Alle zwanzig Jahre in Jerusalem

1979 fand der Eurovision Song Contest in Israel statt. Der Austragungsort war Jerusalem. Zwanzig Jahre später, im Jahr 1999, fand der Eurovision Song Contest wieder in Israel statt. Wieder war der Austragungsort Jerusalem. Wieder zwanzig Jahre später wird der Eurovision Song Contest in Israel stattfinden. Diesmal aber empören sich viele darüber, dass der Wettbewerb in Jerusalem stattfinden soll und wittern böse Machenschaften der israelischen Regierung dahinter.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt über Jerusalem:

„Diese Stadt steht für das andere Israel, das ausgrenzende, einengende.“

Damals hatte die transsexuelle Künstlerin Dana International den Eurovision Song Contest nach Jerusalem geholt. So eine ausgrenzte, einengende Stadt aber auch. Die Süddeutsche schreibt weiter:

„Dass Netanjahu, der Netta Barzilai als „echten Schatz“ tituliert hat, sogleich Jerusalem als Austragungsort für den nächsten Songcontest ausgerufen hat, zeigt: Er will diese Veranstaltung für seine Zwecke politisch missbrauchen.“

Die Süddeutsche verschweigt, dass es Netta war, die Jerusalem als Austragungsort ausgerufen hatte und zwar bereits als sie den Preis vor einem Millionenpublikum in Empfang nahm und sich mit diesen Worten bedankte:

„Ich bin so glücklich. Vielen Dank, dass Ihr Euch fürs Andersein entschieden habt. Vielen Dank, dass Ihr die Unterschiede akzeptiert! Vielen Dank, dass Ihr die Vielfalt feiert. Ich liebe mein Land! Das nächste Mal ist in Jerusalem“

Netta liebt halt das ausgrenzende und einengende an Jerusalem.

Im Jahr 2019 wird etwas zu einem Problem gemacht, das vor zwanzig und vierzig Jahren kein Problem war. Warum? Weil die Propaganda der Israelhasser bei vielen Deutschen verfangen hat. Die Süddeutsche trägt daran eine Mitschuld, denn ihre tendenziös negative Berichterstattung wenn es um Israel geht, ist bekannt.

Die Süddeutsche Zeitung nimmt es selbst bei einem so harmlosen Thema wie dem Eurovision Song Contest nicht so genau mit Wahrheit. Selbst beim Eurovision Song Contest sorgt die Süddeutsche dafür, dass etwas negatives über Israel geschrieben wird.

Einfach mal nur über Israel berichten, ohne das Land zu kritisieren und zu dämonisieren, geht nicht. Deshalb ist heute ein Problem, was 1999 und 1979 kein Problem war. Da ist eine Propaganda, die unsere Gesellschaft vergiftet hat. Das sollte uns alle erschrecken.

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