Wieder ein Mann!

Gleich wird wieder ein Mann der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika!

Der 15. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wurde nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg angefügt. Er wurde am 3. Februar 1870 zur Ratifizierung vorgelegt und verbietet seitdem, einer Person aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Hautfarbe oder ihres früheren Standes als Sklave, das Wahlrecht zu verweigern.

Der 19. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wurde vom Kongress am 4. Juni 1919 vorgeschlagen und am 18. August 1920 zur Verfassung aufgenommen. Der Zusatz untersagt der Bundesregierung und den Staaten seitdem, einer Person aufgrund ihres Geschlechts den Zugang zu einer Wahl zu verbieten.

Fünfzig Jahre liegen zwischen dem ersten schwarzen Mann, der in Amerika wählen durfte und der ersten Frau. Frauen wurden in den USA deutlich länger ihrer Rechte beraubt als schwarze Männer und zwar unabhängig von ihrer Hautfarbe.

Der erste schwarze Präsident war revolutionär. Die erste Präsidentin wird nicht weniger revolutionär sein. Hoffentlich werden wir nicht noch weitere 42 Jahre darauf warten müssen!

Heute kommt dann erst mal der 45. Kerl. Möge er seinen Dienst klug und weise vollführen, denn als Feminist sage ich, das Geschlecht sollte keinen Unterschied machen, als Realist weiß ich jedoch, das Geschlecht macht einen Unterschied und als Mann wünsche ich mir noch zu meinen Lebzeiten einen Präsidenten mit einem anderen Geschlecht als die letzten 45.

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117 Antworten zu Wieder ein Mann!

  1. Aristobulus schreibt:

    Übrigens ist ein Nichtjude, der sich als Zionist sieht, genauso unabsurd wie etwa ein Nichtluxemburger, der für die Existenz Luxemburgs ist.
    Oder wie ein Nichtkatholik, der dagegen ist, dass man Kirchen anzündet und Priester köpft.

    • Kanalratte schreibt:

      Ich bin sogar für das Existenzrecht Russlands, obwohl ich keinen Vodka mag und keine russischen Verwandten habe.

      • Aristobulus schreibt:

        Yep, Kanalratte. Selbst das Territorium der Ukraine möge ungeteilt bleiben, selbst wenn man kein Borschtsch mag und die Kombination Blau-Gelb scheußlich findet. Das darf man mal so äußern, selbst ohne irgendwas Ukrainisierendes jemals gehabt zu haben, gewesen zu sein oder möchten zu mögen.

  2. Hotdog schreibt:

    Nicht zu vergessen Leute, die ihren Namen brüllend groß schreiben und Kommentatoren sein wollen. – Lustig!

  3. Kanalratte schreibt:

    Festzuhalten bleibt bei dem ganzen Theater um Trump, dass die deutschen Medien, aus meiner Sicht, weder die Befürworter des Brexit ernst nahmen, noch die brodelnden internen Grabenkämpfe der US-Wahl wahrnehmen wollten. Für sie waren die Brexiters einfach abgehängte und enttäuschte Leute die keinerlei Ahnung von Wirtschaft haben, und genau so wurde das vor der Abstimmung in GB auch kommuniziert. Nach dem Motto: „Wir brauchen uns gar nicht mit diesen Idioten auseinanderzusetzen“. Natürlich kam dabei auch der obligatorische England-Hass der Deutschen („Inselaffen“) nicht zu kurz. Im US-Wahlkampf war es ein ähnliches Spiel. Trump-Anhänger waren für die hiesigen Medien enttäuschte weiße Männer, rassistische Chauvinisten, Hinterwäldler, die nichts von Politik verstehen, auch wenn Frauen und Latinos später die Wahl für Trump mitentscheiden sollten. Natürlich fand auch hier keine Auseinandersetzung statt. Die schwache Hillary Clinton wurde praktisch schon als kommende Präsidentin gefeiert. Wenn man über Trump berichtet hat, dann entweder über seine angeblich so rassistischen, frauenverachtenden Aussagen oder seine ach-so schlimmes Äußeres. Und wer jetzt glaubt es würde sich in den Medien etwas ändern, der hat weit gefehlt. Die Medien poltern munter weiter am Volk vorbei und in Frankreich bahnt sich mit Marine Le Pen schon die nächste Hiobsbotschaft an. Dass man sich auch hier nicht mit der hohen Zustimmung von Le Pen und ihrer Partei in Frankreich auseinandersetzt, brauche ich eigentlich nicht extra zu erwähnen. Marine Le Pen, diese „böse Rechtsextremistin“ wird doch sowieso nur von Idioten gewählt und mit denen muss sich die elitären Medienmachern bekanntlich nicht beschäftigen.

    Es ist leider bezeichnend für den Zustand der Demokratie (in den USA), dass es während der Amtseinführung innerhalb des Anti-Trump-Lagers zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen in Washington kommt. Wie war das nochmal, „Die Guten“ verteufeln „die Bösen“ und randalieren. Das sind Bilder, die auch bei vielen Trump-Gegnern (wie mir) nicht gut ankommen. Am Tag danach ziehen hunderttausende Frauen gegen Frauendiskr.. äh Trump durch die Welt und halten Schilder von verschleierten Frauen hoch, um scheinbar dem Wunsch der kopfbetuchten muslimischen Mitorganisatorin nach der Scharia nachzukommen. Die Welt hat es wirklich weit gebracht.

    • bevanite schreibt:

      Wenn man über Trump berichtet hat, dann entweder über seine angeblich so rassistischen, frauenverachtenden Aussagen oder seine ach-so schlimmes Äußeres.

      Seine Aussagen zu Mexikanern sowie das öffentliche Runtermachen eines Army-Veterans mit etwas weniger weißer Hautfarbe haben Sie aber schon mitbekommen? Bei den Mexikanern handelt es sich u.a. um Leute, die im Gegensatz zu Trump in der US-Armee gedient haben und in Kriegen, die er 2003 noch selbst befürwortet hat, ihren Kopf hinhalten mussten. Auch entstammen sie meist der sozialen Schicht, denen Trump angeblich einen wirtschaftlichen Aufstieg versprochen hat: sie arbeiten oft in Niedriglohn-Jobs, in die sich der Trumpster nicht mal mit der Kneifzange wagen würde.

      Dass man sich auch hier nicht mit der hohen Zustimmung von Le Pen und ihrer Partei in Frankreich auseinandersetzt, brauche ich eigentlich nicht extra zu erwähnen.

      Bitte? Das wird seit ca. zwei Jahren in so ziemlich jeder Zeitung von Jungle World bis hin zur Jungen Freiheit erwähnt und analysiert. Wirklich nicht mitbekommen?

      Und würden Sie Le Pen nicht als rechtsextrem bezeichnen? Das tun doch in der Regel sogar ihre eigenen Anhänger.

      um scheinbar dem Wunsch der kopfbetuchten muslimischen Mitorganisatorin nach der Scharia nachzukommen

      Äh… what? Wer gegen Trump ist, will die Scharia? Gute Güte, das ist ja noch einseitiger als „either you’re with us, or you’re with the terrorists“.

      • Kanalratte schreibt:

        Diese Frau, Linda Sarsour ist Mitorganisatorin des Women’s March. Wenn sie nicht für die „Frauenrechte“ kämpft, betreibt sie Pro Palästinensische Propaganda, trifft sich mit Hamas Mitgliedern, zeigt den Islamistengruß oder preist die Scharia in Tweets.

        • Aristobulus schreibt:

          … aber die Scharia kann man doch nur in Eisen gelegt preisen. Also wenn die!, nicht man. Wenn die hingegen in Tweed gepriesen wird, kommtse am Ende noch ins Oberhaus, heißt da Countless Shary und wird allgemeine Domina.

    • ceterum censeo schreibt:

      Du meinst sicher diese Heuchelfresse, die kein Wässerchen trüben kann. Hoffentlich macht Trump seine Ankündigung wahr, als erstes die Muslimbrüder zu verbieten und danach CAIR. Gegen die sind unsere DITIB und Konsorten Waisenknaben.

      http://www.barenakedislam.com/2017/01/21/designated-terrorist-group-cairs-san-francisco-chapter-executive-director-who-bashes-the-u-s-military-spoke-at-the-anti-trump-butt-ugly-womens-rally-in-washington/

  4. Couponschneider schreibt:

    Ich finde, der Trump macht seine Sache gut. Nun zieht die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Ich hätte so gerne die antisemitschen Ausfälle im SPON-Forum reingezogen.

