Eine Warnung

Justizminister Heiko Maas fordert, dass Ermittlungsbehörden und Gerichte die Verbreitung verleumderischer Falschnachrichten hart bestrafen sollen. Martin Schulz fordert sogar, es solle für Unternehmen „richtig teuer“ werden, wenn sie die Verbreitung von Falschmeldungen im Internet nicht verhindern. Die Angst vor Fake News greift um sich. Selten war mir eine Warnung so wichtig wie diese: Unter keinen Umständen möchte ich eine Kriminalisierung von vermeintlichen oder tatsächlichen Fake News!

Wollen wir wirklich in einem Land, in dem ein zorniger und gewaltbereiter Mob „Lügenpresse“ brüllt, eine politische Institution etablieren, die sogenannte „Lügenpresse“ kriminalisieren darf? Wollen wir einer Partei, die durch diesen Mob gestärkt wird, wirklich ein Werkzeug bereitlegen, das sie nur noch ergreifen muss, sobald sie es zu einer politischen Verantwortung geschafft hat? Nein, das wäre das Ende der Freiheit.

Ich weiß, Freiheit ist ein großes Wort, aber es ist kein minder großes Wort als Wahrheit. Wir sollten niemals die Worte Freiheit und Wahrheit gegeneinander auspielen. Die Schaffung einer politischen Institution, die darüber entscheiden darf, was Wahrheit ist und was Lüge, bedeutet zugleich die Schaffung einer Diktatur der Gesinnung. In einer freien Welt kann es jedoch kein Wahrheitsministerium geben! Fake News ist die englische Schwester von Lügenpresse.

Die Welt ist komplex und das Sein noch viel komplexer. Jeder Versuch, etwas zu verstehen und zu begreifen, ist zugleich immer auch eine Verfälschung der Tatsachen. Wer eine Angelegenheit zu erklären versucht, macht sie damit vielleicht verständlicher und für den Zuhörenden leichter begreiflich, aber er lügt damit auch, weil eine Erklärung nichts anderes ist als eine Reduzierung auf das eigene Verständnis. Eine Reduzierung ist jedoch eine Verfälschnung. Allerdings lässt sich nichts ohne Reduzierung und somit ohne Verfälschung zusammenfassen, geschweige denn begreifen.

Das heißt nicht, dass es keine Wahrheit gibt. Natürlich gibt es die Wahrheit, es gibt sie so sicher, wie es die Freiheit gibt, aber Freiheit und Wahrheit sind einfach zu groß, um wirklich gefasst zu werden. Freiheit und Wahrheit sind das, was manche religiöse Menschen mit Gott übersetzen und wir wissen, wie ungemütlich Menschen werden können, wenn sie fest davon überzeugt sind, Gott vollkommen erfasst und verstanden zu haben.

Es gibt lediglich Annäherungen zur Wahrheit.

Der Mensch zeichnet sich dadurch aus, die Kategorien Wahrheit und Freiheit denken zu können, aber Menschlichkeit bedeutet, immer zu zweifeln, ob man im Besitz der Wahrheit ist und sich zu fragen, was Freiheit wirklich bedeutet. Das heißt nicht, dass alles relativ ist. Oh nein, manche Aussagen sind weiter entfernt von der Wahrheit als andere. Es gibt sogar Aussagen, die so falsch sind, dass nicht mal mehr das Gegenteil richtig ist. Dennoch ist selbst jede falsche Aussage nur in Beziehung zu der Wahrheit falsch. Somit wohnt auch einer als falsch erkannten Aussage die Erkenntnis zur Wahrheit inne. Es braucht zur Entwicklung somit den Mut zum Irrtum und die Kraft zum Zweifeln und Verwerfen. Der Weg zur Wahrheit führt über das Unrecht haben. Wer stets nur Recht haben will, zieht eine Mauer hoch und verweigert sich jeder Entwicklung.

Lange Zeit dachte der Mensch, die Erde stünde im Zentrum des Universums. Dann kam die kopernikanische Revolution. Plötzlich war nicht mehr die Erde im Mittelpunkt des Universums, sondern die Sonne. Für viele Menschen war das ein Schlag ins Gesicht. Es durfte nicht wahr sein, dass der Planet der Menschen nicht im Mittelpunkt des Universums ist. Die Menschen glaubten ebenfalls lange, die Krone der Schöpfung zu sein. Dann aber kam Charles Darwin und erklärte mit seiner Theorie der Evolution, dass der Mensch nur das Resultat einer zufälligen Entwicklung ohne schöpferische Absicht ist. Für viele Menschen war das wieder ein Schlag ins Gesicht. Sie wollten nicht glauben, dass der Mensch nur ein zufälliges, kleines und vor allem zeitlich begrenztes Rad im Getriebe der Welt ist.

Kein Mensch ist jemals im Zentrum der Wahrheit!

Dennoch gibt es immer wieder Menschen, die sich dagegen sträubten, nicht im Besitz der Wahrheit zu sein. Sie fühlen sich zu höherem berufen. Ich finde es immer wieder hoch amüsant, wenn sich Menschen aufmachen, das Große und Ganze zu retten, obwohl sie schon am Kleinen verzweifeln. Es gibt Menschen, die nicht einmal ihre Familie zusammenhalten können, aber glauben zu wissen, was die europäische Gemeinschaft braucht; denen die Blumen auf dem Balkon verwelken, aber den Regenwald retten wollen; die über einen Handyvertrag verzweifeln, aber glauben, die Weltwirtschaft durchschaut zu haben. Für mich haben diese Menschen die Glaubwürdigkeit von zölibatären Priestern, die mir was von der Ehe erzählen.

