Jetzt sind die Heteros gefragt!

Es ist möglich! In dieser Woche kann der Bundestag über das Ende der Diskrimierung von Homosexuellen entscheiden und die Ehe für Homosexuelle öffen. Wir müssen nur Druck machen. Jetzt. Alle! Bitte teilt dies und macht mit!

Der Kampf um Gleichberechtigung darf nicht nur ein Kampf der Homosexuellen sein. Jetzt sind die Heteros gefragt!

Flutet die Facebookseiten Eurer Bundestagsabgeordneten mit dieser Aufforderung. Schreibt sie an. Fordert sie auf! Überall soll in den nächsten Stunden und Tagen diese Aufforderung erscheinen:


Kein Bund ist tiefgründiger als die Ehe. Er vereint in sich die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie. In dem sie die Ehe eingehen, werden zwei Menschen zu etwas Größerem als zuvor. Die Ehe verkörpert eine Liebe, die so groß ist, dass sie sogar den Tod überdauert. Anzunehmen, dass Homosexuelle die Idee der Ehe nicht respektieren, wird ihnen nicht gerecht. Sie respektieren sie, sie respektieren sie so sehr, dass sie diese Erfüllung für sich selbst wünschen. Ihre Hoffnung ist, dass sie nicht dazu verdammt sind, in Einsamkeit zu leben, ausgeschlossen von einer der ältesten Institutionen der Zivilisation. Sie erbitten sich die gleiche Würde vor dem Gesetz. Die Verfassung garantiert ihnen dieses Recht. Ich erwarte von meinem Bundestag, der Verfassung Geltung zu verschaffen. Sofort! Solange homosexuelle Menschen nicht heiraten dürfen, wird auch die heterosexuelle Ehe beleidigt!

Nicht in meinem Namen! Öffnen Sie sofort die Ehe für Homosexuelle!

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153 Antworten zu Jetzt sind die Heteros gefragt!

  1. k.knerzje schreibt:

    Ihr dürft die Verbindung von Schwulen jetzt Ehe nennen! Aber egal wie ihr es nennt; es wird nie eine Ehe 👫 sein!

  2. doro schreibt:

    Ich finde es gut, wenn endlich die #Ehefüralle auf die Agenda des Bundestags kommt. Als transsexuelle evangelische Pfarrerin würde ich mich aber noch mehr freuen, wenn endlich auch ein moderneres Transsexuellenrecht dort Thema wird. Das neue #Selbstbestimmungsgesetz liegt bereits als Bundestagsdrucksache vor. Mit meiner Petition, die hoffentlich noch viele mitzeichnen, erhoffe ich mir Aufmerksamkeit für dieses Thema und Politiker, die handeln statt vertrösten. Man findet die Petition hier: https://aufwind2012.wordpress.com/2017/06/10/ich-hoffe-auf-den-bundestag-und-starte-deshalb/ – und falls sich jemand ausführlicher über die Hintergründe informieren will, gibt es dazu ein Interview hier: http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/144475/19-06-2017

  3. A.S. schreibt:

    Die Türkei regiert nach Deutschland hinein, nach wie vor strömen unkontrolliert Menschenmassen ins Land (mit möglicherweise sehr unangenehmen Folgen), die EU zerfällt, die Euro-Kriese brodelt weiter, die Rente reicht oft nicht zum Leben, wir exportieren islamischen Terrorismus, die Kriminalität explodiert, der öffentliche Rundfunk hat ein Antisemitismusproblem, Flughäfen können nicht in Betrieb gehen, uvm.
    Haben unsere berliner Nichtvolksvertreter sich dermaßen in eine Filterblase eingeschlossen, dass die die Homo-Ehe für eines der dringenden Probleme halten? Warum gehen die keines der wichtigen Themen mit gleichem Elan an?

  4. Kanalratte schreibt:

    In Deutschland macht man Politik für Minderheiten, nicht aber für Mehrheiten, weil Mehrheiten in diesem Land immer für etwas schlechtes Althergebrachtes stehen. Kaum verwunderlich, dass es in der doch von vielen Deutschen kritisch beäugten Asyl- oder Flüchtlingskrise fast ausschließlich um die Belange von sog. Flüchtlingen aus dem Ausland geht, nicht aber um den Willen der hiesigen steuerzahlenden Mehrheitsbevölkerung. Diese ist im Übrigen mehrheitlich für eine Abschiebung nach Afghanistan, was unsere Regierung nicht daran hindert die Mehrheitsmeinung zu ignorieren. Geht es dann um ein Randthema wie Ehe für Homosexuelle (aktuell fälschlicherweise „Ehe für Alle“ genannt) entdecken die Linken plötzlich die Meinungsumfragen und Mehrheitsmeinungen und reiben uns ihre ach-so-repräsentativen Meinungsumfragen unter die Nase.

    Seriöse Zahlen zeigen übrigens, entgegen alternativer Fakten von Medien, dass keine 5% der Bevölkerung Homosexuell sind.

    ps: Ich bin nicht gegen Homosexuelle, finde aber dass es wichtiger Themen gibt als die „Ehe für Alle“. Mir ist das ziemlich wurscht. In Deutschland wird jedes noch so unwichtige Thema immer zu einem Politikum aufgebauscht. Die Welt wird nicht an dieser Frage untergehen.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Bizarres Zeug. Weil „keine 5% der Bevölkerung Homosexuell“ seien, handele es sich bei der Ehe für alle um „Politik für Minderheiten, nicht aber für Mehrheiten“, welche wiederum viel dringender auf eine Politik gegen Minderheiten hoffen, nämlich gegen Afghanen, die gefälligst schleunigst ins Kriegsgebiet abgeschoben gehören.
      Und ein Hinweis darf nicht fehlen: „Ich bin nicht gegen Homosexuelle, finde aber dass es wichtiger Themen gibt als die „Ehe für Alle“. Mir ist das ziemlich wurscht“, aber doch nicht so wurscht, dass man auf den Hinweis, die Rechte von Minderheiten seien ein „unwichtige(s) Thema“ hätte verzichten können.
      Der Gedanke, dass sich Gesellschaften dadurch charakterisieren lassen, welche Rechte sie Minderheiten geben, wird dieses Hirn wohl nie erreichen.

      • Aristobulus schreibt:

        Und inwiefern wären „die Rechte von Minderheiten!“ geschmälert, indem Sie z.B. den Milo Yiaannopoulos zwar mit Verpartnerung, aber nicht als Frau-und-Mann heiraten dürfen?

        Übrigens sind Afghanen durchaus keine hiesige Minderheit, sondern eine fremde Minderheit. Der Gedanke, dass sich Gesellschaften dadurch charakterisieren lassen, welche Bleiberechte sie fremden, frauenfeindlichen, judenfeinlichen, schwulenfeindlichen Minderheiten geben, könnte dieses Hirn wohl bei etwas Denkleistung erreichen.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Beeindruckend, dass Sie die Zeit gefunden haben, allen Afghanen ihre Frauen-, Juden-, Schwulenfeindlichkeit nachzuweisen. Das geht ja nur in stundenlangen Gesprächen, ansonsten wäre es ja nichts weiter als ressentimentgeladenes Schwadronieren über Leute, die mit Ihnen und mir erstaunlicherweise die Eigenschaft teilen, Individuen zu sein.
          Aber all das liegt weitab vom eigentlichen Thema und dient nur dazu, auch bei Themen, die mit dem Islam nun überhaupt nix zu tun haben, auf eben den zu sprechen zu kommen. Weil man eben kein anderes Thema mehr hat.
          Yiaannopoulos würde ich aber, wenn ich ihn heiraten wollen würde, gerne als Mann heiraten. Warum sollte ich mich mit ihm nur verpartnern? Geben Sie sich mit einer Verpartnerung zufrieden, wenn Ihnen die Dame oder der Herr (was immer Sie da bevorzugen) Ihres Herzens über den Weg läuft? Sie wollen doch zumindest die Möglichkeit haben, das ganz große Ding zu erleben, oder?
          Aber ich will Ihnen da keine Vorschriften machen. Ich will ja selber auch keine Vorschriften gemacht bekommen.

          • Aristobulus schreibt:

            Erleben, aber vor der Verpartnerung?, no way. Sie Sünder. Das könnte ja jeder kommen.
            Poesie und Romantik und Sehnsucht, so läuft das nun mal, spätere Verpartnerung nicht ausgeschlossen. Das ‚ganz große Ding‘ einfach so?, nope. Ich hatte Sie gar nicht für so einen Hedonistiker gehalten, Thomas. Wir haben doch nicht mehr 1982, wissen Sie.

            -Ja, alle Afghanen.
            Sie haben die Hamas und die Hisbollah vergessen?, Al-Nusra auch, vielleicht den IS und auch die DITIB und die Muslimbruderschaft, so am Nachmittag. Die darf man nicht vergessen, um kein Rassist zu sein.
            Also, alle Terroristen? Haben wir alle gefragt-? Nein, in Bet-Durrabia (das liegt zwischen Abdurrania und Al-Falluja, wenn Sie wissen, wo das liegt) sagte vorige Woche ein gewisser Abdul Alhazred, er sei kein Terrorist.
            Dem müssen wir nachgehen!
            Das müssen wir ernstnehmen!
            Weil wir sonst Rassisten sind!

          • bergstein schreibt:

            Die Themen haben schon einiges miteinander zu tun. Es erscheint wenig sinnvoll, sich einer-seits für die „Homo-Ehe“ einzusetzen und gleichzeitig Menschen in Land zu lassen, die zum überwiegenden Anteil erheblich homophob sind. Dass sie homophob im westlichen Verständnis sind, zeigt so ziemlich jede existierende Meinungsumfrage.

            Es gibt Menschen die Rugby spielen. Es gibt Menschen die ein ähnliches Spiel spielen, nämlich American Football. Die Letzteren kommen jedoch nicht auf die Idee, zu fordern, ihr Spiel auch Rugby nennen zu dürfen, schließlich laufen in beiden Männer mit eiförmigen Ball durch die Gegend und wollen dieses in der Endzone ablegen. Es geht nicht darum, welches Spiel das bessere ist, es handelt sich einfach um unterschiedliche Spiele, die aber selbstverständlich durchaus Parallelen aufweisen. Und der Staat wird in GB eher Rugby fördern und in USA eher American Football, weil einfach sich die Menschen ganz überwiegend entweder für das eine oder das andere Spiel interessieren. Unsere Gemeinden in BRD bauen Fußball- und nicht Federfußballplätze und das ist keine Diskriminierung. Das Gleiche gibt es in der Beziehung zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft

          • Aristobulus schreibt:

            Sicher, Bergstein. Hach, Analogien.
            Jedoch Thomas ex Gotha, der sich bekanntlich nicht für Religion interessiert, wie er einst schrieb (indem er damit meint, dass es Religion oder die Herkunft aus einer solchen überhaupt nicht gebe), wird jetzt beschließen, dass er sich auch nicht für Gemeinschaftsspiele interessiert.
            Denn es gibt keine.

        • max schreibt:

          Lieber Aristobulus, es macht keinen Sinn, sich mit Herrn Schweighäuser auseinanderzusetzen. Herr Schweighäuser ist ein bekannter linker, korinthenkackerischer Troll. der meint, seine sich selbst zuerkannte moralische Ueberlegenheit sei so etwas wie ein Argument. Dafür vergewaltigt er Gotha und das rationale Denken. Einfach nicht auf dieses antisemitische Nichts reagieren. Dann verschwindet Thomas ex Gebärmutter die besser abgetrieben hätte recht schnell.

