Zwei Sätze für Israelkritiker

Es ist nicht leicht mit Israelkritikern zu reden. Ihr Ressentiment ist derart verhärtet, dass sie nicht mehr klar denken können. Es helfen jedoch zwei Sätze, die wie Hämmer in die Mauern der Ignoranz schlagen.

Tapfer im Nirgendwo präsentiert diese zwei Sätze und setzt zu jedem Satz einen passenden Link ans Ende, der die Aussage des Satzes erläutert.

Nutzt diese Sätze gerne, um passionierte Israelkritiker aus dem Konzept zu bringen. Der erste Satz lautet:

Juden sind Palästinenser!

Dieser Satz wird den gemeinen Isrselkritiker völlig verwirren. Er stimmt jedoch und kommt von der ehemaligen Premierministerin Israels, Golda Meir: „Ich bin eine Palästinenserin“

Der zweite Satz lautet:

Jüdische Siedler sind ein Garant für den Frieden im Nahen Osten.

Bei diesem Satz wird ein waschechter Israelkritiker vollkommen die Fassung verlieren, ist er doch felsendomsicher davon überzeugt, dass jüdische Siedler das größte Friedenshindernis darstellen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die jüdischen Siedler sind nicht das Problem.

Und jetzt viel Spaß mit den Israelkritikern. Haut Ihnen diese zwei Sätze um die Ohren!

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26 Antworten zu Zwei Sätze für Israelkritiker

  1. Bruno Becker schreibt:

    Der Fairness halber: es gibt auch Leute, die es nicht besser wissen (dank konsequenter Propaganda) und darum misstrauisch auf Israel schauen. Diese wenigen erreicht man mit solchen Saetzen. Aber auch mit anderen Argumenten.
    Das, was sich aber bewusst „Israelkritiker“ nennt, ist i.d.R. derart obsessiv in ihren Ansichten, dass da auch solcher Art Saetze nichts fruchten. Sie gehen sogar soweit, sich als Juden auszugeben, nur um dann umso kraeftiger gegen ebendiese (getarnt als „Israel“) zu hetzen.

  2. Pferdchen schreibt:

    Die Sätze werden aber nichts nützen, denn wer Israel kritisiert, wird auch darauf eine Antwort haben.

    • Aristobulus schreibt:

      Ah ja, das wissen Sie von Vornherein?
      Nur geht es wieder nicht präziser.
      Sie Orakel, das manchmal wiehert 😀

      • Clas Lehmann schreibt:

        Doch, doch, irgend so ein Abertrotzdem wird er haben, oder sie, und es für eine Antwort halten…

        Wenn man so die Verrichtsbestattungen liest und hört, zu der Tempelbergkrise, jetzt wieder: Wer nicht drüber nachdenkt, generiert dann automatisch eine diffus nörgende Grundhaltung, die er dann auf’s Stichwort reproduziert.

        Zumindest solchen Leuten sollte man mit den Sätzen beikommen können.

        Den Dezidierten eher nicht; aber denen gehen alle -inenser weit am Achtersteven vorbei, wie auch alle Fakten und alles, was nicht die Obsession füttert.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Und ergänzend noch die Frage: Wo ist bei einem runden Schlau(ch)boot achtern?

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, Schlauchboote sind ebenso relativistisch wie Würste oder wie ein alter Hanomag (wo’s hupt, könnte vorn sein) ^^

          • Clas Lehmann schreibt:

            Und an der argumentativen Stilfigur fällt halt auf: So vorne, wie hinten, wie hoch, dabei dick aufgeblasen, nass und glitschig; äußerst unelegant und Du kriegst da keinen Griff dran…

            Höchstens reinpieken kannst Du, aber das ist dann nicht objektiv….

          • Aristobulus schreibt:

            … dann piekt aber Wencke Mühre (habsch grad mühselig gesucht, die) aber gar zornmüthig zurücke.

  3. Sophist X schreibt:

    Ich will auch.

    Palästina war nie ein Staat.

    Eure „Palästinenser“ sind zum größten Teil Nachfahren von ab Ende des 19. Jahrunderts eingewanderten Ägyptern und Arabern.

    (Ich gebe zu, dass der letzte Satz beim durchschnittlichen Israelkritiker schon einen stack overflow auslösen könnte.)

    • Thom schreibt:

      Warum „eure Palästinenser“??? sind Israelkritiker automatisch Palästinenserfreunde?

        • Sophist X schreibt:

          Danke.

          • Thom schreibt:

            Wenn das stimmt, definierst du Isreal nach seinen Feinden, abhängig von Palästinensern.

