Für Juden ist überall Dresden!

Neulich in der U-Bahn. Eine Unterhaltung zweier Männer:

„Warste am Wochenende bei der Gaza-Solidaritätskundgebung?“

„Nee, habs verpasst!“

„Waren kaum Leute da, nur Touristen. Und dieses eine Mädchen. Die, die bei der Merkel geweint hat. Aber die durfte nichts sagen. Glaubste das? Das hat man ihr verboten!“

„Wer hat das verboten?“

„Na Springer! – … – Und die Polizei! Ist doch beides in Judenhand!“

„Sei leise, man! Nicht, dass die das hier hören.“

„Die Juden? Die fahr’n doch gar keine Bahn, die reichen Säcke.“

„Ja stimmt, ich hab auch noch nie ’nen Juden in der Bahn gesehen …“

Dieser Dialog fand in der U-Bahn neben meiner Facebook-Freundin Linda Rachel statt und fasst das ganze Problem des Judenhass‘ zusammen: Ein Judenhasser behauptet den gröbsten Unfug über Juden, weil er keine Juden kennt!

Wenn in Köln jemand etwas abfälliges über Muslime sagt, kennt jeder Kölner genug Muslime, um sagen zu können: „Bist Du bekloppt? Der Özgür, die Senay, meine Nachbarin und der Kerl im Büdchen sind super Typen! Halt’s Maul!“ Wenn aber jemand etwas abfälliges über Juden sagt, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass kaum jemand einen Juden persönlich kennt. So entsteht Schweigen. Tödliches Schweigen!

Bei den Männern in der U-Bahn handelte es sich um einen Deutschen und einen Araber mulimischen Glaubens. Nehmen wir mal an, es gäbe nur ein Prozent aggressiver Judenhasser unter Muslime, und jede Studie geht von deutlich höheren Zahlen aus, dann sind selbst dieser eine Prozent mehr Muslime als es Juden gibt!

Es leben in Deutschland knapp 24 Millonen Katholiken, über 22,5 Millionen Protestanen, über 2,5 Millionen Sunniten, eine halbe Million Aleviten, eine weitere halbe Million Griechisch-Orthodoxe, über 300.000 Neuapostolische und ungefähr genausoviele Rumänische-Orthodoxe, fast 300.000 Buddhisten, eine viertel Millionen Serbisch-Orthodoxe, über 200.000 Zwölfer-Schia, fast 200.000 Russisch-Orthodoxe und über 160.000 Zeugen Jehovas. Es gibt jedoch nur knapp über 100.000 deutsche Juden! Es gibt in Deutschland mehr Zeugen Jehovas als Juden. Es gibt sogar mehr Zwölfer-Schia! Kennen Sie einen persönlich? Sehen Sie!

Die teilweise offen antimuslimisch agierende PEGIDA-Bewegung ist besonders in Dresden und Leipzig erfolgreich und somit in den Städten, wo es kaum Muslime gibt. Angst und der daraus resultierende Hass gedeiht am Besten dort, wo das Objekt der Angst unbekannt ist. Deshalb sind die Versuche, PEGIDA auch in Köln oder München zu etablieren, gescheitert! Dort leben genug Muslime!

Aber selbst in Dresden leben immer noch mehr Muslime als Juden! Deshalb gilt es nüchtern festzustellen: Für Juden ist überall Dresden!

Der Dialog in der U-Bahn fand in Berlin statt. Niemand stand auf und sagte: „Bist Du bekloppt? Der David, die Rebecca, meine Nachbarin und der Kerl am Spätkauf sind super Typen. Halt’s Maul!“ Vermutlich kannte einfach niemand einen David oder eine Rebecca. Auch Linda Rachel sagte nichts, verständlicherweise:

„Schau, ich mache oft meinen Mund auf und scheue meistens nicht davor, Ärger zu bekommen. In der U8 am Kottbusser Tor mache ich jedoch eine Ausnahme. Ich sehe in letzter Zeit in dieser Gegend immer wieder arabische Teenager, die Ketten mit einem Anhänger tragen, auf dem Israel komplett verschwunden ist und durch Palästina ersetzt wurde. So ist die Simmung dort! Außerdem wollte ich wissen, wie ein Araber und ein Deutscher über Juden reden.“

Nicht gut! Wenn es gegen Juden geht, verstehen sich viele Araber und Deutsche blendend! Dann haken sie sich unter und rufen gemeinsam: „Wir sind das Volk!“

Für weitere Informationen zu dieser deutsch-arabischen Zusammenarbeit lesen Sie: „Der Zweite Holocaust“

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49 Antworten zu Für Juden ist überall Dresden!

  1. Lusru schreibt:

    @TapferimMist
    Da hast du das tapfer wie im Nirgendwo zusammengetragen, wieviele von welcher „Sorte“ Mensch in Deutschland leben, wenn ich deine Zahlen mal alle zusammenrechne, komme ich auf zusammen auf 52,8 Millionen Einwohner, die Wikipedia aber meint, es müssen 81,1 Millionen sein (ohne die letzten Flüchtlingswellen), – was ist, Gerd Buurmann, nit richtig rechnet?
    Oder war deine Rechnung nur ein statistisches Einschlichen in eine Falschdarstellung, oder wie anders nennt man das wohl, wenn in einer solchen Auflistung wie deiner die mit 30 Millionen weitaus größte Bevölkerungsgruppe Deutschlands, die Nichtreligiösen, gar nicht erst erwähnt werden?
    Also Vorsicht mit darauf bauenden Argumenten, wer weiss, warum der Gerd das so machte …

    Doch nun zu deinen etwas heftig konstruierten Schlußfolgerung daraus, du meinst:
    “Die teilweise offen antimuslimisch agierende PEGIDA-Bewegung ist besonders in Dresden und Leipzig erfolgreich und somit in den Städten, wo es kaum Muslime gibt. Angst und der daraus resultierende Hass gedeiht am Besten dort, wo das Objekt der Angst unbekannt ist.“