Apropos Wahrheit, die Sonne ist nicht der Mittelpunkt des Sonnensystems! Die Erde dreht sich auch nicht um die Sonne. Die Erde dreht sich um das Baryzentrum. Der Mittelpunkt unseres Sonnensystems ist das Baryzentrum. So jedenfalls bezeichnet man in der Himmelsmechanik den Massenmittelpunkt eines Systems von zwei oder mehreren Himmelskörpern. Es ist der Ruhepunkt des Systems, um den die Körper sich bewegen und mit dem das System an der Bewegung in einem größeren System teilnimmt. Das Baryzentrum des Sonnensystems liegt meistens knapp außerhalb der Sonne und hängt vor allem von der Stellung des Jupiters und des Saturns ab. Die beiden Riesenplaneten besitzen 0,10 beziehungsweise 0,03 Prozent der Sonnenmasse, sodass sie das Baryzentrum um dieses Maß ihrer Bahnachsen beeinflussen, was ungefähr 740.000 und 410.000 Kilometer ausmacht. Da der Sonnenradius 696.000 Kilometer beträgt, kann das Baryzentrum langperiodisch sowohl innerhalb als auch außerhalb der Sonnenoberfläche liegen. Die meiste Zeit jedoch befindet sich der Mittelpunkt außerhalb der Sonnenfläche. Ein Punkt ist jedoch keine Fläche, sondern nur eine Idee.

So wie es unendlich groß gibt, gibt es auch unendlich klein.

Als Kind habe ich oft nachts an meinem Kinderzimmerfenster gestanden und so lange in den Himmel gestarrt, bis alles ganz unscharf wurde. Wenn ich dann noch meine Augen ein wenig zusammenkniff, dann fingen die Sterne plötzlich an zu tanzen. Irgendwann kam die Angst. Die Angst, hinauf gezogen zu werden, hinein zu fallen. Ich fing an, mich zu fragen, was dahinter ist. Ich hab dann einfach unglaublich viel gelesen, Hawking, Einstein, Wein- und Heisenberg, die ganzen Bergs halts. Sie machten sich Gedanken über das Universum und die Beschaffenheit von Zeit. Und was ist dabei heraus gekommen?

Es wird behauptet, Gott würfelt nicht, aber ich glaube, dass er nicht nur würfelt, sondern auch noch bescheißt. Und was machen wir? Wir schaffen uns Theorien und hoffen, dass in der Zeit, in der wir leben, die Theorie nicht widerlegt wird. Aber irgendwann wird sie widerlegt. Jede Theorie wird irgendwann widerlegt, sonst ist sie überhaupt nichts wert. Alles wird irgendwann widerlegt. Auch ich werde irgendwann widerlegt werden. Und bis es soweit ist, schaue ich einfach in den Himmel und habe Angst davor, hinaufgezogen zu werden, hineinzufallen.

Lange Zeit dachte ich, ich hätte so unglaubliche Angst vor dem Tod, weil ich keine Ahnung habe, was danach kommt. Aber das ist ja Quatsch. In Wirklichkeit habe ich diese unglaubliche Angst, weil ich genau weiß, was dahinter ist. Wir wissen es doch alle ganz genau! Da brauchen wir uns überhaupt nichts vormachen. Es gibt doch nur zwei Möglichekeiten, also ganz logisch betrachtet – nur zwei Möglichkeiten: nicht mehr sein oder für immer. Für immer!

Für immer? In zehn Jahren werden wir darüber lachen.

Ich war zwölf, höchstens dreizehn, als ich das erste Mal versuchte, die Unendlichkeit zu sehen. Das war so eine fixe Idee von mir. Im Schlafzimmer meiner Eltern standen damals zwei Spiegel. So zwei richtig große. Einer für Vati, einer für Mutti. Ich stellte sie einander gegenüber und schon war sie da: die Unendlichkeit. Ich musste nur noch nachschauen. Ich stellte mich also in die Mitte der beiden Spiegel und sah mich. Was hatte ich denn auch erwartet? Ich war im Weg! Die Unendlichkeit war hinter mir. Ich war zwar noch ein Kind, aber die Unendlichkeit war kleiner. Die Unendlichkeit ist immer kleiner.

Die Wahrheit lässt sich nicht fassen. Wer behauptet, andere mundtotmachen zu dürfen, weil er im Besitz der Wahrheit sei, lügt! Wir sollten es daher niemals zulassen, dass eine irdische Mach darüber entscheidet, was gedacht und gesagt werden darf. Die Gedanken sind frei, auch die falschen und jeder Gedanke führt stets auch Falsches mit sich. Wer Fake News kriminalisieren will, kriminalisiert damit alle Nachrichten, weil es keine Nachricht gibt, der nicht auch etwas falsches innewohnt.

Wir lernen aus Fehlern! Mittlerweile ist es jedoch zum Standard geworden, Menschen im Internt zu blockieren, wenn sie falsch liegen. Ich kennen Leute, die durchstöbern Facebook dananch, wer die AfD wählt oder mit Pegida-Leuten diskutiert, nur um sie dann zu blockieren, ganz so, als hätten sie dadurch einen heroischen Akt des Widerstands geleistet, der sie auf eine Stufe mit der Weißen Rose stellt. Sogar völlig unpolitische und popkulturelle Phänomene werden zu Feindbildern hochstilisiert, um an ihnen die Grenze der eigenen Toleranz zu manifestieren, die erstaunlich eng liegen. Als Beispiele sind da zu nennen: Helene Fischer, Til Schweiger, Mario Barth und Sophia Thomalla. Darüber sind unzählige Facebook-„Freundschaften“ zerbrochen.

Ich versuche, diese Filterblasen zu vermeiden und erhalte daher oft Privatnachrichten wie diese: „Du hast aber komische Freunde“, „Was für Spinner sind denn mit Dir befreundet?“, „Was ist das denn für einer?“ Meine Antwort lautet stets:

„Es sind Menschen mit einer anderen Meinung. Manche finde ich falsch, manche richtig. Aber ich entfreunde Leute nicht, nur weil sie Trump mögen oder eine Partei liken, die mir nicht gefällt. Ich will nämlich in keiner Blase und unter keiner Käseglocke leben und erschrecken, wenn eine Wahl mir plötzlich zeigt, dass ich den größten Teil meines Landes gar nicht mehr kenne!“

Es hilft nicht, seinen politischen Gegner als „Pack“ zu bezeichnen und ihnen den Stinkefinger zu zeigen. Im politischen Diskurs müssen wir mit ihnen reden! Wenn es Leuten schlecht geht, flüchten sie. Manche flüchten in andere Länder, andere flüchten in Ideologien. Einige Länder und Ideologien sind gut, andere weniger. Wer sich das Äußern einer Meinung verbittet, sorgt lediglich dafür, dass die Meinung nur noch gedacht wird! Nur weil ich jemanden nicht mehr höre, hört er nicht auf zu denken und die Meinung wird erst sichtbar, wenn es zu einer Handlung gekommen ist. Dann aber ist es oft zu spät!

