Nie wieder!

Es waren keine Lichterketten, die Auschwitz befreit haben! Es war auch nicht der Dialog, der zum Frieden führte. Im Gegenteil! Der Dialog mit Nazideutschland ist als Appeasement in die Geschichte eingegangen. Es waren Panzer, die Auschwitz befreit haben. Die Panzer der Sowjetunion. Gregor Gysi schreibt selbst:

„Heute vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee der Sowjetunion das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Seit dem ist der Begriff Auschwitz das Symbol dafür, wohin Ausgrenzung, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen: in millionenfaches Leid, in singulär entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung jüdischen Lebens in Europa. Auschwitz ist der Ort der Erinnerung und des Gedenkens an den Holocaust und diese Erinnerung darf nie verblassen. Das Gedenken gehört in unseren Alltag, muss Teil unseres Alltags sein und bleiben.“

Gregor Gysi schreibt unter dem Post „Nie wieder Krieg“, dass Auschwitz durch die Armee der Sowjetunion befreit wurde, also durch Krieg. Wäre dieser Krieg nicht geführt worden, in Auschwitz-Birkenau wäre weiter an der „Endlösung der Judenfrage“ mit deutschen Eifer gearbeitet worden. Was meint Gregor Gysi also wenn er fordert „Nie wieder Krieg“?

Den Wunsch nach einer „Endlösung der Judenfrage“ gibt es auch heute noch. Es gibt Regionen auf der Welt, wo der Wille zur Judenvernichtung Teil der Verfassung ist. Die Hamas zum Beispiel fordert laut Artikel 7 der Gründungscharta die Vernichtung aller Juden weltweit. Minister der Hamas nennen Juden regelmäßig auf Kundgebungen und im Fernsehen Bakterien und rufen zu deren Vernichtung auf. Der Gazastreifen ist „judenrein“. Mehrere Länder der Welt sind „judenrein“.

Die Nazis wollten einst ganz Europa „judenrein“ machen. Es misslang ihnen. Der Hamas, der Hisbollah und all den anderen Naziis mit Doppel-I ist es in einigen Regionen der Welt gelungen, Juden komplett zu vertreiben. Es gibt jedoch immer noch Gebiete im Nahen Osten, die nicht „judenrein“ sind. Hier misslingt den Naziis die „Endlösung der Judenfrage“ und zwar aus dem selben Grund, aus dem die originalen Nazis daran scheiterten: Weil sie daran gehindert werden – und zwar durch Kriege!

Immer mal wieder sieht sich Israel gezwungen, die Tunnel und Waffenlager, die Abschussanlagen und Hauptquartiere, die einzig und allein in der durch die Verfassung erklärten Absicht der Vernichtung aller Juden errichtet wurden, kriegerisch zu zerstören. Israel führt diese Kriege nicht gerne. Es sterben nämlich immer Unschuldige. Im Krieg gegen Nazideutschland starben auch Unschuldige.

Natürlich wäre Israel froh, wenn es diese Kriege nicht geben müsste, wenn die Gegenseite endlich ablassen würde vom mörderischen Judenhass. Europa sähe heute auch anders aus, hätten die Deutschen 1933 nicht Hitler gewählt. Wie aber sähe die Welt heute aus, wäre Hitler nicht durch einen Krieg gestürzt worden? Wie sähe der Nahen Osten heute aus, hätte Israel die Waffen nieder gelegt? Die Antwort ist klar: Der ganze Nahe Osten sähe heute so aus wie der Gazastreifen.

Als im Jahr 2005 Israel entschied, die Waffen niederzulegen und alle israelischen Einheiten aus dem Gazastreifen zurück zog, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Kurze Zeit später wurde eine Partei gewählt, die in ihrem Parteiprogramm die Vernichtung aller Juden weltweit fordert. Die Partei regiert dort bis heute. Es ist die Hamas!

In regelmäßigen Abständen wirft die Hamas Raketen auf Israel. In regelmäßigen Abständen verteidigt sich Israel und führt Krieg!

Ich kann mir nur sehr schlecht vorstellen, dass im Jahr 1945 mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges alle Judenhasser in Deutschland verschwunden sind. Ich kann nicht glauben, dass wie durch ein Wunder auf einmal der Judenhass, der in Europa Jahrhunderte lang gewütet hat, in nur wenigen Jahrzehnten verschwunden sein soll. Nein, er ist noch immer da!

Der Wille zur Vernichtung der Juden wurde in Europa durch Krieg gestoppt. Der Wille zur Vernichtung der Juden wird im Nahen Osten durch Krieg gestoppt! Vielleicht ist das der Grund, warum es auf einmal so viele Pazifisten in Europa gibt!

Dieser Beitrag wurde unter Philosophie, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

106 Antworten zu Nie wieder!

  1. peter schreibt:

    Interessant ist ja, dass Gysi die naechstliegende Forderung gar nicht stellt. Die waere naemlich: „Nie wieder Antisemitismus!“ Aber wenn er so etwas fordern wuerde, muesste er sich wohl wieder vor seinen Parteifreunden auf dem Klo verstecken.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @peter: „Aber wenn er so etwas fordern wuerde, muesste er sich wohl wieder vor seinen Parteifreunden auf dem Klo verstecken.“

      Oder seine Parteifreunde durchs Klo spülen.

  2. O.Paul schreibt:

    “ “Israel” steht für: Nie wieder allein und schutzllos dem Hass ausgeliefert sein, während der Rest der Welt zusieht und schweigt!“

    Sehr richtig!

    Die Doppelmoral der EU geht mir mächtig auf den Zeiger. Auf der einen Seite wird von Freundschaft mit Israel gelabert und daß Israels Existensrecht unabänderbar ist und auf der anderen Seite werden die Palis mit Geld versorgt. Sollen die Saudis sich um die Araber kümmern. Aber die Saudis wollen nichts mit dem Pack zu tun haben.

  3. winnie schreibt:

    Nice to meet you here Sophist. Lg charlie

  4. Eitan Einoch schreibt:

    Die einzig richtige Antwort auf „Auschwitz“ heißt „Israel“.

    „Israel“ steht für: Nie wieder allein und schutzllos dem Hass ausgeliefert sein, während der Rest der Welt zusieht und schweigt!

    Denn genau das tut der Rest der Welt auch heute noch.

  5. Pingback: Haben Sie den IS wirklich verstanden? | cogito! blog

  6. chosenkys schreibt:

    Ich sehe keinen Widerspruch!
    Er sagt „nie wieder“ bezug in die Zukunft, ergo kein Widerspruch. Der gesamte Beginn des Artikels somit fragwürdig bis falsch. Ich muss unweigerlich an die Bild denken

    • A.S. schreibt:

      „Er sagt “nie wieder” bezug in die Zukunft, ergo kein Widerspruch.“
      Hää?
      ‚Ich strich die Wand Blau und benutzte grüne Farbe‘ ist also ein Widerspruch, aber ‚ich werde die Wand mit grüner Farbe Blau streichen‘ ist kein Widerspruch, da auf die Zukunft bezogen?

