Das Gesinnungslachen

Der Deutschlandfunk sendete jüngst ein Gespräch zwischen Daniela Mayer und Max Oppel unter dem Titel „Humor mit Rechtsdrall?“ In dem Gespräch wurde gefragt: Lassen sich Lisa Fitz, Dieter Nuhr, Uwe Steimle und andere Kabarettisten vom AfD- und Pegida-Rechtsruck tragen? Da regt mich ja schon die Frage auf!

Wer Humor in links und rechts einteilt, hat überhaupt nichts verstanden. Wer glaubt, dass eine Kabarettistin zu weit links steht, hockt vermutlich selbst zu weit rechts. Wer glaubt, dass ein Stand-Up-Comedian einen Rechtsdrall hat, ist vermutlich längst links überdreht. Es ist immer die eigene Position, die bestimmt, was man hört.

Die Zuschreibungen „links“ und „rechts“ dienen längst nur noch als Beleidigungen des politischen Gegners. Für einen Rechtsextremen ist jeder Mensch mit Verstand links und für einen Linksextremen rechts. Für beide extreme Seiten jedoch ist die jeweils eine Seite eine Gefahr! „Darüber macht man keine Witze“, sagen diese Extremisten dann. Wer glaubt, ein Mensch sei eine Gefahr, weil er einen Witz macht, glaubt auch, eine Frau sei eine Gefahr, wenn sie ohne Verschleierung aus dem Haus geht. Die Zensur ist für die Redefreiheit das, was der Schleier für die Rechte der Frau ist. Jede Frau darf selbst entscheiden, ob sie einen Schleier tragen möchte, so wie jeder Mensch selbst entscheiden darf, ob und zu was er oder sie schweigen will.

Politische Gesinnungen können die Burka des Humors sein. Gute Comedy muss jedoch nackt sein!

Vor vielen, vielen Jahren, irgendwann im Jahre Achtzehnhundertnochwas in der Julimonarchie Frankreichs saß die Regierung rechts im Parlament und die Opposition links. Warum sollte sich ein Mensch mit Humor im 21. Jahrhundert in dieser Sitzordnung verorten? Fragen Sie mal einen Linken, was rechts bedeutet und Sie werden die schroffsten Urteile hören. Fragen Sie einen Rechten, was links bedeutet und das Ergebnis wird ähnlich vernichtend ausfallen. Deshalb bin ich dazu übergangen, den Zuschreibungen „rechtspopulistisch“ und „linksdeutsch“ kritisch zu begegnen.

Es gibt Menschen, die haben Witz, andere haben Humor, manche besitzen Ironie und wieder andere bevorzugen politisches Kabarett mit Gesinnungsgarantie! Vorne steht ein Büttenreder, der ein Feindbild zum Auslachen erwählt. Politisches Kabarett mit Gesinnungsgarantie ist mehr ein Auslachen als ein Mitlachen. Der Finger zeigt immer auf die Anderen. Wer die jeweils Anderen sind, hängt von der Gemütslage der Gesellschaft ab. Ganz sichere Adressen sind jedoch stets “die da oben”. So kann das Publikum die Illusion aufrecht erhalten, für die Politik nicht verantwortlich zu sein. “Die da oben” werden von den Gesinnungslachenden behandelt, als seien sie ihm vorgesetzt worden, so wie ein König oder ein Diktator dem Volk vorgesetzt wird. Auf der Internetseite Lizas Welt fand ich folgende passenden Worte:

„Die Funktion des deutschen Spaßmachers jedenfalls gleicht der des politischen Scharfmachers: Beide demonstrieren Identität. Sie verkörpern die Instanz, die es dem Publikum qua Identifikation erlaubt, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und die Wut über die gesellschaftlich produzierte Malaise an anderen abzureagieren.“

Es gibt Komiker, die zeigen mit dem Finger nur auf andere und es gibt Komiker, die zeigen mit dem Finger auch auf sich und lassen ihn zudem durch den Raum schweifen.

