Das sind die 9 Formeln von Immanuel Kants Kategorischem Imperativ. Die 5te hat mich umgehauen!

Heftig!!!

Das sind die neun Formeln von Immanuel Kants Kategorischem Imperativ. Die Fünfte hat mich umgehauen!

1. „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ (AA IV, 421)

2. „Handle nach der Maxime, die sich selbst zugleich zum allgemeinen Gesetze machen kann.“ (AA IV, 436)

3. „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ (AA V, 30)

4. „Handle so, dass der Wille durch seine Maxime sich selbst zugleich als allgemein gesetzgebend betrachten könne.“ (AA IV, 434)

5. „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“ (AA IV, 429)

6. „Denn vernünftige Wesen stehen alle unter dem Gesetz, dass jedes derselben sich selbst und alle andere niemals bloß als Mittel, sondern jederzeit zugleich als Zweck an sich selbst behandeln solle.“ (AA IV, 433)

7. „Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte.“ (AA IV, 421)

8. „Handle nach Maximen, die sich selbst zugleich als allgemeine Naturgesetze zum Gegenstande haben können.“ (AA IV, 437)

9. „Demnach muss ein jedes vernünftige Wesen so handeln, als ob es durch seine Maximen jederzeit ein gesetzgebendes Glied im allgemeinen Reiche der Zwecke wäre.“ (AA IV, 438)

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45 Antworten zu Das sind die 9 Formeln von Immanuel Kants Kategorischem Imperativ. Die 5te hat mich umgehauen!

  1. Maximus schreibt:

    Der Mensch ist kein logisch handelndes Wesen, also kann er seine Ethik auch nicht nach logischen Maximen ausrichten.

    Dazu passend ein hübscher Satz von Schätzing: „Er vermochte nicht zu akzeptieren, dass die Menschen in den Gedankengebäuden ihrer Philosophie so deplatziert wirkten wie Affen im Frack.“

  2. schum74 schreibt:

    Ach, lieber Buurmann, jetzt übertreiben Sie aber! Wissen Sie, dass man für jede einzelne Maxime bei der französischen Abi-Prüfung vier Stunden Zeit hätte? Und das, obwohl die Kant-Kenntnisse noch frisch sind und man mit 18 Jahren auch noch einen frischen Kopf hat? *seufz*
    Gut, Sie erwarten keinen Aufsatz, schon gar nicht Zeit und Frische, wie?

    Der Einzelne handelt meist nach der unausgesprochenen Maxime: Was ich mir jetzt vornehme, was ich jetzt tue, ist richtig für mich. Kein Gedanke an: Und wenn das Alle tun würden? Ich nehme mir das Recht heraus, nach meinen unmittelbaren Interessen zu handeln. Stell dir vor, sagt Kant, Alle hätten das Recht zu tun, was du gerade tust: stehlen, lügen, trügen. Bald gäbe es keine Gesellschaft mehr.
    Warum ich wollen soll, dass es eine Gesellschaft gibt? Weil ich sonst selbst untergehe. Warum muss ich aber wollen, dass Alle dieselben Rechte haben sollen wie ich? Vielleicht meine ich, dass mir mehr zusteht?
    Kant setzt voraus, dass alle Menschen ein Gerechtigkeitsempfinden haben. Kinder merken sehr wohl, ob man einen Kuchen gleich aufteilt. Damit ist aber die Frage nicht beantwortet: Warum soll ich wollen, dass Alle die gleiche Portion kriegen? Und wenn ich eine größere Portion haben will?
    Dann geht die Gesellschaft zugrunde, sieh oben.
    Das heißt, Kant setzt voraus, dass die Einsicht in die Zusammenhänge mich vor unmoralischem Handeln bewahren wird. Daher:
    „Handle nach der Maxime, die sich selbst zugleich zum allgemeinen Gesetze machen kann.“

    Es trifft sich gut, dass Sie diese Maximen gerade in der Woche vorsetzen, da die Juden sich mit den Zehn Geboten beschäftigen, deren fünf letzte denselben Universalitätsanspruch erheben wie Kants Maximen. Auch im Dekalog geht es um das große Ganze. Lassen Sie sehen. Als allgemeines Gesetz hat zu gelten:

    Lo tirzách – morde nicht.
    Wenn Alle morden dürften, wäre keiner seines Lebens sicher. Das wäre das Ende einer jeden Gesellschaft.

    Lo tin’áf – schlaf nicht mit Jedem.
    Sexuelle Freizügigkeit läuft auf einen Krieg Aller gegen Alle hinaus. Ich kann jederzeit deine Frau/deinen Mann haben. Nichts ist gesichert: Du weißt nicht, wessen Kinder deine Kinder sind; wem bei Krankheit und Alter die Loyalität deines Partners gilt. Die Vereinzelung schwächt eine jede Gesellschaft. Mehr noch: Sexuelle Freizügigkeit verträgt sich nicht mit einer liberalen Gesellschaft. Wenn keiner für den Anderen zuständig ist, muss der Staat für Alle sorgen.

