Darum geht es!

Es geht nicht um Land. Es geht nicht um Metalldetektoren. Es geht nicht um heilige Stätte. Es geht nicht um Freiheit. Es geht nur um eins. Es steht u.a. in Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas. Darum geht es. Um nichts anderes. Und es steht dort so deutlich wie in „Mein Kampf“. Man muss es nur lesen und wissen, dass es ernst gemeint ist!

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28 Antworten zu Darum geht es!

  1. Siegfried Prütt schreibt:

    Wenn eine Art Intifada hier ausbrechen würde, dann würde unsere Polizei sehr „alt“ aussehen, Hamburg hat es bewiesen. http://www.theeuropean.de/michael-klonovsky/12512-linksextremistenbekaempfung-bleibt-heisse-luft

    • Aristobulus schreibt:

      Wie kommen Sie denn auf den Trichter, sowas hier zu verlinken? Ich muss schon bitten, guter Herr Prütt.

      Klonovsky, der noch immer kein Plusquamperfekt kann, weil er glaubt, grammatikalisch und ontisch über solchen und überhaupt über Tatsachen zu stehen, begibt sich auf Spurensuche.
      Doch doch, da steht es wirklich: „Michael Klonovsky begibt sich auf Spurensuche.“
      Er findet jedoch nicht die Spur einer Spur, obwohl er glaubt, einen Riecher zu haben. Mit dem sucht er Spuren. Dabei hat er bloß einen Ruch von Nix.

      „Mit 20.000 Mann hätte Rommel den IS besiegt und den Syrien-Konflikt beendet“ ist freilich gefinkelt formuliert. Ach ja, man müsste die Deutschen, so wie sie einst waren!, auf die Deutschen von heute loslassen, denkt Klonovsky eilfertig halbverschämt mit seinem Hauch von Riecher, und schon wäre „diese späte Republik“ aufgerollt. Kunststück.
      Abends setzt er sich dann an seinen Spieltisch und spielt Stratego (die braunschwarzen Klötzchen), um Sätze wie diese zu denken:

      „… denen die Merkel-Partei nun getrost in den Allerwertesten nachtreten kann“ (Nun getrost, oder klingt getrost-nun nicht besser?, schade, wohlan hätt er hinschreiben sollen, Hossa, oder Ohee.)

      „die dank diverser Deeskalationshirnwäschen effeminierte norddeutsche Polizei“ (so schreibt der Mannesrechtler, deutlich verschwitzt und hmja etwas zu aufgeregt, aber das merkt er nicht. Es schreibt aus ihm heraus.)

      „zu den Plünderungen jüdischer Läden“ (mais non, das waren Geschäfte und Wohnungen. „Jüdische Läden“. Da hat wohl einer den Laden offen.)

      Ja, er schreibt schon eine ziemlich widerwärtig krachlederne Stilblütensammlung zusammen, der Herr Klonovsky.
      Informationsgehalt: Null.
      Oberstufengesinnungsaufsatzgehalt: Zehn.
      Wenn er erwachsen sein wird, könnte ein Führer aus ihm werden.

      • Aristobulus schreibt:

        …und dieser Kommentar hätte dem wohl verblichenen Thomas ex Gotha wohl gefallen können.
        Ich hasse mich dafür 😀

        • Siegfried Prütt schreibt:

          Weiß jetzt nicht, was ich davon halten soll. Aber der Klonovski steht auch auf der „Schwarzen Liste“ der Genderinquisition (Heinrich-Bölll-Stiftung), das darf man nicht vergessen. Der hat es auch nicht einfach.
          Zu der Liste hat Robin Letsch vor kurzem ein mutiges (im Sinne Oscar M. Graf: Verbrennt mich!) Statement auf der „Achse“ veröffentlicht: Ich will da rein! (siehe hier: http://www.achgut.com/artikel/ich_will_da_rein)

          • Aristobulus schreibt:

            Ach Herr Pütt. Sie schreiben ja sogar den Eigennamen Bölll falsch (alle anderen Eigennamen auch, fast wie abbesichtigt).
            Was ist los heute, schlechtes Wetter und Kater?
            Oder Kater weggelaufen. Auch nicht gut.