    Ist das nicht zuviel der Verblödung? Als ob neben einem selbst nun der wohnen müßte, der mir täglich rund um die Uhr im TV und in den Boulevards als „Muslim“ oder „Ausländer“ oder als „Fremder“ vorgeführt wird, damit ich weiß, wovon die Rede ist – wie blöd ist das denn?
    Und wenn die Medien halt nicht voll sondern übervoll sind mit dem salafistischen Mist aus dem reichlich mit Muslimen gesegneten Kölln, den Straßenschlachten, dem Geschrei und der Gewalt zwischen Salafisten und Neonazis wie auf den Straßen von Kölln (und anderswo), die du ja so gut und nah kennst, nimmst du im Ernst an, die Dresdener schalten ihr Tv ab, wenn das gezeigt wird, damit andere schwadronieren können, die wüßten und kennten ja nix von Fremden, Muslimen und Salafisten, die können nicht mitreden, wenn es um Wirkungen von fehlgestyltem „Multi“ ohne „Kulti“ geht?
    Nö, die Dresdener (und wohl auch andere Ostler und Westler), auch die, die keine solche Fremdenfeindlichkeitsprobleme wie die Köllner unter sich haben, sehen dank weltweit möglichem TV-Empfang das genau so, wie die Köllner selbst das auf der Glotze, samt der Wrregung, die diese ungwelösten Probleme bei den Betroffenen verursachen.

    Und, lieber Gerd Buurmann, auch wenn in meiner Umgebung, meiner Straße weder IS-Dsihadisten, noch PKK-Anhänger, noch unbotmäßige islamistische pseudo-Muslime, noch Kinderschänder oder Einbrecher oder andere Terroristen leben: Ich erlaube mir – wie du sicher auch – gegen diese Art von Leuten etwas zu haben, OBWOHL ICH KEINE KENNE ODER DIESE NICHT NEBEN MIR LEBEN.
    Und das ist dann von niemandem berechtigt als Fremdenhass gegen Alle anderen Menschen, andere Religionen und andere Lebensweisen fehl zu interpretieren, wie das gewisse „interessierte Kreise“ so gern in Deutschland mit unsäglichem Übereifer und des öfteren unterstützt von skandalgeilen Leidmedien versuchen.
    Nichts anderes haben diese etwas einfältig gestrickten und medial ungeschickten Dredener Spaziergänger (nicht die in Kölln oder Leipzig!) gemacht, wofür sie bestraft werden sollten, indem sie als potentielle CDU-Wahlgefährder mal schnell zu Nazis deklariert wurden.
    Punkt.
    Deine von selbsternannten Wichtigtuern als selbsternannte „Rechtsextremismusexperten ohne Legitimation“ wohl mehr oder weniger naiv oder gedankenlos übernommene diesbezügliche Denkweise ist wohl deutlich was für die Tonne, paßt bestenfalls in das 2. Drittel des vorigen Jahrhunderts (wo sich solche Experten offensichtlich geistig aufhalten) aber nicht in unser mediales Rundum-TV-Zeitalter.
    So gehört auch deine Schlussfolgerung daraus in die Tonne:
    „Deshalb sind die Versuche, PEGIDA auch in Köln oder München zu etablieren, gescheitert! Dort leben genug Muslime!“ – Nein, „deshalb“ genau nicht, sondern dort haben sich die von der „amtlichen“ Pegidabeschimpfung auf das heftigste ermunterten Rechtsextremen auf diese „*gida“-Trittbrett geschwungen (natürlich in Dreden auch bald), und dsafür gibt es nun mal in Deutschland keine Mehrheiten, weder in Ost noch in West, DESHALB sind diese Trittbrettfahrer gescheitert.
    Wenn du schon in deiner eigenen Logik schlußfolgerst von örtlichen Fremdenfeindlichkeiten, so muß es leider
    nicht heißen
    „Für Juden ist überall Dresden“
    sondern 
    „deshalb gilt es nüchtern festzustellen“:
    „Für Juden ist überall Kölln“,

    und dabei denke ich nicht nur an Eure bundesweit stärksten und heftigsten Salafisten und an ebensolche „Pro NRW“, allein auch in deinem Blog erzähltest du uns oft genug von dem Müll, der auf der Domplatte gegen dich veranstaltet wird.

    Nun, es sei dir verziehen, als Köllner kennst du ja keine Dresdener, in deiner Umgebung „wohnen ja kaum welche und so kannst ja daher kaum wissen“, wie die ticken, bist auf das Gewäsch von medialen Wichtigtuern angewiesen, die gern irgendwo mal was zum Nazi machen, was sollten sie sonst drucken

    So kommt dein Resümee
    “Nicht gut! Wenn es gegen Juden geht, verstehen sich viele Araber und Deutsche blendend! Dann haken sie sich unter und rufen gemeinsam: “Wir sind das Volk!”
    doch etwas grob gestelzt und weit hergeholt daher – weil reichlich daneben und damit voll einklingend in den allgemeinen Hetzgesang aufeinander, brauchst du denn das?

    Ich kann nicht glauben, dass dir das entgangen oder „untergeschlüpft“ sein soll, denn wenn du gern noch ein paar Judenhasser mehr hättest, brauchst du nur diese unsäglich falsche und blöde Argumentation zu „Dresden“ und zum „Volk“ öffentlich anzubieten …
    Mal schauen, wie es dir so gedankt wird …
    Kaum andere geistlose Frotzeleien eigen sich mehr dazu, sich als selbstvollziehende Prophezeihung zu entwickeln
    So gilt:
    Schuster bleib bei deinen Leisten – dies waren deine eher nicht. Hattest du kein Klo dafür?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Du hast die größte Gruppe vergessen, die größer ist als die Katholiken: Atheisten! Kannst selber mal googeln.

