„Du Jude!“

An deutschen Schulen ist das Wort „Jude“ ein Schimpfwort.

An Berliner Schulen wurden in 21 Bezirken 27 Lehrer vom American Jewish Committee interviewt. Das Ergebnis ist erschreckend: Antisemitische und islamistische Einstellungen gewinnen in Schulen an Einfluss. Manche Lehrkräfte berichteten, Unterricht zum Thema Nahost sei inzwischen aufgrund eines offenen Judenhasses „nahezu unmöglich“. Ein Lehrer berichtet:

„Im Ethikunterricht und im Geschichtsunterricht braucht man eigentlich das Thema Jude oder Judentum nicht anzusprechen, weil es dann gleich eine kleine Intifada im Klassenraum gibt.“

Ein anderer Lehrer berichtet, von Schülern schon mal diesen Satz gehört zu haben:

„Ja, der Hitler, der hat halt leider nicht alle umgebracht.“

Die Studie des American Jewish Committee erscheint einige Monate nachdem an einer Berliner Schule ein 14-jähriger Schüler über einen langen Zeitraum hinweg gemobbt wurde, weil er Jude war! Der Junge wurde geschubst, getreten und mit der Faust in den Rücken geschlagen. Mitte März 2017 wurde er sogar außerhalb der Schule an einer Bushaltestelle von zwei Schülern gewürgt und mit einer Spielzeugpistole bedroht, während andere Schüler zugeschaut und gelacht haben.

Es wird Zeit, dass wir uns dem Hass stellen. Der Hass gegen Juden wird wieder propagiert, so brutal und offen wie in Deutschland vor neunzig Jahren zwischen 1927 und 1933. Der Hass spricht jedoch nicht mehr deutsch.
Die Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland zum Hass auf Juden erzogen werden, schauen im Internet und im Fernsehen arabische Sendungen. Dort ruft das lustige Hamas-Häschen Assud die Kinder zum Krieg gegen Juden auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu töten. Die Hamas Maus wiederum stachelt Kinder zum Hass gegen Juden auf und lässt sie Lieder über die heldenhafte Tat des Judenmords singen.

Es gibt ganze Hochglanzvideos, in denen der Terrorismus glorifiziert und der Hass auf Juden gefeiert wird.

In einer Serie eines der erfolgreichen arabischen Sender wird gezeigt, wie Juden ein Christenkind schlachten, um aus seinem Blut Mazzebrot zu machen.

Die Serie lief zur besten Sendezeit im Feiertagsprogramm. Sie war und ist auch heute noch in deutschen Wohnzimmern zu sehen. Im arabischen Fernsehpogrom ist der Hass gegen Juden Alltag.

Das 3-jährige Mädchen Basmallah zum Beispiel erklärte im Mai 2002 vor einem großem Fernsehpublikum, dass Juden Affen und Schweine sind, die sie nicht mag. Heute ist Basmallah 18 Jahre alt ubd somit nicht viel älter, als Eure Kinder, die eine Schule besuchen, an der ein jüdischer Junge terrorisiert wurde.

In der Gründungscharta der Hamas steht:

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten.“

Bei diesem offiziellen Hass gegen Juden wundert es nicht, in Schulen Juden gemobbt werden?

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 zum Beispiel sprach der libanesischer Minister, Wiam Wahhab, am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Lustig, oder? Fast schon Berliner Schnauze! Hier noch ein paar andere Aussprüche, mit denen arabisch sprechende Kinder auch in Deutschland groß werden, weil sie auch in deutschen Wohnzimmern in internetfähigen Flimmerkisten zu sehen sind:

„Bevor Israel stirbt muss es gedemütigt und erniedrigt werden!“ (Khaled Meshall, Vorsitzender der Hamas am 3. Februar 2006)

„Jeder, der ein Messer, eine Waffe oder ein Auto hat und damit nicht einen Siedler oder einen Juden angreift und mehrere zehn Zionisten tötet, gehört nicht zu Palästina!“ (Fawzi Barhoum, Hamassprecher am 30. Juli 2014)

