Wir wurden alleine gelassen!

Am 17. Juni 2017 war ich auf der Demonstration „Nicht mit uns! Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror“ auf dem Kölner Heumarkt. Ich ging dort hin, um zu tun, was Ralph Giordano bereits im Juni 2007 erklärt hatte:

„Ich jedenfalls stehe an der Seite aller säkularisierten Muslimas und Muslime, die mit Reformen den Weg zu einer Integration frei machen wollen, die diesen Namen verdient – ein Ziel, von dem wir noch weit entfernt sind. Was mich nicht hindert, es mit meinem Molekül näherzubringen. Denn eine friedliche Alternative zur Integration gibt es nicht.“

Wie weit wir zehn Jahre nach diesem Ausspruch noch von dem Ziel entfernt sind, wurde am 17. Juni bitter deutlich. Über 10.000 Menschen wurden erwartet, um gegen Gewalt und Terror im Namen des Islams zu demonstrieren, aber es kamen weniger als 1.000. Die meisten waren keine Muslime. Ich kam mit einer gehörigen Portion Hoffnung zum Heumarkt und ging mit dem Gefühl der bitteren Enttäuschung.

Im Gegensatz zu vielen Besserwissern, die jetzt sagen, sie hätten es kommen sehen und genau gewusst, dass nur so wenige kommen würden, hatte ich tatsächlich damit gerechnet, an dem Tag über 10.000 Menschen auf dem Heumarkt zu treffen. Ich wollte in der Menge singen, lachen und kritisch sein. Ich wollte zeigen, dass es völlig okay ist, einer Religionsgemeinschaft anzugehören, es aber auch wichtig ist, jede Religion zu kritisieren und ihre Prinzipien zu hinterfragen, weil eine Religion mit Absolutheitsanspruch und dem Glauben an die Manifestation der Wahrheit in ihrem Gott, der Gewalt und dem Terror Tür und Tor öffnen können, vor allem, wenn sie zur Mission aufruft, also zur Unterwerfung unter dem Prinzip der göttlichen Wahrheit. Ich wollte zeigen, dass es das Recht eines jeden Menschen ist, sich religiös zu kleiden, so wie es auch das Recht eines jeden Menschen ist, über diese Kleidung zu lachen.

Die Mit-Initiatorin Lamya Kaddor hatte gut für die Demonstration getrommelt und sämtliche großen Medien hatten im Vorfeld darüber berichtet. Dennoch wurden wir alleine gelassen!

Dabei fand die Demonstration doch in Köln statt, wo sich der gemeine Kölner und die gemeine Kölnerin gerne mal auf dem Heumarkt unterhaken und sich gegen Menschen quer stellen, die mehr Hass als Liebe in den Herzen tragen. Als Pegida behauptete, sie seien patriotische Europäer, füllten sich die Plätze Kölns mit Europäern, die sich distanzierten. Als die AfD sagte, sie seien das Volk füllten Deutsche und Freunde den Heumarkt und distanzierten sich lautstark. Nach all den vielen Muslimen aber, die im Namen des Islams hassen und morden, blieb der Heumarkt erschreckend leer. Dabei hatte Lamya Kaddor erklärt:

„Der Terrorismus hat oder der Islamismus hat natürlich etwas mit dem Islam zu tun, in so fern ist es quasi auch mal an der Zeit, das vielleicht nochmal deutlicher, die Abgrenzung noch schärfer vorzunehmen.“

Scharf grenzte sich an dem Tag leider keine muslimische Gemeinde ab. Keine muslimische Gemeinde? Nein! Eine grenzte sich ab. Unter den wenigen Muslimen, die an dem Tag in Köln anwesend war, stellte die deutliche Mehrheit, nämlich über 50% aller anwesenden Muslime die Ahmadiyya, allerdings wird sie von den meisten Muslimen weltweit nicht als muslimische Gemeinschaft anerkannt.

Die Ahmadiyya ist eine religiöse Gemeinschaft, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Britisch-Indien gegründet wurde. Sie versteht sich als Reformbewegung des Islams und hält sich am Koran. Allerdings werden auch den Schriften und Offenbarungen von Mirza Ghulam Ahmad eine erhebliche Bedeutung beigemessen. Er gründete die Ahmadiyya und erhob den Anspruch, ein Erneuerer, der Messias, der von Muslimen erwartete Mahdi der Endzeit und ein Prophet zu sein. Er soll auch für seine Bescheidenheit bekannt gewesen sein. Er verkündete unter anderem, dass Jesus seine Kreuzigung überlebt habe, nach Indien ausgewandert und später eines natürlichen Todes gestorben sei. Er beanspruchte zudem, im Geist und in Vollmacht Jesu aufzutreten. Mit anderen Worten, er war eine richtige Blitzbirne.

Das in Deutschland wohl bekannteste Mitglied dieser Gemeinschaft ist Khola Maryam Hübsch, die immer mal wieder prominent in deutschen Talkshows als Muslimin eingeladen wird, auch wenn die deutliche Mehrheit aller Muslime weltweit erklärt, dass sie keine Muslimin ist. Hübsch ist der Meinung, „dass der Islam selbst koranisch vorschreibt, dass es einen säkularen Staat geben muss. Pluralismus ist gewollt.“ Für Hübsch ist der Islam eine moderne Religion, die im Einklang mit der Vernunft und der Aufklärung stehe und für zeitgenössische Fragestellungen der Postmoderne eine wichtige Inspirationsquelle darstelle.

Es ist daher kein Wunder, dass im April 2013 die Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat in Hessen als erste muslimische Gemeinde in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt wurde. Wer den Islam so versteht, ist in Europa angekommen. Leider verstehen nur wenige Muslime den Islam so. Die meisten Muslime erklären dieses Verständnis sogar für falsch. Ob das Verständnis nun aber falsch oder richtig ist, ohne die Ahmadiyya hätte es am 17. Juni 2017 noch deutlich weniger Muslime auf dem Heumarkt gegeben und es waren eh schon wenige da.

Es gibt keinen Grund, diese Demonstration anders zu bewerten denn als krachende Niederlage. ​

​Albert Einstein soll einmal gesagt haben:

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

Es ist daher egal, was die Mehrheit der Muslime denkt und wie sie den Islam auslegt. Die Mehrheit ist irrelevant, wenn sie schweigt und die gefährliche Minderheit machen lässt!

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114 Antworten zu Wir wurden alleine gelassen!

  1. Aristobulus schreibt:

    Hier zu einer sehr sinnvollen Petition an eine Reihe von Abgeordneten, die sich dafür einsetzen müssen, dass die DITIB nicht weiter mit Steuergeld unterstützt wird. Die DITIB, Erdogans verlängerter Islam-Arm in Deutschland, erhält derzeit sehr viel Geld von deutschen Staat.

    https://www.abgeordneten-check.de/kampagnen/stoppt-die-finanzierung-des-ditib-moscheeverbandes/startseite/aktion/376439Z13793/nc/1/

  2. Hessenhenker schreibt:

    Da stehen unter der Berichterstattung aller medien und Talkshows hunderte von Leuten zusammen rum, und die Überschrift dazu lautet „Wir wurden allein gelassen.“

    Ich laß Euch jetzt auch allein.

  3. Hessenhenker schreibt:

    Immer nur immer dasselbe Thema: Islam, Islam, Islam.
    Man könnte meinen, Deine muslimische Verlobte kriegt kein Besuchsvisum von der rassistischen Merkel.
    Beherzige, was mir geraten wurde: „Suchen Sie sich doch eine HIER.“

  4. American Viewer schreibt:

    Eine Handvoll war auf dem Heumarkt zugegen. Und diese Handvoll setzte sich nicht selten aus Aktivisten, Christen, Juden und Atheisten zusammen. Bedauerlich aber absehbar. Man hätte eine Demonstration gegen Israel ausrufen sollen, dann wären mal wieder Tausende gekommen.

  5. Brathering schreibt:

    Das bittere Fazit, dass man ziehen muss ist, das bei Demonstrationen gegen Israel inkl. antisemitischer Hetze und bei Kundgebungen für den Abbau demokratischer Strukturen in der Türkei, das Engagement muslimischer Mitbürger um ein vielfaches höher ist, als wenn es darum geht, die eigene Religion gegen Terror und Gewalt abzugrenzen.

    Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Lichterketten und Demos mit vielen tausenden Teilnehmern in den neunziger Jahren, als Reaktion auf die von Rechtsradikalen und Nazis verübten Anschläge in Mölln, Solingen und Hoyerswerda.
    Es muss dabei deutlich darauf hingewiesen werden, dass die Anschläge der Neunziger gegen den Geist unserer Verfassung und den im Grundgesetz verbrieften Menschenrechte verstößt. Das Grundgesetz bietet keinen Raum für unterschiedliche Interpretationen, oder Textzeilen, die man herausgreifen kann um mit ihnen Fremdenhass, Terror und barbarisches Abschlachten von Menschen zu legitimieren.
    Man begnügte sich aber nicht damit, Repräsentanten der Demokratie in Talkshows erklären zu lassen, dass diese Deutschen, die diese Taten begangen haben, nichts mit einem demokratischen Deutschland zu tun haben. Man ging auf die Straße!

    Ganz anders sieht es mit dem Koran aus. Islamisten legitimieren ihren Hass, ihren Terrorismus und ihre barbarischen Morde mit Textstellen aus dem Koran!
    Hier wurde gestern von Seiten der muslimischen Community es verpasst, mit einer hohen Teilnahme sich gegen Morde und Terror auszusprechen, wie es ihre deutschen Mitbürger in den Neunzigern getan haben, als türkische Mitbürger das Opfer von Hass und Gewalt wurden.

