Filmkritik – „Aufbruch ins Ungewisse“

Solange in Deutschland Filme nur aus guten Absichten gemacht werden und nicht aus gutem Können, solange Filme sittlich bildende Erziehungsanstalten sein müssen, solange eine öffentlich-rechtliche Fräulein Rottenmeier der guten Absichten mit der Peitsche des Bildungsauftrags im Nacken Filme produziert, wird der deutsche Film das bleiben, was er ist, nämlich ein nur zu durchsichtiger und langweiliger Versuch von politisch festgefahren Ideologen, ihre eigene Weltsicht in Form von gerade mal ausreichender Wort- und Bild-Ästhetik in die Hirne der Zuschauer zu hämmern. Dabei kann die Ideologie noch so gut sein, ein Film darf nicht nur Vehikel der Überzeugung der Auftraggeber sonst. Sonst ist es keine Kunst, sondern nur Propaganda.

Lesen Sie meine Kritik zu dem Film „Aufbruch ins Ungewisse“ auf der Achse des Guten. Hier klicken.

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34 Antworten zu Filmkritik – „Aufbruch ins Ungewisse“

  1. m.huber schreibt:

    Schade um jeden Gedanken an dieses “ Kunstwerk “ ….oder wie sonst sollte Propaganda aussehen ?

  2. Mario Tedesco schreibt:

    An Dummheit nicht zu überbieten. Lesen sich die Schauspieler nicht das Drehbuch vorher durch? Wie kann man bei so einem Müll mitspielen?

  3. huegelkind schreibt:

    Werter Herr Buurmann,
    mit Ihrer vernichtenden Kritik, die Sie in einem sozialen Netzwerk verbreiten, haben Sie sich laut ARD Faktenfinder als rechter Aktivist qualifiziert. Ich gratuliere herzlich :-))
    „Zuletzt riefen die rechten Medienaktivisten dazu auf, die Diskussion über den ARD-Film „Aufbruch ins Ungewisse“ in den sozialen Netzwerken massenhaft und gezielt zu beeinflussen.“

    http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/organisierte-trolle-101.html

    Davon mal abgesehen nutze ich die Gelegenheit für ein kleines Dankeschön. Auch wenn ich längst nicht immer Ihre Meinung teile, schätze ich Sie und Ihren Blog sehr.

    Herzliche Grüße aus Bielefeld. Man trifft sich auf Twitter.

  4. Wolfgang Scharff schreibt:

    Soviel ist klar: Wer diesen Film missbilligt, hat kein Empfinden für Komik. Die Sendung läuft seit kaum einer halben Stunde und ich liege schon vor Lachen unterm Tisch.
    Freue mich schon auf die Fortsetzungen.

  5. Kanalratte schreibt:

    Das Ziel ist Südafrika, wo Weiße verfolgt und ermordet werden. Aber Hauptsache es gibt dort keine pösen Nazis, die ja bekanntlich bei uns an jeder Ecke rumstehen. Im Ernst, habe lange keinen Neo-Nazi mehr gesehen und selbst im Fußballstadion, wo sich auch der Pöbel trifft, werden Thor Steinar Jacken immer seltener.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Tja, die stehen auch nicht mehr an der Ecke herum. Gerüchteweise sollen sie es sogar in den Bundestag geschafft haben.

      • A.Bundy schreibt:

        …gerüchtelt der Denunziant vom Dienst. Genau mein Humor.

      • Kanalratte schreibt:

        Linke haben die AfD und ihre Wähler auch schon unter Bernd Lucke pauschal als Nazis betitelt. Was soll man davon halten? Nichts! Weil man zwischen echten Nazis und „angeblichen Nazis“ (Leute mit – nach linkem Verständnis – falscher Meinung) unterscheiden muss.

    • Dante schreibt:

      …habe lange keinen Neo-Nazi mehr gesehen

      Ich habe gerade eben erst einen gesehen, und zwar auf einem Nachbarthread. Er hat ein von Ihnen gepostetes Bild kommentiert.

