Erkennen Sie den Ort?

Am 23. Juli 2017 brüllte eine Frau folgenden Satz auf Englisch über den Platz:

„Palästina wird frei sein, wenn Israel vernichtet wurde und verschwunden ist.“

Erkennen Sie den Ort? Wo jubelte die Menge als über die Zerstörung Israels gesprochen wurde? Wo wurde dieses Kind auf den Hass gegen Israel eingeschworen?​

Wo brüllte dieser Mann in die jubelnde Menge, dass der Zustand vor 1948 wieder herbeigeführt werden solle, als Israel noch nicht exitierte, weil nur das die „richtige Lösung“ sei?​

Ich gebe einen kleinen Tipp: In dem Land wird diese Sprache gesprochen:​

Erkennen Sie dem Ort?

Wo wurde an einem Sonntag erklärt, Israel müsse zerstört werden? Wo wurde gesagt, die Welt sei besser ohne Israel? Wo wurde in Anwesenheit von Kindern der Hass bejubelt?

Die Antwort lautet: In Österreich!

Die Demonstration fand am 23. Juli 2017 vor der Staatsoper auf dem Karlsplatz in Wien statt.

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17 Antworten zu Erkennen Sie den Ort?

  1. Kanalratte schreibt:

    Palästina wird so frei sein wie alle anderen islamischen Staaten in der Welt. Für das Versagen dieser Staaten wird bekanntlich je nach Tageszeit und Stimmung entweder die USA, der Westen oder Israel verantwortlich gemacht. Ohne Israel hätten Muslime einen Sündenbock weniger. Ohne Israel würde ein ganzer Industriezweig nieder gehen. Man denke mal an die Flaggenverkäufer, Kleider- und Souvenirhändler, UN-Mitarbeiter, Journalisten, Sozialarbeiter usw. (ist nicht die UN der größte Arbeitgeber in Gaza). Denn Hass auf Israel spült ’ne Menge Geld in die Kassen der Araber in Palästina.
    Ohne Israel oder Jordanien wäre ein Palästinenserstaat gar nicht über-lebensfähig, aber darum geht es diesen Leute ja gar nicht. Sind sie doch nur eine Art arabisches Faustpfand im Kampf gegen Israel und die Ungläubigen.

    ps: Das ist doch so ein bisschen wie Kuba. Das Land ist bitterarm und die Menschen fahren mit steinalten amerikanischen Wagen durch die Gegend, aber die anti-amerikanische Revolutionsindustrie boomt.

  2. DuDu schreibt:

    Also, während dieser OmedZappaZappa weiterhin ein bestehendes Facebook Profil hat (HALLO, der hat locker 2-3 dutzend Mal „Juden in die G*skammern“ gepostet)…wird man vom BAMF-Twitter-Account informiert, das 90% Hate-Speech in 2016 auf Facebook von „Rechts“ kam… alles wieder gerade gerückt….
    Und dann noch diese neuen Herrenmenschen in Österreich, unterstützt von linken Bessermenschen auf der moralisch höchsten Evolutionsstufe … alles Ergebnisse der letzten Jahre (oder gar Jahrzehnte) einer wohlstandsbesoffenen Gesellschaft, die alles aber auch wirklich alles rechts von ihnen bekämpft, ohne Rücksicht, aber immer als letzte Instanz vor dem Scharfrichter… Hauptsache die LGBTMBNMTRPPer können auf queer.de, auch im Kommentarbereich, gegen Rechts und Kirche (die mir am Arsch vorbei geht) hetzen und gleichzeitig RefugieWälkomm krakeln, man kommt ja als gut betuchter Queerer eh nicht in die Verlegenheit sich den hunderttausenden importierten Antisemiten und Schwulenhasser stellen zu müssen…. Ausnahmen werden bald zur Regel… wenn heute schon Schwule von „Südländer“ geklatscht werden, Moslems Home-Diskos zusammenschießen…. wie wirds wohl in 10 Jahren aussehen?!, wenn noch weitere Millionen einmarschiert sind!! Alles ein bisschen wirr was ich hier schreibe, ich sehs ein, liegt vielleicht an meiner Wut im Bauch auf diese Ungerechtigkeiten, aber auch daran, dass ich Spiesser hundsmüde bin und morgen um 4 wieder aufstehen muss um eine altmodische Familie zu ernähren……….

  3. Couponschneider schreibt:

    Der ultimative Beweis, dass man als Pali-Anhänger einen an der Klatsche haben muss:

    • Couponschneider schreibt:

      Und dass man auf der richtigen Seite ist, wenn man das Judentum und Israel unterstützt:

      • Couponschneider schreibt:

        Interessant: 2003 war Timo Tasche auch schon unterwegs. Wie praktisch, dass Möllemann bei Marl runterkam. Timo Tasche wohnt in Marl, wie wir seit „Entweder Broder“ wissen.

