Dem Todenhöfer seine Lieblingssure

Jürgen Todenhöfer hat heute auf seiner Facebook-Seite verkündet, dass er eine „Lieblingssure“ hat:

„In der fünften Sure des Koran, meiner Lieblingssure, heißt es: „Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Sure 5 also. Da hol ich doch gleich mal den edlen Qur’an hervor, der mir vor ein paar Monaten von einem Salafisten vor dem Kölner Dom im Rahmen der „Lies“-Aktion geschenkt wurde. Ich bin mal gespannt, wie der von Jürgen Todenhöfer zitierte Satz gemeint ist.

Ach, das ist ja spannend. In der Sure 5 heißt es:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Wenn ein „Unheil im Lande“ geschieht, darf also getötet werden. „Unheil im Lande“, na das ist ja mal etwas, wie soll ich sagen, vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Qur’an, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Unheil im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Der von Jürgen Todenhöfer zitierte Satz ist somit kein Aufruf zum Bewahren des Lebens, sondern eine Anleitung dazu, wann getötet werden darf, um nicht zu sagen: muss!

Ein „Unheil im Lande“ definiert jeder anders. Für mich ist Jürgen Todenhöfer zur Zeit ein „Unheil im Lande“. Allerdings steht für mich das Grundgesetz über dem Qur’an. Im Grundgesetz gibt es Artikel, keine Suren. Mein Lieblingsartikel ist Artikel 5. Im Gegensatz zur Sure 5 steht dort, dass jeder Mensch ein Recht auf seine freie Meinung hat.

Na, da hat Jürgen Todenhöfer aber noch mal Glück gehabt.

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89 Antworten zu Dem Todenhöfer seine Lieblingssure

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  4. Eckhardt Kiwitt schreibt:

    @ Aristobulus, Dezember 4, 2014 um 6:25 nachmittags
    „Gibt es die Welt?“
    Zu so einer philosophischen Frage fällt mir ein:
    „Realität“ findet in unseren Köpfen statt.

  5. Roman Somogyi schreibt:

    und wieder einmal wird dem ehrenmann unrecht getan!
    bezeichnend für hodentöfer ist ja, daß ihm an der sure dieses zitat aus dem talmud gefällt. dabei das drumherum im koran komplett wegläßt. aber in wirklichkeit will er wohl den moslems die augen öffnen und ihnen sagen: „leute schaut her, das einzig gute an eurem buch kommt von den juden …“

    • Aristobulus schreibt:

      Zwar keine schlechte Idee, weil ironisch, aber der Koran verwandelt das Talmudzitat ja in sein krasses Gegenteil: Er macht aus einem Aufruf nach Menschlichkeit einen Zwang zum Gräuelbegehen.
      Also ist jeder Versuch nicht nur vergeblich, sondern verlogen, Mittels Auslassungen zu versuchen, dem Koran jüdische Aussagen unterzujubeln.

  6. aron2201sperber schreibt:

    Todenhöfer kann sich sein Suren-Gesülze sparen.

    Tugce wurde von einem muslimischen Gewalttäter totgeprügelt:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/12/01/suren-und-huren/

    Es ist gerade die islamische Kultur, die junge Männer lehrt, unverschleierte Frauen als ehrlosen Abschaum anzusehen, den man ruhig sexuell belästigen kann.

    Als sich die unverschleierte Türkin einmischte, wurde sie Opfer jener Unkultur, die nicht zwischen Türkinnen und Deutschen, sondern zwischen verschleierten Heiligen und unverschleierten Huren unterscheidet.

    Die meisten Opfer islamischer Gewalttätigkeit sind in Deutschland ohnehin muslimische Frauen.

    Genauso wie in der islamischen Welt heute Muslime in erster Linie von anderen Muslimen im Namen des Islam getötet werden.

    Auch wenn Muslime oft selbst die Opfer sind, ist der Islam der Täter.

    Ich bezweifle jedoch, dass der Islam-Versteher Todenhöfer diese Zusammenhänge in seinem dummen Leben noch kapieren wird.

  7. Eckhardt Kiwitt schreibt:

    Nähere Erläuterungen zu Todenhöfer’s „Lieblingssure“ — auch zur Herkunft besagten Satzes:
    « Der kleine Erpressungsversuch »
    http://islamprinzip.wordpress.com/2014/09/07/als-hatte-er-die-ganze-menschheit/

  8. sobieski schreibt:

    Das ist ja toll ( oder auch ziemlich dämlich-von Todenhöfer)-der Koran sagt hier schwarz auf weiss dass das Zitat aus dem Judentum kommt. Der „Rest“ (abhacken, kreuzigen usw usw) kennen wir schon und wird somit deutlich als islamisches Gedankengut proklamiert !
    QED !