          • Aristobulus schreibt:

            … daran mag Einiges wahr sein (messerig beobachtet ist es auf jeden Fall), Anderes fehlt, Max.
            Vor Allem ist Thomas ex Gotha nicht antisemitisch. Er dreht zwar die Dinge in erstaunlicher Ausschließlichkeit, er versucht Finten und denkt niemals geradeaus, er nimmt als Argumente n’importe quoi, usf.!, aber er hat in Jahren nicht ein Mal irgendwas ins hm Israelkritisierende oder bissele-Antisemitisierende oder ins Ihr-Auch usf. gedreht oder gezogen. Nichts. Auch keine Andeutung. Einfach gar nicht. In Jahren.
            Man kennt den eigentlich ganz gut. Erstaunlich, es sind ja nur diese kleinen schwarzen Buchstaben, aber man sieht die Leutz‘ dahinter. Der Gothische mag ein Verleugneristiker sein, ein Realitätsverdreher und ein Antirationaliker im Gewande des einsamen Rächers der Wahrheit 😀 , aber so verdorben wie Du/Sie ihn siehst, ist er nicht. Ihm fehlt diese eine bestimmte Eigenschaft, die Ssojnim (Feinde) sonst allesamt haben.

            Wenn Sie/Du den Gutartigsten frügen (der hier über Jahre ein besonderes Beef mit dem Gothischen hat), würde sogar der vermutlich das Gleiche oder Ähnliche sagen, nur freilich etwas böser formuliert.

          • aurorula a. schreibt:

            Und als eine Horde Trolle grundlos rumterrorisiert, gemobbt und nursoschikaniert haben, hat Thomas ex Gotha (wie auch andere hier) gesagt: so aber nicht!
            Das sollte nicht vergessen werden.

          • Aristobulus schreibt:

            … er hat’s erst nach (nicht namentlicher) Aufforderung gesagt.
            Aber er hat.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Für Leute wie diesen „max“ scheint das Internet erfunden worden sein: Hier können sie ihre faschistischen Vernichtungsphantasien („Thomas ex Gebärmutter die besser abgetrieben hätte“) in ihrem ganz eigenen Deutsch in die Welt setzen, hier können sie dem Objekt ihres Hasses übernatürliche Kräfte andichten („vergewaltigt er Gotha und das rationale Denken“, genau) und finden auch für andere Halluzinationen einen Spielplatz („dieses antisemitische Nichts“). Immerhin, letzteres ruft dann doch, nachdem er „Einiges“ als „wahr“ genehmigt hat, den Widerspruch der Blogspitzenkraft „Aristobulus“ hervor.
            Na, da bin ich aber beruhigt.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie mit Ihrer Verächtlichkeit.
            Ziehen Sie sich daran irgendwie hoch-?
            Weder sehr gesund noch sehr aufbauend, sowas.

          • Aristobulus schreibt:

            Und vollkommen lächerlich dieses In-Die-Schuhe-Reinschieb-Faschistisieren da: Der Faschismus Mussolinis bestand nun mal nicht aus verbalen Verwünschungen, sondern aus realen Morden.
            Zumal jemand, der für einen Antisemiten gehalten wird, genau SO verbal bekämpft werden muss. Das könnte der begreifen, der hier als Thomas ex Gotha auftritt. Aber er gibt vor, es nicht zu begreifen, sondern wittert Faschismus.

            Wie vor ein paar Wochen erwähnt!, ich weiß NICHT, ob das noch der Thomas ist, der man einst hier kannte. Viel spricht dafür, dass das Nym längst von jemandem Andern usurpiert worden ist.

            Testfrage: Thomas ex Gotha, der echte, wollte einst über den Tod einer bestimmten Persönlichkeit schreiben. Um wen handelt es sich?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Noch eine Bankrotterklärung: Der explizit geäußerte Wunsch nach der Auslöschung eines Andersdenkenden ist also okay, während die Bezeichnung dieses Wunsches als das, was sie ist, nämlich der reine Faschismus, nicht geht?
            Ihre Ausführungen werden immer ridikulöser und Ihre Behauptung, ich sei nicht mehr ich (welche Idee Sie übrigens von mir geklaut haben), ist es nicht minder. Um aber Ihre Megalomanie zumindest etwas zu kalmieren: (Emil) August. Oder aber Welt. Weiß ja nicht, wen oder was Sie meinen. Und wetten, das reicht Ihnen nicht als Beweis?

          • Aristobulus schreibt:

            Dann ist irgendwas mit Ihnen passiert-.
            Diese allgemeine, tiefe Verächtlichkeit hatten Sie früher nicht. Sie waren immer ein einseitiger Polemiker, aber es hielt sich in Grenzen.

            Früher haben Sie das nicht getan, was Sie neuerdings versuchen: Sie haben neulich zwei der Hiesigen (Ceterum und den Gutartigen) wiederholt als Schwulenhasser bezeichnet, bloß weil deren politische Meinung Ihnen nicht passt, und Max haben Sie jetzt gar als Faschisten bezeichnet.
            Was soll das?
            Das tut man nicht.

            P.S.
            Auslöschung, Schmauslöschung. Bitte? Max hatte Sie als Antisemiten gelesen. Nicht bemerkt?
            Wie hat man Antisemiten zu behandeln: Yupp, genau so wie Max es getan hat.
            Dagegen haben Sie was?, LOL.

            Ich halte Sie nach wie vor nicht für einen Antisemiten (wozu auch?), aber anstatt zu bedenken, dass jemand, der weder doof noch unwissend ist, Sie einfach mal für einen gehalten hat, tun Sie jetzt so, als haben jemand Sie auslöschen wollen.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Das falsche Deutsch demonstriert auf deprimierend eindrucksvolle Weise, dass vom einst ernstzunehmenden Gesprächspartner nicht mehr viel übrig ist: Er schreibt „Verächtlichkeit“ und meint „Verachtung“, er scheut nicht vor albernen Pleonasmen zurück („einseitiger Polemiker“) und wenn er was betonen möchte, klammert er sich an den Fettdruck.
            Inhaltlich bleibt’s dünn wie Wassersuppe: Weil ein Troll mich als Antisemiten bezeichnete, was, wie Sie selbst vermerkten, zwar einerseits völlig hanebüchen ist, ihm aber andererseits dann doch das Recht gab, mir die Nichtexistenz an den Hals zu wünschen, ist es sehr, sehr böse von mir, dies als faschistische Phantasie zu bezeichnen. Der Antisemitismusvorwurf geht demnach immer, nie aber der Faschismusvorwurf.
            Auch sehr sehr böse ist es, zwei sich schwulenfeindlich Äußernden nachzusagen, sie äußerten sich schwulenfeindlich. Da kommt dann der Fettdruck ins Spiel, denn das gehöre sich nicht, schließlich handele es sich um „Hiesige“, was, meiner bescheidenen Meinung nach, nichts anderes ist als die Umschreibung für Trolle, die ihren Unfug lange genug in die Welt gesetzt haben, um nun, zumindest in Ihrer Weltsicht, als sakrosankt zu gelten. Das ist nichts weiter als antiaufklärerischer Bullshit, dem Permanenz und Hegemonie wichtiger sind als, sit venia verbo, Denken.
            Alles sehr schade.
            Aber, momentan, wohl nicht zu ändern.

          • Aristobulus schreibt:

            Falsch: Verächtlichkeit ist nicht gleich Verachtung. Verächtlichkeit ist, wenn man verächtlich ist.
            Sind Sie also mehr für Verachtung?, nu.

            Falsch auch, dass „einseitiger Polemiker“ falsch sei: Polemik muss nicht einseitig sein. Ihre ist es jedoch mit schöner Regelmäßigkeit.

            Falsch auch „Troll“. Alles Trolle außer Ihnen?
            Sehen Sie, eben dieses ist Verächtlichkeit und einseitige Polemik. Sie mussten es wieder demonstrieren. Bringt Ihnen das irgendwas?

            Nein, ich habe nicht bemerkt, dass es „völlig hanebüchen“ sei, dass Max Sie als Antisemiten gesehen hat. Seine Beobachtung war nicht hanebüchen, denn warum sollte er absurde Vorwürfe äußern?, das tut er ja sonst nicht. Er hat bloß mal weitergedacht. Insofern ist Ihr Satz auch falsch.

            Ganz schön viel falsch, so zur späten Nacht.
            Aber sonst ist Ihnen wohl?

            Und wie soll denn nun jemand einen behandeln, den er als Antisemiten sieht? Ich frug Sie schon mehrfach.

            Dass Sie die scheußlichen Rufmördereien (sic) wiederholen, dass hier Schwulenhasser schrieben, ist, comment dirais-je-?, scheußlich.

      • Kanalratte schreibt:

        Wenn ein Land Minderheiten mehr Sonderrechte gewährt hat es also Charakter, laut dem Satz von Thomas ex Gotha. Charakter von dem die Mehrheitsbevölkerung nichts hat. Ist das nicht auch unfair? Bestätigt das dann nicht was ich oben geschrieben habe? Welche lebenswichtige Relevanz hat die Homoehe für 95% der Menschen die nicht Homosexuell oder Bisexuell sind?

        • Aristobulus schreibt:

          Zumal, Kanalratte!, also zumal die Schwulenehe, sofern gesetzlich festgelegt, folglich für 95% derer, die nicht schwul sind, definiert, was Ehe sei.
          Das gibt es sonst nirgends, dass ganze 5% (nein!, ein kleiner Teil der fünf Prozent, denn George ist ja auch noch da, der sieht das völlig anders!) den anderen 99% vorgeben, wie etwas ganz Grundlegendes fürderhin für die auszusehen habe.
          Ein Prozent. Höchstens.
          Krass, nicht?

    • Dante schreibt:

      In Deutschland macht man Politik für Minderheiten, nicht aber für Mehrheiten, weil Mehrheiten in diesem Land immer für etwas schlechtes Althergebrachtes stehen.

      Welcherm Angehörigen einer Mehrheit fällt ein Zacken aus der Krone, wenn einer Minderheit Rechte eingeräumt werden, die ihr bisher nicht zugestanden wurden?

      Ich bin nicht gegen Homosexuelle, finde aber dass es wichtiger Themen gibt als die „Ehe für Alle“.

      Das ist aber kein gutes Argument gegen die Ehe für alle, sondern allenfalls dagegen, vehement dafür – oder dagegen – zu kämpfen.

  5. Paul schreibt:

    LieberGerd,

    da mache ich nicht mit.
    Der EGMR hat die Klage eines französischen Homosexuellenpaars abgewiesen, die die Ehe für Homosexuelle als Menschenrecht eingeklagt hatten. Es wurde eindeutig festgestellt, dass die Ehe nur die Verbindung von Mann und Frau sein kann.
    Das hat auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Bruder und Schwester dürfen auch nicht heiraten. Ist das etwa auch Rassismus? Übrigens der Bruder den Bruder auch nicht.

    Ich bin für eine vom Staat anerkannte Partnerschaft, in der die Homosexuellen die gleichen Rechte und Pflichten haben wie Ehepaare. Sie sollen juristisch in allen Belangen Ehepaaren gleichgestellt sein.
    Beim Adoptionsrecht würde ich eine Ausnahme machen. Eine Adoption ist nur mit dem Einverständnis des zu Adoptierenden möglich, also erst ab den 14. Lebensjahr des zu Adoptierenden.

    Herzlich, Paul

    • Aristobulus schreibt:

      Warum grad bei Adoptionen?
      Die Annahme, dass Kinder per se einen männlichen und einen weiblichen Erwachsenen brauchen, ist widerlegt. Nicht hingegen widerlegt ist, dass Kinder liebevolle Zuwendung brauchen. Welche Geschlechter die sich Zuwendenden haben müssten, kann ja nicht entscheidend sein.

      • Nordland schreibt:

        Wer sagt „per se“? Es ist bewiesen, dass Kinder in ihrer Sozialisation unterschiedliche Dinge vom Vater und von der Mutter mitbekommen. Bei Kindern, die allein erzogen wurden oder die ein gestörtes Verhältnis zu einem Elternteil hatten, zeigen sich daher auch oft Defizite. Das mag zwar kein Automatismus sein und du wirst etliche Gegenbeispiele finden, an der Tendenz ändert es jedoch nichts.