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Kneipe und da sitzt ein Mann mit einem Hakenkreuz am Revers. Sie würden denken: „Oh, ein Nazi, dem gebe ich kein Bier aus.“ Jetzt stellen Sie sich aber mal vor, er trüge dieses Hakenkreuz nicht, weil es verboten ist. Sie würden sich vielleicht hinsetzen, sich vorstellen, er würde Sie nicht mit „Heil Hitler“ begrüßen, weil das unter Hate Speech fällt, Sie würden erst ein wenig plaudern, dabei das ein oder andere Bier trinken, vielleicht sogar ein Bier ausgeben, bis das Gespräch auf ein Thema fällt, bei dem Sie merken: „Scheiße, ein Nazi!“ Dann aber ist es zu spät. Sie haben ihm bereits ein Bier ausgegeben und alles nur, weil ein Verbot des Hakenkreuzes Sie daran gehindert hat, den Mann sofort als das zu erkennen, was er ist. Ich weiß lieber, wie jemand drauf ist, bevor er zur Tat schreitet. Außerdem möchte ich mit einem Nazi nicht plaudern. Mit einem Nazi möchte ich ausnahmslos Klartext reden!

Ich gebe den naiven Glauben nicht auf, dass Reden, Zuhören und Streiten helfen, sich zu verstehen und den Hass zu mindern! Außerdem ist Zuhören ein präventiver Schutzmechanismus, nur so lerne ich das Innere eines Menschen und kann rechtzeitig erkennen, ob ich mich vor ihm schützen söllte. Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten immer mehr als dem Hassenden!

Wer alles ausklammert und entfreundet, was ihm nicht gefällt, wird blind für das, was wirklich in der Gesellschaft vor sich geht und wird entsetzt aus dem Sessel fallen, wenn bei einer Wahl die Menschen in der geheimen Wahlkabine ihre Meinung in ein defintives Kreuz verwandelt haben. Dann fallen sie aus allem Wolken und sagen, sie hätten all das nicht kommen sehen. Natürlich haben sie es nicht kommen sehen! Sie haben ja auch all die Menschen entfreundet. Sie konnten sich nicht mit diesen Menschen auseinandersetzen, ihnen nicht entgegentreten und ihnen nicht widersprechen. Alles nur, weil sie diese Menschen nicht kannten. Sie vermehrten sich im Verborgenen, Geheimen, Verbotenem. Andere Meinungen ausklammern ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Immanuel Kant hat einst gesagt:

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit! Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen gerne zeitlebens unmündig bleibt; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.“

Egal ob Tagesschau, CNN, Spiegel, Welt oder Breitbart, jeder muss sich selbst sein Bild machen. Ja, es ist unübersichtlicher geworden. In der Zeit vor dem Internet gab es viel mehr Menschen, die über die selbe Sache informiert waren. Was das Tagesthema war, entschied vor dreißig Jahren in Deutschland noch die Tagesschau und die BILD. Heute gibt es aber nicht mehr diesen großen öffentlich-rechtlichen Kontinent von Menschen, wo alle über das Selbe reden. Immer mehr Inseln mit immer unterschiedlicheren Vegetationen und Kulturen sind entstanden und entstehen jeden Moment aufs Neue.

Aufgrund es Internets wird heute mehr gestritten und beleidigt. Der Ton hat sich verschärft und unser Begriff von Anstand und Sitte wird sich weiterhin deutlich verändern, weil heute jeder eine eigene Insel hat, die er nicht mehr verlassen muss, um seine Meinung in die weite Welt des Internets zu brüllen. Wer früher eine Meinung hatte und wollte, dass sie gehört wird, musste eine Hose anziehen, einen Brief schreiben, rausgehen und darauf hoffen, eine Plattform zu finden. Heute können wir in Unterhose im Bett an unserem iPad sitzen und unsere Gedanken in die Welt gießen, so wie ich gerade.

Ja, wir werden uns fremder werden, weil es kein großes Lagerfeuer am Samstag Abend mehr gibt, wo die ganze Nation nach der Tagesschau zusammenkommt, um zu erkennen, dass Gottschalk der große Einheitsspender ist, auf den sich alle irgendwie einigen können. Dafür aber wird die Welt bunter, individueller und abenteuerlicher. Ja, es wird mehr gelogen, gefühlt und verwässert, aber das passiert halt in der Demokratie. Die Macht verwässert. Jeder redet halt mit und keiner hat die Macht allein in seinen Händen, um zu entscheiden, was richtig ist! Und das ist auch gut so!

In der Freiheit werden Fake News immer zu hören sein, aber Fake News werden in der Freiheit niemals siegen können. Für einen Sieg brauchen Fake News nämlich die Macht, andere Menschen zum Schweigen bringen zu können. Diese Macht aber sollten wir niemandem geben, niemals!

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61 Antworten zu Eine Warnung

  1. ceterum censeo schreibt:

    OT: Nach dem LKW-Anschlag mit 4 Toten in Israel feiern die Orks wieder auf der Straße und verteilen ihre widerlichen Süßigkeiten, von denen ihre Zähne verfaulen, was sie noch häßlicher und boshafter macht.
    (Achtung Richtigstellung: Es handelt sich natürlich nicht um richtige Orks, sondern um sogenannte Muslime! Wir wollen doch keine Fakenews.)
    https://quotenqueen.wordpress.com/2017/01/08/terror-in-jerusalem/

  2. Praecox schreibt:

    Fallen die „Protokolle der Weisen von Zion“ eigentlich auch unter die Kategorie Fake News?

