Neues aus Gaza

Es gibt Journalisten, die sprechen von „friedlichen Protesten“, wenn sie von den Zwischenfällen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel berichten. Heute, am 24. August 2019, wurde dieses Video von ein paar dieser „friedlichen Männer“ veröffentlicht:

„Das ist Hitler, der die Juden verbrannt und zu Seife verarbeitet hat. Vor drei Wochen haben wir diese Fahne gemacht und hier her gebracht. Wir werden es jetzt jede Woche tun.“

Schon im April 2018 wurde in Gaza die Hakenkreuzflagge gehisst:

Was für eine wahrlich friedliche Protestaktion und so dezent am Tag nach einem Anschlag, bei dem ein Mädchen ermordet wurde, das gerade erst siebzehn Jahre jung war, einzig und allein weil sie Jüdin war.

Als Israel im Mai 2018 angegriffen wurde, erklärte Georg Restle vom ARD-Magazin Monitor:

„Rücksichtslos schießt die israelische Armee auf palästinensische Demonstranten, darunter auch Frauen und Kinder (…) Das waren keine Zusammenstöße, wie viele deutsche Medien schreiben, sondern ein maßlos übertriebener Einsatz von Gewalt, ein mögliches Kriegsverbrechen, begangen von der israelischen Armee und deren Führung (…) Die Eskalationsspirale im Nahen Osten dreht sich unaufhaltsam und es sind vor allem der US-amerikanische Präsident und der israelische Premierminister Netanyahu, die zur Zeit Öl ins Feuer gießen.“

Georg Restle erwähnte nicht, dass der Gründer der Hamas, Mahmud az-Zahar, offen erklärt hatte, dass die Proteste an der Grenze nicht friedlich sind und mit Waffen von der Hamas unterstützt werden:

„Wenn Sie Waffen haben, die von Männern eingesetzt werden, die Soldaten der israelischen Armee gefangennehmen oder töten können, ist das dann wirklich friedlicher Widerstand? Das ist kein friedlicher Widerstand! Wenn wir über friedlichen Widerstand sprechen, täuschen wir die Öffentlichkeit. Dieser Widerstand wird von einer Militärmacht und von Sicherheitsbehörden verstärkt und erfreut sich enormer Unterstützung seitens der Bevölkerung.“

Georg Restle erwähnte nicht die Anweisung, die die Hamas via Facebook an die Bevölkerung von Gaza verschickt hatte:

„Der Montagmorgen beginnt mit einer Versammlung um 10 Uhr auf der Jacher Route von Beit Hanoun nach Rafah. Die Startzeit wird bekannt gegeben und von diesem Zeitpunkt an werden alle Demonstranten in Massen losgehen, um mit tapferem Herzen in Richtung des Zauns zu gehen, bis er niedergerissen ist. Der Marsch wird von Lautsprechern begleitet, um die Menge zu entflammen und zu verhindern, dass die Gruppe zerstreut wird. Der Vormarsch wird hinter Bulldozern erfolgen, die den Zaun niederreißen und den Demonstranten den Weg frei machen werden.

Die Demonstranten sind aufgefordert, entsprechend der Forderungen zu handeln und ein Messer oder eine Waffe mitzubringen, sie unter ihrer Kleidung zu verstecken und sie nicht zu benutzen, außer wenn es nötig ist, Soldaten oder Einwohner Israels gefangen zu nehmen. Es wird darum gebeten, sie nicht zu töten, sondern sie den Widerstandskräften zu übergeben, da dies eine wichtige Verhandlungsmasse ist, vor der sich Israel fürchtet.

Es ist notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, um die Scharfschützen von ihren Positionen zu jagen. Es ist notwendig, ihre Positionen zu offenbaren und Maßnahmen gegen sie gut zu planen. Kümmert Euch nicht um Verwundete oder Tote – dafür sorgen die medizinischen Teams. Eure Aufgabe (als Demonstranten) besteht darin, weise zu handeln und den Anweisungen zu folgen.“

Georg Restle erwähnte nicht, warum es die Anweisung gab, Israelis nicht zu töten, um sie als „Verhandlungsmasse“ zu haben. Es gab die Anweisung, da es sonst eigentlich die klare Ansage der Hamas ist, Juden zu töten, wo immer man sie trifft. In der Gründungscharta der Hamas heißt es im Artikel 7:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Am 9. Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah im Süden des Gazastreifens:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Der Gruß der „Widerstandskräfte“ gegen Israel ist der Hitlergruß:

Wenn man in Deutschland über den Konflikt berichtet, darf es keinen einzigen Bericht und keinen einzigen Artikel zu dem Thema geben, in dem all dieser Hass nicht wenigstens erwähnt wird. Dieser Hass ist die Wurzel und der Grund für den Konflikt. Ihn zu verschweigen, ist unverantwortlich!

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