum dürfen dann keine Kinder heiraten? Warum dürfen dann keine Familienmitglieder untereinander heiraten? Ist das nicht auch diskriminierend, in einer Welt in der sich häufig mehr um Minderheiten gekümmert wird als um Mehrheiten? Natürlich nicht, aber gewisse Leute werden sich immer diskriminiert fühlen, in einer Welt die eben nie gleich und auch nie fair für alle ist. Vielleicht kann der ein oder andere Homosexuelle mal von seiner Borniertheit runterkommen und begreifen dass Toleranz und Akzeptanz keine Einbahnstraße ist.

    • Aristobulus schreibt:

      Ich bin Jude. Ich bin diskriminiert!, weil ich keine Kanalratte bin, denn die dürfen Fell haben, aber ich hab keins! Ich will sofort eine mit Fell sein, sonst komm ich mit der groben Kelle.

      So, das musste mal gesagt werden.

    • Brathering schreibt:

      Die gleichgeschlechtliche Ehe als Einfallstor für Pädophilie und Inzest?
      Vielleicht sollte man dann ganz einfach Homosexualität wieder verbieten!

  4. Aristobulus schreibt:

    Homosexuelle DÜRFEN seit Jahrtausenden heiraten: Ein Schwuler kann etwa eine Nichtschwule oder eine Lesbe oder eine Nichtlesbe heiraten.
    Jederzeit!

    Dass Schulz die Merkel hätte heiraten können, hat übrigens nichts mit „Diskriminiserung“ von Schwulen zu tun: Denn Heten sind gleichzeitig auf eine absolute Weise verdammt diskriminiert!, denn die dürfen keine schwule Liebe erleben und werden scheel & verächtlich angesehen, wenn sie es wagen, „schwule Ästhetik“ zu sagen!, und ferner sind die emotional von all der schönen CSD-Seligkeit ausgeschlossen!, und den Film „Querelle“ können die auch nicht genießen dürfen!
    Verdammte Diskriminierung!
    Das prangere ich an!

    • Aristobulus schreibt:

      P.S.
      Diskriminierung-Klappe-die-Zweite:
      Seufz!!
      Nichtjuden können keine Mitglieder in jüdischen Gemeinden werden! Nichtjuden werden diskriminiert! Das ist nicht hinnehmbar! Das prangere ich an!

      hmähhmmm
      Liebe Frau Schuster, liebe Frau Knobloch, liebe Frau Broder, liebe Frau Netanyahu, liebe Frau Einstein, liebe Frau vom Moses,
      kein Bund ist tiefgründiger als die Gemeindemitgliedschaft. Er vereint in sich die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie. In dem sie die Gemeindemitgliedschaft eingehen, werden Menschen zu etwas Größerem als zuvor. Sie haben mit Ihrer jüdischen Gemeinde diesen Bund geschlossen. Zur selben Zeit verweigern Sie Ihrem gojischen Nächsten dieses Wachsen in der Gemeide. Bekommen Sie da keine Bauchschmerzen?

      • Kanalratte schreibt:

        Können Nichtjuden wirklich keine Mitglieder in einer jüdischen Gemeinde werden? Ich meine es gibt ja Leute die keine jüdische Abstammung haben, aber zum Judentum konvertieren und es dürfte sicherlich auch nicht verboten sein als Nichtjude ab und zu an einem jüdischen Gottesdienst teilzunehmen, oder? Das alte Testament bzw. die Originalbibel ist ja im Prinzip jüdisch, wenn ich das richtig verstehe.

        • Aristobulus schreibt:

          … aber wenn die konvertieren, dann sind die doch Juden (mit allen Vor- oder Nachteilen).
          Und wenn die dann in keine jüdische Gemeinde eintreten (denn das könnte die dann, so wie jeder Mojsche Blaustein), dann diskriminieren die sich doch nur selbst.

          P.S.
          Selbstdiskriminierung! Doch doch, die gibt’s. Es ward soeben bewiesen.

          • Aristobulus schreibt:

            … und in die Synagoge kann selbstverständlich jeder gehen, so oft er mag, und ob er nun altkatholisch, Eskimo oder ex-liberal oder pensioniert sei. Der kann da hin und da drin sein, keine Frage.
            Er kann nur kein Gemeindemitglied werden.
            Diskriminierung!

            * lufthol‘ *
            Und übrigens: Ich will endlich Moschee werden! Also Mitglied einer Moscheegemeinde (ohne Glied geht’s zwar auch, aber vielleicht nicht so gut!) Also will ich, das! Aber da werd ich diskriminiert, wenn ich ja auch Jude bleiben will! Weil, die haben was dagegen!
            Das prangere ich an!

            * wird endlich weggezerrt *

          • Kanalratte schreibt:

            Wenn Sie es schaffen aus der Kippa eine Gebetsmütze zu häkeln, dann können Sie zu Mosche gehen.

          • Aristobulus schreibt:

            … habe seit je her eine gehäkelte Kippa, die alles kann, nur nich‘ stricken.
            Und Mosche hatte gar keine. Der hat auf Bildern immer so Hörner auf. Auch komisch, das ^^

      • ceterum censeo schreibt:

        Also jetzt zieht dieses ernste Thema mal nicht ins Lächerliche! Es reicht, wenn Herr Buurmann sich darüber amüsiert.
        Meine ernsthafte Frage: Wenn ich Jude oder Muselmann werden möchte ( ich tendiere zur zweiten Option wegen der unstrittigen Vorteile für mich als Mann), muß ich mich dann beschneiden lassen? Wenn ja, wäre das in meinen Augen eine ungeheuerliche Diskriminierung!

    • Bruno Becker schreibt:

      ….Schulz die Merkel hätte heiraten können…

      Eine gruselige Vorstellung!

      • Aristobulus schreibt:

        Ja das Grauen zum Tage-.
        Aber die werden diskriminiert, wenn sie einander nicht.

      • American Viewer schreibt:

        Die sind doch politisch längst verheiratet.

        • Aristobulus schreibt:

          … ummmpf.
          Aber ja, Viewer. Definitiv.
          Das sieht dann etwa so aus, Abends bei Merkschulzens in dumpfer Stube beisammen:

          Schulz: Schatz, sieh mich nischt so verheiratet an.
          Merkel: Ich seh ja garnichts an, ich denk doch an Lebawurst.
          Schulz: Aber da SIEHT misch watt an aus deiner Ecke, Schatz. Mach datt bitte nisch.
          Merkel: Schatz, du sollst doch meinen Blick nich imma mit mein‘ Mundfalten vawechseln.
          Schulz: DIE sehen misch an?! Graaah!, isch werd hier von deinen Mundfarltn anjesehen, Schatz-!
          Merkel: Aba nu beruhig doch wieda, die tun dir doch nichts, Schatz.
          Schulz: So sehen die aber nisch aus!
          Merkel: Möchtest du nicht ein Lebawurstbrot, Schatz?
          Schulz. Enääh. Mir is schlescht.
          Merkel: Aber du wolltest doch ein Lebawurstbrot, Schatz.
          Schulz: Arlso vorjestern worllt isch, Schatz!, aber jetzt nisch!
          Merkel: Möchtest du denn kein Lebawurstbrot, Schatz?
          Schulz: Enääh!!
          Merkel: Gut, dann stör meine Mundfalten nich länga.
          Schulz: Is jut, Schatz. Aber die sorllen misch nitt ansehen.
          Merkel: Bist du sicha, dass du kein Lebawurstbrot möchtest?

          Usw., usf.

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