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“ (Abdallah Jarbu, stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen der Hamas am 28. Februar 2010)

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“ (Al-Nas TV (Ägypten), 8. Januar 2008)

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht! (…) Dein Glaube bezüglich der Juden soll sein, erstens, dass sie Ungläubige sind und zweitens, dass sie Feinde sind! Und sie sind nicht nur Feinde, weil sie Palästina besetzt halten. Sie wären auch unsere Feinde, wenn sie niemals irgendetwas besetzt hätten! Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“ (Qatar TV (Katar), 9. Januar 2009)

„In aller Kürze, so sind die Juden: Als Muslime ist unser Blut voller Rachsucht gegen sie und sie kann nur mit der Vernichtung der Juden gestillt werden, so Gott will.“ (Al-Aqsa TV (Gaza), 28. Februar 2008)

„Die größten Feinde eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“ (Al-Rahma TV (Ägypten), 9. Januar 2009)

„Immer wieder hat Gott Strafen über die Juden kommen lassen. Die letzte Strafe wurde von Hitler ausgeführt. Bei allem, was er ihnen angetan hat, und die Juden übertreiben bei der Beschreibung dieser Taten, hat Hitler die Juden nur an ihren gerechten Platz gesetzt. Es war die göttliche Strafe für sie!“ (Al-Jazeera TV (Katar) 30. Januar 2009)

Am 9 Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Dieser ganze Hass ist mittlerweile ebenfalls auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken zu finden. Dort rufen junge Menschen massenhaft im vermeintlichen Namen Allahs und des Korans zum Hass gegen Juden auf. Sie schreiben: „Juden ins Gas“, „Hitler hat es richtig gemacht“ und „Tötet die Juden!“ Es ist genau dieser Hass, der vor einigen Monaten dazu geführt hat, dass ein wütender Mob auf offener Straße in Berlin gebrüllt hat: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“

Auch wenn der Hass dieses Mal in großen Teilen auf arabisch gepredigt wird, auf deutschen Straßen wird er wieder auf deutsch gebrüllt. Das Schweigen darf nicht wieder deutsch sein!

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56 Antworten zu „Du Jude!“

  1. Ralf Weber schreibt:

    So sieht unser Gott dagegen sein geliebtes Volk Israel. Und er lässt sich nicht spotten:

    Der Prophet Sacharja 2:12
    „Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.“

    Das Hohelied Salomos 2:6-10 – Schir ha-Schirim (שיר השירים)

    „Seine Linke liegt unter meinem Haupte,
    und seine Rechte herzt mich.
    Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems,
    bei den Gazellen oder bei den Hinden auf dem Felde, dass ihr die Liebe nicht aufweckt und nicht stört,
    bis es ihr selbst gefällt.
    Da ist die Stimme meines Freundes!
    Siehe, er kommt und hüpft über die Berge
    und springt über die Hügel.
    Mein Freund gleicht einer Gazelle
    oder einem jungen Hirsch. Siehe, er steht hinter unsrer Wand
    und sieht durchs Fenster und blickt durchs Gitter.
    Mein Freund antwortet und spricht zu mir:
    Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm her!
    Denn siehe, der Winter ist vergangen,
    der Regen ist vorbei und dahin.“

    • Aristobulus schreibt:

      Nein. Das Hohelied (Schir HaSchirim, Lied der Lieder) handelt ausschließlich auf der menschlichen Ebene. Darin geht es überhaupt nicht darum, wie Gott jemanden sähe usf., sondern das Lied der Lieder ist ein Hymnus eines Paares aneinander und an die Welt.

      Angesehen davon gehört das hier so gar nicht zum Thema.

      • Ralf Weber schreibt:

        Aristobolus, im Kontrast zum hier im Artikel dargestellten Hass der Welt drücken diese Verse auch die Liebe Gottes zu seinem Volk aus. Das ist neben der Beschreibung einer persöhnlichen Liebegeschichte zweier Menschen eine weitere Auslegungstradition.