      • Lusru schreibt:

        Nein, nicht ich, sondern Du hast sie vergessen, die Atheisten!
        DESHALB hielt ich dir diese „größte Gruppe“, die 30 % Atheisten, als Unterschlagung in DEINER Aufzählung unter die Nase, da ist wohl was an dir vorbeigegangen beim Lesen meines Textes oder das Telefon hatte zwischendurch geklingelt. …

        Solltest du (oder einer der selbsternannten „Rechtsextremismusexperten“ wie Eifrig Sundermeyer o.ä) nun allerdings schlußfolgern, daß es in und um Dresden bekannterweise „etwas mehr Atheisten“ als z.B. in Kölln gibt, so wäre dies fast eine reale „wissenschaftliche“ Erkenntnis und würde völlig die Betrachtungslage verändern, z.B. wenn solche Atheisten dann eben urplötzlich vom „christlichen Abendland“ schwadronieren …
        Seltsam, würde z.B. Gerd Buurmann von einer „IslamISTISCHEN Bedrohung“ sprechen (nicht islamischen, was große Zeitungen und Politiker je nach Bedarf gern verwechseln), bekäme dieser Beifall, und wenn er dann noch aus seiner Sicht das „christliche Abendland“ davon bedroht sähe, wäre das (s)eine äußerst gelungene Satire, niemand würde je auf die Idee kommen, den Gerd wegen des einen oder des anderen oder wegen beidem als höchstinteressantes rechtsextremistisches Objekt zur Schau zu stellen – nun ja, er täte das dann sicher auch mit dem entsprechenden Gesicht und seinem „Hatice“-Kopftuch dazu, vor allem mit mehr Pfiff als die Darstellungs- und Erklärungseinfalt der Dresdener Spaziergänger das erkennen lies.

        Ja, das kommt eben dabei raus, wenn Atheisten (!) das „Christliche Abendland“ bedroht sehen, um andere simpel gestrickte streng religiös orientierte Einfalten wieder zu interessieren für politische Realitäten und deren unbeachtete Probleme in der Politik, um sie zu integrieren und auf die gemeinsame „kleine Heile Welt“ an den Elbauen, sie einzuschwören mit großkotzigen weltpolitischen Parolen, die viele selber nicht ganz verstanden – sehr wohl aber dank medialer Panikberichterstattung (z.B. aus und gerade über Kölln) in ihrem an sanfteres Elbwasser gewöhnten Bauch gefühlt haben.

        Noch schlimmer sind jedoch die, die mangels Themenbegrenzung und -Schwund nichts besseres zu tun haben, als diesen diffusen Protest gegen politische und amtliche Schläfrigkeit und realferne Ahnungslosigkeit (wie wir inzwischen wissen zu recht) „politwetterfühliger“ Politikenttäuschter sofort ohne Umschweife und mangels Breite im eigenen Politspektrum (gestylt von pseudo-PC) als Nazis zu markieren und damit gleich noch zu strukturieren, weil man das ja geübt hat und anderes nicht einfiel.

        Das alles natürlich nun mit dem größten Dank der Neonaziszene für diese dämliche intelligenzbefreite bundesweite PR-Arbeit für (!) diese, sprang die nun bestens erleichtert auf die *gida-Eierei auf – und die eifrigen „Rechtsexpertchen“ aus Brandenburg hatten IHR (eigenes?!) Ergebnis:
        „Rechtsruck in Deutschland“,
        und ein anderer, der dort wohnt, wo es noch weniger (solche „schweigenden Spaziergänger“ gibt (im Westen) und eigentlich seine Wortmeldung so verwundert, urteilt „bestens“ (aus eben diesen Medien) informiert:
        „Besonders im Osten“
        Wäre das alles, lieber Gerd nicht so real, könnte ich mir vorstellen, dies sei nur dein neuestes satirisches Bühnenprogramm, gespeist vom Domplattengeist teutscher Möchtegerne, die ohne Selbstverschärfung der RechtsextremismusSzene halt nix anderes zu Wege bringen und wider Erwarten sogar dich verführen zu dem Spruch
        „Für Juden ist überall Dresden, wie in Kölln“

        • Lusru schreibt:

          Nachtisch:
          In Sachsen, wo Dresden sich bekanntlich erlebt, beträgt der Anteil der Konfessionslosen (viele meinen, das seien alles Atheisten …) inzwischen 3/4 der Bevölkerung (75%)
          (könnte auch Herrn Eifrig Sundermeyer oder Herrn Dr. Walter mal mitgeteilt werden), soviel zu der Satire „Rettung des christlichen Abendlandes vor …“
          Mal sehen, was als nächste Satire ergefunden wird, um den markanten Bruch zwischen überwiegend konfessionsloser Bevölkerung und jahrzehntelanger „christlicher“ Regierung neu zu beleben ….

          • Lusru schreibt:

            Da antworte ich mir doch mal selber so:
            Bisher hatte ich noch nichts von den vielen Köllnern oder Westdeutschen gehört, die mit dem eigenen Üben und Durchstehen des „aufrechten Ganges“ irgendein politisch relevantes Ergebnis bewerkstelligt haben – ?
            Hingegen wurde mir gesagt, das sei vor einem viertel Jahrhundert genau in diesem Sachsen (Ausgang Plauen / Vogtland), schwappend nach Dresden und DANN ERST nach Leipzig, sehr wohl von dort lebenden Menschen praktiziert worden, immer wieder bis zum Erfolg: Der „aufrechte Gang“ …
            Fürchtet sich schon wieder jemand davor?
            Für die Übung des politischen aufrechten Ganges (sogar unter gefährlicher Staatsbedrohung) liegt wohl das copyright für D doch mehr bei den Sachsen, rsp. „im Osten“, als im „Westen“ Deutschlands, und das, „obwohl doch neben diesen Sachsen gar keine Leute mit aufrechtem Gang wohnten, sie keinerlei Kontakt oder Umgangsübung damit hatten …“
            Dennoch brachen sie ihr Schweigen und meldeten sich zu Wort.
            Allerdings darf erwähnt bleiben, dass immerhin schon damals über 75% der Sachsen nicht den Seelsorger fragen mußten, um aufrecht zu gehen, vielmehr nahm man sich in Notgemeinschaft (kleine Kirchgemeinden und Massen an Religionslosen) gegenseitig in und unter die Arme und „richtete sich so auf“ – will sagen, darin gibt es in Sachsen eine gewisse erfolgträchtige Übung, die keinesfalls nur auf aufgeputschte Dresdener „Antipegidas“ zu zu schreiben ist.
            Wie dämlich also diesbezügliche angeblich „wissenschaftliche“ Begründungen konstruiert werden von etlichen hochrangigen Politikern, fremdwohnenden Soziologen, selbsternannten übereifrigen und integrationsunfähigen „Rechtsexperten“ und sogar hochbekannten im vorigen Jahrhundert verbliebenen Geschichtsprofessoren mit ihrem „Rechtsruck besonders im Osten“
            angesichts der allein in den Kommentaren dieses blogs zu findenden reichen (und meist treffenderen) Vielfalt, mag sich ein geneigter Leser selbst vorstellen: geistiger Dünnpfiff – oder gezielte Volksverdummung zwecks Erhalt der eigenen Macht?