    Sarkastisch bleibt festzustellen, das in Köln zu Silvester mehr Muslime auf der Straße sind.

    • ceterum censeo schreibt:

      Danke für den letzten Satz! Grandios!
      Jetzt würde ich aber schnellstens ein flottes Pferd besteigen. 🙂

    • Aristobulus schreibt:

      … es gibt sehr strenge Fatwas gegen das Mitfeiern, wenn die Anderen Fasching oder den Valentinstag feiern, sehr strenge Fatwas, die „Abtrünnige!, Verräter!“ rufen, wenn Mohammedaner bei derlei unislamischen Gräueln mitmachen sollten.
      Es gibt aber keine Fatwas gegen mohammedanische Gewaltanwendung.

      P.S.
      Wem fällt der logische Fehler in meinem Kommentar auf? Hmmmm?
      Nu, das Wort „aber“ ist der Fehler.
      Weil es aus der ganzen islamischen Geschichte und aus dem ganzen islamischen Schrifttum und aus allen islamischen Gewohnheiten sonnenklar hervorgeht, dass eine mohammedanisch-offizielle Ächtung der Gewaltanwendung (von Terror gar nicht erst zu reden) ebenso absurd wäre wie etwa eine plötzliche Verurteilung der Keuschheit durch eine päpstliche Encyclica.

      • aurorula a. schreibt:

        … oder daß die Grünen plötzlich mehr Kernkraftwerke fordern.
        Es werden noch Wetten angenommen, ob auf eine grüne Demo gegen das EEG mehr oder weniger Leute gekommen wären.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Wennse im Iran sind, die Kernkraftwerke…? Dann wäre es doch imperialistisch und Kolonialistisch und kulturell unaufgeschlossen, gar zionistisch! wenn man da dagegen wäre….?

          Und das geht gar nicht!

          • Abifiz schreibt:

            Bittschön, das ist ja was ganz and’res! Das sind keine Kraftwerke, sondern g’fällige Werke der KRAFT.

          • Aristobulus schreibt:

            … das Eine sind gute Vollkornkraftwerke von gedemütigten, nachhaltigen BuntInnen, und das Andere sind verachtenswerte Gen-Strahlenschleudern alter reicher weißer Männer.

          • aurorula a. schreibt:

            Pelletheizungen sind das!
            (daß es Uranpellets sind braucht ja keiner dazuzusagen…)

          • Aristobulus schreibt:

            Und fragt jemand, was Uranpellets seien (U-. Ura-. Was; URAN?!), dann sage man, das sind die Urahnen, also die Pellen der Urahnen, also ganz ökologisch einwandfreie und freiwillig hergegebene Bärenpelze aus nachhaltig gestrickter Bärenwolle nach der Altvordern ackerentsprossener Sitte und Brauch.
            Grünbios stehen auf sowas.

          • aurorula a. schreibt:

            Iranpellets, meinte ich, iranpellets!

          • Aristobulus schreibt:

            Also manchmal wird man in der Taaaat irr an Pellets, wenn man sich da dranlehnt und es einem ohnehin blümerant ist und so. Das sindse dann. Ach. Ob die gesund-?

  6. sandra schreibt:

    Ich bin befreundet mit einem säkularen (aber muslimisch geborenen) Mann aus Gaza. Er führt ein Lokal in Berlin, in dem sind jede Menge andere säkulare (aber muslimisch geborene) Leute. Sie machen Party und hören Musik und unterhalten sich auf arabisch und die Ladies tragen hotpants und offene Haare und so fort. Wenn man fragt, was sie von der Religion her sind, sagen sie: Muslime (es gibt auch christliche Araber da, aber weniger). Wenn die Demonstration in Berlin gewesen wäre, wären sie nicht hin gegangen. Erstens, weil sie vermutlich zu spät davon erfahren hätten. Zweitens, weil es sie nicht interessiert, sich ÜBERHAUPT als Muslime zu positionieren.
    Mein Freund wurde kürzlich von einem Fernsehteam begleitet und interviewt: er ist immerhin aus Gaza, er war Journalist, er hat nur ein Bein – alles Dinge, die eine wunderbare Story ausmachen. Natürlich wurde er zu Israel befragt und zu den diversen Terrorattentaten. Er sagte: er will damit nichts zu tun haben, er will darüber GAR NICHTS sagen. Er hat alle möglichen Stammgäste, darunter mich, und er weiss, dass ich eine ziemlich fanatische Israel-Verteidigerin bin. Und natürlich auch, dass ich Jüdin bin. Es ist aber egal. Wir sind befreundet – oder zumindest: fast befreundet, wir kennen uns ja noch nicht so lange. Aber das Fernsehteam wollte und wollte nicht Ruhe geben. Sie wollten UNBEDINGT, dass er irgendwas zum Thema Israel sagt. Er weigerte sich. Grosse Enttäuschung auf deutscher Seite. Aber ich verstehe es gut. Er (und der Hauptteil seiner Gäste) sind hier – der Konflikt DORT, die ganze Islamistenscheisse (bei ihm arbeiten auch Syrische Flüchtlinge) – sie sind allesamt froh, das ausblenden zu können. Sie hören arabische Musik, sie essen arabische Speisen, sie wollen nichts mit politischen Statements zu tun haben. Ich erzähle das hier, um eine andere Sicht darzulegen. Ohne Wertung. Einfach, damit man auch das mal gehört hat.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich finde das super geschrieben. Würde ich veröffentlichen, wenn ich darf und es ausgearbeitet wird.

    • Großer Bruder schreibt:

      Es gibt sicherlich viele Muslime, die sich nicht als religiös verstehen, mit ihrer Religion nicht viel am Hut haben und daher keinen Anlaß sehen, sich vom radikalen Islam zu distanzieren. Wer weiß, vielleicht ist das ja sogar die Mehrheit der Menschen aus der Türkei und dem Mittleren Osten hier bei uns.

      Aber die Zahl der in Köln lebenden Muslime wird auf ca. 120.000 geschätzt. Es gibt dort über 30 Moscheen, die jetzt bald fertiggestellte Zentralmoschee soll Platz für 1200 Menschen bieten. Es gibt offensichtlich also etliche gläubige Muslime in Köln. Wo waren die?

      • lil sister schreibt:

        Ramadan! Und auch wenn dort 100.000 gestanden hätten, wären die Muslimhasser danach gesagt: alles Heuchler, taqqiya und so. Daesh und Terror ist euer Geschöpf. Lebt damit oder lasst es.

        • chino15 schreibt:

          Der Ramadan hält Muslime auch nicht vom Terror ab. Oder von sexueller Belästigung, Schlägereien oder Messerstechereien (siehe lokale Nachrichten der letzten Tage). Diese Ausrede zählt also nicht. Außerdem bietet der Koran durchaus die Möglichkeit, das Fasten später nachzuholen.

        • Abifiz schreibt:

          Oh je…! What für ein Quark!

          • Abifiz schreibt:

            Wieso erscheint mein Kommentar hier und nicht unter the sister?

          • Aristobulus schreibt:

            Weil darauf schon geantwortet wurde, Abifiz. Dafür erschien Ihr Kommentar ja auch unter der verlogenen, pathetischen Musliiime-sind-Opfer!-Sister, nur halt unter der ersten Antwort.

    • American Viewer schreibt:

      Zweitens, weil es sie nicht interessiert, sich ÜBERHAUPT als Muslime zu positionieren.

      Schwache Ausrede. Leute wie Buurmann und Broder waren auch auf der Demo. Wollten die sich als Muslime positionieren? Ich glaube nicht.

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Ich spiele jetzt mal den Besserwisser und behaupte, weder enttäuscht noch überrascht zu sein. Denn zur Enttäuschung gehört die vorhergehende Täuschung. Das Ergebnis war abzusehen. Trotzdem, netter Versuch. Vielleicht helfen das nächste Mal ein paar Mohamed-Karikaturen…

    • Aristobulus schreibt:

      … ja, etwa Mohammed als Friedensstifter gegen den Terror gezeichnet, so wie einst das Titelbild von Charlie Hebdo, auf dem Mohämme die Hände über dem Kopf zusammenschlug und knirschte, er wolle mit diesen Arschlöchern nichts zu tun haben.
      Uh, das gäbe einen großen Skandaaal.
      Aber warum, wäre gar nicht so leicht zu benennen. Nur dass es auf jeden Fall einen entsetzlichen Skandal gäbe.
      Einen multipelkausal durchmischten Multiskandal multipelentsetzlichster Art.

  8. Nordland schreibt:

    Wir Deutschen wissen mal wieder alles besser. Wir wissen auch, dass nur wir Deutschen die höherwertigen moralischen Standards haben, deswegen hängen wir so sehr an der unkontrollierten Zuwanderung. Die armen Menschen brauchen uns, deswegen retten wir sie aus dem Mittelmeer und bringen sie zu uns. Was das für einen Schaden in den Herkunftsländern anrichtet und was das für Fehlanreize bei den Zurückgebliebenen setzt – egal.

    Wir Deutschen wissen auch besser, wofür der Islam in Wirklichkeit steht. Nach jedem Anschlag heißt es gebetsmühlenartig, dass der Islam in Wirklichkeit friedlich sei und nur von wenigen Einzelnen missverstanden werde. Deswegen organisieren wir auch solche Demos, mit denen anderen – nämlich den bei uns lebenden Zuwanderern – die korrekte Auslegung ihrer Religion in den Mund gelegt wird. Und am Ende wundern wir uns, dass keiner kommt. Wären die falschen Karikaturen veröffentlich worden oder hätte sich Israel mal wieder gegen Attacken der Palästinenser zur Wehr setzen müssen, wären wahrscheinlich zehnmal so viele auf die Straße gegangen und der Ramasan hätte keine Rolle gespielt.