          • Aristobulus schreibt:

            Und der Herr Klonovsky macht es sich immer noch äußerst einfach. Man kann nicht jemanden von Kritik (selbst von vernichtender) ausnehmen, nur weil Linke ihn nicht mögen. Linke mögen Manche aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht. Weswegen das kein Maßstab sein kann.
            Klonocksky, der glaubt, ein Stilist zu sein, schreibt einen der schlechtesten-Stile-jemals, und dazu kann er nicht richtig unterscheiden undnicht richtig strukturieren, und kohärent denken kann er schon gar nicht.

          • Siegfried Prütt schreibt:

            Ach ja, da sind mir im Eifer des Gefechtes ein paar Fehler passiert. Das war keine Absicht!! Aber mit mir gehen eben manchmal „die Pferde“ durch. Da muss ich mich zügeln, wenn ich jetzt ein Buch schreiben will. Also: besser vorher noch einmal die Namen rechercherchieren,

          • Aristobulus schreibt:

            Sie meinen das simple Nachsuchen. Recherche ist in Archiven.

          • Siegfried Prütt schreibt:

            recherchieren.

  2. Melanie schreibt:

    Eben! Ich kann mich nur wiederholen: Die Bevölkerung Deutschlands sowie deren Denken als jahrhundertelange Antisemiten in Fleisch+Blut ist 1945 ja nicht ausgewechselt worden!

    Die Generation unserer Groß- und Urgroßeltern waren zum großen Teil Nazis. (In meiner Familie: Großeltern und Urgroßeltern, die ich als Kind noch kennenlernen konnte und teils als liebevolle Großeltern erlebt habe, geboren zwischen 1998-1921.) Man frage nur mal in der eigenen Familie nach: Überall Nazis, einige SS-Angehörige, lieblose Kindheit usw. Manche auch ausdrücklich nicht, aber die waren auch die absolute Ausnahme. Leider sind rein genealogisch nur noch diejenigen auskunftsfähig, die damals die Kinder von „den Nazis“ waren.

    Meine Elterngeneration, die deren Eltern ihr Nazisein vorwarfen, und die danach immer für „links“ eingetreten sind. Natürlich ihre eigenen „Kinder-Traumata“ hatten. (Vater geboren 1936, Krieg und Tod und Verlust des Zuhauses und Flucht miterlebt, der kleinere Bruder gestorben. Mutter 1947 geboren, darbende Hungerjahre als Baby/Kleinkind erlebt.)

    Aber alle sind natürlich der Erziehung ihrer Eltern und Großeltern, ehem. Nazis und Nazissen und SS, aufgezogen worden. Wie die meisten Menschen in Deutschland nach dem 1. und 2. Weltkrieg. Ganz „normal“. Denn, wie gesagt: keine andere Bevölkerung …

    Ich selber (Jahrgang 1968) irgendwo „in der Mitte“ gelandet. Zuu klein noch gewesen, um mit Ur-/Großeltern vor deren Tod über deren pol. Vergangenheit zu sprechen – auf der anderen Seite angewidert durch Kindheit bei den „Linken“ mit 3.Welt-Laden, Ökumene, Kirchentagen, gegen Pershing, Kapitalismuskritik, Esoterik, Ringelpietzanfassen, Wollknäuel-zuwerfen (wirklich!); Verklärung alles „Linken“.

    Ich kann’s einfach seit vielen Jahren nicht mehr haben: Weder auf dem rechten, noch auf dem linken Auge blind sein. Die eine Generation auf diesem, die nächste auf jenem Auge blind.

    Ich frage mich immer: Es gibt keine rinks und lechts Schubladen (mehr).

    Doch wo um Himmels Willen bleibt die ausgewogene Mitte, ein ganz normales menschliches Relations- und Empathie-Empfinden?