        Bei Adoptionen geht es um das Kindswohl, nicht um die Selbstverwirklichung des Paares. Daher reicht übrigens der begründete Verdacht, dass es Nachteile für die Entwicklung geben könnte. Auch Hetero-Paare haben kein Recht auf eine Adoption.

        • Paul schreibt:

          Danke Nordland,
          Du hast mich verstanden. Das genau habe ich gemeint. Habe es nur verkürzt ausgedrückt, weil ich meinte, dass dies jeder versteht.

          Herzlich, Paul

        • Aristobulus schreibt:

          „Es ist bewiesen, dass“ stimmt nicht: Wer soll es bewiesen haben? Wo lässt sich der Beweis nachlesen? Wie sollte er sich nachprüfen lassen?

          Es ging auch nicht um Alleinerziehende oder um gestörte Verhältnisse, sindern es geht grad präzise um die ganz bestimmte Frage ( -> Adoptionen), warum es vom Geschlecht abhängen sollte, dass Kindern liebevolle Zuwendung gegeben wird.

          • A.Bundy schreibt:

            „‘Es ist bewiesen, dass’ stimmt nicht: Wer soll es bewiesen haben? Wo lässt sich der Beweis nachlesen? Wie sollte er sich nachprüfen lassen?“

            Genau das wollte ich dich auch gerade fragen, nachdem du das geschrieben hattest:
            „Die Annahme, dass Kinder per se einen männlichen und einen weiblichen Erwachsenen brauchen, ist widerlegt.“
            Von wem wurde das wann widerlegt?

            In den USA gibt es übrigens seit den 60er Jahren jede Menge wissenschaftliche Abhandlungen über den Zerfall der afroamerikanischen Familie. Ausnahmslos alle Forscher kommen zu dem selben Schluß; die Tatsache, dass 75-80% aller afroamerikanischen Kinder ohne Väter und damit ohne männliches Vorbild aufwachsen müssen, ist die Ursache Nr.1 für die spätere hohe Affinität zu Gewaltverbrechen und Bandenkriminalität innerhalb der afroamerikanischen Bevölkerung.
            Die Homoehe wird daran schon aus rechernerischen Gründen nichts ändern.

            Besonders widerwärtig wird allerdings, wenn alternative Familienformen überschwenglich als ‘progressive’ Zukunftsmodelle gefeiert werden und gleichzeitig der vermeintliche Untergang der klassischen (‘konservativen, ewiggestrigen, heteronormativen, reaktionären, ec. pp.’) Familie ausgiebig bejubelt wird.
            So geschehen vor nicht allzu langer Zeit in der 3sat-Sendung ‘Kulturzeit’ durch deren frühere Moderatorin Tina Mendelsohn („Luder vom Lerchenberg“ ~H. M. Broder).

          • Aristobulus schreibt:

            Das stimmt, Bundy. So sieht es später meist aus (individueller Entwicklungswille zum Besseren oder Schlechteren hin oder her), wenn in der Jugend derjenige gefehlt hat, der die Werte vorlebt, der einem Ehrgefühl beibringt und einem hilft zu erkennen, wie’s weitergeht.

            Die Rolle dessen ist aber nicht nur durch einen Mann ausfüllbar, nicht?

            Und andererseits ist ein kalter, distanzierter, kontrollierender Vater (ebenfalls traditionell ‚männliche‘ Eigenschaften) ja nun mal auch eine sehr ungesunde Sache für die Entwicklung von Werten, Verantwortung, Ehrgefühl usf.

          • Nordland schreibt:

            „Die Rolle dessen ist aber nicht nur durch einen Mann ausfüllbar, nicht?“

            Wenn du schon bei tollen Theorien bist, dann passt hier wohl Ockhams Rasiermesser. Die Natur hat nun mal Mann und Frau geschaffen. Und es bestehen Unterschiede in der Biologie und im Verhalten (wenn man den unsinnigen Versuch, jeden Unterschied als Teil sozialer Konventionen zu sehen, als gescheitert erklären kann). Da es so ist, muss nicht derjenige seine These beweisen, der Zweifel daran hat, dass eine Frau einen Mann und umgekehrt in der Sozialisation ersetzen kann, sondern derjenige, der einfach so tut, als seien beide Rollen beliebig austauschbar.

            Das ist aber der alte Fehler. In Homo-Beziehungen gibt es ja angeblich oft eine(n), der die Frauenrolle und eine(n), der die Männerrolle übernimmt. Und der/die mit der Männerrolle soll dann einfach so den Vater ersetzen. Das ist ein Experiment zulasten einzelner Kinder.

            @Schuhverkäufer: Dein Beitrag war sehr hilfreich, speziell auch der Hinweis auf die Situation vieler Schwarzer in den USA.

          • Aristobulus schreibt:

            … er antwortet ja schon wieder auf etwas, das überhaupt keiner geschrieben hatte („den unsinnigen Versuch, jeden Unterschied als Teil sozialer Konventionen zu sehen“, „beide Rollen beliebig austauschbar“, et patiati et patata).
            Davon war wieder keine Rede 😀

            Er sollte sich dringend angewöhnen, auf das zu antworten, was tatsächlich geäußert worden ist. Warum (ach alles muss man ihm wieder erklären): Weil anderenfalls so redundanter, kreiselnder Proseminar-Kindergarten herrscht. Wer will das schon?

            Nochmal für die Abgelenkten: Es ging hier präzis um eine einzige Frage, und die lautete, warum es von der Geschlechtszugehörigkeit abhänge, indem Kindern die liebevolle Zuwendung gegeben wird, die sie brauchen.
            Also nochmal: Warum soll diese liebevolle Zuwendung vom Geschlecht abhängen?

            Ein Geschlecht erteilt die ja nicht. Menschen erteilen die.

          • aurorula a. schreibt:

            @ Nordland: Die Natur „hat“ garnichts „geschaffen“, das zu glauben wäre der Versuch durch die Hintertür eine Naturreligion einzuführen. Nur weil es etwas zufällig gibt, muß kein Zweck dahinterstehen. Das Lotto hat mir nunmal zweifuffzig Gewinn erteilt? Genauso ist es in der Natur: alles, was es dort gibt, gibt es zufällig. Es gibt Vogelarten mit vier oder mit drei Geschlechtern, ab und an auch mal mit zwei. Genetisch gesehen legt bei Vögeln der Vater die Eier (ja, ein Vogel mit zwei gleichen Geschlechtschromosomen wird ein Hahn, einer mit zwei unterschiedlichen eine Henne). Das männliche Seepferdchen bringt die Jungen zur Welt. Insekten haben drei Geschlechter, oder zwei, oder garkeins, oder entstehen aus Jungfrauengeburten. Es gibt Salamanderarten die nur aus Weibchen bestehen. Schnecken sind grundsätzlich Zwitter. Bakterien haben mehrere tausend Geschlechter. Vögel locken mit schwulem Sex zu dritt Weibchen an. Pflanzen können sich geschlechtlich vermehren (dann haben sie mal zwei und mal drei Geschlechter, oder die Vertreter einer Art sind Zwitter, aber nicht alle), müssen das aber nicht, sondern können das auch für sich allein. Bonoboaffen (unsere nächsten Verwandten) treiben es liberal und einvernehmlich untereinander mit allem, das sich bewegt, Schimpansen (die zweitnächsten) dagegen sind einfachnurbrutale Machos. Menschen haben zwei Geschlechter.
            Na und?
            Es ist einfach Zufall.
            Alles, was daraus abgeleitet wird, ist kein Teil der Natur, und der Kultur auch nicht, sondern der Zivilisation. Wir als Menschen sind intelligentes Leben, was heißt, daß wir uns nicht nur jeder für sich entscheiden können, was wir tun, sondern auch in genügend großen Gruppen gemeinschaftlich dafür, welche Art von Zivilisation wir wollen. Das hat dann aber nicht „die Natur“ geschaffen, sondern: wir waren das! 🙂 Wir ganz allein haben das aufgebaut, es hat uns niemand vorgefertigt.

          • Frase0815 schreibt:

            Selbstverständlich hat die Natur nichts geschaffen, zumindest nicht im Sinne eines steuernden Schöpfers. Die Mutationen in der Erbsubstanz, der DNA, erfolgen zufällig. Aber: Es setzen sich auf Dauer die Mutationen durch, die das Weiterleben erfolgreicher gestalten, oder zumindest dem nicht abträglich sind. Insofern kann man sagen, dass sich anhand evolutionärer Maßstäbe etwas (ein Verhalten, eine Eigenschaft) bewährt hat. Hat dieses Verhalten, diese Eigenschaft „die Natur“ nun zielgerichtet erschaffen?

            Das gilt dann übrigens auch für die wohl so ca. 5 % Homosexuelle einer Population.

            Schief wird es immer dann, wenn versucht wird Begriffe die nur in einem soziokulturellen Kontext Sinn ergeben bzw. aus einem solchen erst hervorgegangen sind („Ehe“) auf naturwissenschaftliche Phänomene anzuwenden („die Natur hat das soundso gewollt“).

          • aurorula a. schreibt:

            Schief wird es auch, wenn behauptet wird daß nur weil es etwas gibt, daß das automatisch heißt daß es (deshalb ja) für irgendetwas gut sein muß. Oder daß was schlechter taugt als irgendetwas anderes, aber taugt, oder aktuell sinnlos ist, zwingend verschwinden müsste. Das ist natürlich überhaupt nicht so: was nicht allzusehr stört, bleibt. Sonst gäbe es wenn sich die Bedingungen ändern ja auch garkeine Varianz mehr, in der es zufällig etwas geben könnte das auf die neuen Bedingungen passt.
            Das ist eher „vielleicht kann mans ja irgendwann nochmal brauchen…“ als „only the winner counts“.

          • Frase0815 schreibt:

            Agree-Knopf drück *

          • Aristobulus schreibt:

            Ich ooch den drück‘

    • A.Bundy schreibt:

      @Paul
      „Es wurde eindeutig festgestellt, dass die Ehe nur die Verbindung von Mann und Frau sein kann.“
      Nein, das EGMR hat nichts dergleichen festgestellt.
      Das EGMR hat lediglich geurteilt, dass die Homo-Ehe kein Menschenrecht ist, weswegen keine Diskriminierung vorliegt, sofern es gleichwertige Alternativen gibt. Die Staaten Europas dürfen somit selbst entscheiden, ob und wann sie die Homo-Ehe einführen wollen.

  6. Sophist X schreibt:

    Mit geht auch die Hetero-Ehe völlig achtern längs, also Homo-Ehe auch: Null Punkte.

    Wie wäre es denn, wenn man, statt die Homoehe zu erlauben, einfach alle Arten von Ehe verbieten würde? Das wäre auch total gerecht.

    ‚Man soll keine Ehen fördern, sondern Kinder.‘ (nicht von mir)

    • Aristobulus schreibt:

      … zumal die großartige, leider inzwischen absolut obsolete Tradition der heimlichen Heirat dann wieder fröhliche und subversive Urständ feiern dürft‘.
      Wäre gut für die Poesie, das. Alles, das Poesie fördert, ust GUT. Ach, Poesiiie ist derzeit ohnehin sowas von im Keller. Alle Welt redet nur noch vom Islam und von der Schwulenehe und von Wien-Lugners Neuer.

  7. Couponschneider schreibt:

    Herr Buurmann, Homosexuelle konnten schon immer heiraten. Es war nie verboten, dass ein schwuler Mann eine Frau ehelicht oder eine lesbische Frau einen Mann.

