Wo ist der #aufschrei?

Am 23. Januar 2015 wurde der Hashtag #aufschrei zwei Jahre alt. Auslöser für der Hashtag war damals die Ankündigung eines Artikels der Journalistin Laura Himmelreich, der am folgenden Tag in der Illustrierten Stern erschien. In dem Artikel ging es um den Spitzenkandidaten der FDP für die Bundestagswahl 2013, Rainer Brüderle. In dem Artikel warf Himmelreich Brüderle sexuell übergriffiges Verhalten vor.

Pünktlich zum Geburtstag, am 23. Januar 2015, wurde in Berlin eine Predigt gehalten, die einen #aufschrei mehr als verdient hat. Folgende Aussagen wurden an dem Tag in Berlin getätigt:

“Eine Frau darf niemals ohne Erlaubnis ihres Mannes einen Mann ins Haus lassen. Eine Frau darf niemals das Haus ohne die Erlaubnis ihres Mannes verlassen! Und unter keinen Umständen darf sie eine Nacht außerhalb des Hauses verbringen ohne Erlaubnis ihres Mannes! Nicht mal bei ihrem eigenen Vater!”

“Eine Frau darf nicht arbeiten ohne die Erlaubnis ihres Mannes!”

“Ein Mann sollte seiner Frau nie das Arbeiten außerhalb des eigenen Hauses erlauben!”

“Das Leben einer Frau muss auf das Haus ihres Mannes beschränkt sein!”

“Eine Frau muss kochen, den Boden wischen, sauber machen und sich um ihren Mann, ihre Söhne und Töchter kümmern!”

“Einer Frau ist es nicht gestattet, den Beischlaf mit ihrem Mann zu verweigern! Mit keiner Entschuldigung darf sie sich rausreden!”

“Eine Frau darf unter keinen Umständen “Nein” sagen, wenn ihr Mann mit ihr schlafen will!”

“Auch wenn eine Frau ihre Tage hat, muss sie mit ihrem Mann schlafen, wenn der Mann will. Er sollte nur ihre Vagina meiden … und ihren Anus!”

Wenn das kein Grund für einen #aufschrei ist! Der #aufschrei blieb jedoch aus. Was ist nur los?

Um zu verstehen, was in Deutschland eine wochenlange Debatte über Sexismus auslöst, fasse ich mal alle Höhepunkte aus Brüderles Oeuvre zusammen:

„Mit Frauen in dem Alter um die 28 kenne ich mich aus.“

„Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.“

„Ich möchte, dass Sie meine Tanzkarte annehmen.“

„Frauen können nur nicht so viel Alkohol trinken wie Männer, weil ihr Fettgehalt höher ist. Dabei macht der den Reiz der Frau aus!“

„Für einen Weinwerbung habe ich mich einmal mit vier etwas spärlich bekleideten jungen Damen fotografieren lassen.“

Diese Aussagen lösten eine wochenlange Debatte über Sexismus aus. Von Maybrit Illner bis Anne Will, alle diskutieren über Sexismus in der Bundesrepublik.

Die Aussagen von Rainer Brüderle sind grenzwertig sexistisch, keine Frage, aber sie wurden allesamt in einem privaten Raum an einer Bar getätigt, nachdem bereits viel, und wer Brüderle kennt, sehr viel Wein geflossen war. Das soll keine Entschuldigung sein, aber die deutlich frauenhassenden und frauenverachtenden Aussagen vom 23. Januar 2015 wurden in gänzlich nüchternem Zustand während einer öffentlichen Predigt vor Zuhörern getätigt. Hier bleibt der #aufschrei bisher aus!

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der #aufschrei 2013 nur deshalb so groß war, weil man damit die bei so vielen verhasste FDP schwächen konnte. Die Existenz von Sexismus war vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Debatte egal. So egal, dass sie heute, zwei Jahre später, schweigen, wenn in der Hauptstadt Deutschlands bei einer öffentlichen Rede darüber schwadroniert wird, Frauen ihre Grundrechte zu nehmen.

Dieser Beitrag wurde unter Feminismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

120 Antworten zu Wo ist der #aufschrei?

  1. Dante schreibt:

    A.S. zu Februar 3, 2015 um 6:26 nachmittags
    Das Wort Gender bringt mich allerdings auf eine ganz andere Frage, gerichtet an alle, die im Englischen mehr zuhause sind als ich: Welches (welche, welcher?) Gender haben Nationen bzw. Staaten auf Englisch?
    Dies frage ich deshalb, weil ich auch auf Englisch (etwa auf Algemeiner) diskutiere und dabei in die Verlegenheit komme, etwa für ‚Israel‘ ein Pronomen verwenden zu müssen, um hässliche Wortwiederholungen zu vermeiden, und mir aufgefallen ist, dass manche User das Pronomen ’she‘ bzw. ‚her‘ verwenden, nicht etwa ‚it‘, wie man es für eine abstrakte Entität wie einem Staat erwarten könnte.
    Ich will – zumindest künftig – einen Fauxpas vermeiden. Sollte beides richtig sein, ’she’/’her‘ aber gehobener, werde ich künftig immer ’she’/’her‘ sagen. Das gilt natürlich erst recht, wenn die Wahl des weiblichen Pronomens auf eine positive Haltung Israel gegenüber schließen lässt.

  2. Dante schreibt:

    A.S. zu Februar 3, 2015 um 6:26 nachmittags
    Der Vergleich mit dem Marxismus ist gut. Allerdings Wäre ich vorsichtig, die Probleme, die Marxismus und Frauenbewegung hervorgebracht haben, als reine Probleme der Vergangenheit zu betrachten. Auch heute gibt es sowohl sklavereiähnliche Arbeitsverhältnisse als auch z.B. sexuelle Gewalt. Das gilt natürlich umso mehr im globalen Maßstab.
    Es passt nur nicht in ein einfaches Schema; so haben sich seit dem neunzehnten Jahrhundert die Eigentumsverhältnisse stark gewandelt, neue Formen sind entstanden, so dass der klassische Gegensatz ‚Kapitalist (=Eigentümer von Produktionsmitteln) vs. Proletarier (=Nicht-Eigentümer von Produktionsmitteln)‘, auf dem der Marxismus aufgebaut hat, an Bedeutung verloren hat.
    Was ist denn noch weiterhin gibt, ist Machtgefälle. Mit diesem Zauberwort hätte Marx eine deutlich weniger zeitgebundene Theorie formulieren können.
    Allerdings kann auch ein ‚Kapitalist‘ am unteren und ein ‚Proletarier‘ am oberen Ende dieses Machtgefälles stehen, etwa wenn ein Manager eines Autokonzerns (dem dessen Fabriken nicht gehören) mit dem Chef und Eigentümer einer relativ kleinen Zuliefererfirma verhandelt.
    Aber zurück:
    Was diese ganze Problematik zum Thema Geschlecht und Gender usw. anbelangt, besteht der Gegensatz meiner Beobachtung nach nur oberflächlich zwischen ‚konservativ‘ und ‚progressiv‘; viel wichtiger ist der Gegensatz zwischen verbohrt und aufgeklärt, zwischen Prokrustesbett und Freiheit.

    • A.S. schreibt:

      Das Problem bei Gender ist der völlige Realitätsverlust der eingetreten ist.
      So etwas wie ein soziales Geschlecht und geschlechtstypische Rollenerwartungen gibt es, keine Frage. Zudem gibt es Leute die mit diesen Erwartungen nicht klar kommen.
      Nur ist das Problem längst Gesellschaftlich erkannt und akzeptiert, es braucht keine Pseudowissenschaftler mehr die ständig darüber reden. Dass es noch nicht wirklich gelöst ist liegt nicht an irgendeiner Verbohrtheit, sondern daran, dass die Rollenerwartungen eben auch dem Mehrheitsverhalten entsprechen und damit eine Norm darstellen. Die Gendertussis versuchen nun, diese Normalität schlicht abzuschaffen durch irrwitzige Dekonstruktionen der Wirklichkeit. Daher kommt dieser Gleichstellungswahn, der Männer und Frauen gleich machen will, daher wird auch versucht die Geschlechtsidentitäten abzuschaffen, was bei Kindern und Jugendlichen eine Misshandlung darstellt, daher kommt diese Ausbreitung aller möglichen sexuellen Spielarten die plötzlich als gleichartig hingestellt werden sollen, auch solche die die meisten Erwachsenen nicht mal kennen. Alles, damit es keine Normalität mehr gibt.
      Erklärbar darurch, das der Feminismus sich im Lauf der Zeit von einer Frauenbewegung zu einer Lesbenbewegung gewandelt hat. Diese Frauen, die einfach nicht wissen können wie „normale“ Frauen ticken, haben dann die Idee in die Welt gesetzt Geschlecht sei sozial konstruiert. Googln Sie mal nach Judith Butler, schauen Sie sich dieses maskuline Gesicht an, dann wissen Sie woher die Fixierung auf ein soziales Geschlecht kommt.