    • Aristobulus schreibt:

      Danke, Melanie.
      Dazu ein guter Artikel von Claudio Casula:
      http://www.achgut.com/artikel/israel-berichterstattung_immer_weiter_im_pogrom

      Darunter schreibt jemand einen Kommentar, der haargenau die Konsequenzen benennt, die der ererbte und undistanzierte Diffus-Judenhass des deutschen Publikums hat:

      „David Katzar / 24.07.2017
      Die veröffentlichte Meinung (nicht nur) in Deutschland ist überwiegend einfach gesagt voller Hass auf Juden, der schön verpackt ist in anscheindend besorgte und mahnende Kommentare, in politischer Korrektheit u.v.m.. Nichtsdestotrotz steckt nur blanker Hass dahinter. Keiner fragt nach Ursachen; wieso ermorden drei junge Araber (israelische Staatsbürger, mit allen Rechten und meist sehr wenigen Pflichten (z.B. weder Militärdienst noch freiwilligen Zivildienst) – nebenbei, ich wohne Luftlinie 5 km von Umm al Fahm entfernt und kenne die Stadt) israelische Polizisten?
      Einfach: weil seit Jahren in den Moschee dieser Stadt purer Hass auf Juden und Israel gepredigt wird, weil der Waqf (die “fromme” Stftung) die Heiligkeit des Tempelbergs schändet durch das Anlegen von Waffenlagern (auch im jüngsten Fall eindeutig dokumeniert, weil die Verbrecherbande um Abbas (incl. Mufti) übleste Hetze gegen Juden betreiben, weil… die Welt zuschaut, schweigt, zustimmt und bezahlt.
      Dazu wird z.B. von Herrn Tim Aßmann im BR am 24.07.2017 (BR 2/ Morgenwelt) in seinem Kommentar nichts gesagt. Warum – das schöne Vorurteil wäre masiv gefährdet.
      Noch etwas: die Stellungnahme des KRM (Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland/ Vorsitzender Aiman Mazyek) drückt seine Besorgnis und seine Protest bezüglich der Entweihung des heiligen Ortes aus. Entweihung bedeutet für Mayzek die Metalldedektoren und eine zeitweise Sperrung des Ortes nach dem Terrorakt. Das verletzt die Gefühle der Moslems. Die kaltblütige Ermordung zwei Polizisten oder das Abschlachten einer jüdischen Famlie verletzt seine islamischen Gefühle nicht!
      Aber auch das berichtet niemand, denn man könnte sich ja fragen, ob denn das wirklich stimmt, dass der Islam nur Friede ist.
      Wenn ich in Israel die Berichterstattung (nicht nur) in D über Israel lese, tut es einfach nur weh, wie ungerecht geurteilt wird, und andererseits kann ich nur den Kopf schütteln, dass soviel selbst (und andere) zerstörerische/ -hassende Energie freigesetzt wird. Shalom.“

      • Melanie schreibt:

        Danke, Aristo. Aber ich kenne natürlich beide Kommentare davon 😉 Sonst wäre ich ja nicht auf dieser Seite sowie auf den anderen uns allen hier bekannten Seiten schon jahrelang engagiert unterwegs 🙂

        • Aristobulus schreibt:

          Schön. Aber hier lesen ja auch ein paar Andere. Mehr Andere als guttut lesen hier.
          Und hmm Aristo hieß ich (trotz jahrelangen Engagiertseins) eink’lich noch nie 😉

  3. Anne Weiffenbach schreibt:

    Eine der Ursachen, warum die linke 68ziger Studentenbewegung sich sofort mit arabischen/ muslimischen palästinensischen Werten identifizieren konnte konnte, ist der von den Eltern/ Nazis übernommene Kodex des Antisemitismus.

  4. Anne Weiffenbach schreibt:

    Die ‚Entnazifizierung‘ nach 1945 hat nie und nimmer statt gefunden ! Vor dem Antisemitismus sind wir noch nicht mal auf dem Mond sicher.

