Es wurde Zeit, dass das mal jemand sagt.

Benjamin Netanjahu sagt es und ich bin mir sicher, jene, die gemeint sind, werden schockiert sein und brüskiert erklären, so eine Wortwahl sei nicht hilfreich und unangemessen. Ich finde jedoch, es ist deutlich unangemessener, ein Land ohne Juden zu fordern.

Ich bin sicher, viele von Ihnen haben schon mal die Behauptung gehört, die jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria, in der sogenannten Westbank, seien ein Hindernis für den Frieden. Mich hat diese Behauptung stets verwirrt, denn niemand würde ernsthaft behaupten, die fast zwei Millionen Araber, die in Israel leben, seien ein Hindernis für den Frieden. Sie sind es nicht! Im Gegenteil!

Israels Vielfalt ist ein Beweis an Offenheit und Bereitschaft für Frieden. Die palästinensische Führung jedoch verlangt einen palästinensischen Staat mit einer Vorbedingung: Keine Juden! Es gibt einen Begriff dafür: Ethnische Säuberung!

Diese Forderung ist empörend. Und es ist noch empörender, dass die Welt das nicht empörend findet. Einige sonst aufgeklärte Länder unterstützen diese empörende Forderung sogar. Stellen Sie sich selbst mal diese Frage: Würden Sie ethnische Säuberung in Ihrem Land akzeptieren? Ein Gebiet ohne Juden, ohne Hispanics, ohne Schwarze? Seit wann ist Bigotterie ein Fundament für Frieden?

In diesem Moment spielen jüdische Kinder in Judäa und Samaria in Sandkästen mit ihren Freunden. Macht ihre Anwesenheit Frieden unmöglich? Ich glaube nicht! Ich denke, die Intoleranz anderer macht Frieden unmöglich. Gesellschaften, die alle Menschen respektieren, gehen auf Frieden zu. Gesellschaften jedoch, die ethnische Säuberung fordern, wollen keinen Frieden.

Ich sehe einen Nahen Osten, wo junge Araber und junge Juden zusammen lernen, arbeiten und leben können, Seite an Seite in Frieden. Unsere Region braucht mehr Toleranz, nicht weniger.

Das nächste Mal also, wenn Sie jemanden sagen hören, Juden sollten irgendwo nicht leben, vor allem nicht in ihrer angestammten Heimat, nehmen Sie sich einen Moment, um über die Auswirkungen dieser Forderungen nachzudenken.

Ethnische Säuberung für den Frieden ist absurd.

Es wurde Zeit, dass das mal jemand sagt.

Ich habe es gerade getan.

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