    Lo tignów – stiehl nicht.
    Wenn Alle stehlen dürfen, bricht die Gesellschaft zusammen.

    Lo taané be-Reachá Ed Scháker – leiste keinen Meineid.
    Schwör nicht falsch vor Gericht. Daran hängen Leben und Tod.
    Erweitert: Wenn Alle Alle diffamieren dürfen, ist keiner seiner Habe und seines Lebens sicher.

    Lo tachmód – Begehr nicht.
    Wenn Alle alles wollen dürfen, dann gibt es keine Grenzen. Dann gelten auch die vorigen Gebote nicht. Das hält keine Gesellschaft aus.

    Stellt sich die Frage, was sich Kant gedacht hatte, als er eine „Euthanasie des Judentums“ gefordert hatte. Zitat aus: Hannes Stein, „Die großen Aufklärer waren oft Judenhasser“, Welt Online, 20.07.12:

    Er wünschte den Juden, die er als „die unter uns lebenden Palästiner“ bezeichnete, immerhin eine „Euthanasie“, auf Deutsch: einen schönen Tod.

    Nicht die Euthanasie der Juden, wohlgemerkt. Das haben sich Andere gewünscht. Allerdings ist das Eine ohne das Andere nur schwer zu haben, nicht? Hatte Kant das Wohl einer Gesellschaft im Auge, zu der Juden nicht gehören sollen?

    http://www.welt.de/kultur/history/article108335884/Die-grossen-Aufklaerer-waren-oft-Judenhasser.html

    • Dante schreibt:

      Sexuelle Freizügigkeit läuft auf einen Krieg Aller gegen Alle hinaus. Ich kann jederzeit deine Frau/deinen Mann haben. Nichts ist gesichert: Du weißt nicht, wessen Kinder deine Kinder sind;

      Kann auch eine vernünftige Strategie sein, jedenfalls in Gesellschaften, in denen männliche Individuen dazu neigen, fremde Kinder zu töten. Die werden es sich vielleicht zwei Mal überlegen…

      • Clas Lehmann schreibt:

        Na, ich weiß nicht. Männer, die sowas tun, überlegen nicht zweimal. Sie haben schon beim ersten Mal nicht den richtigen Zugang zum Verfahren gefunden…

        • Dante schreibt:

          Man braucht nicht lange nachzudenken, das läuft unbewusst ab. Ich habe mich bei dem Wort „Gesellschaften“ auch nicht auf den Menschen beschränkt. Bei Schimpansen funzt die Promiskuitätsstrategie, zumindest meistens.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Aber vielleicht nicht, weil sich die Männer dorten über Vaterschaft unmittelbar Gedanken machen. Die haben möglicherweise einfach eine Hemmung, Kindern Gewalt anzutun und den Antrieb, die zu schützen…

            Bei H. cf sapiens kommen Dinge vor, die, versichern Kenner, bei Pavianen ausgeschlossen wären.

    • Dante schreibt:

      BTW: Die Tatsache, dass es von der Mutter abhängt, ob jemand als jüdisch gilt, begegnet dieser Unsicherheit auf wesentlich humanere Weise als durch Einsperren der Frauen wie bei den Wüstensöhnen.

      • Bachatero schreibt:

        Die amis haben, wie immer, die kürzeste Formel zur Klarstellung der Verhältnisse: mama’s baby, papas maybe. Da muß sogar Kant anerkennend nicken.

  3. stevemuc70 schreibt:

    Der Kategorische Imperativ, so lese ich gerade nach, unterteilt sich in Universalisierungs- und in Selbstzweckformeln. AA IV, 429 gehört zu den Selbstzweckformeln. Auf Wiki gibt’s ’ne schöne Zusammenfassung:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ

    • ceterum censeo schreibt:

      Dann lesen Sie´s doch bitte mal durch und fassen´s für uns kurz und bündig zusammen!
      Und nehmen Sie sich ruhig Zeit, es eilt nicht!

      • Bachatero schreibt:

        Das ist doch aber sehr wichtig, wo wären wir ohne Kant? Hatte es die ISIS ohne Kant überhaupt geben können? Das ist die kategorisch imperiale Frage.

  4. anti3anti schreibt:

    Ist das Verhalten der ISIS konform mit dem Kantschen Imperativ oder steht es zu ihm im Widerspruch?

