Chaya Tal, Jüdin und Friedenshindernis

Ich bin schon oft mit Judenhass in Berührung gekommen, nicht selten in Form von Hassmails, die mir seit Jahren zugeschickt werden, dass aber mal vor meinen Augen eine gute Freundin fertig gemacht wird, einzig und allein weil sie Jüdin ist, das hätte ich nie gedacht. Dann aber kam Jennifer Bligh.

Für das Magazin Bento hat Jennifer Bligh einen Artikel verfasst, der einen erschreckend offenen Judenhass zur Schau stellt. Jennifer Bligh darf sich rühmen, mit diesem Artikel das selbstgerechteste Urteil über einen Juden gefällt zu haben, seit Shakespeares Portia. Schon der erste Satz zeigt, wie die Autorin tickt:

„Chaya Tal, 24, behindert mit ihrem Wohnort den Friedensprozess.“

Chaya Tal ist eine gute Freundin von mir. Sie wurde in Russland geboren, wuchs jedoch in Deutschland auf. Sie selber beschreibt sich wie folgt:

„Durchs Leben wurde ich gebracht von meiner “jiddischen Mamme”. Geprägt wurde ich vor Allem von schwedischen Kindermärchen, deutscher Nachkriegsliteratur, hebräischer Sprache, israelischen Liedern, jemenitischer Geschichte und dem jüdischen Religionsgesetz. Ich habe eine besondere Liebe zum Schreiben, zu Katzen, Musik, Wandern, Politik, Couchsurfing, Reparaturarbeiten, Sauberkeit und elektrischen Werkzeugen.“

Das klingt wirklich wie ein böses jüdisches Weib, das allein durch seine Existenz den Frieden bedroht.

Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie Chaya regiert hat, als ihr vorgeworfen wurde, sie sei ein Friedeshindernis. Sie wird gelacht haben. Sie tat es auch. Dieses Lachen war für Jennifer Bligh jedoch ein Anlass, Chaya zu diffamieren und das Lachen als „unschön“ zu bezeichnen. Für Judenhasser lachen Juden immer „unschön“.

„Chaya lacht unschön auf. „Ich soll ein Friedenshindernis sein?“ Die meisten Siedler seien doch überhaupt nicht militant, einzelne Gruppen würden einfach nur herausgenommen und falsch dargestellt. Was sie dabei ignoriert: Es geht gar nicht darum, wie manche Siedler sich verhalten. Sie alle, egal ob freundlich oder militant, verstoßen mit ihren Siedlungen gegen internationales Recht.“

Was Jennifer Bligh hier ignoriert: Chaya verstößt nur aufgrund einer Sache gegen das sogenannte „internationale Recht“, weil sie Jüdin ist und es wagt, im Westjordanland zu leben. „Westjordanland“, so nennt Jennifer Bligh den Ort. Ich nenne das Gebiet jedoch so, wie es schon seit Jahrhunderten heißt: Judäa und Samaria.

Judäa und Samaria gehörten einst zu Jordanien, dem Land, das sich zu über 80 Prozent auf palästinensischen Boden befindet und wo im Gegensatz zu Israel Palästinser nicht die volle Staatsbürgerschaft besitzen. Davor wurde das Gebiet vom Völkerbund verwaltet. Davor gehörten Judäa und Samaria zum Osmanischen Reich, davor zum Römischen Reich und davor, wie das Wort „Judäa“ schon vermuten lässt, zu einem Jüdischen Reich. Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten. Juden sind die Ureinwohner des Nahen Ostens!

Heute gehören die Gebiete Judäa und Samaria zu keinem Staat. Es ist ein umstrittenes Gebiet. Dennoch siedeln dort Menschen: Araber, Juden, Israelis, Staatenlose. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Chaya ist somit eine Siedlerin unter vielen. Sie ist jedoch Jüdin und für Menschen wie Jennifer Bligh sind Siedler illegal, wenn sie jüdisch sind. Gegen arabische Siedler hat sie nichts! Damit haben wir das Hauptproblem direkt vor uns:

Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das viele Menschen mit diesen Siedlern haben, ist ihr Jüdischsein!

Die radikale Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden zur Pflicht aller Muslime! Auch die Fatah ist von dieser Pflicht überzeugt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur bei der Vernichtung aller Juden geben könne. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden.

Jennifer Bligh wünscht sich einen Frieden von Juden, so wie er im Jahre 2005 in Gaza exekutiert wurde. Im Jahr 2005 wurde der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben. Daraufhin wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Gaza schloss einen Frieden von Juden, aber nicht mit Juden. Deshalb feuerte die Hamas in den folgenden Jahren auch unzählige Raketen auf Israel ab, in dem Willen, soviele Juden wie möglich zu töten. Ein Minister der Hamas brachte die eigene Politik 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Für diese Menschen sind Juden schon allein deshalb ein Friedenshindernis, weil sie leben. Der Name Chaya ist Hebräisch und bedeutet “die Lebendige”. Vermutlich stört Jennifer Bligh genau das, dass Chaya Tal lebendig ist.