  6. Hugo Buchweitz schreibt:

    da haben einige nichts begriffen ! was flucht heizt, sie meinen die besten der Welt zu sein weil sie Deutsche sind ! ich bin Deutscher und schäme mich für die Nazirs hier 😦

    • A.S. schreibt:

      Richtig, überall diese gewaltbereiten Nazis.
      Wegen denen hat man inzwischen schon auf Faschingsfeiern Sicherheitspersonal.
      In Berlin sind die mit einem LKW über Menschen gefahren, in Paris haben die über 90 Menschen in einem Konzert (im Bataclan) erschossen, in New York mit Flugzeugen in Gebäude geflogen, in einem Regionalzug haben die mit einer Axt Menschen zerhackt, wöchentlich hören wir von Nazis, die mit Messern auf andere Menschen losgehen, in Schwimmbädern fühlen sich Frauen nicht mehr sicher weil sie von Nazis mit rückständigem Frauenbild bedrängt werden.
      Selbst eine Silvesterfeier in Köln konnten die nicht in Ruhe lassen. Da gab es Hunderte von Anzeigen von Frauen, die von Nazis sexuell belästigt wurden.

      Bei der Schadensbilanz von Nazis verbietet es sich, Moslems irgendwie als Problem zu sehen……

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Man kann Ihnen nur wünschen, dass Sie nie Ihren flapsigen Spruch bereuen. Nazis, falls Ihnen das nicht aufgefallen ist, machen in bemerkenswerter Regelmäßigkeit auf sich aufmerksam: https://de.wikipedia.org/wiki/Todesopfer_rechtsextremer_Gewalt_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

        • A.Bundy schreibt:

          Das haben Nazis mit linksdrehenden Denunzianten gemeinsam.

        • A.S. schreibt:

          Ändert alles nichts daran, dass das gesellschaftliche Klima durch den Islamismus negativ beeinflusst wird.
          Nebenbei: Wo sind denn die ganzen Antifanten wenn echte Nazis mal am Werk sind? Macht es Sie nicht stutzig, dass unsere angeblichen Friedenskämpfer sich an der AfD und der Polizei abarbeiten und gleichzeitig die echten Nazis in Ruhe morden lassen?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „Macht es Sie nicht stutzig, dass unsere angeblichen Friedenskämpfer sich an der AfD und der Polizei abarbeiten und gleichzeitig die echten Nazis in Ruhe morden lassen?“
            Es war etwas anders:
            Als die echten Nazis mordeten, arbeitete sich die Polizei an den Angehörigen der Opfer ab, die zu den wenigen gehörten, die ahnten, wer hinter den „Dönermorden“ steckte.

          • A.S. schreibt:

            Das stimmt, da hat die Polizei versagt.
            Genau so wie die ganzen Antifanten, die sich erst für die Taten interessiert haben, als die Täter braun wurden. Solidarität mit den Opfern gab es keine.

        • ceterum censeo schreibt:

          https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/02/06/liste-der-von-auslandern-in-deutschland-getoteten-deutschen-2/

          Ich hab auch noch ein paar gefunden. Leider nur bis 2014 (denn ab 2016 geht die Post ja erst richtig ab) und auch nur unvollständig. Dafür sind wohl ein paar Fälle aus Österreich mit dabei.
          Mir übrigens egal, was das für´ne Seite ist, falls jemand aus der Richtung unken will. Mir muß ja auch egal sein, was Wiki für ein linker Sumpf ist. Wir können ja alle Texte analysieren, oder?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „Wir können ja alle Texte analysieren, oder?“
            Nee, können „wir“ nicht, denn das würde ja Sie, der diesen Bullshit gepostet hat, miteinbeziehen.

  7. Sich so einen Film anzusehen zeugt von gewisser Tapferkeit. Nichtmal, wenn ich auf der Achse einen Verriss darüber schreiben dürfte, würde ich ein solches Opfer bringen wollen.

    Den Film habe ich nicht gesehen und werde ihn nur sehen, falls ich in die Hölle komme.
    Die Unfähigkeit, Dialoge zu schreiben, wie sie reale Menschen führen würden, ist aber ein Markenzeichen deutscher Filmautoren.