    • Bachatero schreibt:

      Das ist so als frage einer, soll ich meine Ölsardinendose mit dem Schweißbrenner öffnen? Diese Kantaten beziehen sich immer auf vernunftbegabte Wesen und laufen daher bei ISIS ins Leere. Außerdem ist ISIS ein Fakt des Lebens und der kategorische Imperativ das theoretische Produkt eines vernunftbegabten Hirns, dat muß nicht unbedingt was miteinander zu tun haben.

      • Julie Strehlau schreibt:

        Kant setzt stets auf Menschenrechte, er formuliert also universale Pflichten, wie „du sollst nicht töten“, nur so ist der Kategorische Imperativ überhaupt anwendbar, was Kant auch bewusst war.

        „Kant hat nie geglaubt, die Menschheit befinde sich in einem unaufhaltsamen Pro-zess der Aufklärung, der alles alte hinwegwerfe und in traumhafte republikanische Globalverhältnisse führe. Er war sich sehr wohl bewusst, dass der Hang zur Gewalt ebenso zum Menschen gehört, wie die Fähigkeit zur Vernunft. Allerdings lehrt uns Kant, dass wir verpflichtet sind, eine moralische Perspektive einzunehmen und un-serer Neigung zur Aggression zu widerstehen.“ -Rainer Forst

  5. thomas kahlix schreibt:

    oh, oh – da muss ich wohl mein Urteil über den Herrn Kant revidieren?
    Oder ich schreib ihm eine Mail nach Königsberg; Er solle sich gefälligst etwas weiser gebärden…
    Das wird Eindruck machen.

    • Bachatero schreibt:

      Revidier‘ nix und stör‘ die Ruhe des armen Mannes nicht. Weiser wird der nicht mehr und intelligent war er ja eh genug.

  6. Chaya schreibt:

    Was dir verhasst, tu deinem Nächsten nicht an, alles andere sind Auslegungen, geh hin und lerne“, sagte Hillel zum Proselyten. Gilt auch fürs Thema Kant und anderes philosophische Geschwätz.

  7. Bachatero schreibt:

    Schon ein Köpfchen, dieser „Gott mit uns“ (oder „Gott sei bei uns“?) Kant. Obwohl nie aus Königsberg herausgekommen, wußte er trotzdem genau Bescheid über alle vernünftigen Wesen und was die tun müssen, nämlich wegen der Vernunft. Vor allem müssen. Woher nahm er das bloß? War alles in seinem Kantigen Kopf? Und wehe die Wesen tun das nicht, dann gibt’s aber die Kante.

    • Dante schreibt:

      Kant definierte aber auch Aufklärung, nämlich als Ausgang des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, Worunter er die Unfähigkeit verstand, sich seines Verstandes ohne Leitung eines Anderen zu bedienen – der wiederum auch Kant selbst sein kann.

      • Bachatero schreibt:

        Unbedingt, Dante. Aber Schuld? das ist doch ein religiöser Begriff. Die armen Menschen, die so durch unsere Welt irren, die der olle Kant ja nicht so gut Kannte, sind die SCHULD an ihrer Unmündigkeit? Die meisten können nicht mal rechts von links korrekt unterscheiden, viel weniger haben sie ein Konzept von Mündig- oder Unmündigkeit. Klar, jeder, der sich seines Verstandes ohne Leitung eines Anderen bedient, tut dies auf eigenen Gefahr. Er sollte auch genau prüfen, ob er genug davon hat, sich diesem Risiko auszusetzen. Aber ohne Korrektiv geht auch das letztlich nicht, da genau liegt die Krux. Auf irschendwas muß ich mich ja beziehen, ich brauche ja Daten und Fakten und vor allem, Intuition, ohne die garnix geht. Da hatte unser aller Kant offenbar sein groesstes Problem. Deswegen glaub‘ ich dem nicht alles. 😉

        • Dante schreibt:

          Sünde ist ein religiöser Begriff, Schuld nicht unbedingt. Zumindest das deutsche Wort scheint aus dem ökonomischen Bereich zu kommen.
          Ansonsten heißt Schuld, dass man etwas ebensogut auch anders machen könnte, es aber verkackt, z.B., weil man zu feige ist.
          Kant schreibt:
          Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

          • Bachatero schreibt:

            Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir … , ja, da klingt schon stark Kommerz mit. Schuld und Sühne, Schulden eintreiben, Bringschuld, da wird mir ganz schwummerig. Hast recht, Dante, die Schuld wird in mehreren Bereichen erfolgreich verwendet, immer um mir zu sagen, ja mein Junge, du bist noch nicht fertig, etwas ist offen, deine Schuld, die mußt du begleichen. Aber das ist gar nicht mein Punkt. Verstand oder Feigheit, das ist des Kanten Rechnung, wobei er sicherlich vom Ersteren genug hatte. Hätte er sich a weng in der Weltgeschichte umgesehen, wären ihm vielleicht noch ein paar andere Dinge eingefallen. Hat er aber nicht und so müssen wir mit dem Vorleib nehmen, was er halt so erKant hat. Ihn zu kritisieren hat er uns wohl ausdrücklich erlaubt, auch wenn es den fans und Aposteln auf die Eier geht.

