Autsch WDR! Der „Faktencheck“ hält einem Faktencheck nicht stand.

Das kannst Du Dir nicht ausdenken!

„Wenn ich etwas schlecht finden möchte, finde ich einen Grund und wenn ich etwas schlecht machen möchte, dann finde ich einen Weg.“

Das dachte sich wohl der WDR in Anbetracht der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner und nutzte seine gesamte Infrastruktur, um die Dokumentation zu diffamieren, indem er einen „Faktencheck“ präsentierte, der zeigen sollte, wie handwerklich mangelhaft die Dokumentation sein soll.

Dieser „Faktencheck“ ist jedoch eine Farce, wie ich in dem Artikel „Ein beispielloser Skandal“ gezeigt habe. Nach dem Lesen des „Faktenchecks“ steht außer Frage: Der sogenannte „Faktencheck“, der vom WDR präsentiert wurde, beinhaltete mehr Fehler und handwerkliche Mängel, als die Dokumentation selbst!

Dem WDR drohen mittlerweile sogar Konsequenzen aufgrund des Faktenchecks. Die Organisation NGO Monitor hat folgenden Brief an den WDR geschickt:

„In der Presseerklärung des WDR zur Antisemitismus-Dokumentation vom 8. Juni 2017 betont der WDR wiederholt die Bedeutung journalistischer Standards. Insbesondere wird in der Presseerklärung behauptet, in dem Film würden unzutreffende Behauptungen aufgestellt und Mutmaßungen als Tatsachen dargestellt und die Filmemacher hätten es verabsäumt, sich mit den betroffenen Einzelpersonen und Gruppen in Verbindung zu setzen. Es liegt daher eine gewisse Ironie darin, dass der WDR genau diese Standards in seinem „Faktencheck“ mit dem Eintrag „33:43 Min. – Prof. Steinberg und NGO Monitor“ verletzt hat.

Der WDR diffamiert NGO Monitor mit der Behauptung, sie sei „keine unabhängige Organisation“. Tatsächlich unterliegt NGO Monitor keinerlei Einflussnahme von Regierungsstellen oder privaten Organisationen. Als gemeinnützige Organisation erhalten wir selbstverständlich Spenden von Privatpersonen und Stiftungen, doch beeinträchtigt dies in keiner Weise unsere Unabhängigkeit.

Die Behauptung, dass NGO Monitor „enge Verbindungen“ zum Institute for Zionist Strategies unterhalte, beruht auf sieben Wörtern in einem Artikel in der Zeitung Haaretz. Darin ging es um ein Vorstandsmitglied und nicht um einen Beschäftigten der Organisation. Offenbar wurde diese Information in den „WDR Faktencheck“ aufgenommen und dort aufgebauscht, um die Nachforschungen von NGO Monitor als tendenziös zu denunzieren.

Die Darstellung des WDR beinhaltet einen zweideutigen Satz, der NGO Monitor mit der politischen Agenda der Besiedlung des Westjordanlands in Verbindung zu bringen scheint. Der Syntax ist nicht eindeutig zu entnehmen, ob diese Agenda nur die des Institute for Zionist Strategies sein soll, oder auch die von NGO Monitor. Im ersteren Fall würde es sich um Sippenhaftung handeln, im letzteren um eine unzutreffende Behauptung, da NGO Monitor eine unparteiische Forschungsorganisation ist, die in der Siedlungsfrage keine Position vertritt.

Es ist besonders bedauerlich, dass der WDR sich nicht mit NGO Monitor in Verbindung setzte, um diese Behauptungen abzuklären. Dies ist umso erstaunlicher, als Sie und ich am 14. und 15. Juni per Email in Verbindung standen, wodurch Sie jede erdenkliche Gelegenheit gehabt hätten, diese Informationen vor ihrer Veröffentlichung zu verifizieren.

Wir verlangen daher den sofortigen Widerruf dieser diffamierenden und unzutreffenden Informationen über NGO Monitor, die Sie auf der Website des WDR im Zusammenhang mit der Dokumentation veröffentlichten. Erforderlichenfalls werden wir den Rechtsweg beschreiten.

