Getrennte Flüchtlingsunterkünfte

Nachdem es zu Gewaltausbrüchen in einigen Flüchtlingsunterkünften gekommen ist, erklärt der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek: „Wir müssen alles tun, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern“, und fügt hinzu: „Eine getrennte Unterbringung auch nach den Religionen halte ich für absolut sinnvoll.“

In den letzten Monaten wurden in Deutschland immer wieder Flüchtlingsunterkünfte bedroht und angegriffen. Die Motivation der Angreifer war und ist der Unwille, mit den Flüchtlingen zusammenleben zu wollen. Sie fordern stattdessen eine radikale Trennung von Deutschen und Flüchtlingen und verleihen ihrer Forderung mit Gewalt Nachdruck. Wie skandalös wäre es, wenn die Politik vor dieser Gewalt kapitulieren und tatsächlich Flüchtlinge und Deutsche voneinander trennen würde?

Die Trennung nach Religionen wird gerne als „konfliktsensible Unterbringung“ bezeichnet. Was für ein schönes Wort. Konfliktsensible Unterbringung! Der Begriff Apartheid ist auch richtig, klingt jedoch deutlich unangenehmer.

Was wird eigentlich, wenn die in den Heimen getrennten Religionen irgendwann außerhalb der Heime aufeinander treffen?

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hält eine getrennte Unterbringung nach Religionen wegen der Masse an Menschen nicht für praktikabel, gibt jedoch zu bedenken:

„Wir erleben diese Gewalt seit Wochen und Monaten. Es schließen sich Gruppen nach Ethnien, nach Religion oder Clan-Strukturen zusammen und gehen mit Messern und selbst gebastelten Waffen aufeinander los. Vieles davon ist sicher der Enge in den Unterkünften geschuldet, aber es gibt auch knallharte kriminelle Strukturen.“

Um welche Religion geht es eigentlich? Wer sorgt hier für kriminelle Strukturen? Die Buddhisten? Die Zeugen Jehovas? Nein! Die Religion des Friedens. Wendt erklärt:

„Da kämpfen Sunniten gegen Schiiten, da gibt es Salafisten unterschiedlichster Ausprägung. (…) Frauen werden zur Verschleierung gezwungen. Männer werden gezwungen zu beten. Islamisten wollen dort ihre Werte und Ordnung einführen.“

Das kann ja heiter werden. Da haben sich Katholiken und Protestanten in Deutschland nach Jahrhunderten endlich aneinander gewöhnt und jetzt kommen Sunniten und Schiiten und veranstalten hier einen Dreißigjährigen Krieg Teil Zwei.

Zwei Gruppen haben in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs besonders gelitten: Frauen und Juden. Die Zahl der Hexenprozesse stieg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts dramatisch an und der Reformer Martin Luther brutalisierte mit seinen Schriften die Beziehung zwischen Christen und Juden. In seinem „Handbuch über die Judenfrage“ erklärt er:

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich.“

Das sind die Worte eines Reformers! An diese Worte denke ich immer, wenn ich Menschen von religiösen Reformern fabulieren höre.

Auch heute sind es in nicht unerheblichen Maße Frauen und Juden, die unter den importierten „knallharten kriminellen Strukturen“ zu leiden haben. Zur Stellung von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsheimen weiß Rainer Wendt einige unschöne Dinge zu berichten:

„Hier lässt sich das wahre Ausmaß der Gewalt nur schätzen, weil Frauen und Kinder oft aus Angst keine Anzeige erstatten. Da geht es auch um Missbrauch und Vergewaltigung.“

Für Juden hat sich die Situation in Deutschland in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Im Jahr 2014 erschallte auf den Straßen von Deutschland, von Essen bis Gelsenkirchen, die Forderung, Juden zu töten. Es waren muslimische Münder, die riefen: „Juden ins Gas“, „Scheiß Juden“, „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“ und „Ihr Juden seid Bestien“.

Sämtliche Morde der letzten Jahre in Europa, die an Menschen verübt wurden, weil sie Juden waren, gehen auf das Konto von Islamisten. Am 24. Mai 2014 um 16.59 Uhr brüllte ein Teil des Publikums in der mit 18.000 Muslimen besetzten Lanxess Arena in Köln lautstark “Verflucht sei Israel!”. Am selben Tag wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel von einem französischen Muslim erschossen. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, von Muslimen brutal zusammengeschlagen.

Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war.

Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem Muslim getötet, drei der Opfer waren Kinder.

In der Stadt Odense in Dänemark wurden Ende 2008 zwei Israelis von einem Muslim angeschossen. Im selben Jahr weigerte sich eine dänische Schule, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde, weil muslimische Kinder nicht friedlich auf jüdische Kinder reagieren.

Im Januar 2015 tötete Amedy Coulibaly vier Menschen in einem Supermarkt in Paris, weil die Juden waren!