  3. ceterum censeo schreibt:

    In einem Land, das noch nicht völlig den Verstand verloren hat, würde man sagen: Brüderle, peinlicher alter Bock, geh in die Ecke und schäm Dich! Falsche Journalistentussi, geh die Latrine putzen oder mach´ ein Nagelstudio auf, dir gibt keiner mehr ein Interview! Und vor Allem: NaziOrk mit der Gebetspestbeule auf der widerlich dummen Stirn: verpiß dich in dein Wüstenloch, solange du noch kannst, und nimm alle mit, die so „denken“, wie du!!!
    Wie gesagt, in einem anderen Land täte man dies.

  4. Couponschneider schreibt:

    Das dachte ich auch: Man hat nur so viel Terz gemacht, weil Brüderle in der FDP ist. Ich bekenne mich seit Jahren, die FDP zu wählen. Mit Verwunderung stelle ich fest, wie sehr das Bild vom FDP-Wähler mit der Realität auseinanderklafft.

    Ich komme ein einfachsten Verhältnissen… das können sich viele Leute aus besseren Elternhause gar nicht vorstellen, die dann eine linke Attitüde entwickeln. Ich habe meinen persönlichen wirtschaftlichen Aufstieg gewiss nicht linker Politik zu verdanken, genausowenig wie ich mich von der SED-Nachfolgepartei heute vereinnahmen lassen möchte, nur weil ich der DDR geboren wurde.

    Meine liberale Überzeugung ging sogar soweit, dass ich bewusst auf Bafög verzichtete. Obwohl meine Mutter bereits tot war und mein Vater arbeitslos und ich locker Bafög bekommen hätte, beantragte ich es nie. Es war mir einfach zuwider mich da in eine Abhängigkeit zu begeben. Ich kam einfach mit wenig aus, arbeitete neben dem Studium (ich konnte meine Kenntnisse dabei enorm erweitern), am Ende des Studiums hatte ich immer noch 3000 € auf dem Girokonto. Dass man ohne Schuldenmachen auskommen kann, habe ich somit bewiesen. Dabei kaufte ich viele Fachbücher (dafür war mir das Geld nie zu schade) und meinen Führerschein finanzierte ich mir auch noch.

    Dass nur „Reiche“ FDP wählen, stimmt nicht einfach nicht, denn dann hätte ich vor zehn Jahren die FDP nicht wählen dürfen. Sicherlich werde ich aber mit meiner Einstellung vermögend; meine Jahre als Investor geben mir recht.

    Ich habe Liberalismus immer als Geisteshaltung verstanden, unabhängig vom Einkommen. Die Betonung von Eigentum als Grundrecht aber führt zwangsläufig dazu, dass Anhänger dieser politischen Einstellung, ein positives Verhältnis zum Eigentum, zum Geld und zum Investieren entwickeln.

    • ceterum censeo schreibt:

      „Ich habe Liberalismus immer als Geisteshaltung verstanden, unabhängig vom Einkommen. Die Betonung von Eigentum als Grundrecht aber führt zwangsläufig dazu, dass Anhänger dieser politischen Einstellung, ein positives Verhältnis zum Eigentum, zum Geld und zum Investieren entwickeln.“…
      Und zu einem ausgeprägten Gerechtigkeits- und Verantwortungsgefühl. Sie haben völlig Recht, und Menschen, die niemals einen Handschlag in ihrem Leben tun mußten (also die idealen neuen Untertanen), kommen völlig durcheinander mit Begriffen, wie dein und mein. Die sind zufrieden, wenn sie vom diebischen Staat ihren Trog mit Grütze, und die Glotze mit Kot und Erbrochenem gefüllt bekommen. Wenn dann noch ab und an eine verhasste Hand, die einen füttert, wegen „Steuerhinterziehung“ eingelocht wird, ist die Welt in Ordnung und man ist auch gerne mal bereit, mit Winkelement in der Hand an einem staatlichen Aufmarsch gegen seine Mitmenschen teilzunehmen.

      • A.S. schreibt:

        Es ist eine der großen Lebenslügen der Linken, dass ein linkes Weltbild die Folge von Armut sei. Ein linkes Weltbild ist Folge des Reichtums, des Überflusses und Überdrusses. Es hat schon seinen Grund, warum linke Weltbilder meist im gehobenen Bürgertum entstehen und von Menschen gepflegt werden die sich wenig Gedanken um ihre persönlichen materielle Versorgung machen müssen. Hinten der Scheck von Papa, das ist i.d.R. die Voraussetzung für linke Studenten. Sobald der Scheck fehlt ist es schnell vorbei mit dem linken Weltbild. Einen Ausweg davon bietet der Staatsdienst. Auch dort lebt man in einer Blase, in dem Geld nicht erwirtschaftet werden muss, sondern einfach da ist und man sich auf fordern von Ansprüchen beschränken kann. Mit dem nötigen Vergleich zwischen der erwirtschafteten Wohlfahrt und den Ansprüchen muss man sich selber nicht mehr auseinandersetzen, und das, genau das ist der Kern des linken Weltbildes.

        • ceterum censeo schreibt:

          Nun gut, wir werden mit etwas Glück einer „Gothaer Erklärung“, respektive Widerlegung Deiner These teilhaftig werden. Ich stelle schon mal ein gutes Fläschchen kalt.

          • A.S. schreibt:

            Halte für mich auch ein Gläschen bereit. Wollen wir Wetten aufmachen? Z.B. dass die Mitteilung kommt dass es auch im Staatsdienst Menschen mit geringem Lohn gibt?

          • ceterum censeo schreibt:

            Geknechtete verbeamtete Maoisten, Kämpfer gegen das Privateigentum an Produktionsmitteln? Wette lieber nicht, die gibts ohne Ende, und die werden stets mit einem Hungerlohn abgespeist, wenn du sie fragst. Bei einem teuren Biowein in ihrer Manufactumküche.

          • A.S. schreibt:

            Hehe. Ich hatte erst kürzlich ne Diskussion, bei der ein verbeamteter Mitdiskutant ernsthaft behauptete, verbeamtete Lehrer (in dem Fall Gymnasium) würden die hohe Sicherheit mit geringerem Verdienst bezahlen, schließlich würden vergleichbare Positionen als Angestellte deutlich besser bezahlt. Mein Hinweis, dass es an der gleichen Schule auch angestellte Lehrer gibt, die sogar brutto weniger verdienen ohne die Möglichkeit einer Gehaltserhöhung (von netto ganz zu schweigen) beendete dann das Gespräch………
            Soviel dazu. 🙂

          • Clas Lehmann schreibt:

            A. S., dann war der aber schnell verzagt und geradezu einsichtig… Mit vergleichbar meinen solche Leute doch meistens nicht das selbe in angestellt, sondern eben etwas, wo das vergleichen zu einem Ergebnis führt, das die eigene Meinung dann auch bestätigt… Also Sportlehrer vs. Profifußballer, zum Beispiel. Da geht der Vergleich doch auf…

            Ich weiß auch ein Beispiel von einer leibhaftigen Forstdirektorin, verheiratet mit einem Forstdirektor, beide vollschichtig tätig und keine Kinder, die es fertig kriegte, gegenüber prekär und fallweise beschäftigten und sogar gegenüber 1 Eurokräften ihr eigenes spärliches Los zu beklagen…

            Ein schiefes und ein absolut einfühlungsfreies sowie faktenfernes und aus Denkersatzhandlungen hervorgegangenes Weltbild würde ich das wohl nennen, aber auf links war ich da nicht gekommen…

  5. metropolenmond schreibt:

    Die schlimmsten Sexisten, die ich jemals kennengelernt habe, waren allesamt Frauen. Schon komisch.

    Brüderle tat mir leid. Er wurde nur das Opfer einer karrieregeilen und aufmerksamkeitsheischenden iPhone-Feministin.

    • stevemuc70 schreibt:

      Die meisten Männer werden Opfer von Feministinnen. Da könnte ich jetzt eine ganze Liste runterrattern. Kachelmann war z. B. ein sehr prominentes Beispiel, Und die Tante Emma, äh, Emma-Tante (s.o.) ist der Prototyp. Nix gegen die Dame an sich, aber sich derart mannsmäßig zu gerieren, Pfui deibl.

