#BerlinfürIsrael

Seit kurz nach 18 Uhr des heutigen Abends (9. Januar 2017) wird das Brandenburger Tor in Berlin in den Nationalfarben Israels erleuchtet, aus Solidarität mit den Terroropfern Israels. #BerlinfürIsrael

Bilder von Vivian Kanner.

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30 Antworten zu #BerlinfürIsrael

  1. HM schreibt:

    Rätsel gerade wo die hier im Kommentarbereich, ( diesmal Buurmann inklusiv ) Dauerempörten bleiben. Die Flagge Israels uaf einem Gebäude mit übler Nazivergangenheit.
    Wenn da nicht mal eine Gleichsetzung mitschwingt.
    Bei diesen „Bildern“ weiß man ja nie….

  2. Kanalratte schreibt:

    #BerlinfürIsrael?
    Abgesehen davon dass in Deutschland wirklich nur eine Minderheit Pro-Israelisch denkt, glaube ich nicht, dass gerade eine linksgrün-verseuchte Bettler-Stadt wie Berlin (Stadt der alljährlichen Al-Ouds-Propaganda-Show) FÜR Israel ist. Diese Lichtaktion hat man, wie gesagt Leuten von jüdischen o. nichtjüdischen Organisationen, sowie Privatpersonen zu verdanken, die sich unermüdlich (ganz im Stile dieses Blogs) für ihre Meinung einsetzen und damit gegen antiisraelische Irrläufer ankämpfen. Das klamme Berlin rühmt sich hier mal wieder mit fremden Leistungen, so wie es sonst die süddeutschen Bundesländer finanziell aussaugt.

    • bevanite schreibt:

      Aha, und warum gehen dann die israelischen Expats alle in diese „linksgrün-verseuchte Bettler-Stadt“ und nicht in solche pulsierenden Wirtschaftsmetropolen wie Rosenheim, Heilbronn, Ludwigshafen, Ulm, Regensburg, Ingolstadt, Passau oder Stuttgart? Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass diese Orte vor lauter „Leistungen“ das Leben vergessen und damit im langweiligen, provinziellen Mief versacken, während Berlin nunmal die einzige wirklich internationale Stadt in Germanien ist?

      • Kanalratte schreibt:

        Ihre Auswahl der Beispielstädte ist wirklich sehr gelungen. Wer auf große Volksfeste steht, in Deutschlands wirtschaftlichen Topregionen leben möchte, gutes Bier und gutes Essen mag, an kultureller Lebensweise interessiert ist, moderne Neuflughäfen sucht, gerne Ski fährt und guten Fußball sehen möchte, der ist zwischen Ludwigshafen und Passau bestens aufgehoben. Natürlich sind die Mietpreise in diesen Gegenden dementsprechend hoch.

        Meine Absicht war es nicht Berlin zu diskreditieren, die einzige Stadt in Deutschland, die rein von ihrer Größe und Historie zumindest europaweite Bedeutung hat. International seit Hitler eher nicht mehr so. Das macht aber die Aussage, dass Berlin eine sehr linksalternative arme überschuldete Stadt ist, die eher wirtschaftsschwach ist, auf Pump lebt und auf Steuerhilfen aus dem Süden angewiesen ist, um seine eine abgewrackte Seiten herzurichten, nicht falsch. Im Grunde ist Berlin eine eigene Welt innerhalb vom „normalen“ Deutschland mit all seinen Positiven und Negativen Faktoren. Der Nabel der Welt, auch der Nabel von Deutschland, ist die Stadt aber mit Sicherheit nicht.

    • brammel schreibt:

      Welches Gebäude in Jerusalem oder Tel Aviv wurde denn nach dem Berliner Anschlag schwarz-rot-gelb angestrahlt?

  3. Kanalratte schreibt:

    Naja, soweit ich das verfolgt habe ist diese Leuchtaktion erst erwägt worden, nachdem es scharfe Kritik seitens Privatpersonen und Organisationen gab. Von daher sehe ich diese Aktion eher als eine Art Pflichtprogramm der Stadt Berlin, um nicht negativ aufzufallen.

  4. Passant schreibt:

    Sara Lemel, DPA:
    „Jerusalem ist nicht Berlin“
    „Dabei ist die Geste nicht ohne politische Brisanz, sie kam auch eher überraschend.“
    “ liegt im 1967 besetzten Teil Jerusalems – also nicht im israelischen Kernland.“
    „Dabei blende er aus, dass die arabischen Einwohner Ost-Jerusalems unter Besatzungsbedingungen lebten.“
    USW
    Alles hier: http://www.n-tv.de/politik/Berliner-Geste-sorgt-in-Israel-fuer-Euphorie-article19518431.html

    • Kanalratte schreibt:

      Vor allem die Überschrift: „Früher Hakenkreuz, heute Davidstern“ ist bezeichnend. Was sich heute so alles Journalist ..pardon Tschornalist nennt ist ein Witz.