        Mann und Frau in ihrer Liebe zueinander drücken in der biblischen Auslegungsgeschichte auch die Beziehung von unserem Gott zu den ihm gehörenden Menschen aus.

        • Aristobulus schreibt:

          Durchaus nicht zum Thema gehörend, Herr Weber.
          Lassen Sie doch das Predigen bleiben bittschön, keiner mag das lesen.

          • Ralf Weber schreibt:

            Aristobolus, es passt aber genau zu dem, was sich momentan abspielt -;)

          • Aristobulus schreibt:

            Ach Behauptung. ALLES, was Sie irgendwo in der Gebibelten (oder im Harry Potter) finden, können Sie durch Behauptungen so drehen, dass es blendend zu ’ner Predigt über Passendes passt. Aber wozu?, es nervt.

            Und ich schreibe mich immer noch mit U, Herr Veber. Der Name kommt nicht von Bolus.

    • HM schreibt:

      Ralf Weber schreibt:
      Juli 24, 2017 um 4:03 pm

      So sieht unser Gott dagegen sein geliebtes Volk Israel. Und er lässt sich nicht spotten:

      Der Prophet Sacharja 2:12
      „Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.“

      Na dann issser wohl nu ein Zyklop

  2. Melanie schreibt:

    Naja, ist hier in DE nicht am 8.5.1945 die Bevölkerung ausgetauscht worden? Oder doch nicht? Phhf, mich deucht da was …

  3. Pingback: News 210717 | German Media Watch-Blog

  4. winnie schreibt:

    Man möchte schier verzweifeln!

  5. American Viewer schreibt:

    Die WELT hat auch einen Artikel zum Thema:

    „In Atlanten wird der Staat Israel ausradiert“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article166822699/In-Atlanten-wird-der-Staat-Israel-ausradiert.html

    • Aristobulus schreibt:

      Ojwej, Viewer, ich hatte erst gelesen „im Atlantik wird der Staat Israel ausgerudert“ 😀
      Das wäre zwar eine Idee (ausrudern für ausmessen?, warum nicht!), aber es wäre ein sehr großes und sehr nasses Israel, dann, in dem ja außer Sturm und Wolkerei überhaupt nichts los ist.

      Oder, „Für Atlanten wird der Staat Israel ausradiert“.
      Also nicht für Bücher mit Landkarten drin, sondern für Wesen wie den griechischen Atlas, den Titanen, der die ganze Welt auf seinen Schultern trägt. Er muss zwar immer schwer schleppen. Aber warum soll er nicht das winzige Israel mittragen können?, er trägt doch wirklich sehr große hmm Gegenden wie ganz Kasachstan (2.724.900,00 km²), den ganzen Kongo (2.344.858,00 km²) und sogar das winzige El Salvador (21.041,00 km²), in denen außer Gegend überhaupt nichts los ist, und grad Israel, das noch etwas winziger ist als El Salvador (20.770,00 km² hat Israel, sogar der sehr nasse Lake Michigan ist ja größer als Israel!), soll man dem Atlas Trotz all seinem Schlepp dann schon noch zumuten können.

      • Aristobulus schreibt:

        … oh, da stimmt ja eine Zahl nicht: Israel hat 27.869 km² (vom Jordan bis zum Mittelmeer). Immer noch winzig. Es passt zusammen mit vielen, vielen Zigarren glatt in Atlas‘ Westentasche.