Frieden kann es für Jennifer Bligh nur geben, wenn Chaya vertrieben wird! So sehen es auch viele Araber. Deshalb hat in Alon Schewut auch vor wenigen Wochen ein palästinensischer Attentäter auf Autos geschossen, die sich an der Kreuzung stauten. Hier verschwanden vor rund eineinhalb Jahren auch drei Jugendliche beim Trampen, später wurden sie erschossen. Alon Schewut muss zudem Bushaltestelle so sichern, dass kein Auto in die Menge fahren und Menschen töten können. Zuviele Menschen wollen dort Juden töten, weil sie leben und durch ihre pure Existenz „den Frieden stören“.

Überall in Jerusalem dürfen Muslime siedeln. Sie sind kein Friedenshindernis! Juden jedoch, die siedeln und Häuser bauen, sind für Jennifer Bligh ein Friedenshindernis!

Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis! Für viele arabischen Extremisten und erschreckend vielen westlichen Beobachtern jedoch ist die pure Existenz von Juden schon ein Friedenshindernis.

Für Arsber, die Frieden mit Juden schließen wollen, sind jüdische Siedlungen kein Problem, sondern Garant für die Möglichkeit eines Friedens! Chayas Hand bleibt deshalb weit ausgestreckt; wie es in der Unabhängigkeitserklärung Israels steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbstständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Jennifer Bligh ist derart von ihren Ressentiments erfüllt, dass sie es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. An einer Stelle schreibt sie zum Beispiel:

„Aus Chayas Sicht gibt und gab es keinen palästinensischen Staat.“

Falsch! Nicht nur aus Chayas Sicht hat es niemals einen palästinensischen Staat gegeben, sondern aus objektiver Sicht! Es gab noch nie einen Staat Palästina. Es gibt keine eigenständige palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur und keine palästinesische Währung. Es gibt aber eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die durch den Umstand vereint werden, dass sie in einem Gebiet leben, das Palästina genannt wird. Der mit Abstand größte Teil dieses Gebiets liegt im heutigen Jordanien. Weitere Gebiete Palästinas sind Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich in Israel, aber alle, die in dem Gebiet leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser! In dem 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts war das Wort „Palästinenser“ sogar ein Synonym für Jude!

Heute gibt es in der Region Palästina die unterschiedlichsten Länder. Nur eines dieser Länder ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von überwiegend jüdischen Palästinensern gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. Heute leben in Israel über 8 Millionen Palästinenser in einem demokratischen Land mit garantierten Menschen- und Bürgerrechten, in dem die Geschlechter gleichberechtigt und die Kunst, Presse, sexuelle Identität und Religionsausübung frei sind. Zu diesen 8 Millionen Palästinensern gehören über 1,6 Millionen Muslime und über 6 Millionen Juden. Die israelische Knesset ist somit das einzige von Palästinensern in einer freien Wahl gewählte Parlament.

Mahmud Abbas im Gegensatz hält sich ohne Legitimation an der Macht. Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Demokratisch kann Jordanien somit nicht genannt werden, allein schon deshalb nicht, weil alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. In Syrien sind die Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. In Gaza herrscht die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie sofort Demokratie gegen Staatsterror aus. Seit dem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza.

Palästinische Juden gab es bereits in der Antike, als es noch keinen Islam gab und noch kein Christentum. Der Begriff „Palästina“ hat sogar einen hebräischen Ursprung. Die erste bekannte Schriftquelle zu „Palästina“ ist die Septuaginta. Hier wird der Begriff als Ableitung von dem hebräischen Begriff „Pleschet“ verwendet. Als Pleschet wurde ursprünglich die Ebene bezeichnet, welche das Volk der Philister bewohnte. Das Volk der Philister gibt es nicht mehr, aber einen Philister kennt jedes Kind: Goliath.

Dass das Wort „Palästina“ nicht arabischen Ursprungs ist, erkennt man schon daran, dass der Buchstabe P im arabischen Alphabet gar nicht vorkommt. Araber sagen Falastin. Komisch, dass heute eine Mehrheit glaubt, ein Volk habe sich einen Namen gegegeben beginnend mit einem Buchstaben, den es in der Sprache, die das Volk nutzt, gar nicht gibt.

Juden lebten schon in Palästina bevor es Muslime gab. Heute aber erklären Muslime, Juden seien keine Palästineser und erklären sie zu illegalen Siedler im Nahen Osten. Jennifer Bligh übernimmt diese Rhetorik und ignoriert dabei, dass die Nazis die selbe Rhetorik pflegten.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es viele jüdische Siedlungen in Europa. Sie wurden Schtetl genannt. Für die Nazis waren diese Schtetl illegale jüdische Siedlungen, die sie vernichteten und mit ihnen einen Großteil der jüdischen Bevölkerung Europas. Dabei lebten Juden bereits in Euopa, bevor es Christen oder Deutsche gab. Juden wussten lange vor Christen, warum es am Rhein so schön ist und lebten in Worms oder Augsburg bevor sich die ersten Menschen Deutsche nannten. Dennoch wurden Juden später von Deutschen und Christen als illegale Siedler vertrieben und ihre Bedeutung für die Kultur Europas negiert.