    Die Beruhigungspille hat nicht gewirkt. Wir wollten sehen, dass 10.000 oder mehr Menschen kommen, die unser Bild vom friedlichen Islam bestätigen. Diese Beruhigung wollten wir haben, weil wir in Westeuropa doch mit Millionen von muslimischen Zuwanderern zusammenleben. Eine Biedermann-Situation quasi. Herr Biedermann hat sich auch immer eingeredet, dass seine Gäste doch in Wirklichkeit ungefährlich seien, wer möchte auch schon die so nett erscheinenden Gäste wegschicken?

    Die Demo (oder besser gesagt: Nicht-Demo) bestätigt im Endeffekt, dass wir generell umdenken müssen. Unser Wunsch nach Integration und buntem Zusammenleben wird sich nicht erfüllen. Wir sollten stattdessen die Zuwanderung einschränken und den Prozess der Re-Integration voranbringen. Dann, dessen bin ich mir sicher, werden auch die verbleibenden Zuwanderer weniger zu Terror und Fundamentalismus neigen, denn nur wenn sie erkennen, dass ihr Aufenthalt von ihrem Verhalten abhängt, werden sie ihr Verhalten anpassen.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Perfekt integrierte Migranten werden sogar aus dem Schulunterricht herausgerissen und in de Flieger gesetzt, während arabische Banden und afrikanische Drogendealer sich über die Polizei kaputtlachen. Den Meinungsumfragen zufolge wird diese Politik wiedergewählt. Wo ist das Problem? Deutschland kriegt genau die Einwanderer, die es verdient.

      • ceterum censeo schreibt:

        Lieber Eitan, was würdest Du machen, um den letzten Argwohn gegen die Umvolkung oder sagen wir doch gleich Abschaffung des verhassten Souveräns zu zerstreuen?
        Also ich würde, wäre ich so ein Volksverräter, gezielt sympathische und integrierte, Mitmenschen abschieben. Gerade heute morgen kam auf dem WDR- Volksempfänger ein herzergreifender Bericht über eine Familie, die man nach Nepal abgeschoben hat. 16-jährige Tochter, in Deutschland geboren und sozialisiert, viele Klassenkameraden, viele Tränen. Aus dem Unterricht hat man sie gezerrt. Die Antifa hat auch keinen Einsatzbefehl bekommen. Paßt alles wie geschmiert. Wer das mitbekommt, ist natürlich gegen jede Abschiebung. Der Fußfessel tragende Ehrenmörder und Bombenleger, oder Sozialschmarotzer ist ja die Ausnahme. Keiner darf verstoßen werden! Ziel erreicht. Die Bekloppten und Bescheuerten sind leicht zu manipulieren.

        • Nordland schreibt:

          Exakt so ist es. Hinzu kommt, dass solche Menschen natürlich einfach abzuschieben sind. Irgendeinen kleinen Nepalesen mit seiner Frau und Tochter wird man ohne Gefahr abschieben können. Was bei einem Miri-Clanmitglied nicht der Fall wäre. Die haben doch Verbindungen. Also versuchen die Behördenmitarbeiter, ihre Dienstzeit mit solchen kleinen Fischen rumzubringen. Dann müssen sie an die anderen nicht dran und können (scheinbar) ruhig schlafen. Die Quittung bekommt die Allgemeinheit, die sich in diesem bunten Deutschland klaglos zur Verfügung zu stellen hat, schließlich will man ja kein Nazi sein.

          Das ändert nichts daran, dass auch diese kleinen Fische kein Anrecht haben, hier zu sein. Sie sind nun in ihrer Heimat. Ihnen geht es genau so gut oder schlecht wie den anderen Nepalesen.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber selbstverständlich hatte die nepalesische Familie „ein Anrecht“, um hier zu sein, Nordland. Die hatten hier 25 Jahre gearbeitet und Steuern gezahlt. Das sind praktisch Hiesige, jedenfalls sind sie bedeutend mehr hiesig als noch nepalesisch.

          • Eitan Einoch schreibt:

            So ist es. Insbesondere das Mädchen (Bivsi) ist gebürtige NRWlerin. Aber der deutsche Staat will ja zeigen, wie unnachgiebig er abschiebt. Da lässt man halt ein paar arme Schweine, die sich nicht zu wehren wissen, über die Klinge springen. An die dicken Brocken traut man sich nicht heran. Die nepalesische Familie hatte das Pech, nicht Anis Amri zu sein… manchmal finde ich Deutschland wirklich so richtig scheiße!

          • Aristobulus schreibt:

            Ja!
            Immer wieder werden Leute abgeschoben, die niemandem was tun, die sich gut integrieren, die Steuern zahlen, ihre Kinder zur Schule schicken, kein Problem mit der westlichen Zivilisaton haben und fleißig Deutsch lernen.
            Wohingegen ganze Viertel voll integrationsfeindlicher Mohammedaner unangetastet bleiben.
            Ach was, unangetastet. Der Staat fördert deren kollektive Eigenheiten, und er sorgt dafür, dass jeden Monat tausende weiterer Solcher hier aufschlagen.

          • Nordland schreibt:

            @ Aristobulus: Leider nein. Es besteht überhaupt kein Recht auf dauerhaften Aufenthalt in Deutschland, außer für einen deutschen Staatsangehörigen. Seine Steuern entrichten muss man unabhängig davon, schließlich wird mit den Steuergeldern die Infrastruktur und das Behördenwesen finanziert, das man in Anspruch nimmt.

            Ich kann es immer wieder nicht verstehen: Was ist so schlimm daran, in seiner Heimat leben zu müssen? Wir Deutschen tun immer so, als sei nur in Deutschland ein menschenwürdiges Leben möglich. Das ist der typische Chauvinismus der Möchtegern-Willkommensweltmeister und Teddybärenwerfer.

          • Eitan Einoch schreibt:

            @Nordland
            Welche Heimat? Das Mädchen aus Duisburg befand sich bis vor kurzem in ihrer Heimat – und wurde dann in ein ihr fremdes Land deportiert.

          • Aristobulus schreibt:

            Na haargenau, Eitan.
            Obgleich wohl mittlrweile ein Staatsskeptiker, argumentiertt Nordland weiterhin äußerst staatstragend.
            Vielleicht fällt ihm mal der Widerspruch auf?
            Oder möchte er aus Prinzip auch die paar tausend Japaner ausweisen, die etwa in Düsseldorf schon lange geachtete Stadtbewohner sind?

          • Aristobulus schreibt:

            Ich möchte Sie in keine Ecke stellen, Nordland, aber Angesichts der Realität erscheinen mir Ihre Sätze sehr, sehr eng und irreal.

            Realität ist: Dieses Land, das nie ein Einwanderungsland gewesen ist, weil es Mangels neu besiedelbarer Landschaften kein solches sein kann, wurde von den CDUSPDgrünen als Einwanderungsland deklariert, woraufhin durch die Merkelregierung die Grenzen geöffnet wurden und ca. 1,67 Millionen Mohammedaner einfach mal so hereinkamen.
            Einfach mal so? Nein, dem ging ein Vertragswerk zwischen den sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien Europas (und Pompidou war auch dabei) mit den arabischen Staaten und den Türken voraus, das seit 1973 vorsieht, dass die europäische Bevölkerung mit Mohammedanern zu ergänzen sei, weil die Hiesigen (ja!) zu faschistisch gesinnt seien. Bat’Yeor hat alle Akten darüber gelesen, alle Sitzungsprotokolle, und sie kann jeden Buchstaben belegen, den sie darüber schreibt.

            Angesichts dieser massiven, von keinem der Hiesigen gewollten, unumkehrbaren Einflussnahme durch hereinkommende mohammedanische Massen ist es gelinde gesagt seltsam, dass Sie meine Auffassung, dass z.B. diese nepalesische Familie durchaus hier her gehört!, mit tumben Teddybärenwerfern gleichsetzen, die Massen von unintegrierbaren Mohammedanern bejubelt haben.

          • aurorula a. schreibt:

            dass z.B. diese nepalesische Familie durchaus hier her gehört!
            Wenn jemand fünfundzwanzig Jahre irgendwo wohnt, dann ist dieses irgendwo einfach sein zuhause.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber selbstverfreilich.
            ‚Schon‘ nach zehn Jahren isser’s.
            (Selbst der Norland hat höchstwahrscheinlich vor 25+ Jahren noch ganz woanders gewohnt, nicht?, jedoch heut ist er viel hamburgischer urgesteint als jeder Elbkiesel.)

          • Eitan Einoch schreibt:

            Das aus dem Schulunterricht geholte und abgeschobene Mädchen ist deutscher als ich. Sie ist in Deutschland geboren – ich nicht. Dass sie angeschoben wurde und ich noch hier bin empfinde ich als Ungerechtigkeit. Wenn ich mir vorstelle, man hätte mich seinerzeit mit 14 Jahren aus dem Land geworfen, wird mir übel, zumal dem Mädchen genau das passiert ist – so wie es vielen jungen, perfekt integrierten Menschen hierzulande passiert. In meinet Jugend wollte ich unbedingt deutsch sein, habe meine Herkunft regelrecht verleugnet – sie war mir peinlich. Doch in den letzten Jahren habe ich mich von diesem Deutschland, diesem dummen, bescheuerten Land dermaßen entfremdet, dass ich mich mittlerweile gar nicht mehr als Deutscher bezeichnen mag – Passdeutscher vielleicht. Odet Beutedeutscher. Und je mehr ich sehe, wie kaputt Deutschland ist, umso stolzer blicke ich auf meine Herkunft und alte Heimat. Deutsch zu sein ist eine Last und Bürde – zu viel Geschichte, zu viel „nie wieder“ Blabla. Ich kann die Jugendlichen gut verstehen, die kein Bock auf Integration oder gar Assimilation haben. Hätte ich heute auch nicht mehr.