  9. Sophist X schreibt:

    Ich hab Lieblingshure gelesen. Zu früh gefreut.

  10. Eitan Einoch schreibt:

    Todenhöfer besucht Assad, macht Propaganda für Hamas und stattet demnächst dem Islamischen Staat eine Visite ab.

    Was sich mir bis heute nicht erschließen will: Warum haben viele sogenannte Kulturschaffende und Intellektuelle so oft ein Faible für Massenmörder?

    Woher dieser Selbsthass?!

    • Kanalratte schreibt:

      Weil sich inbesondere Leute die glauben „kulturschaffend“ und „intellektuell“ zu sein, gerne in ihrem Weltbild verrennen, in dem es irgendwann nur noch Gut und Böse gibt. Ich habe den Eindruck der Mann möchte auf seine Art aktiv gegen sein Feindbild Israel kämpfen. Dazu biedert man sich halt überall an, um sein Ziel zu erreichen.

      Die gefährlichsten Menschen sind immer diejenigen, die nicht an sich selbst zweifeln.

      • Aristobulus schreibt:

        Nein, es liegt nicht am sich Verrennen – denn zuerst kommt der Narzissmus: Der Drang, im Mittelpunkt zu stehen. Der erstmal nichts Schlechtes ist, sofern einer was zu sagen hat. Wenn der Narzissmus dann überhandnimmt, hat er nur noch was über sich selbst und das eigene Glänzen und den eigenen Drang zu sagen – also über sein eigenes Verranntsein, das er dann als Idealismus deklariert.

      • schum74 schreibt:

        Gut und Böse – schön und gut. Warum müssen aber im Weltbild so vieler Intellektueller die Massenmörder die Guten sein?

        • Aristobulus schreibt:

          …das hat sich schon Musil in seinem Der Mann ohne Eigenschaften gefragt, Schum. Da ist es Moosbrugger, ein Mörder, der dann von den Gebildeten in die Salons eingeladen und gefeiert wird.
          Musil hat nur einen Fehler gemacht, indem er den Moosbrugger einfach als Mörder (ich glaub‘ Kindermörder) dargestellt hat. Nein, Moosbrugger hätte ein Umstürzler von 1918 sein müssen, Feme hier und Feme da, und Kader und Rollkommando usf., und dann von Professoren und schicken Journalisten in Wiener Salons gefeiert

    • CWeiss schreibt:

      Meine These auf die Schnellle:
      Viele Kulturschaffende und sogenannte Intellektuelle haben ein besonderes Bedürfnis, die Welt zu verändern und zu gestalten. Blöderweise haben das im Westen schon die Erfinder, Wissenschaftler und Genies getan und die Welt massgeblich durch Erkenntnis und Technologie gestaltet. In der Folge hat sich der Lebensstandard des Westlers markant verbessert. Er steht auf den Gebrauch von Konsumgütern, erfreut sich seiner physischen (Auto, Flugzeug) wie auch seiner virtuellen Mobilität (Telefonie, Rundfunk, Internet) und ist meistens so gar nicht zugänglich für Revolutionen und die Schaffung des „neuen Menschen“.
      Die Revolutionäre findet er dafür an anderen Orten, darum rennt dann der westliche Intellektuelle zu Che Guevara, Pol Pot, Robert Mugabe, Mao Tse Tung usw. usf. Inzwischen sind viele von diesen „guten Menschen“ recht sang und klanglos in der Geschichte versunken. In Südamerika steigt überall, wo man sich dem westlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsverständnis inkl. der teuflischen Marktwirtschaft angeschlossen hat, der Wohlstand, während die Che Guevara-Anhänger in Venezuela gerade den Untergang des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ erleben. Asien hat zwar nicht so das Flair für bürgerliche Freiheiten wie Angelsachsen und Helvetier. Aber ökonomische Freiheiten finden sie eine gute Sache – mit entsprechendem Erfolg.
      Fortschrittsfeindliche und antiindividualistische Gesellschaften, wie sie der totalitär gepolte Linksintellektuelle so liebt, weil man dort so schön Sozialingenieur mässig wirken kann, finden sich im grossen Stil nur noch im arabischen Raum.
      Da wiederum wiederholt sich das alte Spiel: Die Linksintellektuellen sind total begeistert von den charismatischen Führerfiguren, die ihr Volk zu lenken verstehen und die aus dem Boden oder von ausländischen Sympathisanten sprudelnden Rohstoffe möglichst wohltätig unter den Anhängern und den Verwandten verteilen, während sie konsequent die „Fehlgeleiteten“ terrorisieren. Schrittweise dämmert es dem einen oder anderen Intellektuellen wahrscheinlich tatsächlich, dass er gerade einem bestialischen Gesellschaftsmord beiwohnt. Aber da kommt ja ein alter, gut ausgebauter Hirnmechanismus ins Spiel: Die Verdrängung. Aus der Hamas wird eine Gruppe Freiheitskämpfer. Der IS ist die logische Folge westlichen Imperialismus und eigentlich eine völlig tolle Widerstandorganisation, die nur ganz selten etwas über die Stränge schlägt, was aber bei idealistischen Organisationen mit noch junger Geschichte völlig normal ist.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Ich lese das nicht gerne, aber es ist was dran…