        • aurorula a. schreibt:

          Im Atlantik wird der Staat ausgerudert; wie in, wer die Regatta gewinnt, darf ihn behalten. Wär doch was. Alle anderen Teilnehmer ziehen sich wie immer bei Sportveranstaltungen aus Antisemitismus zurück, und plötzlich gehört den Israelis ihr eigener Staat auch ohne die Regatta.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Tja, und wenn die Jidn dann dorten ein paar Inseln mit hmm 27.869 und ein paar zerquetschten km² aus dem bis da hin sinnlosen Meeresboden aufsteigen lassen, denn man muss doch mal wo sinnvollerweise sein Haupt incl. Hakennase hinbetten durfen!, kommen sofort Greenpeace und Amnesty International und hundertsiebzehn NGOs und die ganze Seerechtsabteilung der UNO (ca. elftausend Mann hat allein die) ujd eine große Abordnung aus allen Berliner Schulen auf vielen-vielen Fregatten an, die sie vom Iran gechartert haben, um diese vökerrechtswidrigen Inseln zu rammen und zu verwarnen und zu torpedieren und auch wegen der Resolutionen!, und den Walfischen werden Wasserbomben und den Möwen werden Windhosen gegen den inselsiedelnden Jud‘ umgeschnallt, ach aus Gründen!, denn der Bestand der Ozeane, das Weltklima, das allgemeine Seelenheil und hm überhaupt die Ordnung der Dinge sind ja durch Jud‘-auf-Insel in allergrößter Gefahr.

  6. Stephan schreibt:

    „Der Hass spricht jedoch nicht mehr deutsch.“
    Das ist gut gemeint, aber falsch – denn der Hass spricht wieder (auch) deutsch. Schon 2005 haben wir – eine deutsche Familie – ihn zu spüren bekommen, als sich unser damals 17jähriger Sohn nach Erzählungen seines Vaters unter Schulkameraden positiv über Israel äußerte. An ihn gerichtete Hassmails gegen meine (vermeintlich) jüdische Frau, ein Hakenkreuz in unserem Holzzaun und ein gesprühtes Hakenkreuz auf unserer Terrasse…
    Da es an der betreffenden Schule damals noch kaum Schüler arabischer oder türkischer Herkunft gab, und solche auch nicht zum Bekanntenkreis meines Sohnes gehörten, ist davon auszugehen, dass es sich um deutsche Täter handelte. Der Besitzer des Computers, von dem aus die Hassmails geschrieben wurden, ist heute Polizist in Brandenburg (nach dessen Aussage „war das“ ein Mitschüler). Mein Sohn ist heute nicht mehr am Leben. Damals, vielleicht auch dadurch ausgelöst, begann sein Weg in die Depression, die ihn 10 Jahre später zum Suizid führte (wofür es sicher auch viele andere Faktoren gab, vor allem seine sich entwickelnde psychische Erkrankung).

    • Aristobulus schreibt:

      Wenn das so stimmt (wenn!, es lässt sich nicht nachprüfen), sind Sie damit im Kommentarbereich eines Blogs ganz verkehrt.

    • A.mOr schreibt:

      Mein Beileid.

      • Aristobulus schreibt:

        Wir können das nicht nachprüfen, Amor, weder diesen Selbstmord noch das Drumherum; und es fällt auf, dass hier in wenigen Tagen zum zweitenmal eine herzzerreißende persönliche Geschichte gepostet worden ist. Nach meiner Einschätzung führen beide ins faktische Nichts.

        P.S.
        Da steht: Jemand habe sich umgebracht, weil da von Deutschen Hakenkreuze gesprüht und eine Mütter als Jüdin beschimpft worden sei („wofür es sicher auch viele andere Faktoren gab“). Nu, manche Deutschen sprühen Hakenkreuze, und manche bringen sich um. Dazwischen gibt es keine Verbindung.
        Als ich vor zehn Jahren in meiner Straße über anderthalb Jahre von Nazis terrorisiert worden bin, habe ich mich ja auch nicht umgebracht. Das nur zur Illustration, dass eine Verbindung fehlt.

        Ferner geht es hier um den massiven ISLAMISCHEN Judenhass. In Frankreich und Belgien sind kürzlich viele Judenmorde durch islamische Täter begangen worden, in Orlando, Berlin und in London geschahen islamische Terroranschläge auf die Allgemeinheit, und bei drei Stadtfesten in Baden-Württemberg kam es an diesem Wochenende zu massiven islamischen sexuellen Übergriffen.
        Das ist der Feind, so einfach ist das.
        Demgegenüber finde ich Spekulationen über irgend namenlose Rechte einfach hanebüchen und vom Thema ablenkend.