      • aurorula a. schreibt:

        Och, der Satz „ich werde die Wand mit grüner Farbe blau streichen“ könnte sich ein Bißchen verdrehend interpretiert so lesen, daß die Wand jetzt grün ist und künftig blau gestrichen werden soll. Ergo, kein Widerspruch 😛 . Auch ‚ich strich die Wand blau und benutzte grüne Farbe‘ kann sich, solange kein dabei im Satz steht, einfach auf unabhängige Ereignisse beziehen: a la ‚ich ging zum einkaufen und kochte Mittagessen.‘
        (wah, ich spiele schon zu lange Rollenspiele…)

        • aurorula a. schreibt:

          (wieder ernst werd)
          Es ist aber nunmal so, daß die beiden Sätze auf dem Plakat am Artikelanfang eben nicht unabhängig voneinander sind. Genau darauf will Gerd Buurmann ja überhaupt erst hinweisen: man bekommt das eine nicht mit dem anderen (oder das andere nicht mit dem einen, genauer gesagt): stell Dir vor es ist Frieden, und einer geht nicht hin.

  7. Kanalratte schreibt:

    70 Jahre Schuldkult pflegen, 70 Jahre den Juden Auschwitz nicht verzeihen,
    70 Jahre Kränze niederlegen, 70 Jahre Heucheleien,
    70 Jahre Israel verdammen, 70 Jahre in der Vergangenheit weilen,
    70 Jahre Monumente feiern, heißt 70 Jahre nichts begreifen

    • Clas Lehmann schreibt:

      Und den Ausblick darauf, genau so weiter zu verfahren…

    • caruso schreibt:

      Lieber Kanalratte, Du hast soooo recht! Ich wollte das lange nicht sehen, aber das Verhalten von Rwgierung(en), Medien zwangen mich langsam doch dazu. Es ist nicht so
      leicht Illusionen aufzugeben.
      lg
      caruso

  8. Eitan Einoch schreibt:

    Hab soeben in den ARD-Tagesthemen den Kommentar gehört. Die (von meinen GEZ-Gebühren bezahlte) Journalistin sagte, die Deutschen dürfen keinen Schlussstrich unter das Kapitel ziehen. Sie selbst hätte erst kürzlich einen Holocaust-Film gesehen und konnte danach nicht schlafen. Als sie dann an die Pegida-Demos denken musste, wurde ihr übel… Alles klar?

    Naja, Hauptsache die florierenden deutschen Geschäfte mit dem Iran verursachen bei ihr keine Übelkeit. Oder die antiisraelischen Demos im letzten Sommer…

    • Kanalratte schreibt:

      Mir wird übel wie man heute vehement Judenhasser verteidigt nur weil sie nicht deutscher Herkunft sind. Es ekelt mich an wie man den Holocaust gerade heute für politische Zwecke benutzen kann.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Auf den Punkt gebracht:
        Die deutsche Lehre aus dem Holocaust lautet, dass man Islamophobie bekämpfen muss!

    • A.S. schreibt:

      Das beschreibt den deutschen Komplex recht gut. Bei Pegida wird gleich an den Holocaust gedacht, bei der Hamas stellen sich Mutterinstinkte ein……
      Der Journalistin könnte man raten: Weniger fühlen, mehr denken.

      • A.S. schreibt:

        Ach du Scheiße. Das ist ja nur noch schlecht. Ein Püppchen, das einen auf intellektuell macht…….

        • A.S. schreibt:

          Der nimmt man doch die Betroffenheit gar nicht ab. Die wirkt so, als rede sie nicht nur nach dem Zeitgeist, sondern als fühle sie sich aus Pflichtbewusstsein betroffen.
          Unterstellungen, ich weiß, aber das fühle ich nun mal beim sehen.

          • O.Paul schreibt:

            Phrasen: „… ich bin Dritte Generation. Trotzdem hab ich mich geschämt. …“

            Gedenken ist richtig, die Selbstgeiselung der Deutschen hingegen ist ekelhaft.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Die Deutschen geißeln sich nicht nur selbst, sondern sind auch noch stolz auf diese Selbstgeißelung. Sie sind stolz darauf, sich zu schämen…

          • A.S. schreibt:

            Was mir da noch einfällt: Bei Bildern aus Ausschwitz kann die Dame „nur“ nicht schlafen, bei Pegida wird ihr schlecht. Das lässt in Abgründe blicken. Ein moralisch oder ethische empfindender Mensch würde eher umgekehrt reagieren……

  9. quisa schreibt:

    Gregor Gysis Aussage gibt die Situation am ehesten wider, wie sie tatsächlich war: Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg! Er nennt beides in einem Atemzug, da beides klar zusammenhängt: Die Nazis waren Faschisten und haben den Krieg begonnen!
    Herr Buurmanns Statement dagegen erweckt eher den Eindruck, der Krieg sei von den sowjetischen und westlichen Befreiern begonnen worden, um den Faschismus zu beenden! Was ja definitv nicht stimmt, Deutschland hat den USA den Krieg ebenso erklärt wie es die Sowjetunion angegriffen hat. Beide sind nur deswegen in den Krieg eingetreten, weil sie von Deutschland angegriffen wurden. Faschisten oder die Menschen, die von diesen in KZs ermordet wurden, waren sowohl der Sowjetunion als auch den USA ziemlich egal. Niemand ist in den Krieg eingetreten, um den Faschismus zu beenden oder Menschen in den Konzentrationslagern zu befreien. Im Gegenteil, vom Westen wurde Nazideutschland beispielsweise als ein Bollwerk gegen den Bolschewismus begrüßt

    • Eitan Einoch schreibt:

      Und für den Hitler-Stalin-Pakt waren sicherlich auch allein die Faschisten verantwortlich…

      • mike hammer schreibt:

        was den faschismus hitlers von dem stalins unterscheidet ist akademisch,
        nur litt der eine am rassenwahn und der andere am totalitarismus,
        was mittel und opfer anders verteilte, hätte josef stalin ein
        volk als rassische gefahr für seine welt gesehen,
        es wäre nichts gutes geworden.

        der war hypergefehrlich,
        da gab es massig anekdoten über
        die unheimliche vorsicht die man in seiner
        nähe an den tag legen mußte.

        es wurde ein sovjet PKW entwickelt das man RODINA Heimat nennen
        wollte.
        stalin fragte bei der vorstellung des autos,
        “ für wie viel rubel wollt ihr nun die Heimat (RODINA) verkauffen?“
        und schwupps nannte man das ding POBEDA (sieg).
        stalin hat im wahn fast seine ganze familie
        samt kindern usw töten lassen.
        faschismus ist doch nur
        ein linkes schlagwort mit dem sich linke von den nazionalSOZIALISTEN
        absondern wollen, die teil ihrer bewegung sind und ihre ideale
        größtenteils teilen.

        faschismus ist das feigenblatt der sozialisten, mit dem sie ihr
        nazi-hertz zu verdecken suchen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Der eine litt an Rassenwahn, der andere an Klassenwahn. Da kam an Wahn uusammen, was zusammengehört… Hitler mag den Krieg gewollt und geplant haben. Aber ohne Stalin hätte er ihn nicht lostreten können. Die Sowjets tragen somit eine erhebliche Mitschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

          • mike hammer schreibt:

            er hätte können, problemlos.
            schuld sind die ungarn!

          • ceterum censeo schreibt:

            Und die Radfahrer!

          • mike hammer schreibt:

            # centrum censeo
            die radfahrer so wie so!

            hätten die ungarn mehr nationalstolz
            zur zeit der östereich/ungarischen monarchie gehabt,
            stell dir hitlers deutschen dialekt vor!

            der mangel an nationalstolz der ungarn ist schuld.