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion

  3. Kanalratte schreibt:

    Um gegen „Fake-News“ vorgehen zu können, müsste man aber erstmal definieren können was denn Fake-News sind. So habe ich z.B. in unserer Tageszeitung schon gravierende Fehler entdeckt, die man mit ein wenig bösem Willen als Falschmeldungen bezeichnen kann. Auch Nachrichtensendungen wie die Tagesschau bewegen sich oft auf sehr dünnem Eis, wenn sie immer wieder mal Dinge behaupten die entweder falsch oder zumindest nicht nachprüfbar sind. Aktuell hat man das Thema angeblicher Wahlbetrug/Wahlmanipulation in den USA, wo einfach behauptet wird, es hätte diesen Betrug gegeben, ohne Fakten darzulegen bzw. genauer zu erläutern was denn genau jetzt gehackt oder manipuliert wurde. 2015 waren außerdem im Zuge der Flüchtlingskrise sehr viele Behauptungen als angebliche Fakten aufgestellt worden (Flüchtlinge als Fachkräfte für die Wirtschaft, Flüchtlinge gebildeter als Deutsche, … nicht krimineller usw.) die sich im Nachhinein mehr oder weniger als dreiste Pro-Asyl Lügen herausgestellt haben.

    Man kommt daher am Ende zu dem Schluss, dass diese Kampagne ideologisch gefärbt ist. Es geht darum den Menschen Angst zu machen, sie zu kontrollieren, indem man Stasi-Light Methoden im Internet einführen möchte.

    Dabei ist das Internet nicht nur Teufelswerk, sondern auch ein Geschenk, denn es ermöglicht den Menschen in einer Anonymität über heikle Themen zu sprechen, die man sonst in der Öffentlichkeit nur schwer ansprechen kann. Denn leider wird man heute in Deutschland schon wieder beschimpft und möglicherweise drangsaliert, wenn man die falsche Partei wählt oder sich in der Öffentlichkeit zu kritisch, zynisch usw. äußert.

  4. Heimchen am Herd schreibt:

    Genauso ist es!

  5. O. Paul schreibt:

    Sollte Honecker mit seinem Spruch „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf:“ Recht behalten?

  6. Matthias Mala schreibt:

    Ach ja, hätte es schon 1870 einen mutigen Heiko Maas gegeben, hätte es auch keine Emser Depesche gegeben, in deren Fake-Folge es zum Krieg gegen Frankreich samt deutscher Reichsgründung kam. Somit wären uns zwei Weltkriege und ein Heiko Maas mehr erspart geblieben. – Ich arbeite noch an der Zeitmaschine …

    • American Viewer schreibt:

      Aber dann hätte es schon 1870 einen Maas gegeben. Bitte finden Sie eine andere Lösung. Am besten wir schicken den Heiko um 1520 nach Spanien, dann kann er sich dort bei der Spanischen Inquisition austoben.

  7. ceterum censeo schreibt:

    Entspannt Euch! Ich kenne das noch aus der Zone. Zum Schluß sind sie auch immer bösartiger, hysterischer und peinlicher geworden. Und heute gibt es noch einige gravierende Unterschiede zu damals ( die Gemeinsamkeiten erspare ich mir, wer etwas älter ist, kennt sie alle zur Genüge). Erstens hatte die DDR noch eine große Armee sowie Kampfgruppen in Alarmbereitschaft, die wie jeder Deutsche gerne auf ihre Landsleute geschossen hätten, so wie es die Gutmenschen jetzt gerne auf die Dunkeldeutschen täten, es aber nicht können, weil sie alle Pazifisten sind. Heute hat man gar nichts mehr. Die Bundeswehr ist ein verfetteter Haufen mit Besenstielen am Panzer und die Polizei muß Knöllchen schreiben oder Nafris von Frauen runterzerren.
    Und zweitens haben wir eine fünfte Kolonne von mindestens fünf Millionen im Land. Die mischen ja jetzt schon gehörig mit. Wehe, wenn sie losgelassen. Mal sehen, wer dann noch Kapazitäten für Fakenewstribunale hat.
    Obwohl: Früher hat man ja auch den KZ-Transporten Vorrang vor dem Nachschub für die Truppe gegeben, und der Volksgerichtshof hat wohl noch bis zur letzten Stunde getagt. Also lassen wir uns überraschen!

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Wenn man den Autor richtig versteht, leben wir derzeit
      a) in einer Art Prä-1989, ist es
      b) der Wunsch der „Gutmenschen“, auf Ostdeutsche zu schießen (um ein zweites 1989 zu verhindern?), was sie aber
      c) als Pazifisten dann doch nicht zustande bringen, während
      d) die eigentlichen bewaffneten Kräfte der Staatsmacht „verfettet“ sind bzw. Parksünder notieren, wenn sie nicht gerade
      e) „Nafris (die offenbar nichts anderes machen oder können) von Frauen runterzerren“. Diese, nämlich die „Nafris“ („Nordafrikanische Intensivtäters“ heißt das in der Abart des Deutschen, die sowohl deutsche Polizisten als auch deutsche Nationalisten so eben noch beherrschen), sind wiederum Teil einer
      f) „fünfte(n) Kolonne von mindestens fünf Millionen“ Moslems, welche, so darf man, wenn, was auch möglich ist, man den Überblick nicht doch völlig verloren hat, schließen, dem neuen 1989 irgendwie entgegenstehen („Die mischen ja jetzt schon gehörig mit“), woraufhin der Autor
      g) ganz am Ende auf das eigentliche Thema des Kommentarstrangs eingeht, indem er die Urheber so genannter „Fakenews“ mit KZ-Häftlingen resp. mit den Opfern der Nazijustiz vergleicht.

      Müßig ist es wohl, nach irgendwelchen Belegen zu fragen, zumal es sich weniger um einzelne Fakenews handelt, als vielmehr um eine komplett phantasierte, paranoide Fakeworld.

