Freie Meinung? Eher nicht!

Am 28. September 2015 forderte Zekeriya Altug vom Muslimverband DITIB bei „Hart aber fair“, „dass man die Sachen, die man für heilig hält, wie den Koran oder den Propheten, respektiert und nicht provoziert mit diesen Symbolen.“

Als der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad daraufhin fragte, ob dies bedeute, dass er kein Recht habe, eine Biographie über Mohammed zu schreiben, bekam er folgende eindeutige Antwort:

„Ein kritisches Buch ja, ein Pamphlet, wie Sie das gemacht haben – eher nicht.“

Wenn es nach Zekeriya Altug geht, so hat Hamed Abdel-Samad „eher nicht“ das Recht, eine Biographie über Mohammed zu schreiben, weil es ein Pamphlet sein soll! Was ein Pamphlet ist, entscheidet natürlich Zekeriya Altug in seiner Funktion als muslimischer Inquisitor. Mir fallen da spontan zwei weitere Pamphlete ein.

Erstens: „J’accuse“ von dem französischen Schriftsteller Émile Zola. In diesem Pamphlet prangert der Autor den aktuellen Judenhass in seinem Land an. Für diese Schrift musste Zola einige Zeit ins Exil gehen.

Zweitens: Die illustrierten Spottschriften Martin Luthers auf den Papst. Für diese zehn Holzschnitte aus dem Jahr 1545 gab es richtig Ärger mit der katholischen Kirche.

Wenn es um Schmähschriften geht, fällt einem religiösen Fanatiker nur das Verbot ein. Ein Fundamentalist erträgt es nicht, wenn einem anderen Menschen das, was ihm heilig ist, nichts bedeutet – aber so ist es nun mal! Manche mögen Coke, andere lieber Pepsi. Dann gibt es welche, die können mit dem ganzen Zuckerzeugs überhaupt nichts anfangen. Genauso ist es mit Religionen. Coke hat den Santa Claus, der Islam hat Mohammed. Es ist alles eine Frage des Geschmacks! Im Grunde ist der Islam wie Pepsi. Es gibt gute und schlechte Seiten und beide Phänomene haben sich erstaunlich schnell über die ganze Welt verbreitet, trotz nicht zu leugnender schwerer Konkurrenz.

War das jetzt eine Schmähung des Islams? رغم ذلك

Stellen wir uns mal vor, Hamed Abdel-Samad hätte ein kritisches Buch über Karl den Großen geschrieben und jemand käme nun daher, nennen wir ihn mal Zekeriya Altklug und erklärte, Abdel-Samad solle nicht so ungezogen über den Frankenkönig schreiben, denn für ihn sei Karl nun mal etwas ganz heiliges. Karl zu beleidigen, sei für ihn so schlimm, wie die eigene Mutter zu beleidigen und wer eine Karikatur von Karl macht, provoziere! Karlahu Akbar!

Was für ein Spinner, würde die deutliche Mehrheit in Deutschland denken und statt bei „Hart aber fair“ würde man Altklug wild gestikulierend auf einer Bierkiste in irgendeiner schäbigen Ecke in Dortmund stehen sehen.

Jeder hat das Recht, alles heilig zu finden. Es gibt Leute, die verehren Kühe! Katholiken zum Beispiel verehren Esspapier als Gott! Ohne Quatsch. An Fronleichnahm tragen Katholiken eine sogenannte Monstranz durch die Welt, in der sich eine Oblate befindet, in der sich, so glauben es die Katholiken, Dank dem Wunder der Wandlung Gott befindet und zwar der Substanz nach in der Form des Leibes Christi! Der Katholik glaubt nämlich, bei der Kommunion Gott zu essen und zwar in Form des Fleisches eines vor zweitausend Jahren verstorbenen Juden! So steht es im Katechismus der Katholischen Kirche bei Nummer 1376. Wer das nicht glaubt, ist kein Katholik!