  6. Kanalratte schreibt:

    Es müsste doch bekannt sein, dass gerade Frauen dazu neigen sich an starken Schultern anzulehnen. Mit der Femanzipation und der einhergehenden Verweichlichung des deutschen Mannes, fühlen sich viele Frauen nun der Stärke des muslimischen Mannes hingezogen.

    • Bachatero schreibt:

      Wir haben doch Technologie. Das hier sollte sofort allen deutschen Weicheinern wieder die benötigte Stärke geben.

    • stevemuc70 schreibt:

      Das ist eine sehr interessante Theorie. Die Frage, die sich mir hier allerdings stellt, was hierbei unter Stärke zu verstehen ist. 🙂 Nix im Kopp, aber ’ne Kalaschnikov im Anschlag?

      • Cecina schreibt:

        Also, wenn ich an den grisselbärtigen Speckmocken vom IS denke, den der Todenhöfer kürzlich interviewt hat … da suche ich mir lieber jemand anderen zum anlehnen, und wenn er mit drei Kalaschnikows winkt 🙂

        • stevemuc70 schreibt:

          Das sagen Sie jetzt aber nicht als Cecina, sondern als Cecinus, oder täusche ich mich da?

          • Cecina schreibt:

            Das sage ich als eine von den anlehnungsbedürftigen Frauen, die in der Lage sind, einen guten Mann von einem gehirngewaschenen Irren zu unterscheiden. 🙂
            Übrigens finde ich, dass die Männer in Deutschland durchaus keine Weicheier sind und im europäischen Vergleich hervorragend abschneiden. Leider merken das viele emanzipationsgeschädigte deutsche Frauen nicht…

          • stevemuc70 schreibt:

            Also ich beschwere mich nicht über deutsche Frauen, auch nicht über französische, die ich beonders schätzen gelernt habe. Ich bin sowieso der Meinung, dass das alles eine Frage der Bildung und Aufklärung im Sinne eines „Blicks über dein kleinbürgerlichen Tellerrand“ zu tun hat. Ich kann mich nicht beschweren, Frauen haben mir immer deutlich ihre meine gesagt und das ist auch gut so. Auch ein Mann und gerade ein Mann, kann an der Weisheit einer gestanden Frau wachsen. Ich bin dankbar dafür 🙂

          • stevemuc70 schreibt:

            oh je zu schnell getippt, bitte die Tippfehler zu entschuldigen

          • Cecina schreibt:

            Wie immer gilt: Wer einen Tippfehler findet, darf ihn behalten 🙂 Hab alles verstanden!
            Sie haben natürlich recht – man darf nicht verallgemeinern. Ich habe aber zunehmend den Eindruck, dass gerade jüngere Frauen ein großes Anspruchsdenken haben und sehr viel von den Männern erwarten, oft zu viel. Und dann mit 40, gutem Job und unerfülltem Kinderwunsch alleine dasitzen. Natürlich gibt es ebenso viele, die von den gesellschaftlichen und den eigenen Ansprüchen zerrieben werden – Kinder, Beziehung, Karriere, Haushalt – und so selbst auf der Strecke bleiben. Mann und Frau sind nun mal nicht dazu geschaffen, zu konkurrieren, sondern sich gegenseitig zu ergänzen.
            Wenn man voneinander lernt, so wie Sie es beschreiben – besser geht´s nicht 🙂

          • stevemuc70 schreibt:

            Danke, Cecina, genau so ist es. Und zur Leidenschaft gehört eben auch, wie das schöne deutsche Wort es schon beinhaltet auch das Leiden dazu. Aber manwächst bekanntlich an den eigenen Fehlern, die einem(r) erst durch die Brille des/der Anderen mit entsprechendem Abstand bewusst werden. Da ist das schöne am Leben, man wächst mit seiner (Lebens)Erfahrung.

          • Dante schreibt:

            Alles schön und gut, aber sogar Eva Herrman hat in einer Diskussion eingeräumt, dass die Freiheit des Individuums zu achten sei (zumindest meine ich mich dessen zu erinnern). Zwang, eine bestimmte Rolle zu spielen, ist mit dem Freiheitsgedanken unvereinbar. Das gilt natürlich auch für Männer. Es will auch nicht jeder Mann den Macho machen.

          • stevemuc70 schreibt:

            Eva Herman hat meine größte Hochachtung. Sie hat sich nicht verbogen. Dieses Kasperletheater bei Kerner damals war eine Frechheit. Die Frau ist eine aufrichtige Frau. Dass da der Autobahnen-Vergleich mit Hitler dermaßen als Vorlage zum Rauswurf aus der Sendung missbraucht wurde, ist eine Schande für uns Nachkriegsdeutschen. Ich geh jetzt ins Bett und wünsche allen eine gute Nacht. Hier der Eklat Herman-gegen den Rest der Kernerwelt, aus dem weichgespülten GEZ-Fernsehen:

            Gute Nacht

          • Dante schreibt:

            Ich finde ihre Thesen bzw. das, was ich davon gehört/gelesen habe, ziemlich verquast, denn die hören sich nach fixen Rollenzuschreibungen an, und das ist im Zweifelsfall ein Prokrustesbett, d.h. die sogenannte natürliche Ordnung der Dinge kann sich für eine Frau, die „männliche“ Interessen und Ambitionen hat oder/und der es gegen den Strich geht, sich jemandem nur deshalb unterzuordnen, weil dessen Geschlechtsorgane „über Putz“ liegen, sehr unnatürlich und irgendwie total falsch anfühlen. Dasselbe gilt mutatis mutandis für einen Mann, der einige „weibliche“ Interessen hat und dem es gegen den Strich geht, der Macker sein zu sollen.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Und das wird bei anderen Frauen ja auch so sein, und vielleicht hat ihn dies dahin getrieben? Ich finde, da machen mehrere einen deutlich untervögelten Eindruck…

          • Dante schreibt:

            Deswegen fahren die ja auch dahin, um sich ein paar ‚Yezidi Girls‘ zu krallen und sie zu versklaven. Weshalb sonst wird man nicht irgendwie anders fromm, sondern sucht sich eine Religion aus, die nach Bekunden etlicher ihrer Vertreter die Sklaverei ausdrücklich erlaubt, sexuelle Ausbeutung von Frauen, die ihnen im „heiligen“ Krieg in die Hände gefallen sind, ausdrücklich eingeschlossen, und ziehen in ebendiesen Krieg?

    • Dante schreibt:

      Nur, wenn sie Härte mit Stärke verwechseln. Das sind aber verschiedene Dinge. Im Übrigen, wenn ein Mann ein Tyrann ist – was ich keineswegs muslimischen Männern pauschal unterstellen will – wird er der Frau seine Schulter nicht zum Anlehnen bieten.

      • stevemuc70 schreibt:

        Dante,
        was hat denn Tyrannei mit dem unterschwellig sexuellen Bedürfnis eines Mannes zu tun? Das Problem liegt nicht „an“ der Schulter des Mannes, sondern an der „Blödheit“ der Frau, nicht zu bemerken, dass sie einem Tyrannen/ einem Hochstapler/ einem Minderwertigkeitskomplexbehafteten etc.p.p. aufgesessen ist. Ein gutes Beispiel für die Blödheit mancher Frauen zieht sich in die höchsten Kreise, ich denke da an den Fall Susanne Klatten.

  7. mike hammer schreibt:

    Ists scho Fasching oder wos?

  8. mike hammer schreibt:

    Studien beweisen das Frauen, die üppigere Proportionen haben
    länger leben, als Männer die wagen diese
    zu benennen!

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Ab jetzt werde ich keine Proportionen mehr benennen, sollten sie mich auch noch so beeindrucken. Gesundheit geht vor!

    • stevemuc70 schreibt:

      Und warum dann das Bild von dieser Junkie-Oma? Du kleiner Provokateur 😉
      Wo gibt’s hier eigentlich diese Emoticons, die habe ich noch nicht gefunden. Muss man die eintippen?

      • mike hammer schreibt:

        # swabbelmuck
        frag doch deine ultraortodoxen sich wie karnickel vermehrenden juden
        die bösen Aschkenasen oder die arierschein deiner
        ungerampten, mit denen ich mitleiden
        sollen muß……

        • stevemuc70 schreibt:

          hammer mike, jetzt is gut, das Kapitel ist geschlossen. >:)

          • mike hammer schreibt:

            ….muc
            echt?
            schlußstrich?
            ich weiß nicht ob sich dein skalp lohnt,
            du hast # Aristobulus genervt,
            damit bist du in der
            zielerfassung,
            möge gott dir vergeben, mike hammer vergibt nie!

            du bist da schon ne weile drinnen. 😈

          • stevemuc70 schreibt:

            Da ich Christ bin, ist Vergebung in meinen Weisheitsbits mitenthalten. Wenn du keine Vergebung kennst, was soll ich dann von dir halten?

