Illegale muslimische Siedler

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich gegen die Einwanderung von Muslimen ausgesprochen. Man müsse respektieren, dass andere EU-Länder beschlossen hätten, mit Muslimen zusammenleben zu wollen, Ungarn habe jedoch „das Recht zu entscheiden, ob wir diesem Beispiel folgen wollen“. Viktor Orbán hat somit Muslime zu illegalen muslimischen Siedlern in Ungarn erklärt. Mir kommt das nur allzu bekannt vor!

Die Hamas und die Fatah erklären alle Juden zu „illegalen jüdischen Siedlern“ in ihren Gebieten und gehen sogar noch weiter als Viktor Orbán. Die Hamas zum Beispiel fordert den Tod aller Juden und die Fatah benennt Straßen und Plätze nach Terroristen, die mit Juden das machen, was die Nazis von Heidenau gerne mit Muslimen machen würden.

Und was macht Deutschland? Nicht wenige Menschen reden auch hier von „illegalen jüdischen Siedler“ und übernehmen somit die unmenschliche Rhetorik der Judenhasser. Manche deutsche Nobelpreisträger und Zeitungsverleger bezeichnen die „illegalen jüdischen Siedler“ sogar als größtes Friedenshindernis. Sind somit jetzt auch die muslimischen Siedler in Ungarn illegal, ein Hindernis und die größte Gefahr für den Weltfrieden?

Ich kritisiere die unmenschliche Politik und Rhetorik von Viktor Orbán und betone, dass ich zu den wenigen Menschen in diesem von überzogener Israelkritik versifften Europa gehöre, die dies ohne Doppelmoral tun können!

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24 Antworten zu Illegale muslimische Siedler

  1. O.Paul schreibt:

    „Und was macht Deutschland? Nicht wenige Menschen reden auch hier von “illegalen jüdischen Siedler” und übernehmen somit die unmenschliche Rhetorik der Judenhasser. “

    Mit Verlaub lieber Verfasser, aber so etwas habe ich noch nie gehört.

  2. American Viewer schreibt:

    Der ganze Artikel ist an den Haaren herbeigezogen. Die aktuellen Migranten sind keine Siedler.

    Unter „Siedlern“ versteht man laut einschlägigen deutschen Wörterbüchern Personen, die versuchen mit eigener Hände Arbeit ein bisher unbewohnbares Stück Land durch Rodung, Bepflanzung, Bewässerung und Bebauung urbar zu machen, um es dauerhaft nutzen zu können.

    Wer über das europäische Asylrecht einwandert, hat laut deutschen Medien und dem deutschen Staat keinerlei Mittel zur Verfügung und darf auch nicht arbeiten, so dass der deutsche Steuerzahler für Wohnung, Strom, Heizung, Verpflegung, Taschengeld, Sozialhilfe, Sozialarbeiter, Rechtsanwalt, Ausbildung und umfassende medizinische Versorgung aufkommen muss.

    Darin besteht doch das Problem.

  3. Kanalratte schreibt:

    Was Orban in diesen Tagen von sich gibt, hat Hand und Fuß. Wir sollten auf die Ungarn hören!

  4. Citoyenne schreibt:

    Ich empfehle die Lektüre des Buches „Scharia für Nicht-Muslime“ von Dr. Bill Warner, einem der besten Kenner der Materie. Da beginnt man zu verstehen, warum z.B. kleine Türkenjungs alten Damen in der Straße zurufen „Wir übernehmen euch!“ – und ihre größeren Brüder mit denselben Worten die örtlichen Polizisten verhöhnen. Der Vorschlag der Regierungschefs in den ehemaligen Ostblockländern, doch vornehmlich die verfolgten Christen und Jeziden bei uns aufzunehmen, halte ich für sehr vernünftig – und naheliegend! Statt dessen müssen diese, so dem Morden in ihren Ländern entkommen, auch noch Verfolgung durch ihre Landsleute in unseren Flüchtlingsheimen erdulden. Eine Schande! Ach ja, und dass ich es nicht vergesse: Auch die in Europa lebenden Juden sind mir lieb und schützenswert! Dass ihre Lage sich so rapide verschlechtert, ist ebenfalls eine Schande und Folge der undifferenzierten und blinden „Willkommenspolitik“.