      • Reaktionäres Ungeziefer schreibt:

        Sehr plausibel. Leider.

        „Intellektueller“ ist für mich mittlerweile ein Krankheitsbild, es bezeichnet ein Individuum der Talkenden Klasse, ein Kreuzungsprodukt aus Intelligenz und Narzissmus. Je stärker das letztere Ingrediens in die Mischung eingeht, desto höher fällt der Drang aus, dieser Intelligenz öffentliche Wahrnehmung zu verschaffen (durch Facebook-Seiten, Maischberger-Auftritte, mit letzter Tinte geschriebene ‚Gedichte‘ etc. pp). Der Narzissmus ist es auch, der diese Menschen zum Dissens mit dem Common Sense zwingt, denn die Eigenwahrnehmung des Intellektuellen ist ja, daß er nicht nur alles weiß, sondern es auch [B]besser weiß[/B] als alle anderen. Anzunehmen ist, daß der Narzissmus, hat er sich erst einmal im befallenen Individuum fest etabliert, durch wiederholte Exposition mit Öffentlichkeit weiter ausbreitet und so langsam aber sicher die Intelligenz zurückdrängt; weswegen es oft überdurchschnittlich intelligente Menschen sind, die irgendwann anfangen, sich ihr eigenes Paralleluniversum zurechtzustricken, in dem nur noch sie selbst sich auskennen — was ihnen in diesem wiederum die Führerposition sichert. Nach außen wirken sie jedoch wie immer weiter in den mentalen Solipsismus abgleitende Schwafelbirnen.

  11. Kanalratte schreibt:

    Ist das unvollständige Zitieren von Koransuren eigentlich strafbar? Ich meine immerhin verklärt und fälscht hier der Todenhöfer öffentlich die Botschaft des heiligen Buches. Oder fällt das unter Taqiyya?
    Schlimmer noch, er zitiert eine Textstelle des Korans, die wiederum aus der Tora entlehnt ist.
    D.h. der Koran hat für ihn keine Bedeutung.

    Im Ernst:

    Dass ausgerechnet jemand der sich auf die Fahnen schreibt Experte für den islamischen Raum zu sein und Bücher über den Islam schreibt, einer Sure eine völlig falsche Bedeutung beimisst, zeigt doch deutlich dass jener offensichtlich keine Ahnung von der Materie besitzt.

    • Aristobulus schreibt:

      Doch, er hat leider Ahnung, aber noch mehr bösen Willen.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Und ein Ex-Perte geht wahrscheinlich auf das englische Wort pert zurück, und der ist das denn schon nicht mehr, sondern mehr als das, eben ex-… Vor allem bei Experten des Nahen Ostens drängt sich dieser Eindruck auf.

    • CWeiss schreibt:

      Ich könnte mir vorstellen, dass der Kalif nicht sehr darüber erfreut ist, wenn der Todenhöfer da einzelne Koranstellen einfach „aus dem Kontext reisst“ (O-Ton 90% aller Imame dieser Welt, wenn wieder ein dreckiger Westler nicht die ganze Mord-und-Totschlag-Anleitung zitiert.) und ihren Sinn entstellt. Potenzielle Dschihadisten dürften abgeschreckt werden, wenn sich der Eindruck verbreitet, der Islam sei eine friedliebende Tuntenreligion für Blumenkinder.

  12. American Viewer schreibt:

    Todenhöfer wurde jetzt schon so oft vom IS eingeladen, er soll dort endlich einmal hinfahren und uns erklären wie es nun wirklich ist. Vielleicht löst sich dann das Problem des Hodentöters von ganz alleine?

    Herr GraSS kann ja mitgehen und sich drei syrische Großfamilien aussuchen, die man dann bei ihm einquartiert. Frau Roth kann mitgehen und High fives verteilen. Und bitte Frau Käßmann nicht vergessen zum gemeinsamen beten.