    • quer schreibt:

      Die typisch sozialistische Reaktion: Immer leugnen, daß Sozialisten die KZ betrieben haben und andere Sozialisten ihre zeitweiligen Verbündeten waren. Um das zu vertuschen, müssen die „Faschisten“ herhalten. Weder die Faschisten in Italien, noch die in Spanien haben die Juden den Sozialisten in die Arme getrieben. @quisa: Agitprop geht hier nicht. Glaube ich….

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @quisa : „Gregor Gysis Aussage gibt die Situation am ehesten wider, wie sie tatsächlich war: Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg! Er nennt beides in einem Atemzug, da beides klar zusammenhängt (quak, quak, quak)“

      Wenn Krieg und Faschismus „klar“ zusammenhängen, wieso gab es dann Kriege, bevor es Faschismus gab.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Wieso gab es dann Faschismus ohne Krieg – z.B. in Francos Spanien oder Salazars Portugal?

        • wollecarlos schreibt:

          In Spanien gab es (unter dem Faschisten Franco) einen jahrelangen Bürgerkrieg und in Portugal gab es mehrere innenpolitische kriegsähnliche Handlungen: Militärputsche.
          Frranco und Hitler verabredeten auch die „Blaue Division“, die besonders im Feldzug gegen die SU aktiv war.

    • brathering schreibt:

      „Gregor Gysis Aussage gibt die Situation am ehesten wider, wie sie tatsächlich war: Nie wieder Faschismus, Nie wieder Krieg! Er nennt beides in einem Atemzug, da beides klar zusammenhängt: Die Nazis waren Faschisten und haben den Krieg begonnen!“

      Tatsächlich stellt er aber gar keinen Zusammenhang her, denn er folgert nun mal nicht aus „Nie wieder Faschismus“ ein „Nie wieder Krieg. Tatsächlich schreibt Herr Gysi nämlich: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“. Damit stehen diese beiden Aussagen unverbunden nebeneinander, die zwar beide für sich betrachtet, jeder Unterschreiben würde (die, die dies nicht tun, melden sich mit einem hochgestreckten Arm zu Wort), ansonsten aber ist der Satz von Herrn Gysi so gehaltvoll, wie wenn ich in einen Satz die Aussage packe: „Nie wieder Nebenwirkungen verabreichter Medizin, nie wieder Krebs“. Erst wenn ich die Reihenfolge der beiden Aussagen umdrehe, wird daraus etwas das klar zusammenhängt und eine Folgerung des einen aus dem anderen ist. Und so ist es auch mit Herrn Gysis Satz. Dass er den Satz so geschrieben hat, wie er ihn geschrieben hat, ist kein Zufall. Dazu später mehr:

      „Herr Buurmanns Statement dagegen erweckt eher den Eindruck, der Krieg sei von den sowjetischen und westlichen Befreiern begonnen worden, um den Faschismus zu beenden! Was ja definitv nicht stimmt, Deutschland hat den USA den Krieg ebenso erklärt wie es die Sowjetunion angegriffen hat. Beide sind nur deswegen in den Krieg eingetreten, weil sie von Deutschland angegriffen wurden.“

      Nach dem Überfall Deutschlands auf Polen, erklärten Frankreich und Großbritannien dem Dritten Reich den Krieg. Sie haben den Krieg begonnen um die Freiheit und die Demokratie Polens zu erhalten und den Faschismus zumindest auf deutsches Territorium zurückzudrängen. Später dann entschlossen sich die Alliierten den Krieg erst dann zu beenden, wenn sie in Deutschland einmarschiert und das Naziregime zerschlagen haben.

      Es ist zwar richtig das Deutschland der USA den Krieg erklärt hat, allerdings hat die USA bereits zuvor Großbritannien durch massive Hilfslieferungen unterstützt und somit klar Stellung bezogen. Schlussendlich ist das Dritte Reich mit seiner Kriegserklärung an die USA einer Kriegserklärung seitens der USA an Deutschland nur zuvorgekommen. Zitat Wikipedia „Im Januar 1941, nach seinem deutlichen Sieg über Willkie, hielt Roosevelt seine programmatische Vier-Freiheiten-Rede, in der er einmal mehr klar Position in Bezug auf die Notwendigkeit der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gegen die Aggression der Tyrannei, wie sie von den Achsenmächten verkörpert wurde, bezog“ http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg#Vom_Angriff_auf_Polen_bis_zur_Niederlage_Frankreichs.2C_September_1939_bis_Juni_1940

      Die Linke, Frau Wagenknecht und Herr Gysi lehnen grundsätzlich jegliche Militärische Interventionen ab die zum Ziel hat die Freiheit von Menschen zu schützen, selbst wenn diese von der internationalen Völkergemeinschaft gedeckt, beauftragt oder begrüßt wird. Stattdessen wird immer das Mantra der Verhandlungen und Gespräche heruntergebetet – die seltsame Ausnahme betrifft ausgerechnet die gewaltsame Annektion der Krim, für die Frau Wagenknecht Verständnis zeigt und die von der Linken mit einem „Ja, aber“, verteidigt wird – Syrien, Libyen, IS, Hamas, bei den Schlächtern der Welt, wird der Einsatz von Gewalt abgelehnt um Ideologien, die genauso wie der Faschismus die Unterdrückung und Tötung von Menschen legitimiert bzw. gerade dazu auffordert, zu stoppen.
      Stattdessen wird von der Linken aufgefordert mit Diktatoren nur und ausschließlich mit den Werkzeugen demokratischer Staaten zu agieren: Verhandlungen, Konferenzen, Gespräche.
      Gleichzeitig werden aber seltsamerweise Gespräche mit der PEGIDA abgelehnt und dies mit dem Verweis auf faschistisches Gedankengut der PEGIDA begründet und Politiker anderer Parteien die das Gespräch suchen, dafür kritisiert.

    • brathering schreibt:

      Ansonsten vertreten die Linke und auch Herr Gysi einen fundamentalen Pazifismus. Herr Gysi hätte sich auch 1939 als Franzose oder Brite dagegen ausgesprochen, die Freiheit Polens gegen den Faschismus mit militärischen Mitteln zu verteidigen und als Amerikaner hätte er sich dagegen ausgesprochen den bereits kämpfenden Staaten mit der Lieferung von Waffen im Kampf gegen den Faschismus beizustehen und er hätte sich gegen einen Kriegseintritt der USA ausgesprochen.

      Das Gedenken, das man aus Auschwitz ziehen sollte, lautet meiner Meinung nach nicht „Nie wieder Krieg“, denn gerade die fundamentalen Freiheiten aller Menschen müssen nun mal leider gegen totalitäre Systeme, die dies ablehnen und aus ihrer Ideologie heraus die Vernichtung und Unterdrückung von Menschen, Rassen, andere Religionen usw. legitimieren mit Gewalt durchgesetzt werden, da dass Prinzip der Freiheit und Gleichheit ein Prinzip demokratischer freiheitlicher Gesellschaften ist, und eben genau diese Prinzipien von Faschisten, Kommunisten, Islamisten, der Hamas, der Taliban, in abrede gestellt wird und im Sinne eines höheren Ziels die Verfolgung und Tötung aller anderen legitimiert wird – z.B. bei den Faschisten biologisch, bei den Islamisten religiös, bei der Hamas gleich beides.