    • Hein schreibt:

      Vollkommen einverstanden! Ich bin immer wieder erstaunt, dass ein Herr Schuster – Zentralrat der Juden – die Gefahr nicht sieht oder sehen will. Die Goodwill-Gesten in Richtung islamischer Umma bewirken jetzt nur ein Erstarken derselben. Später wird noch nicht einmal ein Nachlass auf die giziya (Ungläubigensteuer) für dieses devote Verhalten gewährt.

      • Citoyenne schreibt:

        Mit Schuster geht es mir wie Ihnen: ungläubiges Staunen auf jede seiner Wortmeldungen! Aber auch die Kirchen: Sägen an ihrem eigenen Ast und bemerken es offensichtlich nicht…

  5. A.S. schreibt:

    Es stimmt, dass du ohne Doppelmoral deine Position halten kannst. Trotzdem möchte ich mich meinen Vorschreibern insoweit anschließen, dass der Vergleich etwas hinkt.
    Anders als Judäa ist Ungarn ein souveräner Staat (der nebenbei keinem Nachbarn mit Vernichtung droht) und hat als solcher selbstverständlich das Recht und die Pflicht über Aufentshalts- und Wohnrechte in seinem Land zu wachen. Auch wenn Martin Schulz das gerne anders hätte.
    Die Argumente und Bedenken von Orbán sind auch nicht einfach mit dem Etikett „unmenschlich“ zu entkräften. Dass Orbán dem Vorbild der „großen“ Länder Europas beim Thema Zuwanderung nicht folgen will kann man wohl kaum verübeln. England, Frankreich, Holland, Schweden und Deutschland haben massive Probleme und keinerlei Lösungsansätze sind in Sicht. Auch jetzt wird lediglich über Quoten geredet, aber nichts darüber wie man die Integrationsschwierigkeiten angehen will. Die Sorge dass Malmöer Zustände sich ausbreiten ist berechtigt.
    Da ist es durchaus verständlich wenn Orbán einen anderen Weg gehen will.

  6. max schreibt:

    Zuerst einmal sind die Muslime, um die es Herrn Orban geht, einmal illegale Einwanderer. Es ist das Recht eines Staates zu definieren, wer einwandern darf und wer nicht. (Schon mal überlegt, was in der Konsequenz aus einem Sozialstaat werden würde, wenn das nicht so wäre?) Der Einwanderer ist danach kein Siedler, denn in Europa bestehen die „Siedlungen“ erstens schon, und zweitens braucht es sie hier schlicht nicht. Es droht den legal eingewanderten nämlich keine Gefahr, gegen die sie sich mittels abgeschlossenen Siedlungen wehren müssten. Der Vergleich mit jüdischen Siedlern in der Westbank hinkt also nicht einmal mehr.

    Peter Scholl-Latour hat in seinem Leben eine Menge Käse erzählt. Aber manchmal auch etwas Gescheites: „Du löst die Probleme von Kalkutta nicht, indem Du Kalkutta hierher holst. Du hast dann lediglich die Probleme von Kalkutta hier auch noch.“

  7. anti3anti schreibt:

    Arabern als Flüchtlingen steht das Menschenrecht zu, in Europa zu leben.
    Arabern, die keine Flüchtlinge sind, steht dieses Recht nicht zu.
    Da Juden in Israel nicht verfolgt werden, haben Juden kein Recht, in Judäa und Samaria zu leben.
    Dort dürfen nur palästinensische Araber siedeln, da sie das ewige Recht haben, Flüchtlinge zu sein.

  8. ManfredM schreibt:

    Ich denke da ganz anders. Mir scheint Deine Position (Duzen erlaubt?) recht naiv und kulturrelativistisch. Die Erfahrung lehrt, dass Muslime – sobald sie die Mehrheit stellen – die sie bis dato (selbstmörderisch) Tolerierenden psychisch und physisch zu Sklaven macht. In diesem Zusammenhang durchaus zu empfehlen: „Das Dschihad-System“ von Manfred Kleine-Hartlage.
    Die Ungarn sind insofern wohl etwas klüger als jetzt wir Deutschen, die auf ewig als moralische Schuldner herumlaufen sollen. Warum darf es einem Volk aus Gründen der Vorsicht nicht erlaubt sein, sich seine unmittelbaren Nachbarn, mit denen man zusammenleben muss, selbst auszusuchen? Schau Dir die No-go-areas in vielen deutschen Städten an und Du wirst vielleicht erkennen, weshalb gerade dort ein unseliger Antisemitismus herrscht…