Naftali Balanson
Chief of Staff
NGO Monitor

P.S. Es gibt im „Faktencheck“ des WDR zahlreiche unzutreffende Behauptungen. Diese werden wir in einem separaten Memorandum richtigstellen.“

Ich sag mal so: Peinlich! Peinlich ist das einzige Wort, mit dem ausgedrückt werden kann, wie unglaublich peinlich das Ganze ist!

Ich frage mich jedoch, wie es sein kann, dass der WDR so kopflos reagiert. Entweder ist der WDR inkompetent oder Programmentscheider beim WDR stecken in der Sache, die die Dokumentation kritisiert, irgendwie mit drin. Der WDR ist also entweder unfähig oder antisemitisch. Entscheiden Sie!

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66 Antworten zu Autsch WDR! Der „Faktencheck“ hält einem Faktencheck nicht stand.

  1. Philipp schreibt:

    Ich nehme an, der Brief ging auch direkt an den WDR? Bisher haben diese Clowns nämlich nichts am Faktencheck geändert. Naja, wäre eh nett, wenn es zu einem gerichtlichen Nachspiel kommt. Das wäre es mir auch wert, mich an eventuell für NGO-Monitor anfallende Gerichtskosten zu beteiligen.

  2. Mena Watch schreibt:

    Sehr geehrter Herr Buurmann,

    wir freuen uns natürlich darüber, dass Sie den offenen Brief von NGO Monitor verlinken und so dazu beitragen, dass die Kritik weiterverbeitet wird. Nett hätten wir es allerdings gefunden, wenn sie unsere Seite als Quelle angeben würden, da wir den Brief exklusiv auf Deutsch publiziert haben: http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/wdr-faktencheck-sender-diffamiert-israelische-ngo/

    Mit freundlichen Grüßen,
    das Team von Mena Watch

  3. Mena Watch schreibt:

    Sehr geehrter Herr Buurmann,

    wir freuen uns natürlich darüber, dass Sie den offenen Brief von NGO Monitor verlinken und so dazu beitragen, dass die Kritik weiterverbeitet wird. Nett hätten wird es allerdings gefunden, wenn sie unsere Seite als Quelle angeben würden, da wir den Brief exklusiv auf Deutsch publiziert haben: http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/wdr-faktencheck-sender-diffamiert-israelische-ngo/

    Mit freundlichen Grüßen,
    das Team von Mena Watch

  4. Philipp schreibt:

    Unfassbar dumm, sich im „Faktencheck“ ausgerechnet mit NGO-Monitor anzulegen. Denn die sollten in der Lage sein, Unterlagen zu den (auch finanziellen) Verstrickungen vieler der im Film genannten Organisationen zu liefern und das Lügenkartenhaus zum Einsturz zu bringen. Da helfen dann auch billigen Dementis der NGOs und Anwürfe gegen NGO-Monitor nichts mehr. Wäre doch lustig, wenn sich diese kleine WDR-Schmierenkomödie zum Supergau für die halbe Israelbashing-Industrie auswächst…

    • Aristobulus schreibt:

      … den SuperGAU werden nur die Umstehenden registrieren, während die Israelbashing-Industrie leugnen wird, leugnen!, bis zuletzt, dass das passiert ist. Die werden immer weiter etwa wie gestern wieder Patrick Bahners in der FAZ sich darüber giften, dass man sofort erledigt sei, wenn man Israel kritisiere, weil man dann sofort als Antisemit gelte (doch, genau das stand da mal wieder geschrieben, genauso wie zur Zeit von Walsers Paulskirchenrede 1998, auf dem geistigen Stand verharrt man dorten ad perpetuum).

      Kunststück!, im Verleugnen und Verharren und Verharren und Verleugnen hamse ja Übung. Zwar in sonst nichts, aber darin.