          • Nordland schreibt:

            @Aristobulus: Du hast zwar mit deinen Vorbehalten in Bezug auf muslimische Zuwanderung absolut recht. Es tut sogar gut, einmal ganz nüchtern auch von jemand anderem zu lesen, dass die ab 2015 infolge der verantwortungslosen Grenzöffnung eingeleitete Massenzuwanderung in eine Gesellschaft erfolgte, die durch eine kaum bewältigte Altmigration bereits vorgeprägt war. Wobei wir mit den damals stark kemalistisch eingestellten Türken noch Glück hatten im Vergleich zu den Niederlanden oder Frankreich.

            Es erscheint aber wenig logisch, daraus den Schluss zu ziehen, den du ziehst. Dass die ungesteuerte Einwanderung aus muslimischen Ländern ein Riesenfehler ist, heißt noch lange nicht, dass die zugewanderten Menschen aus anderen Ländern alle aufgenommen werden müssten und ihnen ein dauerhafter Aufenthalt ermöglicht werden sollte. Natürlich ist es kaum problematisch, wenn diese eine nepalesische Familie bliebe. Wenn dieses Mädchen zurückkäme und dafür ein paar Essener oder Bremer Clanmitglieder abgeschoben würden, unterschriebe ich das sofort. Leider gibt es solche Deals nicht.

            Einen wirksamen Stopp der ungesteuerten Zuwanderung und den dringend notwendigen Paradigmenwechsel werden wir nur erreichen, wenn wir – wie meiner Erinnerung nach Adam es im Cicero vor vielleicht einem Jahr formulierte – eine Abgrenzungs- und Abschiebekultur entwickeln. Das klingt hart und das ist auch hart. Doch beim Ausländerrecht geht es nicht um Beliebtheit.

            Einfaches Beispiel: Stell dir vor, da ist Nepal eine Familie, die sich absolut tadellos verhält. Sie beschließen sich aus wirtschaftlichen Gründen lieber in Deutschland leben zu wollen. Würdest du sie einfach so hereinlassen, obwohl sie sonst keine Bezüge zu Deutschland haben und auch nicht politisch verfolgt werden? Siehst du.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Das 14jährige Mädchen jedenfalls hat einen Bezug zu Deutschland – es ist hier geboren und aufgewachsen. Und wenn du mich fragst, ich würde die Leute aufnehmen, wenn sie sich anständig verhalten und ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten. Die Deutschen können inzwischen ja nicht mal mehr richtig ficken, wissen nicht mehr wir das mit dem Kindermachen funktioniert. Sie wollen gegendert und verqueert sein – statt Kinder zu machen. Da würde etwas frisches Blut von ambitionierten Ausländern den vergreisenden Teutonen gut tun. So lange es die richtigen sind. Wie die nepalesische Familie. Aber nein, stattdessen will man lieber patriarchale, tribalistische Orientale haben, die ihre Religion des Friedens im Gepäck mitbringen. Wie gesagt, Deutschland kriegt was es will und verdient. Ich weine euch keine Träne hinterher!

          • Aristobulus schreibt:

            Wo Du Recht hast, Eitan, hast Du Recht, da beißt keine Maus einen Abben fad.

            Das Beispiel mit der 14jährigen aus NRW ist das beste Beispiel überhaupt, um den UNTERSCHIED zwischen Abschiebung und Abschiebung klarzustellen.
            À propos: Es gibt nur Einzelfälle.
            Selbst bei Afghanen (ein paar wurden neulich über Nacht resp. aus dem Klassenzimmer abgeschoben) gehört verdammtnochmal geprüft, ob jemand integriert ist oder nicht.
            Obgleich bei Afghanen leider zusätzlich das Dictum vom Imad Karim gilt, dass Mohammedaner qua ihrer Kultur sehr, sehr, SEHR anfällig sind, um plötzlich Amri-artig auszurasten. Die Beispiele sind Legion.

          • aurorula a. schreibt:

            Einfaches Beispiel: Stell dir vor, da ist Nepal eine Familie, die sich absolut tadellos verhält. Sie beschließen sich aus wirtschaftlichen Gründen lieber in Deutschland leben zu wollen. Würdest du sie einfach so hereinlassen, obwohl sie sonst keine Bezüge zu Deutschland haben und auch nicht politisch verfolgt werden?
            äh … ja?
            Was belegt das jetzt? Daß man andere auch hereinlassen soll, die sich nicht so tadellos verhalten und nicht herkommen um hier ihr Glück zu versuchen, sondern um den Djihad zu proben?

          • Aristobulus schreibt:

            Nordland, wir sind nicht per Du, wir sind per Sie. Darauf lege ich Wert. Dass ich manchen (noch) sieze, ist kein Abgrenzungsversuch. Diese Sprache ermöglicht den Unterschied, und er ist sinnvoll. Ich bitte Sie darum, das anzuerkennen.

            Wir befinden hier nicht darüber, ob und wer eine ‚Abschiebekultur‘ so aus dem Nichts entwickeln soll. Realität ist, dass derzeit alles Andere als eben das stattfindet, nicht?
            Wer hier ist und nicht gewalttätig ist und arbeitet, soll bleiben. Dieses Land hat eine sehr finstere Tradition mit Ausgrenzungen aller Art, und die derzeit grassierende, politisch gewollte, moralisierend durchgesetzte Aufnahmesucht („Deutschland muss BUNT!!, nie wieder Deutschland!!“) ist schädlich für alle und stürzt das Land ins terroristische Chaos.

            Es geht auch nicht um jemand Abstrakten irgendwo, der sich „absolut tadellos“ verhält. Wer ist schon tadellos? Tadellosigkeit ist kein menschlicher Wert.
            Es geht hingegen um Schadensbegrenzung. Schaden wird durch Mohammedaner angerichtet, und je mehr Mohammedaner anwesend sind, um so größer wird der Schaden.

          • Nordland schreibt:

            Muss ich auf einen solchen Unsinn noch antworten? Über die Probleme im Hinblick auf muslimische Zuwanderung sind wir uns einig. Aber sonst? Was machen die Katholiken in Südamerika? Was machen die zum Teil nicht-islamischen Schwarzafrikaner? Was machen die Inder?

            Ich sehe kein Bedarf nach „frischem Blut von ambitionierten Ausländern“, nur weil wir Deutschen „nicht mehr richtig ficken“ können. Deutschland würde auch mit 60 Millionen Einwohnern im Jahr 2050 null Probleme haben. Im Gegenteil, das hätte sogar viele Vorteile.

            Remigration statt Integration. Das ist das Stichwort. Es heißt indes nicht, ausnahmslos jeden Zuwanderer nach Hause zu schicken. Es heißt aber, dass wir endlich ernst machen müssen und als ersten Schritt ein negatives Zuwanderungssaldo (unter Einbeziehung der Geburtenrate) schaffen müssen.

          • Nordland schreibt:

            @Robert: Ich bin Hamburger. Ich bin es gewohnt, zu duzen und geduzt zu werden. Wenn du tatsächlich auf St. Pauli wohnst, sollte dir das nicht fremd sein. Ich bitte dich, das zu akzeptieren. Ansonsten werden leider diese und jede weitere Diskussion beendet sein. Denn ich empfinde das tatsächlich als einen Distanzierungsversuch (Ich bin ‚was besseres als der Typ da, mit dem ich im Kommentarbereich diskutiere, mit dem will ich mich nicht auf eine Stufe stellen).

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Zum Sie: Seien Sie nicht so hamburgerisch empfindlich 😀 . Man siezt nun mal manche, und das bedeutet keinerlei Distanzierung. Was ist unlokalpatriotisch am Siezen?
            Wo man lebt, ist dabei nicht relevant. Es gibt zum Glück kein kollektives Gebot zum Siezen oder zum Duzen. Kollektive Gebote existieren schon viel zuviele, da wollen wir sicher nicht noch eins mehr.

          • aurorula a. schreibt:

            Daran daß die Leute im Norden einen ungefragt duzen und es nicht herablassend oder sonstwie böse meinen, mußte ich mich auch offline erst gewöhnen.

          • Aristobulus schreibt:

            … hmja, die Hippen duzen einen 😉
            Komischerweise auch die Ex-Hippen. Aber die nur untereinander.

          • aurorula a. schreibt:

            Manchmal auch die Hohlhippen.
            Aber die heißen jetzt ja Waffelröllchen.
            Die andere Sorte hat einen an derselbigen.

          • Aristobulus schreibt:

            … wobei es * flüster‘ * jetzt am Allerhippsten ist zu siezen, weil das Duzen bei all den Ex- und Geradenochsoeben-Hippstern rettungsloserweise immer squarer wird.

          • Aristobulus schreibt:

            Selbst eine zugegebenermaßen deftige Diskussion sollte Sie nicht zu nem Satz verleiten „Muss ich auf einen solchen Unsinn noch antworten?“
            Wer anderer Meinung ist als Sie und diese Meinung begründet, redet ja noch lang keinen Unsinn 🙂

            Was machen denn die Katholiken in Südamerika: Haben Schwierigkeiten wie Sizilianer. Möchten Sie die Sizilianer auch ausweisen lassen?, sicher nicht.

            Die zum Teil nichtislamischen Schwarzafrikaner arbeiten zum allergrößten Teil hier wie jeder sonst. Mein Paketbote etwa kommt aus Guinea-Bissau, der ist ein ordentlicher, angenehmer Mensch.