    Trump ist der richtige Mann. Ich mag eigentlich seine Art nicht. Sein flegelhaftes Auftreten erinnern mehr an einen Demokraten. Aber Trump ist Unternehmer und weiß sicherlich, starke Minister für sich zu gewinnen. In einem Unternehmen trifft ja der Oberindianer schließlich auch nicht jede Entscheidung selber. Seine Extravaganz wird vielleicht sogar Freiräume für seine Minister schaffen für solide politische Arbeit.

    Und das beste ist, dass er mit Romney gesprochen hat, um ihn für sich zu gewinnen. Das sind hervorragende Charaktereigenschaften, um zu führen. Trump ist ein Gewinn für die USA und für den Rest der Welt.

    In meinem Kollegenkreis wird ja gepöbelt, wie dumm die Amerikaner seien und dass die Städter ja klüger wären und die Landbevölkerung dümmer, wie in Amerika und überall, und die Folge davon sei Trumps Wahlsieg.

    Ich kann dieses ständige Gemeckere auf die Amerikaner nicht mehr hören. Vor allem zeugt das von einer ungeheuren Arroganz, die Amerikaner für dumm zu erklären. Ich selber halte mich im Kollegenkreis mit politischen Äußerungen zurück, aber vielleicht sollte ich einfach mal sagen, dass er gar nicht mal so schlecht sei und die Punkte aufzählen, die mir mir gefallen. Ich könnte die Mittagspause sprengen.

    Ich könnte Trump auch kritisieren, dass der TTIP gestürzt hat. Eigentlich müssten alle Linken vor Freude in die Luft springen, auch mein Kollege, der vor wenigen gegen TTIP gewettert hat, wie er nun über Trump wettert. Auch über den Brexit wurde gemeckert und über die „dummen Briten“. Ich konnte den Unmut der Briten über die EU sehr wohl nachvollziehen.

    • bevanite schreibt:

      Ich kann dieses ständige Gemeckere auf die Amerikaner nicht mehr hören.

      Ich auch nicht. Immerhin haben mehr Amerikaner Clinton als Trump gewählt (ihr Vorsprung in absoluten Wählerstimmen war sogar deutlich höher als der von Gore über Bush), dazu war die Wahlbeteiligung historisch betrachtet extrem niedrig.

      • HM schreibt:

        .bevanite schreibt:
        …Immerhin haben mehr Amerikaner Clinton als Trump gewählt….

        Das ist allerdings auch so ein Satz, der zwar faktisch richtig ist, aber nach meiner Wahrnehmung, nur von den Clinton Anhängern außerhalb der USA, gebetsmühlenartig wiederholt wird.
        Die dabei mitschwingende Intention, das dann da wohl „gemauschelt“ wurde, zeugt eher von schlechten Manieren bei den Verlierern
        Die Amerikaner haben sich nun auf diesen Modus geeinigt und weder Gore noch Clinton oder die Öffentlichkeit stellen diese Wahlmethodik in Frage

      • bevanite schreibt:

        Mein Punkt war eigentlich nur, dass man nicht von „den Amis“ in der Mehrheit sprechen kann, wenn man Trump-Wähler meint.

        • Couponschneider schreibt:

          Der Antiamerikanismus, den ich schildere, differenziert aber nicht.

          Ich höre jede Woche aus dem Nachbarbüro mindestens zweimal, wie blöd die Amerikaner wären. Dass Trump gewählt wurde, zählt da als Bestätigung, dass man es doch immer gewusst hätte: Amerikaner seien mehrheitlich blöd, insbesondere die Landbevölkerung.

          Ich denke nicht, dass die besonders blöd wären, sondern sie sind einfach stärker geerdet. Und mit den Elitismus der Linken kann ich auch nichts anfangen. Und so besonders klug halte ich die auch nicht. Wären sie klug, würden sie nicht so einen Käse bzgl. Israel sagen. Für Israel war die Wahl Trumps ein absoluter Gewinn.

          Vermeintlich Klügere meinen immer, sie dürften keine einfachen Wahrheiten vertreten. Das offensichtliche wird dann negiert. Es werden Verschwörungstheorien gesponnen. Es werden Erklärungen gesucht. Als Gipfel kommt dann so ein Hirngespinst wie die Gender- und Queer-Theorie mit ihren Myriaden an „Geschlechtern“. Das offensichtliche ist doch einfach, wenn man dem Menschen zwischen die Beine schaut. Wenn das nicht eindeutig ist, dann ist es halt unbestimmt. Es ist kein Wunder, dass der Antisemitismus im Gender- und Queer-Umfeld fröhliche Urständ feiert.

          Klugheit ist erstrebenswert. Jeder sollte sich bilden und kritisch denken. Aber eine Garantie für eine gute Politik ist Klugheit nicht. Auch nicht für gute Entscheidungen bei Wahlen. Ich weiß nicht, woher es kommt, dass man heute nicht mehr das offensichtlich richtige aussprechen darf. Warum fällt es so schwer, sich auf die Seite Israels zu stellen und gegen die Aggressoren? Warum kritisiert man nicht Nordkorea, stattdessen aber Südkorea und die USA? Warum verteidigt man Putin und psychologisiert Russland dermaßen so, dass der Westen am Ende Schuld wäre?

          Im Dritten Reich erhöht Klugheit auch nicht die Wahrscheinlichkeit, sich nicht vom Regime kompromittieren zu lassen.

        • Aristobulus schreibt:

          Wohl gesprochen und sorgfältig gedacht, Couponschneider.

  5. ceterum censeo schreibt:

    Schade daß die heiß verehrte Frau Clinton schon wieder mal gegen einen Mann verlor, und nun bedauerlicherweise vielleicht niemals mehr die Geschicke der Welt bestimmen kann. Dieses schlimme Unglück für uns alle nutzt nun auch noch stante pede der böse Jud aus. Ein Trost ist, das Walter Hermann das nicht mehr miterleben muß. 🙂

    https://madrasaoftime.wordpress.com/2017/01/22/sieg-des-counterjihad-ost-jerusalem/

  6. Couponschneider schreibt:

    Haben Sie das neueste Buch von Tuvia Tenenbom gelesen? „Liberale“ Hillary-Wähler kommen da nicht gut weg.

    • ceterum censeo schreibt:

      Dafür braucht man nicht mal sein Buch. Jeder kann es sehen.
      http://www.metropolico.org/2017/01/21/dann-marschier-ich-mal-zum-kuehlschrank/

    • ceterum censeo schreibt:

      Die im Video können zwar keine Clinton wählen, sondern höchstens die Grünen, sind aber trotzdem wohl auf der selben Wurstsuppe dahergeschwommen. Herrlich!
      http://www.pi-news.net/2017/01/womens-march-linksbunte-gegen-trump/

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @ceterum censeo: „…, sind aber trotzdem wohl auf der selben Wurstsuppe dahergeschwommen.“

        Suppenhühner schwimmen nicht in Wurstsuppe.
        Wie kannst Du auf PI verweisen, diese Kloake!!!

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Tja, da haben die beiden Vorzeigetrolls – der eine Irre, der immer auf pi und eine amerikanische Islamhasserseite verlinkt, und der andere – den in diesem Fall schwerstnaiven Aristobulus ganz schön aufs Glatteis geführt: Erst geben sie einen Hinweis auf die Kloake pi, und als dann dem „Ari“ dämmert, dass da nicht nur der übliche Frauen- und Schwulenhass („Schwule und andere Bunte des biologischen männlichen Geschlechts“ schreibt der Dreckskerl, der das unter Pseudonym in die Welt gesetzt hat) grassiert, sondern im Kommentarbereich unverhohlener und ungelöschter Antisemitismus sich aufplustert, soll er auch noch „zugeben“, es sei „bei PI aber nun wirklich schon fast unter dem deutschen Durchschnitt mit dem Antisemitismus“. Aber auch nur fast. Dass Aristobulus den Judenhass des Packs, das sich in den Kommentarspalten der Kloake herumtreibt, schlucken soll, wird ihm die „schöne Woche“, die der eine ihm wünscht, hoffentlich – anders müsste man denn doch an seiner Selbstachtung zweifeln – verleiden.