          • mike hammer schreibt:

            so so, nun ist der …muc christ
            neulich warst du noch möchtegern j u d e,
            bist du konvertiert oder ist gerade der
            1/4 anteil leise und die 3/4 regieren
            den schädel?

            du hälst mich doch nicht für religiös oder
            und verzapf mir nichts von vergebung, die ist bekannt
            deine vergebung, juden vergibt man nichts,
            nicht mal das man sie abschlachtet
            nicht. glaubst du ich vergesse deine witze
            über # Aristobolus kind, oder über dein gezeter ortodoxe
            juden würden sich wie karnickel vermehren?

            …muc
            was ich bin,
            das fragen sich viele.
            stell dich hinten an. ich weiß es nicht,
            aber sicher nichts gutes.

          • stevemuc70 schreibt:

            Du scheinst mich mal wieder völlig misszuverstehen, mike, aber das kommt eben daher, dass eine persönliche, face-to-face-Ganzkörperkommunikation fehlt. Das mit Aristobulus`Sohn habe ich Ernst gemeint, weil ich mit sehr viel persönlicher Anteilnahme auf seiner Webseite, gelesen habe, was seinem Sohn widerfahren ist. Zum Thema Judentum äußere ich mich persönlich nicht mehr, point a la ligne. Soweit ich das gerade in Erinnerung habe, bist du Sepharde. Die einzelnen religiösen Befindlichkeiten interessieren mich nicht. Ich bin christlich erzogen worden (mittlerweile Agnostiker), mit dem Thema Judentum in meiner Familie bin ich erst konfrontiert worden, als ich 1992 das erste Mal in USA bei meiner dortigen Familie war. Da war ich gerade mal 22. Erst vor einigen Jahren habe ich mich mit meiner Familiengeschichte etwas intensiver befasst, auch nachdem meinem Urgroßvater der Stolperstein zu seinem 140. Geburtstag in Berlin verlegt wurde. Mittlerweile habe ich auch mehr über meine jüdsiche Familie mütterlicherseits erfahren. All das, war und ist ein absolutes Tabuthema in meiner Familie. So, ich gehe jetzt mit gesenktem Kopf ins Bett, denn ich wollte Aristobulus in keinster Weise beleidigen, noch wollte ich auf irgend einem Juden herumtrampeln und ich wollte auch dich nicht beleidigen.

            Gute Nacht und Ende dieser Durchsage, ein aufrichtiger Mensch aus MUC der kleine Muck

  9. paerx schreibt:

    Wieso nur zieht dieser Blog soviele beleidigte Chauvi-Rechtler an?

    • Bachatero schreibt:

      Dich zog er doch auch an, hat polymorphlingomane allround Anziehungskraft und unterscheidet scharf zwischen Arsch und Titten.

  10. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Die Aussagen von Rainer Brüderle sind grenzwertig sexistisch, keine Frage, …“

    Stimmt, dieser Brüderle, dieser brünstige Barockengel, ist unmöglich! In seinem Alter müsste er doch wissen, dass es nur zwei Dinge gibt, die eine Frau niemals verzeiht:
    Anzüglichkeit und unterlassene Anzüglichkeit.
    Warum konnte sich dieses geile Vieh nicht an derart einfache Regeln halten?

    • stevemuc70 schreibt:

      Hat Brüderle irgend eine Frau vergewaltigt? Ist Brüderle mit Nutten ins Bett gestiegen? Brüderle ist doch völlig harmlos. Macht ’ner Frau Komplimente und schon schreit die Sittenpolizei. Was ist mit Strauss-Kahn? Oh Schreck, hoffentlich habe ich jetzt nichts Falsches gesagt. Der Brüderle ist ein harmolser Charmeur. Der tut keiner Fliege was zu Leide..

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Sie haben meine Zustimmung, stevemuc70.

      • winnie schreibt:

        Die STERN-Dame hat ein ganzes Jahr lang gewartet, bevor sie sich spontan als Opfer outen (musste?). Jede/r schaut evolutionsbedingt auf Reize seines Gegenübers. Wir leben in hysterisiert überhöhten Skandalzeiten.

      • Dante schreibt:

        Nun, wie Schroeder es so richtig gesagt hat: Er (Brüderle) hält seine Bemerkungen für Charme. Ob es so ankommt, steht auf einem anderen Blatt. Allerdings bedeutet es, wenn ein Mann eine Frau sexy findet und dies auch äußert, dies nicht automatisch, dass er sie darauf reduziere, und wenn man das so empfindet, kann man sich dagegen wehren, ohne dafür eine Kugel in den Kopf zu bekommen. Ich stimme der Auffassung zu, dass es daneben ist, den #aufschrei ausgerechnet an einem harmlosen Beispiel wie Brüderle aufzuhängen.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      P. S.

      Zum Glück entsprach das spätere Wahlergebnis dem Neigungsgrad der verauslagten Erektion.
      Wäre ja noch schöner, wenn nicht!

    • Bachatero schreibt:

      Je älter der Bock, desto steifer das Horn. Der Mann leidet. Und so geil wie der bin ich schon lange, nur mir wird halt alles verziehen.

      • stevemuc70 schreibt:

        Du bist auch nicht ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft (sic) und Technologie (sic), der das Wort Wirtschaft und Technologie auf seine Weise interpretierte. 😉
        Der musste sich jeden Tag irgend welche Ausreden einfallen lassen und sich verbiegen… Aber er ist trotzdem authentisch geblieben, so wie Wowie. Die Merkel hat sich von Anfang an an der Kohlbrust dermaßen verbogen. da passt zwischen Arschbacken und Titt… äh Brüsten…. ein Holzfällersteak.

  11. mike hammer schreibt:

    • stevemuc70 schreibt:

      Aber nur wenn der Arsch ungefähr so aussieht, das liegt in der selektiven Natur der Dinge:

      Ist das hier erlaubt?

      • mike hammer schreibt:

        das bild zeugt von unfähigkeit des verlinkers.
        künstlerische note 6!

        du versagst #…muc, andauernd.
        ein bild von einer frau hat eine liebeserklährung zu sein,
        das ist ne kriegserklährung, zum abgewöhnen!

        hier dein liebling ruft….

  12. mike hammer schreibt:

  13. stevemuc70 schreibt:

    Und zum Thema Genderisierung noch eine kleine Anekdote, ist schon ’ne weile her:

    Auf die Klassikerfrage in einem Bewerbungsgespräch zu meinen Stärken und Schwächen habe ich mal folgendes geantwortet, wobei schon beim ersten Kontakt und der mich umgebenden biederen Atmosphäre des Unternehmens klar war, hier will ich eigentlich nicht arbeiten:

    Frage der Personalerin: Wo liegen denn Ihre Schwächen?

    Antwort: Ich hab ne Schwäche für Frauen!

    Das Gespräch war binnen Sekunden beendet, obwohl der Fachabteilungsleiter das mit einem Schmunzeln quitierte. Die Personaldame hat das leider in den falschen Hals gekriegt.

    Das war die Bestätigung dafür, dass ich in einen humorlosen Haufen geraten bin.

    Soweit hat der Genderwahn schon seine Blüten getrieben…

    • mike hammer schreibt:

      schlechter witz.

      • stevemuc70 schreibt:

        Das war kein Witz mike, dass war ’ne Anekdote aus dem wahren Leben. Und nachdem ich da eh nicht eingestellt werden wollte, habe ich einfach die Probe auf’s Exempel gemacht. Und prompt: Die Dame hat den „schlechten Witz“ tierisch ernst genommen.

        • mike hammer schreibt:

          ach ne

        • Hans Deutschland schreibt:

          liegt vielleicht einfach daran, dass du ein engstirniger lauch mit verschobener selbst und fremdwahrnehmung bist. wird zum problem der gesellschaft, wenn menschen ihren eigenen kleinen kosmos als maßstab für die welt halten. und dann in kommentarspalten rumschwadronieren und auf musels, frauen oder anderen randgruppen rumhacken um die eigenen minderwertigkeitsfühls nicht raffen zu müssen. ich hoffe du hast einen aluhut.

    • Dante schreibt:

      Genderwahn? Was genau verstehen Sie darunter?
      AFAIK ist Gender Mainstreaming der Versuch, fixe Rollenzuschreibungen aufzubrechen und so die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen.
      Mir will nicht recht einleuchten, was das mit Spießigkeit und Humorfreiheit zu tun haben müsste.