            Die Inder. Also welche Inder?, verhalten sich nicht gewalttätig. Mir ist keine erhöhte Kriminalitätsstatistik bekannt, die durch Inder erhöht wird.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Den Deutschen wird ihre Vergreisung und Kinderlosigkeit noch deftig um die Ohren fliegen. Wartet ab! Heute beschweren sie sich noch über Ausländer – in wenigen Jahren stöhnen sie unter den superhohen Abgaben und superniedrigen Renten. Die demographische Katastrophe ist nicht mehr abzuwenden. Dagegen wird der Klimawandel ein laues Lüftchen sein.

          • Nordland schreibt:

            @aurorula a.: Offenbar hapert es bei dir etwas mit dem Verständnis. Also nochmal langsam: Es gibt kein Recht auf Migration nach Deutschland. Egal, wie man sich verhält. Selbst wenn einer Fürze von sich gibt, die nach Chanel-Parfüm duften, besteht kein Anrecht, nach Deutschland einzuwandern und zu bleiben. Das Asylrecht garantiert höchstens einen temporären Aufenthalt für die Dauer einer politischen Verfolgung.

            Übertragen auf den vorliegenden Fall: Wenn jemand hier kein Aufenthaltsrecht hat, geht er zurück in die Heimat. Beliebtheit oder gute Schulnoten sind kein Kriterium. Ebenso nicht, dass jemand keine Straftaten begeht oder kein Islamist ist, denn das wird ohnehin von jedem Zuwanderer erwartet (wenngleich es derzeit nicht durchgesetzt wird).

            Ach ja, wenn du der Auffassung sein solltest, dass dir die Menschen in der von dir gewählten Region Unbehagen bereiten, in dem sie das hochwohlgeborene Südlicht einfach duzen, dann habe ich einen guten Tipp für dich. Na, vielleicht kommst du selbst drauf, versuch’s mal!

          • Aristobulus schreibt:

            Oj, Nordland?, „Offenbar hapert es bei dir etwas mit dem Verständnis“.
            Da scheint ein ziemlich sehr großer bis wirklich sehr großer Irrtum vorzuliegen. Es empfiehlt sich zu prüfen, warum jemand was und worüber schreibt, ehe man beurteilt, was man vielleicht nicht versteht. Das kommt besser an 🙂

          • aurorula a. schreibt:

            Das antwortet auf etwas, das ich garnicht geschrieben habe.
            Die Frage war, ob ich die fiktiven Nepalesen einreisen lassen würde.
            Und die Antwort war ja.
            Egal was welcher Politiker gerade für einen guten Slogan hält: ich bin nicht Deutschland.

          • Nordland schreibt:

            @Robert: Ist das nicht schön. Es sind ja auch immer die neu hinzugezogenen Gutverdiener, die sich über die Gentrifizierung ihres Stadtteils aufregen, während sie für ihre Kinder im Bioladen veganes Futter kaufen und die Oma, die vorher in der Wohnung gewohnt hat, eben jetzt im Osdorfer Born oder in Harburg wohnt. Kann man halt nichts machen, wir verdienen eben auch mehr weil wir ja studiert haben.

            Von daher ist es durchaus amüsant, dass gerade du gerade mich zum Hipster machen willst. Trifft mich nicht. Was mich zugegebenermaßen trifft, ist, dass du mich als gebürtigen (verflucht seien meine Ahnen, aber du kennst den Unterschied ja eh nicht) Hamburger zum Zugezogenen machen willst. Ne, Jungchen, zu deiner Sorte gehöre ich nicht. Es ist umgekehrt, ich bin eher ein Weggezogener. Jedoch würde ich meine Heimat nie vergessen, das nennt man Identität. Und sofern es deine Gnade erlaubt und du einen politisch Andersdenkenden ohne vorherige Gesinnungsprüfung in „deine“ Stadt lässt, werde ich eines Tages wieder zurückkehren.

            Genug jetzt von den persönlichen Sachen. Oder willst du weiter provozieren, da du inhaltlich ja wenig überzeugend argumentiert hast? Nur zu.

            Ach ja, inhaltlich. Hier wurde davon gesprochen, die Deutschen fickten nicht gut (dass es vom Verb „ficken“ überhaupt einen Konjunktiv I geben kann – unsere Sprache gibt eben, gründlich, wie wir Deutschen so sind, alles her) und irgendein Geschwafel von der Vermischung des deutschen Blutes kam auch noch dazu. Da nehme ich mir doch glatt die Freiheit, diesen umgekehrten Rassismus (Derr goote Deutsche von heutte ässt bonnt ond vermöscht seine Blot!) als unsinnig zu bezeichnen. Wenn du diesen Unsinn verteidigen willst, dann ist das deine Sache, wir leben schließlich in einem freien Land.

          • aurorula a. schreibt:

            Das antwortet ja schonwieder auf etwas, das garnicht geschrieben wurde.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Und Arroganz oder hmm Herablassung kommen wirklich nicht gut.
            Sie sollten’s nochmal ohne versuchen: Zumal niemand, am Allerwenigsten Aurorula, irgendwas über ein Recht auf Migration geschrieben hatte.
            Einfach nochmal lesen und bitte nix behaupten, was nicht dasteht. Danke im Voraus.

          • Nordland schreibt:

            Liebstes bayerisches Maderl, daran sieht man, dass deine Vorstellungen politisch abwegig sind. Du würdest also jeden reinlassen, selbst wenn der gar keinen Bezug zu Deutschland hat? Damit würdest du Tür und Tor öffnen für all diejenigen, die ein Stück von unserem Wohlstand abhaben wollen. Und wie viele glaubst du, würden dann kommen wollen?

            Daran sieht man: Es geht dir nur um persönliche Genugtuung. Die Leute da sind so nett, die sollen doch bleiben dürfen. Wer es zu uns geschafft hat, dem müssen wir helfen. Wie es allen anderen ergeht, ist egal. Welche bevölkerungsstrukturellen Folgen das hat, durchblickst du eh nicht.

            Das ist die gleiche Lebenslüge der Teddybärenwerfer. An denjenigen, die es gerade mal zu uns geschafft haben, lassen sie ihr Helfer-Syndrom raus. Wie es denjenigen ergeht, die kein Geld für den Schlepper haben, interessiert nicht. Mit einem fehlenden Überblick für die Gesamtzusammenhänge lässt sich keine Politik machen. Aber trotzdem danke, dass du dich eingeschaltet hat, nächstes Mal mehr Glück.

          • aurorula a. schreibt:

            Und nochmals: das antwortet auf etwas, das ich garnicht geschrieben habe.
            Die Frage war, ob ich diese fiktiven Nepalesen hereinlassen würde.
            Auf diese Frage war die Antwort ja.
            Nur weil es einen entscheidenden Unterschied zwischen schulterfrei und oben ohne gibt, heißt das nicht daß sich derselbe Unterschied erst bei der Gegenüberstellung von Burka und splitternackt bemerkbar machen würde: man kann sogar ersteren Unterschied feststellen ohne zweiteres zu fordern.

          • Aristobulus schreibt:

            Ihre Arroganz, Nordland, erstaunt mich langsam. À propos, die ist nicht erheiternd, obwohl sie sie ja ganz lustig erscheinen möchte.
            Legen Sie gern Leuten was in den Mund, das die nicht gesagt haben?

          • Nordland schreibt:

            Na klar, sicherlich wirst du recht haben. Ich beginne aber langsam zu verstehen, was euch so aufgeregt habt. Ich habe mit dem Vergleich

            „Stell dir vor, da ist Nepal eine Familie, die sich absolut tadellos verhält. Sie beschließen sich aus wirtschaftlichen Gründen lieber in Deutschland leben zu wollen. Würdest du sie einfach so hereinlassen, obwohl sie sonst keine Bezüge zu Deutschland haben und auch nicht politisch verfolgt werden?“

            einen wunden Punkt bei euch getroffen. Damit habe ich entlarvt, dass ihr eigentlich gar keine Begründung dafür habt, warum ein beliebtes Mädchen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland bleiben solle. Es geht euch nur um Sympathie, vielleicht auch Mitleid. Wieso soll man das diesem armen Mädchen antun? Und da kommt dieser böse Nordland, dieser Menschenfeind, und will sie aus ihrer vertrauten Umgebung reißen.

            Es gibt leider zu viele Menschen auf der Welt. Der Mensch ist leider der größte Umweltsünder, der größte Kriegstreiber usw. Aufnahme bei uns ist keine Lösung. Ein paar können wir aufnehmen, klar. Ein paar mehr auch. Und dann noch mehr, und noch mehr. Ihr werdet es nicht zugeben, ich glaube aber schon, ihr begreift, dass das nicht geht. Einstweilen dürft ihr euch zu den Guten zählen und nicht zu den Schmuddelkindern. Das wollt ihr doch eigentlich nur, oder?

          • Aristobulus schreibt:

            Was Sie schreiben, ist rein theoretisch, gewürzt mit jeder Menge Besserwiss‘. Jaja, Sie sind ein großer Entlarver, ein ungeheurer Rhetoriker, der hier die Teddybärenwerfer vor sich hertreibt und sie alle fertigmacht 😀 😀
            Selten so gelacht.

            Worum ging es in dieser Diskussion, ehe Sie sich so schlimm angezweifelt ja attackiert fühlten (und sich nun rächen möchten): Um unkontrollierte Massenzuwanderung von Mohammedanern von Staats wegen, während der Staat jedoch jene planmäßig abschiebt, die nicht das Glück haben, gewalttätig und schariafordernd zu sein.
            Während die planmäßige Wir-Schaffen-Das-Zuwanderung syrischer Massen jeden Monat zu Tausenden weitergeht.

            Nun kommen Sie an und wissen ganz genau, dass keiner „das Recht“ habe, hier zu leben, der „keinen Bezug zu Deutschland“ habe.
            Nur: Darum geht es nicht.