        • M.S. schreibt:

          @Thomas ex Gotha: Dass A. an dem Geschmiere keinerlei Anstoß nimmt („Guter Artikel beim PI“), sondern lediglich an den antisemitischen Beiträgen im Kommentarbereich, kreiden Sie ihm aber nicht an? Welchen Narren Sie an diesem in der Wolle gefärbten Gesinnungsklon der beiden Vorzeigetrolls gefressen haben, bleibt mir unbegreiflich.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah so, wieder ein Anonymling, der unter wechselnden Anonym-Nymen zetert, dräut und um Hilfe ruft, indem er sich in absurde Widersprüche, Eigenknieschießereien und Dumpfsinnigkeiten verstrickt.
            Der kann nicht mehr anders.

        • Aristobulus schreibt:

          Thomas, PI ist nun mal durchwachsen, sicher, ist aber keine reine Kloake. Denken Sie sich einen Schmeili dazu – man soll es sich ja nicht zu leicht machen. Nicht einmal (um jetzt anderthalb Etagen höher zu greifen) der britische Guardian, der sich noch häufiger und noch billiger in Ordinärjudenhass wälzt als etwa die Süddeutsche Zeitung, ist kein reines Schmierblatt.
          Schließlich schreiben da einzelne Journalisten, und die Redaktionslinie kann nicht alles kontrollieren.
          So wie beim PI. Der Herr Kewil kann da auch nicht alles vergiften.

          P.S.
          Die Schlammkommentare sagen vielleicht etwas über die Ansicht der Moderation aus – vielleicht aber auch nicht. Wir wissen es nicht.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Thomas ex Gotha: „Erst geben sie einen Hinweis auf die Kloake pi, …“

          Wenn Sie lesen könnten, wäre Ihnen womöglich aufgefallen, dass nicht „sie“ auf PI hingewiesen haben.

          @Thomas ex Gotha: „… und als dann dem „Ari“ dämmert, dass da nicht nur der übliche Frauen- und Schwulenhass („Schwule und andere Bunte des biologischen männlichen Geschlechts“ schreibt der Dreckskerl, der das unter Pseudonym in die Welt gesetzt hat)“

          Schwul und bunt ist wirklich nichts Schlimmes, Herr ex Gotha! Wenn Sie diese Attribute als Hass empfinden, sollten Sie Ihre Homophobie und Ihren Fremdenhass einem Therapeuten anvertrauen.

          @Thomas ex Gotha: „…, sondern im Kommentarbereich unverhohlener und ungelöschter Antisemitismus sich aufplustert, soll er auch noch „zugeben“, …“

          Es gibt eben nicht nur Dummköpfe, sondern auch Leser, die begreifen, dass die Meinung der Kommentatoren nicht mit der Meinung der Redaktion identisch sind.

          @Thomas ex Gotha: „… es sei „bei PI aber nun wirklich schon fast unter dem deutschen Durchschnitt mit dem Antisemitismus“.“

          Zu wie vielen Israelboykotten hat denn PI bisher aufgerufen?

          • Aristobulus schreibt:

            Gutartigster, ich glaube mich zu erinnern, beim PI mal einen oder zwei Kurzartikel (meist sind’s ja solche, die mehr so tun, als wären sie keine Kurzgesinnungsaufsätze) gelesen zu haben, in denen der ‚jüdischen Lobby‘ die Schuld für die ‚Invasion durch die Musels‘ gegeben wird.

            Da wird wohl recht wahllos alles bedient, was sich da draußen selbst nicht als links sieht.
            Diese Wahllosigkeit ist wohl ein Stilmittel, ach sie wirkt so spontan 😀 , so dem Volke aufs Maul geschaut, und die will so gern als bodenentsprossene Bewegung rüberkommen.
            Am selben Kunstfehler geht die Afd wohl grad zugrunde-. Wir werden sehen, ob das so wird sein müssen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari

            PI bezeichnet sich ausdrücklich als „proisraelisch“. Wenn dies dem Volk auf`s Maul schaut, ist mir das Volk nicht unsympathisch.

          • Aristobulus schreibt:

            Das stimmt.
            Wobei sich auch z.B. PRO-Köln als proisraelisch bezeichnet, nicht?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari

            Schon richtig. Andererseits finanziert PRO-Köln nicht die Hamas (oder wie das Zeug heißt).

          • Aristobulus schreibt:

            Yep. Diese Aufgabe übernimmt ja schon die EU.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „gg“ in seiner ganzen Dumpfheit:
            „Wenn Sie lesen könnten, wäre Ihnen womöglich aufgefallen, dass nicht „sie“ auf PI hingewiesen haben.“
            Schauen wir doch mal:
            „ceterum censeo schreibt:
            Januar 22, 2017 um 10:09 pm
            Die im Video können zwar keine Clinton wählen, sondern höchstens die Grünen, sind aber trotzdem wohl auf der selben Wurstsuppe dahergeschwommen. Herrlich!
            http://www.pi-news.net/2017/01/womens-march-linksbunte-gegen-trump/
            Gutartiges Geschwulst schreibt:
            Januar 22, 2017 um 10:17 pm
            @ceterum censeo: „…, sind aber trotzdem wohl auf der selben Wurstsuppe dahergeschwommen.“
            Suppenhühner schwimmen nicht in Wurstsuppe.
            Wie kannst Du auf PI verweisen, diese Kloake!!!“
            Nicht nur ein frauenfeindlicher Witzbold, sondern auch noch ein Witzbold, der sein Faible für die Kloake hinter dem verbirgt, was er für Ironie hält.

            Und noch ein Witzchen: „Schwul und bunt ist wirklich nichts Schlimmes, Herr ex Gotha! Wenn Sie diese Attribute als Hass empfinden, sollten Sie Ihre Homophobie und Ihren Fremdenhass einem Therapeuten anvertrauen.“
            Schauen wir also mal, was der Drecksack in der Kloake noch so formuliert hat: “ nicht nur linksbunte Gutmenschinnen, die offenbar nicht genug bekommen können von Bereicherungen aller Art und ihrem Drang die 68er darin noch zu überrunden, die Männer zu Luschen zu degradieren, sondern natürlich auch Gruppen aus dem kompletten anderen linken Verblödungsspektrum der Bevölkerung, also auch jede Menge „Frauenversteher“, Schwule und andere Bunte des biologischen männlichen Geschlechts“
            Zwei Möglichkeiten: Entweder liest „gg“ die Kloake nicht, oder er versteht sie nicht.

            Und weiter: „Es gibt eben nicht nur Dummköpfe, sondern auch Leser, die begreifen, dass die Meinung der Kommentatoren nicht mit der Meinung der Redaktion identisch sind.“ Aber doch merkwürdig, dass der 1. Kommentar („Na, da hat der gute alte Geldsack Onkel Soros doch bestimmt nachgeholfen! Und Madonna ist eine Kabbalistin. Was kann man da schon anderes erwarten?“) seit 3 Tagen stehenbleiben darf und so auch den Kommentar 246 inspiriert, der, ein typisch antisemitisches Klischee, einen Juden hinter allen Weltübeln wittert: „Da hat Sorros (sic!) hat seine Portokasse aufgemacht Auch die Migrationsströme hat er nach Deutschland geleitet. Das ist Krieg. Die Lenkung von Migrationsströmen ist Teil moderner Kriegsführung. Dann ist auch die alleinige Lenkung eines Migrationsstromes eine kriegerische Handlung.“

            Antisemitismus drückt sich nicht nur in der Forderung nach einem Israelboykott aus. Aber wie soll das einer verstehen, der noch nie was verstanden hat?

