Auschwitz – nur noch ein Porno

„Diese Inszenierung zeigt, wie weit die deutsche Vergangenheitsbewältigung mittlerweile gekommen ist. Die deutsche „Kultur“ der Erinnerung ist zu einem Rudelbums von überwiegend nicht-jüdischen Deutschen verkommen. Auschwitz ist für diese Voyeure nur noch ein Porno, um die eigene Potenz zu steigern.“

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20 Antworten zu Auschwitz – nur noch ein Porno

  1. Paul schreibt:

    Nachtrag bzw. Ergänzung zu meinem Kommentar vom 14. April

    Wenn dieses Theaterstück in Berlin aufgeführt werden würde, könnte es sein, dass ich diese unerhörte Provokation mit einer Provokation beantworten würde. Ich würde die Freikarte wählen und mich als Hitlerimitat verkleiden. Anders kann man mit Provokationen nicht umgehen.

    Es ist schon bedenklich was die „Kunst“ sich alles einfallen lässt. Die gegenständliche Präsentation von Kunstobjekten und die Malerei gehen schon seit einiger Zeit mit schlechtem Beispiel voran. Was tut die Kunst nicht alles, um die Bevölkerung aus ihrer Kunstverdrossenheit herauszureißen?

    Auch bei der Aufführung dieses Theaterstücks geht es m.E. nur darum in die Medienöffentlichkeit zu gelangen, in der Hoffnung Zuschauer zu gewinnen. Früher nannte man sowas Reklame. Dass Reklame auch vor Geschmacklosigkeiten nicht zurückschreckt, ist ja wohl nicht so neu. Je ausgefallener desto besser. Für mich ist diese ganze Aktion nur ein Reklametrick. Noch dazu ein sehr geschmackloser.
    Das Publikum sollte darauf reagieren. Die kostenlose Karte abholen, die Hakekreuzbinde in die Tasche stecken und das Theater verlassen. Das Stück würde dann vor leeren Zuschauerreihen gespielt werden, bei „ausverkauftem“ Haus. Das wäre die richtige Antwort.

    Paul

  2. Wolfgang Scharff schreibt:

    „Auschwitz – nur noch ein Porno“

    Falls noch Zweifel bestehen:

    Gefunden auf Prabels Blog.

  3. HM schreibt:

    Güte Güte welch aufgesetzte Erregung. Es purzeln doch sonst auch auf den Bühnen Hakenkreuze, Judensterne und Häftlingskleidung herum. Warum nicht auch diesmal im Publikum?
    Wer nicht mag bleibt weg und schautzu Hause Kulenkampf.

  4. Wolfgang Scharff schreibt:

    „Auschwitz ist für diese Voyeure nur noch ein Porno, um die eigene Potenz zu steigern.“

    Vielen Dank, Gerd Buurmann! Präziser lässt sich der Charakter dieser Auschwitzprofiteure wohl nicht beschreiben.

  5. Paul schreibt:

    Lieber Gerd, da auf der Achse die Leserbriefe bereits geschlossen sind antworte ich Dir hier.

    Mit den Aussagen Deines Artikels bin ich einverstanden.

    Wenn dieses Stück mit diesen Bedingungen aufgeführt werden würde, würde ich sicherlich dazu neigen, diese Provokation mit einer Provokation zu beantworten. Ich würde die Freikarte wählen und mit Hakenkreuzemblem die Vorstellung besuchen. Sicherlich würde ich noch „eins drauf setzen“ und mich als Hitlerimitat mit Bärtchen und Scheitel ausstatten.

    Stell Dir vor, wenn alle Besucher die Freikarte wählen würden und das bei jeder Vorstellung.

    Herzlich, Paul

  6. Furbaz schreibt:

    Das läuft unter „Freiheit des Künstlers“. Nur eine bescheidene Bemerkung. Was ist Kunst?
    Shabatt Shalom

    • caruso schreibt:

      Kunst kann und darf alles sein, nur keine Scheiße wie in diesem Fall. Ich sage es deshalb so, weil ich nicht ohne Grund annehme, die Vorstellung wird auch nicht besser sein als diese angekündigten Bedingungen.
      lg
      caruso

      • HM schreibt:

        …natürlich darf Kunst auch „Scheiße“, manchesmal ist sie sogar „Scheiße“, da die Überschrift „Kunst“ rein garnichts über Qualität aussagt.

  7. Thomas ex Gotha schreibt:

    Ist wohl doch eher so, dass hier ein mäßig bekannter einem bekannteren Schauspieler auf der Rassisten-Achse ans Bein pinkeln will. Und prompt stellen sich auf dem eigenen Blog die rassistischen Ochsen ein, die von einem „perfekt integrierten Deutsch-Türken“ faseln, als spielte das eine Rolle.
    Was auch immer man von der „deutschen Vergangenheitsbewältigung“, die nie eine war, halten mag, so hat doch kein Porno verdient, damit verglichen zu werden. Denn im Porno gibt es keine Heuchelei: https://www.koelner.de/wp-content/uploads/2016/09/shylock-und-porzia-c-antonio-ruiz-tamaro.jpg

  8. Passant schreibt:

    „er will doch nur spielen“

  9. Blüten der Pseudokunst, der Geltungssucht und der Mediengeilheit eines Deutsch-Türken. Der Typ ist perfekt integriert. Was will man mehr?

  10. caruso schreibt:

    Bis jetzt 10 zustimmende Leserkommentare bei der Achse. Tenor (sinngemäß): „Wie tief die Erinnerungskultur gesunken ist“ sowie „Wie tief das deutsche Theater gesunken ist“. Und einige nicht sehr schmeichelhafte Worte über den Regisseur.
    Ich persönlich finde seinen Einfall schrecklich, total unsensibel usw.. Ist der Regisseur der Alleinherrscher im Theater? Gibt es keinen über ihn Stehende, der eingreifen könnte – wenn er es denn wollte? Ich bin kein Theatermensch, darum meine Fragen.
    lg
    caruso

    • Paul schreibt:

      Nein, liebe Caruso, in dieser Phase gibt es keinen. Nur das Publikum kann das beeinflussen. Wenn niemand hingeht, wird das Stück ganz schnell wieder abgesetzt. Passiert das einem Regisseur mehrfach, ist er weg vom Fenster.

      Herzlich, Paul

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