Jeder Mensch gibt Grund zu lachen, denn Menschen haben Ideologien, Religionen und Überzeugungen und die sind immer auch saukomisch. Es ist absolut berechtigt, darüber Witze zu machen! Wenn jemand glaubt, ich beleidigte ihn, nur weil ich über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed oder Jesus lache, dann soll er sich beleidigt fühlen. Ich werde nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten. Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich Witze über seinen Glauben mache, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch ist jedoch mehr als die Summe seiner Ideen!

Ein Witz, der in die Richtung eines Menschen gefeuert wird, beleidigt den Menschen nur, wenn er den Witz als Beleidigung in seinem Kopf annimmt. Eine Faust oder eine Kugel jedoch, die in die Richtung eines Menschen abgefeuert wird, verletzt oder durchlöchert den Kopf unabhängig von der Haltung des Menschen. Wer einen Witz nicht hört, lebt. Wer eine Kugel nicht hört, stirbt. Das ist der große Unterschied!

Wenn ein Mensch aufgrund seiner Herkunft kritisiert wird, nennt man das Rassismus. Wenn ein Mensch jedoch für seine Überzeugung kritisiert wird, nennt man das Aufklärung. Für die Herkunft kann niemand was, für seine Überzeugungen jedoch schon! Das Gegenteil von Herkunft ist nämlich Zukunft! Mit jedem Schritt, den ich gehe, entscheide ich die weitere Richtung. Religionen und Ideologien sind Überzeugungen. Sie dürfen jederzeit verarscht werden!

Lachen lässt sich nicht rechts und links verorten, weil Lachen keine freiwillige Sache ist. Ein Mensch hört nicht einen Witz, sortiert ihn dann in seinen Schubladen ein und entscheidet dann, ob er lacht. Wenn ein Witz gut ist, dann muss der Mensch lachen. Er kann gar nicht anders. Die Frage „Darf man darüber lachen?“ ist somit ganz leicht zu beantworten: „Man muss!“ Man kann sich hinter zwar schämen, gelacht zu haben, so man sich schämt, in aller Öffentlichkeit eine Erektion bekommen zu haben, aber die Scham hilft nicht weiter. Das Lachen lässt sich nicht unterdrücken. Man kann höchstens hinterher lügen und sagen, also ich fand das überhaupt nicht komisch, wo sie andere Menschen ihre Sexualität verleugnen.

Das Lachen ist wie die Lust vom Willen entkoppelt.

Wenn jemand einen Witz macht, über den man nicht lachen kann, dann lohnt es sich, die Ohren zu öffnen. Wenn nämlich andere lachen, dann wird es deren erogenen Lachmuskeln offenkundig stimuliert haben. Welches Recht haben wir, diesen Menschen das Lachen zu verbieten? Der Humor der Anderern ist keine krankhafte Perversion. Man muss den Humor nicht teilen, aber für jede humoristische Spielart gibt es eine Zielgruppe. Mich zum Beispiel lässt politisches Kabarett mit Gesinnungsgarantie kalt. Ich will nicht bedient werden. Ich will vom Comedian gefickt werden. Ich will lachen, weil ich muss!

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9 Antworten zu Das Gesinnungslachen

  1. potmaschin schreibt:

    häh? falschrum…
    #sonderzeichentest. lo ani lo.
    nein, ich wars nicht sagt herr glaser. deshalb musz ich nun die verantwortung für diesen text übernehmen, er möchte ihn nicht im heft haben. obwohl ich mir sicher bin er hat ihn verzapft. das ist keine literatur, verlangt auch niemand von ihm, sondern eine (polemik.) (die klammern kann ich wieder wegnehmen, ich habe im conveniencelexikon nachgekuckt, und das wort leitet sich von krieg ab und bedeutet eine streitschrift.) und genau das hattich vor. dem herrn ein contra zu geben, der für (meinungsfreiheit) streitet und judenwitze okay findet. das ist die zugespitzt empfundene konsequenz seiner anweisung: ein witz liesze sich nicht rechts oder links verorten und der witzemacher ansich sei keine gefahr. ich sehe das anders und glaube er hat das auch schonmal anders empfunden. es gibt auch in seinen beiträgen zitiert diesen witz vom opa, der im kz gestorben ist, weil er „besoffen vom wachturm gefallen ist.“ dieser witz ist in seiner anlage komisch und erfüllt den grundsatz der unerwarteten wendung hin zum absurden in der pointe. er spricht also unbedarft die (erogenen lachmuskelzonen) an – wenn man ihn nicht kennt. man könnte ihn auch der spitze wegen nicht in einem gefängnis handeln lassen, weil er des eingangszitates vom gestorbenen opa bedarf. aber dort liegt die gefährlichkeit der person, die diesen witz erzählt. es sind witze über alles erlaubt, auch über tote. es gibt aber sicherlich eine klausel an irgendeinem ort von artikeln wo menschenrechte festgeschrieben werden, die die verhöhnung von opfern wenn nicht unter strafe stellt, doch klar verurteilt. wenn nicht, sollte man sich darüber gedanken machen, warum noch nicht. es gibt einen unterschied zwischen zur abschreckung aufgepfählten gegnern und dem vor troja durch den sand geschleiften toten könig. kriegführn ist das eine, aber sich auf die opfer einen runterholen, als täter und als nutznieszer des kriegs? ich weisz nicht, warum es dem contrazugebenden herrn so schwerfällt, eine person, die diesen witz erzählt, dem rechten spektrum zuzuordnen. ich bin froh, dasz nicht schon viel kompliziertere genderungen gefunden wurden, um nazis erkennen und bezeichnen zu können; ich möchte nämlich erst wissen, welches auto vor der tür dem typen gehört, bevor ich mir anhöre, was er sonst noch so macht und wie sozial engagiert er irgendwo ist, damit ich immer noch weisz, wo ich das loch machen musz, wenn er von allen türkischen freunden für seinen ächt schwarzen humor tausendfach entschuldigt worden ist – weil mir egal ist, ob hinter dem witz ein ganzer mensch steckt. witze über schwule, neger, behinderte, frauen… sind nicht immer witzig, aber eben einfach nur -geschmacklos- und sagen einiges über den charakter dessen aus, der sich glaubt, damit profilieren zu müssen. aber: „auch lesbische schwarze behinderte können ätzend sein…“ und ziel eines witzes sollte jeder sein können, für sich selbst – wenn er humor hat, damit stimme ich mit dem autor überein. nur verletzen diese witze auch niemanden, wie der kritisierte herr richtig bemerkt, physisch, im gegensatz zu einer kugel, die man, wie den lauten witz, nicht höre. es gab aber die shoa, und menschen, die auf diesem sujet witze kreiren, haben sie nicht verstanden. und jemand, der auf deutsch diesen witz erzählt und also nichts gelernt hat, ist heute rechts. es genügt nicht, gar nichts zu wissen, um sich der mitte zuordnen zu können. im übrigen halte ich die aufklärung für ein notwendig linkes phänomen.
    ich kann mir eigentlich, den artikel im kontext mit allen anderen gelesenen sehend, nur vorstellen, die intention nicht verstanden zu haben. nur liegt das nicht an mir, sondern am artikel.
    da Ihr beitrag unter keinem schlagwort vernetzt ist, empfiehlt mir herr glaser, ihn doch, spät genug, dasz nur noch Sie selbst ihn wahrscheinlich zur kenntnis nehmen werden, hier als -kommentar- zu hinterlassen. shalom shabath…

  2. potmaschin schreibt:

    ps, oubliee; um die -falsche ecke- zu entkräftigen, in die ich natürlich gestellt werde: auch lesbische, schwarze, jüdische behinderte können „ätzend sein.“

  3. potmaschin schreibt:

    #sonderzeichentest. lo ani lo.
    nein, ich wars nicht sagt herr glaser. deshalb musz ich nun die verantwortung für diesen text übernehmen, er möchte ihn nicht im heft haben. obwohl ich mir sicher bin er hat ihn verzapft. das ist keine literatur, verlangt auch niemand von ihm, sondern eine (polemik.) (die klammern kann ich wieder wegnehmen, ich habe im conveniencelexikon nachgekuckt, und das wort leitet sich von krieg ab und bedeutet eine streitschrift.) und genau das hattich vor. dem herrn ein contra zu geben, der für (meinungsfreiheit) streitet und judenwitze okay findet. das ist die zugespitzt empfundene konsequenz seiner anweisung: ein witz liesze sich nicht rechts oder links verorten und der witzemacher ansich sei keine gefahr. ich sehe das anders und glaube er hat das auch schonmal anders empfunden. es gibt auch in seinen beiträgen zitiert diesen witz vom opa, der im kz gestorben ist, weil er „besoffen vom wachturm gefallen ist.“ dieser witz ist in seiner anlage komisch und erfüllt den grundsatz der unerwarteten wendung hin zum absurden in der pointe. er spricht also unbedarft die (erogenen lachmuskelzonen) an – wenn man ihn nicht kennt. man könnte ihn auch der spitze wegen nicht in einem gefängnis handeln lassen, weil er des eingangszitates vom gestorbenen opa bedarf. aber dort liegt die gefährlichkeit der person, die diesen witz erzählt. es sind witze über alles erlaubt, auch über tote. es gibt aber sicherlich eine klausel an irgendeinem ort von artikeln wo menschenrechte festgeschrieben werden, die die verhöhnung von opfern wenn nicht unter strafe stellt, doch klar verurteilt. wenn nicht, sollte man sich darüber gedanken machen, warum noch nicht. es gibt einen unterschied zwischen zur abschreckung aufgepfählten gegnern und dem vor troja durch den sand geschleiften toten könig. kriegführn ist das eine, aber sich auf die opfer einen runterholen, als täter und als nutznieszer des kriegs? ich weisz nicht, warum es dem contrazugebenden herrn so schwerfällt, eine person, die diesen witz erzählt, dem rechten spektrum zuzuordnen. ich bin froh, dasz nicht schon viel kompliziertere genderungen gefunden wurden, um nazis erkennen und bezeichnen zu können; ich möchte nämlich erst wissen, welches auto vor der tür dem typen gehört, bevor ich mir anhöre, was er sonst noch so macht und wie sozial engagiert er irgendwo ist, damit ich immer noch weisz, wo ich das loch machen musz, wenn er von allen türkischen freunden für seinen ächt schwarzen humor tausendfach entschuldigt worden ist – weil mir egal ist, ob hinter dem witz ein ganzer mensch steckt. witze über schwule, neger, behinderte, frauen… sind nicht immer witzig, aber eben einfach nur -geschmacklos- und sagen einiges über den charakter dessen aus, der sich glaubt, damit profilieren zu müssen. aber: „auch lesbische schwarze behinderte können ätzend sein…“ und ziel eines witzes sollte jeder sein können, für sich selbst – wenn er humor hat, damit stimme ich mit dem autor überein. nur verletzen diese witze auch niemanden, wie der kritisierte herr richtig bemerkt, physisch, im gegensatz zu einer kugel, die man, wie den lauten witz, nicht höre. es gab aber die shoa, und menschen, die auf diesem sujet witze kreiren, haben sie nicht verstanden. und jemand, der auf deutsch diesen witz erzählt und also nichts gelernt hat, ist heute rechts. es genügt nicht, gar nichts zu wissen, um sich der mitte zuordnen zu können. im übrigen halte ich die aufklärung für ein notwendig linkes phänomen.
    ich kann mir eigentlich, den artikel im kontext mit allen anderen gelesenen sehend, nur vorstellen, die intention nicht verstanden zu haben. nur liegt das nicht an mir, sondern am artikel.
    da Ihr beitrag unter keinem schlagwort vernetzt ist, empfiehlt mir herr glaser, ihn doch, spät genug, dasz nur noch Sie selbst ihn wahrscheinlich zur kenntnis nehmen werden, hier als -kommentar- zu hinterlassen. shalom shabath…