        • schum74 schreibt:

          Warum ist Kant-Kritik hui und Mohammed-Kritik pfui?

  8. limbischessystem schreibt:

    Trifft ja voll auf die islamische Ethik zu.

  9. abusheitan schreibt:

    Die Fünfte hat mich auch umgehauen. Die von Beethoven. 😉

  10. thomas kahlix schreibt:

    Wenn Dich das schon umgehauen hat (etwas trocken preußisch), dann lies doch mal die drei Seiten durch, auf denen Kant die Frage beantwortet: „Was ist Aufklärung?“.
    Gewisse Ähnlichkeiten mit der Gegenwart sind nicht zufällig…
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/beantwortung-der-frage-was-ist-aufkl-3505/1
    Geschrieben zu Königsberg in Preußen, den 30. September 1784
    Sapere aude!

  11. ceterum censeo schreibt:

    Wahnsinn! Mein erster Gedanke war: Zu Kants Lebzeit gab es doch noch gar nicht den Typus des Gutmenschen. Mein Zweiter: Natürlich gab es ihn, in Form selbstgerechter Frömmelei.
    Sah Kant schon Phänomene wie die Grünen, die Linke, Veganer, Bob Geldoof, Herbert Niedenhagen, den Dalai Lama, Frau Käsmann, T.ex Gotha, Kap Anamur, die fromme Helene und dergleichen vorher?

    • Dante schreibt:

      Mir ist nicht ganz klar, dass Kants Imperative, namentlich der fünfte, mit dem modernen Gutmenschentum zu tun haben sollen.

      • aurorula a. schreibt:

        @ Dante: Mit den modernen Gutmenschen als Anschauungsmaterial wundert mich das überhaupt nicht.

        • Dante schreibt:

          Hat mir jetzt auch nicht sooo viel weitergeholfen. Ich kann mir zwar irgendwo zusammenreimen, wie es theoretisch gemeint sein könnte, aber ob es wirklich so gemeint ist, weiß ich dadurch noch lange nicht. Da muss der Betreffende schon konkreter werden.

      • ceterum censeo schreibt:

        Alle diese tun nur Gutes, oftmals sogar nur vermeintlich Gutes, um sich in der Hauptsache selbst dadurch zu erhöhen. Das Objekt ihrer Fürsorge ist dabei zweitrangig. Wichtig ist nur der eigene Ablaß, den man erwirken möchte. Kant dürfte wohl heutzutage noch etwas überraschen: nämlich
        daß die Heuchler meinen , es reiche schon, das Gute nur zu fordern. Man streicht gönnerhaft die Preise ein und überläßt den verachteten Deppen, die man bekehrt hat, die Drecksarbeit.

        • Dante schreibt:

          Dies ist wenigstens einigermaßen konkret.
          Der Gedanke findet seinen Niederschlag im Ausdruck „Steigleiter zum Himmel“.
          Diesen Ausdruck hat Peter Radtke einmal gebraucht um die Beziehung, Christen zu Behinderten zu beschreiben.

          • Dante schreibt:

            Ärgerlicherweise bin ich versehentlich auf den Absendebutton bekommen, ich wollte etwas berichtigen: Es muss heißen: „die Beziehung frommer Christen (bzw. der Kirchen) zu Behinderten“.

          • ceterum censeo schreibt:

            Genauso hab ich´s gemeint. Christliche Befindlichkeiten gegenüber Behinderten zu analysieren, überlasse ich anderen.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Ich muss wohl doch einiges richtig gemacht haben, wenn ich es, als einziger Atheist unter Frömmlern bzw. als einziger Nichtpromi im Jet-Set, geschafft habe, von „ceterum censeo“ als „Gutmensch“ bezeichnet zu werden. Und damit hat er natürlich recht: Ich bin so gut, dass ich einen selbstgerechten deutschnationalen Schwätzer nie als einen solchen, sondern allenfalls als kleinen Troll, als Tröllchen nachgerade, und einen Idioten nicht als einen Idioten bezeichnen würde, sondern einfach als jemanden, der notorisch schneller kommentiert als er, wenn davon überhaupt die Rede sein kann, zu denken vermag.
      In diesem Sinne bin ich gerne Gutmensch.

      • ceterum censeo schreibt:

        Ihr Name gehört nicht in die Aufzählung. War nur ein Test, ob Sie nicht auf Wache eingeschlafen sind. Weitermachen.

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