        • Stephan schreibt:

          Es stimmt, dass ich das nicht hätte posten sollen; ich hätte damit rechnen müssen, auf Unverständnis und Ablehnung zu stoßen – aber jedes Wort ist die Wahrheit.
          Im übrigen dichten Sie mir im Versuch, mich zu verletzen, etwas an, was ich nicht geschrieben habe: Ich schrieb, dass der Weg in die Depression damals begann.
          Ergänzend: Ich bleibe dabei, dass es zwar richtig ist, auf islamischen Antisemitismus zu verweisen, aber ebenso falsch, so zu tun, als gäbe es die ur-deutsche Variante nicht mehr. Der deutsche Antisemitismus ist quicklebendig, und er versteckt sich nicht immer hinter Israel-Kritik.

          • Aristobulus schreibt:

            Man hatte geahnt, dass gleich was selbstbezogen-Moralisierendes mit „im Versuch, mich zu verletzen“ kommen würde, und siehe da, es kommt.
            Spricht in deutlichster Weise für die komplette Unechtheit dieser Geschichte (wer denkt sich sowas aus?!, wie muss jemand innen drin gestrickt sein, um sich sowas auszudenken?!) ebenso wie gegen die sinnlose Insinuation, dass die Gefahr von 2017 in irgend einer Weise von rechts ausgehe:
            Weil Zweiteres als Insinuation durch das Geschichten-Vehikel transportiert werden soll.
            Weswegen das so ausgedacht worden ist.

            Wie sieht einer aus, der sowas macht?
            Man will es nicht wissen.

      • Stephan schreibt:

        Danke, aber das war nicht der Zweck meines posts. Mir ist es wichtig, dass wir in der berechtigten Kritik am islamischen Antisemitismus nicht vergessen, dass auch der ureigene Antisemitismus quicklebendig ist – nicht nur am rechten Rand, sondern auch im sich links gebenden Milieu. Die meisten Betroffenen schweigen, aus Scham, oder aus Angst.

        • Aristobulus schreibt:

          Das ist Unsinn. Fantasie.
          Einer, der hier mit einer herzzereißenden, persönlichen Tragödie hausieren geht (pardon für den Ausdruck), will suggerieren, es gebe da Fälle, von denen keiner was weiß.
          Das ist bestenfalsl daherfantasiert, schlimmstenfalls gelogen.
          Weil JEDER einzelne Fall eines Nazis, der jemanden auch nur schief ansieht, gleich mindestens in der Süddeutschen Zeitung steht.

  7. Bruno Becker schreibt:

    Der Hass gegen Juden wird wieder propagiert, so brutal und offen wie in Deutschland vor neunzig Jahren zwischen 1927 und 1933.

    Ähem, und ab ’33 ging’s dann wieder?

    • caruso schreibt:

      Du weißt doch wie Gerd denkt. Warum fragst du dann so? –
      Man soll sich nicht wundern Wenn man Leute en masse ins Land läßt, Leute die schon im Mutterleib mit Judenhaß genährt, zugedeckt usw. waren, dann kann man kaum etwas anderes erwarten. Es ist die Schuld Ds diese Situation herbeigeführt zu haben. In allererster Linie ist es die Schuld Merkels, das ist klar. Aber dann waren viel zu viele Deutsche dabei mit ihrer „Willkommenskultur“. Nun wachen diese Deutsche langsam auf, sehen, wen alles ins Land ließen. Diese Leute wird man nicht mehr los, auch wenn manche freiwillig in ihre Heimat zurückkehren (werden). Die große Masse wird bleiben. Ob man diese Leute umerziehen kann bezweifle ich sehr. Denn ihre negativen Gefühl bekommen immer wieder neue Nahrung – in den Moscheen, im arabisch oder türkischsprachigen TV. Vom Elternhaus nicht zu reden. D (Merkel) hat sich was Schönes eingebrockt.
      lg
      caruso