    • ceterum censeo schreibt:

      Genauso sieht die traurige Realität auf diesem Planeten seit anderthalb Jahrtausenden aus. JEDES Land, in das sie kommen, ob als Gäste oder wie dieser Tage in Europa als Schutzsuchende ( ob berechtigt oder nicht darf für uns keine Rolle spielen, wenn wir überleben wollen ), jedes Land wurde bisher von ihnen in eine Hölle verwandelt, die Einheimischen unterdrückt, versklavt, ermordet und vertrieben. Diese Tatsache kann nur ein Lügner oder Ignorant leugnen.
      So grauenvoll für mich das Bild eines kleinen Jungen ist, der tot am Strand liegt, weil skrupellose europäische PolitikerInnen mit einem Megafon die ganze Welt mit falschen Versprechungen auf gefährlichen Wegen zu uns locken, wäre es für mich noch viel viel schlimmer, meinem eigenen Kind eine Zukunft in einem IS-Staat zu wünschen. Ich erspare uns hier verlinkte Bilder von enthaupteten christlichen Kindern auf der einen Seite und von mißbrauchten moslemischen Kindern, die ( noch keine 10 Jahre alt ) Gefangenen den Kopf absäbeln. So etwas will ich hier nicht erleben müssen! Und so was kommt mit Riesenschritten auf uns zu, wenn sich Ungarn, Polen, Tschechen etc. auch noch weichklopfen lassen.
      Also, vielen Dank Herr Orban,daß Sie ihrem Amtseid treu bleiben, Schaden von den Ungarn fernzuhalten und ganz nebenbei als einziger Landeschef die Gesetze einhalten!
      PS. Juden haben auch, soweit ich weiß, noch nie irgendwo Ärger gemacht, können von mir aus also siedeln, wo immer sie wollen. Gerne auch hier in Deutschland, wenn es nach mir ginge!

      • Nordland schreibt:

        Ja, das sehe ich ähnlich. Herr Buurmann mag mir gerne Doppelmoral vorwerfen, aber die Erfahrungen, die weltweit in muslimisch geprägten Regionen gemacht werden, schränken doch die Glaubwürdigkeit seines Vergleichs zwischen muslimischen und jüdischen „Siedlern“ gravierend ein.

        Der Vergleich ist eher theoretisch. Denn, Herr Buurmann, das müssen auch Sie einsehen, die Dimensionen sind doch deutlich anders.

      • Kwezi schreibt:

        „So grauenvoll das Bild eines kleinen Jungen ist, der tot am Strand liegt….“ Ja, grauenvoll, aber es lohnt sich auch, einen Blick auf die Hintergründe der Reise der weitgehend ausgelöschten Familie zu werfen: https://www.youtube.com/watch?v=QZUuoaq1MLM
        Die Familie soll bereits seit zwei oder drei Jahren in der Türkei ansässig gewesen sein, der überlebende Vater/Gatte hatte einen Arbeitsplatz.

    • schmidtr schreibt:

      Ich bin ganz Ihrer Meinung! Ich bin froh, dass jemand sich überhaupt traut, dass auszusprechen. Wir sind in Europa nicht muslimisch!!!, wir haben jüdisch-christliche Wurzeln und Werte. Selbst Angela Merkel hat ausgesprochen, dass Multikulti nicht funktioniert hat. Diese Menge an Flüchtlingen kann nur organisiert ankommen. Osteuropäische junge Arbeiter, die ich an Autobahnraststätten sehe, sehen weitaus mehr heruntergekommen aus, als diese Flüchtlinge, die gar gut gekleidet und frisiert, ohne Müdigkeit gezeigt bekomme oder in Budapest sah. Ich habe gelesen, es existieren Dokumente, die in Februar gefunden wurden, dass der IS Europa mit einer Flüchtlingsarmada destabilisieren will. In Ungarn angekommen, skandieren die Flüchtlinge Ihre Menschenrechte und verlangen dies und das. Warum machen sie das, nicht bei sich zu Hause? Ich finde, dort sollen sie auf Ihre Menschenrechte pochen. Es gibt natürlich tatsächlich Flüchtlinge, die wirklich vom Krieg flüchten, die aber als Opferschilder hergehalten werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Islamisierung seitdem es den Islam gibt, immer mit Gewalt vonstatten ging. Es sieht momentan eher nach einer Kriegslist des IS aus, was gerade passiert!