            So jedenfalls geht Politik nicht, denn unintelligente Spaltungsphrasen und mangelhafte Recherchen, gepaart mit der Sensationshascherei von Leidmedien pöbeln alle Seiten des VOLKES, gleich welcher Geisteshaltung oder Herkunft, unzulässig gegeneinander auf.
            Das ist dann wie mit den Sanktionen:
            Irgendwann gibt es kein zurück mehr, nur „schlagende Argumente“ gehen noch, es sei denn es kracht „erlösend“ im, besser das Gebälk …
            Du, Gerd Buurmann, streitest zu recht für die 150 Tausend Juden in D, ich beziehe auch andere „Kleingruppen“ mit zigtausenden Menschen ein, und zwar egal welche, weil alle hier leben müssen, wollen sollen, nicht nur nacheinander, nebeneinander oder gegeneinander, denn (frei nach Merkel): Anderes ist ernsthaft alternativlos, egal, wer was sich in der Bahn da mal erzählt.
            Ja, Für Juden ist überall Kölln, Dresden, und für den ganzen REST der Menschen in D einschließlich der neuesten Flüchtlinge AUCH!
            „Packen wir das“? Vielleicht In den nächsten 70 Jahren?

  2. Phillip K schreibt:

    Ich habe eine Frage, woran erkennt man denn einen Juden?
    Wenn der Typ in der Bahn sagt, er würde nie einen Juden in der Bahn sehen, frag ich mich, woran er sie erkennen will.

  3. O.Paul schreibt:

    Nun muß aber auch dazu gesagt werden, daß es nicht die BioDeutschen sind, die die Juden hassen. Gern wird ja auch ein Türke, Araber oder sonstige als Deutsche bezeichnet.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Doch, doch, die sind es auch. Das Geschlecht der Domgnome, zum Beispiel… Auf Facebook fand ich letztens ein Foto von zwei Exemplaren mit einer Hasspappe, die, dem Text zufolge, Sonnabends vor dem Bremer Dom stehen und Wahn machen. Hübscher als das kölner Exemplar sind sie nicht, man sieht aber, dass es auch Weibchen gibt…

      Und im Text oben geht es ja gerade um die Einigkeit zwischen so’nen und solchen, um die integrative Kraft des Antisemitismus.

    • Kanalratte schreibt:

      Doch doch, wobei dieses einheimische Exemplar im Artikel wohl schon sehr Islamisiert zu sein scheint. Der gewöhnliche deutsche Antisemit geht nämlich nicht auf „migrantisierte“ Demos.

      Sowohl unter Deutschen wie auch unter Muslimen ist Antisemitismus sehr weit verbreitet.

  4. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Es ist zu spät. Für Juden ist es in Deutschland zu gefährlich. Sie müssen sich verstecken. Kinder jüdischer Abstammung können schon in der Grundschule schnell zum Daueropfer werden, so dass sie die Schule wechseln müssen. Niemand hilft. Der islamische Hass gegen Juden trifft auf den deutschen passiv aggressiven „Gutmenschen“.

    • A.S. schreibt:

      Ja, diese Blindheit ist das große Problem. Deshalb halte ich inzwischen die meisten Leute, die jetzt groß rumschreien für Heuchler. Z.B. Till Schweiger. Wo waren diese Leute letzten Herbst als ein offen antisemitischer Mob durch europäische Großstädte zog?

  5. Janina schreibt:

    Die integrative Kraft des Antisemitismus ist schon erstaunlich. So lassen sich einfach und schnell Millionen Flüchtlinge integrieren. Und man müsste sich nichtmal mehr mit der alltagsislamischen Praxis auseinandersetzen.

    Ein Fakt, den jeder weiß und der gern verdrängt wird. Mit jeden islamischen Zuzug, wird die Judenverfolgung stärker und brutaler. Mit jeden studierten Moslem, wird der akademische Israelhass größer. Mit jeden Clan, werden die Jugendlichen Truppen fürs Gemenge größer. Und mit jeden muslimischen „mittelständischen Unternehmer“, die Bandenherrschaft aufgebaut und staatliche Institutionen zurückgedrängt.

    Die Deutschen sind mit ihren Antisemitismus (noch) in der Warteschleife, die Arabs nicht.

  6. American Viewer schreibt:

    Privatgespräche sollten Privatgespräche bleiben. Sonst können wir gleich den Überwachungsstaat einführen. Aus Privatgesprächen entsteht eher kein Massenmord – und seien die Gespräche auch noch so krank.

    Wenn aber jemand etwas Abfälliges über Juden sagt, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass kaum jemand einen Juden persönlich kennt.