    • caruso schreibt:

      So ist es leider. Ich habe jahrzehntelang geglaubt, was man erzählt hat von der Aufarbeitung der Geschichte, der Wiedergutwerdung von den Deutschen usw. und mußte auf meine alten Tage erkennen, daß nichts bis kaum etwas davon wahr ist. Es gibt selbstverständlich in D (und A) eine Menge anständige Menschen, das weiß ich nicht nur theoretisch sondern auch aus Erfahrung, aber ein sehr großer Teil der sogenannten Elite (Politik, Medien) sowie die große Masse der Bevölkerung – wie gehabt. Ich übertreibe wahrscheinlich/hoffentlich, aber nicht allzu sehr, denke ich. Die historische Forschung hat viiiiiiiiiiiiiiel getan, ohne Zweifel. Aber was davon kam bei der Bevölkerung an? Ich fürchte, wenig.
      lg
      caruso

      • vinybeats schreibt:

        Was sollte denn Ihrer Meinung nach, zum Beispiel ein Deutscher, Jahrgang 79 , aufzuarbeiten haben? Sagen Sie es mir.

        • Aristobulus schreibt:

          Was soll die Frage?
          Hat jemand von Ihnen verlangt, Sie sollten jetzt das dritte Reich ‚aufarbeiten‘?

          Wenn Sie nicht antiisraelisch drauf sind, haben Sie wohl nicht über die Generationenfolge den Judenhass übernommen, und dann müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Sie plötzlich den Nazismus aufarbeiten müssten.

          • vinybeats schreibt:

            Doch. So wird es einem nahegelegt. Jeden Tag. Überall.

          • Aristobulus schreibt:

            Konkret bitte. Wer denn und wo?
            Hier jedenfalls hatte Ihnen das KEINER nahegelegt. Wozu auch?

            Oder möchten Sie gefragt werden (weil Sie ja gern ohne Angabe von wer, wann, wo und warum meinen, „es werde“), nu wasweißich, was Sie gefragt werden möchten.
            Geben Sie mal nen Hinweis.

          • vinybeats schreibt:

            Hier gehts nicht um Sie. So leid es mir tut. Ihren Senf, den Sie in jedem 2ten Blog absondern, dürfen Sie selbst konsumieren. Danke.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie haben hier geäußert, dass „man“ was von Ihnen wolle. Also geht es hier um Sie.

            Wenn Sie nicht konkret werden, wer wo oder warum grad Ihnen nahelegt, den Nazismus aufzuarbeiten, spricht viel dafür, dass eseinfach eine Behauptung ohne Sinn war.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @vinybeats

          Carusos Kommentar beschreibt nicht den einzelnen Deutschen, sondern sagt ausdrücklich: „ein sehr großer Teil der sogenannten Elite (Politik, Medien) sowie die große Masse der Bevölkerung“. Was ist daran auszusetzen?
          Wenn die große Masse der deutschen Bevölkerung Parteien wählt, die Israel in den Rücken fallen, hat sie aus der Geschichte entsetzlich wenig gelernt.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja. Aus der Geschichte nix gelernt (wobei es wohl schwierig ist, aus der Geschichte zu lernen, dass man auch vor hundert oder tausend Jahren nichts Ekliges tun sollte), aber auch aus der Gegenwart nix gelernt, in der Ekliges getan wird.

    • Couponschneider schreibt:

      Die Nazis haben den Antisemitismus nicht begründet. Ich bin immer überrascht, wenn ich merke, dass jemand Antisemitismus automatisch rechts verortet. Beispiele?

      FAZ: „Antisemitismus unter Piraten – Relativ rechts“
      SZ: „Antisemitismus in der Piratenpartei – Rechter Pirat darf in der Partei bleiben“

      Als wenn es keinen linken Antisemitismus gäbe.

      Antisemitismus ist ein kulturelles Erbe, das man nicht einfach abschütteln kann. Man muss sich nicht aktiv dafür entscheiden, Antisemit zu werden. Man muss auch nicht die jüdische Kultur lieben, was ja leider zu den Gedenktagen immer geheuchelt wird. Unser aktueller Ribbentropp-Darsteller ist darin ein Meister.