          • Sophist X schreibt:

            @Thom

            Tut mir leid, es war ein langer Tag, ich kann grad weder der Argumentation folgen noch eine differenzierte Antwort geben.

            Schauen, wir aber mal, wie ich Israelkritiker definiere:

            Israelkritiker sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott die schmutzigen Israelkritiker vernichten, denn sie haben kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Israelkritikern sei möglich, jeden, der sich mit Israelkritikern zusammensetzt, jeden, der glaubt, Israelkritiker seien Menschen! Israelkritiker sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!

            Wenn Du herausfindest, auf wessen Weisheit ich hier zurückgegriffen habe, darfst Du einen Milchshake in einer Eisdiele Deiner Wahl auf mein Wohl trinken.

          • Aristobulus schreibt:

            Wenn das stimmt, definierst Du Israelkritiker nach ihren Freunden, also abhängig von hmm Salmonellen.

      • Dante schreibt:

        Nicht automatisch, aber oft gerieren sie sich als solche.

        • Thom schreibt:

          @Dante, genau so ist es.
          Die Aggressivität der Palästinenser ist eine Bedrohung für Israel.
          Wenn man ALLE Israelkritiker mundtot machen, oder wenigstens genug mobben würde, dass keiner mehr wagt etwas zu sagen, würden dann die Palästinenser ihr Verhalten ändern?
          Kann das bashen jeglicher Kritik Isreal irgendwie helfen?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Es geht nicht um jegliche Kritik.

            Es geht um faktenferne Sprachregelungen, um doppelte Standards, um das Bestreiten der Existenzberechtigung. Es geht um das Reiten, durchs Feuer, und auf fremdem Arsche.

            Man könnte durchaus kritisieren, dass die Metalldetektoren wieder abgebaut wurden. Man könnte darauf verweisen, dass in der Logik der Region Nachgeben, eine brüderlich ausgestreckte Hand als Schwäche gewertet wird, und als Signal, nachzutreten. Abbas rief daraufhin zu einem Tag des Zornes auf…

            Solche Kritik ist aber, von hier aus geäußert, immer noch recht wohlfeil, indem mich hier die Konsequenzen nicht betreffen werden und womöglich sieht das aus der Nähe und aus einer verantwortlichen Position betrachtet, anders aus.

            Und schließlich sollte ich, als ein deutscher Goj, meinerseits besonders zurückhaltend sein, wenn es mich etwa drängen sollte, aus einem Innen heraus, Juden mit Ratschlägen zu versehen, wie sie sich human zu verhalten hätten. Ich sollte dann zunächst dieses Drängen und dieses Innen analytisch betrachten, und ihm im Zweifel lieber erstmal nicht nachgeben…

            Insgesamt beweist das fortdauernde und lebensfrohe Bestehen Israels, dass sie nicht allzuviel falsch machen, dort.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep, Clas. Schankedön (und à propos, Dir a guttn Schabbes 🙂 )

      • Bruno Becker schreibt:

        Sie tun immer so. In Wahrheit sind ihnen die „Palaestinenser“ allerdings voellig schnurz. Es geht ihnen immer nur: um die Juden, um die Juden, um die Juden!

      • Aristobulus schreibt:

        Nein, Leute.
        Warum nicht: Weil Israelkritiker die Fantastinenser vergöttern. Sie lesen ihnen jeden Wunsch von den Augen ab, finanzieren ihnen den Paten Abbas und sogar die Patin Hamas, ja sie laden sie zu sich nach Hause ein und geben ihren ihr halbes Wohnzimmerbüffet ab, verheiraten ihre Töchter mit ihnen und ihre Nichten und Neffen, und sie würden es ihnen sogar verzeihen, wenn sie eine Straße in Ramallah nach Adolf benennen.
        Aus reiner, ungetrübter Liebe sind die Israelkritiker für die Fantastinenser.
        Juden haben damit gar nichts zu tun. Einen Juden haben die noch nie gesehen.

  4. Rainer David W. Früh schreibt:

    Die Arabische Liga hat die in Palästina lebenden Juden ja selbst als „Palästinenser“ bezeichnet/beschimpft, weshalb sie ja auch sende der vierziger, Anfang der fünfziger Jahre zum Boycott „palästinensicher Waren“ aufgerufen hat!

  5. Hein schreibt:

    Ruprecht Polenz kann man alles um die Ohren hauen – vergeblich. Dass ohne Israel der Weltfrieden ausbräche, weiß er ganz genau. Muslime sind, wie der Film THE MESSAGE gestern bei Arte zeigt, immer friedlich. Sunniten, Schiiten vertragen sich wie Brüder, nur mit besseren Waffen.

Seid gut zueinander!

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