      Wer es akzeptabel findet zu fordern, dass gewisse Menschen an bestimmten Orten der Welt keine Häuser bauen dürfen, wer die Unterdrückung bestimmter Menschen mit kulturellem oder religiösem Brauch rechtfertigt, wer die Vernichtung von Menschen mit einer rassistischen Biologie legimitiert, wer die Unterdrückung andersdenkender mit einer politischen Ideologie rechtfertigt, mag sich zwar als Arier, Mann, Gläubiger, Kommunist, palästinensischer Freiheitskämpfer, Nationalsozialist etc. frei fühlen, kann sich aber nie gewiss sein, dass er der Nächste ist, der aufs Korn genommen wird.

      Die Losung muss lauten: Nie wieder Unfreiheit. Denn nur wenn alle Menschen frei sind und wir für die Freiheit aller Mitmenschen eintreten und notfalls auch kämpfen, können wir uns unserer eigenen Freiheit gewiss sein.
      Und wir sollten alle, die dem nicht zustimmen zuerst aufs Korn nehmen – so wie es Frankreich und Großbritannien dann nach vorherigen vergeblichen Beschwichtigungen und Verhandlungen getan haben – bevor sie uns aufs Korn nehmen.
      Die Losung nie wieder Krieg, nach dem Motto „Lieber Rot, als Tod“, ist eine Maxime die uns am Ende nicht nur die Freiheit sondern auch das Leben kosten kann. Denn es war die pure Gewalt die die Nazis gestoppt hat, nicht ein wohlwollenden Verhalten ihrer Gegner und ihrer Opfer um sie zu besänftigen oder zur Einsicht zu bewegen.

  10. Eitan Einoch schreibt:

    „Das Gedenken gehört in unseren Alltag, muss Teil unseres Alltags sein und bleiben.“

    Und wozu? Damit die Deutschen umso mehr nach „bösen Juden“ in Palästina fahnden?

    Das ist also die viel(selbst)gelobte deutsche Vergangenheitsbewätigung!

    Gregor Gysi sollte lieber mit den Antisemiten in seiner eigenen Partei aufräumen!!!

    • quer schreibt:

      “Das Gedenken gehört in unseren Alltag, muss Teil unseres Alltags sein und bleiben.”

      Ich muß dem Gauckler widersprechen: Meine Identität als (geborener) Deutscher ist nicht aus Auschwitz erklärbar, oder damit verbunden. Heuchler verdammter!

      • Eitan Einoch schreibt:

        „Das passende Motto des seinem Selbstverständnis nach wiedergutgemachten Deutschlands könnte mittlerweile lauten: „Vergangenheitsbewältigung ist ein Meister aus Deutschland“. Und so konnte man in Deutschland über Jahre den Fernseher gar nicht mehr einschalten, ohne daß einem Guido Knopp etwas über „Hitlers Frauen“, „Hitlers Helfer“ oder „Hitlers Krieger“ erzählte: Über alles zu reden, um ja nichts zu begreifen – das ist Vergangenheitspolitik im heutigen Deutschland. Die Mehrheit der Deutschen weiß inzwischen, was sie am Massenmord an den europäischen Juden hat und wie politischer Mehrwert aus seiner vergangenheitspolitischen Bewirtschaftung gezogen werden kann: Je mehr öffentliche Beschäftigung mir der nationalsozialistischen Vergangenheit, desto besser kann man den ehemaligen Opfern der Deutschen und ihrer Hilfsvölker Vorschriften machen. Je mehr Gedenken an die ermordeten Juden, umso hemmungsloser kann man sich den Antisemiten von heute an den Hals schmeißen.“

        (Stephan Grigat)

  11. Eitan Einoch schreibt:

    Das größte Märchen über Auschwitz lautet, dass das Lager befreit wurde. Tatsächlich war das Lager – genau wie alle anderen Vernichtungslager – zu diesem Zeitpunkt längst von der SS aufgegeben, nachdem die Nazis ihr Vernichtungswerk beendet hatten. Als die Rote Armee kam, gab es nicht mehr viel zu befreien. Auschwitz wurde nie befreit!

    • Kanalratte schreibt:

      Richtig, und trotzdem gebührt der Roten Armee für ihren hohen Blutzoll höchster Respekt.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Der hohe Blutzoll der Roten Armee ist nicht allein Hitlers Werk. Genosse Stalin hat ebenso einen hohen Anteil daran.

    • wollecarlos schreibt:

      Wikipedia: „Am 27. Januar 1945 wurden die verbliebenen Häftlinge durch sowjetische Truppen der 322. Infanteriedivision der I. Ukrainischen Front befreit.[2][3] Von den noch angetroffenen überlebenden Häftlingen verstarben – trotz medizinischer Hilfe – in den folgenden Tagen viele. Die Angaben reichen z. B. im Lager Monowitz von 600 bis 850 Personen.“
      Siehe auch: http://www.spiegel.de/einestages/holocaust-a-949074.html
      „…Aus den Baracken kamen immer mehr hungrige und in Lumpen gehüllte, zu Skeletten abgemagerte Kinder gekrochen. Wie die Ameisen sammelten sie sich zu großen Gruppen und lärmten wie auf einem großen Schulhof. Sie warteten mit ausgestreckten Armen um Brot bittend und rufend, sie wimmerten vor Verzweiflung und wischten sich die Tränen ab….“

      • Eitan Einoch schreibt:

        Im Falle von Auschwitz von „Befreiung“ zu sprechen grenzt an Hohn und Zynismus. Was „befreit“ wurde, das war nur noch eine Handvoll Zurückgelassener, die der SS keine Kugel mehr wert gewesen sind.

        • wollecarlos schreibt:

          SIE, lieber Eitan, definieren „Befreiung“ wohl anders, als -mindestens- ich. Ihr gutes Recht!
          Dennoch stimmt die Größenordnung nicht, wenn Sie von einer „Handvoll Zurückgelassener, die der SS keine Kugel mehr wert gewesen sind.“ schreiben.
          Diese Beschreibung würde ich meinerseits als Hohn und Zynismus bezeichnen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            In Relation zu den ein bis eineinhalb Millionen Menschen, die in Auschwitz ermordet wurden, sind die von der SS zurückgelassenen Gefangenen, die „befreit“ wurden, nur eine Handvoll.

          • wollecarlos schreibt:

            „…. nur eine Handvoll“ … die es nicht lohnt zu befreien ???
            (kann es sein, daß Sie sich hier etwas vergaloppieren?)

          • Eitan Einoch schreibt:

            Kann es sein, dass Sie Worte und Gedanken hinein interpretieren, die nicht von mir stammen? Nirgends habe ich irgendetwas darüber gesagt, was MIR diese Menschen wert sind, sondern einzig was sie in den Augen der SS wert waren. Sie wurden nicht befreit, da die SS das Lager längst aufgegeben und die noch übriggebliebenen Menschen (insgesamt sollen es etwa siebeneinhalb Tausend gewesen sein) sich selbst und ihrem Schicksal überlassen hatte, als die Rote Armee anrückte. Die Täter haben sich nach vollendeter Tat längst aus dem Staub gemacht. Von einer Befreiung kann also gar keine Rede mehr sein.