      • mike hammer schreibt:

        das ist nur die FASADE jedes linken giftes.
        ist wie mit der DDR, die weder deutsch (sovjetsatelit)
        noch Demokratisch (weil links) noch Republik weil zentralistisch
        von moskau gegängelt war.

        gender mainstreaming ist der versuch männliches zur geisteskrankheit zu machen.
        die verwaschweibung der gesellschaft, eigentlich als waffe gegen den
        klassenfeind gedacht, hat sich verselbstständigt und
        die ersten opfer sind die jungen in kindergarten
        und schule, denen alles was jungs
        spaß macht verboten wird…
        und alles was sie
        aus macht.

        als mehrfacher vater durfte ich das lange mit ansehen und es war schwer den
        jungs schutz vor genderneurotischen aktivistinen mit lehrauftrag
        (früher als lehrer bekannt) schutz zu bieten. mitlerweile
        ist mein kleinster groß genug selbst die
        aktivisten zu kompostieren. 😦

      • stevemuc70 schreibt:

        Hallo Dante,
        eine Gleichstellung der Geschlechter kann es meiner Meinung nach schon aus einem Grund nicht geben: Die Tatsache, dass es einen biologischen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt, der sich neben der unterschiedlichen körperlichen Disposition auch in der Tatsache widerspiegelt, dass Frau die Kinder auf die Welt setzt und Mann die jahrtausendealte Rolle des Versorgers, eben aufgrund der biologischen Unterschiede, innehatte, treibt eine sog. Gleichstellung ad absurdum. Die Tatsache. dass wir durch die fortschreitende Automatisierung und das weitere Voranschreiten der Vergeistigung unserer Welt den Faktor Arbeit immer weiter zurückdrengen bzw. in andere Länder verlagern, hat auch zur Emanzipation der Frau beigetragen. Wobei die Grundlage nicht von Frauen geschaffen wurde, sondern von den lieben Männern. Ich sehe in unserer emanzipierten Welt leider nicht die Frauen, die in heute typischen Männerberufen arbeiten, sei es Ingenieurwissenschaften, Forschung & Entwicklung, ganz allgemein in den klassischen Männerdomänen.
        In der plappernden Kaste der Politik wollen Frauen Genderisierung, sprich Gleichstellung, tragen aber zum materiellen Wohlstand genauso wenig bei wie ihre männlichen Kollegen in der plappernden Kaste. Mit anderen Worten: Nur in dieser Kaste schmückt man sich mit dieser Gleichstellungs- und Gleichberechtigungsmanie, im breiten Volk ist davon (leider) wenig zu sehen.

        • Dante schreibt:

          Meine Mutter hat uns Kinder zur Welt gebracht. Trotzdem hat sie als Kind nicht. drinnen mit Puppen, sondern draußen mit den Jungs Fußball gespielt.
          Als ein Kollege meines Vaters an der Tür meine Mutter bat, den Chef des Hauses sprechen zu dürfen, bekam er zur Antwort: „Sie sprechen mit ihm.“
          Das ist natürlich nur ein Beispiel. Generell gilt aber: Aus der Tatsache, dass eine Frau die Kinder zur Welt bringt, folgt nicht automatisch natürlicherweise der ganze Rattenschwanz von Rollenzuschreibungen (z.B. dass eine Frau sich für „Weiberkram“ zu interessieren und in Liebesdingen passiv zu sein habe), von Inferiorität ganz zu schweigen.
          Natürlich gibt es, besonders in kleinen Menschengruppen, gute Gründe, dass besonders gefährliche Aufgaben eher von Männern übernommen werden (der zeitweise oder endgültige Ausfall ist besser zu verkraften als der einer Frau im gebärfähigen Alter), aber das ist es auch schon.

          • stevemuc70 schreibt:

            Hab ich was anderes behauptet? Und wo ist bitte schön der Bezug zu meinem Beispiel? Ich habe von der Berufswelt gesprochen, nicht davon wer Frau im Hause, sprich in den eigenen vier Wänden ist.

          • Dante schreibt:

            Meine Mutter war in den letzten Jahren berufstätig, mein Stiefvater hat den Haushalt geschmissen. Der Beruf meiner Mutter selbst war kein klassische „Männerdomäne“, was aber an ihren Interessen liegt. Ein Unternehmen hätte sie aber ebensogut leiten können, von ihren Fähigkeiten her.
            Warum sollte man dies auch nicht können, nur weil man eine Frau ist? Einleuchtend ist das nicht. Besonders gilt das für Denkberufe, wie die Theoretische Physik. Sicher, nur relativ wenige Frauen interessieren sich dafür, aber warum sollte eine Frau, wenn sie sich dafür interessiert, sie nicht betreiben? Eines der wichtigsten Theoreme der Physik stammt von einer Frau: Emmy Noether.

          • A.S. schreibt:

            Dante, dass ist doch kalter Kaffee den Sie da auftischen. Was haben Frauen in der Physik mit Gender zu tun? Das Frauen genau wie Männer Piloten, Ärzte, Mathematiker, Ingenieure, Physiker usw. sein können ist doch schon lange Standard. Und die wenigen Fossile, die das heute noch anders sehen, nimmt man doch nicht mehr für voll.
            Die Gendenpseudowissenschaft ist erst nach dem Aufbrechen der Rollenzuschreibung entstanden und pervertiert das Ganze. Schauen Sie sich doch nur die Forderungen an. Die Feministinnen von früher haben das Recht eingefordert, die gleichen Berufe und Lebenswege wie die Männer ergreifen zu dürfen. Das basierte auf dem Geist: Wie können es genau so.
            Heute wird nach Gleichstellung geschrien, nach der Quote und damit nach unverdientem (!!) Erfolg. Heute will man nicht mehr die gleichen Lebenswege gehen, sondern das gleiche Ergebnis ohne den Lebensweg, und va. ohne die Kosten und Risiken des Lebensweges tragen zu müssen. Das hieß früher reich heiraten und war ehrlicher. Heute fordert man den Aufsichtsratsposten oder die Professur ohne den dafür vorgesehenen Weg gehen zu müssen und ohne sich der Konkurrenz stellen zu müssen. Das ist das exakte Gegenteil von Gleichberechtigung und ein Offenbarungseid.
            In meinem Studium (Mathe und Physik) hat die Frage Mann oder Frau niemanden interessiert, es gab auch keinen merkbaren Kompetenzunterschied, bis auf eine Ausnahme: Die Leute, die sich in Richtung Gender (gibt es ja als Fachanhängsel) entwickelt haben, die haben in den Fächern i.d.R. nichts kapiert. Da war Gender nur ein Ausweg um ohne die nötige Fachkompetenz einen Abschluss schaffen zu können.

          • Dante schreibt:

            Dante, dass ist doch kalter Kaffee den Sie da auftischen.

            Mit Vanilleeis und ggf. Sahne wird da ein leckerer Eiskaffee draus.

            Aber Scherz beiseite. Im Grunde genommen gebe ich ihnen Recht – soweit ich die ganze Sache überhaupt beurteilen kann, Denn so viel weiß ich über dieses Gender Mainstreaming eigentlich nicht.
            Gerade deshalb bin ich allerdings misstrauisch gegenüber sehr dezidierten und apodiktischen Ansichten über ein Thema, das nicht ohne jede Komplexität ist.
            Die (äußerlichen) biologischen Gegebenheiten als absolut zu betrachten, erscheint mir ebenso eine unzulässige Vereinfachung zu sein wie die Leugnung derselben.
            Für Letzteres ist der Fall David Reimer exemplarisch. Als Junge geboren, bei der Geburt an seinen äußeren Genitalien verletzt, wurden diese ihm der Einfachheit halber entfernt und er untet dem Namen Brenda als Mädchen aufgezogen.
            Das Kind konnte sich dagegen nicht wehren, doch war ihm schon vor der Pubertät klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Die Umerziehung zum Mädchen war also zum Scheitern verurteilt. Dennoch hielt der Sexualwissenschaftler John Money an der These fest, Geschlecht sei machbar.
            BTW ist dieses „der Einfachheit halber machen wir ein Mädchen draus“-Denken hochgradig sexistisch, beruht ist doch auf der falschen Gleichung „Junge minus Penis gleich Mädchen“.
            Aber zurück: Offensichtlich trägt der Mensch eine Art innere Geschlechtsidentität mit sich herum, die sich nicht einfach aberziehen lässt.
            Andererseits allerdings muss diese innere Geschlechtsidentität nicht unbedingt mit dem äußerlichen Geschlecht des Betreffenden übereinstimmen, und seine sexuelle Orientierung sowie seine Interessen sind nicht an sie gebunden, auch wenn sie vermutlich mit ihr korrelieren.

