Friedensnobelpreis für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen

Der Friedensnobelpreis 2020 geht an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Es wurde im Jahr 1961 von der UN-Generalversammlung und der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation beschlossen, um die Nahrungsmittelversorgung in Kriegs- und Katastrophengebieten zu sichern. Ein Kommentar zu dieser Preisverleihung von Heinrich Heine.

Ein neues Lied, ein besseres Lied,
O Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
Das Himmelreich errichten.

Wir wollen auf Erden glücklich sein,
Und wollen nicht mehr darben;
Verschlemmen soll nicht der faule Bauch,
Was fleißige Hände erwarben.

Es wächst hienieden Brot genug
Für alle Menschenkinder,
Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder.

Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen.

Und wachsen uns Flügel nach dem Tod,
So wollen wir euch besuchen
Dort oben, und wir, wir essen mit euch
Die seligsten Torten und Kuchen.

***
(TINHH)

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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4 Antworten zu Friedensnobelpreis für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen

  1. Nestor Machno schreibt:

    Soso, 1961 beschlossen und fast ein Menschenalter später gibt es dann einen Preis. Da ist dem Komitee wohl niemand anderes eingefallen. Hätten sie mal mich gefragt, ich hätte einen gewusst. Der hat es geschafft, zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel einen Friedens- und Partnerschaftsvertrag zu initiieren. Und der hat der Verbrecherregierung des Iran und ihren Kriegs- und Vernichtungsplänen die Stirn geboten.

    Aber so einem gibt man keinen Friedensnobelpreis. Es handelt sich ja um den Katechon, den Sohn Satans, den Urbösewicht.

    Was wohl Heine dazu gesagt hätte?

    • HaukeHaien schreibt:

      Ich wäre auch für einen Nobelpreis für die Bemühungen Israels mit arabischen Nachbarn Frieden zu schließen. Daher: Friedensnobelpreis für Yossi Cohen.

      • Nestor Machno schreibt:

        Den Hammer statt des Handwerkers auszeichnen? Aber Sie haben recht: Warum sollte man nicht Israel mal für die tausendfachen Friedensbemühungen auszeichnen? Noch besser als Trump. Aber niemanden vom Mossad. So wichtig die auch sind, der Mossad wurde nicht für den Frieden gegründet.

        • HaukeHaien schreibt:

          Für was wurde Ihrer Ansicht nach der Mossad gegründet?
          Im Übrigen: Yossi Cohen ist der Handwerker der Friedensgespräche mit den arabischen Staaten. Er fing mit dieser Strategie schon an, da war Trump noch Realtiy-TV-Star.

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