          • wollecarlos schreibt:

            Eitan, ich finde es dem Blog und seinem Hausherrn gegenüber nicht angemessen, nun länger über dieses -um Gesamtzusammenhang unwesentliche- Thema zu schreiben.
            Dennoch drei Anmerkungen:

            1. Eine „Befreiung“ kann man nicht von der Menge der befreiten Personen abhängig machen. Seien es 5.000 oder 7.000 oder nur „eine Handvoll“ Menschen, wie kürzlich in Paris bei der Befreiungsaktion im jüdischen Kaufhaus.

            2. Richtig ist wohl, daß die Hauptmenge der SS und deren Hilfstgruppen abgezogen waren, aber wohl nicht alle, wie aus dem Bericht im Spiegel zu erkennen ist: „Aber schon von weitem konnten wir sehen, dass die Heizer der Krematorien im rund drei Kilometer entfernten Birkenau mit ihrer Arbeit fortfuhren. Rauch und Stichflammen schlugen dort aus den zwei Kaminen.“

            Schließlich, und damit wird Ihre Ansicht erheblich infrage gestellt;
            3. Um Jemanden zu befreien, braucht man nicht unmittelbar anwesend zu sein:
            Eine Panzerkolonne in 10 Kilometer Entfernung trägt das ihrige dazu bei, daß Flucht ergriffen wird.

    • ceterum censeo schreibt:

      Und warum haben die Alliierten nie die Frage beantwortet, weshalb sie nicht wenigstens die Gleise bombardierten? Warum stellt man diese Frage nicht immer wieder laut und deutlich?
      Es gab längst keine deutsche Luftabwehr mehr. Piloten haben zum Zeitvertreib winzige Kuhkäffer angegriffen, Zivilisten in Bimmelbahnen und Flüchtlingskonvois massakriert. Vor ein paar Tagen erzählte ein alter Mann im Radio, wie er als Kind über ein Feld lief: ein Kampfflieger machte Hasenjagd auf ihn. Er kam immer wieder zurück und versuchte, ihn zu erwischen. Dafür haben sie Zeit, Munition und genug Bosheit übrig gehabt.
      Inzwischen haben die armen Schweine im KZ jeden Tag gebetet, daß sie befreit werden, oder man wenigstens Gleise oder SS-Baracken angreift. Pustekuchen!

      • Eitan Einoch schreibt:

        Es waren doch nur Juden… Juden waren schon als Flüchtlinge nicht willkommen und später erst recht keine einzige Bombe wert. Die Alliierten wollten auch den Eindruck vermeiden, für Juden zu kämpfen. So tickt die Welt!

      • wollecarlos schreibt:

        Etwas Hintergrundmaterial: „Doch was hätte ein Angriff auf Auschwitz gebracht? Anders als im französischen Amiens, wo die Briten im Februar 1944 mit Mosquito-Bombern ein Gefängnis knackten und 258 Insassen die Flucht ermöglichten, hätten die Überlebenden eines Angriffs auf Auschwitz, tief im Hinterland der Nazis, kaum fliehen können. Bahnlinien ließen sich reparieren, Züge umleiten. Dennoch hätte es getan werden müssen, als moralische Tat. „Es ist heute deutlicher als 1944“, so Historiker Beschloss, „dass der Klang explodierender Bomben in Auschwitz ein moralisches Zeichen für alle Zeit“ gesetzt hätte.
        http://www.spiegel.de/einestages/holocaust-a-946525.html

        • ceterum censeo schreibt:

          Da ist auch etwas dran. Es sollen ja nach der Befreiung verzweifelte Juden wieder zurückgekommen sein, weil sie nicht wußten wohin und bei den Polen wohl vom Regen in die Traufe gekommen sind.

      • A.S. schreibt:

        Das ist eine die vielen Unterlassungsschulden, die auch die Alliierten den Juden gegenüber angehäuft haben. Es ist mehr als verständlich, wenn Israel heute meint, sich nur auf sich selber verlassen zu können. Der Rest der Welt hat schon zu oft bewiesen, dass er bei Verfolgung von Juden nur zuschaut.

        • caruso schreibt:

          Ich kannte eine Frau, die Auschwitz überlebt hat. Aber wie? Eine rel. große Gruppe von Häftlingen wurde am letzten Tag erschossen. Sie stand auch in dieser Gruppe. Der Kugel ging durch ihren Kopf, sie verlor ein Auge sowie das Bewußtsein. Die Mörder haben nicht bemerkt, daß sie lebt. Das war ihr Glück. In der Nacht haben „Gerade-noch-Lebende“ nach andere „Gerade-noch-Lebende“ unter den Erschossenen gesucht. Da fand man sie. Am nächsten Tag kamen die Russen.
          Diese Frau hat mir immer wieder erzählt, wie sie gebeten haben, daß die Alliierten das Lager bombardieren, auch wenn sie selbst dabei drangehen, nur damit das Morden endlich aufhört. – Mir wird immer noch schlecht, wenn mir diese Geschichte einfällt.
          lg
          caruso

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Eitan Einoch: „Tatsächlich war das Lager – genau wie alle anderen Vernichtungslager – zu diesem Zeitpunkt längst von der SS aufgegeben, …“

      Mag ja sein, aber WESHALB wurde das Lager aufgegeben? Etwa nicht wegen der herannahenden Roten Armee? Somit spielt es keine Rolle, ob noch Kampfhandlungen nötig waren.
      Die Rote Armee hat Auschwitz befreit.

  12. winnie schreibt:

    Die paar Juden müssen alle Friedensbewegten der Welt wohlgedrungen aushalten. Dumm gelaufen, dass Israel es wagt, sich zu verteidigen. Blöd, dass Israel ein leuchtendes Beispiel in einem hasserfüllten Umfeld darstellt und dem“ Westen“ seinen eigenen Spiegel vorhält. Seltsamerweise möchte dieser Spiegel mit aller Macht zerbrochen werden.

    • caruso schreibt:

      Winnie, Du denkst wie ich. Gut zu wissen! Es gibt natürlich auch andere, die so oder ähnlich denken, aber je mehr solche Menschen gibt, umso besser!
      lg
      caruso

      • winnie schreibt:

        Die ach so Friedensbewegten dieser Erde setzen sich ach so geflissentlich für vermeintlich unterdrückte Völker ein. Dass sich ein ganz bestimmtes, großartiges Volk seit zweitausend Jahren permanenter Auslöschungsphantasien widersetzt, kommt gewissen Hohlbirnen nicht in den Sinn. Ach so, ich vergaß: dieses Volk ist mehrheitlich nicht muslimisch und hat der Menschheit unsterbliche musische, literarische und wissenschaftliche Glanzleistungen hinterlassen bzw.hinterlässt es immer noch und wird es zum Menschenwohl hinterlassen. Friedensbewegte interessieren stets die Völker, deren „Kultur“ aus Mord, Raub und Vergewaltigung besteht. Da kann man sich so schön kultursensibel gruseln. Lang lebe Israel, lang leben Juden in aller Welt, lang leben alle Israelfreunde….ich habe fertig lg

        • Eitan Einoch schreibt:

          Nicht zu vergessen, diesem Volk wird (meines Wissens als einzigem Volk überhaupt) abgesprochen, überhaupt ein Volk zu sein. Juden sollen demnach nur eine Religion, aber kein Volk sein. Und wer etwas anderes behauptet, ist ein zionistischer Nazi oder so…

          Aber wehe, irgendjemand stellt infrage, dass die Palästinenser ein Volk sind!

