YouTube löscht Henryk Broder, Seyran Ateş und Hamed Abdel-Samad

„Wie kannst Du als Frau kommen und sagen: Ich möchte die erste Imamin sein und möchte – ich bin Frauenrechtlerin, ja, mach Deine Frauenrechte, aber nicht in der Religion, gibt’s nicht, Allah sagt: [arabischer Text] Allah sagt im Koran, die Männer sind den Frauen überlegen, in dem, was Allah [arabischer Text] ihnen an Vorzug gegeben hat. (…) Allah hat sie erschaffen. Allah sagt, sie sind nicht gleich. Allah entscheidet und Allah [arabischer Text] bestimmt, dass ein Mann nicht von einer Frau in seinem Gebet geführt werden darf! Punkt.“

Dies erklärte der islamische Prediger Eyad Hadrous zur Gründung der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin durch die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş. In der liberalen Moschee beten Frauen und Männer gemeinsam, die Predigten werden auch von Frauen gesprochen, homosexuelle Männer und Frauen sind ausdrücklich willkommen und die Moschee steht verschiedenen islamischen Konfessionen offen.

Viele erzkonservative und frauenfeindliche Muslime wie Eyad Hadrous haben damit ein Problem. Die staatliche türkische Religionsbehörde Diyanet behauptet, die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee bemühe sich, die Religion „zu untergraben und zu zerstören“. Gläubige sollten sich von der liberalen Auslegung des Islam nicht „provozieren“ lassen.

Der Vorstand der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS) erklärt, die Toleranz der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee gegenüber der Homosexualität sei eine „Verunglimpfung“, „Schmähung“ und „Beleidigung“ religiöser Traditionen.

Der Blogger Yasin Al-Hafni nennt Seyran Ateş eine „faschistische Feministin“, „unterentwickelte Gestalt“ und einen „Teufel“.

Einige muslimische Fundamentalisten rufen offen zur Gewalt gegen Seyran Ateş auf. Seit der Eröffnung der Moschee erhält Seyran Ateş viele, nach Gefährdungsanalyse des Landeskriminalamtes ernstzunehmende Morddrohungen und steht seitdem unter Polizeischutz.

Im August 2017 waren Hamed Abdel-Samad und Henryk M. Broder zu Gast in der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee. Da Hamed Abdel-Samad nicht mehr ohne Personenschutz das Haus verlassen kann, da eine Todesfatwa über ihn ausgesprochen wurde, waren über ein Dutzend Personenschützer in der Moschee. Das Treffen wurde gefilmt und am 8. August 2017 auf YouTube gestellt. Am 14. August 2017 allerdings löschte YouTube das Video wieder, nachdem der islamische Prediger Eyad Hadrous erklärt hatte, der Film habe seine Urheberrechte verletzt, da Teile seiner hasserfüllten Predigt in dem Film zitiert wurden.

Der gepredigte Hass war für YouTube nicht das Problem. Das Zitieren des gepredigten Hasses jedoch schon! Da hört für YouTube der Spaß auf. Hass ja, aber nicht zitiert und kommentiert!

Menschen wie Hamed Abdel-Samad und Seyran Ateş leben in Europa unter ständiger Lebensgefahr, weil sie Homosexuelle nicht verurteilen, für Frauenrechte streiten, das Kopftuch für Frauen nicht fordern, Juden nicht hassen und den Islam an seinen fundamentalistischen Stellen kritisieren, was viele Muslime in Europa als Grund heranziehen, sie umbringen zu wollen, aber wehe die Opfer wehren sich, zitieren den Hass und kommentieren ihn. Dann wird gelöscht, ganz nach dem Motto: „Nur, weil ich in aller Öffentlichkeit meinen Hass über Dich herausposaune, heißt das noch lange nicht, dass Du diesen Hass zitieren und kommentieren darfst.“

Am 23. Januar 2015 wurde in Berlin diese Predigt gehalten!