  8. Thomas ex Gotha schreibt:

    Da schäumt der liberale Filmkritiker: „Den Autoren ist das Schaffen einer lebendigen Situation egal. Es werden keine Gefühle transportiert. Die Figuren dienen lediglich als Vehikel der Ideen der Autoren. Sie sind bloßes Mittel zum Zweck.“
    Tja, wenn der Gefühlstransport unterbrochen und für ein Ideenvehikel geopfert wird, kann große Kunst, die ansonsten regelmäßig im deutschen Fernseh läuft, einfach nicht entstehen.
    Stattdessen „Figuren im Film“, die „so unrealistisch“ sind,“ dass sie mir von Anfang an egal waren“. Ja, was nicht gar. Und das in einem Film mit dystopischem Charakter!
    Aber das sind eben „keine echte Menschen“ (als ginge es in der Kunst je darum; was der Autor evtl. meint, aber nicht ausdrücken kann, sollte man eher „glaubhafte Charaktere“ nennen). sondern Ausgeburten „der schlechten Phantasie mittelmäßiger Autoren, die unter einem krankhaften Sendungsbewusstsein leiden“, das ist der „Versuch von politisch festgefahrenen Ideologen, ihre eigene Weltsicht in Form von gerade mal ausreichender Wort- und Bild-Ästhetik in die Hirne der Zuschauer zu hämmern“.
    Daher also weht der Wind, darum also wird der Blogger zum Kritiker deutschen Filmtrashs mit Oberlehrerattitüde („gerade mal ausreichend“): Ihm passt die ganze Richtung nicht. Er glaubt nicht, dass man aus Europa wird fliehen müssen, weil man sich mit seinen faschistischen Herrschern angelegt hat. Aber warum schreibt er das dann nicht einfach?
    Oder aber, andere und mir sympathischere Möglichkeit, wir haben es hier mit einem Bewerbungsschreiben als Drehbuchautor zu tun. Der Mensch lebt halt nicht vom Bloggen allein.

    • Zsolt Öry schreibt:

      Und wie beurteilen Sie den Film? Wo sehen Sie seine Qualitäten?

    • Wolfgang Scharff schreibt:

      @Thomas ex Gotha: „Tja, wenn der Gefühlstransport unterbrochen und für ein Ideenvehikel geopfert wird, kann große Kunst, die ansonsten regelmäßig im deutschen Fernseh läuft, einfach nicht entstehen.“

      Wäre ich Thomas ex Gotha, würde ich hier mindestens einen fehlenden Buchstaben reklamieren.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Es kann ja nicht jeder ich sein, manche sind auch dazu verdammt, in irgendeinem shithole – ich vermute einfach mal: Baden-Württemberg, da sind sogar die Grünen in der AfD – zu hocken und gelegentlich mit sinnfreien Kommentaren auf sich aufmerksam zu machen. Das geht dann regelmäßig schief und der scheinbare Triumph, mir einen sprachlichen Fehler nachweisen zu können, dokumentiert eine krachende Unwissenheit: Nicht einmal ihre wenigen herausragenden Autoren kennen die Westdeutschen, sonst wäre das Kryptozitat („Der oder das Fernseh“, eine geniale Erzählung von Eckhard Henscheid) verstanden worden. Man hat’s halt mehr mit Autos und anderen technischen Gerätschaften.
        Aber so kirre, ja nachgerade wuschig machte seine Entdeckung den Troll, dass er sie sogar in einem anderen Blog anbrachte, selbst wenn das dortige Leser eher befremden musste: Mich hatte der ebenso gönnerhafte wie gehässige Ton, in dem ein Blogger, der seine ungelenken Sätze und schiefen Metaphern auf der Seite „Achse des Guten“ verklappt, über den damals noch inhaftierten Deniz Yücel schrieb, abgestoßen. Meine These, dass es nicht Yücels „Deutschenhass“, sondern seine sprachliche Brillanz ist, die ihn so verhasst macht, sah der Troll als Gelegenheit, noch einmal auf den angeblichen Rechtschreibfehler hinzuweisen.
        Und damit genug davon.