Was Juden damals in Europa und Deutschland geschehen ist, passiert ihnen heute im Nahen Osten! Obwohl sie dort seit Jahrtausenden leben, werden sie von Judenhassern als illegale Fremde bezeichnet und Jennifer Bligh spielt mit auf diesem Klavier der Judenfeindlichkeit. Sie schreckt nicht mal vor offenen Lügen zurück:

„Chaya kann entscheiden, wo sie lebt, die Einwohner der palästinensischen Gebiete können das nicht.“

Das stimmt schlicht und ergreifend nicht! Araber und Muslime dürfen überall im Nahen Osten leben. In Israel stellen sie sogar zwanzig Prozent der Bürgerschaft. Juden jedoch ist das Leben im Gazastreifen und in weiten Bereichen der palästinensischen Autonomie verboten! Israel ist das einzige Land der Welt, dass jüdische Bürger nicht sicher über den Landweg verlassen können. Chaya aber lässt sich nicht einschüchtern und vertreiben. Sie bleibt!

„Wir werden nicht flüchten, nur weil uns jemand das Leben schwer macht.“

Jennifer Bligh kann das so gar nicht verstehen und betont:

„Chaya sieht das anders – und ist damit Teil des Problems: „Ich bin überzeugt, dass wir zu diesem Land gehören“, sagt sie.“

So denkt es in Jennifer Bligh. Eine Jüdin, die sich nicht vertreiben lässt, ist „Teil des Problems“. Vermutlich fordert sie auch in Deutschland alle Muslime und Araber auf, den Nahen Osten Deutschlands zu verlassen, zum
Beispiel Dresden, Bautzen, Heidenau und Clausnitz, weil ihre pure Existenz dort den Frieden stört. Ich kann kaum Jennifer Blighs nächsten Artikel erwarten. Vermutlich wird sie dort „aufdecken“, dass Chaya Brunnen vergiftet und Christenbabys isst, alles unter der Überschrift: „Chaya Tal ist unser Unglück!“

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50 Antworten zu Chaya Tal, Jüdin und Friedenshindernis

  1. Ben schreibt:

    Selbstverständlich ist Unwissenheit kein Freibrief und ja, es wird viel dummes und hässliches Zeug über Israel geschrieben. Umgekehrt gilt aber auch das Israelfreunde keinen Freibrief haben alle die die Siedlungspolitik Israels kritisch sehen als Judenhasser zu bezeichnen. Und zu vermuten die Autorin dieses Artikels werde Chaya bald den Mord an Christenkindern und das vergiften von Brunnen – also Hardcoreantsemitismus – andichten überschreitet deutlich die Grenze zur Hetze

    • Dante schreibt:

      Umgekehrt gilt aber auch das Israelfreunde keinen Freibrief haben alle die die Siedlungspolitik Israels kritisch sehen als Judenhasser zu bezeichnen.

      Kritische Haltung gegenüber der israelischen Siedlungspolitik hat Abstufungen. Spätestens wenn man der Meinung ist, die Siedler seien bereits deshalb, weil sie da wohnen, ein Friedenshindernis, muss sich fragen lassen, ob er es für rassistisch hält, wenn man der Meinung ist, in diesem oder jenem Viertel sollte ein „Schwarzer“ nicht wohnen, das sei ein Grund für Gewalt und Krieg. Ist es? Dann ist es auch antisemitisch, die Anwesenheit jüdischer Siedler in Judäa und Samaria aka Westjordanland als Grund für Gewalt und Krieg zu bezeichnen oder gar als Grund dafür, Hilfe zur Rettung entführter und mit dem Tode bedrohter Jugendlicher zu verweigern. So einfach ist das.

    • Dante schreibt:

      Und zu vermuten die Autorin dieses Artikels werde Chaya bald den Mord an Christenkindern und das vergiften von Brunnen – also Hardcoreantsemitismus – andichten überschreitet deutlich die Grenze zur Hetze

      Das Wort verlangt unbedingt noch nach dem Adjektiv feindlich-negativ. :mrgreen:

  2. Ben schreibt:

    Sie tun so als gebe es nur einige wenige Judenhasser die die Siedlungen als illegal und Friedenshindernis betrachten. Tatsächlich tut dies jeder Staat der Welt und alle internationalen Institutionen die sich zu diesem Sachverhalt äußern.

    Dieser Beitrag wird die Hardliner in ihren extremen Ansichten noch weiter bestärken.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Nein ich sage nur, wer es so sieht, ist ein Judenhasser und das sind leider viele, sehr viele!


      https://polldaddy.com/js/rating/rating.js

    • yoyojon schreibt:

      Ben… Unkenntnis ist kein Freibrief. Auch wenn „Viele“ sich auf sie berufen.
      Empfehle z.B.

      und:

      um eine Differenzierung zwischen z.B. „Kritik als Selbstrechtfertigung“ und echter Kritik hin zu bekommen. „Echte“ Kritik wird aus einer Haltung heraus geübt, die aus Freundschaft, gar Liebe zum Kritisierten heraus geübt wird. Und das sit etwa ganz Anderes, als Hasstiraden usw.