  5. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  6. Roger Letsch schreibt:

    Unfähig und antisemitisch schließen sich doch nicht aus. Im Fall des WDR würde ich sagen: „Kann ich nicht beides haben?“

    • Aristobulus schreibt:

      … man will doch endlich-endlich richtig gut gemachten Antisemitismus von denen haben, Roger; will man nicht? Wozu zum dreimal verdammten Geier bezahlen wir die mit den monatlichen Zwangsgebühren, wennse daraufhin nur diesen dämlich gestümperten Antisemitismus abliefern?, na Sauerei.
      Man KANN verlangen, dass sie für die Milliarden sich immerhin mal bemühen. Es kann doch garnix trister und öder sein als andauernd dieser hilariöse Stümperantisemitismus.

      Ich will endlich gut gemachten, polierten, geschniegelten Spitzenantisemitismus vom Allerbesten vom WDR haben! Für’s teure Geld!

      • Markus Leuthel schreibt:

        Bis dahin wird anstatt in voller Länge das Bonmot „Man kann gar nicht so viel fressen, wie…“ auch nur in der Sparversion zurückgeschleudert:

        #makaganisovifrewiemakomö
        #makaganisovifrewiemakomö
        #makaganisovifrewiemakomö
        #makaganisovifrewiemakomö
        #makaganisovifrewiemakomö

  7. A.S. schreibt:

    Immer wieder der WDR…. Laut Tuvia Tenenbom (im Buch „Allein unter Deutschen“) hat der WDR auch Walter Hermann erlaubt seine Utensilien beim WDR zu lagern.
    Der öffentliche Rundfunk muss dringend mal auf antisemitische Umtriebe untersucht werden.

    • klartext77 schreibt:

      Das gilt leider auch für die privaten Medien. Man denke nur an die systematische israelfeindliche Pseudoberichterstattung und Kommentierung von „Spiegel“, „stern“, Südd. Ztg., Frankfurter Rundschau und RTL/n-tv, um hier in Eile bloß die wichtigsten Beispiele zu erwähnen. Wie Verlage und Sender organisiert sind und wie sie finanziert werden, hat bedauerlicherweise nichts damit zu tun, wie die Redaktionen arbeiten und wo sie inhaltlich stehen. Mit dem Kauf von Produkten und Dienstleistungen bezahlen wir die Werbeausgaben der Hersteller bzw. Anbieter und finanzieren damit unvermeidbar auch die Propaganda gegen den weltweit einzigen jüdischen Staat.

      • Philipp schreibt:

        Vergiss nicht die Nachrichtenagenturen. Die sind meist die Quellen und von dort aus nimmt das Übel seinen Lauf…

      • Aristobulus schreibt:

        Trotzdem wird jeder gezwungen, Klartext, die Antisemitisierereien der Öffentlich-Rechtlichen permanent zu kaufen und zu bezahlen usf., wohingegen keiner die SZ usf. jemals kaufen muss.
        Das ist er, der besonders widerliche skandalöse Unterschied

        • klartext77 schreibt:

          Man finanziert Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit auch bei den privaten Medien zwangsweise mit, und zwar unabhängig davon, ob man die kauft oder nicht: Für Zeitun-gen und Zeitschriften gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7% (statt der üblichen 19%). Der Rabatt wird aus dem allgemeinen Steueraufkommen subventioniert. Die Werbe-Erlöse sämtlicher Medien (der privaten ebenso wie die geringeren Reklame-Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender) wiederum stammen allesamt aus den Kaufpreisen von Waren und Dienstleistungen, auf die größtenteils niemand verzichten kann/will.
          Das leidige Thema „Gebühren-Pflicht“ lenkt nur vom eigentlichen Problem ab: Deutsche und europäische Medien sind mehrheitlich Israel-feindlich – und linksgrün. In diese Richtungen werden die Leser, Hörer und Zuschauer systematisch manipuliert. Von sachlicher, neutraler und umfassender Berichterstattung kann schon seit einigen Jahrzehnten keine Rede mehr sein. Die meisten Journalisten mißbrauchen ihre Jobs fürs Missionieren. Nicht „nur“, wenn es um Juden und Israel geht, sondern auch bei anderen wichtigen Themen.

