Die Tagesschau erklärt den Terror

„Beim Essen zu ersticken, ist deutlich wahrscheinlicher, als bei einem Terror-Anschlag zu sterben – laut Statistik.“

Liebe Tagesschau,

strebt Essen nach Massenvernichtungswaffen? Ein Anschlag mit einer schmutzigen Bombe und die Statistik ist entlarvt als das, was sie ist: Augenwischerei!

„Manchen Menschen helfen Zahlen.“

Ja, nackte Zahlen statt Umgang mit Emotionen, das ist schon lange ein deutsches Alleinstellungsmerkmal.

PS: In Afghanistan ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, zur Zeit höher, als bei kriegerischen Auseinandersetzung zu sterben. Soll das heißen, Afghanistan ist ein sicheres Land? Verteidigt die Tagesschau so die Abschiebungspolitik?

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64 Antworten zu Die Tagesschau erklärt den Terror

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  3. American Viewer schreibt:

    Das ist doch alt wie der Wald.

  4. A.S. schreibt:

    Auch wieder so ein Argument, dass man vielleicht überdenken könnte, wenn die Tagesschau es auch in Zusammenhang mit Gen-Nahrung, Kernenergie oder Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime bringen würde, wo es genau so gut oder schlecht passt.
    Dass diese Zahlenspiele zuverlässig nur nach (noch mutmaßlich) islamistischen Attentaten auftauchen lässt nur den Schluss zu, dass die Leute etwas verharmlosen wollen.

  5. winnie schreibt:

    Was bedeuten Nahrungsmittel als Mordsubjekte? Viel gefährlicher sind LKWs die, laut TAZ, eigenständig , von sich aus, Menschen ermorden. KI und selbstfahrende Fahrzeuge…

  6. Sophist X schreibt:

    Verbrechen mit Unfällen gegenzurechnen ist auch dann keine Wahrheit, wenn die Zahlen stimmen.

  7. mühlstein schreibt:

    In dem Moment, in dem man man von einem Flüchtling das Geld geklaut bekommt, vergewaltigt wird oder ermordet wird, spielt die Statistik, wie viele Verbrechen die Flüchtlinge machen, keine Rolle mehr. In diesem Moment ist eindeutig der Flüchtling der Verbrecher.

    • Dante schreibt:

      Dieser Flüchtling, wohl bemerkt. Nicht der Flüchtling als ein Schlechthinniger. Wenn man unbedingt verallgemeinern will, muss man das generell machen. Der Mann aus Höxter beispielsweise ist Deutscher ohne Migrationshintergrund. Man mag jetzt einwenden, dies sei ein Einzelfall, aber auch bei islamistischen Tätern wird ja auch andauernd von lauter Einzelfällen geredet.

    • Praecox schreibt:

      Der Verbrecher ist der Verbrecher.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Hört doch endlich auf, dieses dämliche Wort „Flüchtling“ zu verwenden! Nur ein Bruchteil der irregulären Einwanderer ist tatsächlich geflüchtet, nur den wenigsten von ihnen wird Asyl gewährt.

  8. Heimchen am Herd schreibt:

    „Beim Essen zu ersticken, ist deutlich wahrscheinlicher, als bei einem Terror-Anschlag zu sterben – laut Statistik.“

    Diese Klugscheißerei muss doch wie Hohn in den Ohren der Hinterbliebenen des
    Terroranschlags von Berlin klingen!

    Wie kann man nur so gefühllos sein?

    • Praecox schreibt:

      Die Hinterbliebenen des Mannes, der an einem Hühnerbein erstickte, trauern nicht deshalb weniger, weil der Fall öfter vorkommt.

  9. wreinerschoene schreibt:

    Im Moment wird wirklich alles an den Haaren herbei gezogen, was in der momentanen Situation nur annähernd helfen könnte. Statistisch gesehen sind sexuelle Übergriffe in der Mehrzahl von Deutschen begangen wurden. Nun ja, ob ich eine Statistik über 80 Millionen Menschen aufzähle oder nur von 8 Millionen, wenn da kein Unterschied zu erkennen wäre, stimmt was nicht. Dumm nur wenn man die 8 Millionen Zahl auf 80 Millionen hochrechnet, dann kommt das echte Ergebnis heraus und schon sind die 8 Millionen die Favoriten.

  10. Kanalratte schreibt:

    Die Wahrscheinlichkeit durch ein Atomkraftwerk zu sterben ist auch sehr gering. Es gibt in Deutschland noch keinen einzigen Toten durch Atomkraft. Dafür gibt es jedes Jahr hunderte Todesfälle durch Autounfälle. Atomkraft abschaffen und Autos erlauben…

  11. Einer schreibt:

    Eine schmutzige Bombe zerstört gar keine Statistik. Sie kann enormen psychologischen und enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Viele Menschen töten kann sie nicht. Dazu ist die Strahlenbelastung zu gering.

  12. baalmcdohl schreibt:

    Es ist bestimmt viel besser vollkommen emotional Mitleid vorzuheucheln. Es ist deswegen Heuchelei, weil man die Betroffenen nicht kennt und sie in 2 Wochen wieder vergessen hat. Ansonsten Hand hoch, wer der hier anwesenden ist von dem Anschlag persönlich betroffen?

    Auf die emotionale Heuchelei kommt dann die Forderung nach einer „Verschärfung“ der Sicherheitsmaßnahmen. Wer kann sich noch daran erinnern, was die letzten 3 Verschärfungen gebracht haben? Empirisch gesehen müsste man sagen: Mehr Tote als Vorher.

    Das National Counter Terrorism Center (NCTC)/USA hat ausgerechnet, dass man mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:20.000.000 an einem Terroranschlag stirbt. Dies kann man insoweit auch nicht mehr reduzieren. Auch wäre es mir neu, dass der IS (das sind die, die mit geklauten Panzern und Toyotas durch die Wüste fahren) an nukleares Material kommen. Das ist Hollywood Niveau.

    Also meinetwegen auch nochmal zum Mitmeißeln für den Hausherren:
    Es ist wesentlich wahrscheinlicher, an einem Schnitzel zu sterben (1:7 für Krebs, 1:23 für Schlaganfall) als durch einen Krieg, Anschlag, Atombombe oder sonst wie gewaltsam zu Tode zu kommen. Haben die Menschen Angst vor Schnitzeln? Warum wohl nicht?