  8. American Viewer schreibt:

    Allein die SPD produziert so viel Fake News und Fake Politics, da kommen die anderen kaum noch hinterher:

    http://www.achgut.com/artikel/spd_taeuschen_tricksen_luegen_die_top_10

    Würde Maas seine lächerlichen Ankündigungen umsetzen, die SPD wäre morgen Pleite. Aber wie man bei Maas weiß, sind 99% seiner großen Verkündigungen auch nur eines: Fake News.

  9. American Viewer schreibt:

    Maas und Co machen beim Thema „Fake News“ (und auch bei anderen Themen) immer mehr deutlich, worum es ihnen in Wirklichkeit geht: Um das Unterbinden von anderen Meinungen.

    Wenn man zum Beispiel Fox, Breitbart oder DailyMail nimmt, dann wird dort auch nicht mehr oder weniger gelogen als bei ARD, ZDF, SZ, FAZ, Spiegel und Co. Was wirklich anders ist, sind die Schwerpunkte.

    Es ist andere Schwerpunkte, andere Meinungen, andere Deutungen, andere Blickwinkel und die will Maas so weit wie möglich verhindern.

    Leute wie Maas wollen ihre Deutungshoheit behalten, denn darauf gründet ihre Macht. Ob sich diese relativ altmodische Form der Herrschaft in Zeiten des Internets dauerhaft aufrechterhalten lässt, wird man sehen.

    Bisher macht der geistig nicht gerade gesegnete Maas seit Monaten vor allem nur eines: Dauerwerbung für seine Gegner. Dafür an dieser Stelle schon einmal Danke.

  10. holger schreibt:

    hi gerd

    evtl wäre es besser den teil mit dem relativismus nochmal zu überdenken.
    du schreibst: „…Wer glaubt, im Beseitz der Wahrheit zu sein, lügt!…“

    glaubst du das ,was du da geschrieben hast, ist die warheit?

  11. k.knerzje schreibt:

    Es ist schon etwas eigenwillig. Da hat er Angst davor das die „Guten“ ein Gesetz etablieren durch das die „Bösen“ bestraft werden können; aber nicht weil die“Guten“ die „Bösen“ einbuchten könnten sondern weil irgendwann die „Bösen“ das Gesetz mißbrauchen könnten.

  12. Heimchen am Herd schreibt:

    ER hat soviel gelogen und jetzt muss er sich mit einer Mauer schützen! 😉

    • A.S. schreibt:

      Was, Mauer? Und die Mauer wird von bewaffnetem Sicherheitspersonal geschützt, dass u.U. auch schießen würde?
      Da wird sicher bald ein Sturm der Entrüstung durch Helldeutschland gehen. 🙂

      Nur Dunkeldeutschland wird sich still denken, dass es vielleicht einen Grund geben könnte.

    • besucher schreibt:

      Jo, die Mauer will Trump ja bauen. Gelogen hat er auch mehr als jeder Andere.

    • American Viewer schreibt:

      So leben diese Heuchler immer. Offene Grenzen und „bunte Viertel“ für den Pöbel, man selbst verschanzt sich dagegen hinter hohen Mauern und lifetime Secret Service protection. 1994 hat der Kongress das mal abgeschafft, Obama hat es 2013 für sich schnell wieder eingeführt.

      • ceterum censeo schreibt:

        http://www.achgut.com/artikel/alles_fuer_die_innere_sicherheit
        Lesen Sie das mal! Der Berliner Bürgermeister, welcher für „seine“ Stadt gern noch viel mehr „Flüchtlinge“ hätte, gönnt sich mal eben einen neuen Benz für über 300.000 Mäuse. Gepanzert gegen schwersten Beschuß und Minen schwebt er dann durch sein buntes Städtchen, huldvoll den erst seit kurzem und vielleicht auch manchmal den schon länger hier seienden zuschmunzelnd.

        • Praecox schreibt:

          „gönnt sich mal eben einen neuen Benz für über 300.000“

          Es ist der Dienstwagen des Regierenden Bürgermeisters, der außerhalb der Dienstzeiten im Fuhrpark steht.
          Der Leasingvertrag des alten Dienstwagens ist ausgelaufen, deshalb der neue.
          Der Wagen wird nicht gekauft, sondern geleast.
          Ministerpräsidenten haben Personenschutz Stufe 2 und erhalten deshalb alle ein Auto dieser Bauweise.

          Steht alles in dem von Ihnen verlinkten Artikel. Sie Minischwindler.

          • Praecox schreibt:

            Falsch. Steht alles hier:
            http://www.bz-berlin.de/berlin/michael-mueller-faehrt-jetzt-die-coolste-karre-in-berlin

            Von Ihrem Link führt ein Link da hin.

          • ceterum censeo schreibt:

            Es geht schlicht und einfach darum, daß diejenigen ( bitte Fäkalwort vorstellen!), die uns diese Katastrophe eingebrockt haben, sich selbst auf unsere Kosten schützen. Der doofe Michel, welcher diesen Panzer bezahlen muß, kann selber sehen, wie er nach seinem Tagwerk unbeschadet nach Hause kommt, in der bangen Hoffnung, seine Familie wohlauf vorzufinden. Aber hier hilft wohl nur Fatalismus, da Schafe ja seit langem wählen dürfen und somit nur bekommen, was sie immer wieder bestellen.
            Alles in Butter, kein Grund zur Aufregung.

          • Praecox schreibt:

            Darum geht es Ihnen freilich nicht. Ihnen geht es darum, Stimmung zu machen. Nein. Eigentlich geht es Ihnen darum, Ihre eigene Stimmung zu machen. Sie kommen mit Ihrer Angst nicht zurecht, fühlen sich ohnmächtig und ausgeliefert. Sie suchen Gleichgestimmte und wo diese nicht gefunden, müssen sie erzeugt werden. Deshalb lügen Sie. Um Stimmung zu machen. Deshalb fällt Ihnen das selbst auch nicht auf. Es darf Ihnen nicht auffallen, denn sonst würden Sie auf Ihre Depression zurückgeworfen und müssten alleine damit klarkommen. Die größte Gefahr für Ihre Tochter und Familie sind nicht Merkel und Muslime. Die größte Gefahr sind Sie! Ihre Tochter muss schließlich Ihre Depression aushalten. Selbige ist die einzig reale Bedrohung. Entwicklungsstörungen sind da vorprogrammiert.