    Deshalb hat der Holocaust auch funktioniert. Nicht weil es eine angebliche „Überfremdung“ gab, sondern aus dem Gegenteil heraus: Kaum jemand kannte Juden. Und wenn dann nur entfernt und 1-2 Familien. Die meisten Deutschen hatten im Krieg folglich andere Sorgen.

    Aus dem gleichen Grund wird es in DL ähnliche Vorfälle gegen Muslime nicht geben. Fast jeder Deutsche hat muslimische Freunde/Bekannte. Auch sonst hat sich viel gewandelt. Die deutschen Medien und Politiker sollten allein schon aus diesem Grund ihre verlogenen „Die-Muslime-sind-die-Juden-von-heute“-Parolen einstellen.

  7. Chaya schreibt:

    Nichts großartig Aufregendes. Generell ist in der Öffentlichkeit kein großes Einschreiten bei Privatgesprächen zu erwarten, weil die Öffentlichkeit in Deutschland generell recht apathisch ist. Da wird auch keiner einschreiten, wenn man schlecht über syrische Flüchtlinge reden wird, und auch mit Schwulen habe ich so meine Zweifel, obwohl sie heute teilweise wie eine vom Aussterben bedrohte Rote-Liste-Art dargestellt und behandelt werden.
    Viel schlimmer als solche Gespräche finde ich die massenweise Politik der jüdischen Gemeinden, die Anwesenheit von Juden in Städten zu verstecken, ihre Symbole möglichst bedeckt zu halten, die Angehörigen möglichst unsichtbar zu belassen und generell eine Einstellung an den Tag zu legen, die es Mesnchen ganz einfach macht, die Existenz und somit auch das Existenzrecht von Juden zu ignorieren. Wieso sollte jemand in Deutschland wissen, wie und wer ein Jude ist, wenn dieser sich unter Käppi, anderem Namen, ohne erkennendes Symbol und hinter Polizeiwagen versteckt? Da wird auch niemand wissen, selsbt wenn er noch so will. In Synagogen kommst du auch nur mit Voranmeldung und Perso-Kopie eine Woche zuvor. Religiöse Juden wohnen unter sich, und nichtreligiöse Juden setzen alles daran, dass man sie als solche nicht erkennt.
    Da kann ich wahrlich niemandem verdenken, der meint, Juden seien geheime Gestalten, die im Keller säßen und an den Fäden der Weltgeschichte zögen.
    Denn Muslime haben absolut keine Schande, sich erkenntlich zu zeigen. Die wird man immer und überall merken. Und das ist der Garant für ein festes Bestehen in der Gesellschaft, der Garant für Macht und für EInfluss.

    • bruriah schreibt:

      So ganz stimmt das aber nicht. Jahrelang haben viele Gemeinden die Politik der offenen Türen verfolgt. Gut, mit Personalausweis, aber man kam auch so in die Synagoge. Wer eine Führung haben wollte, der musste sich anmelde – wie im Museum. Wir sind durch Talkshows und Schulen und sonstige Einrictungen getingelt und haben von unserem Leben in Deutschland (und nicht nur über die Shoah) berichtet. Was hat es gebracht??? Gar nix nichts! Diejenigen, die sich „geoutet“ haben, aktiv auch nach außen hin waren, hatten bald den Briefkasten voll mit netten Pamphleten, die Gemeindeverwaltung bekam Hassanrufe und Hassmails (samt der obligaten Post) und während des ersten Gazakrieges Ende der 90er war in Köln, Aachen, Düsseldorf, Dortmund und Frankfurt (und wahrscheinlich in vielen anderen Gemeinden) sicherheitstechnisch „Land unter“. Du warst wahrscheinlich noch zu klein um das bewusst erlebt zu haben, liebe Chaya, aber ich gehörte damals zu jenen, die in Köln die Politik der offenen Türen mitgetragen haben. Ich bedauere es bis heute.
      Abgesehen davon, es hat niemanden zu interessieren, welcher Religion jemand angehört (Muslim ist ja auch nicht gleich Muslim). Entweder man wird als Bürger dieses Staates akzeptiert, dann hat dieser Staat für die Sicherheit dieser Menschen zu sorgen. Oder man wird nicht als solcher akzeptiert (egal ob mit Pass oder nicht), dann hilft auch kein „Outing“ gegen fest sitzende Vorurteile etwas. Das zeigte sich ja überdeutlich im letzten Sommer.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Ich möchte da als Goj mit aller Vorsicht doch fragen: Hatte das wirklich nur paradoxe Ergebnisse? Oder überwogen die? Oder waren einfach hässlicher und daher einprägsamer?

        Zu erwarten wäre doch, dass eine freundlich-kenntnisreich-wohlwollende Haltung zum einen nicht von jetzt auf gleich entsteht, man muss lernen, und das braucht Zeit, und zum anderen unauffälliger ist, als ihr Gegenteil…

        Vielleicht hat also die Politik der offenen Türen doch auch irgendwo genießbare Früchte, so dass man nicht nur zu bedauern braucht?

        Und ja, natürlich ist Religion Privatsache, aber Judentum nicht nur eine Religion, höre ich von kundiger Seite.

    • Kanalratte schreibt:

      Dass man Juden in Deutschland überhaupt nicht wahrnimmt, liegt daran, dass es kein jüdisches Zentrum (mehr) gibt. Selbst in Berlin leben heute vielleicht maximal 20.000 Juden, davon wohl sehr viele auch nicht religiös. Die etwa 150.000 Juden in Deutschland verteilen sich mal mehr und mal weniger gleichmäßig auf das gesamte Bundesgebiet. Warum man diese Gemeinden so stark verteilt hat, weiß ich allerdings auch nicht. Vermutlich wollte jeder sein Stück vom Juden abhaben, um in Gutmenschenmanier stolz eine jüdische Gemeinde verkünden zu können.

    • levrak schreibt:

      Chaya, „Da kann ich wahrlich niemandem verdenken, der meint, Juden seien geheime Gestalten, die im Keller säßen und an den Fäden der Weltgeschichte zögen.“

      Das war wohl ein unüberlegter Schnellschuß?
      Davon gehe ich aus.