  4. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Lachen lässt sich nicht rechts und links verorten, weil Lachen keine freiwillige Sache ist. Ein Mensch hört nicht einen Witz, sortiert ihn dann in seinen Schubladen ein und entscheidet dann, ob er lacht.“

    Bei aller Wertschätzung für Ihren tollen Artikel, Gerd Buurmann, halte ich diesen Satz für falsch. Lachen ist so freiwillig wie alle Genussreaktionen des menschlichen Körpers. Wie viele deutsche Mädels haben ihre Höschen befeuchtet, wenn A. H. zu ihnen sprach!
    Lag es an der machtvollen erotischen Ausstrahlung des Führers? Dann war es unfreiwillig.
    Lag es an der eigenen Hysterie, was mir wahrscheinlicher vorkommt? Dann war es freiwillig.

  5. chino15 schreibt:

    Noch etwas zum Thema: laut journalistenwach.com wurde kürzlich in Berlin eine 62-jährige Rentnerin zu einem Bußgeld von 1350 Euro verurteilt, weil sie auf Facebook einen Flüchtlingswitz ge-liked hatte. Auch ihr Account wurde gesperrt. Vergewaltiger (z.B. Brandenburg, Tat Sommer 16, Freispruch 4/17) und Totschläger (Fall Niklas B., Bad Godesberg, Freispruch 4/17) mit dem richtigen Hintergrund können oft mit niedrigeren Strafen rechnen.

  6. caruso schreibt:

    Lieber Gerd, Dein Beitrag ist GROßARTIG!!! Man kann mit ihm nur einverstanden sein. Wobei es
    ganz sicher einige(?) geben wird, die darüber meckern werden. Da kann man nichts machen, die
    Dummheit von Homo sapiens sapiens stirbt nie aus.
    lg
    caruso

  7. Sophist X schreibt:

    Deutschlandfunk klingt ja selbst fast wie Nazihitlerradio. Da müsste Ursula auch mal dringend prüfen, was da für zweifelhafte Traditionen gepflegt werden.

    Das ganze Stück ist eine gequirlter Kacke, pseudopsycho- pseudorationalistisch- und überhaupt 100% dumme KonformistenscheiBe dass es wackelt.

    Die haben aber sicher damit Recht, dass im Arsch der Regierung nicht mehr viel Platz ist und sich mancher eben andere Nischen sucht.

  8. Frase0815 schreibt:

    Interessanter Fall, der vom im DLF Beitrag erwähnten Andreas Thiel. Ein korankritischer Artikel in der Weltwoche und man wird zur Persona non grata in den ja mehrheitlich links drehenden Kabarettesichwerkann-Zirkeln (geplante Tournee mit Jess Jochimsen abgesagt, Veranstalter lösen Verträge auf oder sie, bzw. noch schlimmer: ihre Kinder, werden angepöbelt, weil sie ihn auftreten lassen).

    Zur gefälligen Kenntnisnahme:
    https://www.nzz.ch/feuilleton/andreas-thiel-der-mangel-an-rassisten-ist-fuer-viele-kuenstler-ein-problem-ld.111002

    Besonders gefallen hat mir Herrn Thiels Entschuldigung, mir war gar nicht bewusst, dass die Rutschbahn eine Erfindung Mohammeds ist.

    und weiter

    Ich halte nichts von Political Correctness. Sie ist keine moralische Grösse und deshalb kein guter Moralersatz. Moral ist immer eine Anleitung zur Unterscheidung von Gut und Böse. Unterschiedliche Moralvorstellungen sind eine Frage der Kultur oder des Standpunktes. Und es lohnt sich durchaus, darüber zu streiten, solange man überhaupt eine Moral hat. Aber die Political Correctness ist der Versuch, gut zu erscheinen, ohne moralisch zu sein. Und das ist ein Widerspruch. Wer ohne Moral ist, ist unmoralisch. Die Political Correctness ist bloss ein Spülglanz.

    Kluger Mann, der.

Seid gut zueinander!

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