    Es ist eher zu beglückwünschen, dass die Tagesschau endlich einmal ihrer Verantwortung als journalistisches Medium nachkommt. Informationen über Terroranschläge verbreiten irrationale Angst. Und sie ziehen Nachahmer an. Es ist vergleichbar mit den Übergriffen auf Asylheime in Sachsen. Jeden Tag waren sie in den Medien und entsprechend wusste jede Dummbratze: Geh nach Sachsen, da sieht es ganz Deutschland. Machst du es irgendwo in Nordbayern, kommt es höchstens in den Lokalteil der Regionalnachrichten.
    Was unter Kriminologen allgemein bekannt ist, wird von den entsprechenden Profiteuren (Politiker)missbraucht, um immer mehr die Freiheit des Einzelnen zu beschneiden.

    • Katharina Seehuber schreibt:

      Wer sich auf die Argumentation der Tagesscshau einläßt, beginnt sich notgedrungen auch auf deren Niveau.
      Diese alten Statistikkunststücke sind schon so oft in ihrer Oberflächlchkeit zerlegt worden daśs es wundert, sie immer noch anzutreffen, Nur zwei Offenischtlichkeiten:
      a) Jedes Risiko ist relativierbar. Dies gilt bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit als auch hinsichtlich der Zeitskalen. Wie wahrscheinlich ist es, einem Atomunfall zum Ofper zu fallen? Gering, nicht wahr? Warum also sich fürchten? Fracking? Gentechnik? Klimawandel? Wie wahrscheinlich ist es, am Klimawandel zu sterben? Ist Schnitzel-Essen gefährlicher?
      Wenn ich eine Straße überquere, ist das Risiko, überfahren zu werden, höher als zu Hause – ganz banal! Wo und wann ist also die Risikoabwögung angebracht: zu Hause oder an der Kreuzung? Dies sollt reichen, um die Dummheit dieser statistischen Aussagen zu zeigen.
      b) Ein wesentlicher Unterschied, der regelmäßig ignoriert wird, betrifft die Frage, ob ich ein Risiko bewußt eingehen, d.h. abwäge, ob ich in der jeweiligen Situation mich einer Gefahr aussetze, oder ob fremdbestimmt über mich verfügt wird, ich also keine Einfußmöglichkeit habe (es sei denn, ich sperre mich in einen Bunker). Terrorakte machen mich zum Objekt, ich bin nicht mehr Subjekt der Entscheidung. Und deshalb hat die Sorge vor Terror wesentlilche mehr Dimensionen als die dümmlichen Tagesschaurelativierer ahnen.

      • baalmcdohl schreibt:

        Es geht nicht darum, das Risiko zu relativieren (als wenn man eins zu zwanzig Millionen noch relativieren müsste…) sondern die künstliche Panikmache zu relativieren, die derzeit durch die Medien geht.
        Was ist der Sinn eines Terroranschlages? Man tötet einen und versetzt eine Million in Panik. Was machen die Medien? Bingo. Dann kommen die Talkshows, Verschärfungen irgendwelcher Sicherheitsmaßnahmen (die nachweislich nichts mehr bringen) und alle haben 4 Wochen Angst, dann ist´s wieder vergessen. Und beim nächsten Anschlag wieder das selbe. Nach und nach geben wir alle Freiheiten an einen „Sicherheitsapparat“ auf (s. Frankreich 1 Jahr Ausnahmezustand). Und wofür? Für die Emotionalen, denen gefühlte Sicherheit wichtiger ist als Freiheit?

        • Kanalratte schreibt:

          @baalmcdohl
          Sie haben nicht verstanden, dass sich jede Todesart statistisch relativieren lässt. Dies ist aber keine rationale Erklärung dafür eventuelle Sicherheitsmaßnahmen zu unterlassen oder aus einer gewissen gesunden Angst hervorgehende Vorsicht abzulegen.

          2015 gab es ca. 3500 Verkehrstote in Deutschland und ungefähr 400 Tote durch AIDS. Die Wahrscheinlichkeit bei einem Unfall im Straßenverkehr umzukommen ist also deutlich höher. Sollte man deswegen künftig auf die AIDS-Prevention und Kondome verzichten?

          Und weil jährlich 120.000 Todesfälle durch das Zigarettenrauchen verursacht werden können wir dann in Zukunft auch auf die Sicherheit im Straßenverkehr verzichten und müssen keine Gurte mehr anlegen, weil die Wahrscheinlichkeit durch Zigaretten zu sterben wesentlich höher ist?

          Im Nachhinein weiß man außerdem, dass die Wahrscheinlichkeit, dass am 19.12.16 ein LKW in den Weihnachtsmarkt auf den Berliner Breitscheidplatz raste sogar bei 100% lag.

      • Praecox schreibt:

        Bei Statistiken bzgl. Sterberisiken handelt es sich um nackte Zahlen. Die Zahlen sagen nichts aus bzgl. philosophischer Überlegungen zu Selbst- oder Fremdbestimmung.
        Auch den natürlichen Tod erlebt keiner als „Subjekt der Entscheidung“ (Frau Seehuber).
        Der eigene Tod ist immer das Ende der eigenen Einflussmöglichkeiten. Ganz gleich ob man durch Terror, Unfall, Krankheit oder natürliches Ableben umkommt.