          • aurorula a. schreibt:

            Sie haben schlicht den falschen Vergleich erwischt – eine solche Zuwanderung speziell der Leute aus Ihrem Beispiel wäre nämlich sinnvoll.
            Und das ist die Frage die gestellt war: ist das sinnvoll oder nicht?
            Nichts weiter.
            Es war:
            Keine Frage nach dem Aufenthaltsstatus hier bereits lebender.
            Keine Frage nach einer Begründung für einen solchen für die abgeschobenen Nepalesen.
            Keine Frage nach der Aufnahme von irgendwem anderen.
            Keine Frage nach Obergrenzen für Zuwanderung, oder wo diese liegen sollten.
            Keine Frage nach Bedingungen unter denen jemand hier einwandern könnte oder auswandern müßte.
            Keine Frage danach, wie Verbindungen zu Deutschland aussehen solltten oder nachgewiesen werden sollten.
            Keine Frage nach Hintergedanken, insbesondere keine Aufforderung der Tiefenökologie zu zeigen wo der Hammer hängt (letzteres hole ich allerdings gern nach), die Meinung zu Bessermenschen abzugeben (letzteres hole ich auch gern nach), … und …
            Keine Frage danach, was ich von Ihnen halte, Sie von mir halten sollen – oder ob das für die Sachfrage irgendeine Relevanz hat: die hat es nicht.

            Sie können mich beim nächsten Mal nach einer Zahl zwischen eins und zehn fragen, und wenn ich Pi sage damit entlarven, daß ich nicht zählen kann – nur, wo lässt Sie das stehen?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Was heißt hier „aufnehmen“? Das abgeschobene Mädchen wurde nirgends „aufgenommen“ – sie ist in Deutschland geboren. Dass sie keine deutsche Staatsangehörigkeit bekommen hat liegt daran, dass die Deutschen in puncto Staatsbürgerschaft immer noch den Ariernachweis im Hinterkopf haben – „Deutscher“ ist, wer deutschen Blutes ist! Der Hinweis, die Welt sei bereits überbevölkert, ist so typisch deutsch… Die Deutschen sind ein Volk von Extremisten, die nur schwarz oder weiß kennen. Bei denen gibt es keinen Platz für Pragmatismus, Realismus – und Menschlichkeit. Es geht stets immer und überall gleich ums Prinzipielle, um Gut oder Böse, Sein oder Nichtsein. Es reicht nicht, ein paar in die Jahre gekommene Atomkraftwerke abzuschalten, es muss gleich der Komplettausstieg mit integrierter „Energiewende“ sein. Es genügt nicht ein Kontingent an Flüchtlingen aufzunehmen, nein, es müssen gleich alle aufgenommen werden. Und es reicht nicht, eine vernünftige Politik zu machen – man muss gleich Vorreiter für die gesamte Menschheit sein. Und wenn die Erde überbevölkert ist, dann sind es ausgerechnet die Deutschen, die aufhören Kinder zu kriegen. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen! Im Westen nichts Neues. Die Deutschen sind eine merkwürdige Synthese aus Größenwahn und Selbsthass.

          • Aristobulus schreibt:

            Zack, so sieht’s aus.
            Und maßlos in jeder Hinsicht dazu. Churchill sagte einst gequält und äußerst realistisch über die Deutschen, man habe sie entweder zu Füßen oder an der Kehle.

          • aurorula a. schreibt:

            Der Hinweis, die Welt sei bereits überbevölkert, ist so typisch deutsch…
            und falsch außerdem.
            Seit der Grünen Revolution (mit „grün“ hatten hier ausnahmsweise weder die Ökos noch die Mohämmer was zu schaffen) könnte die Erde theoretisch zehn Milliarden Menschen ernähren – und es gibt gute Hinweise, daß wir soviele überhaupt nicht werden (die Leute die jetzt auf der Welt sind bekommen weniger Kinder), sondern das in absehbarer Zeit bei so irgendwas zwischen acht und neun Milliarden stabil bleibt.
            Es ist eben gut, daß international die Bourlaugs was zu sagen haben die dafür sorgen daß alle was zu beißen kriegen; und nicht die Kochs und Ehrlichs und Malthussens die sie für das große ganze Gute verhungern lassen wollen.
            Und was machen dann die Deutschen? Ökolandbau und Biosprit. Man könnt das kotzen kriegen!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Mag sein. Was mich nur immer wieder an den Deutschen erstaunt:
            Sie wollen bei allem die Vorreiter und Vorbilder sein, und das noch miz einer moralinsauren Impertinenz, die Ihresgleichen sucht. Atomkraft? Wir sind die Ersten, die komplett aussteigen – auch wenn um uns herum neue Kernkraftwerke gebaut werden! Klimawandel? Wir sind werden das erste „klimaneutrale“ Land sein, auch wenn unser Anteil zum weltweiten, von Menschen verursachten Ausstoß von Kohlendioxid bei 2,4 Prozent liegt! Flüchtlinge? Wir nehmen alle auf, auch wenn unsere Nachbarn die Grenzen dicht machen! Überbevölkerung? Dann kriegen wir eben keine Kinder mehr, auch wenn wir gerade mal 0,01 Prozent der Weltbevölkerung stellen.
            DAS ist deutsche Leitkultur!

          • aurorula a. schreibt:

            Light-Kultur.
            Die Deutschen meinen, „light“ im Sinne von erleuchtet – alle anderen wissen: „light“ im Sinne von Sparversion.

          • Nordland schreibt:

            „Um unkontrollierte Massenzuwanderung von Mohammedanern von Staats wegen, während der Staat jedoch jene planmäßig abschiebt, die nicht das Glück haben, gewalttätig und schariafordernd zu sein. Während die planmäßige Wir-Schaffen-Das-Zuwanderung syrischer Massen jeden Monat zu Tausenden weitergeht.“

            Hierin liegt der Logik-Fehler. Wenn wir nun dieses Mädchen, das in der Tat weder islamistisch noch ungebildet usw. sein dürfte, wieder hereinlassen, würde das keinen einzigen wirklichen Schariaforderer von der Einreise abhalten. Es geht hier nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch. Wir müssen Zuwanderung generell auf den Prüfstand stellen, weil sie eben in der Gesamtschau belastend ist. Natürlich gilt das nicht für jeden einzelnen, es geht um die Wirkung auf die Bevölkerungsstrukturen, um die Belastung der Sozialsysteme, um die fehlende Solidarität in inhomogenen Gesellschaften (vgl. etwa Collier) usw. insgesamt.

            Es ist also eine politische Frage. Und warum soll man sich politisch dem Risiko aussetzen, dass man nur diejenigen hereinlässt, die nicht zu den Schariaforderern gehören, wenn man gar keine Zuwanderung überhaupt zulassen muss? Nehmt diejenigen, die Asylrecht genießen, temporär auf, am besten außerhalb unseres Staatsgebietes. Gebt ihnen eine Grundversorgung. Und arbeitet daran mit, dass sich das größte Problem der Erde, nämlich die Bevölkerungsentwicklung, endlich zum Besseren entwickelt. Das wäre politisch (!) die beste Lösung.

          • aurorula a. schreibt:

            Dosis facit venenam – schonmal gehört?

            Desweiteren ist save the planet, kill yourself, weil „die Erde“ ohne Menschen „besser dran“ wäre zwar die linksgrüne (oder rechtsgrüne, je nachdem auf welcher Seite des Hufeisens Sie sich verorten) Antwort auf alle Zukunftsfragen – aber was daran alles nicht stimmt ist so lang, das füllt mehrere Bibliotheken. Einstweilen können Sie, falls Sie diese Antwort für richtig halten, sich gern vor einen Spiegel stellen, auf die eigene Nase zeigen und ein paar tausendmal sagen: es wäre besser, es gäbe mich nicht!
            Ich nicht, ich gehe stattdessen schlafen.

          • Aristobulus schreibt:

            Na dann a gutte Nacht, auch im Sinne des Noch-Daseins, selbst vor dem Spiegel in dunkler Mitternächtlichkeit 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Fantasie. Wir brauchen, wir sollten.
            Es geht nicht um ein Ding-an-sich wie ‚die Migration‘, nicht um ein Abstraktum: Es geht konkret um die gezielte Islamisierung ganzer Stadtviertel (Thema des Artikels ist die Weigerung aller maßgeblichen Islamverbände, den islamischen Terror öffentlich abzulehnen).
            Es geht jedoch NICHT um die etwa fünftausend Japaner in Düsseldorf, nicht?, denn die tun niemandem etwas, die arbeiten und tragen zur allgemeinen Bildung bei. So wie die abgeschobene nepalesische Familie.

          • Nordland schreibt:

            Es geht um die Tendenz. Wir Deutschen haben keine Geburtenrate von 7, sondern vielleicht von 1,7 oder so. Und als wir so einen hohen Jugendüberschuss hatten, haben wir einen Krieg angezettelt. Heute dagegen leben wir in halbwegs stabilen wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen.

            Die Tendenz ist auch bei der Zuwanderung entscheidend. Soll man von heute auf morgen alle Ausländer rausschmeißen? Was für ein Unsinn, das fordert aber auch keiner. Es geht zunächst mal um die Schaffung eines negativen Zuwanderungssaldos, das heißt, die Wegzüge müssen höher als die Zuzüge unter Berücksichtigung der höheren Geburtenrate sein. Dann wird man endlich auch das Problem mit der unbewältigten Integration überhaupt erstmal angehen können.

            Hierzu müssen wir aber die Grenzen schließen und die Remigrationsbemühungen verstärken. Und das kann eben auch das nette nepalesische Mädchen treffen, auch wenn es einem persönlich (mir auch) leid tut.