„Wer leugnet, dass im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft, wirklich und wesentlich der Leib und das Blut zugleich mit der Seele und der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und folglich der ganze Christus enthalten ist, und behauptet, er sei in ihm nur wie im Zeichen, im Bild oder in der Wirksamkeit, der sei ausgeschlossen.“ [Konzil zu Trient, in Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, Nr. 577. Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1374]

Die Katholische Kirche haut zweitausend Jahre altes Fleisch raus! Wenn das kein Gammelfleischskandal ist. Jede Dönerbude wird für deutlich weniger dicht gemacht! Da frage ich mich doch, was macht bloß ein katholischer Vegetarier? Gibt es für ihn eine Hostie ohne Fleisch? Einen Tofu-Jesus sozusagen oder einen Gemüse-Christus? Zudem bietet die katholische Kirche Wein aus dem Jahre 33 a.D. an. Hat die Kirche dafür eigentlich eine Schankgenehmigung?

War das jetzt eine Schmähung des Katholizismus? Omnibus idem!

Martin Luther glaubte nicht an Fronleichnahm und nicht an den Glauben, Jesus sei der Substanz nach in der Hostie vorhanden. Er schrieb einige Pamphlete dagegen. Pamphlete sind völlig in Ordnung! Vor kurzem schrieb ein Freund von mir auf Facebook:

„Wir kommen nicht weiter, wenn Aleviten über Sunniten herziehen oder umgekehrt. Gilt auch für (orthodoxe) Christ*innen. Respekt vor unterschiedlichen religiösen Überzeugungen!“

Mal ganz unabhängig davon, dass die Schreibweise unterstellt, es gäbe keine nenneswerten Frauen und Transgender unter Aleviten und Sunniten, kommentierte ich:

„Ich finde es völlig okay, über Religionen herzuziehen in Anbetracht dessen, was Religionen so alles machen. Ich finde ein bloßes Herziehen über Religionen sogar sehr vorbildlich, wenn nicht sogar aufklärerisch! Viele Menschen wählen Waffen. Ich aber wähle Worte. Ich kann da nichts schlimmes dran finden. Ich finde es respektlos, mir den Mund zuverbieten.“

Vielleicht liegt da der Trick? Man muss etwas nur zur Religion erklären, Respekt einfordern und schnell beleidigt sein und schon bekommt man Sonderrechte. Ich gründe hiermit eine neue Religion! Ich nenne sie Osmeum!

Ein Osmeum glaubt, dass Gott sich in der freien Meinung offenbart. Zekeriya Altug hat somit meinen Glauben zutiefst beleidigt mit seinen „eher nicht“. Ich fordere, dass er sich entschuldigen und von allen Ämtern zurücktreten muss. Osmeumphobe Leute wie Zekeriya Altug dürfen einfach keinen Platz in deutschen Talkshows bekommen. Was? Ich widerspreche damit meinem eigenen Glauben? Was ich sage, sei nicht der wahre Osmeum? Willst Du ein paar auf Fresse, oder was?

Jeder kann heilig finden was er will, aber niemand darf von mir verlangen, diese Heiligkeit in irgendeiner Form ernstzunehmen.

Mohammed ist mir nicht heilig. Er ist für mich weder ein Prophet noch ein Mensch mit Vorbildfunktion, sondern nur eine historische Figur wie Kleopatra oder Hitler – vermutlich etwas näher dran an Hitler, geschlechtsspezifisch betrachtet.

Mohammed war ein Feldherr. Er hat Schlachten geschlagen, Menschen getötet, Sklaven gehalten und Frauen vergewaltigt. Er war ein Kind seiner Zeit; ein Soldat, der vor ungefährt tausendvierhundert Jahren in Arabien gelebt hat. Für mich ist Mohammed nicht bedeutsamer als jeder beliebige Bäcker aus Mekka – im Gegenteil: Ich mag Brötchen lieber als den Koran!