          • winnie schreibt:

            Palis ein Volk? Hm…werden Palis in Muselstaaten nicht auch unterdrückt und mehrheitlich von der Muselgesellschaft ausgeschlossen? Egal, mehrheitlicher Hass gegenüber Israel hebt alle Diskriminierungen auf. Die Welt ist schön, bunt und friedvoll, wenn nur die Juden nicht wären…

          • Eitan Einoch schreibt:

            „Ein palästinensisches Volk gibt es nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, unseren Kampf gegen Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syriern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da die arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen „palästinensischen Volkes“ fordern, um uns dem Zionismus zu widersetzen.“

            (Zahir Muhsein, PLO-Exekutivratsmitglied, 31.03.1977)

  13. schum74 schreibt:

    „Der Wille zur Vernichtung der Juden wurde in Europa durch Krieg gestoppt. Der Wille zur Vernichtung der Juden wird im Nahen Osten durch Krieg gestoppt! Vielleicht ist das der Grund, warum es auf einmal so viele Pazifisten in Europa gibt!“

    Schlicht, scharf, wahr: Danke von Herzen!

    Es trifft sich, dass der diesjährige Gedenktag in den Tora-Abschnitt fällt, in dem Amalek, die Verkörperung des Judenfeindes, zum ersten Mal auftaucht.
    Amalek: gestern die Nationalsozialisten und ihre Helfer, heute die internationalen Dschihadisten und ihre Helfer.

    Am Schabbes vor dem Purimfest besinnt man sich auf das Tora-Gebot:

    תִמחֶה את זכר עֲמָלֵק מתחת השמיים לא תִשכַח. (דברים כה, יט)

    … timché et Sécher Amalek mi-táchat ha-Schamájim lo tischkách ‒ tilg die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel, vergiss nicht. (Deuteronomium 25, 19)

    Wundert sich jemand darüber, diese Worte erst im fünften Tora-Buch zu finden? Sind wir doch mit unserem Wochenabschnitt „Be-schallach“ jetzt im zweiten Buch. Da bekriegt uns also Amalek im zweiten Buch und erst im fünften heißt es: timché et Sécher Amalek mi-táchat ha-Schamájim ‒ tilg die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel?
    Steht nichts dazu schon nach dem ersten Krieg, den Amalek ohne ersichtlichen Grund gegen die Kinder Israel geführt hat?
    Doch da steht was. Spricht Ha-Schem in unserer parsche zu Mosche Rabenu:

    כְתוב זאת זיכרון בספר וגו‘ כי מָחה אֶמחֶה את זכר עֲמָלֵק מתחת השמיים. (שמות יז, יד)

    Ktow sot Sikarón ba-Sséfer … ki machó emché et Sécher Amalek mi-táchat ha-Schamájim.

    [Schreib das zum Andenken in das Buch … Ich werde tilgen die Erinnerung an Amalek unter dem Himmel.]

    Ein Unterschied, nicht? Nach der ersten Begegnung mit dem unbekannten Feind, heißt es: Israel kann sich Pazifismus-Luxus leisten, Ich, der Ewige, übernehme Amaleks Untergang. Vier Bücher später lautet der Auftrag an Israel: Tilg du die Erinnerung an Amalek, sorg du für seinen Untergang.
    Was ist inzwischen passiert? Inzwischen war Erfahrung, nicht?

  14. O.Paul schreibt:

    Ich bin Extrem- Pazifist, und wer das nicht glaubt, dem hau ich den Schädel ein….

    Zum Thema:
    Naives Gelaber von Gysi. Vermutlich will er mitreden, um des Redens willen.

  15. Sophist X schreibt:

    …und faschistischer Vernichtungswille

    Ob er wirklich noch nie was von Stalin gehört hat? Ich glaube Anagramm-Sarah Wagenknecht ist Vorsitzende des Fanclubs. Was echauffiert er sich da über Hitler?

  16. A.S. schreibt:

    Frieden schaffen ohne Waffen! Das passt in eine ganze Reihe toller Ideen hinein.
    Zuverlässiger Strom ohne Atom und ohne Kohle. Weniger Welthunger und gleichzeitig (ineffektiver) Biolandbau. Höhere Sozialausgaben aber weniger Kapitalismus. Länger leben und früher Rente. Meinungsfreiheit ohne Religionskritik. Uvm….

    • ceterum censeo schreibt:

      Ihr übertrefft euch heute alle an Esprit. Ich bin so frei, Deinen Kommentar meiner Sammlung hinzuzufügen. Den zum Arschpoppunterricht werde ich wohl bald in der Schule brauchen, wobei auf dem Dorf wohl nicht gleich in der ersten Klasse begonnen werden wird, hoffe ich. Sorry für´s Abschweifen!

    • caruso schreibt:

      Eine wunderbare Sammlung, lieber A.S. Danke!
      lg
      caruso

    • Krokodil schreibt:

      „Weniger Welthunger und gleichzeitig (ineffektiver) Biolandbau.“

      Das ist leider zu kurz gedacht.
      Stichwort Phosphatknappheit.
      Stichwort Überbevölkerung.
      Stichwort Überdüngung, auch der Flüsse und Meere.
      Stichwort Monokulturen.

      Industrielle Landwirtschaft kommt ohne Jahrtausende alte, bewährte Züchtungen aus, braucht im Gegenzug aber das Mehrfache an Herbiziden und Pestiziden, und macht den Bauern abhängig von einigen wenigen Konzernen, welche ihr Geschäft bestimmt nicht für „weniger Welthunger“ betreiben.
      Ich jedenfalls möchte den Industriefrass nicht auf meinem Tisch sehen.
      Aber wer erkennt schon heute noch den Unterschied (optisch uva geschmacklich, von Spurenelementen etcpp ganz zu schweigen) zwischen Nahrung und Synthetik?

      • Bachatero schreibt:

        Ich! Meine Hühner laufen rum, legen Eier, vermehren sich, ganz ohne mich und sie geben mal ’n Ei, mal ’n Schenkel. Schweinchen frißt meinen und Nachbar’s Küchen- und sonstigen Abfall, wird dick und rund (schwarze Schweine!, Vorsicht, können auch transformierte protestantische Pastoren sein, nach Auskunft der hier wohnenden Haitianer). Wir haben auch Perlhühner, oft von guten HühnerInnen großgezogen, die mit ihrem Geratter zwar nerven, aber dann zur Strafe, gegessen oder verkauft werden. Kühe, Schafe, Ziegen, alles leicht zu kriegen, alles Bio, weil’s (gottseidank noch) nicht viel annersch gibt hier auf’m Dorp (die Leut‘ ham auch kein Geld für Chlor Hühner). Bananen, Mandarinen, Avocados (aguacate) und mucho mas vor der Tür, also sage niemand, es taet es nicht geben. Aber hier will ja niemand her, ist ja nicht zentral gelegen, man könnt‘ ja was verpassen.

