Gerd Buurmann wieder gesperrt!

Das ist kein Witz. Das ist bitterer Ernst. 

Keine 24 Stunden nach der letzten Sperrung am 29. Juni 2017, die am Nachmittag des 30. Juni endete, wurde ich am 1. Juli wieder bei Facebook gesperrt und kann erneut für 24 Stunden nichts posten. Diesmal wurde ich für das Posten eines Bildes gesperrt, das zeigt, das auf den sogenannten Stolpersteinen nicht selten herumgetrampelt wird.

Meine Empfindung zu dieser Art des Gedenkens habe ich in diesem Artikel zusammengefasst:

„Die Familie Stolperstein“

Es ist somit das zweite Mal in nur wenigen Tagen, dass ich von Facebook gesperrt wurde, weil ich gegen Antisemitismus geschrieben habe!

Beim letzten Mal wurde ich für eine Polemik geperrt, die ich zu dem unsäglichen Umgang des WDR mit der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner verfasst hatte.

Ist das die neue Facebook-Politik? Ich bin entsetzt!

Das heißt, auch meine Seite Tapfer im Nirgendwo ist auf Facebook ist erneut gesperrt, da ich auf dieser Seite ebenfalls nicht mehr meine Artikel veröffentlichen kann. Auf meinem Presseausweis steht:

„Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe. Die Behörden sind nach Maßgabe der Landespressegesetze verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Institutionen und Unternehmen werden gebeten, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Der Presseausweis soll den/die Ausweisinhaber/in in der Wahrnehmung seines/ihres Auskunftsrechtes unterstützen.“

Ich sag mal so, Facebook scheint da andere Maßstäbe zu haben.

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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