      Ja, auch als Jude muß man einen Paß (inzwischen) bei der Schil vorzeigen, wenn man Fremder in der Stadt ist. Aber nicht, weil Juden sich nie und nimmer öffentlich zeigen würden, sondern gerade aus der Erfahrung heraus es so getan zu haben. A.mOr.

  8. A.Bundy schreibt:

    „Die teilweise offen antimuslimisch agierende PEGIDA-Bewegung ist besonders in Dresden und Leipzig erfolgreich und somit in den Städten, wo es kaum Muslime gibt. Angst und der daraus resultierende Hass gedeiht am Besten dort, wo das Objekt der Angst unbekannt ist. Deshalb sind die Versuche, PEGIDA auch in Köln oder München zu etablieren, gescheitert! Dort leben genug Muslime!“
    Was für ein Schmonzes! Leider bestätigst du damit ungewollt ein im Osten sehr verbreitetes Klischee über Wessis, das da lautet: Wessis haben zu allem etwas zu sagen, besonders zu Sachen, von denen sie keine Ahnung haben.

    Nur mal so zur Info, Gerd: in Leipzig leben 10.000 Menschen mit muslimischem Religionshintergrund und das sind nur die, die keinen deutschen Pass besitzen. Für die mit deutschem Pass gibt es, aus gutem Grund, keine Daten. Ebenso gibt es welche darüber, wieviel Juden in Leipzig leben. Oder in Dresden. Schliesslich sind wir nicht NRW, wo im Jahr 2014 vom Volk gewählte Nazis offizielle Anträge zur Judenzählung stellten.

    Der Leipziger Pegida-Ableger heisst übrigens Legida und ist fest in der Hand von „Wessis“, wie dem Querfront-Apologeten J. Ellsässer oder dem Judenhasser Ken Jebsen, der ebenfalls von dort stammt, wo Pegida, Legida und Bärgida kein Bein auf die Erde bekommen. Was die dortigen Anti-Pegida-Kämpfer anscheinend bis heute nicht geschnallt haben, denn nirgendwo gibt es von denen so viele wie in Köln oder München. Und somit schliesst sich der Kreis. Zumindest ein bisschen.

    „Der Dialog in der U-Bahn fand in Berlin statt. Niemand stand auf und sagte: “Bist Du bekloppt? Der David, die Rebecca, meine Nachbarin und der Kerl am Spätkauf sind super Typen. Halt’s Maul!” Vermutlich kannte einfach niemand einen David oder eine Rebecca.“
    Wie ist das möglich? Wo doch in Berlin mehr als zehntausend Israelis leben.
    Oder gehen die Uhren in Berlin anders als in Dresden?
    antisemitism.org.il/article/99105/unknown-perpetrators-smash-glass-window-main-entrance-synagogue

    Sollte also angesichts dieser und anderer allseits bekannter Umstände die Headline nicht besser „Für Juden ist überall Berlin, Köln oder Dortmund“ lauten?

  9. ceterum censeo schreibt:

    Jetzt fällt mir erst mal auf, was für eine Ungeuerlichkeit die Überschrift darstellt! Irgendwo im bunten Kölle oder Bonn, wo sich Deutsche und Moslems gegenseitig herzen und küssen, stößt man auf Judenhaß. Soweit nichts Neues. Daß nun die Gleise aber zwangsläufig in Dresden an der Rampe enden müssen, ist ungerecht. Oder einer Bildzeitung würdig. Auch wenn Buurmann es nicht so gemeint hat, die Schlagzeile geht gar nicht.

  10. bruriah schreibt:

    Och, das war ja noch recht harmlos. Da empfehle ich mal eine Bahnfahrt von Köln nach Bonn-Bad Godesberg, am besten mit der Linie 16. Ab Wesseling, spätestens aber ab Tannenbusch wird´s interessant. Deutsche und muslimische Jungmannen geben sich da ein Stelldichein, die einen mit der Pulle Bier, die anderen benebelt von Shisha. Al Baghdadi und Konsorten sind bei denen schwer in, Vergewaltigungen und Folterungen Kavaliersdelikte (wenn sie nicht sowieso von den Juden begangen werden) und Deutschland (wahlweise Frankreich, Amerika oder gleich die ganze Welt) fest in jüdischer Hand. Putzig wird´s, wenn sie, mit der BILD-Zeitung in der Hand, über die Springerpresse herziehen.
    Aber auch in der Bundesbahn oder auf der Linie 18 (beide verbinden Köln und Bonn) sieht es nicht viel besser aus, wobei man in der Bundesbahn mitunter noch das Vergnügen einer ausgiebigen Koranrezitation hat. Was dann noch auf arabisch gesprochen wird, entzieht sich meiner Kenntnis, will es aber offengestanden auch nicht so genau wissen.

    • ceterum censeo schreibt:

      Wie, soweit hat es unsere Idiotengesellschaft gebracht, daß deutsche und moslemische Jungendliche gemeinsame Fans von Isis sind ? So soll also die Integration aussehen. Mir kommt das Kotzen. Was für eine Generation Arschkrampen hat hier eigentlich die nächste Generation Arschkrampen großgezogen?

  11. Hein schreibt:

    Wieso Dresden? „Für Juden in Europa ist überall Islam“ – das hätte doch viel besser gepasst. Die unabhängige Kandidatin für die Bürgermeisterwahl in Dresden, Tatjana Festerling, ist pro Israel und spricht bei den Montagsdemonstrationen von PEGIDA.

  12. ceterum censeo schreibt:

    Aber schon erstaunlich, was für Auskenner mit der U-Bahn reisen! Denen macht keiner was vor, wer auf der Welt die Fäden zieht, Alda. 🙂
    Das ist im Übrigen für mich der einzige Wermutstropfen bei Pegida und vor allem Legida, daß dort mehr und mehr dumme Parolen wie „Ami go home“ und solcher Schnulli geblökt werden. Die Amis, bzw. deren Regierung ist ja tatsächlich nicht unschuldig an der ganzen Misere auf der Welt, jedoch befürchte ich, daß bald der kleine Satan den großen als Sündenbock ablösen wird. Und dann hat man endgültig den Feind aus den Augen verloren und kann nach Hause schlafen gehen.