          • klartext77 schreibt:

            Hier mal ein anschauliches tagesaktuelles Beispiel aus dem Ausland, dieses Mal aus den USA, denn leider gibt es auch dort jede Menge privater Medien mit Israel-feindlicher Grundhaltung:
            Hey Newsweek: Israelis Want Their Country Back
            http://feedproxy.google.com/~r/honestreportingRSS/~3/ixa76-32aLg/

          • Aristobulus schreibt:

            Wir werden den Allgemein-Antisemitismus (sowohl den Bedarf, ihn zu verbreiten, als auch den Bedarf, ihn aufzunehmen und sich darin wiederzuerkennen) nicht ändern, Klartext!
            Mir ist es völlig egal, ob ich durch wenige Prozent etwa die Differenz der MWSt irgendwelcher antisemitischer Schmierblätter mitsubventioniere.
            Mir ist es aber nicht egal, dass DER DEUTSCHE STAAT ganz offiziell und so ganz schamlos (weil er die MACHT dazu hat) im Staatsfernsehen und im Staatsradio permanent Lügen und Widerlichkeiten und gelogene Widerlichkeiten usf. über Israel verbreitet.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Von den gelogenen Widerlichkeiten mal ganz zu schweigen.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Um nur mal auf die widerlichen Gelogenheiten aufmerksam gemacht zu haben.
            Ein selbsttragendes Konstrukt, dieser Wahn der Unbelehrbaren.
            Ein perpetuum wahnibile.

          • Aristobulus schreibt:

            … und die über Lügen gelogenen widerlichen Widerlichkeiten der gelogen-widerlichen Lügenwiderlich-Art.
            Umse nich‘ zu vergessen, die.
            Weil man die doch immer.

  8. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    der WDR steckt in einer selbstgestellten Falle.

    Zunächst sollte die Dokumentation klammheimlich verschwinden. Das ist beinahe gelungen. In der normalen Medienöffentlichkeit kam der Fall nicht vor. Allerdings gibt es daneben eine manchmal nicht zu verschweigende Internetöffentlichkeit, die auch zunehmend genutzt wird. (Deshalb will Maas ihr auch einige Zähne ziehen, damit sie nicht mehr so gut beißen kann.)

    Überall wurde von Fachleuten inzwischen dargestellt, dass handwerkliche Mängel einer Dokumentation durch die Redaktion gemeinsam mit den Autor beseitigt werden. Das ist Alltag in diesem Geschäft. (Ich glaube, der Lektor hat eine ähnliche Funktion.) Hätte man es so gemacht, hätte es kein Geschrei gegeben und die Dokumentation wäre, außer von einschlägigen Kreisen, vom breiten Publikum kaum beachtet worden.

    Der Faktenscheck grenzt doch schon an Lächerlichkeit.

    Die schändliche Aussage von Abbas über die Wasservergiftung soll mit dem Hinweis, dass er nicht Brunnenvergiftung gesagt hat, entschärft werden. Das ist doch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. (Etwa so, als wenn ich zu jemandem in dem richtigen Sachzusammenhang „du bist ein Astloch“ sage und darauf angesprochen, abschreiten würde, dass ich ihn als Arschloch bezeichnet habe.)

    Das ist genau so lächerlich, wie das herausschneiden der Szene mit dem versuch Schnaps in die Palästinensische Autonomie zu schmuggeln. Das ist eine Kleinigkeit. Der WDR entblödet sich nicht, dieses Schmankerl zu streichen.

    Der WDR hat versucht das verschwinden lassen der Dokumentation zu begründen. Dabei musste er kläglich scheitern. Der Programmdirektor Schönenborn lügt Wolffsohn frech ins Gesicht. Nein, das ist keine Dummheit. Das ist Größenwahn. Im Vertrauen auf die Macht der Medien wird in Selbstüberschätzung der einmal eingeschlagene Kurs durchgezogen. Nein, Dummheit ist das nicht, sondern Machtüberschätzung.