  3. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  4. abusheitan schreibt:

    „Judäa und Samaria gehörten einst zu Jordanien…“ Interessante These.
    Jordanien hat Judäa,Samaria und einen Teil Jerusalems annektiert und von allem Jüdischen gesäubert.

  5. Pingback: SPIEGEL ONLINE/bento: Chaya ist das Problem | Ich, die Siedlerin | Eine jüdische Stimme aus Judäa

  6. Kanalratte schreibt:

    Manche sagen: Kein Mensch ist illegal…

    • Couponschneider schreibt:

      Da vergessen die Linken ihre Sprüche, sobald Juden involviert sind.

      Für einen straffällig gewordenen Maghrebiner, der nur den Duldungsstatus hat, wird Partei ergriffen.

      Eine fleißige, kluge und rechtschaffende Frau im „Westjordanland“ gilt als Problem.

      Der Unterschied? Sie ist Jüdin, er nicht.

      Es gibt Punkte, an denen ich bestimmte Diskussionspartner nicht mehr ernst nehmen kann.

      Da ist die einseitige Parteinahme für Putin.
      Da ist die einseitige Parteinahme für Rot-China, wenn es sich mal wieder mit Japan, Taiwan, Vietnam oder den Phillipinen um Inselchen streitet.
      Da ist die einseitige Parteinahme für Argentinien, wenn es um die Falklands geht bzw. die einseitige Parteinahme für Spanien, wenn es um Gibraltar geht. Hauptsache, die Briten kriegen was auf den Deckel.
      Und dann gibt es noch die einseitige Parteinahme für angeblich entrechtete „Palästinenser“.

      Die Leute reden sonst immer von Völkerrecht, Menschenrechten, sogar über Gleichstellung von Homosexuellen, aber wenn es mal zu einer ernsthaften Auseinandersetzung kommt, schlagen die sich auf die Seite derjenigen, die ständig das Völkerrecht missachten, die Menschenrechte mit Füßen treten und Homosexuelle nicht tolerieren. Man könnte sagen, es wäre Trägheit. In Deutschland kostet es halt nichts, wenn man sich für die Homoehe einsetzt. Aber es kostet doch auch nichts, wenn man sich im Internet entsprechend seines angeblichen Wertekanons argumentiert und Partei ergreift, für Israel, für Großbritannien, für die USA, für Japan und Taiwan, für die baltischen Länder und Polen.

      Genau das sehe ich nicht, weshalb ich Linke links von der Sozialdemokratie als unsichere Kantonisten sehe, was unsere westlichen Werte angeht, unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie angeht. Auf deren Rhetorik falle ich nicht herein. Wäre ich homosexuell, ich würde nicht den Versprechen trauen, die PDS-Politiker abgeben.

      • yoyojon schreibt:

        Links von der Sozialdemokratie waren zum Beispiel Trotzki und Rosa Luxemburg, links von der Sozialdemokratie ist Gregor Gysi. Alle drei – und ganz ganz viele andere – waren/sind … na? Die waren/sind… … … Richtig!!! Viele der Kibbuzim der ersten Stunde waren links. Und die Mitglieder waren… ? … Wieder Richtig! – Diese antisemitischen Vögel, die wir heute herumspringen sehen, sind keine Linken. Niemand weiß, wie die auf die Idee kommen, sich links zu nennen. Es fehlt eine Autorität, die denen sagt, wo sie hingehören. (Also bitte… „Gulag“ habe ich NICHT gesagt. Das warst Du! Damit soll man keine Scherze treiben!)

        • Dante schreibt:

          Den Ersten der Genannten haben ihre jüdischen Wurzeln freilich nichts bedeutet, diese eher als Fessel betrachtet, namentlich Trotzki. Dieser soll unter Hinweis auf seine Abstammung und die Gelegenheit, die sein Parteivorsitz den Feinden der Bolschewiki zu antisemitisch gefärbter Propaganda geboten hätte, eine Möglichkeit ausgeschlagen haben, Nachfolger Lenins zu werden. Sollte das der Fall sein, wäre er mitverantwortlich dafür gewesen, dass Stalin an die Macht kommen konnte. Gysi ist von allen PDS-Politikern wohl mit am ehesten israelfreundlich eingestellt, hat aber keinen leichten Stand.

          • bevanite schreibt:

            Dir ist aber schon klar, dass es in der Linken – trotz der paar Flottillen-Mitfahrer – mit dem „BAK Schalom“ eine so offen proisraelische Gruppierung wie in keiner anderen deutschen Partei gibt?

          • Dante schreibt:

            Das erste, was ich zum BAK Shalom gelesen habe, ist eine ziemlich harsche Abrechnung der Linken mit ihm. Natürlich gibt es Linke, die dezidiert gegen jeden Antisemitismus sind, auch gegen jeden als Antizionismus getarnten, sind, das habe ich niemals bestritten. Die werden jedoch marginalisiert bzw. rausgemobbt.

  7. Konrad Bollmann schreibt:

    „Wer Andern eine Grube gräbt, fällt Selbst hinein!“ Das gilt bes. für Israel, das die Hamas aus-
    rotten wollen! Da haben sie Sich aber an den Falschen gewandt, denn hinter Israel steht GOTT,
    DER eine feste Mauer bedeutet, an der sie nur ihre Köpfe wundstoßen können!