Wer glaubt, Mohammed sei ein Prophet gewesen, der zum Himmel gefahren ist und den Mond gespalten hat, kann das gerne glauben, aber ich habe alles Recht, das himmelschreiend lächerlich zu finden!

Ich finde es albern, sich fünf mal am Tag betend nach dem Ort zu verbeugen, von dem aus Mohammed in den Himmel geritten sein soll und zwar auf einem weißem pferdeähnlichen Reittier mit Flügeln und Menschenkopf, wie ich hinzufügen möchte. Ich finde es auch komisch, dass ein Moslem am Ende der Gebete stets auf seine linke und rechte Schulter schaut, um die Engel zu grüßen, die dort sitzen sollen. Ich bin zwar ein großer Fan der Muppets, aber das ist sogar für mich zu schwul!

War das jetzt wieder eine Schmähung des Islams?

أنا لا تعطي اللعنة

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28 Antworten zu Freie Meinung? Eher nicht!

  1. konerad schreibt:

    Ihr intell..ent daherkommendes Geschmarr ist Volksverhetzung.

    Selbstverständlich haben Sie auch vor Gott die Freiheit, einfältig zu sein und dummes Zeug zu reden. Aber haben Sie wirklich das Recht, Menschen mit Ihrem Geschmarr wild zu machen? Genau darauf läuft Ihr Vorgehen hinaus! Und deswegen sind Sie eigentlich ein Feind der Freiheit und eines vernünftigen staatsbürgerlichen Verhaltens. Ich bin zur Feindesliebe verpflichtet, also sollte ich morgen, Freitag, bei trockenem Brot und Leitungswasser für Sie fasten.

    Die Karrikaturisten-Täter des „Charlie Hebdo“ sind mit ihren Mördern in der gleichen Hölle!

    Wollen Sie auch dahin?

    • Paul schreibt:

      „Konrad !“ sprach die Frau Mama,
      „Ich geh‘ aus und du bleibst da.

      Sei hübsch ordentlich und fromm,
      Bis nach Haus ich wieder komm‘.
      Und vor allem, Konrad hör‘ !

      Schreib beim Tapf’ren nie mehr,
      weil es ist für Dich zu schwer.
      Laufe lieber durch den Matsch,
      aber schreib‘ nicht solchen Quatsch.
      (Frei nach Struwelpeter)

  2. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    ich möchte Dich auf eine kleine Unkorrektheit in Deinem sehr beachtenswerten Artikel hinweisen.
    „Zudem bietet die katholische Kirche Wein aus dem Jahre 33 a.D. an.“

    Zuvor schreibst Du, das sie 2000 Jahre altes Fleisch anbieten. Du schreibst nicht Brot.

    Da der Wein in das Blut Christi verwandelt wird, müsstest Du schreiben:
    „Zudem bietet die katholische Kirche Blut aus dem Jahr 33 a. D. an“. 😉

    Herzlich, Paul
    und vielen Dank für die weitere Demaskierung des Islam.

  3. David Serebrianik schreibt:

    Einer der besten Artikel von Dir, Gerd!

  4. Nordland schreibt:

    In der Tat, das war mir auch aufgefallen, als ich die Sendung sah. Es zeigt sich in seiner Aussage – wenn ich sie mal nicht nur satirisch aufs Korn, sondern ernst nehme – ein klarer Drang nach Relativierung unserer Meinungsfreiheit. Der Teilnehmer an der Sendung möchte, dass man alles sagen darf, solange es nichts negatives über den Propheten oder sonstige Bestandteile seiner Religion ist. Da auf diese Weise nicht nur die Meinungs- sondern auch die Religionsfreiheit partiell schlicht abgeschafft werden würde, spiegelt diese Forderung eine grundgesetzfeindliche Einstellung wider.