    • Sophist X schreibt:

      Das Paradebeispiel ist der Libanon. Dort wurden moslemische angebliche Flüchtlinge massenhaft aufgenommen. Aus einem politisch stabilen, vorwiegend christlichen Land wurde, naja, der Libanon. Ein von konkurrierenden moslemischen Banden kontrolliertes Loch.

    • besucher schreibt:

      Ungarn war übrigens schon mal moslemisch beherrscht. Von 1526 bis 1699. Da erinnert man sich wohl ungern dran.

      • caruso schreibt:

        „Da erinnert man sich wohl ungern dran.“ Sehr ungern. Ungarn war seit I. Stephan auf dem Weg zum Westen und die türkisch-muslimische Besatzung hatte verheerende Folgen, die bis heute zu spüren sind. Ich kann Orbán nicht ausstehen, aber in diesem Fall muß ich ihm recht geben.
        lg
        caruso

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Wenn einer deutsch denkt, heißt es noch lange nicht, dass er der deutschen Sprache mächtig ist: „Manfred M.“ gibt bekannt, „dass Muslime – sobald sie die Mehrheit stellen – die sie bis dato (selbstmörderisch) Tolerierenden psychisch und physisch zu Sklaven macht“. Und weil so ein Deutschdenker sich stets der Sache des „Volkes“ verpflichtet fühlt, grämt er sich darüber, dass die Welt die deutsche Barbarei immer noch nicht ganz vergessen hat und behauptet, „wir Deutschen“ müssten „auf ewig als moralische Schuldner herumlaufen“, als sei das ein Problem und nicht die Nazigesinnung vieler Deutscher, die sofort wieder zu Tage tritt, wenn ein paar mehr Flüchtlinge als üblich ins Land kommen.
      Als etwas klügerer Geist würde sich „ceterum censeo“ erweisen, wenn er mit seiner Aussage: „JEDES Land, in das sie kommen (…) jedes Land wurde bisher von ihnen in eine Hölle verwandelt, die Einheimischen unterdrückt, versklavt, ermordet und vertrieben“, die Deutschen, auf welche dies zutrifft, meinen würde, aber dies ist nicht der Fall und der ganz normale Barbar zeigt stattdessen seine hässlichen Züge: „So grauenvoll für mich das Bild eines kleinen Jungen ist, (…) wäre es für mich noch viel viel schlimmer, meinem eigenen Kind eine Zukunft in einem IS-Staat zu wünschen.“ Denn genau so ist es: Wenn diejenigen, die vor dem IS fliehen, nicht ertrinken, werden sie unweigerlich bzw. „mit Riesenschritten“ für die Errichtung eines IS in Europa sorgen. Weil aber nichts so unendlich ist wie die menschliche Dummheit, schreibt dieser begnadete Denker noch folgendes Postscriptum: „Juden haben auch, soweit ich weiß, noch nie irgendwo Ärger gemacht, können von mir aus also siedeln, wo immer sie wollen. Gerne auch hier in Deutschland, wenn es nach mir ginge!“ Erfreulich zu hören, dass Juden, wenn es nach ihm ginge, in Deutschland siedeln dürfen. Hat ihm eigentlich schon mal einer gesteckt, dass Juden einst sogar in großer Zahl hier siedelten, nun aber nur noch selten anzutreffen sind, was auch damit zusammenhängt, dass die Deutschen, wie es „ManfredM“ formuliert, als moralische Schuldner herumlaufen?
      „Wenn wir überleben wollen“, schreibt cc, dürfe die Frage, ob Flüchtlinge hier Schutz suchen, „für uns keine Rolle spielen“. Nach allem, was ich von ihm lese, dürfte Überleben für ihn ein eher marginales Problem sein. Ein ungetrübter Blick auf die Realität hülfe ihm weitaus mehr.

      • A.S. schreibt:

        „Ein ungetrübter Blick auf die Realität hülfe ihm weitaus mehr.“
        Das schiente wohl auf TexG zuzutreffen, zumindest nach dessen Kommentar zu urteilen…..

  9. Hessenhenker schreibt:

    Wie denn, sind dann nach Hamas-Meinung die muslimischen Flüchtlinge in Deutschland auch „illegale Siedler“?

Seid gut zueinander!

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