  8. Beatrice Mayer schreibt:

    Judenhass ist irrational und mir völlig unverständlich.

    • Dante schreibt:

      Der Judenhass selbst ist das auch. Seine Entstehung freilich ist nachvollziehbar, wenn man bedenkt, unter welchen Bedingungen das geschieht.
      Es sind fast immer Tyranneien, in denen sich Judenhass ausgeprägt. Ob es Antiochos IV war, sich darüber ärgerte, dass ihn die Jiddn nicht als Gott anerkennen wollten oder Hadrian aus ähnlichen Motiven (ja, da war ein handfester Aufstand, aber den hat er durch eine obstruktive Politik dem Judentum gegenüber selbst ausgelöst).
      Richtig fies wurde es aber mit der Etablierung anderer monotheistischer Religionen, die dann meinten, das Judentum ersetzen zu können, an der Macht. Das fortexistierende Judentum stellte fortwährend ihren absoluten geistigen Führungsanspruch in Frage.
      Eine christliche oder muslimische Obrigkeit konnte die Juden im Übrigen gut als „Blitzableiter“ gebrauchen und schürte den Hass beim einfachen Volk. Neid auf die geistige Unabhängigkeit, eine Art Stockholm – Syndrom gegenüber der Obrigkeit und einzelne Juden, die es durchaus zu Reichtum gebracht hatten, dürfte das ihrige dazugetan haben.

  9. bevanite schreibt:

    „“Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten. Juden sind die Ureinwohner des Nahen Ostens! (…) Vermutlich fordert sie auch in Deutschland alle Muslime und Araber auf, den Nahen Osten Deutschlands zu verlassen, so wie Dresden, Bautzen, Heidenau und Clausnitz, weil ihre pure Existenz dort den Frieden stört.“

    Den Verweis darauf, dass ein bestimmtes Volk das erste auf diesem Gebiet war, finde ich extrem problematisch. Wenn man dies als Legitimation für Siedlungen (egal wo) benutzt, dann müsste man konsequenterweise weltweit einige Bevölkerungsverschiebungen in Kauf nehmen. Ginge es nämlich danach, welches Volk das „erste“ auf einem geographischen Gebiet war, müssten die Dresdener, Bautzener, Heidenauer oder Clausnitzer Platz machen und ihr Siedlungsgebiet den Sorben überlassen. Die Engländer müssten sich von der Insel zurückziehen, sodass dort nur die gälisch- und walisisch-sprechenden Nachfahren der Kelten und Pikten das Sagen haben. Weiße, schwarze, asiatische und hispanische Amis müssten den verbliebenen amerikanischen Ureinwohnern ihre Siedlungsräume überlassen. Die Beispiele sollen nur verdeutlichen, wie irrsinnig die Argumentation ist – kurioserweise berufen sich sowohl israelische Siedler als auch palästinensische Araber darauf. Aber die eigentliche Crux besteht darin, dass sich die Staaten, die primär für die Misere verantwortlich waren, aus der Verantwortung zogen, also Ägypten, Syrien und Jordanien (bezüglich der Lage der Palästinenser auch der Libanon).

    Ihren Ausführungen zu Israel selbst stimme ich zu, über die Beurteilung der Siedler ist man allerdings auch in der israelischen Gesellschaft geteilter Meinung. Es gibt IDF-SoldatInnen, die nicht gerade froh darüber sind, für diese ihren Kopf hinhalten zu müssen.

    • yoyojon schreibt:

      Nehmen wir ggf. das historisch uralte Siedlungsrecht nur als Hintergrundinformation und nicht als justiziablen Grund. Es dient aber gut zur Erläuterung der Tatsache, dass die „wandernden Juden“ dieses Land knapp 2000 Jahre im Auge behalten haben (Zu Pesach: „Nächstes Jahr in Jerusalem“), wenn sie auch nicht in der Lage waren, ein Heer zu bilden und z.B. das Osmanische Reich zu besiegen. Vielmehr mussten die Juden geduldig warten, bis die aufeinanderfolgenden Reiche sich endlich selbst zerlegt hatten und niemand mehr Anspruch auf das Land hatte. Ist doch fast eine gewonnene Weltmeisterschaft in Sachen Geduld. Das ist letztlich aber auch nur eine Erläuterung.
      Dann haben die Juden 1948 Israel gegründet und alle Erläuterungen sind nur dazu da, klar zu machen: „Hier sind wir. Wir sind hier. Und wir gehen nie wieder weg! FAKTISCH sind wir hier und bleiben, faktisch“ Und: Dies ist der Ort der Welt, betreffend dessen es am naheliegendsten war, dass wir da einen Staat gründeten und nicht in Sansibar oder Tasmanien. (Übrigens… als Israel gegründet wurde, gab es da nur Araber dort, keine Palästinenser im Sinne einer Staatlichkeitsvorstellung. Die entstand wesentlich später). Die Israelis waren also auch die Ersten, die in diesem Zipfel des gerade zerfallenen Osmanischen Reiches einen Staat zu gründen beabsichtigten. Und die Israelis haben nichts dagegen, wenn die Angelsachsen in England bleiben. Diese hätten auch keine Lust, nach Sachsen zu ziehen. Derzeit erst Recht nicht. Aber sie haben das Recht dazu nur, weil sie das Land vor längerer Zeit erobert haben. Wenn die bisherigen 50+ Jahre zu wenig für die Israelis sind, ab wann wird denn ein Bleiberecht daraus?
      Nehmen wir einmal an, die Kurden, die das immer wollten und immer verpasst haben, weil irgend ein mächtiges Reich im Wege war, gründen jetzt einen Staat. Dürfen die das nicht, weil so etwas nur bis vor 100 oder 200 Jahren erlaubt war und jetzt nicht mehr? Und was wird mit den ganzen anderen Völkerschaften, die in ihrem Gebiet wohnen? Etwa, Araber. Gibt es dann Intifada gegen Kurden? Und: Würden die Palästinenser das Faktum Israel anerkennen und sich zum Frieden bekennen (faktisch, nicht nur verbal), dann hätten sie längst ihren Staat haben können. Das aber wollten sie zu keiner Zeit und auch heute nicht.
      Warum fragt eigentlich die niemand, wie es denn mit einem friedlichen Miteinander wäre?
      Seltsam. Israel soll Frieden halten, friedlich mit den Menschen umgehen. Gleichzeitig dürfen die aber (Raketen) auf die Israelis schießen, versuchen sie mit dem Messer abzustechen, mit einem Auto oder einem Bagger totzufahren und was ihnen sonst noch eingefallen ist, wie Busse in die Luft sprengen usw. usw.
      Also… es hat wenig Sinn, ein Rechtsverfahren re der letzten 2000 bis 3000 Jahre anzufangen und das Verfahren dann noch einmal 2000 bis 3000 Jahre vorzubereiten und zu meinen, das führe irgendwohin. Besser: Fakten checken. Und auf Basis der Fakten nach Lösungen suchen. Und abwarten, bis auch die Palästinenser bereit sind, die Fakten anzuerkennen (und die zugehörige Einstellung einzunehmen), und dann eine Lösung umsetzen. Chancen? Sind Jahr für Jahr auf einer schiefen Ebene gerollt. Und eben nicht, weil Israel nicht wollte, sondern weil die Palästinenser die Israelis vorher ins Meer treiben wollen oder wenigstens irgendwie umbringen. Letzteres hat in Israel keine Begeisterung hervorgerufen? Unverständlich…?

      • yoyojon schreibt:

        Was habe ich da alles geschrieben…hin und her…
        wenn die Sache doch ganz einfach ist:
        1. Die Juden lebten knapp 2000 Jahre unter
        ständiger Bedrohung mit Todesangst.
        2. Schließlich wurde versucht, sie physisch
        auszurotten. Bedrohung mit Todesangst wurde
        zu Massenmord aufgestockt.
        3. Die Juden beschlossen ein Land zu gründen,
        in dem sie endlich SICHER leben könnten.
        4. In diesem Land werden sie erneut mit
        Todesangst bedroht.

        Wie toll ist das???

        Nun wird in Frage gestellt, ob sie ein Recht hätten,
        dort zu leben. Warum sind sie denn nicht – wohin ??? –
        gegangen? Oder, warum sind sie nicht alle in
        Auschwitz durch den Schornstein gegangen?

        Und für alle „arme Palästinenser Heuler“:
        Habt ihr Euch mal vorgestellt was für eine
        fruchtbare Lebenswelt in einer Zusammenarbeit
        zwischen Arabern und Israelis hätte entstehen
        können?

        Hört Euch mal das an.

        Einfach als einen Eindruck einer vorstellbaren Zusammenarbeit
        von Kulturen.
        (Und Derlei gibt es qua aller Länder des „größeren
        Nahen Ostens“).

        Aber man beschäftigt sich lieber endlos
        damit, die Juden weiterhin mit Todesangst zu bedrohen.

        Was soll man da noch groß reden.
        Wem man versuchen muss, das zu erklären, der bringt
        einen in die Postition „einen Hund das
        Singen lehren zu wollen“.

        • yoyojon schreibt:

          Ja, ja… ich wollte keine Links mehr reinschicken um nicht zu nerven. Aber dies ist keine Musik sondern ein politisches und historisches Argument. Oder so…

    • Clas Lehmann schreibt:

      Nu, aber bitte: Gibt es in Dresden illegale Sorben? Oder Unresolutionen gegen sorbische Siedlungen dort? Internationale Aufgebrachtheiten?

      Nö.

      Beansprucht denn irgendjemand, dass gutnachbarlich sich verhaltende Araber Israel oder Judaea oder Samaria zu verlassen hätten?

  10. Benno schreibt:

    Frau Bligh hat, was mich betrifft, unfreiwillig Werbung für Chaya Tal gemacht.
    Vor allem, was die Fotos betrifft, auf denen ich eine hübsche sympathische junge Frau sehe die nett zu Tieren ist. Und die Unterstellung von J. Bligh, bereits der Wohnort von Frau Tal sei ein Friedenshindernis ist so bescheuert dass man wirklich besser drüber lachen sollte.
    Wenn dieser Artikel auf bento die jüdischen Siedler dikreditieren sollte, dann war er sehr schlecht, mindestens aber ungeschickt gemacht.
    Bei mir hat nach der Lektüre Chaya noch mal Punkte bekommen.

