„Sagen Sie meinen Kindern, dass ich sie liebe.“

Eines der Opfer des Anschlags in Nizza vom 29. Oktober 2020 war die 44-jährige Frau Simone Barreto Silva. Der Mörder hatte versucht, sie zu enthaupten. Mit klaffenden Wunden am Hals und an der Kehle schleppte sie sich blutend aus der Kirche, in der der Angreifer geschlachtet hatte. Trotz der Wunden schaffte sie es noch, Passanten auf der Straße im Sterben letzte Worte zu sagen:

„Dites à mes enfants que je les aime.“

Über tapferimnirgendwo

Als Theatermensch spiele, schreibe und inszeniere ich für diverse freie Theater. Im Jahr 2007 erfand ich die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Autor verfasse ich Theaterstücke („Gehirne am Strand“), sowie Glossen und Artikel. Mit meinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von mir entwickelten Begriff des „Nathankomplex“ bin ich alljährlich unterwegs. Und Stand Up Comedian bin ich auch. Mein Lebensmotto habe ich von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!
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2 Antworten zu „Sagen Sie meinen Kindern, dass ich sie liebe.“

  1. Brathering schreibt:

    Ein einfacher Satz, der für sich alleine schon den Leser schlucken lässt.

    Die Worte die der Täter während seiner Tat und seiner Festnahme gerufen hat und die bei unzähligen Taten zuvor und auch bei zukünftigen Taten noch oft erklingen werden, werden, wenn man diesen Worten den Satz der sterbenden Frau gegenüberstellt, moralisch zermalmt!

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