      • Praecox schreibt:

        „1994 hat der Kongress das mal abgeschafft, Obama hat es 2013 für sich schnell wieder eingeführt.“

        1 Sätze, 5 Lügen. Alle Achtung!

        1994 hatte der Kongress die Secret Service Protection für Ex-Präsidenten nicht abgeschafft, sondern auf 10 Jahre begrenzt. Begründung: Kostenersparnis.
        Unterzeichnet wurde das Gesetz vom damaligen demokratischen Präsidenten Bill Clinton. Eingebracht hatte es der Republikaner C.W. Young.
        Die Kongressmehrheit im Jahr 1994 hielten die Demokraten.
        http://www.infoplease.com/ipa/A0774721.html
        https://www.congress.gov/bill/103rd-congress/house-bill/4539

        2013 wurde das Gesetz ebenfalls durch den Kongress wieder rückgängig gemacht. Begründung: Veränderte Sicherheitslage nach 9/11.
        Rückgängig heißt, ebenso Obamas Vorgänger GWB erhält „Lifelong Secret Service Protection“. Unterzeichnet wurde das Gesetz vom demokratischen Präsidenten Obama. Eingebracht hatte es der Republikaner Trey Gowdy.
        Die Kongressmehrheit im Jahr 2013 hielten die Republikaner.
        http://www.infoplease.com/ipa/A0774721.html
        https://www.congress.gov/bill/112th-congress/house-bill/6620

        https://www.cbsnews.com/news/obama-restores-lifetime-secret-service-for-former-presidents/
        http://abcnews.go.com/blogs/politics/2013/01/lifetime-secret-service-protection-restored-for-president-bush-and-obama/

        Soviel Unverfrorenheit und manipulative Absicht beim Lügen ist an sich schon eine Auszeichnung wert. Die wahre Meisterleistung besteht aber darin, ganze fünf – in Zahlen: 5 – Lügen in einem Satz aus 16 Bausteinen unterzubringen.

        American Viewer!
        Hiermit verleiht Ihnen die unsichtbare Jury den ehrenvollen und hochverdienten Titel:

                ***   *ERSTER LÜGENKOMMENTATOR DES JAHRES 2017*   ***
        

        Zusätzlich erhalten Sie den Titel Lügenkommentator der Woche, mit dem Sie am Wettbewerb um den Lügenkommentator 2017 teilnehmen werden.

        Gratulation!!!!!

        • max schreibt:

          Liftime, Praecox, nicht verstanden? Ist Englisch nicht so Deine Stärke, Du Oberlehrer?

        • American Viewer schreibt:

          Du bist ein unheilbarer Anankast. Nichts an meiner Aussage ist gelogen. Du willst nur das hineinlesen, was du hineinlesen willst. Natürlich kann man in 30 Sätzen und 10 Links auch mindestens 30 Mal mehr Informationen unterbringen. Wer hätte das gedacht? Du bist ein ganz toller Hecht. Deshalb ist mein Satz aber noch lange nicht gelogen. Es bleibt sogar exakt dabei: „1994 hat der Kongress die lifetime Secret Service protection abgeschafft, Obama hat die alte Regelung 2013 wieder eingeführt.“

          Deine Überhäufungen mit deinen vielen tollen Preisen ehrt mich übrigens ungemein. Ich werde ganz rot, was soll ich nur machen? Komm‘ ich gebe dir auch drei ganz tolle Preise: Tollster Hecht der Woche, Anankast des Jahrtausendes und natürlich Lügenkönig des gesamten Blogs in Ewigkeit, denn wie wir alle wissen, hast du uns schon vor Monaten hoch und heilig samt Bekreuzigung versprochen, nie nie nie wieder hier zu schreiben, und was wurde daraus, nichts wurde daraus, dabei waren wir so guter Dinge, also bezichtige andere nicht der Lüge, du Lügenkönig.

          Deine Lüge war eindeutig und sie war besonders schlimm, denn sie gab den Menschen hier Hoffnung. Hoffnung, verstehst du? Nein natürlich, verstehst du nicht. Ich muss mal wieder die Troll-Notbremse ziehen und versuche dir die nächsten Monate keine Antworten mehr zu geben, toi toi toi und drei Kreuze. Falls ich es je doch tue, warne mich bitte rechtzeitig, ich will Dir deinen Lügenkönig-Titel schließlich nicht streitig machen.

          • Praecox schreibt:

            Für denjenigen, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, ist derjenige, der es mit der Wahrheit genau nimmt, ein Anankast.
            Für denjenigen, der es mit der Wahrheit genau nimmt, ist derjenige, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt ein Lügner.

            Für diejenigen, die nicht wissen, was ein Anankast ist – Diagnoseschlüssel F42:
            http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-who/kodesuche/onlinefassungen/htmlamtl2016/block-f40-f48.htm

            Zitat daraus
            „Zwangshandlungen oder -rituale sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden. Sie werden weder als angenehm empfunden, noch dienen sie dazu, an sich nützliche Aufgaben zu erfüllen.“

            Was Praecox betrifft: er erlebt seine Tätigkeit auf TiN als angenehmen und obendrein nützlich.
            Was den American Viewer betrifft: er erlebt Praecox‘ Tätigkeit auf Tin als unangenehm und obendrein unnütz.

            Beides gehört zusammen, wie Tag und Nacht, Sommer und Winter, Feuer und Wasser.
            Was der American Viewer nicht weiß: auch ihm – und dem vom ihm („denn wie wir alle wissen“) bemühten Wir – nützt die Tätigkeit des Praecox. Schließlich baut der American Viewer darauf so etwas wie eine Identität auf. Und die braucht er dringend, das verrät schon sein Pseudonym.