„Eine Frau muss das Heim zum blühenden Garten ihres Mannes machen, so dass er nicht vor ihr flüchtet wie vor Flöhen, Lepra oder einem Löwen.“

„Wenn ein Mann auf die Straße geht, wird er überall von Frauen verführt, die ihn sexuell erregen. Der Prophet Mohammed sagt, ein Mann, der von fremden Frauen auf der Straße verführt wird, muss sofort nach Hause gehen und mit seiner Frau schlafen. Was aber, wenn zu Hause ein Ghul von einer Frau auf ihn wartet?“

„Eine Frau darf niemals ohne Erlaubnis ihres Mannes einen Mann ins Haus lassen. Eine Frau darf niemals das Haus ohne die Erlaubnis ihres Mannes verlassen! Und unter keinen Umständen darf sie eine Nacht außerhalb des Hauses verbringen ohne Erlaubnis ihres Mannes! Nicht mal bei ihrem eigenen Vater!“

„Eine Frau darf nicht arbeiten ohne die Erlaubnis ihres Mannes!“

„Ein Mann sollte seiner Frau nie das Arbeiten außerhalb des eigenen Hauses erlauben!“

„Das Leben einer Frau muss auf das Haus ihres Mannes beschränkt sein!“

„Eine Frau muss kochen, den Boden wischen, sauber machen und sich um ihren Mann, ihre Söhne und Töchter kümmern!“

„Einer Frau ist es nicht gestattet, den Beischlaf mit ihrem Mann zu verweigern! Mit keiner Entschuldigung darf sie sich rausreden!“

„Eine Frau darf unter keinen Umständen „Nein“ sagen, wenn ihr Mann mit ihr schlafen will!“

„Auch wenn eine Frau ihre Tage hat, muss sie mit ihrem Mann schlafen, wenn der Mann will. Er sollte nur ihre Vagina meiden … und ihren Anus!“

Auf YouTube ist diese Predigt frei zugänglich. Zu diesem Film bestehen offensichtlich keine Bedenken.

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19 Antworten zu YouTube löscht Henryk Broder, Seyran Ateş und Hamed Abdel-Samad

  1. Aristobulus schreibt:

    Der ARD-Journalist Claus Hanischdörfer, der sich offensichtlich mit allen Mitteln profilieren will, hat in einer ebenso professionell aufgemotzten wie professionell verlogenen, verleumderischen, sensationsgeilen und tief denunziatorischen Fernsehsendung den Publizisten Imad Karim als Hassprediger und Fälscher bezeichnet.
    Die ARD hat damit einmal wieder ihre GEZ-zwangsfinanzierte Staatsmacht missbraucht, um einen ehrlichen Menschen, der seine Meinung sorgfältig begründet, als Unperson zu beschmieren.
    Der Staatsjournalist Claus Hanischdörfer hat damit die aktuelle Menschenjagd auf Imad Karim eingeleitet!, der seitdem Todesdrohungen bekommt.

    Mehr logische, ehrliche und wie immer ehrenwerte Stellungnahmen von Imad Karim dort:

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/30/imad-karim-fake-news/

  2. Apostroph schreibt:

    Mein Rat an die modernen Muslime – von mir als Exmuslim: Verlasst einfach den Islam. Mir hat auch kein noch so moderner Muslim je erklären können, warum er ausgerechnet Muhammed folgt und ihn als Vorbild für sein Leben sieht.
    Noch keiner.
    Wegen „unerlaubter Bid’ah“ lässt sich der Islam fast so gut wie unmöglich nur „erneuern“ oder modernisieren.
    Und „unerlaubte Bid’ah“ ist alles, was die „Worte Allahs in Frage stellt“ – das kann sich im Grunde nach der islamischen Logik kein Mensch erdreisten. Und warum auch. Meinethalben sollen die, die es wollen „den Islam“ so leben wie sie meinen. Sie regen sich halt auf, wenn der Westen sich – nach ihrer Auffassung in alles einmischt und nun auch noch in „ihre Religion“ – und wenn die Al-Azah-Rechtsgelehrten eine Fatwa loslassen, dann hat das Gewicht in den islamischen (OIC) Staaten, das ist nicht „irgendwas“ – genau wie die Fatwas des Rates der Ältesten oder des „Ständigen Commites“, die in Saudi Arabien sitzen und ebenfalls vom OIC als Instanz zur Regelung islamischer Jurisprudenz akzeptiert werden….
    Schaut mal auf deren Seite und gebt in die Suche „Bid’ah“ ein und dann werdet ihr Euch wundern wie sehr sehr wichtig den Menschen dort ist Allahs Worte auf allerkeinsten Fall zu verdrehen oder zu „erneuern“ – wie soll man so also Fortschritt in die Sache bringen? M.E. gar nicht. Und wenn ich mir die alleraktuellsten Fatwas auf der Seite ansehe – mit der Prämisse, dass das eigentlich für alle OIC Staaten gelten sollte – dann gute Nacht! http://alifta.com/default.aspx?languagename=en#1 – hier mal ein besonders erschütterndes Beispiel: http://www.alifta.com/Fatawa/FatawaChapters.aspx?languagename=en&View=Page&PageID=6286&PageNo=1&BookID=7
    Wo soll das hinführen?