  13. mike hammer schreibt:

    hodentöter weckt in mir den wunsch plastisch zu chirurgieren,
    aber nur mit den händen, woran das liegt weiß ich nicht.

  14. metropolenmond schreibt:

    Es spielt überhaupt keine Rolle, ob die 5. Todenhöfers Lieblingssure ist. Er bleibt dennoch ein ungläubiger Hund und da beißt keine Maus einen Faden ab, mag er noch so oft wie ein Elefant durch den medialen Porcellanladen trampeln, der Nappel (Vorsicht. Nappel ist kein Tiervergleich. Es handelt sich vielmehr um eine Bezeichnung für einen „Deppen“.) Ich bin übrigens gespannt, ob die IS ihn wieder gehen lässt und wenn, was für einen Stuss er dann verbreitet. Angeblich plant er ja eine Recherche vor Ort.

  15. schum74 schreibt:

    Über Todenhöfers Lieblingssure, die auch die Lieblingssure des ZDF ist, haben wir uns schon unterhalten. Das talmudische Original ist auch bekannt. Hier zur Erinnerung:

    לפיכך נברא אדם יחידי בעולם, ללמד שכל המאבד נפש אחת, מעלים עליו כאילו איבד עולם מלא; וכל המקיים נפש אחת, מעלים עליו כאילו קיים עולם מלא. (מסכת סנהדרין ד, ה)

    http://kodesh.snunit.k12.il/b/h/h44.htm#4.5

    Lefichách niwrá Adam jechidi ba-Olam, lelaméd sche-kol ha-me’abéd Nefesch achat, maalim aláw ke-ilu ibéd Olam malé; we-chol ha-mekajém Nefesch achat, maalim aláw ke-ilu kijém Olam malé.

    [Daher wurde Adam als Einzelner auf der Welt erschaffen, zu lehren, dass Jeder, der eine Seele zerstört, wie Einer ist, der eine ganze Welt zerstört hat; und Jeder, der eine Seele erhält, wie Einer ist, der eine ganze Welt erhalten hat. (Babylonischer Talmud, Traktat Sanhedrin 4, 5)]

    (Bessere Übersetzung jetzt für „Nefesch achat“: eine Seele, statt: eine einzige Seele.)

    Talmud- und Koran sind nicht – ähm – absolut identisch. Der Talmud meint offensichtlich die potentiellen Nachkommen des Getöteten. Und überhaupt. Was ich aber ermutigend finde: dass dem Todenhöfer instinktiv das Quasijüdische am Koran gefällt. Und da sage Einer, dass der Mann antisemitisch ist!

  16. brathering schreibt:

    Meine Lieblingstexte bei Unabhängigkeitserklärungen sind:

    „Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung_der_Vereinigten_Staaten

    und,

    Wir reichen allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und zu guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung

    Der erste Text ist aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, der zweite aus der israelischen.
    Beides Staaten, an die Herr Todenhöfer praktisch alleinig seine Kritik adressiert, wenn es um Kriege und leidende Menschen geht, ohne im Kontext die menschenverachtende Ideologie islamistischer Gruppierungen zu erwähnen, von denen sogar die ein oder andere Gruppierung in Form einer politischen Partei an einer Regierungen beteiligt ist. Ob Herr Todenhöfer wohl auch einen Lieblingsartikel aus der Charta der Hamas benennen kann?

  17. Irene Reindl schreibt:

    Nicht zu vergessen ist der ständig „vergessene“ Anfang des Verses: „Und so haben wir den Kindern Israels verordnet…“, was bedeutet, dass der Vers sich gar nicht an Muslime richtet.

    • Rika schreibt:

      Nun ja, „Wir“ haben doch erkannt, dass die Juden und Christen „Unsere“ Botschaft verfälscht und missbraucht haben, weswegen „Wir“ sie „Unserem“ Gesandten ins zu nächtlicher Zeit lauschende Ohr flüstern mussten…. auf dass er sie mit Feuer und Schwert über die Ungläubigen bringe…..
      Was ja dann auch geschah. Seitdem sprechen die „Nicht-Ungläubigen“ von der Religion des Friedens….

    • anti3anti schreibt:

      “Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.”
      Das Original steht in der Tora. Dass braucht T nicht zu wissen. Ansonsten kauft er sich ein Exemplar und besudelt es.