            Nun zu den Lügen, die er abstreitet, weil er sie identitätshalber abstreiten muss:

            Lüge – „abgeschafft“:
            Die „Lifetime Secret Service Protection“ wurde nie abgeschafft.
            Lüge – „vom Kongreß abgeschafft“:
            Der Kongreß hatte das Gesetz zur zeitlichen Begrenzung der LSSP verabschiedet. Der Präsident hätte es in dieser Form ablehnen können.
            Lüge – „Obama“:
            Auch im Jahr 2013 wurde das Gesetz vom Kongreß verabschiedet, nicht vom Präsidenten.
            Lüge – „für sich“:
            Das neue alte Gesetz gilt auch für Obamas Vorgänger George W. Bush. Damit erhielten und erhalten sämtliche ehemaligen US-Präsidenten seit 1958 ununterbrochen LSSP.
            Lüge:
            American Viewer täuscht die Leser seines Kommentars über das Gesetzgebungsverfahren der USA.

            Wer ein komplexes, demokratisches Verfahren auf die Aussage „Obama hat das abgeschafft.“ reduziert, lügt. Ob er das zugeben will, oder nicht. Insbesondere, wenn der Vorschlag für das Gesetz von einem republikanischen Abgeordneten kam, der dezidiert andere Ansichten vertritt, als der demokratische Präsident Obama:
            https://en.wikipedia.org/wiki/Trey_Gowdy#Presidential_politics

            American Viewer schreibt: Januar 9, 2017 um 8:34 pm
            „Deine Lüge war eindeutig und sie war besonders schlimm, denn sie gab den Menschen hier Hoffnung. Hoffnung, verstehst du?“

            Es ist sehr gut, dass Sie meinen Kommentaren soviel Aufmerksamkeit geben. Der Messias für paranoide Gruppenstrukturen bin ich aber nicht. Für enttäuschte Hoffnungen übernehme ich deshalb keine Verantwortung.

          • ceterum censeo schreibt:

            Das Problem ist, daß dieser Praecoxheini tatsächlich an irgendeiner Störung leidet, oder wie schon gesagt einfach seinen Job als Troll sehr gut macht. Erstere Möglichkeit müßte dann in Richtung einer Entwicklungsstörung gehen. Meine kleine Tochter arbeitet gerade diese Phase ab. „Aber Papa, der Schlitten fährt doch gar nicht er rutscht, und nein es ist nicht sechs Uhr, sondern 30 Sekunden vor achtzehn Uhr.“
            Der Erwachsene Infantilant kann nicht zwischen richtig und falsch, und gut und böse unterscheiden. Aus solchen Menschen rekrutieren sich übrigens auch Israelkritiker und Holocaustleugner. Indem sie feststellen, daß es eben neben tausenden moslemischen Anschlägen auch einen jüdischen gegeben hat ( neiiin drei, sagt jetzt sicher spontan der Analfixierte), und daß nicht sechs Millionen Juden vergast, sondern nur reichlich 5,5 Millionen meistens auch bloß erschossen wurden oder an Entkräftung gestorben sind, relativieren sie einfach alles. Ihnen geht es lediglich darum, in einem sinnlosen Laberwettbewerb Erster zu sein. Das ist sowas von öde, daß man sogar den Troll vorzieht.

          • Praecox schreibt:

            „„Aber Papa, der Schlitten fährt doch gar nicht er rutscht, und nein es ist nicht sechs Uhr, sondern 30 Sekunden vor achtzehn Uhr.““

            Sie sollten Ihrer Tochter zuhören. Sie hat nicht nur recht, sie lernt gerade das Differenzieren. Nein Ihre Tochter kann differenzieren und will es Ihnen lehren. Die Arme tut mir leid. Mit dem Zynismus und Defätismus ihres Vaters hat sie wirklich große Mühe.

          • A.S. schreibt:

            @C&C.
            Kinder können in einem gewissem Alter nicht zwischen unwichtigen Nebeninformationen und den wichtigen Teilen der Aussage unterscheiden. Ich nehme an das machst du „gerade durch“. Proxi scheint in diese Phase steckengeblieben zu sein.
            Erwachsene trennen irgendwann zwischen Genauigkeit und Pedanterie. Diese Stufe der Intellektualität fehlt hier anscheinend jemandem, der Pedanterie als „Differenzieren“ bezeichnet……

          • ceterum censeo schreibt:

            Natürlich macht sie das, lieber A.S.
            Es wäre schlimm, wenn sie es mit sieben Jahren nicht täte.

  13. k.knerzje schreibt:

    Ich verbreite nur die Wahrheit! Fakenews verbreiten nur die anderen!

  14. A.S. schreibt:

    Immerhin könnte der Unterhaltungswert enorm werden wenn Heiko ein solches Wahrheitsrecht schafft.
    Fast könnte man sich an dem Gedanken erfreuen, was los wäre, wenn der erste Spaßvogel dann den Einfluss des CO2 auf den Klimawandel als Fake News verbieten lassen will. Oder die Behauptung, die AfD sei undemokratisch. Auf die echte oder angebliche Gefährlichkeit von Genfood sollte man dann auch nicht mehr hinweisen.
    Dieser Schuss dürfte gewaltig nach hinten losgehen, spätestens, wenn die Entscheidungen der Maasschen Wahrheitsapostel, die in Wirklichkeit lediglich ideologische Gesinnungsgenossen sein werden, von Gerichten überprüft werden.

    • ceterum censeo schreibt:

      Welche Gerichte? Du meinst immer noch, in der Demokratie zu leben? Was Fakenews sind, besimmen natürlich jene, die den Begriff hierzulande ins Spiel gebracht haben.

      • A.S. schreibt:

        Ein Gesetz, in dem sinngemäß drinsteht „Fakenews ist was mir nicht passt“ bekommt auch Heiko Maas nicht durch, selbst wenn er unbewusst davon träumt.
        Und dann kommen irgendwann Gerichte ins Spiel und die sind doch noch unabhängig (auch wenn es manchmal auch da Fehlleistungen gibt).