        • Krokodil schreibt:

          Ach ja, die Karibik.
          Gibts da noch Grundstücke mit Baugenehmigung bzw Gebäuden, so ne handvoll Hektar gross, guter Ausblick und unbebaute Nachbargrundstücke für < 500k€?
          Habe nichts gefunden, dort.
          Aber hier, im (zZ elend winterlichen) Spreewald gabs das noch.
          Die Früchte und Konsorten sehen anders aus, schmecken auch anders, aber sind eben selbst angebaut.
          Man ist was man isst.
          Gruss an die Hühner…

          • Bachatero schreibt:

            Gack Gack, die Hühner gruessen zurück. Ja, gibt’s, aber Baugenehmigung ist im Kauf einbegriffen, auf dem Land fragt niemand danach, Reformen stehen aber irgendwann mal an. Wo hast Du gesucht? Hier mein Amigo Bernd will seine Finca verkaufen, 11ha, Häuschen (3) mit pool, 7 km von El Seibo, irgendwo im 200 kEU Bereich. Gibt es alle Tage, Bedingung: du fällst nicht Deinen Brüdas (deutsche Geschäftemacher, viele und unseriös) oder geschäftstüchtigen Domis in die Hände, dann kann’s nicht nur teurer sondern auch unerfreulich werden. Ansonsten ist das Landleben immer noch saehrrr billig, es sei denn, man ist jung und verpraßt sein Geld mit Juanita, aber ich habe das allerschlimmste hinter mir. Teuer kann es jedoch in den typischen Touristengegenden (Playa …) werden, dort tummeln sich Gute und Böse. Da mußt Du 4-5 x mehr ausgeben, als ich hier auf’m campo. Meine Stromrechnung liegt bei ca. 400 Peso (< 10$), wogegen die Playa Jungs locker 2500 bezahlen, wobei der gequälte Deutsche Schtromer immer noch in bewundernde Schockstarre verfallen dürfte. Bedingung für all diese positiven news ist, daß man das Land kennt (seit 1980) und versteht, aber das versteht sich von selbst.

        • wollecarlos schreibt:

          Herrlich diese (in Anlehnung an „Sozialromantik“:) „Okoromantik“. Ich kann das gut nachvollziehen, geht es mir doch -teilweise- ebenso: Hühner und Karnickel laufen herum, Ein (Wild-) Schwein bereichert den Speisezettel und Früchte und Gemüse wachsen hinterm Haus.
          Nur -und da beißt sich der Hund in den Schwanz- damit bekommt man die 18 Millionen Menschen in Mexico-City nicht satt, von den Milliarden Chinesen und Indern ganz zu schweigen.
          Wenn es die „industrieelle Nahrungserzeugung und -Veredlung“ nicht gäbe, würden jährlich Hunderte von Millionen Mit-Menschen des Hungers sterben.
          Und DAS wollen wir ja doch nicht!
          Also: nehmt, wo Ihr könnt, selbstgezogenes Fleisch, selbst angebautes Grünzeug.
          Aber schreibt nicht abfällig über die nicht auf diesem Wege erzeugte Nahrung!

          • ceterum censeo schreibt:

            Wollte gerade meinen Senf dazu schreiben. Danke, schließe mich jedem Wort an!

          • Krokodil schreibt:

            Wolle und cc, Überbevölkerung und Menschen in unnatürlichem Umfeld sind ein Problem.
            Typisch Mensch, ein Problem mit dem nächsten Problem bekämpfen zu wollen.
            Also: Probleme lösen, nicht neue schaffen.
            Auch lehne ich nicht jede Form der industriellen Nahrungsmittelerzeugung ab.
            Aber das, wo man heute so hinsteuert, das ist ökologischer, und dann auch ökonomischer, Schwachsinn.

          • A.S. schreibt:

            Menschen in „unnatürlichem Umfeld“ nennt man auch Zivilisation. Esspflanzen in einer Nährlösung ist genau so natürlich wie Krankenwagen natürlich sind. Ohne industrielle Landwirtschaft bzw. Lebensmittelproduktion wird’s nicht gehen, zumindest wenn man keine Kinderquoten (wie in China) einführen will, Massenverhungern verhindern möchte und nicht alles Land der Natur zum Ackerbau entreißen möchte.
            Zudem ist die die Frage nicht Bio oder Chemielabor, sondern auf die gesunde Mitte kommt es an. Die Biojünger werden, wie alle Ökoapostel, diese nur zu verhindern suchen, also muss die konventionelle Landwirtschaft weiter an sich arbeiten, was ja auch passiert. Pestizide werden z.B. durch Züchtungen (oder Gentechnik) resistenter Pflanzen reduziert.

          • ceterum censeo schreibt:

            AS, ich wollte, alle Lehrer wären von Deinem Schlage! Wie überlebst Du eigentlich als Zweibeiner im vierbeinigen Schulbetrieb?
            Hey Krokodil, für Dich hat schon mal einer der Club of Rome Autoren die Lösung parat gehabt: im nächsten Leben wollte er als tödliches Virus auf die Welt kommen. Entweder klappt sein beschissener Buddhismus nicht oder er ist leider noch nicht verstorben.

          • A.S. schreibt:

            Es gibt viele Lehrer von meinem Schlag. Ich bin in Bayern, also in einem Bundesland in dem die Linksseuche die Schulen noch weitgehend in Ruhe gelassen hat. Der Leistungsgedanke zählt noch etwas, mit allen Vor- und Nachteilen und die Lehrerschaft (zumindest der Teil den ich kenne) hat politisch breit gestreute Meinungen. Man mag von der CSU und der Mir san Mir Mentalität halten was man will, sie hat Bayern vor einigen Verwerfungen geschützt, insbesondere vor der typischen linken Meinungsintoleranz.

          • ceterum censeo schreibt:

            AS, das erklärt natürlich einiges. Komisch, Bayern und Franken gelten im Volksglauben immer als verstockt und bigott. Ich habe bis jetzt eigentlich nur gegenteilige Erfahrungen gemacht. Und die meisten Migranten, die ich kenne, haben sich dort auch am wohlsten gefühlt. Nicht zuletzt, weil einige von ihnen mehr Wert auf die Bildung ihrer Kinder legen, als der deutsche Dödel, der seine Kinder zum Namentanzen schickt.
            Also, wenn der Freistaat sich separiert, haltet die Tore offen, ich komme mit wehenden Kotflügeln angeprescht. Falls Ihr Asylanten aufnehmt. 🙂

          • quer schreibt:

            Soweit mir bekannt, lernt man in Bayerns Schulen noch, daß z.B. CO2 kein „Schadstoff“, sondern einer der wichtigsten Voraussetzungen für Leben ist. War übrigens früher allgemeiner Kenntnisstand.