        Katharina Seehuber schreibt: Dezember 22, 2016 um 3:42 pm
        „Ein wesentlicher Unterschied, der regelmäßig ignoriert wird, betrifft die Frage, ob ich ein Risiko bewußt eingehen, d.h. abwäge, ob ich in der jeweiligen Situation mich einer Gefahr aussetze, oder ob fremdbestimmt über mich verfügt wird“

        Wenn Sie auf der Autobahnen von einem Geisterfahrer (der mit hoher Wahrscheinlichkeit Täter eines erweiterten Suizids wäre) totgefahren werden, werden sie fremdbestimmt. Ihr Einflußmöglichkeiten beschränken sich auf Ausweichen, das wiederum weitere Verkehrsteilnehmer mit in das Unglück einbeziehen kann. Sie sind dann selbstbestimmt dem Geisterfahrer ausgewichen und haben das Schicksal Dritter fremdbestimmt.
        Nun kann man sagen, das Nutzen einer Autobahn setzt voraus, dass man das Risiko durch einen Geisterfahrer zu Tode zu kommen, bewußt mit einplant.(*) Diese Herangehensweise ist aber unmittelbar auf den Terrorismus übertragbar. Das Besuchen eines Weihnachtsmarktes setzt eben voraus, dass man das Risiko durch einen Terroristen getötet zu werden bewußt mit einplant. Genau so wie das, an einer Rostbratwurst zu ersticken. Was ist wahrscheinlicher? Bzw.: Wenn der Fall Autobahn auf den Fall Weihnachtsmarkt unmittelbar übertragbar ist, dann sind die Sterberisiken auch unmittelbar miteinander vergleichbar!

        (*)
        Das beinhaltet, dass man das Risiko, dem Geisterfahrer auszuweichen und dadurch Dritte zu gefährden, ebenfall bewußt mit einplant.

        Man kann natürlich sagen, dass die Behörden mehr für die Sicherheit auf Weihnachtsmärkten tun sollen oder zur Terrorismusprävention insgesamt. Ist in Ordnung. Dann müssten die Behörden aber auch das ihnen Mögliche tun, um Todesfälle auf Autobahnen (die im Falle der zahlreichen Geisterfahrer Mordfälle sind) zu minimieren.
        Gemessen an der statistischen Wahrscheinlichkeit, wären dann Maßnahmen bzgl. Straßenverkehr den Maßnahmen bzgl. Terrorismus mit höherer Dringlichkeit vorzuziehen. Allein durch Geisterfahrer sterben jährlich ca. 13 Menschen in Deutschland. Nimmt man jetzt noch Raser, Drängler und Alkoholfahrer hinzu, kommt einiges zusammen.
        http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/neue-statistik-geisterfahrer-verursachen-jaehrlich-bis-zu-80-unfaelle-3107216.html

        Nochmal zur Fremdbestimmung: Was, wenn Sie Autobahn fahren müssen? Etwa, weil Ihr Arbeitsplatz anders nicht erreichbar ist? Wieviel Fremd- und wieviel Selbstbestimmung ist anteilig enthalten?

        Katharina Seehuber schreibt: Dezember 22, 2016 um 3:42 pm
        „Jedes Risiko ist relativierbar. Dies gilt bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit als auch hinsichtlich der Zeitskalen. […] Wenn ich eine Straße überquere, ist das Risiko, überfahren zu werden, höher als zu Hause – ganz banal! Wo und wann ist also die Risikoabwägung angebracht: zu Hause oder an der Kreuzung? Dies sollt reichen, um die Dummheit dieser statistischen Aussagen zu zeigen.“

        Das ist falsch!
        Erstens: Es ist natürlich fast unmöglich, zu Hause überfahren zu werden.
        Es sei denn, man wohnt – wie beispielsweise viele Menschen in Armutsverhältnissen (Slums) – direkt an einer Strasse oder Bahnstrecke. Ob das Risiko zu Hause oder auf der Straße überfahren zu werden größer ist, ist also relativ zu der Definition, was „zu Hause“ und was „auf der Straße“ bedeuten, sowie vom Bezugsrahmen (national oder global gedacht).
        Für Durschnittseuropäer gilt aber sicher: das Risiko, zu Hause durch einen Unfall zu Tode zu kommen ist viel höher, als das Risiko auf der Straße getötet zu werden.

        Zweitens: Zeitskalen sind vollkommen irrelevant. Relevant ist die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, durch ein bestimmtes Ereignis zu Tode zu kommen verglichen mit der Wahrscheinlichkeit eines bestimmten anderen Ereignisses innerhalb desselben Zeitabschnittes.

        Es kommen allerdings noch ein Haufen andere Variablen dazu:
        Ob ein Individuum innerhalb von 10,0 Jahren häufiger in das Risiko gerät, Opfer einer Terroranschlags zu werden, oder Opfer eines Autounfalls, hängt ab von Faktoren wie: Mobilität, Reiseverhalten, Risikobereitschaft, gesellschaftlicher Status, Nationalität, Alter, Interessen usw.

        Psychologisch mag es entlastend sein, in dem Glauben, man sei selbstbestimmt Auto zu fahren. Sonst führen wahrscheinlich viel weniger Menschen Auto.
        Vielleicht wäre es also hilfreich, sich in demselben Glauben dem Risiko des Terrorismus zu stellen?

        Wenn Sie den Terroristen die Fähigkeit, Ihre Selbstbestimmung zu zerstören zusprechen, @ Katharina Seehuber, dann haben die Terroristen schon gewonnen.

        Herzliche Grüße,
        Praecox

        • A.Bundy schreibt:

          Meine Fresse, was für ein endloses und verquastes Geschwurbel.
          Ist diese penetrante Rechthaberitis angeboren oder nur ein Abfallprodukt deines denunziatorischen Charakters?
          Nicht das es einen Unterschied machen würde und im Grunde genommen ist es mir auch scheißegal.

          • besucher schreibt:

            Der Mann hat doch Recht. Das Problem ist nur dass Dein Hirn das nicht versteht. Das versteht nur Hauptsätze. Subjekt Prädikat Objekt. Bamm! Hör lieber wieder dem Donald zu. Der redet einfach.

        • Sophist X schreibt:

          Ein Detail wurde vergessen: Terrorismus stellt eine latente Gefahr unbekannter Größe dar. Da sind auch die zwangsbezahlten Idioten von der Tagesschau (wie zu erwarten) am Ende.
          Mal unabhängig von den qualitativen Unterschieden zwischen Mord, Totschlag, fahrlässiger Tötung und Unfall, die sich sehr deutlich in der Gesetzgebung wiederspiegeln:
          Man kann aus jeder systematischen Bedrohung des Alltags eine Prognose über die zukünftige Bedrohung ableiten. Das ist bei einer terroristischen Bedrohung nicht möglich, da eine Prognose geplanter terroristischer Morde naturgemäß nicht möglich ist. Es können wenige oder katastrophal viele sein. Darum ist der Vergleich der Tagesschau ungeheuerlich, dumm und irreführend. Rein zufällig stützt er aber die Erzählungen des Mainstreams zum Thema.