    Wenn man sich für die gleichgeschlechtliche Ehe stark macht, dann bitte mit den richtigen Argumenten. Dr. Guido hat’s wie folgt ausgedrückt: Es ist begrüßenswert, wenn sich zwei Menschen sich in guten wie in schlechten Zeiten Solidarität zusichern. Das sollte ein Gesetzgeber honorieren. Aus diesem Grunde bin auch ich für die sogenannte Homo-Ehe.

  8. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Für mich gibt es keinen überzeugenden Grund, der gegen die Schwulenehe spricht. Warum sollen Menschen ihre Liebe nicht so leben dürfen wie sie es wollen?
    Bezüglich des Adoptionsrechts, gilt es für mich zu differenzieren. „Eltern“, die ihren Kinderwunsch mittels der Leihmütterschaft befriedigen, betrachte ich als ungesunde Kreaturen, ob hetero oder homo. Indessen verstehe ich nicht, warum ein Kind im Heim besser aufgehoben sein soll als bei EIGENEN Eltern, selbst wenn diese schwul sind.

    • Aristobulus schreibt:

      … das sehe ich auch so, Gutartiger.

      Allerdings (wegen der Schwulenehe) hat Bergstein schon dargelegt, was sich wohl nicht widerlegen lässt: Dass nach Einführung einer Schwulenehe (also als Ehe neudefiniert und nicht als Verpartnerung) kinderlose Frau-Mann-Paare ankommen und darauf bestehen, dass sie nun diskriminiert werden (indem sie die Lebensleistung des Großziehens von Kindern nicht erbracht haben, aber weiter alle Ehe-Steuervorteile wollen).

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Aristobulus

        Mir ging es lediglich um die grundsätzliche Berechtigung der Homoehe, lieber Ari. Die steuerlichen Modalitäten bedürfen natürlich einer gesonderten Überlegung.

  9. Aristobulus schreibt:

    Um die schiefe, irreale Debatte wegen der Schwulenehe, wegen noch zu wenig Gender-Unterricht schon in den Grundschulen, und wegen vermuteter Diskriminierung von Schwulen in westlichen Ländern usf. mal kurz ins rechte Lot zu bringen:

    Gesellschaften, die vom Terrorismus durch Fremde bedroht sind, neigen dazu, die Gefahr zu verdrängen, indem sie sich dann vermehrt mit Gender und Identitätsstörungen einiger Weniger beschäftigen.
    -2004 in Spanien nach den Terrorangriffen in Madrid hat die Zapateroregierung plötzlich die Themen Schwulendiskriminierung und Gender propagiert, hat jedoch nicht gewagt, die islamische Bedrohung (grad der Schwulen!) zum Thema zu machen.
    -Das Gleiche jetzt unter der neuen Regierung Macron in Frankreich: Mitten im Ausnahmezustand wegen der islamischen Massaker überall in Frankreich veranlasst die Macron-Regierung nicht etwa die Ausweisung aller Dschihadisten, sondern kümmert sich um’s Thema Gender und um die ‚Gleichstellung‘.
    -Das Gleiche unter der deutschen Merkelregierung: Anstatt die Grenzen zu schließen und Dschihadistenverdächtige konsequent und sofort auszuweisen, macht Merkel plötzlich die Schwulenehe zum Thema.
    -Selbst in den USA, wo erst wenige Moslems leben, hat die Obamaregierung nichts und wieder nichts gegen den zunehmenden Einfluss islamischer pressure-groups getan, sondern hat sich bevorzugt mit Gender, ’sozialer Gerechtigkeit‘ und Antirassismus beschäftigt.

    Soeren Kern vom New Yorker Gatestone Institute hat eine akribische, stockseriöse, alarmierende Liste über jeden Tag im Monat Mai in England geschrieben: Es herrscht mittlerweile nicht nur in England Bürgerkrieg organisierter Islamiker gegen die westliche, ungläubige Bevölkerung.
    https://www.gatestoneinstitute.org/10586/islam-multiculturalism-britain-may

    Wer unter solchen Umständen die Schwulenehe (es gibt Verpartnerung, ja?, die Verpartnerung ist gerecht, sie schafft die nötige Gleichheit, und sie reicht!) zum Thema macht, der mag sicher die ehrenhaftesten Absichten haben, lenkt jedoch von diesem Bürgerkrieg und von der Leugnungspolitik der politischen Klasse ab.

    • Nordland schreibt:

      Hoppla. Ich wollte gerade auch meinen Senf dazugeben, da sehe ich, dass du im Prinzip schon genau das richtige zum Thema geschrieben hast. Ausgerechnet du!

    • ceterum censeo schreibt:

      Danke Ari! Danke Nordland!
      Wir sind am Anfang eines langen furchtbaren Krieges, der überhaupt nicht gut für uns aussieht. Wer heute angesichts dessen solchen Schmarrn zur Priorität macht, der hat wohl schon innerlich Selbstmord begangen oder den Faden völlig verloren.
      Noch eins: Wenn die Völkerwanderung weitergeht, werden Schwule um ihr Leben, und nicht um die Schwulenehe kämpfen müssen. Leider.

      • Nordland schreibt:

        Naja, gegen diese Völkerwanderung anzugehen ist ja auch mühsam. Da wird man sich die Finger noch ordentlich schmutzig machen. Bis es so weit ist (ist ja eigentlich schon fast zu spät, merkt nur kaum einer) kann man sich einstweilen mit etwas viel harmloserem befassen, nämlich mit der angeblichen Homophobie in den eigenen Reihen.

        Stell dir vor, diese bösen reaktionären alten Männer wollen doch glatt, dass sich das Ding nur „Verpartnerung“ nennt anstatt „Ehe“. Das ist natürlich ein Skandal, der den millionenfachen Asylmissbrauch, die immer stärker werdende Islamisierung oder die im Bataclan mit Kalaschnikows reihenweise niedergeschossenen Konzertbesucher ins Hintertreffen geraten lässt. Und das beste ist: Wenn du dich dieser irrwitzigen Prioritätensetzung auch noch anschließt und das tust, was die da oben sagen, kriegst du dafür auch noch Lob und darfst zur Belohnung ungestört auf die losgehen, die es anders sehen. Damit kannst du dich moralisch selbst überhöhen, indem du nämlich andere abwertest.

        Ist das nichts? Lebt es sich als Grüner, [Anti]Fa-Mitglied oder Kirchenfunktionär, der „bunt“ predigt, etwa schlecht in diesen Tagen?

        • ceterum censeo schreibt:

          Wir sind eigentlich saublöd, daß wir nicht mit den Wölfen mitheulen. Weißt Du das?

        • Aristobulus schreibt:

          Wobei man aus der Aufzählung Grüner, [Anti]Fa-Mitglied oder Kirchenfunktionär, der „bunt“ usf. den Gerd Buurmann ganz ausdrücklich heraus lassen muss.

          Gerd Buurmann will nämlich ‚bloß‘, dass keiner irgendwo benachteiligt wird, also keiner nirgendwo durch garnichts und wegen garnichts!, weswegen er vor ein paar Tagen b’h mit verursacht hat, dass der staatsdämonisierte Dokumentarfilm von Schröder und Hafner doch noch gesendet worden ist, und weswegen er gestern einmal wieder verursacht hat, dass da draußen sieben Leser endlich beginnen, Erfindungen über Israel von den Tatsachen über Israel zu unterscheiden.

          DAS will Gerd Buurmann nämlich: Es nervt ihn ungeheuer, dass egal wer egal wo nicht das mithaben darf, das er mithaben sollte.
          Ein im besten Sinne altmodischer Ansatz 🙂 , den längst nicht jeder teilen mag.

          • Nordland schreibt:

            @Aristobulus: Habe ich etwas gegen Gerd gesagt? Ich schätze ihn so ein, dass er durchaus spürt, was in Deutschland falsch läuft. Er hat die Ausgrenzung doch schon am eigenen Leib erfahren müssen, als ihm mal ein fest zugesagter Moderatorenjob ohne Begründung wieder entzogen wurde. Du darfst dich in diesem Land eben nicht gegen den Islam oder gegen die Masseneinwanderung aussprechen.

            Manchmal, aber nur manchmal möchte Gerd mit dem Strom schwimmen, mit den Wölfen heulen, oder wie auch immer man das ausdrücken möchte. Da unterscheidet er sich wohl nicht von dir oder mir. Oder haben wir uns in manchen Situationen nicht auch schon systemtreu gegeben? Da werfe ich bestimmt nicht den ersten Stein auf andere.

            Und so kommt es, dass Gerd ab und an „Urlaub“ nimmt und sich in den Kampf für die Gleichstellung von Homosexuellen stürzt, insgeheim sicher wissend, dass dieser Kampf kein Kampf mehr ist, sondern man eigentlich nur händeringend nach Feldern sucht, in denen die Gleichstellung vielleicht nur zu 99,9 Prozent vollendet ist, damit man etwas hat, gegen das man sich „todesmutig“ positionieren kann.

            Indes traut sich Gerd, die von kulturfremden Zuwanderern ausgehende Homophobie ebenfalls anzusprechen. Wenngleich er bei seinen Mitstreitern damit wahrscheinlich nur ungläubiges Staunen hervorruft – will sich da etwa einer zu den Schmuddelkindern begeben?

          • Aristobulus schreibt:

            Nein. Da kennen Sie Gerd Buurmann ganz schlecht.
            Ihm ist es völlig egal, ob „systemtreu“ oder mit Strömen zu strömen oder peng. Er will, dass keiner nirgendwo etwas nicht habe, das andere woanders halb. Es wurde bereits erwähnt.

            „die von kulturfremden Zuwanderern ausgehende Homophobie“
            Wieder Nein mit sehr großem Enn: Von Kulturfremden (was soll das sein?, wer ist das?, wie lautet das Gegenteil, Kulturfreunde?) war hier keine Rede. Es war und ist allein die Rede von Mohammedanern.
            Kein anderer „Kulturnichtunfreund“ bedroht aus Prinzip Frauen, Juden, Schwule und all jene, die für Meinungsfreiheit und für eine zivilisierte Gesellschaft sind.
            Das wollen Sie immer nicht wahrhaben.

            P.S.
            Und nope, wir sind noch immer nicht per Du. Das man übrigens, wenn, dann groß schreibt. Auch das könnten Sie wahrhaben 😉 )

          • Nordland schreibt:

            „Nein. Da kennen Sie Gerd Buurmann ganz schlecht. Ihm ist es völlig egal, ob ’systemtreu‘ oder mit Strömen zu strömen oder peng.“

            Nein. Da steht keiner einfach drüber. Es laufen gegenwärtig die typischen Ausgrenzungsmechanismen. Da spielt sogar die ureigene Furcht eine Rolle, aus dem Schoß der Gemeinschaft ausgestoßen zu werden. Es gab neulich einen guten Artikel oder Interview, habe ich leider nicht zu Hand. Darin hat ein Experte all dies genau beschrieben. Sehr lesenswert.

            „Und nope, wir sind noch immer nicht per Du. Das man übrigens, wenn, dann groß schreibt. Auch das könnten Sie wahrhaben“

            Negativ. Siehe http://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/gross-oder-kleinschreibung-von–em-du-du–em–und–em-ihr-ihr–em–1

            Ich schreibe dir in meinen Beiträgen hier ja keine Glückwunschkarte. So weit sind wir noch nicht. Im Übrigen finde ich es auch nicht toll, dass du mich weiter siezt. Ich finde das unhöflich und hatte dich deswegen schon gebeten, mich zu duzen.

          • Aristobulus schreibt:

            Jemanden partout zu duzen (dazu mit diesem patzig wirkenden Klein-d, völlig egal, was der Duden!, lesen Sie Fontanes Briefe!) ist übergriffig.
            Jemanden zu siezen ist hingegen schlimmstenfalls distanziert.
            Mir geht Ihre dogmatische und gezielt missverstehende Art ziemlich auf den Wecker.