  3. Apostroph schreibt:

    Hat dies auf rebloggt und kommentierte:

    Ja!

  4. Stefan Zander schreibt:

    An Yasin Al-Hafni kann man sehr schön nachvollziehen, woran es fehlt. Seine Argumente sind größtenteils Strohmänner und ein inbrünstig vorgetragener whataboutism. Sehr leicht durchschaubar für Menschen mit etwas Bildung. Dass er dennoch wohl Erfolg hat mit dieser Masche, sagt mehr über seine Klientel, als über ihn selbst aus.

    • Aristobulus schreibt:

      … mit Bildung hat das überhaupt nichts zu tun.
      Es hat bloß was mit gesundem Menschenverstand zu tun. Was genau hat es damit zu tun: Na, alles.

    • Aristobulus schreibt:

      Und es ist ja überhaupt nicht wahr, dass diese Stratgeie nichts über den Al-Hapfni aussage: Sie sagt alles über dessen systematische, willentliche, ja vollkommene Verlogenheit aus.

      Die Behauptung, dass diese Strategie nichts über A-Hapfni aussage, sondern nur etwas über die fehlende Bildung seiner Klientel (der in Wahrheit ja keine Bildung, sondern bloß komplett der Verstand und noch kompletter die Wahrhaftigkeit fehlen!), ist ja glatt doppelt totalfalsch.

      Was haben Sie denn Schlimmes geraucht am frühen Morgen, Zander, dass Sie auf diesen siebenfach doppelfalschen, seichten Trichter kommen?
      Machen Sie doch nicht sowas.
      Man sieht dann nämlich ganz schön alt aus, schon am frühen Morgen.

    • Heinz Spiess schreibt:

      @Stefan Zander: „Sehr leicht durchschaubar für Menschen mit etwas Bildung.„Eine Frau muss das Heim zum blühenden Garten ihres Mannes machen, so dass er nicht vor ihr flüchtet wie vor Flöhen, Lepra oder einem Löwen.“

      Sie haben recht Stefan Zander! Wer solch raffinierte Aussagen durchschauen will, braucht schon etwas, wenn nicht sogar ETWAS Bildung!
      Noch höhere Bildung, ein abgeschlossenes Studium ist unterste Grenze, erfordert die Beurteilung folgender Erklärungen:

      „Der Prophet Mohammed sagt, ein Mann, der von fremden Frauen auf der Straße verführt wird, muss sofort nach Hause gehen und mit seiner Frau schlafen. Was aber, wenn zu Hause ein Ghul von einer Frau auf ihn wartet?“

      „Eine Frau darf niemals das Haus ohne die Erlaubnis ihres Mannes verlassen! Und unter keinen Umständen darf sie eine Nacht außerhalb des Hauses verbringen ohne Erlaubnis ihres Mannes! Nicht mal bei ihrem eigenen Vater!*“
      *Höchst verständlich!