        Mein Verhältnis zu Möllemann ist zwiespältig. Einerseits hatte er durchaus liberale Züge in Wirtschafts- und Steuerpolitik, er hatte ohne Zweifel politisches Talent, aber seine Äußerungen zu Friedman und Scharon zeugten von einem gewissen Antisemitismus. Ich war ja damals auch noch so drauf, dass auch ich behauptete, man müsse Israel kritisieren dürfen. Mittlerweile denke ich anders. Mein Umdenken hat stattgefunden, als sich das Frauen-Magazin „Mona Lisa“ mit Jenin (ein klassisches Frauenthema) befasste und einen tendenziösen Beitrag brachte. Was für Broder Entebbe war, das war Jenin für mich. Mich selber hatte der Konflikt im Nahen Osten nie wirklich interessiert. Mich interessierte aber zuerst die Obsession der Deutschen, was diesen Konflikt angeht und wenn ich mir den Konflikt anschaue, bin ich mittlerweile der Auffassung, dass Israel sich Judäa, Samaria und Ostjerusalem sich einverleiben sollte, weil es das Beste für die Menschen ist. Araber, die dort leben, dürfen gerne israelische Staatsbürger werden.

        Die FDP wähle ich nach wie vor, weil ich Antisemitismus nicht als Problem einer bestimmten Partei oder Richtung sehe, sondern als eine bekloppte Einstellung, die jeden befallen kann: Doktoren, Professoren, Proleten, Hauptschullehrer und verhinderte Kapo-Darsteller. Wie akut das FDP-Problem Alexandra Thein?

        Meines Erachtens gibt’s in der FDP noch die wenigsten Verdächtigen. Im linken Lager halte ich das Antisemitismusproblem fast schon für epidemisch: Ströbele, Gabriel, Steinmeier, Roth, Höger, Groth, Paech. Seltsam finde ich dann, wenn irgendeine Studie antisemitische und antizionistische Tendenzen nach Parteipräferenz ordnet und die FDP mehr Antisemiten haben soll als Grüne oder Linke.

        • Aristobulus schreibt:

          „die Obsession der Deutschen, was diesen Konflikt angeht“, haargenau.
          So wie in der Geschichtswissenschaft: Es gibt Quellen (einst, als fern in der Türkey die Völcker aufeinander schlugen) und andererseits die Rezeptionsgeschichte dieser Quellen, nicht?
          Nur indem man analysiert, wann wo warum welche Quellen (die auch ihr eigenes Gegenteil aussagen können) wie rezipiert werden, kommt man darauf, was die Ereignisse bedeuten.

          Der Nahostkonflikt, so sagt Professor Jordan Peterson aus Toronto, beansprucht einen enormen psychischen Raum gegenüber einem sehr kleinen und sehr begrenzten geografischen Raum. Will heißen: Alle Welt beschäftigt sich fortwährend mit Nahost, vulgo mit den Verbrechen Israels usf., obwohl im gesamten Nahostkonflikt ein Bruchteil der Menschen gestorben sind, die seit Kurzem in Syrien sterben.
          Die Obsession der Deutschen…

    • Kanalratte schreibt:

      Neudeutsch auch: *einen am Karren haben

  4. Rainer David W. Früh schreibt:

    Also der alte Witz ist auch nicht mehr up to date, wo der Österreicher einen amerikanischen Juden fragt, „worum foahrns denn nöt amoi noach Österreich für’n Urlaub?“ Der Jude darauf: „In Österreich gibt es mir zu viel Antisemitismus“; darauf der Österreicher: „Ober nööt in der Saison!“
    Jetzt ist er also ganzjährig!

  5. Aristobulus schreibt:

    Während mal wieder ka‘ Ssau in Singapur gegen die Existenz Luxemburgs protestiert.
    Schad‘ eigentlich, denn es wäre sehr, sehr nötig.

    • Dante schreibt:

      Und das, obwohl Luxemburg aus einer jüdischen Familie stammte …

      • Aristobulus schreibt:

        LOL.

        -Wenn irgendwo welche gegen Deutschland demonstrieren (in der Türkei gibt’s das), demonstrieren sie wahrscheinlich gegen einen gewissen Adolf Deutschland.
        Doch, der hieß so.
        Er war Jude, und Hitler hat ihn gezwungen (wirklich jetzt, kein Witz), sich hinten und vorne kompett umzunennen.

Seid gut zueinander!

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