            -Zum vorigen Thema: Draußen herrscht zwar das große WIR, ganz in Großbuchstaben wie bei der SPD, jedoch Gerd Buurmann, den Sie nicht kennen, über den Sie aber etwas besser wissen als ich, der ihn (immerhin mittelgut) kennt, schert sich darum nicht oder kaum. Er will, dass keiner was entbehren muss, nur so aus Prinzip und gegen das Prinzip Anderer, die einem ständig weismachen, dass alles seine Hack & Ordnung haben müsse.
            Oder so.

          • Nordland schreibt:

            Du erinnerst mich an ihn hier: https://youtu.be/oINBasa8BXg

          • Aristobulus schreibt:

            Herzlichen Dank. Der ist tot.
            Das könnte auch Ihnen bevorstehen. Was wir aber nicht hoffen möchten.

          • Nordland schreibt:

            Das war jetzt nicht so einfallsreich. Nun gut, wer schon auf Lappalien wie dem „Sie“ beharren muss, der schreibt dann auch so etwas. Trotzdem dir alles Gute.

          • Aristobulus schreibt:

            Es war etwas einfallsreicher als the-rant des dicken Kohls, das könnten Sie zugeben.

        • DuDu schreibt:

          Zehntausende „Flüchtlinge“ aus immer weiter entfernten (Kulturellen-) Einöden strömen Monat für Monat nach Europa (und hauptsächlich nach Deutschland) und, mit Verlaub, der überwiegende Anteil derer haben noch nicht mal ein einigermaßen westlich-kompatibles Frauenverständnis und ihr glaubt die sind Kompatibel mit der „Ehe für Alle“??Habt ihr auch schon Anschauungsbilder gezeichnet, Mann und Mann, bitte nicht abstechen, Frau und Frau, bitte nicht steinigen? Gleichgeschlechtliche Paare sollen heiraten dürfen (ist Ehe bei euch linksgrünliberalen nicht normalerweise voll spiessig und, noch schlimmer, voll AfD?), aber macht daraus nicht einen solchen Zirkus, als ob der Fortbestand dieser wohlstandsbesoffenen Gemeinschaft von schon länger und noch nicht so lange hier Lebenden abhängen würde.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Ja, das sollte sich die hiesige linksgrünliberale Mehrheit (hmja, sie wird schon irgendwo stecken?, bestimmt) mal richtig hinter die Ohren tätowieren, DuDu.

            „Ehe für Alle“ wird nämlich ganz, ganz schnell auf die Forderung hinauslaufen, dass z.B. rechtgläubige Haremsbesitzer (der angesagteste, kuhlste Trendgeht zur Fünftfrau) nu ja auch nicht mehr rassistisch diskriminiert werden dürften.
            Herrliche Aussichten, ja glatt herrenmenschliche.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „mal kurz ins rechte Lot“?
      Bizarres Zeug.
      Weil’s den Terrorismus (der übrigens keiner ist, der nur von „Fremden“ ausgeht) gibt, sollen „Gender und Identitätsstörungen (sic!) einiger Weniger“ irrelevant sein?
      Um von dem „Bürgerkrieg“ (man kommt sich schon vor, als sei man in Schnellroda) abzulenken, entdeckt Merkel die Schwulenehe, ungeachtet der Tatsache, dass nach Aristobulus‘ glorreicher politischer Theorie Minderheitenrechte in Kriegszeiten Peanuts zu sein haben?
      Haben Sie eigentlich überhaupt eine Ahnung, was Sie mit „Gender“ meinen?
      Und ist Ihnen bewusst, dass die BRD ihren Wohlstand den offenen Grenzen verdankt, auf deren „Schließung“ Sie beharren?

      • Aristobulus schreibt:

        Sie machen mir Spaß 🙂
        Geht Terrorismus nun von Fremden oder eben Gleichnamigen mit Anführungsstrichen aus, und inwiefern ist ein Fremder ohne Anführungsstriche fremder als einer mit?
        Terroristen heißen übrigens Mohammed Merah, Amedy Coulibaly und Salman Ramadan und Amri. So heißen die. Alle heißen so. Klingt fremd. Klingt nicht wie in Schnellroda oder in Courbevoie, als es da noch friedlich war. Nein?

        Und dass Ihnen ausgerechnet Schnellroda einfällt, um von den islamischen Massakern von London, Brüssel, Berlin, Jerusalem, Orlando, Paris, Nizza, Aleppo, Damaskus, Kairo usw. usf. usw. usf,. abzulenken, ach Thomas, an Ihnen ist schon ein echter Mau-Mau-Spieler (die 8 setzt aus) verlorengegangen.

        Genderfragen beruhen auf Identitätsstörung. So ist das nun mal. Übrigens habe ich selber die allergrößte, ja beängstigend obstinate Identittätsstörung wegen der Schriftstellerei (Figuren fangen urplötzlich an zu leben!, die sagen was, obwohl ich glaubte, sie erfunden zu haben, mais hélas, Pustekuchen!, kennen Sie sowas?, nein?, na seinSe froh), ich werde aber dadurch zum großen und immer größeren Glück für alle anderen dadurch nicht gleich zum Genderer.

        Minderheitenrechte. Bei Ihnen ist das eine reine Floskel, reine Rhetorik. Das ist bedauerlich. Warum: Weil man Ihnen dieses scheinbar-anscheinende Angaschiertsein für Minderheiten nicht abnehmen kann.
        Was sollen die Minderheiten dazu sagen?, seufzen werden die.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          a) 50% Trefferquote: Merah und Coulibaly waren Franzosen. Ist der Fußballer Zidane weniger Franzose, weil er nicht Dupont heißt?
          b) Die islamischen Massaker haben Sie ins Spiel gebracht, obwohl die mit dem Thema nullniente zu tun haben. Ist so falsch wie Ihre bizarre Mau-mau-Theorie. Die 8 setzt nicht aus, sondern zwingt zum Aussetzen.
          c) Sie schrieben eben nicht: „Gender beruht auf einer Identitätsstörung“, sondern „Gender und Identitätsstörungen einiger Weniger“. Was Sie mit letzterem meinten, sollten Sie noch erklären.
          d) blassestes argumentum ad hominem: „Minderheitenrechte. Bei Ihnen ist das eine reine Floskel, reine Rhetorik. Das ist bedauerlich. Warum: Weil man Ihnen dieses scheinbar-anscheinende Angaschiertsein für Minderheiten nicht abnehmen kann.“ Schön, dass Sie das jetzt alles mehr so auf der emotionalen Schiene sehen: „Du, ich hab das Gefühl, der Thomas ist echt nicht ehrlich zu uns. Der ist gar nicht so mit dem ganzen Herz dabei, du, der hat irgendwie eine Maske auf. Der engagiert sich nicht so intensiv, wie man das erwarten könnte…“

          • Aristobulus schreibt:

            ZIDANE ERMORDET NIEMANDEN, weil es so IM VERDAMMTEN KORAN DRINSTEHT!, meinegütenochmal.
            Soviel unfassbar impermeable Dauerverleugnung der Realität wie bei Ihnen hab ich noch bei keinem gesehen. Wenn Sie glauben, dass es heut nicht regnet, werden alle Anderen zwar klatschnass, aber Sie bleiben knochentrocken. Das ist ein Naturgesetz.

            Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie in die Situation kommen, am falschen Ort zu sein, weil Sie so steinern daran glauben, es sei überall so wie in Heidelberg-Rohrbach.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie machen’s haargenauso wie der hiesige, hm, wie hieß er?, ja Nordland. Nur genau anders herum.
            Nordland zieht keinen Unterschied zwischen Terroristen, Gemüsehändlern, Go-Spielern und buddhistischen Fastern, sondern meint, die seien alle kulturfremd und müssten qua noch zu entwickelnder Abschiebekultur allesamt ausgewiesen werden, weil keiner ein Anrecht darauf habe, sich hier aufzuhalten ohne einen usw. usf.

            Sie hingegen sagen, jeder sei alles, also sei keiner irgendwo nicht, sondern alle seien das, was Andere auch alle und woanders, weswegen keiner von nirgendwo weg, der nicht anderswo auch. Bunt, bunt, bunt, und alles ist die Eine Welt, und außer Finanzflüssen und den Beschlüssen der Komintern gibt es nichts.
            Genau das Selbe in wohl Rot, was Nordland in wohl Schwarz sagt.
            Auch der verdreht einem alles und wählt nur das aus, was ihm passt, während er den Rest ignoriert, in der Hoffnung, dass der Andere sich täuschen lässt. Die Methode haben Sie mit dem ganz erstaunlich gemeinsam, ja ganz ohne Farbunterschied 🙂

            Gut, dass es jetzt die Verpartnerung gibt.

          • Nordland schreibt:

            @ Aristobulus: Geht es auch mal ohne anderen Worte in den Mund zu legen, die sie nie gesagt haben? Du kapierst einfache Dinge nicht: Wenn wir die Einwanderung von Muslimen eindämmen wollen, dann müssen wir über Einwanderung insgesamt reden. Warum soll man groß differenzieren? Es bestehen ohnehin keine Aufnahmemöglichkeiten mehr. Und es gibt auch Nichtmuslime, die nur auf unseren Wohlstand aus sind. Siehe etwa die Balkanflüchtlinge.

            Das heißt nicht, dass wahllos jeder auszuweisen wäre. Es wäre ja schon ein Anfang, wenn man wenigstens die bestehende Gesetzeslage anwendete. Einen ursprünglich kulturfremden Zuwanderer, der sich mit der deutschen Werteordnung identifiziert, braucht man nicht rauszuschmeißen. Soviel zu deinen Falschaussagen. Du musst mir aber offensichtlich Falsches in den Mund legen, weil ich dich mit meinen wirklichen Argumenten ziemlich blöde hab dastehen lassen.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie sollten es sich final abgewöhnen, so arrogant loszuziehen wie ein befehlsgewohnter Oberlehrer, wenn Sie auf eine andere Meinung stoßen, die ordentlich begründet und durchdacht ist.
            Ferner ist es bedauerlich, wenn Sie beabsichtigen sollten, jemanden blöd dastehen zu lassen. Zumal sie just mich ja nun mal nicht blöd haben dastehen lassen ;-), es sei denn, Sie wären ein Angeber, der sich einredet, bessere Argumente zu haben. Die haben Sie ja nicht gehabt.

            Nein, man muss (wer?) nicht „über Einwanderung insgesamt“ reden. Dazu besteht kein Bedarf. Es gibt keine Masseneinwanderung von Vietnamesen, Ghanaern, Nepalesen oder Filipinos (die niemanden bedrohen!), hingegen es gibt eine politisch gesteuerte Masseneinströmung von Mohammedanern (die die Kriminalitätsrate sprunghaft haben ansteigen lassen, die Vergewaltigungen!, vom fordernden Geschrei ganz zu schweigen).

            Ferner sollten Sie sich abgewöhnen, „die nur auf unseren Wohlstand aus sind“, usf.
            Warum soll jemand nicht auf Wohlstand aus sein? Sind Sie nicht auf Wohlstand aus?