          • Praecox schreibt:

            Die Prognose ist eigentlich recht einfach: Terroristen wollen eine Terrorherrschaft.

          • Sophist X schreibt:

            Praecox schreibt:
            Dezember 22, 2016 um 8:21 pm
            Die Prognose ist eigentlich recht einfach: Terroristen wollen eine Terrorherrschaft.

            Sie wissen, dass ich nicht von einer Prognose der politischen Ziele der Terroristen geredet habe. Das können Sie sich gepflegt an den Hut stecken.

          • Praecoy schreibt:

            @GG Ich sehe, wir können doch nicht miteinander reden. Zu dumm auch.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Praecoy

            ?

        • Dante schreibt:

          Nun kann man sagen, das Nutzen einer Autobahn setzt voraus, dass man das Risiko durch einen Geisterfahrer zu Tode zu kommen, bewußt mit einplant.

          Nein, man blendet es aus bzw. vernachlässigt es, eben weil es insgesamt eher gering ist.

          • Katharina Seehuber schreibt:

            Nur darauf gehen ich ein, denn das andere ist der Rede nicht wert:
            „Frau Seehuber, das ist – gelinde gesagt – Quatsch mit Soße. Die Wahrscheinlichkeit während des Schnitzelessens an einem Schnitzel zu ersticken ist nicht höher als während der Lebenszeit, sondern ist während der Lebenszeit (die nicht mit Schnitzelessen verbracht wird) nicht gegeben. Verstehen Sie das? Die Wahrscheinlichkeit an einem Schnitzel zu ersticken und das Schnitzelessen sind immanente Bestandteile ein und desselben Sytems. Sie weisen nicht über sich selbst hinaus.“ – Das Reden eines, der Mathematik sicher nicht zum Hauptfach hat…..
            Wahrscheinlichkeitsrechnung und Risikoabwägung ist nicht Ihre Stärke, ich sehe es.
            Das Risiko, an einem Schnitzel zu ersticken, hängt also gar nicht davon ab, ob man Schnitzel ißt, sondern ist für alle gleich: über die Lebenszeit bestimmt durch die Fleischesser, also auch für die Vegetarier. Wunderbar. Aber Schrott. Das zum einen.
            Zum anderen: Sie haben offenbar tatsächlich nicht verstanden, dass es auf Zeitskalen ankommt. Das Risiko, auf der Autobahn zu sterben, ist null, wenn ich nicht auf der Autobahn bin. Es ist eben NICHT gleichmäßig auf die Lebenszeit verteilt. Es sinkt dagegen, legt man die Lebenszeit zugrunde. Ganz anders beim Terror: er sinkt nicht durch irgendeine Beschränkung der Lebenstätigkeit, sondern ist immer vorhanden.
            Dies habe ich einem logischen Analphabeten zu verstehen zu geben versucht – vergebliche Liebesmüh.
            Die Antwort auf die Frage nach Ihrer Kompetenz auf diesem Gebiet beantworten Sie wohl mit Bedacht nicht. Wäre wohl zu peinlich.
            Sie sind, mit Verlaub, ein Schaumschläger.

        • Katharina Seehuber schreibt:

          @Praecox
          Sie können es nicht lassen, auf Ausweichpfaden zu versuchen, das einfach Belegbare zu relativieren:
          Für die Frage ist es völlig irrelevant, wo man wohnt: Zu Hause ist natürlich innerhalb der Behausung – jeder versteht es, wenn er nur will – Wer nicht will, oder schlicht recht haben will, interpretiert dies um, bis es zu seiner verquasten Antwort paßt. Aber das ist wie schon öfter bemerkt, eristische Dialektik, als deren Adept Sie sich immer wieder demonstrieren. Ihre Versuche, meinen Kommentaren zu widersprechen, auf Teufel komm raus, erinnert an neurotisches Verhalten.
          „Für Durchschnittseuropäer gilt aber sicher: das Risiko, zu Hause durch einen Unfall zu Tode zu kommen ist viel höher, als das Risiko auf der Straße getötet zu werden.“ – Richtig, nur ohne Bezug. Denn das Risiko, zu Hause von einem Auto überfahren zu werden, mit einem Haushaltsunfall zu vergleichen, ist das Spiel mit den Äpfeln und Birnen. Es ging doch darum, die Abhängigkeit von der Situation zu demonstrieren, d.h. die alberne Vegelichung von nackten Zahlen als obsolet.
          Die Zeitskalen haben Sie im übrigen auch nicht verstanden: Das Risiko, an einem Schnitzel zu ersticken, tritt nur auf während dessen Verzehrs. Wenn Sie in Ihrem Leben 10 000 Schnitzel essen, und jeweil eine halbe Stunde brauchen, sind Sie zu 5000 Stunden dem Risiko ausgesetzt. Die Wahrscheinlichkeit während dieser Zeit ist also wesentlich höher als über die Lebenszeit – Sie sehen, Zeitskalen spielen eine Rolle. Vergleiche ich also Schnitzelessen mit Terror, so muß ich berücksichtigen, wann Schnitzelessen gefährlich ist, und wann Terror. Letzterer kennt keine Zeitbegrenzung, also ist der Vergleich Unsinn.
          Oder: Wenn Sie das Risiko, bei einem Terroranschlag zu sterben, über die letzten 50 Jahre berechnen und vergleichen es mit 2016, so werden gravierende Unterschiede auftreten. Geben Sie also bitte keine apodiktischen Urteile ab, wenn Sie den Sachverhalt nur oberflächlich verstehen. Der Gefahr eines Terroranschlags sind Sie des weiteren stets: zu Hause, auf der Straße, in der Kirche, auf dem Markt, in der Schule oder wo auch immer ausgesetzt. Und nun ziehen Sie bitte in die Wahrscheinlichkeitsrechnung / Risikobewertung (was übrgiens nicht das gleiche ist: in letzere gehen exlplizit Zeitskalen ein: lesen Sie ein entsprechendes Buch darüber. dieser Satz ist also ohne Expertise:
          „Zeitskalen sind vollkommen irrelevant. Relevant ist die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, durch ein bestimmtes Ereignis zu Tode zu kommen verglichen mit der Wahrscheinlichkeit eines bestimmten anderen Ereignisses innerhalb desselben Zeitabschnittes.“ – Eben, die Zeitabschnitte sind zu vergleichen, und das Risiko auf die Zeitabschnitte zu beziehen.
          Und ihr Rechthabertext geht in dem Stil so fort:
          „Die Zahlen (einer Statistik) K.S.) sagen nichts aus bzgl. philosophischer Überlegungen zu Selbst- oder Fremdbestimmung.“ Die Zahlen einer Statistik sagen ohne Interpretation und Einordnung nichts aus, weil nackte Zahlen prinzipiell nichts aussagen. Bei Fremd- und Selbstbestimmung geht es auch gar nicht um die Zahlen, sondern um die Risikobewertung, und die Möglichkeit, Risiken einzuschätzen.
          Einen Terroranschlag mit Geisterfahrern zu vergleichen zeigt, dass Sie auch den entscheidenden Unterschied nicht berücksichtigen: wieder: der Terroranschlag kann jederzeit, jedenorts erfolgen. Die Autobahn kann ich meiden, wenn mir das Risiko zu hoch erscheint. Dies sind Risiken des Lebensvollzugs. Der Terror aber nimmt mir die Freiheit, denn es gibt keine situationabhängige Risikioabschätzung mehr. Er grieft auf ganz andere Weise in das Leben ein, erzeugt Mißtrauen in die jeweiligen Situationen.
          „Wenn Sie den Terroristen die Fähigkeit, Ihre Selbstbestimmung zu zerstören zusprechen, @ Katharina Seehuber, dann haben die Terroristen schon gewonnen.“ – Sie dürfen ihnen ruhig diese Fähigkeit aberkennen – sie besitzen sie dennoch. Dies ist schlicht Fakt, psychologisch begründbar, eine anthropologische Konstante: die Gefahr führt zur Gefahrenabwehr, individuell in jedem Falle, gesellschaftlich nur bei Entideologisierung. Die Terroristen gewinnen, wenn wir auf den Terror nicht antworten. Es werden die Weihnachtsmärkte verschwinden, wenn Anschläge sich häufen, Open-air-Konzerte u.ä. desgleichen, schleichend. Nur Gegenhalten und Vertrauen in die Sicherheitskräfte können dem entgegenwirken – wie Israel beweist.
          Was verstehen Sie, nebenbei gefragt, von Statistik und Risiokobewertung, um apodiktische Urteile abzugeben? Was ist Ihre Expertise? Jedermann kann und soll argumentieren, aber abschließende Urteile (sieh Zeitskalen) abzugeben sollte von entsprechendem Wissen gedeckt sein, oder es ist schlicht Bramabasieren.

          • Praecox schreibt:

            Ohje, ohje.

            Antwort kommt…

          • Praecox schreibt:

            Katharina Seehuber schreibt: Dezember 23, 2016 um 6:35 pm
            „Sie können es nicht lassen, auf Ausweichpfaden zu versuchen, das einfach Belegbare zu relativieren: Für die Frage ist es völlig irrelevant, wo man wohnt: Zu Hause ist natürlich innerhalb der Behausung – jeder versteht es, wenn er nur will – Wer nicht will, oder schlicht recht haben will, interpretiert dies um, bis es zu seiner verquasten Antwort paßt. Aber das ist wie schon öfter bemerkt, eristische Dialektik, als deren Adept Sie sich immer wieder demonstrieren. Ihre Versuche, meinen Kommentaren zu widersprechen, auf Teufel komm raus, erinnert an neurotisches Verhalten.“

            @Frau Seehuber, Sie haben die satirisch gemeinte Einlage schlicht nicht verstanden.

            Katharina Seehuber schreibt: Dezember 23, 2016 um 6:35 pm
            “ Richtig, nur ohne Bezug. Denn das Risiko, zu Hause von einem Auto überfahren zu werden, mit einem Haushaltsunfall zu vergleichen, ist das Spiel mit den Äpfeln und Birnen.“

            Ich habe das nicht verglichen. Mein Kommentar im Wortlaut, in drei Teilen:

            Praecox schreibt: Dezember 22, 2016 um 5:00 pm
            „Erstens: Es ist natürlich fast unmöglich, zu Hause überfahren zu werden.“

            Das war der ironische Teil meines Kommentars.

            Praecox schreibt: Dezember 22, 2016 um 5:00 pm
            „Es sei denn, man wohnt – wie beispielsweise viele Menschen in Armutsverhältnissen (Slums) – direkt an einer Strasse oder Bahnstrecke. Ob das Risiko zu Hause oder auf der Straße überfahren zu werden größer ist, ist also relativ zu der Definition, was „zu Hause“ und was „auf der Straße“ bedeuten, sowie vom Bezugsrahmen (national oder global gedacht).“

            Das war der satirische Teil meines Kommentars.

            Praecox schreibt: Dezember 22, 2016 um 5:00 pm
            „Für Durschnittseuropäer gilt aber sicher: das Risiko, zu Hause durch einen Unfall zu Tode zu kommen ist viel höher, als das Risiko auf der Straße getötet zu werden.“

            Das war der nüchterne Teil meines Kommentars.

            Alle drei Teile zusammen stellen die Antwort dar auf:

            Katharina Seehuber schreibt: Dezember 22, 2016 um 3:42 pm
            „Wenn ich eine Straße überquere, ist das Risiko, überfahren zu werden, höher als zu Hause – ganz banal! Wo und wann ist also die Risikoabwögung angebracht: zu Hause oder an der Kreuzung? Dies sollt reichen, um die Dummheit dieser statistischen Aussagen zu zeigen.“

            Warum ist Ihr Kommantor, @Frau Seehuber, denn einer Antwort wert? Ganz einfach: Sie können sowohl an der Kreuzung, als auch zu Hause zu Tode kommen. Entweder werden Sie überfahren, oder Sie fallen von der Leiter. In beiden Fällen ist das Ergebnis dasselbe. Also können Sie beide Fälle miteinander vergleichen.
            Selbstverständlich unterscheiden sich die Zeiten, die Menschen auf Kreuzungen und zu Hause verbringen, individuell. D.h., es existieren soviele Zeitskalen wie Menschen. Für eine ordentliche Wahrscheinlichkeitsrechnung legt man also die Durchschnittszeiten, die Menschen (bspw. in Deutschland) auf Kreuzungen verbringen und die Durchschnittszeiten, die Menschen zu Hause verbringen, zu Grunde.
            Im Durchschnitt, @Frau Seehuber, ist es also wahrscheinlicher, zu Hause tödlich zu verunglücken, als auf der Straße.