    Aber Sie sind da einsamer Rufer in der Wüste, Herr Buurmann. Schon bei Charlie Hebdo haben viele den Bock zum Gärtner gemacht und von einer angeblichen Schmähung religiöser Gefühle durch die Karikaturen gesprochen. Ganz vorne dabei: Deutsche Linke. Ein Beispiel stellt das Magazin Panorama dar: http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2015/Wenn-Meinungsfreiheit-zur-Waffe-wird,meinungsfreiheit108.html

    • A.mOr schreibt:

      Hat mir gerade erst ein albanischer Flüchtling (nu, einer, der im Flüchtlingshaus wohnt) auch erzählt: „die Leute von Charlie Hebdo haben sich selbst umgebracht! Mohammed mit Bombe auf dem Kopf, das geht nicht!“

      (Übrigens, sehr „schlau“?, definiert dieser Mann ‚Antisemitismus‘ als Feindschaft gegen Araber und Moslems.)

      Und was sagt Frau Merkel (wenn auch nicht direkt hier im Gespräch involviert) dazu ?

      Ist zukünftig (wie schon in Vergangenheit) also die Frage: „lohnt sich das Risiko der eigenen Ermordung für die Verteidigung der Meinungsfreiheit?“
      Zumindest, so sieht’s denn aus, haben wir nun potentiell reichlich mehr Menschen in der freien Welt, die einstige Ernsthaftigkeit hinter dieser Frage ernsthaft zu hinterfragen. Möglicherweise dann durch sehr konkretes Tun.
      Geschichte wiederholt sich, sagt man doch so?

      • levrak schreibt:

        Und „Die Welt“ liest mit. Passend zum Thema des Artikels.

        Als Passage herausnehmen möchte ich allerdings einen OT-Seitentritt des Interviewten zum Thema „Nation“.

        Die Welt: Gibt es einen Unterschied zwischen Dänemark und Deutschland? Sind die Dänen, wie man bei uns lesen kann, fremdenfeindlich geworden?

        Rose: Wir sind, glaube ich, politisch weniger korrekt als die Deutschen. Dafür werden die Debatten in Deutschland gründlicher geführt. Und das intellektuelle Niveau ist höher als bei uns. Ihr seid viel stärker von der Geschichte traumatisiert als wir. Ihr habt das Gefühl, der ganzen Welt etwas zu schulden, wir nicht. Nation ist für Euch ein Schimpfwort, der Nationalstaat etwas Schlimmes, das abgeschafft gehört. Deswegen könnt Ihr die Osteuropäer nicht verstehen, die sich Auflagen aus Brüssel widersetzen. Für die Polen war der Nationalismus das Tor zur Freiheit, für die Deutschen der Weg in die Barbarei. Wenn die Deutschen von „Integration“ in Europa reden, dann meinen sie die Abschaffung des Nationalstaates. Sie begreifen nicht, dass Nationalismus sowohl negative wie positive Aspekte beinhalten kann. Es kann auch einen liberalen Nationalismus geben, dem es um die Freiheit der eigenen Nation geht, nicht um die Macht über andere. Es geht auch nicht ohne Grenzen, denn sie definieren, wo ein Staat aufhört und ein anderer anfängt. Die Idee eines Europas ohne Grenzen ist schön, aber illusionär.

        http://www.welt.de/kultur/article147037221/Es-gibt-eine-Selbstzensur-gegenueber-dem-Islam.html

  5. Adolf Breitmeier schreibt:

    732 schlug Karl Matell (der Hammer) bei Tours und Poitiers die eindringenden Araber/Mohammedaner vernichtend und sie zogen sich über die Pyrenäen zurück. Beim ,,Flüchtlingsdschihad“ kann man keine Schlachten schlagen (das kommt allerdings dennoch auf uns zu, bald, nicht ungeduldig werden), da müsste man politischen Weitblick haben und sehr unpopuläre (wirklich unpopuläre??) Entscheidungen treffen, hart und eigensüchtig, zielgerichtet auf den eigenen Vorteil >>> weil das andere auch tun, AUCH die Zuwanderer, und gerade die!!