            Wer kriminell wird oder wer Kontakte zu Salafisten hat, muss ausgewiesen werden. Wer arbeitet, ist willkommen. Das ist der einfachste gemeinsame Nenner, kompatibel mit verschiedensten Wertesystemen, der auch schon in der Antike galt.
            Man sollte sich nicht verleiten lassen, Unnötiges zu fordern, nur weil es einem grad so passt.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Halten wir noch einmal fest: Ausgangspunkt war die „Ehe für alle“, welche von nicht wenigen Kommentatoren mit Themen verbunden wurde, die mit der Sache nun überhaupt nichts zu tun hatten, a) mit dem islamistischen Terror und b) mit der Ankunft von Flüchtlingen in diesem Land.
            Als nun zu a) behauptet wurde, das sei eine irgendwie fremde Sache, die mit den Einheimischen nichts zu tun habe und als Beleg dafür die Namen einiger Mörder angeführt wurden, widersprach ich und führte als Analogie den fremd klingenden Namen eines Einheimischen an.
            Was dann folgte, war, man muss es leider sagen, eine intellektuelle Bankrotterklärung: „ZIDANE ERMORDET NIEMANDEN, weil es so IM VERDAMMTEN KORAN DRINSTEHT!“ – Als wenn es je darum gegangen wäre. Ist es denn so schwer, beim Thema zu bleiben, ja überhaupt zu begreifen, dass es um Frage geht, ob man den Terror als etwas Fremdes begreift oder als etwas, das auch im Inneren einer Gesellschaft gewachsen ist? Offenbar sind Sie doch etwas überfordert, anders ist Ihr Vorwurf von der „Dauerverleugnung der Realität“ ebensowenig zu begreifen wie Ihr absurder Wunsch, ich möge „nie in die Situation kommen, am falschen Ort zu sein“.
            Ich befürchte, ich bin es bereits, denn statt um geistigen Austausch geht es hier offenbar nur noch um wütendes Aneinandervorbeireden und Diffamierung. Oder wie soll ich den Vergleich mit den Methoden eines Kommentators werten, der hier seine Träume von ethnischer Säuberung und Massendeportationen („Remigration“) ausbreitet?
            Wenn es denn schon darum geht, dass einer „einem alles“ verdrehe und nur das auswähle, was ihm passe, während er den Rest ignoriere, dann kann ich diesen Vorwurf, und zwar mit durchaus größerer Berechtigung, an Sie zurückgeben.

          • Aristobulus schreibt:

            Nö. Sie wissen genau, dass der Beschluss über die Schwulenehe längst allerlei Forderungen wegen der Ehe zu Dritt und der Vielweiberei (ein Typ, vier unterworfene Frauen) nach sich gezogen hat.
            Wer leugnet, dass der Schwulenehe-Beschluss nicht damit zu tun hat, sondern dass er das favorisier, ja wohl intendiert!, der blendet bloß das Faktische aus.

            Ferner IST Terror nun mal etwas Islamisches. Es gibt Listen, nein?, Listen von Terroranschlägen weltweit. Jeden Tag mindestens findet ein Terroranschlag statt (über 1300 Tote duch diese Anschläge allein im Monat April).
            Ausschließlich Mohammedaner machen diese Anschläge.

            Der Vorwurf „ethnische Säuberungen“ in dem Zusammenhanf von Ausweisung hiesiger Islamiker ist so falsch, so schief, so realitätsverleugnend und sowas von daneben, dass nichtmal mir dazu was einfällt.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            So, so, wegen halluzinierter „allerlei Forderungen wegen der Ehe zu Dritt und der Vielweiberei“, die wohl eher den Köpfen derjenigen entsprungen sind, die auch von „Genderismus“, „Ökofaschismus“ etc. schwadronieren, gehen also die hanebüchenen Verbindungen zwischen Islam dort und Ehe für alle hier in Ordnung, ja, „wer leugnet, dass der Schwulenehe-Beschluss nicht damit zu tun hat, sondern dass er das favorisier, ja wohl intendiert!, der blendet bloß das Faktische aus“, denn keine Verschwörungstheorie ist zu blöd oder zu reaktionär, als dass sie nicht doch irgendwann in die Welt gepustet würde. Dass Sie sich dazu hergeben, enttäuscht mich. Ich hätte mehr von Ihnen erwartet als diesen Flachsinn.
            Aber weiter: „Ferner IST Terror nun mal etwas Islamisches.“ Sie können so viele Majuskeln verwenden wie Sie wollen, der Satz bleibt trotzdem fernab vom Thema. Lesen Sie einfach noch mal nach, worum es eigentlich geht.
            Und, ja, die „Ausweisung hiesiger Islamiker“ (also, was die BRD anbelangt, von ca. 4-5 Millionen Menschen) wäre, selbst wenn die sich nicht wehrten, eine ethnische Säuberung. Was denn sonst?

          • Aristobulus schreibt:

            Komisch.
            Die Mörder von Orlando waren Buddhisten, hießen Heinz-Peter und Karlheinz und schrieen „Osnabrück-Über-Allem!“
            Die Mörder beim Popkonzert von Manchester hießen Jack and Joe and Jill, waren Ex-Protestanten und schrieen „party on!“
            Und jene, die neulich im Irak hundert und in Pakistan auch hundert und in Kairo ein paar christliche Pilger zerstückelt haben, hießen sowas wie wie Jean-Thomas Coursilent, haben Soziologie in Barbouille-sur-Grenouille studiert und schrieen „épatez le bourgeois!“
            Auch die hundert Messermörder in Israel, die auf Passanten einstochen, waren Touristen aus Milwaukee, die „Anheuser-Busch!“ geschrieen haben.
            Und der Autozerquetscher von Berlin so wie der von London war ein frustrierter neapolitanischer Konditor („macché tiramisù!“)

            Wissen Sie was, Thomas: Ich werde nie wieder mit Ihnen über islamischen Terrorismus debattieren. Viele, viele nette Debatten werden Ihnen entgehen. Das haben Sie nun davon 🙂

            -Zum anderen Thema mit der Schwulenehe und anhängenden Folgedebatten, damit hm „andere Lebensgemeinschaften“ auch gesetzlich geehelicht werden dürfen: Lesen Sie keine Zeitungen, achten Sie nicht auf Debatten, folgen Sie nicht dem, das in Parteien und Vereinigungen so vorgeschlagen wird? Na gut, das müssen Sie nicht. Es könnte Ihre Verweigerung ad absurdum führen. Nu, wer will das schon?
            🙂

      • Nordland schreibt:

        „Und ist Ihnen bewusst, dass die BRD ihren Wohlstand den offenen Grenzen verdankt, auf deren ‚Schließung‘ Sie beharren?“

        Da kennt wohl einer nicht den Unterschied zwischen Waren- und Personenverkehr. Äußerst bedauerlich.

        Und Aristobulus hat auch nichts über Peanuts geschrieben. Meinetwegen soll sich die Politik auch mit der Homoehe befassen. Aber dann soll sie bitte AUCH in anderen Politikfeldern ihre Hausaufgaben machen. Aristobulus‘ Kritik war die, dass die Politik eben unangenehme Themen (wir müssen die Einwanderung von Muslimen begrenzen und die Remigration intensivieren, was durchaus auf Widerstände bei den Ewiggestrigen Multikulti-Anhängern und der [Anti]Fa führen wird) vermeidet und anstelle dessen zweitrangige Themen in den Vordergrund stellt, als ob davon die Welt abhinge.

        Die Frage, ob sich zwei Homos „nur“ verpartnern dürfen oder sich Ehepaar nennen dürfen, ist schlicht weitaus weniger von Belang als die derzeitige Migrationskrise.

        • Aristobulus schreibt:

          … richtig, Nordland, vor Allem die Feststellung, dass zwischen Personenverkehr und Warenverkehr ein tjaaa gewisser Unterschied besteht. Allerleichtest zu sehen am Gazastreifen übrigens: Da herrscht ausschließlich Warenverkehr, und zwar von Israel nach Gaza. Personenverkehr herrscht keiner. Nu, aus Gründen.
          Wenn Thomas ex Gotha jetzt die Analogie erkennen kann?
          Man hofft ja noch.

          Hingegen, Nordland, sollten Sie besser keine Formulierungen verwenden wie „die Remigration intensivieren“. Es geht ja um Ausweisung, neulinksdeutsch gar um Deportation. Das muss man auch so nennen. Sonst kommt jemand und sagt, Remigration sei die freiwillige Rückreise, was ja hier wohl überhaupt nicht zutreffe usf. Er hätte Recht.

    • American Viewer schreibt:

      Guter Kommentar, Sie sollten immer so schreiben.

  10. im-chaos-daheim.de schreibt:

    Ehe ist für mich eine Verbindung von Mann und Frau.
    Eine Eingetragene Lebenspartnerschaft ist ein Verbindung von zwei Menschen des gleichen Geschlechts.

    Das sind einfach zwei verschiedene Dinge – so wie Äpfel und Birnen auch unterschiedliche Dinge sind. Ja, es ist beides Obst. Ja, jede(r) darf essen, was ihm lieber ist – aber wer käme auf die Idee, zu Birnen demnächst Äpfel zu sagen?

  11. bergstein schreibt:

    Seit wann verkörpert die Ehe die Liebe? Gibt es keine Liebe außerhalb der Ehe? Folgt man der Argumentation des Herrn Buurmann, so gibt an sich bisher unter Homosexuellen keine echte Liebe, weil ihnen die Ehe verwehrt wird.

    Tatsächlich ist die Liebe für die Ehe zwar wichtig, nicht jedoch wesensprägend. Sie gibt es selbstverständlich in keinem geringeren Umfang auch außerhalb der Ehe. Vielmehr ist die Ehe ein gesellschaftliches Konstrukt mit einer bestimmten Aufgabenstellung. Es handelt sich um einen familienrechtlichen Vertrag mit erheblicher Außenwirkung. Diese Außenwirkung einerseits und die ordnende Funktion anderseits, sowie schließlich die innere Autonomie der Ehe, sind es, die überhaupt den Staat in Spiel bringt. Die Forderung an den Staat er möge doch die Ehe für Homosexuelle öffnen, ist an sich völlig absurd, da der Staat die Ehe nicht erschuf, sondern zu einem bestehenden Konstrukt gewisse Regeln zufügte.

    Die Liebe ist ein Gefühl wie viele andere auch. Wenn man mit Freunden nett die Zeit verbringt, verursacht das auch schöne Gefühle. Niemand kommt jedoch auf die Idee der Staat soll Sportvereine genauso fördern, wie Raucherclubs, nur weil sowohl gemeinsamer Sport als auch gemeinsames Rauchen die gleichen positive Gefühle hervorrufen. Der Sport ist potentiell gesund und die Ehe ist potentiell geeignet Kinder zu Welt bringen und diese in geordneten Verhältnissen zu erziehen. Selbstverständlich ist der Sport nicht in jedem Einzelfall gesund und nicht aus jeder Ehe kommen Kinder hervor, im Schnitt ist es aber so. Raucherclub und Sportverein sind genauso wesensfremd wie Ehe und homosexuelle Beziehungen (eingetragene Lebenspartnerschaft). Liebe über den Tod hinaus, sind die Kinder und Enkelkinder, die aus dieser Ehe hervorgehen.

    Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, dass der Staat eine Lebensform fördern soll, die für ihn mit keinem besonderen Nutzen verbunden ist. Aber selbstverständlich wird die „Homo-Ehe“ kommen, der Staat macht schließlich alles mit, was irgendwie die Ehe und Familie schädigt. Fairerweise muss man sagen, dass es gar nicht seine Absicht ist, die Schädigung der Ehe und Familie ist ein reiner Kollateralschaden. Der Staat will einfach möglichst viel Macht und da ist jede Autonomie der Bürger im Weg. Damit keine Missverständnisse entstehen, erlaube ich mir ein Beispiel zu bringen.

    Eine Familie die Kinder großzieht, wird in unserem Rechtssystem Personen gleichgestellt, die diese Lebensleistung nicht vollbracht haben und keine Kinder zu Welt brachten und versorgten. Sind sowohl die Erstgenannten als auch die Zweitgenannten im Alter bedürftig, bekommen sie genau den gleichen Betrag ausbezahlt uns zwar aus Steuern der 4 Kinder, die die erste Familie großzog. Ein Staat in dem die Familie einen Wert besitzt, würde sagen, dass zunächst die 4 ihre Eltern versorgen sollen und erst dann, falls etwas übrig bleibt, sie Steuern zahlen müssen, um die Zweitgenannten zu versorgen. Mit der „Homo-Ehe“ wird das Ganze natürlich wunderbar zementiert. Es gibt dann die perfekte Ausrede, aus der „Homo-Ehe“ können schließlich keine Kinder hervorgehen, so dass jede zusätzliche Belastung (gesunder) Kinderloser sie diskriminieren würde.