        • American Viewer schreibt:

          Das muss auch gar nicht drinstehen, letztendlich entscheiden die Richter. Das ist so ähnlich wie bei Wahlzetteln auch: Es ist nicht relevant, was im Gesetz steht, es ist nur relevant wer das Gesetz auslegt.

    • American Viewer schreibt:

      Den deutschen Glaube an „die Gerichte“ finde ich sehr faszinierend. Warum sollte die Judikative signifikant weniger ideologisch sein als die Legislative und die Exekutive? Das sind genau die gleichen Leute mit der genau gleichen Gesinnung – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

      • A.S. schreibt:

        Weil Gerichte eine fundamental andere Aufgabe haben als Politiker. Das Gestallten der Gesellschaft ist nicht Aufgabe von Gerichten, insbesondere der hier in Frage kommenden „unteren“ Gerichte.
        Das wissen die Richter und versuchen zumindest ihre persönlichen Überzeugungen zurück zu stecken. Politiker versuchen das i.d.R. überhaupt nicht.

        • American Viewer schreibt:

          „und versuchen zumindest ihre persönlichen Überzeugungen zurück zu stecken“

          Jetzt sei mal bitte nicht so naiv. Alle Richter, die ich kenne, sind absolut nicht so. Und je weiter nach oben es geht, desto schlimmer wird es. Alles andere wäre auch ziemlich nicht-menschlich. Am schlimmsten sind sogar nicht selten die, die von sich behaupten sie würden ihre persönlichen Überzeugungen zurückstecken.

        • ceterum censeo schreibt:

          Du kannst ja mal die Beschreibungen der Gerichtsverfahren gegen Islamkritiker lesen. Das einzige, was diese RichterInnendarsteller vom guten alten Freisler unterscheidet, ist Gottlob momentan noch das fehlende Fallbeil. Im Ernst, Du bekommst Gänsehaut!

  15. bevanite schreibt:

    In der Freiheit werden Fake News immer zu hören sein, aber Fake News werden in der Freiheit niemals siegen können.

    Sicher? Zumindest können sie den Ausgang von Wahlen beeinflussen, wie wir bei den letzten US-Präsidentschaftswahlen gesehen haben. Diese Gerüchte, die von Infowars bzw. Leuten wie Julian Assage über Hillary Clintons angebliche tödlichen Krankheiten abgefeuert wurden, haben möglicherweise auch bei Leuten einen Eindruck hinterlassen, die normalerweise für Clinton gestimmt hätten. Und die Zahlen zeigten ja, dass es weniger ein Sieg Trumps als eine Niederlage Clintons war. Wenn sich diese Art von Wahlkampf durchsetzen wird (es hat eben leider funktioniert), stehen demnächst einige üble Schlammschlachten vor uns.

  16. Roger Letsch schreibt:

    Fake-News hießen früher mal „Boulevard“, erschienen in textarmen aber bildreichen Magazin-Formaten und lagen beim Frisör aus. Sie waren auch schon immer gekennzeichnet, denn auf dem Titel standen Warnhinweise wie „Bunte“, „Coupe“, „Bild der Frau“ und andere. Keine Sau hat das interessiert, niemand regte sich länger als nötig darüber auf, schon gar keine Regierung oder eine royale Familie, die in den Fake-News genüsslich durch den Kakao gezogen wurden.
    Heute kommt eben noch das Internet dazu. Ich sage „kommt damit klar“!
    Außerdem gilt immer noch der alte Spruch, dass nirgends so viel gelogen wird wie nach der Jagdt, vor der Wahl und über dem offenen Grab – und jeder Jäger, Politiker und Erbe weiss es!

  17. luminescent schreibt:

    #fake news ist nur ein weiterer Kampfbegriff wie „Islamophobie“, um Meinungen, welche die eigene Position wanken lassen können, per se zu stigmatisieren. Da hat auf der einen Seite Putin angeblich Trump ins am „gehackt“, auf der anderen Seite wurde die Rodham als armes Opfer aufgebaut. Parallelen gibt es in Menge. Es ist die „fünfte Gewalt“ – the Fifth Estate – , die das Feld übernehmen wird. Und, bei allen Risiken, ist das genau der richtige Weg. Wenn ein Medium (egal von wem besetzt) heute noch versucht, „Meinung“ zu „machen“, anstatt Fakten zu verbreiten, muss es damit rechnen, sofort als das bezeichnet zu werden, was es real ist: Als interessengeleitetes Sprachrohr von Ideologen. Es wird eine spannende Zeit anbrechen. Und Sie, Herr Buurmann, stehen bereits „auf der guten Seite“. 😉

  18. anti3anti schreibt:

    Achtung: Die ist KEINE Ironie! –
    Falschnachrichten können nicht bestraft werden, da ansonsten alle Zeitungen geschlossen werden müssten, was gegen dem Grundrecht auf Pressefreiheit widerspricht.
    Achtung: Die ist KEINE Ironie! –

    • luminescent schreibt:

      Wenn Maas einem Unternehmen vorschreibt, was als anti-migrant and xenophobic posts nach seiner Meinung (!) zu zensieren ist [ http://www.dw.com/en/facebook-must-ban-abusive-content-says-german-justice-minister-maas/a-18676705 ] sind sowohl die Pressefreiheit – die nicht prinzipiell sondern in einem Rechtsrahmen stattfindet – wie auch das Recht zu freien öffentlichen Rede bereits erodiert. Mit #hatespeech und #fakenews als „Keule“ wird dieses Bestreben nur offensichtlich, die Ohnmacht offenbar.

      Jetzt will Maas „Gefährder“ inhaftieren. Wer vor einiger Zeit diese „Gefährder“ benannte und genau diese Maßnahme anregte, hatte Glück, nicht sofort ins Visier von Maas „Aufsichtsbehörde“, dieser Antonio-Stiftung zu gelangen, um die es nun recht ruhig geworden ist.

Seid gut zueinander!

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