      „Eine Frau muss kochen, den Boden wischen, sauber machen und sich um ihren Mann, ihre Söhne und Töchter kümmern!“

      „Einer Frau ist es nicht gestattet, den Beischlaf mit ihrem Mann zu verweigern! Mit keiner Entschuldigung darf sie sich rausreden!“

      „Eine Frau darf unter keinen Umständen „Nein“ sagen, wenn ihr Mann mit ihr schlafen will!“

      „Auch wenn eine Frau ihre Tage hat, muss sie mit ihrem Mann schlafen, wenn der Mann will. Er sollte nur ihre Vagina meiden … und ihren Anus!“

      Es bedarf schon einer soliden universitären Bildung, Stefan Zander, um zu begreifen, dass Moslems mit der Gleichstellung der Frau noch nicht vollständig einverstanden sind.

      • Aristobulus schreibt:

        Jahaa, Gutartigster 😀 , man muss sich darin glatt habilitiert haben. Wenn man das dann sich-hat, erkennt man im vulgär inbrünstigen imamischen Frauenhassgeschrei bloß die fehlende Büldunk und die allgemeine, dauergedemütigte Bedürftigkeit des Zionismus- und Imperialismusopfers.

        Man muss sie bülden und üntegrüren, die armen Müxlime, weil, dann fangen sie bald an, Rosamunde Pilchern zu lesen und können desob ihre Vulgär-Quälbrünstigkeit hoffentlich bald rosig gemundet sublimieren.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Der Begriff „Gleichstellung“ kann ja auch zeitlich verstanden werden, im Sinne von gleich sofortiger gehorsamer Reaktion auf des Mannes Stellungsanordnungen, Gestellungsbefehle usf….

        Wenn man’s mit den Zitaten in Einklang bringen will, nur so…

      • Clas Lehmann schreibt:

        Und angesichts der Definition für Urheberrecht….

  5. Aristobulus schreibt:

    Also jedenfalls!, um’s mal festzustellen:
    Noch niemand, aber wirklich noch niemand hat jemals eine strohdümmere, ja schwachsinnigere Definition des Begriffs Urheberrecht geliefert als der wohl ebenso rührend strohdumme wie wohl recht charaktermiesfiese Islamprediger Schmeyad Schmadrous.

    Ja, der miesfiese Islamprediger Schmeyad Schmadrous hat wirklich keinelei Andeutung auch nur der allerblassesten Andeutung von Halbahnung, weder von dem einen Ding Namens Urheberrecht, noch von dem anderen Ding Namens Zitat.
    Er hat obendrein weder die Ahnung noch wohl das Hirn, um den Unterschied zu erkennen.
    Also entweder das 😀
    Oder aber: Er weiß es, lügt jedoch wie die Lüge selbst.

    Man kann sich a) oder b) je nach Gusto oder je nach Wohlwollen aussuchen 😀 , zumal es ja wirklich keine Möglichkeit für ein c) gibt.

  6. davidbergerweb schreibt:

    Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:

    Im August 2017 waren Hamed Abdel-Samad und Henryk M. Broder zu Gast in der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee. Da Hamed Abdel-Samad nicht mehr ohne Personenschutz das Haus verlassen kann, da eine Todesfatwa über ihn ausgesprochen wurde, waren über ein Dutzend Personenschützer in der Moschee. Das Treffen wurde gefilmt und am 8. August 2017 auf YouTube gestellt. Am 14. August 2017 allerdings löschte YouTube das Video wieder, nachdem der islamische Prediger Eyad Hadrous erklärt hatte, der Film habe seine Urheberrechte verletzt, da Teile seiner hasserfüllten Predigt in dem Film zitiert wurden.

  7. anti3anti schreibt:

    Seyran Ateş ist eine Gefahr für die etablierten Muslime, die vom Deutschen Staat alimentiert werden. Die anerkannten Muslime befürchten zu Recht, dass die sprudelnden Eiinkommensquellen versiegen werden. Morddrohungen werden deshalb Ernst genommen.
    Auch für YouTube liegt die Unterhose näher als die Krawatte.
    Wir sollten ernsthaft erwägen, die oben zitierten islamistischen Zitate in unseren aufklärerischen Artikeln einzustreuen. Schließlich ist die Polizei bereits jetzt mit Strafverfolgung, -vereitelung und Personenschutz heillos überfordert, sie kann nicht sämtliche Dummheiten der Regierenden kompensieren.

Seid gut zueinander!

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