  18. wollecarlos schreibt:

    Ja, Ja, der Todendingsbums, er hat ja schon wirklich eine tolle Karriere hinter sich.
    promovierter Jurist
    von 1972 bis 1990 Bundestagsabgeordneter der CDU
    danach bis 2008 Vorstandsmitglied des Burda-Medienkonzerns
    In den 1980er Jahren zählte Todenhöfer zur so genannten „Stahlhelm-Fraktion“ des rechten Flügels der CDU.
    Er war einer der bekanntesten deutschen Unterstützer der von den USA geförderten Mudschahidin und deren Guerillakrieg gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans.
    Ab etwa 2001 profilierte sich Todenhöfer als Kritiker der US-amerikanischen Interventionen in Afghanistan und dem Irak,

    • Rika schreibt:

      Er hat darüberhinaus ein überaus glänzendes Vorbild in der Familie:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Todenh%C3%B6fer

      • Aristobulus schreibt:

        Von diesem Onkel (der wirklich und wahrhaftig Kreuzwendedich hieß, mit zweitem Vornamen) hat Jürgen Todenhöfer seinen unausrottbaren Drang nach Höherem, besonders nach außenpolitischem Großwirken, und naturgemäß nach einer Judenpolitik, die den Namen wieder verdient.

        Ich traf Todenhöfern ca. 1975 ofters beim Hundausführen. Er ging stocksteif-elastisch übers Trottoir, entrückt und gleichzeitig so betroffen. Man wusste, dass seine Frau ihm jeden Morgen mit dem Ruf aufweckte, „Jürgen steh auf, mach Karriere!“
        Das tat er.
        Und sein ererbter Riecher hat ihn nicht getrogen, dass man ins Fernsehen kommt und viel Geld einstreicht und Aufmerksamkeit abkriegt, indem man Hass gegen die Juden ausstreut.

  19. timo06 schreibt:

    Ebenso berechtigter Kommentar, wie schon beim ZDF. Diese Drang, über den Islam zu desinformieren, nervt mich ebenso.

    Es heißt trotzdem „vage“, nicht „wage“. 🙂

  20. Aristobulus schreibt:

    Das Stichwort “Unheil im Lande” wird von Totenhöfers Lieblingssure als Kritik am Islam definiert. Wer also den Islam oder den eklen Qur’an oder den Propheten oder Allah kritisiere, beginne „Ausschreitungen im Lande“ und müsse sodann hübsch anschaulich getötet werden, so mit wechselseitigem Hände und Füße ab oder auch mal gekreuzigt oder vertrieben, wer weiß in welcher Reihenfolge.

    Hodentöffer, nein Todenklöter ist „ein Gesandter mit deutlichen Zeichen“.
    Möge er doch mit seiner Lieblinssure rummachen bis zur Erschöpfung.

    • Rika schreibt:

      Dofenhöter …. wobei dof (doof) ja eigentlich nicht trift, der Mann ist nicht doof, er ist klug und gebildet. So muss man ihm wohl volle Absicht unterstellen, wenn er zwar die 5. Sure des „heiligen Koran“ zitiert, aber fest die Augen davor verschließt, dass das Judentum der Ursprung des Ausdrucks ist, OHNE dass eine Handlungsanweisung zum Töten gleich mitgeliefert wird.
      Dieser Mann hat etwas gegen Juden und vermutlich auch gegen Christen, trägt er denen doch mit tiefstem Abscheu die nahezu 1000 Jahre zurückliegenden Kreuzzüge nach als wären sie grad gestern passiert, ohne eine Blick dafür zu haben, mit welchen Gräueln die Ritter des Koran – sie nennen sich Dschihadisten – ihre Botschaft an den Mann, die Frau, das Kind brachten und heute immer noch bringen…

      Vielleicht beobachten wir aber lediglich die langsam und stetig zunehmende Altersdemenz…. dann sollten wir es mit dem „helfen und retten“ halten und hoffen, dass wohlmeinende Freunde ihn alsbald ihn einweisen…!

      • Aristobulus schreibt:

        Eine einfache Ausweisung nach Gasa (oh, Warschauer Ghetto, aus dem der Jud‘ wieder nichts gelernt hat!) würde doch reichen, damit er dorten glänzend wirken und gewirkt glänzen kann, dauerbetroffen und judenkennerisch, und immer die Hungrigen und Elenden und Aufgehetzten mit seinem Heiligenschein erquickend.

    • Reaktionäres Ungeziefer schreibt:

      „Hodentöffer, nein Todenklöter ist ‚ein Gesandter mit deutlichen Zeichen‘.“
      Richtig — deut[sch]lichen Zeichen totalen Realitätsverlusts. Ist aber auch kein Wunder, bei der Familie …

Seid gut zueinander!

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