          • Aristobulus schreibt:

            Thomas, nur zu Ihrem „ein frauenfeindlicher Witzbold“: Aber aber. Das ist falsch. Es war definitiv von Suppenhühnern die Rede, nicht? Eine deutlich definierte Eigenschaft. Und es gibt ja doch nun mal Suppenhühner, faktisch!, ja ontisch. Anetta Kahane, Lamya Kaddor, Claudia Roth, Hillary Clinton und Daniela Katzenberger sind z.B. welche (diese Aussage würden Sie mir größtenteils unterschreiben). Andere wie Golda Meir, Rosa Luxemburg, Clara Schumann, Ingeborg Bachmann oder Fanny Mendelssohn-Bartholdi sind durchaus überhaupt keine Suppenhühner. Ihr gütiges, ungeteiltes Einverständns hiermit voraussetzend 🙂

            Insofern kann einer, der manche definitiven Suppenhühner als definitive Suppenhühner bezeichnet, nun mal nicht als ein Rrauenfeindlicher bezeichnet werden.
            So, wie einer ja kein Anti-Esser ist, der zwar keine Blutwurst mag, der aber durchaus Spitzkohl und Grießpudding und Hühnersuppe und sowas isst.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Wenn die deutsche Sprache Sie nicht so hoffnungslos überforderte, Herr ex Gotha, würde Ihnen vielleicht auffallen, dass ich eindeutig nicht auf PI hingewiesen, sondern lediglich auf C.C.s Hinweis reagiert habe.
            Ihr Geschreibsel von „ „gg“ in seiner ganzen Dumpfheit … bis … verweisen, diese Kloake!!!“ “ ist somit dummes Gewäsch.
            Gleiches gilt für Ihr verlogenes Geschreibsel von „Und noch ein Witzchen … bis … eine kriegerische Handlung.“ “, in dem Sie mich nachträglich mit Texten in Verbindung bringen, zu denen ich mich niemals geäußert habe, da Ihr ursprünglicher Kommentar dies gar nicht enthielt.

            @Thomas ex Gotha: „Schauen wir also mal, was der Drecksack in der Kloake noch so formuliert hat: …“

            Es gibt weitaus schlimmere Drecksäcke, Herr ex Gotha! Beispielsweise solche, die kommunistische Diktaturen beschönigen, obwohl Homosexuelle dort grausam verfolgt wurden, wie übrigens noch heute in Nord-Korea.

            @Thomas ex Gotha: „Antisemitismus drückt sich nicht nur in der Forderung nach einem Israelboykott aus.“

            Stimmt! Antisemiten sind auch solche, die den Judenhass kleinreden, sobald er die rot-grüne Narrenweste trägt. Antisemiten sind auch solche, die die Verbrechen des Nationalsozialismus nachträglich zu ihren Zwecken ausbeuten, sei es um Andersdenkende damit zu diskreditieren oder um sich eine stabile Einnahmequelle zu sichern.
            Aber wie soll das einer verstehen, der noch nie was verstanden hat?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Es gibt ein eisernes gg-Gesetz, das da lautet: je rumpelstilziger er schimpft („dummes Gewäsch (…) Ihr verlogenes Geschreibsel“), um so falscher liegt er. Oder wie anders soll man es nennen, dass er, der meint, „die deutsche Sprache“ überfordere mich „hoffnungslos“ , keine Scheu hat, meinen Schlußsatz abzukupfern? Aber das darf er. Warum sollte ihm nicht auch einmal ein lesbarer Satz gelingen?
            Ein weiteres gg-Gesetz: Wenn er nicht mehr weiter weiß, folgt unweigerlich (wie unpassend auch immer er sein mag) der Hinweis auf die kommunistischen Staaten, deren Untergang er offenbar noch nicht mitbekommen hat. Nenne ich zum Beispiel einen homophoben Drecksack einen homophoben Drecksack, holt er folgendermaßen aus: „Es gibt weitaus schlimmere Drecksäcke, Herr ex Gotha! Beispielsweise solche, die kommunistische Diktaturen beschönigen, obwohl Homosexuelle dort grausam verfolgt wurden, wie übrigens noch heute in Nord-Korea.“ Tja. Es gibt Sätze, die sperren sich sowohl gegen das Verständnis als auch gegen jede Entgegnung, so abstrus sind sie. Da ist es fast schon unerheblich, dass Homosexualität in Nordkorea legal ist.
            Erschwerend kommt hinzu, dass er auch keine Ahnung hat, was Antisemitismus eigentlich ist. Zugegeben, das ist manchmal auch schwer zu verstehen, aber dass Antisemiten nicht zwingend „solche“ sein müssen, „die den Judenhass kleinreden, sobald er die rot-grüne Narrenweste trägt“, halte ich für ausgemacht. Vielleicht sind es wirklich Antisemiten, vielleicht sind es aber auch nur ausgemachte Dummköpfe – ich kenne mich bei Sozialdemokratens nicht so gut aus.
            Dann wird es aber vollends wirr: Antisemiten seien diejenigen, welche „die Verbrechen des Nationalsozialismus nachträglich zu ihren Zwecken ausbeuten, sei es um Andersdenkende damit zu diskreditieren oder um sich eine stabile Einnahmequelle zu sichern“ – ja wat denn nu? Darf man einen Antisemiten nicht mehr einen Antisemiten oder einen Faschisten nicht mehr einen Faschisten nennen, nur weil er nicht mehr auf einem KZ-Wachturm steht, sondern nur davon träumt? Ohne dass er es merkt, steckt da sowohl der Walser drin („Auschwitz eignet sich nicht, dafür Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung.“) als auch der Finkelstein mit seinem Geschwall von einer „Holocaust-Industrie“. Mal abgesehen davon, dass dergleichen vollends verlogen klingt in Kreisen, die gegen die Antifa als „rote SA“ geifern, finde ich es immer noch ersprießlicher, den Projektionen eines Björn Höcke nachzuforschen („Mit der Bombardierung Dresdens und der anderen deutschen Städte wollte man nichts anderes als uns unsere kollektive Identität rauben. Man wollte uns mit Stumpf und Stiel vernichten, man wollte unsere Wurzeln roden.“) als mir vorschreiben zu lassen, wie ich diejenigen nenne, die nicht mehr eine so kleine Minderheit darstellen, wie hier gelegentlich (nicht nur von gg, sondern auch vom, im Gegensatz zu ersterem durchaus zurechnungsfähigen Aristobulus) behauptet wird.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas ex Gotha: „Es gibt ein eisernes gg-Gesetz, das da lautet: je rumpelstilziger er schimpft („dummes Gewäsch (…) Ihr verlogenes Geschreibsel“), um so falscher liegt er. Oder wie anders soll man es nennen, dass er, der meint, „die deutsche Sprache“ überfordere mich „hoffnungslos“ , keine Scheu hat, meinen Schlußsatz abzukupfern?“

            Mein Problem ist, dass ich Sie immer wieder geistig überschätze, Herr ex Gotha. Was ließ mich glauben, Sie verstünden den Unterschied zwischen parodieren und abkupfern?

            @Thomas ex Gotha: „Aber das darf er.“

            Zu Ihrem Leidwesen.

            @Thomas ex Gotha: „Wenn er nicht mehr weiter weiß, …“

            Wann wollen Sie das jemals erlebt haben?

            @Thomas ex Gotha: „folgt unweigerlich (wie unpassend auch immer er sein mag) der Hinweis auf die kommunistischen Staaten, deren Untergang er offenbar noch nicht mitbekommen hat.“

            Wenn ich mir dieses nicht wenig deppenhafte Argument zu eigen machen wollte, dürfte ich auch die Nazi-Diktatur nicht mehr erwähnen, die ja ebenfalls nicht mehr existiert. Bedauerlicherweise können Sie nicht lesen, weshalb Ihnen entgangen ist (trotzdem Sie einfältigerweise meinen Satz auch noch zitieren), dass ich weniger auf die „kommunistischen Staaten“ hingewiesen habe, als auf die Idioten, die diese nachträglich beschönigen.

            @Thomas ex Gotha: „Tja. Es gibt Sätze, die sperren sich sowohl gegen das Verständnis als auch gegen jede Entgegnung, so abstrus sind sie.“

            Sie sollten „das Verständnis“ nicht beleidigen, indem Sie es mit Ihrem Verständnis verwechseln.

            @Thomas ex Gotha: „Da ist es fast schon unerheblich, dass Homosexualität in Nordkorea legal ist.“

            Nun ja, die nächste CSD-Parade hat das Zentralkomitee wohl noch nicht konkret geplant:
            http://www.taz.de/!5252687/
            Ansonsten hat es Schwulenverfolgung im Kommunismus gegeben, was homophobe Drecksäcke, die dieser Glaubenslehre nahestehen, leider nicht besonders interessiert.

            @Thomas ex Gotha: „Erschwerend kommt hinzu, dass er auch keine Ahnung hat, was Antisemitismus eigentlich ist.“

            Wogegen ich mir von Ihrer Seite wenig Hilfe verspreche.

            @Thomas ex Gotha: „Zugegeben, das ist manchmal auch schwer zu verstehen, …“

            Hier spürt man die Last Ihrer eigenen Erfahrung!