      • Passant schreibt:

        Na ja, gerade diese Überschrift hat mich nicht wirklich getroffen. Ich verstehe sie vielmehr als Anspielung auf Kontrast, nicht auf Analogie. Nach dem Motto: Schaut mal, was wir für einen langen und beschwerlichen Weg hinter uns gelassen haben, was für eine Herkulesaufgabe gemeistert haben! Wir waren die schlimmsten auf dieser Welt, jetzt sind wir die besten geworden! Wir lassen nun das Tor in den Nationalfarben Israels erleuchten, was alleine schon eine Zumutung, pardon, nicht ohne politische Brisanz ist – wir wissen ja, dass Jerusalem nicht Berlin ist, dass der Tatort im 1967 besetzten Teil Jerusalems liegt, dass die dort unter unmenschlichen Besatzungsbedingungen auf (ur)eigenem Grund und Boden lebenden arabischen Einwohner sehr wohl einen triftigen Grund haben so zu handeln, wie sie gerade jetzt (und schon immer) gehandelt haben. Wir machen das trotzdem. Wir haben so viel geschafft, wir schaffen das, das Mitgefühl mit Juden zu haben… na gut, zumindest zu zeigen. Ist das nicht noch ein Grund fürs Stolzsein?

        Was ist da besonders neu? Nichts. Das übliche Selbstfeiern, das geistige Onanieren.

        Bezeichnend finde ich die eklatante Wahrnehmung-Differenz der jeweils anderen Seite in D. und I. Unsere Journaille hat sich schon darüber gewundert, wie hoch die Israelis Deutschland und die Deutschen schätzen. Die andere Richtung wurde natürlich nicht diskutiert, aber die große Überraschung, die fast in jedem Satz zu spüren war, hat ungewollt erahnen lassen, was schon die Mehrheit hier von Israel hält…

        Das schöne, bewegende Kommentar von Yaron hier unten bestätigt das nur. Bitte nicht euphorisch werden! Israel kann sich nur auf sich selber wirklich verlassen, nicht auf solche Freunde wie D.

  5. Ralf Weber schreibt:

    Treffend und aktuell:

  6. Yaron Avidan schreibt:

    Danke Berlin, von Tel Aviv, Israel.
    This was an iconic gesture of great symbolic meaning of the special ties and cultural connection and shared history.
    Shalom, thank you.

  7. Melanie schreibt:

    Geil, einfach nur geil. Ich bin immer für Israel (und unke seit Jahren schon rum, was wir in DE von denen lernen könnten! Interessiert leider niemanden. Oder dass ich da mal irgendwann Asyl beantragen werde, wenns mit DE weiter so bergab geht. Nimmt mich leider niemand Ernst damit.) Wo bekomme ich eine annähernde Beleuchtung für hier in der Stadt Troisdorf her? Würde es sofort organisieren! Viel lieber, als einfach nur nichtsignifikant „irgendwelche Teelichter“ in die Fenster zu stellen. Kann diese Aufrufe für Lichterketten nicht mehr hören. Aber bei der israel. Flagge bzw. Illuminierung wäre ich sofort dabei!

    • Antje Aging schreibt:

      …Wie bereits gesagt: Der Grund für „geil“ sind die ermordeten jungen Menschen; also ein wenig durchatmen, liebe Melanie. Dabei verstehe ich natürlich, was genau Sie meinen; nur – nicht dem Aktionismus verfallen!

    • Bruno Becker schreibt:

      Geht mir auch so. Ich hatte geglaubt, eher friert die Hölle zu, als dass das geschieht. Mir sind fast sie Tränen gekommen. Naja, wenn man das für alle anderen Länder mit Terrorproblem macht, wäre es dann doch zu auffällig, würde man Israel die Illumination verweigern. Angesichts der Lage sollte man die Beflaggung am Besten so lassen.

  8. Philipp schreibt:

    Endlich!

  9. Phosphoenolpyruvat schreibt:

    ist das eine fotomontage?
    oder sitzt der schock doch so tief. erstaunlich auch, dass es den medien diesmal zumindest mehr als eine randnotitz wert war. naja, nizza, berlin, lkw der in eine menschenmenge rast, das lässt sich halt doch nicht so leicht mit „unterdrückerstaat“ und „besatzungsmacht“ vom tisch wischen.
    meine mutter pflegte zu sagen: „wost hinspeibst muast aufleckn!“
    guten appetit europa!

  10. Pingback: Ein fehlendes Bild | abseits vom mainstream - heplev

  11. anti3anti schreibt:

    Es Geschehen Zeichen und Wunder. Allah wird Deutschland strafen!

  12. Roger Letsch schreibt:

    Daumen hoch! Obwohl gestern die Nichtbeleuchtung noch damit begründet wurde, dass Jerusalem keine Partnerstadt von Berlin sei. Wie kam es zu diesem Richtungswechsel?

  13. Heimchen am Herd schreibt:

    Das ist eine Provokation für unsere muslimischen Mitbürger! Das geht ja nun gar nicht!

    • mühlstein schreibt:

      Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann soll er sich gefälligst auch Deutschland anpassen und dazu zählt, dass er sich friedlich und freundlich zu Juden und Israel benimmt.

  14. caruso schreibt:

    Es war höchste Zeit, daß die „besten Freunde Israels“ sich bewegen. Auch wenn ich denen, den Politikern, nicht ein Wort oder eine Geste glaube. – Wie immer, Ehre der Ausnahmen, die es (zwar
    wenige, aber immerhin) auch gibt.
    lg
    caruso

Seid gut zueinander!

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