Facebook sperrt Gerd Buurmann

Zwei mal in kurzer Folge wurde ich von Facebook gesperrt. In beiden Fällen ging es um das Posten von Berichten und Bildern gegen Judenhass.

Am 1. Juli 2017 wurde ich bei Facebook gesperrt, weil ich ein Bild veröffentlicht hatte, das zeigte, wie auf Stolpersteinen herumgetrampelt wird.

Meine Empfindung zu dieser Art des Gedenkens fasste ich in diesem Artikel zusammen:

„Die Familie Stolperstein“

Für das Bild wurde ich am 1. Juli 2017 für 24 Stunden bei Facebook gesperrt.

Es war das zweite Mal in nur wenigen Tagen, dass ich von Facebook gesperrt wurde, weil ich gegen Judenhass geschrieben hatte!

Ein paar Tage vorher wurde ich für eine Polemik geperrt, die ich zu dem Umgang des WDR mit der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner verfasst hatte. Die Polemik trägt den Titel:

„Neues vom WDR Faktencheck“

Die Polemik ist eine deutliche Reaktion auf das Verhalten des WDR, das ich bereits in diesem Artikel kritisiert hatte:

„Ein beispielloser Skandal“

Für das Posten dieser Polemik auf Facebook wurde ich ebenfalls von Facebook für 24 Stunden gesperrt.

Auch meine Seite Tapfer im Nirgendwo ist dadurch auf Facebook gesperrt, da ich auf dieser Seite ebenfalls nicht mehr meine Artikel veröffentlichen kann. Das ist alles mehr als bedauerlich, wenn man bedenkt, welche judenfeindlichen Aussagen in der Vergangenheit alle bei Facebook gedultet wurden und erklärtermaßen nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstießen.

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