            Zum Schluss ein Zitat aus Fellinis „La voce della Luna“, durchaus auch selbstkritisch gemeint: „Eppure io credo che se ci fosse un po‘ più di silenzio, se tutti facessimo un po‘ di silenzio, forse qualcosa potremmo capire.“ (https://www.youtube.com/watch?v=8de4lMC7pos)

          • Aristobulus schreibt:

            Nordland: „Soll man von heute auf morgen alle Ausländer rausschmeißen? Was für ein Unsinn, das fordert aber auch keiner.“

            Von einem Heut-auf-Morgen war zuvor wieder keine Rede. Sie hatten jedoch „die Migration“ als Verursacher des Terrors erklärt. Dazu hatten Sie vorgeschlagen, alle auszuweisen, die „keinen Bezug zu Deutschland“ haben.
            Alles nicht durchdacht: Wer soll feststellen, was dieser Bezug zu Deutschland ganz konkret sei oder nicht sei? Der Salafistenprediger, der in Solingen dazu aufgerufen hatte, dass ungläubige Polizisten mit rechtgläubigen Messern totzustechen seien, wird Ihnen zweifellos beweisen, dass sein Bezug zu Deutschland der allergerechteste und allerevidenteste sei.

            Als Sie über die von Staats wegen abgeschobene 14jährige (die hier geboren ist!) gespottet haben, ließen Sie anklingen, dass solche Leute abgeschoben gehören. Das war in der Tat die Forderung, alle Ausländer rauszuschmeißen.
            Aber nun streiten Sie ab, das gefordert zu haben.
            Ja was denn nun?

            „…das Problem mit der unbewältigten Integration“
            Nein. Mit der Integration von Nichtislamikern besteht kein Problem. Allein die Integration von Islamikern findet nicht statt, ja sie fand noch nie statt, begonnen mit den Türken seit den 1960ern, die jetzt in der dritten Generation größtenteils schlechter Deutsch können denn je, wieder ihre Frauen verschleiern und ihre Töchter als drittklassige Halbmenschen behandeln, während sie (in Köln anno 2014) zu achtzigtausend Mann dem Erdogan zujubelten, als dieser schrie: Assimilation ist ein Verbrechen!
            Eine türkische SPD-Landtagsabgeordnete sagte neulich, dass der Begriff Integration rassistisch sei. Derlei Wahnsinn hat man von keinem Ghanaer, Thai, Vietnamesen, Amerikaner, Japaner, Chinesen usw. usf. jemals gehört.

            Fellini, ach hätt‘ er doch besser gesagt: Se ci fosse un po’ più d’attenzione, se tutti facessimo un po’ di realismo o forse di più attenzione per le cose come infatti sono e non come forse dovrebbero essere, forse qualcosa potremmo capire.

        • Nordland schreibt:

          @Eitan: Deine Angstmacherei („Vergreisung und Kinderlosigkeit“) entbehren jeglicher Grundlage. Sie sind Ergebnis einer gezielten Faktenverdrehung der Anhänger einer multikulturellen Gesellschaft, die lieber heute als morgen durch immer mehr Migranten vollendete Tatsachen schaffen wollen. Sie haben den Mythos vom Fachkräftemangel und von der Überalterung der Gesellschaft erfunden.

          Weniger Bevölkerung ist im Ergebnis sogar vorteilhafter. Es wird sich eine Entspannung auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt ergeben, ganz zu schweigen von den freiwerdenden Kapazitäten bei Infrastrukturnutzung oder im Gesundheitswesen. Zudem wird man gut ausgebildete Fachkräfte nicht mehr mit 63 unnötig in Rente schicken, weil man alte Menschen zum alten Eisen zählt.

          Ein Irrweg ist es, in diesem demografischen Wandel Probleme zu sehen und Ängste zu schüren. Ein absoluter Irrweg ist es, diesem demografischen Wandel durch ungesteuerte Zuwanderung begegnen zu wollen.

          • aurorula a. schreibt:

            Das antwortet … langsam wirds langweilig.

          • Nordland schreibt:

            Ach Gottchen, jetzt kommt sie mit dem Neutrum. Klasse Idee. Und Robert geht einer ab, weil er eine neue Mitstreiterin gefunden hat. Nummerische Mehrheiten jedoch beeindrucken wenig, wenn sich da bloß zwei oder drei zusammengefunden haben, die eigentlich nur gleich überfordert im Erkennen politischer Gesamtzusammenhänge sind.

            Aber nett zu sehen, wie ihr euch gegenseitig anspornt. Erhöht jedenfalls die Anzahl der Beiträge ohne jegliche Sachargumente.

          • aurorula a. schreibt:

            Neutrum
            Das
            , was Sie geschrieben haben, ist nunmal ein Neutrum. Genauso, wie diese Antwort ein Femininum wäre.
            Und?
            Nichtmal den Hinweis darauf, daß Sie etwas nicht lesen, haben Sie gelesen?

          • Aristobulus schreibt:

            … nu, er hat alles gelesen. Aber hmm woanders. Also das, was hmm wohl woanders steht, oder könnte. Deswegen antwortet er bevorzugt auf eben dieses; jedoch hmm hier.

          • aurorula a. schreibt:

            Wenn es darum ging, den Zeit-Artikel zu verlinken und darüber zu reden: warum verlinkt er nicht einfach den Artikel und redet drüber, anstatt daß er das was im Artikel steht so hinschreibt als wäre es die Antwort auf etwas das jemand anderes hier hinschreibt, um dann den Artikel verlinken zu können?

          • Aristobulus schreibt:

            … hmmm, ja weswegen könnte das sein? Weil er die Wahrheit, oder sie gepachtet-?, also mit ca. sowas könnte es irgendwie zusammenhängen, vielleicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Möchten Sie nun widerlich werden („geht einer ab“)?
            Ach, Nordland. Nicht gelesen, was hier geschrieben wurde, aber zu allem hat er diese hochnäsige Überheblichkeit.

          • aurorula a. schreibt:

            Möchten Sie nun widerlich werden
            Stimmt, das ist widerlich. Das braucht keiner weiterzulesen.

            In diesem Sinne Dir, Ari, eine gute Nacht 🙂 mit besserem Lesestoff.
            (P.S: hast Du Carusos Mailadresse? Dann schreib ihr doch und frag wie es ihr geht. Ich mache mir langsam Sorgen.)

          • Aristobulus schreibt:

            (Hab ihr gemailt, aber sie hat noch nicht geantwortet)

          • aurorula a. schreibt:

            Danke! 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Zu: Nordland, Juni 20, 2017 um 11:38 pm

            Von „Gentrifizierung“ hatte auch niemand geschrieben: War nicht Thema.

            Und dass Sie ein Hipster seien, steht da ebenso nicht: Es ging um manche Siez- oder Duzgewohnheiten.
            Wie erwähnt: Man sollte lesen, was dasteht, um weniger lesen wollen, was ähm nicht dasteht.

            „Hamburger und Zugezogene“, gar „Identität“? Also darum ging es wirklich nicht 🙂 , insgleichen nicht um „Gesinnungsprüfung“ oder um „politisch Andersdenkende“.

            „Hier wurde davon gesprochen, dass“. Nö, jemand mit Namen hat es erwähnt, er heißt Eitan Einoch, dass die Deutschen sehr wenig Nachwuchs produzieren. Nicht gelesen, das, sondern missverstanden? Ist aber eine Tatsache. Die lässt sich verschieden bewerten. Ihre Bewertung ist sehr unsachlich.

            Von irgend einem „Geschwafel von der Vermischung des deutschen Blutes“ finde ich hier wirklich nichts. Wer soll das bittschön wo und warum geschrieben haben?

            -Nochmal langsam: Es geht um Ihre Behauptung, dass z.B. eine nepalesische Familie per se abgeschoben gehöre, obschon sie seit 25 Jahren hier gelebt hat. Die Tochter, 14, hier geboren, ist auch abgeschoben worden. Die erwähnen Sie nicht, die blenden Sie komplett aus.Sie lebt nun in einem ihr ganz fremden Land.
            Das kratzt Sie gar nicht, Norland? Das große Staatsganze ist wichtiger? Wo soll das hinführen?

            Ich sag Ihnen mal, wo das hinführt. In der Synagoge, in die ich manchmal gehe, sind z.B. ein Rabbiner aus Israel mit jidischem Nachnamen, zwei in Marokko Gebürtige (vor Jahrzehnten geflohen), ein paar in Persien Gebürtige (geflohen), einer aus Buchara (der die Verfolgungen nicht mehr ausgehalten hat), und ein paar Israeli, denen es hier gefällt, ferner viele aus Russland. Hier geborene deutsche Juden sind da sehr wenige, na warum: Weil die wohl einst keine Chance bekommen hatten.
            Wenn es nach Ihrem Auftritt in dieser Diskussion hier ginge, haben diese Leute alle „kein Recht“, hier zu leben.
            Dann gute Nacht, jüdische Gemeinde.
            Soll sein-?

          • Nordland schreibt:

            Zunächst mal:

            „Eitan Einoch schreibt:
            Juni 20, 2017 um 12:16 am

            […]Die Deutschen können inzwischen ja nicht mal mehr richtig ficken, wissen nicht mehr wir das mit dem Kindermachen funktioniert. Sie wollen gegendert und verqueert sein – statt Kinder zu machen. Da würde etwas frisches Blut von ambitionierten Ausländern den vergreisenden Teutonen gut tun.“

            Wenn du so einen Unsinn verteidigen willst, bitte. Ich werde das weiterhin als Unsinn bezeichnen.