          • A.S. schreibt:

            Ich hab mich notgedrungen etwas mehr damit auseinandersetzen müssen. Der Gendertheorie ergeht es ähnlich wie früher der Gesellschaftstheorie von Marx. Sie hat einen wahren Kern und ist als Erklärungsschublade für einige Phänomen durchaus geeignet. Es hat sich aber eine Anhängerschar um sie gebildet, die diese Theorie als alleinige, alles erklärende Wahrheit behandeln, die Theorie damit zur Ideologie umwandeln und nun eine Gesellschaftstransformation anstreben. Und wie alle erfolgreichen Ideologen hängt man sich an ein reales Problem dran (Marxisten an den damals berechtigten Klassenkampf, Genderisten an die ehemalige Frauenunterdrückung), segelt damit unter der Fahne des „Guten Menschen“ und verbreitet seine Ideologie, die langsam, aber zuverlässig ein Selbstzweck wird. Und irgendwann muss man den Nutzen nicht mehr erklären, heute z.B. muss der Sinn von Gleichstellung nicht mehr erklärt werden, obwohl eine Gleichstellung statt Gleichberechtigung der Unterschiedlichen (Mann und Frau) eigentlich erklärungsbedürftig ist.
            Und wie alle Ideologen blendet man alle störenden Aspekte der Wirklichkeit aus, fehlende Erfolge oder Probleme (hier bleibende Unterschiede) werden nicht mehr als Realitätstest der Utopie gesehen, sondern als Folge reaktionärer Gegenbewegungen, die es, im Nahmen des Guten, zu bekämpfen gilt. Die Reaktionen werden immer verbissener, man kümmert sich immer weniger um die tatsächlichen Folgen und merkt nicht mehr, wie man genau zu dem wird, was man angeblich bekämpfen will. Und da steht der Genderismus heute. Der arme Junge von dem Sie geschrieben haben ist ein klassisches Beispiel dafür. Im Kleinen kann man ähnliches heute in jeder Kinderarztpraxis beobachten, in die Eltern von Lehrern geschickt werden, die Jungen zu lebhaft finden.
            Und was Transsexuelle oder Homosexuelle angeht: Wer ein Problem hat, dem wird geholfen wenn man kann. Aber die Lösung kann doch nicht sein die biologische Norm einfach weg zu definieren und zu behaupten, Geschlecht sei frei wählbar oder gar anerzogen. Transsexuelle sind anders, das ist Fakt. Die Frage ist wie man damit umgeht. Ideologen versuchen den Fakt abzuschaffen, und da das nicht geht wird auf die Wahrnehmung zurückgegriffen. Genau das macht Gender mit den verbalen Umtopfversuchen Sudentix oder Professor/*_$%§/innen und Ähnlichem. Vernünftige Menschen suchen einen Weg mit dem Anderssein glücklich leben zu können, aber ohne es zu ignorieren.
            So, und jetzt gibt’s Eiskaffee, das war ne gute Idee 🙂

      • stevemuc70 schreibt:

        Ich erkäre es dir jetzt noch einmal in Bezug auf meine Anekdote und schließe eine weitere Anekdote an:

        Die Personalerin, der ich auf ihre Frage eine ehrliche Antwort gegeben habe, hat sich durch selbige wohl in ihrer weiblichen Ehre als Frau gekränkt gefühlt. Darum geht es doch gerade in diesem #aufschrei-Blog. Ich habe ihr einfach gesagt das einer meiner Schwächen die Schwäche für Frauen ist. Das war völlig ehrlich und aufrichtig gemeint.
        Die Dame hat das als sexistische Anmaßung missinterpretiert. Es war mir an diesem Punkt jedoch völlig egal. Ich habe genau diese Reaktion erwartet. Die Dame sitzt mir da gegenüber und spielt die Macht in Person, während der eigentlich entscheidende Ansprechpartner, nämlich der Fachabteilungsleiter die Entscheidung haben sollte, wenn er ob seiner fachlichen Qualifikation einstellt, oder nicht. Er hat geschmunzelt. Da die Dame aber in der Hierarchie über ihm steht, hat sie mich abserviert.

        Und nachdem ich im letzten Jahr von einer Einzelunternehmerin gekündigt wurde, weil ich Tacheles geredet habe und ich ein Zeugnis verlangt habe, in dem dann in einem Begleitschreiben drinstand, Sie sind mir symphatisch…, da habe ich mich gefragt: Na was nu: Gemeinsame Ziele erreichen, Kritik austragen und dann die Kündigungspapiere aushändigen und hinterher einen als symphatisch hinstellen. Was ist denn das für eine Schizophrenie? Frauen können das nicht, gleichzeitig hart in der Sache zu sein, ohne ihren Sozialen raushängen lassen. Verstehst du was ich meine, Dante?

      • A.S. schreibt:

        Gender Mainstreaming ist der Versuch die Biologie auszuhebeln, Jungen zu Mädchen und Frauen zu Männern umzuerziehen. Das Aufbrechen fixer Rollenzuschreibungen ist doch schon lange vorbei. Die wenigen verbliebenen Frauen- bzw. Männerdomänen kann man kaum noch mit Rollenzuschreibungen erklären, wohl aber mit unterschiedlichen Interessen.
        Der Wahn dabei ist u.a. dass der angerichtete Schaden einfach ignoriert wird, z.B. eine steigende Benachteiligung von Jungen in den Schulen und Männern im Beruf. Erst kürzlich ergab eine Untersuchung, dass im Fach Soziologie Männer mehr Leisten müssen um auf eine Professur berufen zu werden als Frauen.
        Dass jungentypisches Verhalten in den Schulen schleichend von Unterrichtsvoraussetzung zur Krankheit umgedeutet wird (Stichwort ADHS-Seuche) sei hier nur kurz erwähnt.
        Beides krasse Benachteiligungen, die ihre Quelle im Genderwahn haben und den Gleichstellungsarschgeigen kilometerweit am Gemächt vorbeigehen.
        Humorlosigkeit ist da eine typische Randerscheinung, da Gesellschaftstransformisten sich immer im emotionalen Ausnahmezustand befinden und Humor diesen heiligen Schauer stört.

    • Couponschneider schreibt:

      Was will man in einen Unternehmen, wo Personaler solche Fragen stellen dürfen? Das sind typische Fragen aus dem Handbuch, ohne Sinn und Verstand. Da wird fachliche Kompetenz einfach übergangen. Natürlich ist Sympathie wichtig, aber letztendlich führen solche Selektionsverfahren dazu, dass die Geschmeidigsten zum Zuge kommen, etwas völlig anderes als Empathie und die viel gefragte „soziale Kompetenz“. Der Geschmeidige kann dir heute Honig ums Maul schmieren, dich morgen aber wegen einer Banalität bei der Geschäftsleitung denunzieren.

      Ich bin sicherlich kein Mensch, der ständig umarmt werden möchte und ich umarme auch nicht. Es reicht mir, wenn man mich respektiert und freundlich ist und das ist die Wertschätzung, die ich jedem anderen auch entgegenbringe. Ich habe in meinem Berufsleben nun schon einige Charaktäre kennengelernt. Da frage ich mich: Warum gelten die als „sozial kompatibel“, während man mir dieses und jenes ankreidet, z. B. das Nichtbesuchen der Weihnachtsfeier.

  14. A.S. schreibt:

    „weil man damit die bei so vielen verhasste FDP schwächen konnte“
    Genau darum ging’s. Brüderle verkörpert eben den „Stupid White Man“ richtig gut. Wie so oft bei öffentlichen Empörungen war nur das „Feindbild“ relevant, nicht die Sache an sich.

    • Cecina schreibt:

      So ist es, lieber A.S. – es war halt Wahlkampf.
      Ein weiterer Grund, warum der Aufschrei bei so einem Imam ausbleibt ist wohl ganz einfach: Jederman glaubt, dass bei diesem abseitigen islamischen Grantelbart sowieso Hopfen und Malz verloren ist.
      Man nimmt ihn nicht ernst. Könnte ein Fehler sein.