      • Aristobulus schreibt:

        Merkel hat das aus Selbsthass gegen ihr Volk getan.
        Das Volk, jaja, diese diaparaten, großteils fleißigen, oft verkniffenen Deutchen, die immer mit sich im Unreinen sind, die immer nicht über sich selbst wegkommen, die aber ganz gut feiern können mittlerweile und oft redegewandt sind, und die Ehrlichkeit großteils noch immer für ein erstrebenswertes Gut halten – diese hasst Merkel ebenso wie sie sich selbst hasst (ihr fehlen freilich die Redegewandtheit und das Streben nach Ehrlichkeit, sonst ist sie genauso wie das Groß der Leutz‘ da draußen).

        Also lässt Merkel die Allgemeinheit ihren Selbsthass büßen, indem sie ca. 2,67 Millionen Mohammedaner ins Land geholt hat, derweil ihre Minister die Meinungsfreiheit aushebeln, die große staatliche Bespitzelung legalisieren, 100 Millionen an die Antifa zahlen und am Kadaver eines der widerlichsten islamischen Terroristenbosse einen Staatskranz niederlegen.

        • Sebastian Knoth schreibt:

          @Aristobulus

          Merkel gehört nicht zum deutschen Volk. Die Alte gehört zu Ihrer Sippe.

          Sie ist eine polnische Jüdin die gerne einen Preis von einer jüdischen Kinderschänder-Sekte entgegen nimmt:

          http://arbeitskreis-tristan.de.tl/Mordfall–g-Mary-g-.htm

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Dieses wirre Zeug muss ich einfach stehen lassen – als Zeitdokument. Der Sebastian hat nicht nur einen Knothen im Kopf!

          • Aristobulus schreibt:

            Der Geknotete kann es nicht aushalten, wenn jemand aus seiner Großgruppe eine andere oder wie im Fall Merkel eine verheerende Politik betreibt. Also diffamiert er sie als „polnische Jüdin“ 😀 😀 , ein sehr guter, aber leider äußerst dummer Witz, der leider überhaupt nichts über Merkeln sagt, bloß über die Bescheuertheit des Geknoteten..

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Im Grund will der Geknotete das Gute. Er will es so sehr, dass er Merkeln auf kindische dämonisieren muss, anstatt sie bloß in Grund und Boden zu kritisieren.
            Strickmuster!, denn das lachhafte Dämonisieren tut er ja auch mit den Juuuden.

          • Aristobulus schreibt:

            … pardon, auf kindische Weise.
            Da ist ein Knoten in meiner Tastatur. Er ist ein sehr jüdischer Knoten. Meine Tastatur hat sich viel zu koscher assimiliert.

        • Stephan schreibt:

          Was für ein rechtsradikaler Schmarrn…

          • Aristobulus schreibt:

            Sie sind ein sehr, sehr mieses Astloch, monsieur.
            Leider sind Sie so dumm, sich selbst zu demaskieren, ganz ohne Zutun Anderer.
            Auch ’ne Kunst: Schlägt hier auf, der, und demaskiert sich sofort.
            Muss wehtun, plötzlich so ohne Haut und ohne Gesicht dazustehen 😀

          • Aristobulus schreibt:

            … nur für’s Protokoll, wegen der Reihenfolge der Kommentare: Der Rechtsradikalen-Vorwurf bezieht sich nicht auf den des Geknoteten, der kam später in die Reihe. Er bezieht sich auf meinen Kommentar vom Anfang dieser Reihe (2:45).

            Was will der Typ: Durch eine erlogene, an Emotionen appellierende Selbstmordfantasie davon ablenken, dass die politisch totalitäre und menschlich brutale Bedrohung der Individualfreiheit in Mittel- und Westeuropa nicht von den eingesickerten, unintegrierbaren Mohammedanermassen und von linken Mitbrüllern resp. Bessermenschen, sondern von irgend Rechten ausgehe.