            Dein Beispiel mit dem Zuzug von Juden finde ich unpassend. Deutschlands Geschichte besteht aus einem Kapitel, in dem die einheimische jüdische Bevölkerung systematisch deportiert und ermordet wurde. Daher steht der potenzielle Zuzug jüdischer Menschen vor einem ganz anderen Hintergrund. Es ist unsachlich, daraus ein generelles Bild abzuleiten, in dem einfach jeder reinkommen darf.

            Wenn wir über Migration reden, dann sollten wir über französische Banlieus oder Terrorattacken in Großbritannien sprechen. Und dann sollte uns klar werden, dass wir keine Experimente mit noch mehr Migration brauchen.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie sind der Einzige auf weitester Flur, der hier permanent behauptet, es gehe irgendwem darum, dass „jeder hereinkommen darf“.
            Wer soll das behauptet haben? Keine Sau hat das behauptet.

            Das Beispiel mit der Synagoge haben Sie auch ieder gezielt missverstanden: Es ging NICHT um „Zuzug von Juden“. Es ging um den status quo ante, im Beispiel bezogen auf Juden, im anderen Beipiel mit der nepalesischen Familie bezogen auf den status quo von FÜNFUNDZWANZIG JAHREN.

          • Aristobulus schreibt:

            Und einen semantischen Sinn dafür, dass Eitan Einoch gegen die linksgrüne Wurschtigkeit, Genderseligkeit-versus-Kinderhaben und Ideologisiererei seinen Dampf ablässt, möchten Sie leider auch nicht haben.

          • Aristobulus schreibt:

            Nordland: „Wenn wir über Migration reden, dann sollten wir über französische Banlieus oder Terrorattacken in Großbritannien sprechen. Und dann sollte uns klar werden, dass wir keine Experimente mit noch mehr Migration brauchen.“

            Wir reden NICHT „über Migration“, nicht einmal in dem Zusammenhang, den Sie da nennen. Der Terror in Paris (Banlieue ist falsch, etwa das Bataclan und der Hyper-Kacher liegen mitten in der Stadt) und in London hat einen einzigen Verursacher: Den Islam. Es ist islamischer Terror.

            Kein einziger Inder, Nepalese, Thai oder Ghanaer usw. usf. hat je so etwas getan, was Tausende Islamiker ohne Unterlass tun. Es ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit, alle über einen Kamm zu scheren („keine Experimente mit noch mehr Migration“).
            Ferner gilt Ihr zitierter Absatz ja glatt als Leugnung des islamischen Terrors, der islamischen Parallelgesellschaften und der islamischen Gräuel!, indem Sie das alles so flott unter dem Begriff „Migration“ verbuchen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            @Aristobulus
            Danke, dass du es so klar aussprichst. Ich als zugewanderter Beutedeutscher, bin hier ausgewachsen, bin hier zur Schule und zur Uni gegangen, ich habe sogar als Soldat meinen Dienst fürs Vaterland geleistet. Nach dem sozio(un)logischen Neusprech habe ich trotzdem einen „Migrationshintergrund“. Warum? Weil die linksgrüne Multikultikirche lieber feige und verlogen von „Migranten“ spricht, wo sie eigentlich von „Muslimen“ sprechen sollte. Es gibt eben gute und böse Verallgemeinerungen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, nich‘? Migrationshintergrund ist der Ersatzausdruck für Südländer, hm, oder anders herum. Vorher, vor seiner Ersetzung mit dem Einen oder Anderen, hieß es Gastarbeiter oder Türken.
            Noch heute wird mit „Migrationshintergrund“ nie gemeint, dass jemand etwa einen polnischen, französischen oder namibischen Migrationshintergrund habe, sondern das Wort bedeutet, „da ist was mit Islam drin, und der da ist irgendwie benachteiligt und wohl ganz schön reizbar, und der kann einfach was nicht“.

            Weswegen sich die Leute immer so ungläibig wundern, wenn etwa Henryk Broder von seinem Migrationshintergrund redet.

          • Nordland schreibt:

            „Es ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit, alle über einen Kamm zu scheren (‚keine Experimente mit noch mehr Migration‘).“

            Um für heute einen Abschluss zu finden, empfehle ich dir den folgenden Artikel: http://www.zeit.de/2017/01/asylrecht-kriminelle-einwanderer-einwanderung-gewalt/seite-2

            Warum um alles in der Welt soll ich wahnsinnige Analysen veranstalten, wie groß das Risiko ist, dass ein Ghanaer oder Inder sich zum Islamiker oder Gewalttäter entwickelt, und das ins Verhältnis zu muslimischen Zuwanderern setzen, unter denen auch demokratisch eingestellte Menschen sein könne, und dann eine Wahnsinns-Differenzierungsaktion veranstalten, wenn ich doch eigentlich gar keine Migration haben muss?

            Da ich dich nicht überzeugen kann, lies dir wenigstens den Artikel mal durch, er beschreibt unseren Zwist eigentlich ziemlich gut.

            „Ferner gilt Ihr zitierter Absatz ja glatt als Leugnung des islamischen Terrors, der islamischen Parallelgesellschaften und der islamischen Gräuel!, indem Sie das alles so flott unter dem Begriff ‚Migration‘ verbuchen.“

            Hölle, der war wirklich gut. Was sollte das denn jetzt? Naja, da ich auch kein Kind von Traurigkeit bin, verzeihe ich es dir und biete dir in aller Form das Du an.

          • Aristobulus schreibt:

            Weil Sie sich weigern zu sehen, WER den Terror, die Frauenmisshandlungen und Zwangsverheiratungen, das öffentliche Geschrei „Israel Kindermörder!“ und die schreiende Forderung nach Einschränkung der Meinungsfreiheit betreibt.

            Inder. Eine weitere Realitätslosigkeit: In allen Kriminalstatistiken, die etwa Rainer Wendt (Chef der Polizeigewerkschaft) vorlegt, tauchen ja mitnichten vermehrt Inder oder Ghanaer auf. Wer taucht da auf: Etwa die achtzig bis neunzig Prozent Mohammedaner, die wegen Gewaltdelikten in Berliner Gefängnissen sitzen.

          • Clas Lehmann schreibt:
          • Aristobulus schreibt:

            Ja, Clas, und da war auch noch diese Sache mit den Tauben neulich. Nicht? Also die Tauben in Rothenburg ob der Tauber, die da manchen Dreck verbreiteten und wohl recht schlimm hausten. Woraufhin der Beigeordnete Nordländer in der Versammlung aufsprang und forderte, man müsse nun ein für allemal durchgreifen und endlich die Raben, Finken, Drosseln und Bachstelzen und wahrscheinlich auch die Tauben allesamt einfangen und ausmerzen und einstampfen, denn das gehe ja nicht an, dass dieses Viehzeugs die Auen und Haine von Rothenburg beschmutze und beflecke, denn das habe da nichts zu suchen, das habe kein Recht des sich Aufhaltens, und das brauche da keiner.
            Weil der Herr Beigeordnete (wie hieß er?, habbsch vergessen) dazu gar herrisch auftrat und in der Versammlung jeden andersmeinenden Räusper des Bedenkens gar lächerlich machte, ward er alsbald zum Oberhauptgeordneten berufen, als der er (weil man nur als ein Solcher, aber nicht als einfacher Herr Sowieso) dann durchsetzte und machte, was durchzusetzen und zu machen war.

            Und endlich herrschte ersehnte Grabesstille in den Auen und Hainen von Rothenburg.

          • aurorula a. schreibt:

            Dann fiel er in den Graben, der Beigeordnete. 😈

          • Aristobulus schreibt:

            … im Graben ist es übrigens gar nicht so leicht, ein Beingeordneter zu bleiben, und selbst als Armgeordneter wird man da auch langsam verunordentlicht.
            Hach, überhaupt diese Unordnung allüberall. Zum Verzwei-, nein zum Verdreifeln. Und diese Gräben müsst‘ man auch alle endlich mal trockenlegen und englischen Rassen draus machen, ach englischer Rasen bis zum Horizont!, es kann für Administratoren, Beigeordnete, Politprogrammisten und Nationenretter ja keinen schöneren Anblick geben.

          • aurorula a. schreibt:

            😀 lol!
            (Wobei jemand der wirklich ertrinkt garnicht Zeit für eine solche Debatte gelassen hätte, das dauert nur zwanzig Sekunden: http://mariovittone.com/2010/05/154/ Und man kann direkt danebenstehen und bekommt nichts davon mit.)

          • Aristobulus schreibt:

            Na dann geh ich jetzt doch glatt mal einen trinken.
            Biß schpejter 🙂

  9. anti3anti schreibt:

    „ohne die Ahmadiyya hätte es am 17. Juni 2017 noch deutlich weniger Muslime auf dem Heumarkt gegeben und es waren eh schon wenige da.“
    Viele echte Muslime sind wegen der Ahmadiyya NICHT gekommen.
    Wer legt fest, wer ein Muslim ist? Die CDU?
    Den Dummen und Verrückten ist es gestattet, sich für dumm und verrückt zu halten. Wenn ein Weiser sich für weise hält, ist er kein Weiser.
    Aus dem selben Grund gibt es haufenweise Kostümjuden und nun auch Kostümmuslime!

    • anti3anti schreibt:

      Ahmadiyya hält sich für die verlorenen 10 Stämme der Israeliten. Deshalb stieg Jesus vom Kreuz herab und ging gen Osten, um diese Juden zu bekehren.

      • Aristobulus schreibt:

        … hmm, stecken die Ahmadiya also als Ex-Nichtkostümjuden (hypothetisch gesprochen) jetzt im Kostüm von Kostüm-Exjuden (real gesprochen), die von anderen Mohammedanern aber trotz alledem bloß als Kostümmohammedaner gesehen werden?
        Es bleibt kompliziert.

Seid gut zueinander!

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