  11. Dante schreibt:

    Einst gehörten sie zu Jordanien, dem Land, das sich zu über 80 Prozent auf palästinensischen Boden befindet…

    Nein, Jordanien macht den palästinensischen Boden (im Sinne der Region Palästina respektive des ehemaligen britischen Mandatsgebietes) zu rund 80% aus, und zwar zu 100% seines eigenen Gebietes.

  12. unbesorgt schreibt:

    Ich hatte schon befürchtet, Gerd hätte den Artikel auf Beton – ähm bento – übersehen. Aber so wie die Sache lief war ich zum Glück mit meinem Entsetzen über diesen Artikel nicht allein: SPON hat die Diskussion unter dem Artikel inzwischen stillgelegt und gelöscht. Jeder zweite Kommentar eine fette Volksverhetzung, unglaublich! Das war wohl selbst den abgebrühten Augsteinern aus Hamburg zu deftig.

    Übrigens: Von Frau Bligh gibt es einen interessanten Bericht über ihre Suche nach ihren Halbgeschwistern in Israel – sie sollte das Land auf ihrer Reise also kennen gelernt haben. Das macht ihre Art zu schreiben leider nur noch schlimmer.

  13. yoyojon schreibt:

    Oh…oh…. HILFE!… ich dreh‘ gerade durch… fühlt sich aber gut an… kennst Du das? … vollkommen durchgedreht … high ohne Droge … nur diese:

    Ehrlich… das ist der letzte link, den ich hier poste. Hab‘ schon Angst, dass ich rausfliege. Kann es aber einfach nicht lassen…
    Magst Du auch Spanien? Außer Israel? Nu? Dann hör‘ Dir mal diesen uralten spanisch-sephardischen Song an. „Morenica“ – könnte ich tausend mal hören..
    und auch: „Ofra Haza – Adio querida – Adiós querida“ (ohne Link. ANGST!)
    Ach Leute… wie schön könnte das Leben sein…

    • yoyojon schreibt:

      Keine Angst… kein Link… aber wenn Du bei youtube dies eingibst:
      Judeo Español & Jewish heritage – Israeli ethnic ensemble
      findest Du noch andere, großartige sephardische Musik. Kuck ma…

    • Couponschneider schreibt:

      Wer Ofra Haza mag, kann kein schlechter Mensch sein. Auch noch zu empfehlen:

      Es gibt viele Playlists auf Youtube.

      • Chaya schreibt:

        Danke, ich liebe Ofra Haza 🙂

        • yoyojon schreibt:

          Danke für den Link 🙂 Ist bloß traurig, dass sie nicht mehr unter uns ist 😦 Nach meinen Informationen… war sie mit ihrem Mann im Urlaub in der Türkei. Sie war schwanger. Es gab ein Problem, sie brauchte eine Bluttransfusion. Dadurch wurde sie mit HIV angesteckt. Man kann aber den Türken kaum einen Vorwurf machen – damals war die Medizin mit dem Phänomen noch kaum vertraut. Die Behandlung war auch noch in den Kinderschuhen. Wirklich tragisch. Die Arme!

          • Chaya schreibt:

            Die Geruechte um ihren Tod sind zahlreich.
            Uebrigens ist eine Facebookseite ueber sie sehr aktiv. Gibt viele schoene Lieder und Links. Wird aktualisiert. Googel mal.

  14. SHB schreibt:

    Juden sind die Ureinwohner des Nahen Ostens!!
    Alles klar!
    Und der Papst ist der Nachkomme des Apostels Paulus!

    Schönen Abend!

    • Dante schreibt:

      Juden sind die Ureinwohner des Nahen Ostens!!
      Alles klar!

      In der Ironie ein typischer Stevemuc.

      • SHB schreibt:

        So ist es! Denn ich kann mit Religion reichlich wenig anfangen. Das liegt an meiner Herkunft. Aber das versteht hier eh keiner!

        • Dante schreibt:

          So viel oder so wenig Sie auch mit Religion anfangen können, vielleicht können Sie etwas mit dem Wort Freiheit anfangen. Darum geht es in erster Linie.
          Dazu gehört freilich auch die Freiheit, religiös oder auch nicht religiös in einem Land zu leben, in dem man sich als das, was man ist, zu Hause fühlen kann und selbst zur Mehrheitsgesellschaft gehört, nicht länger abhängig von der Gnade oder Ungnade Anderer, für die man auch noch der Andere bleibt, wenn man sich noch so sehr assimiliert.

