Dinge, die ich gesagt hätte

Es gibt so Tage, da hab ich richtig Lust, auch mal bei „Anne Will“, „Maybrit Illner“, „hart aber fair“ zu sitzen. Leider sitzen dort immer wieder die selben Nasen. Daher starte ich heute auf Tapfer im Nirgendwo die Reihe „Dinge, die ich gesagt hätten, wäre ich eingeladen gewesen“.

Dinge, die ich gesagt hätte, wäre ich zu der „hart aber Fair“ Sendung vom 9. April 2018 zum Thema „Islam ausgrenzen, Muslime integrieren – Kann das funktionieren?“ eingeladen gewesen:

Wenn ich mich wie Batman verkleide und aus dem Haus gehe, obwohl nicht Karneval ist, wundere ich mich nicht, wenn ich angestarrt werde.

Es ist nicht wichtig, was auf dem Kopf ist, sondern was in dem Kopf ist. Wenn sich aber eine Frau verhüllt und dies mit einem unsichtbaren Freund begründet, der einem männlichen Feldherren vor eineinhalb Jahrtausenden gesagt haben soll, wie sich Frauen von heute anzuziehen haben, dann ist in diesem Kopf noch viel Platz frei.

In Deutschland darf jede Frau anziehen, was sie möchte. Das garantiert Artikel 2 unseres Grundgesetzes. Auch Männer dürfen Kopftuch tragen. Das garantiert Artikel 3. Sie dürfen damit jedem Gott huldigen. Das garantiert Artikel 4. Allerdings dürfen alle über diese Dinge auch Witze machen. Das garantiert uns Artikel 5.

Nirgendwo auf der Welt wird eine Frau ermordet oder gesteinigt, weil sie ein Kopftuch trägt. In vielen islamischen Ländern aber bedeutet für Frauen das Nichttragen einer Kopf- und Körperverhüllung der Tod. Sollten wir nicht alle Musliminnen bitten, das Kopftuch auszuziehen, aus Solidarität mit jenen, die aus religiösen Gründen verfolgt werden?

Als in den deutschen Talkshows endlich mal konsequent über Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche gesprochen wurde, hätten wir jeden Christen zurecht in Grund und Boden kritisiert, wenn er erklärt hätte, auch im Islam gäbe es Missbrauch.

Ich finde an Christen besonders toll und absolut lobenswert, dass sie nicht komplett ausrasten und gewalttätig werden, wenn jemand sagt: „Alle Christen sind scheiße!“

Die Aussage, dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Nullaussage, ein Satz ohne Inhalt. Natürlich gehört der Islam zu Deutschland. Aber auch Kartoffelbrei gehört zu Deutschland, obwohl die Kartoffel einen Migrationshintergrund hat. Es ist daher besonders lustig, wenn ein Migrant einen Deutschen „Kartoffel“ nennt.

Was alles zu Deutschland gehört: Das Christentum, der Islam, Boris Becker, Angela Merkel, Hella von Sinnen und Adolf Hitler. Der Letzte hat sogar einen Migrationshintergrund.

Islamophobie bedeutet nicht, Muslime zu hassen! Islamophobie ist vielmehr die Angst vor der Ideologie Islam. Diese Angst ist berechtigt.

Rassismus ist die Verurteilung eines Menschen aufgrund seiner Herkunft. Die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Bekenntnisse jedoch nennt sich Kritik. Kritik ist kein Rassismus. Kritik ist der Motor der Aufklärung!

Jesus war ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing. Er weigerte sich, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen. Er tötete niemanden. Mohammed war ein Feldherr mit einer Ehefrauen unter zehn Jahren. Er griff kriegerisch ins Weltgeschehen ein. Er tötete viel. Ich glaube, es macht einen klitzekleinen Unterschied, wen man zum Vorbild hat.

Man kann Gott nicht töten und Mohammed nicht beleidigen. Einen Bäcker aus Mekka jedoch schon. Wenn er gerötet wird, weil er Mohammed beleidigt haben soll, dann bin ich auf der Seite des Bäckers.

Wer glaubt, Gott brauche Staaten, um seine Macht zu bezeugen, macht Gott klein. Noch kleiner als wäre er gar nicht da.

Dieser Beitrag wurde unter Spaß veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Dinge, die ich gesagt hätte

  1. maru schreibt:

    „Dinge, die ich gesagt hätte“. Klasse Kategorie:)

  2. Paul schreibt:

    Da ist ein Rechtschreibfehler der besonders unschön ist:
    „Wenn er gerötet wird“
    Nicht nötig diesen Kommentar zu veröffentlichen, nur ein Hinweis.

  3. A.S. schreibt:

    Was ich schade finde in Talkshows, dass Politiker (außer AfD) so gut wie nie mit alten Aussagen konfrontiert werden. Katrin Göring-Eckardt hat eine radikale Änderung Deutschlands angekündigt und dass sie sich darauf freut. Jetzt hat sich das Land radikal geändert, aber niemand fragt sie nach ihrer Freude.
    Es hätte vmtl. viel Unheil verhindert werden können, wenn man das Stumpfenpersonal frühzeitig zum Nachdenken über Konsequenzen gezwungen hätte. Freiwillig machen die das nicht, soviel ist inzwischen bewiesen.

    • Kevin Schulterlos schreibt:

      Das stimmt, deshalb sind die Linken auch immer so locker und fröhlich, weil sie keine kritischen Fragen erwarten dürfen. Normalerweise müßte eine Göring oder Roth sich vor Angst einnässen, bei richtigen Journalisten. aber die gibt es im GEZ-TV nicht.

  4. American Viewer schreibt:

    Adolf Hitler. Der hat sogar einen Migrationshintergrund.

    Falls je noch jemand einen Grund braucht, warum konsequente Abschiebungen absolut überlebenswichtig gewesen wären und bis heute sind. Da ist er.

  5. heru schreibt:

    Ich würde sagen: Jetzt ist er halt da, der Antisemitismus. Der Antisemitismus gehört zu Deutschland. Da gibt es auch nichts zu verhandeln.

    • Richard Grünert schreibt:

      Konsequenterweise hättesr du auch den ersten Teil plagiieren sollen, lieber heru: „Ist mir egal ob ich schuld dran bin!“.

Sämtliche Kommentare sind nur wenige Tage sichtbar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s