            @Thomas ex Gotha: „… aber dass Antisemiten nicht zwingend „solche“ sein müssen, „die den Judenhass kleinreden, …“

            Wo habe ich das behauptet, Sie Ehrlichkeitsathlet?

            @Thomas ex Gotha: „Dann wird es aber vollends wirr: Antisemiten seien diejenigen, welche „die Verbrechen des Nationalsozialismus nachträglich zu ihren Zwecken ausbeuten, sei es um Andersdenkende damit zu diskreditieren oder um sich eine stabile Einnahmequelle zu sichern“ – ja wat denn nu?“

            Für Sie, der vollends nicht lesen kann, mag das „vollends wirr“ sein. Tatsächlich habe ich geschrieben: „Antisemiten sind AUCH solche, die die Verbrechen des Nationalsozialismus nachträglich zu ihren Zwecken ausbeuten, … “, womit ich andere Formen des Antisemitismus nicht im Mindesten ausgeschlossen habe. Erbarmt sich Ihrer nicht endlich ein lesekundiger Freund, der Ihnen den Sinn des Wortes „auch“ erklären könnte, damit Sie künftig nicht mehr solchen Schwachsinn schreiben müssen?:

            „Darf man einen Antisemiten nicht mehr einen Antisemiten oder einen Faschisten nicht mehr einen Faschisten nennen, nur weil er nicht mehr auf einem KZ-Wachturm steht, sondern nur davon träumt?“

            Wo habe ich denn geschrieben, dass man das nicht mehr darf?
            Leider offenbart sich geistige Schwäche gerade dann, wenn ihr Inhaber versucht besonders intelligent zu wirken. Beispielhaft dafür sind Ihre Ausführungen von „Ohne dass er es merkt, …“ bis „.., wie hier gelegentlich“, worin Sie mich, Ihrem unterentwickelten Anstand folgend, mit Personen in Verbindung bringen, über die ich mich niemals positiv geäußert habe und mir Äußerungen unterschieben, die größtenteils nicht von mir stammen.
            Egal, macht ja nix! Indem Sie sich hinter Lügen und Täuschungen verstecken, verraten Sie, dass Sie der Qualität Ihrer Argumente selbst nicht vertrauen, was ja auch eine Form von Intelligenz ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Thomas!, ehe Sie sich jetzt aufregen: Die Antwort des Gutartigen könnte Sie hingegen zu einem Anflug von Heiterkeit veranlassen. Sie hatten ihn nämlich zuvor missverstanden.
            – Jedoch ei freilisch, einen Antikommunisten müssen Sie missverstehen, denn der muss eine finstere Agenda haben.
            Lassen Sie sich einfach mal erheitern 🙂

            P.S.
            Ich hatte schon eine Antwort an Sie wegen gestern, aber die ist noch unterwegs. Derzeit protestieren zigtausende Linke in den USA gegen Trump, und siehe da, die Meisten von denen betreiben BDS und schreien gegen Juden.
            Ja. Linke.
            Die Anderen jedoch, die Konservativen oder Ländlichen, also jene-für-Trump, die tun das eben nicht, weder das Eine noch das Andere!, das fällt denen gar nicht ein, und die werden auch kaum je übergriffig. Die Linken hingegen werden fortwährend übergriffig.
            Das ist eine Gefahrensituation!, und ihre Qulle ist leider eindeutig.
            Das muss Ihnen zu denken geben.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „Anflug von Heiterkeit“ – na ja, was soll man zu gg sagen? Allein der Name „Geschwulst“ ist ja falsch gewählt, es handelt sich eher um eine Art Schnupfen: man wird ihn schwer los, er ist lästig, aber wohl, verglichen z.B. mit dem komplett irren cc, eher harmlos. Immerhin hat er diesmal auf einen taz-Artikel verlinkt, der seine These zwar nicht stützt (es ist weniger von „grausamer Verfolgung“ als von kompletter Ignoranz die Rede), den er aber nicht so grandios missversteht wie seinerzeit, auf dem Nachbarblog, die Satire über die angebliche staatliche Unterstützung der Antifa (was er nun dadurch kompensiert, dass er wie folgt schimpft: „Sie, der vollends nicht lesen kann“, „Erbarmt sich Ihrer nicht endlich ein lesekundiger Freund“ usw.). Dass er seine schwurbelige Definition des Antisemitismus nicht weiter erklären kann oder will, ist da fast schon folgerichtig.
            Egal. Wird wohl auch zu schwer sein.

            Was den amerikanischen Präsidenten anbelangt, so ist der halt der amerikanische Präsident. Ich pflege mit den Gestalten, die man dazu wählt, keinerlei Hoffnungen zu verbinden. In der Regel sucht sich halt das Kapital einen Trottel aus, der dann 4 oder 8 Jahre lang eine wirre Politik verfolgt, deren oberstes Ziel es ist, den Laden am Laufen zu halten. Dass man diesmal in den eigenen Reihen fündig geworden ist und ein besonders bizarres Exemplar zu Tage gefördert hat, ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass man sich der Krise (Handelsbilanzdefiizit etc.) bewusst geworden ist und über Mob-Mobilisierung die auseinanderbrechende Gesellschaft irgendwie zusammenhalten will. Außenpolitisch will man evtl. mit Russland das deutschdominierte Europa kleinhalten, aber auch das könnte sich bei Gelegenheit schnell ändern. Zu irgendeiner Art von Begeisterung besteht jedenfalls kein Anlass.
            Was nun den „Women’s March on Washington“ anbelangt, so schreiben Sie, ohne dies zu belegen: „die Meisten von denen betreiben BDS und schreien gegen Juden“ . Ich denke eher, dass sie gegen Trump schreien und möchte Sie an Ihren Kommentar (Januar 22, 2017 um 10:49 pm) erinnern, in dem Sie feststellen, dass die Leser der Kloake pi vermuten, an dem Aufmarsch hätten „naturgemäß die Juden Schuld“. Auch Ihre Vermutung, „die Konservativen oder Ländlichen“ seien per se nicht antisemitisch, ist wohl doch eher naiv. Sagt Ihnen „alt-right“ etwas?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas ex Gotha: „Immerhin hat er diesmal auf einen taz-Artikel verlinkt, der seine These zwar nicht stützt (es ist weniger von „grausamer Verfolgung“ als von kompletter Ignoranz die Rede), …“

            Unsere Geschmäcker sind eben verschieden, Herr ex Gotha. Für mich ist es bereits grausam, wenn Menschen ihre Liebe nur im Verborgenen leben können. Außerdem bezog sich mein Kommentar, offenbar außerhalb Ihrer geistigen Reichweite, nicht nur auf Nord-Korea, sondern allgemein auf kommunistische Diktaturen, in denen Homosexualität zu hohen Freiheitsstrafen (UDSSR) oder sogar zur Todesstrafe (Rot-China) führen konnte, woran sich das linke Idiotentum bis zum heutigen Tag nicht auffallend stört.

            @Thomas ex Gotha: „… den er aber nicht so grandios missversteht …“

            … wie gewisse Einfaltspinsel den Begriff „legal“ missverstehen („Da ist es fast schon unerheblich, dass Homosexualität in Nordkorea legal ist.“), den sie offenbar als Gleichberechtigung wahrnehmen.

            @Thomas ex Gotha: „… wie seinerzeit, auf dem Nachbarblog, die Satire über die angebliche staatliche Unterstützung der Antifa …“

            … wo „er“, zum Nachteil eines beschränkten Mitkommentators, ebenfalls nicht nur einen Nachweis erbrachte.

            @Thomas ex Gotha: „Dass er seine schwurbelige Definition des Antisemitismus nicht weiter erklären kann oder will, ist da fast schon folgerichtig. Egal. Wird wohl auch zu schwer sein.“

            Solange ich meine Definition Ihrer Auffassungsgabe angleichen muss, wird es zwangsläufig zu schwer sein.