    • Aristobulus schreibt:

      Yep.
      Vorausgedacht!
      Ach, wer macht das heutzutage schon.

    • Paul schreibt:

      Hallo bergstein,
      das haben Sie sehr gut und zutreffend beschrieben. Nur die Bürger dieses Landes werden das nicht akzeptieren. Wie war das noch mit den Fliegen, die sich nicht irren können?

      Herzlich, Paul

  12. Elmar Oberdörffer schreibt:

    Tapfer im Nirgendwo? Was ist daran tapfer, sich dem Zeitgeist anzuschließen? Tapfer wäre es, sich für die wahre Ehe zwischen Mann und Frau einzusetzen, aus der in der Regel Kinder entstehen.

    • Aristobulus schreibt:

      … pardon, nicht die wahre Ehe. Ehe ist Ehe, oder sie ist keine. Ein bisschen schwanger geht ja auch nicht 😉

    • Dante schreibt:

      Was ist daran tapfer, sich dem Zeitgeist anzuschließen?

      Das tut Gerd gar nicht. Sollte der sogenannte Zeitgeist in einer bestimten Sache mit Gerd übereinstimmen, ist das Zufall. Der Gegenwind, den er dafür erfährt, macht seinen Einsatz in jedem Fall wieder ein wenig tapferer.
      Meine eigene Auffassung ist: Wem bricht eigentlich ein Zacken aus der Krone, wenn Leute heiraten dürfen, die es bisher nicht durften? Dürfen Heterosexuelle plötzlich nicht ehr heiraten? Das ist eines Wissens von niemandem jemals geplant gewesen oder wird es je sein.

      • Aristobulus schreibt:

        -Zum Buurmann: Dante: Aber ja. Der Buurmann schert sich nicht um den Zeitgeist, jedenfalls nicht mehr als ästhetisch ist 🙂

        -Zur Ehe: Das hab ich bis vor einiger Zeit auch so gesehen, fast wörtlich. Bis mir auffiel, dass es bei Ehe um gemeinsame Kinder geht. Verbindungen, die keine gemeinsamen Kinder entstehen lassen können, sollen zwar nicht benachteiligt oder als irgendwie minder angesehen werden, werden, aber sie sind keine Ehe.
        Noch etwas dazu: Wenn die Ehe also anders definiert wird als bisher, kommt der Nächste und fordert Vielweiberei (ach, Koran und so). Wie soll das verhindert werden?, es wurde schon A gesagt, es muss dann B gesagt werden, und C (Sodomie) kommt dann irgendwann auch aufs Tapet der „Ehe“. Wo ist die Grenze, wenn nicht heute?

  13. anti3anti schreibt:

    Lieber Gerd,
    wieso sind die Heteros gefragt? Vor kurzem hast du dich beschwert, dass auf der Muslimdemo zu Köln gegen islamischen Islamismus zu wenig Muslime gekommen sind. Jetzt sollen zur Homoehe die Heteros demonstrieren?😜

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ja klar. Wenn Muslime diskriminieren, sollen Muslime demonstrieren. Hier sind jetzt Heteros gefragt, da Heteros diskriminieren, von Merkel bis Kauder!

    • Aristobulus schreibt:

      Wobei just die schwulen Ex-Mohammedaner, die sich beim Thema einsetzten würden (bei diesem und bei jenem), höchstwahrscheinlich ohnehin AfD wählen (um keine pseudoproschwule und richtigpromohammedanische Partei zu wählen), und die kratzt zwar das Eine, das Andere dann aber nicht.

  14. George schreibt:

    Ich bin seit sechs Jahren verpartnert, und damit vollauf zufrieden. Ich habe lange darauf gewartet, daß es möglich wurde eine schwule Beziehung so abzusichern, also Erbrecht, Krankenhausbesuche, Rente etc. ich hätte sogar aufs Ehegattensplitting verzichtet, nehme es aber gerne als Bonus mit 😉 .
    Mein Coming Out hatte ich 1980, wie gesagt, ich habe lange gewartet. Die Wichtigkeit der Legalisierung wurde mir vor allem durch AIDS schmerzhaft klar. Ich habe viele Freunde verloren, und ehrenamtlich bei der AidsHilfe mitgemacht. Starb ein Partner, war meist die Hölle los. Eltern, die jahrzehntelang nichts von ihrem Sohn wissen wollten, kamen um die Wohnungen zu räumen und setzten den Freund – der seinen Partner gepflegt hatte – vor die Tür. Viele unschöne Geschichten, Stoff genug für ein dickes Buch.

    Wie gesagt, das kann man nun verhindern. Wir haben eigentlich alle Rechte, die auch Ehepaare haben. Es hat gedauert, aber die Situation von Homosexuellen wurde über die Jahre stets besser, und wird es noch. Ich sehe es als ein Problem, daß die heutige Generation alles sofort will. Mit einer offensichtlich guten Entwicklung gibt sich keiner mehr zufrieden. Ja, das Adoptionsrecht fehlt, aber seien wir mal ehrlich, es gibt kein Anrecht darauf, adoptieren zu können. Heteros werden auch abgelehnt, und die können nicht laut Diskriminierung! schreien.

    Dieses Thema ist im Bundeswahlkampf völlig deplaziert. Sollen sie halt einen Volksentscheid machen, die Akzeptanz in der Bevölkerung ist da. Mir ist es egal, ob ich meine Verpartnerung Ehe nennen kann (was ich umgangssprachlich übrigens tue). Ich wähle die Partei, die mir für dieses Land und all seine Menschen am besten scheint, nicht davon was einer kleinen Minderheit versprochen wird. Aber damit bin ich wohl altmodisch.

    • Aristobulus schreibt:

      Danke für die sachliche Stellungnahme 🙂

      • George schreibt:

        Gerne, ich sage danke für die Rückmeldung. Übrigens, die meisten schwulen Paare die ich kenne bzw. kannte, die meinten sich sofort verpartnern zu müssen als dies möglich wurde, sind mittlerweile geschieden.

        Da war dann großes Heulen und Zähneknirschen, denn das Prozedere ist dasselbe wie bei einer Ehescheidung. Als es dann daran ging, den Hausstand aufzudröseln und auch Unterhaltsansprüche laut wurden, fanden die es gar nicht so toll, wie Eheleute behandelt zu werden.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Dem schließe ich mich an!

    • Wendisch schreibt:

      Auch von mir danke.

    • Bruno Becker schreibt:

      Eine ausgezeichnete Stellungnahme eines Betroffenen. Mir selbst ist kein Homosexueller oder Homosexuelle bekannt, der / die sich nach der Ehe verzehrt. (Ich kenne ein gutes Dutzend, die meisten enge Freunde bzw. Kollegen). Woher kommt eigentlich diese neue Spiessigkeit? Jene Bewegung, die auch hauptverantwortlich fuer die Emanzipation der Homosexuellen war, wollte die Ehe ganz abschaffen. Warum ist das auf einmal so wichtig? Deswegen: Es handelt sich um einen Vorzeigefall des Tocqueville-Paradoxons. Mit dem Abbau von sozialen Ungerechtigkeiten erhöht sich merkwürdigerweise die Unduldsamkeit gegenüber verbleibenden Ungleichheiten, moegen sie auch noch so banal sein. Da wird aus der Muecke der Elefant und aus der Homoehe d a s Fundament von Verfassung Staat und Gesellschaft. Die Betroffenen selbst interessiert es wenig, denn sie haben ganz andere Sorgen. Dahinter stecken mal wieder die ueblichen Apparatschiks, die sich vom Staat ihre Poestchen bei den div. LGBT-Verbaenden pampern lassen und denen dank umgesetzter Gleichberechtigung langsam die Themen ausgehen. Sie koennten allerdings sich auch der ganz anderen, realen Bedrohung der Homosexuellen zuwenden, naemlich der durch den Islam. Das widerspraeche allerdings dem anderen heiligen Dogma ihrer Broetchengeber; wes Brot ich ess‘ des Lied ich sing. Die Opfer sind ihnen scheissegal. Nein, ich stelle mich lieber auf die Seite derer, die staendig Gefahr laufen, von einem Mob angegriffen zu werden, bloss weil sie in der Oeffentlichkeit Haendchen halten. Die Homoehe ist mir dagegen scheissegal.

      • Aristobulus schreibt:

        Ah, nicht übel dargestellt, die Sache 🙂

        • Aristobulus schreibt:

          … wobei diesmal scheints kaum LGBT-Verände involviert sind, sondern Madame Raute höchstpersönlich, die auf Stimmenfang aus ist. Das verleiht der Initiative eine besondere Note, nicht?, eine diesmal erstaunlich un-, ja anti-engagierte, eisige.

          • Bruno Becker schreibt:

            Ja, schon richtig. Ich meinte ganz allgemein das Thema, nicht die derzeitige Entwicklung. DIe Verbaende sind die Hauptantreiber zu diesem Thema. Haben ja auch nix anderes beizutragen.

      • George schreibt:

        Wie schon gesagt, es ist wichtig eine langjährige Partnerschaft abzusichern. Von daher begrüße ich das Lebenspartnerschaftsgesetz. Alles andere ist mir gleichgültig.

        Aber ich bin auch ein eher rares Exemplar, politisch mittig und liberal. Ich lebe in Bayern, und habe mich nie so unterdrückt gefühlt, wie gewisse Kreise es heute noch darstellen. Ausgerechnet in Bayern! Ich kenne viele Schwule, die in den 80ern nach Berlin gingen, und dort viel mehr Probleme hatten als ich hier.
        Ich verstehe auch die Zögerlichkeit, an einer Institution wie der Ehe herumzuschrauben. Fängt man da mal an, kommen immer neue Forderungen, wie Sie schon schrieben. Man kann zur Ehe stehen wie man will, sie ist eine Institution, und eine Hochzeit ist etwas besonderes für die Paare. Nicht umsonst wird solch ein Gedöns darum gemacht.

        Auf Twitter las ich heute schon Dinge wie „Was ist mit Bi, Trans, Inter- und Asexuellen, oder Polyamoren?“ So geht es dann weiter, und wenn den Forderungen aller Schneeflöckchen und Social Justice Warriors nachgegeben wurde, ist die Institution eben völlig entkernt. Vielleicht kann man dann irgendwann eine Prepaid Ehekarte beim Discounter kaufen, für € 5 – 20, je nach Lebensabschnittsbegleitungsdauer.

        • Aristobulus schreibt:

          LOL.

          Ja so, wie es da weitergeht, geht es sodann ganz stracks und zielgestrebt auf nämlich und endlich Folgendes zu: Dass man doch ab sofort die vielen Zweit- und Drittfrauen nicht weiter so rassistisch, sexistisch uns islamophobisch ausgrenzen dürfe!, denn dass das Grundgesetz die Vielehe nicht vorsehe, sei eine jüdisch-faschistische Verschwörung, um die rechtgläubigen frommen Männer zu kastrieren.
          Wetten, dass es balde-nur-balde just darauf hinauslaufen wird?