      • A.S. schreibt:

        Es geht um emotionale Empörung, nicht um rationale. Und die emotionale Empörung, die bei Brüderle treibend war, wird anscheinend durch Feindbilder ausgelöst, nicht durch Missstände.
        Anders ist es nicht zu erklären, dass man diese Art der Empörung ausschließlich beobachten kann, wenn standardisierte linke Feindbilder zur Verfügung stehen (selbst bei Nichtigkeiten wie bei Brüderle), während auch extreme Missstände (wie sie im islamischen Milieu regelmäßig auftreten) keinerlei Reaktionen hervorrufen. Die Personen, die sich über Brüderle aufregen wollten, haben anscheinend Moslems nicht als Feindbild parat, daher kommt keine Emotion auf und die Leute bleiben ruhig.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Da ist was dran.

        • Cecina schreibt:

          Ja, das mit den Feindbildern ist sicher eine gute Erklärung.
          Ich habe auch den Eindruck, dass man sich über das „Vertraute“ eher empört – das, was irgendwie zum eigenen Leben gehört. Die Aussagen dieses Imam sind für Frauen meiner Generation, die mit partnerschaftlichen Beziehungen aufgewachsen sind, fast zu absurd, um sie ernsthaft kommentieren zu wollen. Wahrscheinlich falsch, wie gesagt.
          Manchmal verstummt man auch vor Entsetzen – so wie es mir grade geht in Hinblick auf den grausamen Mord an dem jordanischen Piloten durch den IS. So erreichen einen fast täglich Nachrichten, die einem das Blut gefrieren lassen. Ich weiß, das ist von den Verursachern oft gewollt. Ich muss zugeben, bei mir funktioniert´s…

          • Dante schreibt:

            Ich habe auch den Eindruck, dass man sich über das “Vertraute” eher empört –das, was irgendwie zum eigenen Leben gehört.

            Eine mindestens ebenso wichtige Rolle dürfte eine Art „Exotenbonus“ spielen, vielleicht, weil viele Teutsche ein einmaliges Talent haben, die falschen Lehren aus unserer Geschichte zu ziehen. Um sich vom Nationalismus der NS-Zeit abzugrenzen, duldet der moralisch überlegene Vertreter des neuen, besseren Teutschland von Menschen aus fremden Kulturen Dinge, für die er einen „Bio-Deutschen“ (Scheißwort übrigens) längst als eine Art Schwerverbrecher oder Faschisten hingestellt hätte.
            Dabei lässt es sich nicht von der Tatsache stören, dass sich Nazideutschland sehr viel weniger durch Ausländer- als vor allem durch Judenfeindlichkeit ausgezeichnet hat und durch einseitige Parteiname gegen Israel diese „Tradition“ eher fortgesetzt als gebrochen wird.

            Manchmal verstummt man auch vor Entsetzen…

            Angesichts solcher Predigten, vor allem aber angesichts SA-ähnlicher Aufmärsche vorwiegend von Muslimen im Sommer und der Morde des jüngsten Vergangenheit verstumme ich auch – und zwar aus Zorn – in dem Sinne, dass ich mich einstweilen weigere, meine Stimme gegen PEgIdA zu erheben.

            durch den IS. So erreichen einen fast täglich Nachrichten, die einem das Blut gefrieren lassen.

            Bei mir geschieht das Gegenteil: Die betreffenden Nachrichten bringen es zum Kochen.

            Ich weiß, das ist von den Verursachern oft gewollt.

            Ja, damit sich Andere unterwerfen. Die werden aber damit durch erst recht zum Freiwild für die Perversionen dieser Leute. Manche erkennen dies und kommt zu dem Schluss, dass Unterwerfung einfach keine Option ist, Weil man es mit einem erbarmungslosen Feind zu tun hat, den man deshalb nicht mehr als Menschen, sondern eher als eine Art Uruk-Hai betrachtet und dementsprechend auch behandelt. Will heißen: Dieser Schuss könnte böse nach hinten losgehen.

          • Cecina schreibt:

            Danke, Dante, für die detaillierte Antwort. Das mit dem Exotenbonus ist sicherlich der Fall – ist auch eine Art von „nicht ernst Nehmen“.
            Für mich als Christin ist eine Unterwerfung unter das islamische Weltbild, selbst in gemäßigter Form, sowieso keine Option. Aber ich muss zugeben, dass mein erster Impuls, wenn ich IS & Co in Aktion sehe, schreien und weglaufen ist. Der Vergleich mit den Uruk-Hais ist hier mehr als passend.
            Nach meiner Ansicht wäre es unsere Aufgabe, schon mal den hier lebenden Moslems zu beweisen, das die Werte und Glaubensinhalte, an denen wir uns orientieren, besser sind – lebenswerter. Stattdessen verstricken wir uns in absurde Genderdiskussionen, präsentieren in minderwertigen Fernsehshows unwürdige Vorbilder und – das sage ich jetzt sehr bewusst – missbrauchen unsere Pressefreiheit, um Andersgläubige zu beleidigen.
            Um für andere glaubwürdig und attraktiv zu sein, bräuchten wir Deutschen eine positive und starke, nationale, moralische und am besten auch religiöse Identität.
            Aber die opfern wir zunehmend einer falschen Toleranz, die eher einer Wertelosigkeit und Gleichgültigkeit entspricht.

  15. stevemuc70 schreibt:

    Der Brüderle hat einfach Humor! Und der Lindner ist eigentlich auch ein feiner Kerl..

    Es grüßt der kleine Muck aus MUC

    • Cecina schreibt:

      Hab´s mit großem Vergnügen gehört, obwohl ich bei weitem kein FDP ler bin.
      Bled is er ned des is blos a Gred 🙂 Als MUC solltest du´s verstehen…

  16. schum74 schreibt:

    Machistisch ausgedrückt: Wer sich Weibern so vorsichtig-sanft nähert wie das Rainer Brüderle (schon die Namen!) tut, ist schon deshalb übergriffig, weil er sich ihnen überhaupt nicht nähern sollte. Plüschbärchen haben im Bett erwachsener Frauen nichts zu suchen.

    Rassistisch ausgedrückt: Seit wann dürfen heimische Männer in Deutschland in linken, also potentiell islamischen, Gefilden jagen? Der Berliner Imam ist in Deutschland bei sich zu Hause. Hat nicht kürzlich die Kanzlerin bestätigt: „Der Islam gehört zu Deutschland“? Also dem Islam und seinen Reizen gehört alles, was Deutschlands Reiz ausmacht: Wein, Weib und Gesang.
    Wein und Gesang überlassen die neuen Herren vorerst dem Gesindel, bevor sie auch da Rücksichtsrechte geltend machen; umso mehr Himmelreich, meinen sie, steht ihnen schon jetzt hienieden zu.
    Glücklicherweise sehen das Laura und Claudia genau so: Was dem Iman licet, licet Rainer noch lange nicht. Der Imam darf reden, wie ihm der Schnabel oder sonst was gewachsen ist, FDP-Rainer möchte sich bitte an die neuen Kindergartendirektiven halten.

    Sachlich ausgedrückt: Wer den Islam in Deutschland willkommen heißt, heißt die Scharia willkommen. Der bricht nicht nur als Kanzler oder Präsident seinen Eid, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden; der macht sich zum Komplizen einer faschistischen Ideologie, mehrt das Unglück in der Welt.
    Schon ein flüchtiger Blick in den Orient der klassischen Literatur lehrt:
    „Die Deklassierung der Frau ist ein kulturimmanenter Bestandteil des Islam, und so alt wie er selbst.“ (Ralph Giordano, Eröffnungsrede zur „Kritischen Islamkonferenz – Aufklären statt Verschleiern“, 31. Mai 2008)

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „in linken, also potentiell islamischen, Gefilden“: Das ist, halten zu Gnaden, und aus der Perspektive des hier offenbar einzigen Linken, einfach kompletter Bullshit.

      Und wer hier dekretierte, es sei „die Homo-Verehrung vorangetrieben“ worden, um wer weiß was für böse Dinge zu kaschieren, stelle sich in dieselbe Ecke zum Schämen.

  17. Akrophobie schreibt:

    Homoverehrung? Die sehe ich nicht. Die müssen hier auch mittlerweile aufpassen, wohin sie gehen. Die Chancen, eine in die Fresse zu kriegen, sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Und wir wissen auch, warum. Also bitte die Schwulen in Ruhe lassen, von denen hört man so eine Scheiße nicht. Ich mag die – jedenfalls die meisten. Und bin froh, dass sie in unserer Gesellschaft – noch – nicht an den Kränen hängen!

  18. Adolf Breitmeier schreibt:

    Aufschrei??? Bei der ersten Pegida Veranstaltung in Frankfurt Main waren so viele Frauen FÜR die Islamisierung und schrien so laut, dass einem die Ohren zuflogen. Die Frauen, die dort ,,Gegendemonstrantinnen“ waren, die sind für die Inhalte dieser Predigt auf die Straße gegangen. Ob sie das wussten?