            @Thomas ex Gotha: „Was den amerikanischen Präsidenten anbelangt, so ist der halt der amerikanische Präsident. Ich pflege mit den Gestalten, die man dazu wählt, keinerlei Hoffnungen zu verbinden. In der Regel sucht sich halt das Kapital einen Trottel aus, der dann 4 oder 8 Jahre lang eine wirre Politik verfolgt, deren oberstes Ziel es ist, den Laden am Laufen zu halten.“

            Hierzu Thomas ex Gotha, Januar 12, 2017 um 9:32 pm: „Müßig ist es wohl, nach irgendwelchen Belegen zu fragen, zumal es sich weniger um einzelne Fakenews handelt, als vielmehr um eine komplett phantasierte, paranoide Fakeworld.“
            Wie kam ich nur darauf? Egal!
            Jetzt mal ganz unter uns, Herr ex Gotha, wer ist denn „das Kapital“? Bestimmt kennen Sie konkrete Namen, sei es von Konzernen oder mächtigen Drahtziehern. Mir können Sie es doch verraten!

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Oh, Entschuldigung! Ich hätte natürlich „Bourgeoisie“ (obwohl der ursprünglich gewählte Begriff in seiner abstrakten, materialisierten Form durchaus seinen Charme versprühen würde, aber das ist jetzt etwas zu hoch für Sie) schreiben müssen, wollte aber unbedarfte Leser, die sich z.B. nicht einmal an ihre eigenen Texte erinnern („obwohl Homosexuelle dort grausam verfolgt wurden, wie übrigens noch heute in Nord-Korea“), nicht mit schwierigen Fremdwörtern überfordern.
            Positiv stimmt mich auch Ihre folgende Einlassung: „Für mich ist es bereits grausam, wenn Menschen ihre Liebe nur im Verborgenen leben können.“ Ich gehe daher davon aus, dass Sie in der BRD eifrig gegen den Nazi-§175, der erst 1994 endgültig abgeschafft wurde, protestiert haben.

            Herzlichen Dank übrigens, dass Sie meine 1. gg-These („je rumpelstilziger er schimpft, um so falscher liegt er“) so eindrucksvoll bestätigen: „das linke Idiotentum“, „gewisse Einfaltspinsel“, „beschränkter Mitkommentator“ — Es ist doch immer wieder zu herrlich, wie Sie sich hier und andernorts lächerlich machen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas ex Gotha: „Ich gehe daher davon aus, dass Sie in der BRD eifrig gegen den Nazi-§175, der erst 1994 endgültig abgeschafft wurde, protestiert haben.“

            Selbstverständlich, Herr ex Gotha, genau das habe ich. Nur Dummköpfe sind einseitig, weshalb ich jeglichen Hass auf Schwule verabscheue und bekämpfe, unabhängig davon, ob dieser von braunem, rotem oder religiösem Geschmeiß praktiziert wird.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            P. S.

            @Thomas ex Gotha: „Es ist doch immer wieder zu herrlich, wie Sie sich hier und andernorts lächerlich machen.“

            Wer sich lächerlich „machen“ kann, genießt einen uneinholbaren Vorteil, gegenüber dem, der lächerlich ist. Aber (erneut abgekupfert) das ist jetzt etwas zu hoch für Sie!

        • ceterum censeo schreibt:

          Ich hab Ihnen beiden mal ein Däumchen nach oben gegeben, lieber Thomas und M.S.
          Die amüsante Lektüre ist es mir wert.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Sei bedankt, C.C.! Wenigstens einer, der sich für die beiden Wutbürgerchen aktiv einsetzt!

  7. Kanalratte schreibt:

    Es gibt ja in Deutschland mehr Nicht-Moslems die Islamisten sein wollen, von daher ist das in Ordnung. Der Nahostkonflikt wurde ja in seiner heutigen Form von den Islamischen nach Deutschland gebracht.

  8. A.S. schreibt:

    Nochmal der Kalauer: Was haben Obama und Trump gemeinsam?
    Beide haben eine Präsidentin Clinton verhindert.

    • Kanalratte schreibt:

      Wenn man davon ausgeht, dass die Wahlen korrekt verliefen, dann hat sich Hillary Clinton selbst verhindert. Trump hat in den Industriestaaten im Norden der USA gewonnen, die Hillary mehr oder weniger gekonnt ignoriert hat.

  9. Mike schreibt:

    So ist uns zumindest ein Herr Lewinski erspart geblieben. Und weitere vier Jahre katastrophaler Israelpolitik und Islam Appeasement.
    Hussein Obama war alles andere als ein Friedensbringer und alle, die ihn als Friedensengel damals noch vor Amtsantritt bejubelt haben, stehen heute als Vollidioten da.
    Vielleicht stehen die deutschen KommentaTOREN im Gefolge von Elmar Th. und anderen mit ihrer jetzigen Krawallrhetorik noch vor Amtsantritt und kurz danach nach 4-8 Jahren genauso bescheuert da wie die Obamajubler.
    Bei Ralle Stegner, Maas, Göring-Eckart, Trittin u Co scheint sich völliger Realitätsverlust eingestellt zu haben. Bettina Röhl scheint mit ihrer Beobachtung, dass es sich bei einigen der heutigen Krawallrhetoriker um Altmaoisten handelt, nicht ganz unrecht zu haben.
    Man wundert sich deshalb über nichts mehr, denn die Studentenzeitungen des kommunistischen Bund Westdeutschlands klangen in ihrer Blüte nicht viel anders.
    Das Aha Erlebnis gab es bei dem allgemeinen Aufschrei über das Telefonat (!) Trumps mit Taiwan!
    Wie kann man nur mit Taiwan telefonieren? Dem Erzfeind des verehrten Landes des Großen Vorsitzenden Mao?
    Sowas hätte Obamilein nie getan. Aber der hat ja auch eine genehme History als Altkommunist.
    Jedenfalls fällt auf, wie groß die Enttäuschung unserer etablierten Altmarxisten in Funk, Fernsehen und Politik ist, auch wie linksradikal Deutschland mittlerweile positioniert ist.
    Wenn nun Zensurgesetze geplant sind, sind wir vom Platz des himmlischen Friedens auch nicht mehr weit entfernt.

    • bevanite schreibt:

      Einige Kommentatoren hier scheinen ja echt noch tief im Kalten Krieg festzuhängen und wittern überall „Altmarxisten“, „Altkommunisten“ und „linksradikale“. So auch dieser „Mike“. Bitte mal einen Kalender rauskramen. Wir haben nicht mehr 1961.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @bevanite

        Es gibt doch auch einige Kommentatoren, die überall „Nazis“, „Faschisten“ u.s.w. wittern. Sollten die nicht auch mal einen Kalender rauskramen. Wir haben nicht mehr 1933.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Gewohnt guter Beitrag, in vielerlei Hinsicht:
          a) die Anführungszeichen,
          b) das „u.s.w.“ (das würde ich mir gerne mal erklären lassen),
          c) die Auskunft, dass es Nazis ausschließlich 1933 gab.
          Wer aber folgte denen 1934, 35, 36, 37, 38, 39, „u.s.w.“? „Um den Führer besorgte Bürger“? „Arisierungsfachkräfte“?
          Und was ist mit der mittlerweile nicht mehr existenten Killergang, die sich ausdrücklich auf den Nationalsozialismus bezog? Was waren das für welche? „Wut-u.s.w.-Bürger“?

          • ceterum censeo schreibt:

            Was für eine „Killergang“ meinen Sie ? Den Reichstag hat doch damals ein Einzeltäter angezündet.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Wenn Sie sinnerfassend lesen könnten, Herr ex Gotha, wozu ich seit Langem keine eigenen Hoffnungen mehr beisteuern kann, wäre Ihnen aufgefallen, dass sich meine Antwort auf @bevanites Kommentar bezog.
            Wenn @bevanite die Existenz von „Altmarxisten“, „Altkommunisten“ u.s.w. über das Jahr 1961 hinaus für zweifelhaft hält, was ich persönlich für Unsinn halte, stellt sich eben die Frage, warum „Nazis“, „Faschisten“ u.s.w. jenseits einer willkürlich bestimmten Jahreszahl existiert haben sollen, was ich natürlich ebenfalls für Unsinn halte.