            Ich persönlich weiß überhaupt nicht, ob solche Berechnungen tatsächlich existieren. Aber so stimmt die Theorie und genau deshalb, lassen sich Tode auf Kreuzungen und Tode zu Hause, also „Äpfel“ und „Birnen“, vergleichen.

            Katharina Seehuber schreibt: Dezember 22, 2016 um 3:42 pm
            Es ging doch darum, die Abhängigkeit von der Situation zu demonstrieren, d.h. die alberne Verglelichung von nackten Zahlen als obsolet.“*

            Wie schon gesagt: für die „nackten Zahlen“ ist die Situation vollkommen irrelevant“.
            In Ihrer Formulierung „Abhängigkeit von der Situation“ steckt allerdings schon die *Aufgabe von Selbstbestimmung
            und Entscheidungsfreiheit, für die Sie sich ja eigentlich stark machen wollen. Einzig und allein auf diese Aporie in Ihrem Kommentar wollte ich hinweisen.

            Katharina Seehuber schreibt: Dezember 22, 2016 um 3:42 pm
            „Die Zeitskalen haben Sie im übrigen auch nicht verstanden: Das Risiko, an einem Schnitzel zu ersticken, tritt nur auf während dessen Verzehrs. Wenn Sie in Ihrem Leben 10 000 Schnitzel essen, und jeweil eine halbe Stunde brauchen, sind Sie zu 5000 Stunden dem Risiko ausgesetzt. Die Wahrscheinlichkeit während dieser Zeit ist also wesentlich höher als über die Lebenszeit – Sie sehen, Zeitskalen spielen eine Rolle. Vergleiche ich also Schnitzelessen mit Terror, so muß ich berücksichtigen, wann Schnitzelessen gefährlich ist, und wann Terror. Letzterer kennt keine Zeitbegrenzung, also ist der Vergleich Unsinn.“

            Frau Seehuber, das ist – gelinde gesagt – Quatsch mit Soße. Die Wahrscheinlichkeit während des Schnitzelessens an einem Schnitzel zu ersticken ist nicht höher als während der Lebenszeit, sondern ist während der Lebenszeit (die nicht mit Schnitzelessen verbracht wird) nicht gegeben. Verstehen Sie das? Die Wahrscheinlichkeit an einem Schnitzel zu ersticken und das Schnitzelessen sind immanente Bestandteile ein und desselben Sytems. Sie weisen nicht über sich selbst hinaus.
            Trotzdem können Sie selbstverständlich vergleichen, ob die Wahrscheinlichkeit, an einem Schnitzel zu ersticken höher oder niedriger ist, als die Wahrscheinlichkeit an einem Stück Sellerie zu ersticken. Insgesamt können Sie daher einen Durchschnittswert für die Wahrscheinlichkeit, beim Essen tödlich zu verunglücken errechnen.
            Der Vorgang des Essen wiederum ist ein immanenter Bestandteil der Gesamtlebenszeit und findet deshalb auf derseben Zeitachse statt, wie Leitern besteigen oder Kreuzungen überqueren. Und so können – wie oben bereits erklärt – die Durchschnittswerte sämtlicher Sterberisiken verglichen werden.

            Das ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen irrationale Ängste und für die adäquate Einschätzung von Gefahrensituationen. Wenn sich einer bswp. davor fürchtet, von einem Auto überfahren zu werden, aber keine Angst hat auf wackelige Leitern zu steigen, könnte eine solche Berechnung hilfreich sein, das eigene Verhalten positiv zu verändern.

            Genosse @Sophist, merkt richtig an, dass die Gefährdung durch Terrorismus keinen konstanten Wert darstellt, sondern größer werden kann. Dasselbe gilt aber für Haushaltsunfälle und Verkehrsunfälle, wenn Sicherheitsmaßnahmen wegfielen oder – und das ist der springende Punkt! – die Risiken aufgrund subjektiver Verzerrungen falsch eingeschätzt werden.

            Den Rest kommentiere ich nicht mehr. Lust verloren. Und Lebenszeit!

    • k.knerzje schreibt:

      Ich gebe Ihnen Recht wenn Sie mir beweisen das es das Schnitzel auf mein Leben abgesehen hat und mich umbringen will!

      • luminescent schreibt:

        Nun haben Sie dem ÖR-Vertreter auch noch seinen Circulus vitiosus bewiesen. Wie steht er denn jetzt da? Plattiert, wie ein Schnitzel, könnte man sagen.

    • Dante schreibt:

      Es ist wesentlich wahrscheinlicher, an einem Schnitzel zu sterben (1:7 für Krebs, 1:23 für Schlaganfall)…
      Die Zahlen sind ohne Zweifel kompletter Schwachsinn, bei weitem zu hoch gegriffen. Schnitzel wären längst als hochgiftig und hochgradig kanzerogen verboten, wenn das wahr wäre.
      Was nämlich bedeutet das? Von 2400 Menschen, die ein Schnitzel essen, müssten ungefähr 100 dadurch einen Schlaganfall erleiden und 300 dadurch tödlich an Krebs erkranken.