          • A.S. schreibt:

            Nicht nur das, sondern auch wissenschaftliche Fakten über Radioaktivität. Fakten! Z.B. dass Radioaktivität allgegenwärtig ist und, wie so oft, die Dosis das Gift macht. Also Wissen, welches den Gruselfaktor reduziert. Und beim Thema Kernenergie werden nicht nur die Gefahren, sondern auch die Vorteile und die Funktionsweise von Kernkraftwerken thematisiert (alles im Lehrplan gefordert).
            Davon können Schüler woanders nur träumen. Die hören nur Giftküche und Verstrahlung und müssen wohl jeden Kernkraftbefürworter für Wahnsinnig halten und sich wundern, wie eine wahnsinnige Gesellschaft zu einer führenden Industrienation werden konnte……

          • A.S. schreibt:

            @C&C
            Was die Vorurteile angeht: Das halte ich für eine Mischung aus Neid und Ressentiment. Gerade die eigenbrödlerischen Bayern, die sich mit der CSU eine eigene vordergründig stockkonservative Partei erlauben, beim bundesweiten Linksschwenk einfach nicht mitgemacht sondern Strauß gewählt haben, vom Grünsprech lange nichts wissen wollten sondern statt dessen bei bayrisch geblieben sind mitsamt Gamsbart und Bierzelt, die auf Neiddebatten eher anerkennend reagieren nach dem Motto: „würd i a machen“ (die „Amigo-Affäre im bayerischen Landtag hat der CSU nicht geschadet), sind so erfolgreich.
            Dass gerade diese Bayern, die deutlich aus dem Kollektiv ausscheren, jetzt führend sind, dass wird nicht verzeihen. Daher kommt auch der Neid und die Ressentiments. Das hat etwas mit „Finger in die Wunde legen“ zu tun.
            Z.B. dass die Integration in Bayern deutlich besser läuft als in Berlin. München hat einen höheren Migrantenanteil aber deutlich weniger Probleme. Es gibt auch keinen Stadtteil in den die Polizei sich nicht hinein traut. Als Kompensation wird dann gerne ein angeblicher Rassismus herbei phantasiert, entgegen aller Fakten. Man gönnt den Bayern der lockeren Umgang mit der eigenen Kultur nicht, und leitet daraus Rassismus ab. Dass eine eigenen kulturelle Identität vor Rassismus schützt statt ihn zu befördern, das wird einfach ignoriert.
            Das bayerische Abitur zählt faktisch mehr als eines aus NRW, damit können sich sogar bayerische Abiturienten am NC. vorbeiklagen. Es gibt Anwaltskanzleien, die darauf spezialisiert sind. Das tut den linksgrünen Bildungsreformern natürlich richtig weh. Daher wird immer auf die ach so gnadenlose Leistungsselektion verwiesen. Das genau diese es ist, die es Arbeiterkindern ermöglicht die Vorurteile von Lehrern zu umgehen, da man fehlenden „akademischen Stallgeruch“ durch Leistung ersetzen kann, wird ignoriert.
            Zudem hat der Neubau eines Flughafens problemlos funktioniert, das Münchner Konzerthaus (Gasteig) steht und funktioniert, die S-Bahn fährt und ist i.d.R. pünktlich. Bayern steht wirtschaftlich bestens da, zahlt schon lange und zuverlässig andere Bundesländer, hat im Vergleich geringe soziale Probleme und einen hervorragend funktionierenden Umweltschutz. Nahezu alle Gewässer haben Badequalität und z.B. unser Leitungswasser hier ist besser als für Mineralwasser vorgeschrieben. Der Ausreißer aus dem Kollektiv ist erfolgreich und zeigt damit die Fehler im Linksgrünen Weltbild auf. Das tut weh und genau das schürt die Ressentiments und daher müssen die Bayern als Ventil für Rassismus herhalten. Hör dir einfach mal an was in Kabarettsendungen oder der Heute-Show über die Bayern gesagt wird und ersetze Bayern durch Afrikaner.

          • Bachatero schreibt:

            AS
            Das hast Du nur geschrieben, um mich aus meiner herrlichen DomRep nach Bayern zu locken. Das es so was noch gibt in Deutschland. Habe als Teenager mal in Bayern gelebt (als Tellerwäscher und Schneeschaufler auf’m Wank) und mal beruflich mit der Goppel Stiftung und vielen Bayern zu tun gehabt. War alles sehr positiv, ausserdem scheinen die Bayer die dicksten Eier in D. zu haben und allein das macht sie attraktiv 😉

          • ceterum censeo schreibt:

            So klingt gesunder Lokalpatriotismus. 🙂

  17. quer schreibt:

    „.. Nein, er ist noch immer da!“
    Er, der Judenhaß wird immer sein, solange es Sozialisten gibt. Und das wird noch lange so sein. Mehr noch: Weil das offenbar noch zu wenig ist und sich mancher Sozialist nicht gar so laut äußert, läßt man (wohlwollend) stellvertretend brüllen: „Juden ins Gas“. Von jenen, die man eigens importiert hat und die laut Kanzlerin „zu Deutschland gehören“. Auf daß der Judenhaß noch ewig im Lande bleibe.

    • ceterum censeo schreibt:

      Stimmt zwar mit den dämlichen Sozis, aber Judenhass gabs schon vorher. Wobei man nach kurzer Überlegung auf eine Gemeinsamkeit zwischen Sozialisten und ideologiefreien Judenhassern stößt: Neid als Lebensmaxime.

      • quer schreibt:

        „Neid als Lebensmaxime.“
        ….war ja schließlich der Auslöser für sozialistisches Denken. Schon vor der frz. Revolution. So schließt sich der Kreis.

        • ceterum censeo schreibt:

          Davila hat gesagt, ein Revolutionär ist letztlich ein Individuum, welches zu feige ist, allein auf Raubzug zu gehen. Ich halte ihn nicht für unfehlbar, aber mal seh´n was unser Hausrevoluzzer gleich dazu meint. 🙂

  18. caruso schreibt:

    Gysi ist entweder ein Idiot oder ein Heuchler oder beides. –
    Ja, die Bio-Europäer wollen die Juden nicht mehr ausrotten, sie überlassen diese Arbeit gerne der Hamas, Hiisbollah & co, denen es aber partout nicht gelingen will. Trotz der riesigen Summen mit denen Europa diese Organisationen vollstopft. Vielleicht verliert die EU deswegen die Geduld mit
    Israel. Weil die Juden in Israel sich nicht abschlachten lassen. In der EU hat man, wie es scheint, bis jetzt nicht realisiert, daß diese Zeiten vorbei sind.
    lg
    caruso

  19. Krokodil schreibt:

    Extralob!
    Danke!

  20. Eliyah schreibt:

    Pazifisten haben mehr Kriege heraufbeschworen als sie verhindert haben. Behaupte ich jetzt einfach mal.

    • Sophist X schreibt:

      Eins meiner Lieblingsthemen. Für die Freiheit, Pazifisten zu sein, lassen sie andere über die Klinge springen und halten sich dabei für moralisch überlegen.

      • Mifri schreibt:

        Das gefällt mir! Da ist absolut was dran

        • Guter Ansatz schreibt:

          Menschen die keine Waffen in die Hand nehmen und keine Gewalt anwenden haben Kriege heraufbeschworen. Seems Legit.
          Ich behaupte jetzt auch einfach mal, dass Vegetarier mehr Tiere geqäult als sie durch ihren Verzicht verschont haben. Seems Legit, too.

  21. wollecarlos schreibt:

    Eben gerade komme ich von der Verlegung eines Stolpersteines vor dem OPEL-Portal in Rüsselsheim zum Gedenken an den von Nazis ermordeten holländischen Juden IZAAK DE HARTOG zurück. Es war eine bewegende Stunde, an der auch aus Israel und Holland angereiste Familienmitglieder de Hartog’s teilnahmen.
    Wenn man dann liest, was Buurmann schrieb, ist man sich erst recht bewußt, wieviel Juden der Verteidigungswille (und die Möglichkeit dazu) bedeuten muss!

Kommentare sind geschlossen.