    Wünschen würde ich mir, dass sowohl die Autoren als auch NGO Monitor das vor Gericht bringen. Richtig ist natürlich auch, dass nach zwei oder mehr Jahren, wenn das Gerichtsurteil vorliegt, niemand sich mehr dafür interessiert. Da lobe ich mir die amerikanische Gerichtsbarkeit. Trump wird heute verklagt und übermorgen liegt das Gerichtsurteil vor, das zum sofortigen Handeln zwingt.

    Bei dem ganzen Skandal mit dem WDR muss beachtet werden, dass der m. E. durch die Regierung gedeckt handelt. Anders ist das für mich undenkbar. In jedem normalen Unternehmen würde ein Direktor, der öffentlich so lügt, längst den „Hof fegen“.

    Herzlich, Paul

    • klartext77 schreibt:

      Das Verhalten des WDR und Schönenborns Ist leider nicht justitiabel. Lügen sind nicht verboten und insgesamt ist das Ganze ein Meinungskampf, Streit um richtige/falsche Deutungen. Da zudem die Rechte an dem Film beim WDR liegen, kann der mit der Doku so ziemlich alles machen, was er will (wenn und so lange er gesetzlich geschützte Rechte anderer nicht verletzt). Dazu gehört auch der ebenso durchsichtige wie erbärmliche Versuch, die öffentliche Wahrnehmung des Films mit dem manipulativen „Faktencheck“ und der unsäglich „ausgewogenen“ Studiodiskussion zu beschädigen.

      • Paul schreibt:

        Hallo Klartext,
        grundsätzlich ist das richtig.
        Aber auch Lügen können justitiabel sein.
        https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCge#Strafrecht
        Natürlich nicht die Lüge von Schönenborn.
        Im Fall von NGO Monitor sieht das schon anders aus. Da geht es u.U. nicht mehr um erlaubtes sondern um andere evtl. strafbewehrte Tatbestände. Ich denke die Juristen von Monitor und Schroeder werden das prüfen.

        Ich glaube auch nicht, dass der WDR mit der Doku so ziemlich alles machen kann, weil dir Urheberrechte wohl auch noch eine Rolle spielen.

        Herzlich, Paul

    • Markus Leuthel schreibt:

      Paul:
      die jahrzehntelange Salamitaktik-Hetze gegen Israel in vielen deutschen Massenmedien wird mit Sicherheit durch stetigen, fast unhörbaren Zuspruch oder wahlweise unter fortgesetzter Duldung eines Teils der „politischen Kaste“ gedeckt.
      Geraune und Geflüster als dauerhafter „Wahrheits“-Modus.
      Denn wieso sollte es den „Eliten“ in diesem Punkt auch besser gehen, als dem landauf, landab tätigen Otto Normalverschwörungstheoretiker?

      Nachtrag: „hello Dystopia“:
      ich stell mir gerade vor, wie es wäre, falls tatsächlich mal die IDF in Deutschland einmarschieren würde, so bei Nacht und Nebel, oder während alle vor der Glotze sitzen und ein Fussball-Endspiel gucken, und sich sonst mangels Interesse niemand Anderes einmischen würde. Die Bundeswehr hätte keine Chance. Das ultimative Paradoxon: „Huhu, Überaschung: winziger, jüdischer Staat überfällt Gross-Germanien“. Imperial Sado-Maso mal andersrum. Vielleicht kommt die „neue, deutsche Opferhaltung“ ja auch ein Stück weit daher? Man ahnt in Tomaynia zwar, dass man im Zweifelsfall nicht wirklich viel zu bieten hätte, aber sobald es um Israel und den Nahen Osten geht: da plustert man sich eben verbal und ideologisch auf, soweit man es kann. 😉

      Und noch einen an den stets so sympathischen Herrn Schönenborn:

      SIT-ZEN MA-CHEN!