Seit Jahren werden in Europa Juden von Islamisten verfolgt und ermordet, aber kaum werden in einem deutschen Flüchtlingsheim mal Christen von Islamisten verprügelt, da denkt die Polizei gleich über eine Trennung der Religionen nach. So schnell kann sich der Wind drehen.

Nein! Eine Trennung kommt nicht in Frage. In Deutschland wird der Müll getrennt, nicht Menschen! Hier darf einfach nicht getrennt werden, im Gegenteil: Es muss sogar vereint werden! Islamisten und Neonazis gehören zusammen in eine Zelle gesperrt! Da wächst dann zusammen, was zusammengehört!

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Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Honestly Concerned. Vielen Dank!

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27 Antworten zu Getrennte Flüchtlingsunterkünfte

  1. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Eine Trennung nur für Flüchtlinge oder Flüchtende oder Geflüchtete ist ungerecht. Auch die Nichtflüchtlinge haben Anspruch auf eine Trennung. Die Anhänger Mohammeds können auch für Nichtflüchtlinge zur Belastung werden. Die EU könnte als Trennlinie eine EU Außengrenze einrichten und diese Grenze schützen, so wie das Staaten normlerweise tun. So könnten auch Umzüge aus der EU in die USA oder Israel von Nichtanhängern Mohammeds überflüssig werden.

  2. Malte S. Sembten schreibt:

    Was wird eigentlich, wenn die in den Heimen getrennten Religionen irgendwann außerhalb der Heime aufeinander treffen?

    Das klingt so „ausgewogen“, so unparteiisch. Als würden, wenn Moslems und Christen aufeinander treffen, Moslems und Christen aufeinander losgehen. In Wahrheit gehen aber fast immer nur Moslems auf Christen los, nicht umgekehrt.
    Davon abgesehen ist das natürlich eine sehr nahe liegende Frage.

  3. American Viewer schreibt:

    Nette Karikatur von Marian Kamensky zum Thema:

  4. American Viewer schreibt:

    „Seid“ und „Bestien“ wurden richtig geschrieben. Das würde man diesen Leuten eigentlich gar nicht zutrauen.

  5. A.mOr schreibt:

    Das sind die Worte eines Reformers! An diese Worte denke ich immer, wenn ich Menschen von religiösen Reformern fabulieren höre.

    ZB auch an die Worte von Hamed Abdel-Samad?
    http://www.welt.de/politik/ausland/article146903739/Mohammed-war-ein-Massenmoerder-und-ein-kranker-Tyrann.html

  6. A.mOr schreibt:

    Merkel: „ist mir egal…“
    Who’s „PI“?

    Nägel mit Köpfen.

  7. A.mOr schreibt:

    Auch heute sind es in nicht unerheblichen Maße Frauen und Juden, die unter den importierten “knallharten kriminellen Strukturen” zu leiden haben.

    Und was da noch komme?
    ZB, diese Frau aus Ungarn, einseitig verstrahlt?
    https://www.youtube.com/watch?v=TILmsHQ6DYw .
    Wir „kennen“ ja unsere Ungarn…

    Andere Sache?
    Nehmt Rechtsradikalen die Kinder weg!
    Oder Kita ab 0?
    http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article146904927/Nach-Hetze-ist-das-Umgangsrecht-in-Gefahr.html

  8. A.mOr schreibt:

    Was wird eigentlich, wenn die in den Heimen getrennten Religionen irgendwann außerhalb der Heime aufeinander treffen?

    Die werden sich schon einigen?

    Bzw, kennen wir das nicht bereits?
    Friede, Freude, Einkaufen in Berlin.

  9. A.mOr schreibt:

    Nachdem es zu Gewaltausbrüchen in einigen Flüchtlingsunterkünften gekommen ist, erklärt der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek: “Wir müssen alles tun, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern”, und fügt hinzu: “Eine getrennte Unterbringung auch nach den Religionen halte ich für absolut sinnvoll.” (…)
    Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hält eine getrennte Unterbringung nach Religionen wegen der Masse an Menschen nicht für praktikabel, (…)

    Vorschlag aus dem Saarland: „Noch sind wir nicht verloren.“
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/29/innenminister-saarland-es-herrscht-chaos-in-deutschland/
    (Nur eine Momentaufnahme.)

  10. max schreibt:

    Und wieder einmal bestätigt sich das Wort von Scholl-Latour, der neben viel Blödsinn auch ab und zu mal was Gescheites gesagt hat: „Du hilfst Kalkutta nicht, wenn Du Kalkutta hierher holst. Du hast dann lediglich die Probleme von Kalkutta auch hier.“

  11. Bergstein schreibt:

    Der Artikel, ist zwar im Wesentlichen ganz gut, die Parallelen zwischen Christentum und Islam werden leider, wie so häufig, zu Unrecht gezogen. Der Dreißigjährige Krieg begann 100 Jahre nach Aufkommen der Reformation. Der Krieg zwischen Schiiten und Suniten dauert schon mehr als 1.300 Jahre. BRD importiert gerade nicht den Dreißigjährigen Krieg, sondern eine strukturell begründete Gewalt.