      Irgendwie krankt unsere Gesellschaft an Oberflächlichkeit. Es gibt keinen echten Diskurs. Ich wurde mal schief angeschaut, allein, weil ich das Wort Ghetto in den Mund genommen habe, als wenn die Benutzung dieses Wortes auf eine antisemitische Einstellung schließe. Als Basketballer habe ich mal den Ulk, dass die eine Mannschaft ja gewinnen müsse, weil sie den einzigen Schwarzen im ganzen Turniers hatte. Es fiel sofort das Wort Rassismus, was eigentlich albern ist, weil ich einfach nur ein Klischee humorvoll verarbeite. In den USA gab’s mal den Film „White Men Can’t Jump“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Jungs_bringen%E2%80%99s_nicht) wo das Klischee titelgebend ist.

      Ich habe mich auch mal dahingehend unter Kollegenkreis geäußert, dass jemand, der mit Attitüde hausieren geht, man dürfe Israel nicht kritisieren und sich als mutig verkauft, weil er es doch tut, äußerst verdächtig ist, Antisemit zu sein. Einerseits die antisemitische Allmachtsfantasie, die den Juden unterstellt, die kontrollierten die Medien, andererseits diese gestörte Wahrnehmung, die eigentlich jeden Antisemiten auszeichnet. Die Deutschen Medien sind kritisieren überwiegend Israel. Ich erntete Unverständnis, obwohl ich der Meinung bin, dass die Angelegenheit nicht so komplex ist, dass man sie nicht verstehen kannte. Sofort hieß es: „Wenn ich Israel kritisiere, bin ich noch lange kein Antisemit.“ – Als wenn das jemand behauptet hätte.

      Die Leute kapieren einfach nicht, dass es nicht darum geht, dass man Israel kritisiert oder nicht kritisiert, sondern wie man es tut, ob die Proportionen stimmen, ob der Tugendfuror passend ist, wenn man zu vielen anderen Problemen dieser Welt schweigt. Im aktuellen syrischen Bürgerkrieg dürften mehr sogenannte Palästinenser umgekommen sein, als durch israelische Gewehrkugeln seit 1948.

      Antisemitismus ist nichts exklusives für Nazis. Diesen Antisemitismus gibt es heute noch, aber es ein Randphänomen und er ist völlig uninteressant. Wenigstens sind Leute wie Udo Pastörs aufrichtige Antisemiten; dann weiß man wenigstens, woran man ist. Die größere Gefahr geht vom linken Antisemitismus aus, der sich in den Medien etabliert hat. Jakob Augstein ist der bekannteste Vertreter. Er will den Juden doch nur helfen, aber die doofen Juden hören nicht auf Jakob Augstein. Seine Schwester Franziska (nicht Walser, sondern Augstein) hat auch den Judenknacks. Youtube konserviert viele alte Talkshows und ich gucke mir das noch Jahre später an. Beim Herz-Jesu-Antisemiten Norbert Blüm kann ich nur feststellen, dass er in den vielen Jahren zu keinem Erkenntnisfortschritt gekommen ist. Es gibt viele Zeugnisse seines Antisemitismus.

      Der oberflächliche Antiimperialismus und Antirassismus der Linken, wie er sich in den Medien breitgemacht hat, führt zu einer einseitigen Parteinahme für die arabische Sache. Bekanntlich ist Israel der Schwarz, der mit dem amerikanischen Hund wedelt.

      Irgendwie outet sich jeder Bekloppte als Antisemit. Es gibt einen interessanten Dokumentarfilm über den „Reichskanzler“ Wolfgang Ebel:

      Springt mal zur Minute 41 und schaut bis 43:30. Der ganze Dokumentarfilm ist äußerst belustigend; schaut euch am besten alles an, wenn ihr Zeit habt.

      So bekloppt und ungefährlich wie der Ebel auch war (er wurde sogar von offiziellen Stellen für unzurechnungsfähig erklärt), so gefährlich ist der Ungeist, der sich zwischen 41:00 und 43:30 offenbart. Diese antisemitischen Einstellungen von Leuten, die sich vom Dritten Reich explizit distanziert haben, zeigt doch sehr deutlich, dass der Antisemitismus keine exklusive Angelegenheit der Nazis war. Diese Leute bereiten mit ihrem „gemäßigten“ Antisemitismus den Humus für den fanatischen Antisemitismus.

Seid gut zueinander!

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