      • Aristobulus schreibt:

        LOL, Markus.

        Aber was soll dach dem Überrolltwerden von der IDF, also nach der IDF-Überrollung usf. bloß aus der Besatzung werden?, also damals die Besatzung durch die Amis war ja schon entsetzlich genug!, ja diese Zwangsentzazifizierung!, und wer nicht wollte, wurde mit dieser fürchterlichen milk-chocolate und Kaugummis und Doughnuts vollgestopft!, und jetzt kommt auch noch diese Juuuden-IDF zum Besatzen an – ??, raaah, dann werden hier alle zwangsbeschnitten und müssen gefilschte Fisch essen!, wo soll das alles bloß enden – !

        • Markus Leuthel schreibt:

          Naja… es wird dann unter tatkräftiger Mithilfe der IDF das Abenteuerspiel „such den Stoffel!“ gespielt.

          Sprich: vom Stil her ein wenig wie in den israelischen Comicheften der 50er bis 80er Jahre – nur thematisch umgekehrt und rollenspielartig – müssen deutsche Verdächtige dann den ganzen Tag in aufgemotzten SS-Uniformen in ständiger Begleitung wunderbar sexy gekleideter, gesangstrainierter IDF-Schönheiten mit kleinen Peitschchen auf dem Gefängnishof herummarschieren. Dabei dann ständig an Falafel knabbern, Iwritsprechübungen aufsagen, Hatikvah singen und Rambam lesen. Der rechte Arm bleibt dabei natürlich festgebunden. Und wer von denen dann behauptet: „Boah ey, oah nee, näh? Die machen das nur, weil ALLE Israelis ja imma selba voll so Nazzi sein tun!“, der muss dann halt ohne Essen ins Bett, oder noch mehr Falafel knabbern, und noch viel mehr von alledem oben machen und lernen. Oder so.

          Das Buch zum Film heisst dann vielleicht:

          „Israel zu Gast bei Freunden – Liebevolle Umerziehung en gros“ 🙂

        • aurorula a. schreibt:

          Wobei die herausgenommene Szene mit dem Schnapsschmuggel garnicht so eine Kleinigkeit ist wie es zunächst scheint.
          Wo ist Alkohol noch verboten? Saudi Barbarien, Nord-Oweha, Singapur … oder so?
          Jedenfalls keine Assoziationen die die Machthaber in Gaza so sonderlich sympathisch erscheinen lassen. Und der Gazaner hat Tränen in den Augen, die Besucher werden deswegen fast zurückgeschickt…
          Wie kann man das mit dem Unterdrückte-Kumpel-Image der Araberdespoten vereinbaren? Gar nicht? Eben.
          Dem WDR-Publikum sollen sie aber sympathisch sein, schließlich will man damit doch „free palestine“ begründen.

  9. klartext77 schreibt:

    Buchtipp für den WDR und andere Israel-Feinde:
    Arabs vs. Israel: The Only Book On Palestinian History You Will Ever Need To Read http://www.frontpagemag.com/fpm/267086/only-book-palestinian-history-you-will-ever-need-ari-lieberman

    • heplev schreibt:

      Gibt es bei uns leider nicht. Und in den USA hat Amazon das auch nicht mehr im Angebot. Es ist dort nicht mehr zu finden, also kann es sich nicht nur darum handeln, dass es ausverkauft ist.

      • Philipp schreibt:

        Nein. Das Buch besteht zur Gänze aus – wenn ich es richtig im Kopf habe 132 – leeren Seiten. Offenbar haben dies einige Käufer vor dem Kauf nicht erkannt und beschwerten sich bei Amazon, weshalb das „Buch“ aus dem Verkauf genommen wurde. Warum es dann aber nirgends sonst mehr erhältlich scheint, weiß ich nicht. Kann auch sein, dass die „Auflage“ von Anfang an klein gehalten wurde, dass es also mehr um den „Scherz“ an sich ging… 😉