            Die Rechten sind seit etwa zehn Jahren absolut marginal.
            Selbst in der AfD: Die Mehrheit der AfD ist liberal bis konservativ (mehr konservativ als liberal). Die wenigen Rechten darin verhalten sich sehr laut und sehr eitel, und sie möchten mit theatralischer Rhetorik glänzen. Die Rhetoriken eines Höcke (pathetisch deutschnational und antifaktisch) und eines Kubitschek (staatsfromm-pseudoelitär-diffusaggessiv) sind sehr leicht als Schaumschlägerei zu entlarven.

            Trotzdem darf keiner hingehen und nach Verboten rufen. Meinungen werden ohnehin viel zu oft dämonisiert („rechts!, rassistisch!, sexistisch!“) oder gleich verboten. Selbst Holocaustleugnung ist eine Meinung, und man soll sie vertreten dürfen: Denn indem Meinungen (egal welche Meinung!) verboten werden, macht man daraus Meinungsverbrechen (das Orwellsche crimethink). Jemand wird damit zum Täter und zur Unperson gemacht, weil er eine abweichende Meinung hat.

            Es mag freilich bösartige, ja mörderische Meinungen geben (etwa Holocaustleugnung, oder der Ruf nach der Scharia, oder Nationalbolschewismus). Gegen solche muss argumentiert werden. Unfaktische Meinungen lasssen sich mit Fakten widerlegen. Es verhält sich mit Argumenten wie in der Statistik: Es gibt Tatsachen und deren Interpretation, denn Tatsachen müssen korrekt verortet, eingeordnet, in den Zusammenhang gebracht und erklärt werden. Jedoch Interpretationen, die nicht auf Tatsachen beruhen, sind einfach falsche Meinungen, die sich widerlegen lassen, wie in der Wissenschaft.
            Indem man jedoch Meinungen verbietet!, so wie derzeit die Linken alle möglichen Meinungen („hate speech“) außer ihrer eigenen verboten sehen möchten, betreibt man bestenfalls Paternalismus, schlimmstenfalls Gleichschaltung, und man schafft auf diese Weise die Abweichung ab, zu Gunsten eines großen, entsetzlichen, formlosen WIRs.

            P.S.
            -Noch was zum Geknoteten da oben, zu unserem völkischen Kleinhelden aus Bebra (dem Ex-Eisenbahnknotenpunkt, wo nix los ist): Judenhass vergiftet das Gehirn. Judenhass vergiftet alles im Hirn und in der Seele so gründlich, dass unser armer Tropf aus Bebra überall jüdische Verschwörungen am Werk sieht.
            Für ihn ist der Jud‘ einfach überall 😀 (wie unfassbar optimistisch ist die Annahme eigentlich?!), es gibt ja kaum Juden hierzulande, etwa hunderttausend Juden leben in Deutschland (kaum mehr als z.B. Sorben, von denen man kaum je was hört), und im öffentlichen Leben gibt es etwa drei (Broder, Schuster, Friedman fast noch) bis fünf Juden. Aus.
            Wenn unser wilder Volksheld aus Bebra nicht diesen schwachsinnsfördernden, alles zum Verrotten bringenden Judenhass intus hätte, vielleicht wäre er kein armer Tropf, sondern könnte mal was aus seinem Leben machen. Das scheint er aber nicht zu wollen, denn es ist viel bequemer, den Juden daran die Schuld zu geben, dass nix aus ihm wird.

          • Siegfried Prütt schreibt:

            Wenn Rechte ein Konzert veranstalten, ist das Geschrei groß. Wenn Linke den Bürgerkrieg inszenieren, heißt es gleich immer „Polizeigewalt, Polizeigewalt!“ und die Entschuldigungsmühlen mahlen.
            Ich kann das alles wirklich nicht mehr hören.