        • Wolfgang Scharff schreibt:

          @Thomas ex Gotha: „Nicht einmal ihre wenigen herausragenden Autoren kennen die Westdeutschen, sonst wäre das Kryptozitat („Der oder das Fernseh“, eine geniale Erzählung von Eckhard Henscheid) verstanden worden.“

          Es war nicht Eckhard Henscheid, der hier geschrieben hat, sondern ein ertappter kleiner Dorfschulmeister, der nun verzweifelt nach Ausreden sucht.

          @Thomas ex Gotha: „Meine These, dass es nicht Yücels „Deutschenhass“, sondern seine sprachliche Brillanz ist, die ihn so verhasst macht, …“

          Hat der arme Deniz Yücel noch nicht genug gelitten, dass er seine „sprachliche Brillanz“
          ausgerechnet von Thomas ex Gotha verteidigt sehen muss, der doch selbst kaum lesen kann?
          Immerhin hat es mich freudig überrascht, dass Sie Yücels Gegnern ein Gefühl für sprachliche Brillanz bescheinigen, da es ja angeblich nur diese ist, „die ihn so verhasst macht“.

    • A.Bundy schreibt:

      Da schäumt der linksdrehende Denunziant, und verfällt in Logorrhoe.

  9. Anstatt nach Südafrika, hätte man die Familie in J. R. R. Tolkiens Mittelerde flüchten lassen sollen.
    Es wäre realistischer.

  10. Enrico Hirsch schreibt:

    ARD steht zwischenzeitlich nur noch für abschalten oder abstellen.
    Das ist an Dämlichkeit nicht mehr zu überbieten und geradezu groteske Propaganda.
    Ausgerechnet Südafrika! Wer sich etwas zur Realität in Südafrika informieren möchte, hier ein must read:

    https://www.journalistenwatch.com/2018/01/19/lauren-southern-ueber-morde-an-weissen-in-suedafrika-es-ist-so-grausam-ich-habe-noch-nie-so-viel-geweint/

    Ausgerechnet Südafrika wo nun das Trinkwasser zu Ende geht. Das krasse Gegenteil ist der Fall von dem Film. Gerade Südafrika kommt nun in grösste Not weil das Wasser zu Ende geht:

    https://www.welt.de/vermischtes/article173456505/Wassermangel-Die-Angst-der-Kapstaedter-vor-dem-Tag-Null.html

    Die Tatsachen werden nach GEZ-Zwangsfunkertradition mal eben wieder auf den Kopf gestellt.
    Ein neuer Tiefpunkt. Das die Öffentlichrechtlichen nur noch Erziehungsfernsehen machen, ist ja nichts neues. Ob Tatort oder Vorabend-Soap, überall ist der erhobene Zeigefinger und eine moralinsaure Storry zu sehen. Selbst die Kinder werden von den rotgrünen Qualitätsjournalisten nicht verschont, aber dieser Propagandafilm ist doch einfach nur ein Witz. Ich kann die Leute im Osten sehr gut verstehen. Die mussten sich jahrzehntelang so eine Propagandascheiße ansehen. Dann haben sie die Mauer umgeschubst und ein paar Jahre später fängt es wieder an wie früher. Das man da schlechte Laune bekommt, ist klar. Aber wenigstens wissen wir jetzt wo die alten Genossen vom Agitprop Trupp untergekommen sind.

  11. anti3anti schreibt:

    Wie endet der Film? 🙂

  12. cora b. hermann schreibt:

    Oj waj! Da hilft nur eins: DVD rein und „tschüss“. Wenn´s thematisch passen soll, empfehle ich den grandiosen Film “ V wie Vendetta“. Alles drin und hervorragend gemacht.

  13. Richard Grünert schreibt:

    Die „guten Absichten“ bestehen vor allem darin – vom Steuerzahler per Zwangsabgabe eingetriebene – Förderleistungen zu kassieren. Qualität? Hauptsache die Kohle stimmt. Supernasenkultur halt.

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