        Die Palästinenserführung musste das natürlich gleich im großen Stil vormachen: Mit dem 40-Mio-Museum über „palästinensische Kultur“, welches vollkommen leersteht. Naja, wenn nichtmal Sufa die „Polonium-Unterhose“ ihres verblichenen Gatten rausrücken wollte…

        Da fällt mir noch ein passender Witz ein:

        Kürzlich musste die Palästinensische Nationalbibliothek schließen: Das Buch wurde gestohlen…

        • Aristobulus schreibt:

          😀

          Dafür ist das Fantastinenser-Raketen- und Folterinstrumente-Museum so wahnsinnig überbestückt, dass heftigst überlegt wird, den Israelis a Stickele Negev-Wüste für 40 Millionen abzukaufen, damit man das Zeug wenigstens mal eingermaßen magazinlagern kann.

          • aurorula a. schreibt:

            Ja. Museen habens nicht leicht unter der PA.

          • Aristobulus schreibt:

            … selbst das Pogrommuseum in Ramallah, das die EU und die SPD finanziert haben (gleich neben dem Arafat-Prachtmausoleum gelegen, das die EU bezahlt hat) wurde vorige Woche gleich siebzehnmal selbstmordgebombt, weil es da drin, so Fatach-Imam HaSSan Al-Grausah, um schmotzige Joodn gehe.
            [sarc/off]

          • aurorula a. schreibt:

            Aber die SPD hat doch die Bauarbeiten bezahlt, das ist doch keine Finanzierung.

          • Aristobulus schreibt:

            Eben. Das ist allerhöchstens eine hmmm humanitäre Maßnahme, zumal dem Herrn Bundespräsidenten ja nicht zugemutet werden kann, dass er seinen prächtigen Staats-SPDkranz etwa an einer inhumanen Terroristen-Verscharrungsstätte ablegen hätte müssen sollen.

  10. Stephan schreibt:

    „Der WDR ist also entweder unfähig oder antisemitisch.“
    Warum denn „oder“ ? Kann ein Antisemit nicht außerdem unfähig sein ?

  11. im-chaos-daheim.de schreibt:

    Ein Fall für Hanlon’s Razor?

  12. AddiB schreibt:

    Nicht entweder … oder, sondern sowohl … als auch.

    • Aristobulus schreibt:

      Der WDR ist unfähig antisemitisch.
      Jeder, aber wirklich jeder Antisemit, der dazu eine ganze Behörde mit anderen Antisemiten hinter und unter sich hat und dazu nicht grad ganz unfähig ist!, kann sich doch gefälligst einen Faktencheck basteln, der nicht so peinlich schnell von NGO Monitor in der Luft zerrissen wird, und der nicht so doof einfach das widerlegte Gestammel anderer Antisemiten (z.B. Pax Christi) zitiert.

      Doch, ich lege auf einen richtig fähigen, antisemitischen WDR-Faktencheck Wert!, ich will da keinen so sauschlechten doofen, lächerlichen. Ich muss schließlich Monat für Monat siebzehnfuffzich dafür zahlen. Hunderte Euro bisher hab ich dafür zwangsbezahlen müssen. Dafür will ich gefälligst einen richtig gut gemachten Antisemitismus vom WDR.

      • Mike schreibt:

        Diese Ironie hat der WDR sich redlich verdient.
        Vielleicht macht Antisemtismus ja nicht nur grausam, sondern auch doof. Es scheint Anzeichen dafür zu geben, wenn man soch die historischen Protagonisten so anschaut.
        Und die Positionierung pro Antisemiten scheint Gruppenverblödung zu bewirken.