    • Hein schreibt:

      Das sehe ich auch so. Anti-Amerika-Polemik kommt bei vielen aus ganz tiefen Schichten und beschränkt sich nicht auf die Kritik an der oftmals zu kurzsichtigen Politik Amerikas.

    • Sophist X schreibt:

      Irgendwann kommt er eben, der Kannibalenvergleich: Mir hat sich noch kein Kannibale vorgestellt, aber ich kann ihren Essgewohnheiten trotzdem wenig abgewinnen.

      • Sophist X schreibt:

        Ups, das war nicht als Antwort an den geschätzten ceterum censeo geplant. Verklickt!

      • ceterum censeo schreibt:

        Der Gutmensch wird Dir jetzt sagen, daß nicht jeder Kannibale Menschen frißt und man nicht von den verschwindend geringen Kannibalisten auf alle Kannibalen schließen darf.
        Und er wird Dich fragen, ob Du denn überhaupt schon Kannibalen kennengelernt hast. Er selber kennt welche, die supernett sind, und macht auch schon seit Ewigkeiten Urlaub bei ihnen. Sie sind sowas von gastfreundlich und das Essen ist immer superlecker.

        • Kanalratte schreibt:

          Eigentlich gehören ja eine gute Brise Antiamerikanismus, Westkritik und Israelschelte absolut zum Repertoire eines jeden gepflegten deutschen Gutmenschen. Wer über diese Themen schweigt, kann ohnehin kein kompetenter Politikfachmann sein. Ähnlich ist es im Fußballstadion, wo es in gewissen Kreisen hochangesehen ist, sich selbst mithilfe plumper und unfundierter Kritik gegenüber all den ahnungslosen Trainern und nichtskönnenden Spielern, bei Gesprächspartnern einen Fußballsachverstand andichten zu wollen.

          Kurz gefasst, gehört Kritik, und seien es nur irgendwelche schlichten polemischen Parolen, absolut dazu um bei einer faktenresitenten Masse zu punkten. Dies ist besonders stark bei politischen Themen ausgeprägt und ist in allen Richtungen des politischen Spektrums zuhause.

  13. ceterum censeo schreibt:

    „Die teilweise offen antimuslimisch agierende PEGIDA-Bewegung ist besonders in Dresden und Leipzig erfolgreich und somit in den Städten, wo es kaum Muslime gibt. Angst und der daraus resultierende Hass gedeiht am Besten dort, wo das Objekt der Angst unbekannt ist. “
    Stimmt, deshalb sollte man den Leuten eine Reise in irgendein Land spendieren, in dem die Mehrheit moslemisch ist. Vielleicht Tschetschenien oder das Islamische Kalifat. Somalia tät’s auch, Mogadischu soll im Herbst sehr schön sein. Oder wie wäre es mit dem Gazastreifen? Naja egal, dort können sie dann sehen, daß ihre Ängste völlig unbegründet sind, wie der weltgewandte Westdeutsche ihnen schon längst hätte verraten können, wenn er denn mit dem Pack spräche. Denn Jihad bedeutet innere Einkehr, das hat ihm der nette Imam beim Fastenbrechen in Chorweiler erzählt.
    Ist es denn so schwer zu begreifen, daß die Leute einfach in ihrem piefigen Ostdeutschland nicht die Zustände haben wollen, die Ihr in Köln, Berlin , Hamburg und Bonn so zu genießen scheint?
    Man haßt ja auch nicht das Feuer, trotzdem möchte man nicht sein Haus brennen sehen.

    • Krokodil schreibt:

      Wenn man im Zitat mal ein paar Worte anders setzt
      dann kommt man drauf warum der Tapfere was gegen
      Dresden bzw den Osten hat.
      Seinen Fernseher hat er immer noch nicht weggeschmissen,
      der Masochist.
      Wenn ich mich über Wessis im Fernsehen informieren würde,
      ich würde definitiv gewalttätig.

      • ceterum censeo schreibt:

        Stimmt, er kennt Pegida ja auch nur von der Hetze aus den Medien. So simpel schien er mir gar nicht. In Sachen Antisemitismus ist er ja der Beste neben Casula. Mit dem Rest macht er sich scheinbar nicht so viel Mühe. Aber ich habe mir ja aus dem Artikel nur einen Satz herausgegriffen, mit dem ich nicht einverstanden bin, der Rest ist ja nicht falsch, denn den dumpfen Judenhaß findet man ja überall im Lande. Leider auch bei denen, die zu Recht Angst vor dem letzten und entscheidenden Moslemansturm und ansonsten die Schnautze von unseren Oberen dermaßen voll haben.
        Trotzdem schön, mal wieder was von Dir zu hören! Haben euch schon die Mücken gefressen?

        • Kanalratte schreibt:

          Also im Umfeld von Pegida (abgesehen von den Rechtsextremen Anhängern) gibt es wohl nicht mehr Antisemitismus als anderswo in der deutschen Gesellschaft auch. Es ist ein Irrglaube zu denken Judenhass käme nur „von den Rechten“. Was der apolitische Normalbürger oder ein selbsterklärter Linker im schlimmsten Falle über Juden denkt, wird sich letztendlich nicht großartig von dem unterscheiden was ein Rechtextremer sagt.
          Judenhass kommt nicht aus einer bestimmten politischen Richtung, sondern aus der Gesellschaft selbst.