            @Thomas ex Gotha: „b) das „u.s.w.“ (das würde ich mir gerne mal erklären lassen),“

            Wie gesagt, Herr ex Gotha, lesen wollen ist nicht identisch mit lesen können. Wenn „Altmarxisten“, „Altkommunisten“ und „linksradikale“ benannt werden, bezieht sich meine Replik, der Logik der vorgegebenen Aufzählung folgend, auf „Nazis, „Faschisten“ und „Rechtsradikale“.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas ex Gotha

            P. S.
            Sollte meine Erklärung Sie erneut überfordern, lassen Sie bitte von sich hören!

          • Thomas real Gotha schreibt:

            Gewohnt guter Beitrag, in vielerlei Hinsicht:
            a) die Anführungszeichen,
            b) das „niete“ ohne „ie“ (das würde ich mir gerne mal erklären lassen),
            c) die Auskunft, dass es Altmarxisten, Altkommunisten und linksradikale ausschließlich 1961 gab.
            Wer aber folgte denen 1962, 63, 64, 65, 66, 67, „u.s.w.“? „Um das Väterchen besorgte Bürger“? „Gulagfachkräfte“?
            Und was ist mit der mittlerweile nicht mehr existenten Killergang, die sich ausdrücklich auf ihr völkerrechtlich begründete Widerstandsrecht bezog? Was waren das für welche? „Besser-u.s.w.-Bürger“?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas real Gotha

            Starker Beitrag! Das Geschlecht der ex Gothas ist offenbar noch nicht endgültig verloren.

        • bevanite schreibt:

          Ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind und in welchem Teil Deutschland Sie leben. Ich kann Ihnen aber eines garantieren: Die jungen Männer, von denen man Anfang der Neunziger auf die Fresse bekam, wenn man nicht rechtzeitig die Straßenseite wechselte, waren definitiv keine Marxisten, sondern stolze Rechte oder eben Nazis/Faschisten (ja, die bezeichneten sich auch selbst so!). Die gabs also auch in jüngster Vergangenheit.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @bevanite

            Ihr Kommentar ist gegenstandslos, da ich bereits darauf geantwortet habe:
            „Wenn @bevanite die Existenz von „Altmarxisten“, „Altkommunisten“ u.s.w. über das Jahr 1961 hinaus für zweifelhaft hält, was ich persönlich für Unsinn halte, stellt sich eben die Frage, warum „Nazis“, „Faschisten“ u.s.w. jenseits einer willkürlich bestimmten Jahreszahl existiert haben sollen, was ich natürlich ebenfalls für Unsinn halte.“
            Verstehen Sie, Bevanite, es ist PURER UNSINN, wenn vorausgesetzt wird, es habe Altmarxisten, Altkommunisten, Nazis, Faschisten und sonstigen Auswurf nur bis zu einem bestimmten Jahr gegeben.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Was für ein arroganter Dampfplauderer: „Ihr Kommentar ist gegenstandslos, da ich bereits darauf geantwortet habe. gg ist nicht einmal in der Lage zu erkennen, dass sein Einwand von der ihm eigenen Beschränktheit nur so strotzt: Denn „bevanite“ wies ja zu Recht darauf hin, dass der leider völlig orientierungslose „Mike“ von „Kommunisten“ ramenterte, als stünde Stalin persönlich an der Elbe. „1961“ ist da lediglich eine Metapher, aber der wenig zur Abstraktion fähige gg kam dann reflexartig auf die Nazis zu sprechen, und zwar in einer sehr – seien wir freundlich – eigenwilligen Form. Um es noch einmal freundlich zu formulieren: Mit den historischen Fakten hat er es nicht so. Und mit allen (pardon: sehr vielen) anderen auch nicht, worauf ich ihn hinwies. Was er aber auch nicht verstand. Es ist schon schwer mit ihm. Immerhin, seine Überzeugung von der eigenen Bedeutung ist gußeisern.

          • Aristobulus schreibt:

            Thomas, Sie sollten nicht Bevanites ganz leicht durchschaubaren Halbfälschereien aufsitzen 🙂 . Sie (ist das eine Sie?) hat die Existenz der Linken auf irgend postfaktische Weise heruntergespielt, um die Existenz der Rechten auf ca. postfaktische Weise hochzuspielen. Der Gutartige hat festgestellt, wo der rhetorische Kniff liegt.
            – Und nein, er hat nichts Gußeisernes. Wenn er muss, hat er was stählern Sachliches.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas ex Gotha: „…, dass der leider völlig orientierungslose „Mike“ von „Kommunisten“ ramenterte, als stünde Stalin persönlich an der Elbe.“

            Gott ja, manche Idioten ramentern davon, dass Ostdeutschland vor lauter Nazis aus allen Nähten platzt.

            @Thomas ex Gotha: „1961“ ist da lediglich eine Metapher, …“

            WER HÄTTE DAS GEDACHT!! Obwohl, ganz unter uns, Herr ex Gotha, 1933 ist auch nur eine Metapher.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Ausruf „1933!“ dient jedenfalls wesentlich öfter als Metapher für den ähemm faschistischen Putsch im Vorgarten morgen früh (in den 2000endern „Rechtsruck!“, in den 2010ern „Rassismus verbieten!“), als der sachlichen Feststellung, was 1933 von 2017 unterscheidet.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari

            Ein weiterer Grund für Nationalstolz: Also den Antifaschissmus, verehrte Anwesende, macht uns uff der Welt keener nach!

          • Aristobulus schreibt:

            Wie sagte der große Eike Geisel darüber in leicht anderem Zusammenhang: Die Wiedergutwerdung der Deutschen.

          • bevanite schreibt:

            Eike Geisel? Verbirgt sich hinter der anti-linken Fassade gar eine antideutsche-linke Vergangenheit? Man staunt.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Vokabel Antideutsch las man seit zig Jahren bloß bei den Nationalbolschewisten, die sich zu deutsch vorkommen, um da irgendwas anti finden zu wollen.

          • bevanite schreibt:

            Ich meinte das keineswegs diffamierend.

            Der Oberhäuptling der damaligen Nationalbolschewisten ist inzwischen gern gesehener Gast bei Legida und bester Buddy von Götz Kubitschek. Quasi die Neuauflage von Ernst Niekisch und Ernst Jünger aus der Weimarer Zeit…

          • Aristobulus schreibt:

            Gegenthese: Nationalbolschewisten bleiben sich gleich.
            Auch Horst Mahler war bereits nazi, als er noch linksterroristisch sich gebärdet hat.
            – Ach ja, ewiger deutscher Schuldkomplex (sic!) seit Ludendorff. Der konnte es nicht aushalten, dass sein Land sinnlos in den ersten Weltkrieg gesegelt ist und nicht gewonnen hat. Mahler kann es nicht aushalten, dass sein Land erst in den Nazismus gesegelt ist, um sich dann wegen des verlorenen Kriegs davon allzusehr halb abzuwenden.

      • A.S. schreibt:

        Thomas ex Gotha müsste zu bevanite schreiben:
        Gewohnt guter Beitrag, in vielerlei Hinsicht:
        a) die Anführungszeichen,
        b) die Auskunft, dass es Kommunisten ausschließlich 1961 gab.
        Wer aber folgte denen 1961, 62, 63, 64, 65, 66, „u.s.w.“? „Um Gerechtigkeit besorgte Bürger“? „Gleichstelungsfachkräfte“?
        Und was ist mit der mittlerweile nicht mehr existenten Killergang (RAF), die sich ausdrücklich auf den Kommunismus bezog? Was waren das für welche? „Wut-u.s.w.-Bürger“?

        Da TexG auf solch einen Beitrag verzichtet, lässt sich nur Doppelmaßstab unterstellen.

  10. bevanite schreibt:

    Sehen wir es doch mal positiv: So kann dann in vier Jahren Kirsten Gillibrand oder Lucy Flores oder Tammy Duckworth oder Zephyr Teachout dem Trumpster eine beispiellose Wahlniederlage beibringen. Winseln möge er!

  11. Ebse schreibt:

    Das Einzige, das bei der Bekleidung dieses Amtes maßgeblich sein sollte, ist die Eignung für selbiges. Alles andere ist für mich Kindergarten.

  12. Nordland schreibt:

    Ja, Wahnsinn, eine Frau an der Spitze. Wir erinnern uns mal an Thatcher, die in ihrer opportunistischen Art einfach nur den aktuellen Trends nachfolgte und das Land komplett deindustrialisierte, weil Dienstleistungen gerade so „state of the art“ waren. Das schadet Großbritannien bis heute.

    Und war da bei uns nicht auch etwas? Ich denke da an eine gewisse Dame, die – ebenso opportunistisch – einfach nur den aktuellen Trends nachfolgt und das Land einer ungesteuerten Zuwanderung aussetzt und damit eine tiefgreifende Veränderung der Bevölkerungsstruktur bewirkt, weil es gerade so „state of the art“ ist, andere Menschen in unsere Sozialsysteme einzuladen. Diese Politik wird uns nachhaltig schaden.