  6. Heinz Jaskolla schreibt:

    Kleine Korrektur: Moslems verneigen sich gen Mekka – das ist nicht der Ort der „Himmelfahrt“ des Mohammed – diese soll in Jerusalem stattgefunden haben, wo heute die al Aqsa-Moschee steht.
    Zwar die ursprüngliche Gebetsrichtung Jerusalem, dies wurde jedoch mit der Sure 2 geändert.
    Besser, Sie verbessern das.

  7. atticusfinch2014 schreibt:

    Mohammed war übrigens keine historische Persönlichkeit. Vielmehr dürfte es sich um eine arabische Weiterentwicklung von Jesus handeln (wenn man das so liest, ist das fast unglaublich, ich weiss). Mohammed bedeutet „der gepriesene“ und abdallah ist nicht sein Vater sondern „Knecht Gottes“, womit „mohammed abdallah“ nicht Mohammed der Sohn von Abdallah bedeutet sondern „der gepriesene Knecht Gottes“, womit Jesus gemeint ist. Wie es dazu kam, lässt sich nicht in einigen wenigen Sätzen erklären. Deshalb verweise ich auf die nachfolgende Publikation:

    http://www.amazon.de/Die-dunklen-Anf%C3%A4nge-Forschungen-Entstehung/dp/3899301285/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1443623765&sr=1-1&keywords=karl+heinz+ohlig

    Da es sich um keine reale Person handelt sondern um eine erfundene, kann diese Figur, die im Übrigen keinesfalls eine Vorbildfunktion haben kann, „beleidigt“ werden, wie man auch ohne Probleme „Lex Luthor“ beleidigen kann.

  8. anti3anti schreibt:

    1.) Karl den Großen darf man nicht beleidigen! Ohne Karl den Großen könnten wir nicht den letzten Propheten beleidigen. Denn ohne Karl den Großen wären wir begeisterte Anhänger des Propheten!
    (D.h. ich nicht)

    2.) Zekeriya Altklug ist seiner Zeit gar nicht mehr weit voraus, wenn er vorhersagt, dass man den Propheten in Deutschland nicht beleidigen darf.

    3.) Émile Zola durfte aus dem Exil nach einem Jahr nach Frankreich zurückkehren. Hamed Abdel-Samad wird im Exil bleiben.

    4.)Martin L. hat immer noch Ärger mit der Katholischen Kirche.

    5.) Der katholische Vegetarier kann bedenkenlos die Hostie verzehren, da sie lediglich aus Weizenmehl und Wasser besteht. Die Hostie (Opfer) symbolisiert das Ende des jüdischen Opferns, das mit Jesus Selbstopferung beginnt. Das jüdische Opfer im Tempel zu Jerusalem war ein Tieropfer, kein Menschenopfer, und durfte teilweise sofort verzehrt werden. Das christliche Opfer ist eigentlich kein Opfer und nicht zum Verzehr geeignet. Jesus bestand nicht aus Weizenmehl und Wasser!

    • Hessenhenker schreibt:

      „Jesus bestand nicht aus Weizenmehl und Wasser!“

      Da muß ich „mit Respekt“ aber mal nachfragen, ob das auch wissenschaftlich gesichert ist? Wenn Gott gewollt hätte, daß Jesus aus Weizenmehrl und Wasser besteht, wäre das nach byzantinischer Glaubens-Auslegung so gewesen!

    • caruso schreibt:

      Ich habe auch mit der kath. Kirche immer noch ärger, dabei bin kein M. Luther, sondern
      eine alte Jidene. – Lieber anti3anti, sagen Sie nur einer gläubigen Christen, daß sein Opfer eigentlich kein Opfer ist!! Auch wenn er Ihren Schädel nicht einschlägt, wie er das noch vor einigen Jahrhunderten sicher getan hätte, wird er total beleidigt sein und wird mit Ihnen nie mehr ein Wort reden. Ob für Sie das ein Verlust wäre ist eine andere Frage.;-)
      lg
      caruso

      • anti3anti schreibt:

        Seit dem Untergang des Tempels zu Jerusalem wird das Opfern durch Lernen und Gebete ersetzt. Die Christen „opfern“ einen Juden, um erlöst zu werden. Das Jüdische Opfern ist ein Ritus. Die Erlösung erfolgt weder durch Beten, noch durch Lernen, noch durch Nahrungsmittel-Opfer, sondern allein durch gute (= gottgefällige Taten).
        Opfern wie Beten und Lernen bedeutet für Juden nicht, etwas zu geben, um mehr zu erhalten. Das ist die christliche Definition des (blutigen) Opferns. Auch der Holocaust kann unter christlichem Opfern subsumiert werden (die Opfer des …).

    • A.mOr schreibt:

      anti3anti,
      scharf-ironisch wie gewohnt und tricky!
      Doch befürchte ich, daß der Allgemeinheit Dein Punkt 1.) etwas eingehender erklärt werden kann.

      Um einer Verwechslung der Karle vorzubeugen, es war Karl Martell (Großvater vom Großen), der in einer der Schlachten gegen invasive moslemische ‚Sarazenen‘ (bei Tours & Poitiers, 732) obsiegte. Was ihm (später, und überhöhend) als „Rettung des Abendlandes“ angerechnet wurde und bis heute von historisch ungenauen Bezeichnern zugerechnet wird.

      (Tatsächlich kamen die Sarrazenen munter weiter zum Plündern und Menschenrauben vorbei, wollten aber das Frankenreich -so scheint’s- garnicht als Landmasse einnehmen. Vielleicht, weil es zu der Zeit kein Bedarf an Rentenkassenträgern gab? Oder man fand die Franken noch nicht würdig Anhänger des Pro-Fetten zu werden? Brauchte man schließlich noch nicht, Frauen und Kinder konnte man ohne größeren Aufwand mitnehmen; keine Währungsprobleme.)

      Nu, eigentlich, tricky!, steckt in Deinem Punkt 4.) der weise Hinweis!
      Ohne dem Karl (dem Großen, und „Kaiser“ von Rom) hätte die Katholische Kirche heute keinen Ärger mit Martin Luther.
      (Wegen dessen „Sachsenmission“ bzw „Sachsenkriege“.)

      Die karlrömischen Franken haben den Katholizismus nicht nur ins Sachsenland gebracht (damit diese protestantisieren konnten), sie haben auch den Arianismus der (West-) Goten ausgetrieben, damit jene katholisieren konnten, so daß jene das Maurenland Iberien zurückerobern konnten: ‚Reconquista‘.

      Die Reconquista war abgeschlossen im Jahre 1492 mit der Eroberung von Granada.
      Im selben Jahr entfleckte der Jude Columbus „Amerika“ auf der Weltkarte, circa.
      Konsequenterweise wurden in nämlich wiederum selben Jahr auch die Juden des Landes (die Spanier, bzw Sepharden, von der Landesbezeichnung Sfarad hergeleitet) verwiesen, so wie etwas später (vielleicht weil Sefarden auch nach Norddeutschland einmarschierten?) der Protest des Martin Luther gegen die katholische Vorherrschafft ebenfalls dessen judenverachtende Haltung beförderte.

      So eine Art christlich-moslemisches Pingpong gegen Juden, welches konsequenterweise im heutigen Frankenreich durch moslemische und sonstige christatheistische Horden seine Fortführung erfährt.

      Selbstverständlich jedoch sind die Spieler dieses christlich-moslemischen Pingpongs keine Antisemiten.

      Die finden wir woanders, wie Bassam Tawil uns heute verrät:
      „Palästinenser: Wir sind die neuen Nazis“.
      http://de.gatestoneinstitute.org/6609/palaestinenser-nazis

  9. Hessenhenker schreibt:

    Jetzt reicht es aber mit dem Gammelfleisch, ich werde Vegetarier!
    Ist auch besser für das Karma.

Seid gut zueinander!

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