    • ceterum censeo schreibt:

      Vielen Dank ! Altmodisch kann nicht ganz schlecht sein. 🙂

    • Eitan Einoch schreibt:

      Sehr guter Kommentar, sehe ich in etwa genauso. Mir ist die „Homo-Ehe“ völlig egal, im Gründe finde ich, dass das Konzept der Ehe an sich veraltet ist und einer grundlegenden kritischen Diskussion bedarf. Dass das jetzt plötzlich aus dem Hut gezaubert und zum Wahlkampfthema (insbesondere von Angela Merkel) gemacht wird, halte ich allerdings für ein klassisches Ablenkungsmanöver. Es soll von dem eigentlichen Brennpunktthema ablenken, nämlich dem Staatsversagen in Bereich Einwanderungs- und Sicherheitspolitik. Bei genauerer Betrachtung würde nämlich sichtbar werden, dass hierbei der GESAMTE Parteienapparat vollkommen versagt und verantwortlich ist, ergo auch der „Wahlkampf“ zwischen Merkel und Schulz ein reiner Showkampf ist, bei dem es um dieselbe politische Haltung geht, der Wähler lediglich die Wahl hat zwischen „weiter so“ und „noch mehr vom selben“. Das ist die Inszenierung von Demokratie als Wrestlingshow mit vorher festgelegtem Ausgang.

  15. Lotosritter schreibt:

    Was hat Ehe für alle mit schwul oder lesbisch zu tun? Wer die Ehe für alle will, soll sie für alle haben. Wir sind dann alle verheiratet. Folglich ist letztlich niemand verheiratet.

    Hinter der Forderung von Ehe für Alle steht der schmarotzende Gedanke, sich Vorteile der Ehe, wie kostenfreie Mitversicherung des Ehepartners in der gesetzlichen Krankenversicherung und Besserstellung beim Erbrecht auszubedingen.

    Ehe war stets die Verbindung von Mann und Frau. Will man dies nicht mehr ausschließlich, sollte die Zivilehe und alle damit verbundenen Vergünstigungen und gegenseitigen Verpflichtungen aufgehoben werden.

  16. Frase0815 schreibt:

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, eine rein opportunistische Merkel-Initiative der Merkel ist das, rein um der SPD die Wählerstimmen wegzufangen.
      Merkel will nicht nur Flüchtlingsherzkanzlerin sein, sondern glatt noch Schwulenherzkanzlerin werden. Und dann UNO-Vorsitzende, wetten?

      • Aristobulus schreibt:

        Wobei ich wette, dass längst nicht alle Schwulen heiraten (im Sinne von Ehe) wollen.
        Nicht einmal die Hälfte der Schwulen will das.

      • Frase0815 schreibt:

        Die Kanzlerin der Rauten. Warum fällt mir nur wieder Max Liebermann ein?

        ich habe noch nicht einmal unbedingt etwas gegen die Homoehe (Ehe für alle ist schon wieder etwas anderes). Allerdings finde ich durchaus, dass man sich auch mit den Gegenargumenten auseinandersetzen können muss, ohne deren Verfechter gleich als homophob zu diffamieren.
        Aber wie diese Person Politik nach Gutsfrauenart betreibt, das ist nur noch abenteuerlich.

        • Aristobulus schreibt:

          … soll das Rautenherzkanzelerinnenwesen doch bitte mal Politik für die Schwulen im Iran machen.
          Oder wenn ihr das zu weit weg ist!, dann soll sie dafür sorgen, dass von den 1,67 Millionen Mohammedanern, die sie unter Bruch der Gesetze ins Land ließ, keine Schwulen mehr verprügelt und bedroht werden.
          Nur: Derlei wird die Raute nie machen. Die Raute will wiedergewählt werden. Für’s leere Ziel würde sie ja glatt Israel gut behandeln oder gar den WDR privatisieren, wenn es dafür unter den Wählern eine Mehrheit gäbe.

      • George schreibt:

        Diese Frau ist furchtbar! Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich entwickle so etwas wie nostalgische Gefühle für Strauß. Der hatte seine Prinzipien, und die galten. Und er sagte genau das, was er dachte. Er war furchtbar polemisch, dabei aber blitzgescheit und man wusste einfach woran man war bei ihm. Das war nicht das schlechteste, wenn ich mir die heutigen Politikerdarsteller so ansehe.
        Und wie damals im Bundestag noch die Fetzen flogen! Heute sind wir nicht mehr weit von der Einheitspartei entfernt. Wen soll man denn wählen, wenn man Merkel abwählen will?

        • Aristobulus schreibt:

          Justement. Hm, obgleich Strauß sehr gut mit Hoeneckern konnte, tja warum?, Jägermeister unter sich?, und keiner weiß, ob die SED den Riesenstrauß“kredit“ nur zu nem Prozent irgendwem zurückgezahlt hat.

          Wen soll man wählen, wenn man Merkeln abwählen will? Dann muss die AfD sehr viele Prozent bekommen. Jedes (ach jedes!) andere Ergebnis bringt einem bloß wieder die Dauerkanzlerin der Rauten und leeren Herzen.

          • aurorula a. schreibt:

            Selbst das bringt unter Umständen eine Minderheitenregierung mit ganz großer Koalition.
            Was wir jetzt haben ist ja im Prinzip auch eine Regierung bei der die CDU/CSU die Stimmen stellt und die SPD die Politik.

          • Aristobulus schreibt:

            Hm, früher konnte man irgend ’strategisch‘ wählen, nicht?, damit keine Partei die absolute Mehrheit bekam. Jetzt sieht das anders aus: Das Einheits-BIG droht, nach der nächsten Wahl noch biggerer zu werden

  17. Gockel Hupf schreibt:

    Wieso sollen Heterosexuelle sich für etwas einsetzen, wovon sie keinen Nutzen haben?

  18. Günter Buchholz schreibt:

    Die von den interessierten Verbänden vorangetriebene homophile Politik ist keine fortschrittliche oder unterstützungswürdige Politik. Und es gibt Gründe, die dagegen sprechen:
    http://frankfurter-erklaerung.de/2017/06/ehe-fuer-alle/
    http://frankfurter-erklaerung.de/2017/06/eine-frage/
    http://frankfurter-erklaerung.de/2017/06/demo-fuer-alle-2/

  19. MichaelM schreibt:

    Warum sollte ich für eine bürgerliche (spießige…) Ehe Druck machen? Es gibt doch überdies die „Eingetragene Lebenspartnerschaft“, und für mich ist keine Diskriminierung der Homosexuellen erkennbar. Jammern auf hohem Niveau. Es gibt Wichtigeres als das; insbesondere dies als Bedingung für das zukünftige Eingehen von Koalitionen zu nennen, wie von einigen zuvor vielleicht noch ernstzunehmenden Parteien geschehen, halte ich für ausgemachten Blödsinn und lässt mich am Oberstübchen der dafür Verantwortlichen zweifeln. Sorry, but that’s my opinion.

    • Aristobulus schreibt:

      Hm, noch was:
      Ehe ist für Kinder da. Da, wo keine Kinder entstehen können, kann folglich keine Ehe sein.

      • kohne schreibt:

        So eine selten dämliche Aussage. Ich bin schon seit über 30 Jahre verheiratet und wir (mein Mann und ich, ich bin eine Frau) haben keine Kinder, sie konnten nicht entstehen.

        • Aristobulus schreibt:

          Dann sollten Sie nicht von sich auf Andere schließen und so nassforsch behaupten, dass es eine selten dämliche Aussage sei, wenn die allermeisten Ehepaare eben Kinder bekommen.

      • aurorula a. schreibt:

        Ehe ist für Kinder da.
        Vielleicht sollte das ein Bißchen präzisiert werden: aus der Sicht des Staates waren die rechtlichen und vor allem steuerlichen Vorteile der Ehe primär da, um Kinder zu fördern.
        Weshalb sich die Frage nahezu aufdrängt, warum der Staat nicht jetzt, da es erwiesenermaßen sehr viel mehr Lebensformen als die klassische Ehe gibt, genau das tut: Kinder fördert.
        Die Antwort liegt wohl irgendwo zwischen „was jemand hat kann ihm nicht mehr genommen werden (ich habe ja schließlich auch noch den entstanden-aus-Klasse-3-Führerschein) und der Staat hat keine unbegrenzten Mittel“ und „nicht zuendegedacht“.

  20. kohne schreibt:

    Gut zu wissen wäre, welche Bundestagsabgeordnete sowieso schon dafür stimmen würden. Die müsste man nicht mit Nachrichten überfluten. Man sollte sich auf die anderen konzentrieren und die anschreiben.

    • Aristobulus schreibt:

      Sie unterstützen die Dauerkanzlerschaft-Merkel (das Schlimmste, das diesem Land seit Langem passiert ist), wenn Sie das tun.

      • Aristobulus schreibt:

        Die Initiative der Sofortehe-jetzt-sofort-für-Schwule, was ist die: Eine reine Merkel-Initiative.
        Warum tut Merkel das: Sie BENUTZT die Schwulen und das vermeintliche Mitleid mit vermeintlicher Schwulendiskriminierung, bloß um bei Diffuslinken und bei jenen, die überall nach vermeintlichen Diskrimierungen suchen, allerlei Wählerstimmen zu kobern.
        Warum: Die entsetzliche Merkel braucht Wählerstimmen, um weiter die entsetzliche Kanzlerin zu bleiben, die sie ist, und um immer weiter immer entsetzliche Dinge zu tun. Darum macht sie alles, was sie nur kann, um der mindestens ebenso entsetzlichen SPD möglichst viele Wählerstimmen zu klauen. Selbst auf dem Rücken der Schwulen.

        Wer sich für diese Schwulenehe-jetzt! einsetzt, der tut keinem einzigen Schwulen damit was Gutes, er verhilft bloß Merkeln zu mehr Prestige und damit zu mehr Stimmen.
        Entsetzlich.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Ari: „Wer sich für diese Schwulenehe-jetzt! einsetzt, der tut keinem einzigen Schwulen damit was Gutes, er verhilft bloß Merkeln zu mehr Prestige und damit zu mehr Stimmen.“

          Außer er macht es so wie ich, befürwortet die Schwulenehe und wählt AFD.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Kann man so machen.
            Aber warum Schwulenehe-?, George hier hat dargelegt, wie positiv es mit der Verpartnerung aussieht, nicht?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari: „Aber warum Schwulenehe-?“

            Vielleicht einfach nur, weil zwei liebende Menschen diese wollen. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

          • Aristobulus schreibt:

            … das beste Argument für Pro überhaupt.
            Es lässt sich nicht widerlegen.

            P.S.
            (Man kann ja nach diesem Argument ja nicht hingehen und sagen, ja aber die Verpartnerung ist doch nu auch recht sachlich richtig, gerecht und schafft Abhilfe in fast Allem, das vorher nicht. Na wo werd ich denn sowas sagen?, bin doch kein Uuunmensch)

            A gutte Nacht Dir.

        • aurorula a. schreibt:

          Warum tut Merkel das: Sie BENUTZT die Schwulen
          Außerdem wurden die Homosexuellen benutzt/ausgenutzt/instrumentalisiert/Mittel zum Zweck, um das NetzDG im Windschatten der Homo-Ehen-Debatte quasi heimlich still und leise durchzuwinken. Und ich weiß garnicht so recht, worüber ich mich mehr empören soll: darüber daß die ganz große Koalition Leute als Mittel zum Zweck ausnutzt, oder über den Zweck selbst, Gesetze die aus gutem Grund keiner haben will dann zu beschließen wenn keiner der Regierung so genau auf die Finger schaut (wurde nicht während des Finales zu Fußballweltmeisterschaft schonmal was ähnliches gemacht?). Oder über das NetzDG.
          Wahrscheinlich über das Ausnutzen: Leute wie Dinge zu behandeln ist so ziemlich das mieseste ever. Aber die anderen beiden Empörungspunkte teilen sich mit nur ganz knappem Abstand die Empörungssilbermedaille.

      • kohne schreibt:

        Ich werde auch beim nächsten mal CDU wählen.
        Und ich bitte Sie meine Kommentare nicht mehr zu kommentieren.

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