  15. yoyojon schreibt:

    Captain Bligh ist wieder auferstanden? Whow!
    Da mach‘ ich mir mal einen Traum. Die Palästinenser erklären Israel ein für alle Mal den Frieden. Israel freut sich und regelt alle Probleme mit ihnen, sie bekommen ihren eigenen Staat. Die Juden im palästinensischen Staat bekommen einen palästinensischen Pass und behalten ihren israelischen Pass. Die Araber in Israel dementsprechend. Alles bestens. (Das Jahr ist 2412, aber egal).
    Mir gefällt, dass Chaya sich für die jemenitischen Juden interessiert. Die haben nicht nur die hübschesten Frauen (finde ich), sondern auch eine interessante Kultur. Und wir erinnern uns an… nu? … Ofra Haza, genau.
    Statt Captain Bligh… hören wir uns doch wieder mal etwas Schönes an, etwa:

    (Da war sie nicht so gestylt und berühmt). Und unbedingt:

    Sogar in diesem, unserem Land wurde sie gespielt, bis die Platte durchgekratzt war. Vor allem „Im Nin’Alu“. Aber das war vor der Revival des Antisemitismus.

    • yoyojon schreibt:

      Na ja.. also… da ja gerade über Eurovision geredet wird… ich kann’s nicht lassen…

      Bisschen weiterklicken im Video, bis Ofra singt.
      Oy, das waren Zeiten…. musste mir gleich alle ein paar Mal anschauen und ein bisschen heulen…

      • yoyojon schreibt:

        Und noch etwas… alle Mühe gebe ich mir, das Schicksal und die Leiden der Palästinenser zu verstehen… schau mir auch Moshe Zuckermann bei KenFM an… (Finde Moshe Zuckermann gut). Aber dann schau Ich Ofra an und höre sie singen… und erinnere mich, muss zugeben… ich bin halt Zionist. War ich immer, werde es immer bleiben.

        • yoyojon schreibt:

          Na so was… diesen song: „Ofra Haza feat. Iggy Pop – Daw Da Hiya“ (hier ohne link, ich will nicht zu sehr nerven) kannte ich gar nicht. Gerade entdeckt. Irgendwie sehe ich eine große Ähnlichkeit zu Theo Van Goghs Film mit Ayaan Hirsi Ali: „Submission“. Finde ich spannend.

    • Dante schreibt:

      Da mach’ ich mir mal einen Traum. Die Palästinenser erklären Israel ein für alle Mal den Frieden. Israel freut sich und regelt alle Probleme mit ihnen, sie bekommen ihren eigenen Staat. Die Juden im palästinensischen Staat bekommen einen palästinensischen Pass und behalten ihren israelischen Pass. Die Araber in Israel dementsprechend.

      Wäre ich ein hartnäckiger Atheist, würde mich das vom Unglauben abfallen lassen.

      • yoyojon schreibt:

        Bin dabei. Würde aber Adams erste Frau (Lilith) in mein Pantheon aufnehmen. Als ich sagte, „keinen Link mehr“, meinte ich natürlich MUSIKLINK. Von Bildern war keine Rede.

        Du meinst… die Krallen? Ooooch…. die hat jede Frau 🙂

  16. Mitch schreibt:

    nur ein Tippfehler, 10er Absatz: „palästinensichen Boden“. Sonst wie immer, danke!

  17. caruso schreibt:

    Wäre es nur Jennifer Bligh, wäre es kein Problem. Leider gibt es viel zu viele solche verblendete,
    haßerfüllte Personen, denen keine Lüge zu groß ist, wenn sie nur Israel schaden.
    lg
    caruso

    • bevanite schreibt:

      Unter einem älteren Artikel von Jennifer Bligh, in dem ausländische IDF-Soldaten über ihren Wehrdienst berichteten, bekam sie vom Kommentatoren-Mob heftige Kritik, dass sie indirekte Staatspropaganda für Israel betreiben würde. Nun behaupten die hiesigen „Freunde Israels“, sie würde den gleichen Staat diskreditieren… Bizarr, oder?

      • Couponschneider schreibt:

        Bizarr ist nur die Blödheit der Judenhasser. Ich habe auch gerade überflogen, was die Kommentatoren da geschrieben haben. Die vermuten doch hinter alles und jedem eine Verschwörung und Propaganda. Kritisiert man Putin, schon gilt man als „Kriegstreiber“ und vom CIA gekauft.

  18. Dante schreibt:

    Jennifer Bligh schreckt nicht mal vor offenen Lügen zurück.

    „Nicht mal“? Judenfeinden glaubt man NUR
    1. Drohungen und
    2. prahlerische Geständnisse.
    Zumindest, wenn das, was sie sagen, auch nur das Geringste mit Juden zu tun hat.

  19. Phillip K schreibt:

    Bento ist ein Online-Magazin von Spiegel Online, dass sagt schon alles.

    • Couponschneider schreibt:

      Bezeichnend, dass die Kommentierungsmöglichkeit abgeschaltet ist. Ich habe am Montag den Spiegel gekauft, nach sehr langer Abstinenz. Die Titelgeschichte hat es mir angetan, aber auch der Rest war in großen Teilen in Ordnung (natürlich nicht die Augsteinkolumne). Aber mit so einem Quatsch wie diesem antisemitischen „Bento“-Artikel machen die sich wieder alles kaputt, was sie im Laufe der Woche an Reputation aufgebaut haben.

      Die sollten Bento in Ibnto umbenennen.

Seid gut zueinander!

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