    • max schreibt:

      Ganz miese Schmiere. Ach so, das Resultat der Verschärfungen waren also mehr Tote? Weil sich in der gleichen Zeitspanne gar nichts anderes verändert hat?! Für wie blöd hältst Du die Leser eigentlich?
      Abgesehen davon, wenn Du ja die „Statistik“ der UNO oder der Tagesschau für sinnvoll hältst, weshalb habe ich bloss Deine Forderung nach einer Statistik bezüglich Toten pro Kwh Energie verpasst? Wäre das nicht auch Aufgabe edler Qualitätsjournalisten? Oder wer mehr Tote zu verantworten hat, Genfood oder Bio? Da steht es übrigens nur in Deutschland 53:0 für Bio, die schwersterkrankten mal ganz beiseite gelassen. Wie konnte die Tagesschau mit ihren ganzen Qualitätserklärbären das nur verpassen?!

    • Philipp schreibt:

      Sofern es in Mossul oder al-Raqqa mindestens ein Krankenhaus mit Radiologie gab, als der IS diese Städte übernahm (und das dort gelagerte nukleare Material nicht vor dem IS in Sicherheit gebracht wurde) dürfte er bereits im Besitz von Nuklearmaterial.

  13. max schreibt:

    Es ist zum Beispiel auch viel wahrscheinlicher, am Essen zu ersticken als durch Genfood auch nur eine Magenverstimmung zu bekommen. Es ist viel wahrscheinlicher, am Essen zu ersticken als durch Kernkraft zu Schaden zu kommen. Usw. Ich mag mich ja täuschen, aber in diesen Bereichen hat die Tagesschau zuverlässig auf solche Beispiele verzichtet. Wie kommt denn das?

    • Praecox schreibt:

      Am Essen ersticken:
      Kontrollierbares Risiko oder nicht-kontrollierbar?
      Was können Sie tun, um das Risiko zu minimieren?
      Auf Essen verzichten?

      Atomkraft:
      Kontrollierbares Risiko oder nicht-kontrollierbar?
      Was können Sie tun, um das Risiko zu minimieren?
      Auf Atomkraft verzichten?

      Genfood:
      Kontrollierbares Risiko oder nicht-kontrollierbar?
      Was können Sie tun, um das Risiko zu minimieren?
      Auf gentechnisch veränderte Pflanzen verzichten?

      Terror:
      Kontrollierbares Risiko oder nicht-kontrollierbar?
      Was können Sie tun, um das Risiko zu minimieren?
      Auf Terror verzichten?

      • max schreibt:

        Am Essen ersticken: Kontrollierbares Risiko? Ja, man nennt das Kauen, mein Lieber.

        Kernkraft (man nennt das unter Kennern Kernkraft und nicht wie es grüne Deppen bezeichnen, Atomkraft): offensichtlich klar kontrollierbares Risiko, wenn man (Du magst doch Statistik) die Toten pro produzierter Kwh im Vergleich zu anderen Energieträgern anschaut.

        Genfood: Welches Risiko? Bitte um ein (wissenschaftlich belegtes)Fallbeispiel, bei dem der Verzehr von Genfood auch nur zu einem Unwohlsein geführt hat.

        Terror: Dazu vielleicht ein Zitat von Peter Scholl-Latour, der neben viel Unsinn auch einige richtige Sachen gesagt hat: „Du kannst die Probleme von Kalkutta nicht lösen, indem Du Kalkutta hierher holst. Du hast dann lediglich die Probleme von Kalkutta auch hier.“ Nicht das ich glaube, dass Du das verstehst,, aber es gibt immer mehr, die das verstehen.

  14. Sophist X schreibt:

    Liebe Hinterbliebene der moslemischen Terrorangriffe: Die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Angehörigen an Essen erstickt wären, war viel höher. Vor Essen sollten Sie gut in acht nehmen!

    Liebe Weihnachtsgrüße
    Ihre Tagesschau

    P.S. Danke, dass sie auch noch dafür bezahlen, verhöhnt zu werden. Kaum zu glauben.

  15. klartext schreibt:

    Der übliche Pseudojournalismus, wenn es um den „Allahu akbar!“-Terror geht, aber der Tweet ist schon ein halbes Jahr alt. Aktuell dagegen diese Blüten:
    Medien und der islamistische Terror: „Neun Tote sind ums Leben gekommen. Aber: Wir sind okay“ http://www.achgut.com/artikel/neun_tote_sind_ums_leben_gekommen._aber_wir_sind_okay

  16. A.Bundy schreibt:

    „Beim Essen zu ersticken, ist deutlich wahrscheinlicher, als bei einem Terror-Anschlag zu sterben – laut Statistik.“
    Gilt dieser Lehr- bzw. Leersatz der Tagesschau für Terroranschläge jeglicher Couleur oder nur für diejenigen, wo der ethnische und/oder religiöse Hintergrund der/des Täter/s erstaunlicherweise nie eine Rolle zu spielen scheint? #rhetorischeFrage

    • A.Bundy schreibt:

      Oder anders gefragt: Hätte dieser blonde News-Bot, dessen Name mir aus gutem Grund entfallen ist, sich erdreistet, mit ähnlich empathielosem Statistik-Geschwätz aufzuwarten, als es um den Terror des NSU ging? #rhetorischeFrage

      • Praecox schreibt:

        Für Türken war die Wahrscheinlichkeit durch eine Kugel des NSU zu sterben jedenfalls wesentlich höher, als für Deutsche.

        • A.Bundy schreibt:

          Strohmannargument von der allerblödestens Sorte.
          Zurück auf Start, Frühspritzer!

        • DuDu schreibt:

          Die NSU hat 10 Jahre gebraucht, der Islamist in Berlin 2 Minuten. Tagesschau, macht was draus!

        • max schreibt:

          Strohdumm. Es war und ist auch für einen Türken erheblich wahrscheinlicher, an seinem Essen zu ersticken oder vom Blitz erschlagen zu werden, als Opfer des NSU zu werden oder geworden zu sein. Das Durcheinanderwirbeln von Referenzgruppen ist eine bekannte Technik linker Demagogen. Und dummer Nachplapperer.

        • max schreibt:

          Wow, es ist also wirklich wahrscheinlicher für Ausländer, Opfer einer ausländerfeindlichen Organisation zu werden als für Deutsche? Meinst Du das wirklich ernst? Und ich Dussel frag mich noch nach vierzig Jahren, wieso die RAF keine Anschläge auf DKP Büros gemacht hat.
          Noch was zur Statistik, Du Kenner: es ist übrigens das Risiko für einen Funktionär oder eine Einrichtung der AFD um ein Vielfaches höher, Opfer von Politkriminalität zu werden, als es das für Funktionäre oder Einrichtungen jeder anderen Partei ist.