    • A.mOr schreibt:

      Zwei Gruppen haben in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs besonders gelitten: Frauen und Juden.

      Im Dreißigjährigem Krieg (1618-1648) haben wirklich alle gelitten, Mensch, Vieh und Schwedentrunk, nur die Heerzügler hatten ihren Spaß.
      Wir sprechen von zwar regional zT. recht unterschiedlichen Zerstörungshorizonten, allerdings auch von solchen, die wir als 100% angeben.

      Der gesamte deutschsprachige Raum (Mitteleuropa), ohne Rücksicht auf andere gesprochene Sprachen in selbem Raum, so kann man verallgemeinernd darstellen, war Schlachtfeld und überzogen mit Pest und Krankheiten, Hunger und Leiden, Perversion und Sadismus.

      Frauen, Juden inklusive jüdischen Frauen, jüdische Männer exklusive Frauen, sogar Tsiganer in- und exklusive Frauen, vielleicht gar litt zB ein Sorbe undefinierten Geschlechts?
      Auch außerhalb der Zeitspanne 1618-1648. Nein?

      Zustimmung mit Bernstein, der „Gegensatz Schii/Sunni“ ist eine ganz andere Kategorie als ein Schlachtfest zwischen 1618-1648 in Mitteleuropa.
      Und ansonsten auch nichts weiter als ein Richtwert für Theoretiker.
      Sage ich mal so.
      Schii oder Sunni, als ob Daesh (den ahnungsvollen Westlern besser als „Islamischer Staat“ bekannt) das tatsächlich kümmern würde, zB?

  12. ceterum censeo schreibt:

    „In den letzten Monaten wurden in Deutschland immer wieder Flüchtlingsunterkünfte bedroht und angegriffen.“ Ja bitte? Ähm, ist mir was entgangen? Vielleicht eine Schweinshaxe auf einem Unkrautacker, auf dem niemand vorhatte, eine Unterkunft zu errichten? Und bitte jetzt nichts von Heidenau! Wir wissen doch mittlerweile, wer dort randaliert hat.
    Der Rest Ihres Artikels ist nichts als die Wahrheit.

    • Eliyah schreibt:

      Wir wissen doch mittlerweile, wer dort randaliert hat.

      Wen meinen Sie mit dem „wir“ und was sollen „wir“ wissen? Ich kann auf jeden Fall nicht gemeint sein.

      • A.mOr schreibt:

        Es geht die Version, daß Linksradikale bei Heidenau die aggressive Stimmung verursachten und beförderten.

        • ceterum censeo schreibt:

          Man kann es auf Videos sehen und der Bürgermeister hat es bestätigt.
          Aber die Leute glauben eben nun mal, was in der Zeitung steht. Ist eben zu viel verlangt, mal das Netz zu Rate zu ziehen. Egal, bald wachen die Letzten auch noch auf, leider ist es dann zu spät.
          Einige Zeitgenossen reden scheinbar noch nicht einmal mit ihren Mitmenschen, sonst wären sie etwas besser informiert. Hier auf dem Lande reichte ein Tag und man fiele vom Glauben an einen guten Ausgang ab: jeden Tag eine neue Turnhalle, Pension oder Schule. Und jedes mal ein, zwei Tage später nicht etwa böse Rechte, die randalieren, sondern Messereien und Mord und Totschlag durch die lieben Gäste.

        • Ron schreibt:

          Dazu kann ich nur sagen: Jedermann, der seine Stimmung von Demagogen aufhetzten lässt, ist ein dämlicher Trottel- egal, ob links oder rechts.

  13. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Getrennte Flüchtlingsunterkünfte“

    Phantastisch! Damit sich unsere Einwanderer nicht gegenseitig an den Hals springen, müssen Flüchtlingsunterkünfte getrennt werden.
    Wäre es indessen nicht sinnvoller, ein früheres Konzept zu reaktivieren b.z.w. zu erhalten – getrennte Länder?

  14. Eliyah schreibt:

    Islamisten und Neonazis gehören zusammen in eine Zelle gesperrt! Da wächst dann zusammen, was zusammengehört!

    Gefährlich, gefährlich. Die werden nach kurzer Zeit merken, dass sie tatsächlich aus einem Holz geschnitzt sind und sich verbünden.

  15. Hessenhenker schreibt:

    Ist die Bagdadbahn eigentlich endlich fertiggestellt?
    Dann könnte doch das Land, zu dem der islam gehört, endlich die ehemalige osmanische Küstenprovinz annektieren, um Platz für nach Religion getrennte Refugees zu schaffen!

    Auch die Beschilderung steht vor Mecca schon auf der Autobahn: “Muslims only”.

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