        • Krokodil schreibt:

          Ach cc,
          die Diskussionen über heutige Zustände laufen doch immer haarscharf
          am Kern vorbei.
          Nur die Antwort auf die Frage „wer will das und warum“ führt weiter.
          Und dann muss man immer noch eine Lösung finden.
          Natürlich führt das zu Resignation, die Erkenntnis, nur die Variante wählen zu dürfen wie man eingeseift wird, nicht ob, erzeugt das gewollte Zögern, mehr zu tun als zu reden.
          Fernsehen und Presse sind wieder wie in der „DDR“, manchmal glaube ich Freiheit wäre lediglich die Illusion einiger libertärer Spinner.
          Und würde ich gegen dieses System wirklich opponieren wollen,
          meine freiheitlichen Ideale müsste ich zuerst an den Nagel hängen.

          Mücken sind dieses Jahr (gab es so nach Aussagen vieler Eingeborener noch nie) weniger als am Rande der Namib.

          • levrak schreibt:

            Trotz dem Mangel an geflügelten Blutsaugern (diese Spaßbremsen!) wünsche ich Dir Kraft und Blut (ööhm: Mut!) bei Deinen Vorhaben zuhause! A.mOr.

          • Krokodil schreibt:

            Danke!
            Muss einiges neu geordnet werden!!!
            !!!

          • Krokodil schreibt:

            Bin ich ein Egoist.
            Nachträglich auch Dir und allen (anderen) Guten,
            beste Wünsche.

          • levrak schreibt:

            Besseder, kol tov! 😀 A.mOr.
            (Habe übrigens auch eeeiiinigeees nachzuordnen, oy weh! 😉 )

          • Krokodil schreibt:

            Ist lev rak ähnlich wie rak balew?
            (es frug grad in mir…)

          • levrak schreibt:

            Es frug gescheit in Dir! 😉
            Aber ja, „so ähnlich“ sowieso!
            Weißt Du was,
            ich übersetze schlicht
            und salopp mit „Herzensmensch“,
            full contact (zB „Krav Maga“, Liebe …)
            inklusive. (War einst eine „Notlösung“,
            damit ich in einen privaten Blog
            via „wordpress-Konto“ komme.)
            Weitere Deutungen
            sind auch möglich,
            aber Du triffst schon
            den Kern der Sache
            (klopfklopf).
            Nu, mi-kerew lew
            (aus vollem Herzen)
            alles Gute Dir!
            A.mOr.

  14. Eliyah schreibt:

    Auswandern. Als Jude hat man in Deutschland keine Zukunft.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Ich fürchte leider, das ist richtig. Allenfalls als verschämte Juden, die pflichtschuldig Israel „kritisieren“ und gesenkten Hauptes alle jüdischen Symbole aus dem öffentlichen Leben verbannt haben, ja, so hat man als Jude vielleicht eine Zukunft in Deutschland. Stolze Juden hingegen, die Israel – und womöglich sogar Netanjahu oder gar der Siedlungsbewegung – freundlich gesinnt sind… Das geht gar nicht! Die haben – anders als die Deutschen – wohl nichts aus der Geschichte gelernt!!!

      • Chaya schreibt:

        Problem ist leider auch, dass es solche stolze Juden auch kaum gibt und sich kaum finden lassen. Die 10.000+ Israelis in Berlin scheinen wohl auch ihr Maul nicht aufzukriegen, wenn es um Israel geht – oder man berichtet nicht darüber. Und wer seine eigenen Symbole und seine Identität aus dem Öffentlichkeitsleben verbannt, hat nirgendwo eine Zukunft, weder in Deutschland noch sonstwo.

        • levrak schreibt:

          (Eliyah chawer, schreib mir bitte. Deine email (unter anderen) ist aus meinem Postfach verschwunden. A.mOr.)

          Chaya, natürlich gibt es auch in Deutschland stolze Juden, aber was bedeutet stolz sein?
          Dumm sein? ZB sich gegenüber 20 Judenhassern öffentlich als Jude zeigen?
          Israelische Juden in Deutschland sind prozentual häufiger „links“ als in Israel, scheint mir.
          Und nochwas. Ich habe genug Antisemiten auch unter Deutschen kennengelernt, aber es gibt immer noch –scheint mir- weniger Antisemiten unter Deutschen als in anderen europäischen Ländern. Effekt der Geschichtsbewältigung?
          Trotzdem ist Vorsicht auch eine Form von Respekt. Mindestens vor sich selbst.

          Mr GB, der eine Deutsche, schreibst Du selbst, war Moslem. Nicht „Deutscher“. Er hat sich entschieden seine Kultur gegen eine neue einzutauschen. Kein Problem, eigentlich. Freiheiten, die man in Deutschland ausleben kann. Nur sind eben manche solcher Moslems, und unter Konvertiten scheinbar noch öfter, Antisemiten.
          Und die Verbindung „Nazi-antisemitischer Moslem“ ist wohlbekannt.
          Die Verbindung von „Anti-Islam-Leuten“ zu Antisemiten nicht unbedingt. Trotz all der Neonazis, die das Feld für sich vereinnahmen. Trotz all der Dumpfbacken, die sich vor laufender Kamera zum Narren machen. Das sage ich nicht aus Sympathie, aber es erscheint mir gerechter, als alle „Islam-Gegner“ in einen Topf zu rühren.
          Du sagst es doch selbst, die Nazis verstehen (und verstanden) sich immer gut mit den antisemitischen Moslems.
          Schnellschuß – A.mOr.

    • Blinse schreibt:

      Hierbleiben. Als Deutsche haben wir keine Zukunft mit den Muslimen.

      • levrak schreibt:

        Die Deutschen haben es selbst in der Hand. Oder braucht es wieder einen Marschall-Plan? Dem ginge dann der Krieg voraus, nicht wahr?
        Ausgerechnet Juden sollen den Deutschen helfen? Sollen die Deutschen nach Israel sehen, zB auf die Gehälter der Politiker dort. Vergleichen mit den Gehältern der Politiker in Deutschland. Vielleicht hilft das? Mal über Verhältnisse nachdenken und warum das so ist? A.mOr.

Seid gut zueinander!

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