          • Praecox schreibt:

            Sie sind tatsächlich der Erste hier, den ich als schwer dumm und schwer bösartig bezeichnen muss. Ist aber so.

          • max schreibt:

            Das macht mich jetzt aber traurig und ein Stück weit betroffen. Abgesehen davon, was Du musst ist offensichtlich. Andere gehen dafür auf die Toilette. Und hinterlassen dort extrem viel Schlaueres, als Du in diesem Thread.

  17. Ralf Weber schreibt:

    Unser Gott hat uns Menschen diese Erde anvertraut hat und wir dafür verantwortlich sind, was hier geschieht. Eines Tages fordert er dazu Rechenschaft Angesicht zu Angesicht von jedem und bietet uns jetzt die Wiederversöhnung an. Das Böse kam daher in diese Welt, da sich die Menschen von ihm im Mißtrauen von ihm abwandten und sich stattdessen dem Bösen zuwandten. Zur gewährten Freiheit gehören auch die Folgen der Freiheit.

    Wir aber haben die Gewissheit, dass unser gemeinsamer Gott sich denen zeigt, die sich ehrlich suchend an ihn wenden. Und wir warten gemeinsam darauf, dass er eine neue Welt ohne Leid schaffen wird.

    Anbei möchte ich anhand von guten Bibelstellen darstellen, dass wir im Angesicht vieler Schrecken in dieser Welt eine sehr berechtigte Hoffnung darüber hinaus haben:

    Der Prophet Israels, Jesaja 65:17:
    „Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird.“

    Hebräerbrief 1:10 – 12:
    „Und (Psalm 102,26- 28):»Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle veralten wie ein Gewand; und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören. «“

    2.Petrusbrief 3:8 – 12:
    „Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze“

    Johannesevangelium 16:22-23:
    „Und auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. An dem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.“

    Offenbarung des Johannes 21:1 – 5:
    „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach:Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach:Siehe, ich mache alles neu!“

  18. Ralf Weber schreibt:

    Hier ein treffender und aktueller Artikel:

    http://juedischerundschau.de/im-21-jahrhundert-wurden-alle-antisemitischen-morde-in-europa-durch-moslems-begangen-135910655/

    Hier eine gute Entscheidung der CDU in diesem Kontext. Es ist Klasse, dass es es auch eine anderes, deutlich positiv geprägtes Deutschland gibt, welches aus der Geschichte gelernt hat, wie man mit fragwürdigen, destruktiven Ideologien umgeht:

    http://ajcberlin.org/de/media/meldungen/cdu-beschlie%C3%9Ft-verurteilung-von-anti-israelischer-boykott-Bewegung

    Ich war am 29.11.2016 auf einer ergreifenden Veranstaltung, auf der authentisch über die realen Erlebnisse beim deutschen Holocaust berichtet wurde. Schlimm neben den schrecklichen Untaten ist, dass viele Deutsche es entweder gewollt, akzeptiert oder einfach weggesehen haben und es immer wieder Versuche gibt, diese klar dokumentierten Verbrechen zu leugnen. Ausgeprägt leider auch in den islamisch-arabischen Ländern, oder aber auch hier, wo viele wieder auch wieder Gründe für ihren Antisemitismus finden oder einfach wieder wegsehen.

    Der Antisemitismus kommt heutzutage gerne in Gestalt einer grundlegenden Feindschaft gegen das einzige jüdische Land Israel, der einzigen realen Demokratie im Nahen Osten. Es wurde auch von den bedrückenden und hautnahen Erfahrungen mit den in der Regel durch Brandstiftung entfachten Bränden in Haifa berichtet.

    „ICEJ-ABEND MIT DER HOLOCAUSTÜBERLEBENDEN JUDITH ROSENZWEIG AM 29. NOVEMBER 2016“
    Um 19.00 Uhr bei der ICEJ in 70188 Stuttgart

    https://de.icej.org/civicrm/event/info?reset=1&id=2084

    Für uns ist es wichtig, dass unser Beistand auch den noch lebende Opfern des Holocausts, ihren Verwandten und Nachfahren gilt. Unsere düstere Geschichte darf sich hier auf keinen Fall wiederholen. Hierzu auch treffend zu den aktuellen Unwägbarkeiten:

    http://juedischerundschau.de/das-mutierende-virus-antisemitismus-verstehen-135910621/

    https://tapferimnirgendwo.com/2016/11/16/nur-ein-toter-jude-ist-ein-guter-jude/

    https://tapferimnirgendwo.com/2016/12/04/offener-brief-von-gerd-buurmann-an-den-pfarrer-von-bethlehem/

    Hier im Gesamtkontext in Sachen UN von jemanden, der wirklich Erfahrung damit hat:

    http://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/ban-kritisiert-voreingenommenheit-gegenueber-israel/

    Und hier gibt es auch konkrete Hoffnungen im guten Sinne:

    http://juedischerundschau.de/mike-pence-katholikal-und-ein-grosser-freund-israels-135910653/

    Im Kontrast zu den damaligen und heutigen schrecklichen Vorgängen jetzt zu Advent und Weihnachen der Leitspruch: „Das Licht unseres Gottes leuchtet in der Finsternis“:

    https://www.israelnetz.com/index.php?id=62492

  19. caruso schreibt:

    Die Idioten sterben nie aus. Das allein wäre noch nicht so schlimm, würden sie nicht
    immer wieder in Positionen gelangen, wo sie mehr oder weniger großen Schaden
    anrichten (können). Einer der größten Schaden die sie verursachen (können), ist, die
    Menschen noch dümmer zu machen als sie sowieso schon sind. (Ehre der viiiiiiiiiielen
    Ausnahmen die es ja auch gibt. Zum Glück!). — Verzeihung. Bin heute mit dem linken
    Fuß erwacht und aufgestanden. Und solche Blödheiten wie verkündet, ärgern mich wirklich
    sehr. Ein Glück, daß ich kein TV habe. Es reicht mir, was ich darüber lese.
    lg
    caruso

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