        • Philipp schreibt:

          Natürlich macht Antisemitismus dumm. Saudumm. Sonst würde sich nicht ein iranischer „Filmprofessor“ vor die Kamera stellen und behaupten, dass „Tom & Jerry“ eine „jüdische Verschwörung zur Anhebung des Ansehens von Mäusen“ sei (kein Scherz). Er wusste noch nichtmal, dass a) Tom & Jerry nicht „von Walt Disney“ stammt und b) Walt Disney nicht nur nicht Jude war, sondern sogar oft als Antisemit bezeichnet wurde… ;-)))

          • Aristobulus schreibt:

            Yepp, Philipp 😀 😀
            In der Tat unfassbar dämlich, das. Auch die andere islamische Initiative gegen Mickey Mouse ist genauso saudoof. Hm, so unwllkürliche Satire. Irgendwie wie Adolfs Augenrollen, nicht?, der konnte das viel besser als Charlie Chaplin:

          • Markus Leuthel schreibt:

            Wazz? Stritzenzeck. Free mousen SHTONK!
            Democraczy Sakrifiesss Spitsch onnd der Micken von der Garbitsch!
            Nnnn… der Katzendschammer Eyll! EYLL!

          • Aristobulus schreibt:

            Shtonck, där WäDääRr, die shtraaf!, watn hüütn blitznzeck un Schänenborn begrommfn spitsch unt garrenbitch!, där shtonck!

          • Markus Leuthel schreibt:

            Hering! Gering? Gants geringen Flytzentzeck der G’nährten!
            Nnnn… grrrrr…. der TSCHUTTN demm Gering innie Mitten geflitten!

          • Aristobulus schreibt:

            …unnt mitmm Mässr inn’n Herring, EYLL där flitznzeck imm hütn brr gebütn untn braat! Därr Herring!

          • Markus Leuthel schreibt:

            😀 😀 😀

            Seyl, mein Knürer!
            Oderrr tenn Flittermandel-Pistol-SCHOKOLAT!
            Bezick! Bezack!

          • Aristobulus schreibt:

            Schokladd!, weyll sonßß SCHRAPNELL geshtoncken unnt befrrmpfT, unnt WäDähäRrr krickt kein Schoklad!, DI SHTRAAF!

          • Markus Leuthel schreibt:

            Nah, tenn Wäh-DäÄrr krrriggn de schimmelige unttie schwiemelige Hering geklackn!
            Gebackn, bezackn! Ynnnnn der Beitraxzeck! SCHTONKER SCHMOCK!

          • Aristobulus schreibt:

            Fürr jädn JOOODNfilm shtonck üütnklackn und EYLL AAAh druff!, unnt wähe wänn drrr Schönänborrn nich fylmett gägän JOOODN!, dann machnwiir däm KAPOTT die Schokolatt und shtonck!

          • Markus Leuthel schreibt:

            Haaaaa… DANN, jarr dann der Garbitsch truck FORBEY gefraggen komtt!
            Yntttt… der Skrönenporn verklapp! Ynn wersssschult? DER TSCHUTTN!
            Raffinitz, Raffinatz!

          • Aristobulus schreibt:

            Unnk DER TSCHUTTN kommpt geklüütn unnt gebrockkn, dassdi Schoklaaat gratz SAUÄR wird wi Härrinkks WähDäheRrr, potz schmotz unnt AAAH!

      • klartext77 schreibt:

        „Richtig gut gemachter Antisemitismus“ = Widerspruch in sich. 🙂 Im Ernst: Schlecht ist die Juden- und Israel-feindliche Propaganda der meisten deutschen und europäischen Medien leider nicht, sonst würde sie nicht so stark wirken. Die meisten Leser, Hörer und Zuschauer nehmen die antisemitischen Märchen für bare Münze, vor allem wenn Presse, Hörfunk und TV „israelkritische“ Juden präsentieren. Der Reichspropaganda-Minister wäre schon ganz zufrieden. Was natürlich „Verbesserungen“ nicht ausschließt. Werden sicher kommen.

        • anti3anti schreibt:

          Guter Antisemitismus muss von Juden gemacht sein. Leider sind die paar Juden im WDR auch nicht echt. Ich kenne einen solchen, der gern von Nazi-Juden spricht. Die Jüdische Gemeinde kuscht vor ihm, um nicht aufzufallen.

Seid gut zueinander!

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