          • Aristobulus schreibt:

            Wenn ein paar völlig marginale Salonrechte im Dorf Schnellroda unter sich eine Veranstaltung schleppender Reden und Biertrinkereien durchführen, setzen Linke öffentlich den Skandal „Schnellroda!“ mit der Machtergreifung gleich und nennen just „Schnellroda!“ als vermeintliches deutsches Hassverbrechen, das viel verbrecherischer sei als etwa der kulturell bedingte islamische Zerquetschungsanschlag vom Berliner Breitscheidplatz (der Täter hatte nur was missverstanden) oder den Axtangriff von Würzburg („Täter haben auch Rechte!“).

            Wenn Linksextreme wie neulich ein ganzes Hamburger Stadtviertel demolieren, stellt sich die regierende SPD hin und murmelt schambehaftet, das seien keine Linken gewesen, und die seien nicht aus Staatstöpfen bezahlt.
            Während sich bei islamischen Anschlägen, bei widerlichen Massenübergriffen wie in Köln oder Schorndorf und Angesichts muselmanisch überwucherter Stadtviertel (mit alltäglicher Frauenverprügelung und Zwangsheiraten) die Merkelregierung sich überhaupt nicht hinstellt, sondern kläglich schweigt, während bald mal wieder dreihunderttausend Familiennachzugs-Syrer hereingewunken werden.

          • Siegfried Prütt schreibt:

            Und wenn aus Schnellroda einmal ein wichtiges Buch kommt („Finis Germania“ – Ende von Deutschland – von Rolf-Dieter Sieferle) verschwindet es auf geheime Art und Weise von der Spiegelbestsellerliste. Robert Letsch hat über den Fall auf der „Achse der Guten“ berichtet.
            Und wenn ein SPD-Mann – neudeutsch gesprochen: Cochones zeigt ( hier. https://www.derwesten.de/politik/spd-politiker-fordert-lebenslanges-demoverbot-fuer-straftaeter-id211243365.html), dann wird die Grundrechtskeule geschwungen.
            Der Mann ist in der falschen Partei.

      • Bruno Becker schreibt:

        Du weißt doch wie Gerd denkt.

        In der Regel sehr vernuenftig. Verstehe Ihren Beitrag nicht. Worauf ich hinweisen wollte, ist, dass der Hass gegen Juden erst mal richtig s e i t 1933 brutal und offen zur Geltung kam. Buurmanns „zwischen 1927 und 1933“ kam mir sehr irritierend vor.

        • Aristobulus schreibt:

          Hm, gleich hier drunter wird das Fragezeichen „1927“ doch geklärt 🙂 , sogar zwei- bis viermal.
          (Hu, wie spät ist es bei Ihnen in Charleston?, kurz vor Elf am Abend, ja?, waj, hier bleicht schon die fahle Falhdämmerung des Fahlmorgens)

    • davboe schreibt:

      Mit gutem Willen und a bisl Nachdenken kann man Herrn Buurmann ja so verstehen, dass bis 1933 „nur“ kräftig propagiert, ab 1933 dann umso kräftiger und mit Macht die Taten folgten. Ich zumindest hab’s so verstanden.

      • Aristobulus schreibt:

        Yep, Davboe.
        Er hat sich auf die ‚Kampfzeit‘ der NS-Partei bezogen. Die dauerte von 1923 bis ’33.
        Gerd Buurmann hat „1927 bis 1933“ geschrieben, weil 1927 genau 90 Jahre her ist, als die ‚Kampfzeit‘ etwa in der Mitte angelangt war – und bis 1933, also bis zur Machtergreifung, dauerte es nur noch fünf Jahre.
        Herrliche Aussichten.

    • American Viewer schreibt:

      Ich verstehe außerdem das Jahr 1927 nicht. Warum soll es denn bitte gerade 1927 losgegangen sein? Das Jahr hat keine Bedeutung.

Seid gut zueinander!

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