    Fazit: Frauen an der Spitze sind eine gute Sache. Im Ergebnis sind sie genau so gut oder schlecht wie Männer an der Spitze.

    PS: Herr Buurmann, in Bezug auf Frankreich könnte bald etwas eintreten, was sie doch freuen dürfte, oder nicht?

    • A.S. schreibt:

      Frauen machen die Politik ehrlicher und gerechter. Wie man sieht an Von der Leyen, Nahles, Merkel, Kraft, Roth, Künast, Göring-Eckardt, Fahimi, Hinz, usw.

      • bevanite schreibt:

        Kurze Nachfrage: Welche Minister- oder Regierungsämter haben/hatten Künast, Roth, Göring-Eckardt und Fahimi nochmal inne?

        • A.S. schreibt:

          Roth: MdB, Parteivorsitz einer Regierungspartei, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bundestagsvizepräsidentin.
          Künast: MdB, Fraktionsvorsitz einer Regierungspartei, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
          Göring-Eckardt: MdB, Bundestagsvizepräsidentin, Fraktionsvorsitz einer Bundestagspartei.
          Fahimi: Generalsekretärin der SPD, Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium

          Ist das nichts? Oder kann man die Qualität von Politikern nur als Minister oder Kanzler bewerten?

          • bevanite schreibt:

            Politische Entscheidungen werden in einem System mit Gewaltenteilung von der Exekutive getroffen. Und da war bislang noch keine der genannten Damen tätig. Wenn Sie konkrete Kritikpunkte an ihren Aktivitäten im Bundestag (und damit meine ich nicht solche protokollarischen Posten wie Bundestagsvizepräsident) und den Ausschüssen vorweisen können, dann nennen Sie diese doch einfach mal direkt. Ansonsten verbuche ich das unter: populistischer Unsinn.

          • A.S. schreibt:

            a)
            Von der Leyen – Ministerin
            Nahles – Ministerin
            Merkel -Kanzlerin
            Kraft – Ministerpräsidentin
            Künast – Ministerin.
            b) „Politische Entscheidungen werden in einem System mit Gewaltenteilung von der Exekutive getroffen
            Nein. Dafür hat man ja die Gewaltenteilung, damit die Exekutive eben nicht einfach durchregieren kann.

          • A.S. schreibt:

            Wo bleibt Praecox wenn an ihn braucht?
            Der muss bei mir Quellen gefälligst fordern und Bevanite als „Lügenkommentator“ bezeichnen, weil der Künasts Ministerposten übersehen hat…….

          • bevanite schreibt:

            @A.S.: Vom „Durchregieren“ war nicht die Rede, sondern vom Durchsetzen von Entscheidungen und damit auch der Verantwortung für eben diese. Exekutive = ausführende Gewalt, Legislative = gesetzgebende Gewalt, so war das doch immer, oder habe ich da im Sozialkundeunterricht nicht aufgepasst? Und die von ihnen genannten Grünen (oder auch Linke, wobei Sie fairerweise keine Politikerinnen der Linkspartei aufzählten) saßen eben nicht in diesen Positionen, werden aber trotzdem von Konservativen für alle Übel dieser Welt verantwortlich gemacht. Warum?

            Die Künast als Verbraucherschutzministern habe ich in der Tat übersehen, richtig. Wobei sie aus meiner Erinnerung heraus solide Arbeit geleistet hat und dafür auch lagerübergreifend Unterstützung fand. Kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass sie um 2005 rum so kritisiert wurde wie das Team Schröder/Fischer.

          • A.S. schreibt:

            Das sind einfach Beispiel dafür, dass Frauen in der Politik auch nicht besser oder schlechter sind als Männer. Mehr wollte ich damit nicht ausdrücken. Mit Regierungsverantwortung hat das erstmal nichts zu tun.

            P.S. wegen Künast. Das war tatsächlich nur an Praecox gerichtet der sich gerne über Lächerlichkeiten aufregt. Deine Aussage ändert sich durch diesen unwichtigen Lapsus nicht.

      • Nordland schreibt:

        Diese Aufzählung ist aber ganz schön harter Tobak! Allein das Lesen dieser Namen hat meinen Blutdruck wahrscheinlich verdoppelt.

    • Kanalratte schreibt:

      Also jene Frauen die bisher Macht in politischen Positionen hatten, haben keine bessere aber auch keine schlechtere Figur gemacht als männliche Politiker. Nach wie vor kommt es nicht auf das Geschlecht an, sondern auf die Fähigkeiten einer Person. Das Traumdenken des Feminismus, dass weibliche Zurückhaltung in der Politik die Welt zu einem besseren Ort macht, ist eine Illusion. Zurückhaltung wird in der politischen Landschaft immer ausgenutzt, wie die Deutschen innerhalb der sog. Flüchtlingskrise gerade erfahren.

      • A.S. schreibt:

        Richtig. Die Politik ist ein Haifischbecken und darin überleben oft nur die Haifische. Ob mit Pimmel oder Vagina ist ziemlich egal.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, Andreas. Besonders den HaifischInnen, Transhaifischen, NichtpimmelüberfischhaiInnen und auch den Unmannsuperhaien wird jede Zurückhaltung,, aber auch jede Nicht-oder Kaumzurückhaltung von den Fe- und PostfeinIsten und ~unInnen übel oder übler ausgelegt.
          Oder so.

  13. A.S. schreibt:

    Mich hätte ja interessiert wie sich Billy Boy als „First Husband“ so gemausert hätte.

  14. besucher schreibt:

    Make his undies great again. The big donald with the small one.

  15. Die Frauen haben es ja ibn den Ländern in der Hand, sie stellen üblicherweise eine leichte Mehrheit.

  16. Dante schreibt:

    Lieber Gerd,
    klar, dass auch eine Frau den Job machen könnte, und klar, dass es nicht so scheinen soll, als seien Frauen von diesem Amt ausgeschlossen. Andererseits – was soll’s? Staatsoberhaupt oder Regierungschef kann nur ein Mensch werden, und wenn dieser Mensch eine Frau ist, sagt das über die Stellung von Frauen im Allgemeinen in besagtem Staate erst mal gar nichts aus. Ein Land wie Pakistan hatte eine Regierungschefin. Noch Fragen?

    • Dante schreibt:

      Ich meine natürlich:
      Ein Land wie Pakistan hatte eine Regierungschefin. Noch Fragen?

      • Aristobulus schreibt:

        Ja. Ähm, nein, Dante 🙂 , also keine Fragen.
        Erst hat es Bhutto-père nichts genützt, als er von anderen Clans umgebracht wurde, dann hat es Bhutto-fille nichts genützt, als sie vom Al-Kaida-Clan umgebracht wurde, und dem pakistanischen Atomprogramm hat’s auch nur im Sinne von Nordkorea genützt, und den pakistanischen Frauen hat nichts von alldem irgendwas je genützt.

  17. max schreibt:

    Ja, lieber Gerd, in den USA hat es leider nicht geklappt. Setzen wir unsere Hoffnung nun auf Frankreich, da hat es bis jetzt ja auch keine Präsidentin gegeben. Drückst Du auch schon die Daumen?

  18. Bruno Becker schreibt:

    Also, ich wünsche mir verantwortungsvolle, gesetzestreue und pragmatische Politiker. Geschlecht und Hautfarbe sind mir dagegen völlig egal. Die dunkle Hautfarbe hat Obama nicht davor geschützt, einen Haufen Blödsinn zu verzapfen. Und die aufgeregte Oma Clinton hat eindeutig gleich mehrfach rote Linien überschritten, z.B. Iran….

  19. ceterum censeo schreibt:

    Jesses, also nein!

  20. Hein schreibt:

    Qualität hat mit Geschlecht nichts zu tun. https://www.youtube.com/watch?v=2Wp_YOOv3QQ

  21. Kanalratte schreibt:

    Dafür bekommt ja Frankreich vielleicht bald ’ne Frau. Und GB hat ja auch eine. Und wir erst recht. Und Polen… Hauptsache ’ne Frau, dann wird alles besser.

  22. besucher schreibt:

    Erstmal wird aber noch richtig auf die Sahne gehauen!

Seid gut zueinander!

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