    • quer schreibt:

      Mangelndes Wissen würde ich nicht annehmen. Eher den Haß auf das eigene Geschlecht. Ist für Frauen (als ihre schärfsten Konkurrentinnen) nicht untypisch. Auch in einem Betrieb haben Frauen nicht gerne eine Frau als Chef.

    • Tina schreibt:

      Genau das frage ich mich auch jedes Mal! Nein, die sind so doof, dass denen das gar nicht klar ist. Das wird Frauen erst auffallen, wenn ihre ganzen erkämpften Freiheiten wieder futsch sind und Miniröcke verpönt werden. Schlimm, dass hier die Männer die Kommentare für die Frauen schreiben müssen.

      • stevemuc70 schreibt:

        Ja keine Ahnung warum so manche Frau zum Mann mutiert. Woran das liegt? I don’t know. Wenn man Männer von Frauen nicht mehr unterscheiden kann, dann ist der Genderwahn vollbracht. Bei einer Tante-Emma, äh, Emma-Tante A. Schwarzer wiß ich eh nicht, ob das ’ne Frau oder ’n Mann ist. Aber manchmal spielen die Hormone auch bei der Zeugung verrückt. Man möge mich eines besseren belehren.

        • ceterum censeo schreibt:

          Sie hat zwar neben einigen guten Dingen, die mir jetzt nicht gleich einfallen wollen, riesigen Schaden angerichtet, (ich nenne nur die Lügerei mit den ganzen Weibern, die seinerzeit angeblich „abgetrieben“ haben), ist aber fast die einzige Deutsche, die gegen den frauenverachtenden Islam das Maul aufmacht. Das sollte gerade im Zusammenhang mit der Islamkollaboration der sonstigen Emanzen mal gesagt werden.

  19. quer schreibt:

    Auf einen solchen „Aufschrei“ kann man lange warten. Er wird nie kommen. Gerade und ganz sicher nicht von sog. Frauenrechtlern, als die sich Frministen(innen . außen) gerne dafür ausgeben.
    Die sind auschließlich dazu da, sich auf Kosten Dritter Vorteile unabhängig von eigenem Können zu erschleichen. Beispielhaft dafür ist die bekannte Quote. Auch das Waffenarsenal gegen die Normalität ist groß. Es sind nur ganz wenige Frauen bekannt, die das alles aufgrund ihres Selbstwertgefühls ablehnen.

    Dieser Aufschrei wird auch deshalb ausbleiben, weil jede Frau, wie auch jeder Mann von der Natur eine grundsätzliche Prägung erfahren hat: Der Fortpflanzungstrieb. Um dem zu entsprechen (können), nehmen beide Geschlechter alles mögliche hin – bis zur Versklavung. Alles, was davon abweicht, weist unterschiedlich starkes Unvermögen oder Unwillen aus. Ursachen sind in den geistigen Anlagen und/oder geistigen Fehlsteuerungen zu suchen und zu finden.

    Um das zu kaschieren, hat man in dieser Ecke den Genderscheiß erfunden, die Homo-Verehrung vorangetrieben und Mütter zu zweitklassigen Frauen erklärt.

    Wäre das Anliegen von Emanzen, Frauenrechtlerinnen, usw. in Europa und in Deutschland von Objektivität und Ehrlichkeit geprägt und der sexuellen Uneigennützlichkeit verpflichtet, dann wäre die Ablehnung des Islam in Form von Massenprotesten auf Straßen und Plätzen an der Tagesordnung. Kein Tag ohne Demo, solange Moslems hier in Massen auftreten und deren Frauen wie Ware, wie Vieh behandeln. Europäische Frauen müßten die schärfsten Kritiker und Feinde des Islam sein. Und sie müßten um ihrer Selbstachtung willen auf jeden Kontakt mit solchen Menschen verzichten, bzw. ihn ablehnen. Flächendeckend und umfassend – auch in allen beruflichen Belangen!

    Man stelle sich das einmal vor: Selbstbewußte (alle unsere?) Frauen täten dies. Es wäre die Hölle für Moslems. Nichts würde mehr als dies von der Besiedelung Europas zurückschrecken lassen.

    Aber deshalb nix mit Aufschrei.

    • quer schreibt:

      Man verzeihe mit einige Fehlerchen. Ist der Wut über so viele blöde Frauen geschuldet.

    • stevemuc70 schreibt:

      Also sind Frauen Trittbrettfahrerinnen im Genderwahn. Habe ich das richtig verstanden?

      Ich nehme mal deine Worte: „Der Fortpflanzungstrieb“ beider Geschlechter heraus.

      Der Fortpflanzungstrieb ist beim Mann aufgrund der hormonellen Eigenschaft des Testosteron deutlich stärker ausgeprägt, als dies bei der Frau der Fall ist.
      Bei bewusster kognitiver Übereinkunft (freier Wille) zwischen Mann und Frau entscheidet letztendlich die Frau darüber, ob sie der Fortpflanzung eine Chance gibt, oder nicht. Zumindest ist das so in einer aufgeklärten Welt, wie der unseren. In anderen Kulturen mag dies anders sein, was womöglich auch eine Ursache dafür ist, dass dort, wo die Frau nur unterdrücktes Objekt der Begierde ist ein geistig-evolutorischer Fortschritt irgendwo auf der Strecke bleibt (z.B. Islam).

      Guter Kommentar!

    • stevemuc70 schreibt:

      Im Übrigen finde ich hierbei die Rolle der Frau im Judentum als sehr erwähnenswert. Denn dort wurde Frauen nie unterdrückt, wie das etwa im Cristen- und Judentum der Fall war/ ist. Dies ist vielleicht auch eine Erklärung dafür, dass sich hier eine besondere „geistige Elite“ herausgebildet hat.

      http://www.talmud.de/aktuell/frauenjudentum.htm

      S.H.

      • stevemuc70 schreibt:

        sorry Fehler meinerseits: im Christentum und Islam wollte ich schreiben. Zu viel -tums

        sorry

      • Dante schreibt:

        Ich vermute, Sie meinen Christentum und Islam. Ansonsten wäre es unlogisch: „Im Judentum werden Frauen nicht so unterdrückt wie im Judentum“. „x<x".

        • stevemuc70 schreibt:

          Hab ich doch schon korrigiert, dante, steht genau drunter. ich mach mich mit den -tums vertan. 😉

          • stevemuc70 schreibt:

            habe mich vertan, sorry… die Leitung zum Server von wordpress in USA ist halt nicht so schnell, das scheint zu dauern, keine Ahnung, denn die Berichtigung ist schon 1 1/2 Stunden alt.

          • Dante schreibt:

            Ich hatte halt prompt reagiert, ohne zuvor auf die Nachrichten zu achten.

      • Dante schreibt:

        Ich habe auch schon lange geglaubt, dass Unterdrückung der Frau in einer Gesellschaft geistige Selbstkastration ist. Langfristig sogar evolutionär. Kluge Mädchen bevorzugen kluge und geistreiche Jungs, und wer die zwingt, irgendeinen Bunken zu ehelichen, verkrepelt seine eigene „Rasse“.

  20. Akrophobie schreibt:

    Tja, da hast du nur die Wahl zwischen Sheitan und Belzebub. Entweder du reihst dich ein und findest diesen widerlichen, menschenverachtenden Sexismus in Ordnung, weil Muslime eben andere Traditionen haben und unsere Willkommenskultur irgendwie nicht willkommend genug war, wie das unsere schizophrenen GrünInnen und LinkInnen anscheinend ohne Probleme hinkriegen, dann bist du, zumindest in den Augen derer, die ihren Verstand noch nicht völlig abgegeben haben, auch ein Sexist. Oder du legst den Finger drauf und schreist es in die Welt hinaus, dann bist du ein islamophober Rassist und musst dich nicht wundern, wenn aufgebrachte Muslime demnächst eine Gerd Burmann-Fahne verbrennen. Vielleicht sogar mit dir drin.
    Ich würde trotzdem Belzebub nehmen. Und Belzemaderl natürlich!

  21. Dante schreibt:

    Vermutlich ist es falsch verstandene „Ausländerfreundlichkeit“. Da man nicht als „fremdenfeindlich“ oder „islamophob“ gelten will, fällt man auf der anderen Seite vom Pferd und wertet bestimmte Äußerungen und Verhaltensweisen nur dann, wenn sie von sog. „Bio-Deutschen“ kommen, die nicht zum Islam konvertiert sind.

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s